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Erlebnisse beim Tierarzt auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.368
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 23.08.2011, 23:23

Erlebnisse beim Tierarzt


Hallo Foris,

hier kann jeder seine Erlebnisse beim TA reinschreiben.
Ich habe mir gedacht, dass könnte ein recht lustiger Thread werden.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.368
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 23.08.2011, 23:30

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Dann mach ich mal den Anfang. Ich war heute mit Bonny, meinem Zahnkaninchen, zum Zähnekürzen. Die TA-Praxis wird von einem Ehepaar geführt. Heute war eine andere Ärztin da, die ich aber irgendwann schon mal gesehen hatte. Sie fragte mich dann nach Haltung und Fütterung. Ich sagte ihr, dass Bonny in einer Gruppe von 6 Kaninchen lebt, das sie 2x die Woche eine Saatenmischung und sonst nur Grün, Grün, Grün kriegen. Sie riet mir dazu, mehr Heu zu füttern, dann hätte Bonny die Chance, die Schneidezähne selbst anständig abzumahlen. Wir haben das Zähnekürzen von Ende Februar bis heute von einem Abstand von 2 Wochen auf 4 1/2 Wochen verlängert - ohne Heu.




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.755
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.08.2011, 23:46

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Da könnte ich ein ganzes Buch schreiben!

Ich war vor ein paar Wochen mit Fiffy bei einer TA, Verdacht auf Zahnspitzen. Erstens sagte sie nach der Untersuchung das die Zähne in Ordnung sind. Und auf die Frage was ich füttere und ich ihr sagte: Wiese, Wiese, Wiese, meinte sie das diese Fütterung für Kaninchen nicht gut ist weil die Rohfaser fehlt (Wiese ist zu weich...) und sie sich somit die Zähne gar nicht abnutzen kann!

Heute war Fiffy bei einer anderen TA Zähne schleiffen, sie hatte Zahnspitzen...



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 08.04.2011
Beiträge: 902
fasilmay befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.08.2011, 04:27

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Ich kenne einen sehr optimistischen Tierarzt,einen,der einem wirklich Mut machen kann.Zum Thema EC,das bei Mücke in den Augen ausgebrochen war,meinte er nur,da könne man nichts machen,nicht gegen die Entzündung, und auch nicht gegen das Hervorquellen der Augen.Man könne nur abwarten und dann die Augen herausnehmen,wenn es gar nicht mehr ginge.Und zum Thema Kaninchenschnupfen,der gleichzeitig ausgebrochen war,besonders schlimm bei Bommel ,der von Mücke angesteckt worden war,hieß es,man könne zwar Antibiotika geben,aber die Abstände der Schübe würden immer kürzer und führten schließlich unausweichlich zum Tod.Auch hier könne man nichts machen.Mann,nach diesem Tierarztbesuch ging es mir so richtig gut...

Edit: Hab noch was "Wichtiges" vergessen,er sagte Augen herausnehmen oder Einschläfern.




Geändert von fasilmay (24.08.2011 um 04:37 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.08.2010
Beiträge: 569
F+inchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.08.2011, 09:50

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Tja...ich kann nur eine Geschichte zu einem Hund beisteuern und zwar die alte Beagledame Lucy, Hund von meinen (irgendwann) Schwiegereltern.
Lucy war alt (12 Jahre), schwerfällig, klitzkleine Spaziergänge, Pfütze in den Flur, Haufen in den Keller , vermutlich Wasseransammlung im Bauch und evtl. ein Tumor aber ansonsten alles fit. Die kleine Dame schaffte es die Treppe hoch und aufs Sofa drauf

Naja...Schwiegermutti dann mit Lucy wieder zum TA, Krallen kürzen und vorsichtig gefragt, wie es der alten Dame so ginge. Joa...er meinte lang wird sie wohl nicht mehr machen, er kann sie hier und jetzt einschläfern!
Meine gute Schwiegermutter wusste um meine Zuneigung zu Lucy und hat sie erstmal wieder nach Hause genommen.
Lucy war dann noch ein Jahr bei uns...zum Schluss konnte sie wirklich nicht mehr.

Soviel zu einem TA!




Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.778
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.08.2011, 21:53

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Oh ja der Tierarzt... mein größter Aufreger war bisher Folgendes...

Bei meinem Gizmo ist eine Impfmyxo ausgebrochen... ich bin dann natürlich mit ihm zum Tierarzt, der meinte er müsste ihn dabehalten. Ich habe Gizmo dann schweren Herzens auf dem behandlungstisch in seiner Box stehen lassen. Der Ort an dem mein Gizmo die Nacht verbringen sollte wurde mir nicht gezeigt... aber ich hatte solche Angst um meinen Kleinen, dass ich ihn trotzdem da gelassen habe. Als ich Gizmo am nächsten Mittag abholen wollte, habe ich dann auch erfahren warum der Tierarzt mir Gizmos "Übergangsgehege" nicht gezeigt hat - es existierte schlichtweg nicht. Mein armer Kleiner saß immernoch in seiner inzwischen natürlich komplett vollgepinkelten und geköttelten (recht kleinen) Transportbox... das Futter das ich ihm am Vortag mitz reingetan hatte war weg und kein Neues in Sicht- außerdem weder Heu noch Wasser- und Gizmo war völlig verängstigt...
Ich habe ihn natürlich sofort wieder mit nach Hause genommen (obowhl der Tierarzt ihn noch behalten wollte...). Er war als wir zu Hause waren total ausgehungert und hat sich erstmal aufs Futter gestürzt und dann den Rest des tages verschlafeb...

Inzwischen in Gizmo zum Glück wieder völlig gesund... aber bei diesem Tierarzt lasse ich ihh sicher nicht mehr...



__________________
It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

Introverted iNtuitive Thinking Judging



Benutzerbild von Schokolinchen
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.06.2011
Beiträge: 936
Schokolinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.08.2011, 19:10

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Also da hab ich auch noch ne geschichte zu(ist aber schon ein bisschen länger her da war ich noch nicht im Forum):

Schoko war im Stall total am zittern und weil unsere TA nicht auf hatte sind wir zu einer anderen! Die hat sich beim rausnehmen so ungeschickt angestellt das Schoko total am strampeln war und gekratzt und hat geschrien hat, später konnte die Helferin sie nicht auf dem Tisch festhalten so das sie dann 2 Mal runtergesprungen ist! Dann hab ich sie festgehalten.
Die TA hat gesagt vielleicht hätte sie nicht gefressen oder so (Hat die wirklich gesagt) und hat uns son zeug zum päppeln mitgegeben (zuhause hat schoko aber sofort wieder gefressen). Sie sagte normal würde sie uns zeigen wie man das macht aber in dem Fall nicht! Später schrieb sie sich noch auf das dieses gefährliche Tier nur mit Handtuch rausgenommen werden kann! (Dieses Theater hat Schoko bei einem anderen TA noch nie gemacht)
Tatsache die wird uns nie wieder sehen!(Tat auch von anfang an so als hätte sie noch nie ein Kaninchen gesehen)

Auch wenn sich das vielleicht unglaubwürdig anhört das war wirklich so! (leider)



__________________
Liebe Grüße

Schokolinchen mit:




Geändert von Schokolinchen (29.08.2011 um 23:03 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 258
Kaninchenfan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.08.2011, 13:47

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Auf den Vorschlag von marinahexe poste ich hier mal mein Erlebnis bei Tierarzt (von diesem Sonntag). Ich bin jetzt mal so faul und kopiere den Post einfach aus dem Thread "Komplett inkompetenter Tierarzt" man möge es mir verzeihen

Ich muss erst mal Dampf ablassen. Wir waren gestern mit einem Meerschweinchen meiner Mutter beim TA. Erst ein mal kam uns die TA am Telefon sowas von unfreundlich und fragte, ob es uns bewusst ist, dass wir wegen einem Meerschweinchen zum Notdienst gehen, was ja auch 20 Euro extra kostet. Blöde Frage, dass Meerschweinchen hatte ein Auge stark hervorgetreten, damit kann man wohl schlecht noch zwei Tage warten!
Als wir dann da waren, hat sie sich dass Tierchen noch nicht mal großartig angeguckt, sondern einfach Augensalbe und Antibiotika verschrieben und gemeint man soll warten ob`s von selber weggeht, was es genau ist konnte sie uns auch nicht sagen... Wenn es nicht weggeht müsse man es operieren (super etwas operieren, von dem man noch nicht einmal genau weiß was es ist!) aber dafür müsse man das Meerschweinchen vorher ausnüchtern lassen (AUSNÜCHTERN LASSEN? Ein Meerschweinchen? Wo hat die Frau eigentlich ihren Abschluss gemacht?)

PS.: Wir waren gestern noch beim Haus-TA. Er hat ein Glaukom und muss erst mal da bleiben, da die Ursache noch nicht ganz klar ist. Statt Antibiotika bekommt er jetzt ein Schmerzmittel, damit er wieder mehr frisst...




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 18.111
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 30.08.2011, 14:18

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Zum Glück kann ich mich hier nicht einreihen, mein TA und seine Kollegin (die normalerweise eigentlich die Großtiere wie Rinder, Schweine und Pferde versorgt) sind absolut kompetent. Häsinnenkastra, Zahnkorrekturen etc., alles kein Problem. Auch die Helferinnen sind klasse.

Als es Leo mal überhaupt nicht gut ging, meine Tochter aber auch total krank war, habe ich Leo über den Tag dorthin gebracht zur Versorgung. Er ist sorgfältigst jede Stunde mit kleiner Menge CriticalCare gepäppelt worden, Heu und Wasser standen ihm ausreichend zur Verfügung, und verängstigt ist er dort auch nicht. Nach einer Zahnkorrektur bekommt er immer noch eine Infusion für den Kreislauf, und ich bekomme immer erzählt wie er drauf war - zum Beispiel dass er ein Mal so schnell wieder richtig fit war dass er stinksauer die Helferin angemault hat wegen der Infusion *g*

Wuschel ist der persönliche Liebling der Ärztin. Sie ist völlig fasziniert von meinem explodierten Sofakissen und lässt es sich nicht nehmen, sie immer ein wenig noch zu beobachten und an ihrer Hand schnuppern zu lassen etc. und freut sich jedes Mal wenn Wuschel tatsächlich schnuppert, sie ist ja so eine Mimose.

Meine TA-Praxis ist rund um die Uhr erreichbar, es gibt dort ein Notfallhandy. Ich habe es auch schon genutzt... Am Wochenende gibts normalerweise (wenn nicht einer der beiden in Urlaub ist) eine generelle Kurzsprechstunde für OP-Patienten vom Donnerstag und Freitag, und für Notfälle die nicht so dringend sind dass sie außerhalb der Praxiszeiten behandelt werden müssen. Ist einer in Urlaub, ist aber trotzdem der andere erreichbar.

Außerdem kann ich grundsätzlich jede Frage stellen die mir einfällt und der TA diskutiert, wenn er die Zeit dazu hat, gern mit mir über die gerade kursierenden Forenweisheiten und über neue Behandlungsansätze. Ich habe dabei das Gefühl, als würde er mich als gleichberechtigten Diskussionspartner ansehen, und wenn er anderer Meinung ist macht er sich die Mühe, das auch wirklich genau zu begründen.



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Geändert von Lupine (30.08.2011 um 14:28 Uhr).

Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.055
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.08.2011, 22:08

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Soo meine Geschichte:
Einige haben das gestern mitbekommen...

Ich habe bei Bonny Blut am After festgestellt und bin damit zum Tierarzt.
Er guckte sich die kleine an, sah eine Blase am After/Scheide und meinte es wäre ein bisschen Gebährmutter rausgerutscht und dass man dies erstmal mit in Natriumcloridlösung (er hat das anders genannt) Ohrenstäbchen einreiben und zurückmassieren kann. Wenn dass nicht klappt müsste man durch einen chirogischen eingrifft auf Ursachenforschung (ca.80€) gehen und Bonny kastrieren lassen.
Kosten für eine Kastration wusste er nicht.
Dann habe ich ihn auf ihre häufigen Scheinschwangerschaften angesprochen. Darauf seine Antwort dass man sie hätte decken können.
Meine Antwort (so ähnlich): "Das bringt doch gar nichts und ist ein Märchen"
Seine: Das kommt aufs Tier an.

Dann hat er damit angefangen, dass man sie vielleicht einschläfern müsste, wenn das nicht weggeht und die Kosten sind ja auch so hoch und ich bin ja nur Student.
Aber andererseits ist das Kaninchen noch so jung und es wäre schade sie wegen den Kosten einschläfern zu lassen...

Kosten für dieses tolle Gespräch ohne Behandlung (die Lösung sollte ich mir aus der Apotheke holen): 20€

Ich war mir total unsicher. Diese Behandlung die ich machen sollte hat nichts gebracht. Hat nur zu weiteren Blutungen geführt. Deswegen habe ich gestern Abend eine Tierärztin angerufen (in der Stadt wo meine Mutter wohnt). Diese hat sich erklären lassen wie das Aussieht und ich sollte das zurückdrücken. Und ich sollte dann das Kaninchen heute da hinbringen.

So da ich in den Urlaub fahre hat meine Mutter die Tiere übernommen und ich habe sie zu der Ärztin geschickt. Ich habe ihr einen Zettel mitgegeben wo alles wichtige draufstand. Meine Mutter hat das natürlich von gestern erzählt auch mit den 20€...
Da konnte die Ärztin nur mit den Augenrollen.
Ich hab auf den Zettel geschrieben, dass wenn es nötig ist, das Kaninchen eingeschläfert werden soll.
Dadrüber musste sie lachen.

Denn es ist ein angeschwollener Buterguss. Wahrscheinlich haben die zwei sich gefetzt und Crusty hat darein gebissen...
Sie hat Antibiotika gespritzt und ein Mittel um die Schwellung zu lindern. Am Donnerstag muss Bonny nochmal zur kontrolle und sie bekommt nochmal die Medikamente...
Gezahlt hat meine Mutter noch nichts.



__________________



Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 07.11.2011
Beiträge: 186
fusselinchen87 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.11.2011, 20:02

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


so dann jetzt mal zu meiner tierarztodysse.. wie viele von hier ja schon mitverfolgt haben ^^

mein kleiner struwel hat einen abszess am oberkiefer, ziemlich wüst.

Tierarzt 1: Juli --> baytril

Tierarzt 2 und 3 waren vertretungen in der praxis bei der ich seit 5 jahren bin: ---> baytril, beobachten evtl röntgen in narkose, sei aber sehr gefährlich weil struwel mit seinen 5 1/2 jahren ja schon sehr alt sei..
so dann zur letzten woche.

Tierarzt 4: Montag struwel wurde in narkose gelegt und geröntgt Diagnose: zubildung auf meine frage was das sei: tumoröse veränderung und man könnte nichts mehr machen. Zähne die der Grund sein könnten, habe sie nicht gesehn.fremdkörper wie heu auch nicht. er bekam zur abwechslung baytril ^^ und metacam

Tierarzt 5: donnerstag mit röntgenbilder zu einem Zahnspezialist für Kleintiere.. er weiss nicht was es ist kann aber keinen tumor sehen. es war schon sehr schwer für ihn rechts und links auf dem röntgenbild zu unterscheiden. er hat vorgeschlagen ihn in narkose zu legen und calciumhydroxid einzusetzten was alles wegätzt aber sehr wüst aussieht. er weiss nicht ob es erfolgt bringt und auf meine fragen ob struwel dabei schmerzen bekommt wusste er keine antwort. er sagte nur: die anderen kaninchen haben noch gefressen ^^ ich bin schnell aus der schmuddeligen praxis. achso er könnte es eh erst übernächste woche machen....

Tierarzt 6: Freitag --> struwel wurde in narkose gelegt, um eine biopsie zu entnehmen. nach 2 stunden hab ich ihn abgeholt, der tierarzt hat solange an ihm gearbeitet. die ganzen einzelnen eiterkapseln eröffnet, gespült, zähne (die wohl doch der grund waren. KEIN Tumor!!!) abgeschliffen, tränengang gespült, antibiose zentral in die wunden gespritzt welches über 14 tage wirkt, schmerzmittel gespritzt... er meinte dass struwel bestimmt schmerzen hat und nicht so schnell essen wird.. wir waren eine halbe stunde zuhause und er hat munter angefangen zu futter, heute 3 tage danach geht es ihm super, er frisst ist topfit, die stelle ist noch geschwollen und eitert leicht, aber von tag zu tag geht die schwellung zurück, samstag war ich wieder zur kontrolle, er hat fieber gemessen, das herz abgehört und sich die wunde angesehen, donnerstag muss ich nochmal hin!

6 tierärzte, unzählige Euro und 4 monate später endlich eine diagnose und die bisher kompetenteste Behandlung.
jetzt heisst es Daumen drücken dass die Wunde gut verheilt und der Eiter schnell verschwindet und vorallem auch weg bleibt.

Also Leute Kämpfen lohnt sich! Und nicht einfach irgendwelche Diagnosen hinnehmen. Erstmal hinterfragen!

Ich danke vor allem EUCH!




Benutzerbild von Kuragari
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2011
Beiträge: 101
Kuragari befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kuragari eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 27.11.2011, 12:06

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Meine merkwürdige Geschichte ist vom Zähnekürzen.

Mein Widder Shadow kaute komisch (lutschte sein essen?) und knirschte mit den Zähnen. Da war er 2 oder 3 Jahre alt. Beim TA wurde ihm bei lebendigem Leibe mit Maulspreizer und Seitenschneider ein paar Backenzähne geknipst, zwei oder drei Wochen später nochmal. Ich hatte damals aber gelesen, dass man das in Narkose macht, damit die Tiere ruhig liegen. Und man soll das mit einem Dremel abschleifen, weil ein Seitenschneider zuviel Druck ausübt und das schädlich ist. Als ich das sagte, ist die Tierärztin fast ausgetickt, weil eine Narkose saugefährlich wäre und man das besser im Wachzustand macht. Naja. Zu Hause nach dem zweiten Schneiden ist Shadow dann in Panik+Schmerzen überall gegengeschossen(also gerannt). Ihm war beim TA 1 Zahn gespalten und ausgefallen.

Danach war einige Zeit Ruhe. Mit 4 oder 5 musste ich dann wieder Zähne machen lassen. wieder mit Maulspreizer und abknipsen. Naja. Ging wohl nicht anders bei den Potsdamer und Glindower TÄ...

Dieses Jahr im Frühling wurden Shadow dann 3 (oder vier, einer sah aus wie 2 zusammengewachsene) ausoperiert. Die Zähne seien vom Abknipsen mit dem Seitenschneider so kaputt geworden. Außerdem sei auch eine zu mineralarme Fütterung schuld... Ich solle also Trockenfutter kaufen, was mineralienhaltig und getreidearm ist. (das habe ich auch gefunden, wird gut vertragen und die Zähne wandelten sich von maisgelb zu schneeweiß).

Im Sommer zog ich nach Berlin und bekam neue Kaninchen.

Vor einigen Wochen musste ich mit meinem neuesten Böckchen (geboren am 1.2.11) zum TA. Er hatte schonmal leicht schief abgenutzte Schneidezähne die dann spontan von selber wieder gerade wurden. Doch diesesmal sah ich, dass er fast so seltsam kaute wie Shadow (lutscht das Futter). Ich bin jetzt bei einer berliner Tierärztin, die keinen Maulspreizer benutzt, sonder ein Kunststoffröhrchen, ohne das Maul zu überdehnen. Wie ein kleines Minifernrohr. Und sie benutzt keine Karteikarten für ihre Patienten sondern ein Netbook. Das fand ich süß. Nun, sie sagte, dass ich in 2 Wochen (also am Montag isses soweit, oder Dienstag wegen Tiervermittlung) nochmal gucken kommen soll. Die Backenzähne stehen wohl schief und wenn es nicht weggeht wird (haltet euch fest) in Narkose abgeschliffen, weil das ohne Narkose mit Maulspreizern gegen das Tierschutzgesetz verstößt. Allerdings bestehe natürlich das gewöhnliche Narkoserisiko... meine Mutter meinte dann, "dass es aber angenehmer ist, in einer zu tiefen Narkose einzuschlafen, statt beim Maulspreizen vor lauter Todesangst zu krepieren.". So traurig wie das Sterben eines Tieres ist, aber ich denke, sie hat trotzdem Recht.

Puh, so sieht das bei mir aus. ._. schade, dass nich alle Tierärzte so lieb mit ängstlichen Fluchttieren umgehen möchten. Shadow ist nie wieder so zahm geworden wie er früher mal war.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 19.08.2011
Beiträge: 211
Prinzessin-pia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2011, 14:45

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Mein ersten und "besten" Erlebnisse die ich hatte, seit unsere beiden bei uns wohnen waren folgende.

Ich suchte eine Tierärztin aus, die schon über 30 Jahre Erfahrung hat und relativ in unserer Nähe war. Ich wollte das erste Mal impfen lassen. Sie drehte uns dann gleich RHD/Myxo und Pasteurellen-Impfung an. Jeweils 2 Wiederholung wechselnd im Abstand von je einer Woche (!!!) Erste RHD/Myxo Impfung lief gut. Dann eine Woche später die Pasteurellen-Impfung (Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung was dadurch alles passieren kann, dafür ist ja der Tierarzt da). 3 Tage später hatte mein Hamlet eine Impfmyxo. Daraufhin habe ich mich hier im Forum angemeldet und das war auch gut so

Hier hab ich erfahren, dass bei der Myxo-Impfung ein Lebend-Impfstoff gespritzt wird und bei Tieren mit schwachem Immunsystem eine Impf-Myxo ausbrechen kann. Da war mein kleiner also schon angegriffen und musste dann auch noch mit der Past.-Impfung kämpfen

Als ich die TÄ drauf ansprach meinte sie das sei Quatsch, das hat sie noch nie gehört und ist ihr noch nie passiert. Später gab sie mir dann doch Recht, zumindest, dass es ein Lebend-Impfstoff ist (hat sich wohl belesen).

Nächstes Thema war die Kastra. "2 Wochen müssen Sie die beiden dann getrennt halten". Ich sagte, dass ich von 6 Wochen gelesen habe. Sie meinte dann, sie glaubt nicht, dass Spermien länger als 2 Wochen überleben könnten.

Und zur Fütterung meinte sie, ich soll viel Heu füttern. Frisches nicht soviel, davon bekommen die meisten Aufgasungen und wenn sie schon immer Patienten sieht, die Kaninchen bringen und da liegt ein ganzer Chicoree-Salat drin, könnte sie sich aufregen...

Soviel dazu... Bin jetzt hier in der Tierklinik, auch die Kastra wurde dort gemacht und die letzte Past.-Impfung haben wir ganz weggelassen, weil die Tierklinik das gar nicht erst anbietet (zu Recht).




kleintierzoo
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 27.11.2011, 20:59

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Wir haben einen Tierarzt vor Ort, der mich aber nicht mehr zu Gesicht bekommt, da er meinen apathischen Nymphi nur optisch aus einem halben Meter Abstand angeschaut hat und dann ein Stärkungsmittel mitgegeben hat.
So bleibt mir nur die Tierklinik, die in unserer Umgebung ist.
Dort sind 4 Tierärztinnen. Eine von ihnen hat öfters meine Vögel schon behandelt und ich bin mit ihr sehr zufrieden. Diese hat auch die Voruntersuchung zur Frühkastra bei Paulchen gemacht und alles für ok befunden und grünes Licht gegeben.
Operiert hat ihn aber dann eine Andere. Es ging schon los, daß sie mit mir noch diskutieren wollte, warum den schon jetzt (Anfang 12.Woche), das sei soooo früh.
Dann hat sie versucht, mich anhand des Narkoserisikos von der OP vielleicht doch noch abzubringen.
Als ich den Kleinen dann abgeholt habe, hat sie gesagt, ich muß ihn 6 Wochen trennen.
In diesem Fall hab' ich aber diesem Forum getraut und ihn gleich wieder zu seiner gleichaltrigen Schwester gelassen.
Morgen möchte ich eine Kotprobe abgeben, da irgendeiner ganz weichen Blinddarmkot hat. Bin gespannt, was mir da morgen widerfährt!




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.06.2011
Beiträge: 342
Freesouls befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.12.2011, 18:33

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Oh Mann, ich kann euch Geschichten erzählen...

...als ich mit Klopfer das erste Mal beim TA war, entdeckte der relativ schnell seine Backenzahnspitzen und auch, dass seine Zähne sehr schief sind. Ich dachte immer, dass der TA eigentlich ganz kompetent ist, bis zu dem Zeitpunkt wo Lilly einzog. Sie waren natürlich zwei Wochen in Qurantäne, aber Lilly scheint dennoch den Erreger für Schnupfen in sich zu tragen (sie ist aber an sich gesund) und plötzlich hatte Klopfer ein feuchtes Näschen. Ich erzählte das dem Tierarzt bei der Zahnkontrolle, aber der meinte er hätte nur zuviel feuchtes Futter gefressen Dann stand ein paar Tage später das Zahnabschleifen unter Narkose an. Ich wies den TA nochmal darauf hin, dass er immer noch eine feuchte Nase hat und ich ihn auch niesen gehört habe. Keine Reaktion. Nach der OP bemerkte die Sprechstundenhilfe das Klopfers Nase feucht war (ach neee....) und der TA sah es sich nochmal an. Kaninchenschnupfen, so die Diagnose. Er gab mir AB mit und gut war. Und zu Hause angekommen seh ich, dass das Handtuch in der Transportbox und Klopfers Schnauze voll Blut sind. Hab sofort den TA angerufen, weil ich Panik hatte. Und die Sprechstundenhilfe sagt nur, ja, dass der TA den beim Zähne abschleifen verletzt in der Wange verletzt hätte, das kann schonmal passieren. Und mir davon berichten kann man nicht? Ich bin volle kanne ausgerastet! Ich bin dann sofort mit Klopfer zu einem anderen Tierarzt gefahren, um zu kontrollieren das es nichts schlimmeres ist und wegen um wegen der Schnupfenbehandlung jemand kompetentes an der Seite zu haben....da wusste ich noch nicht wie bescheiden diese Praxis ist.

Der eine oder andere hat vielleicht meinen Tread zum verlängerten Wurzelwachstum gelesen (ist ja aktuell). Mein letzter TA schien zu Anfang auch nett und kompetent, das änderte sich auch mit dem letzten Zähne abschliefen. Sie rieten mir ab das immer unter Narkose zu machen, weil Klopfer ja auch immer so brav ist. Das wäre besser. Beim letzten abschleifen, hat er danach fast nichts mehr gefressen, war apathisch und hatte Schmerzen. Ich bin immer noch sicher das die einen Fehler gemacht haben!!!
Naja, nach über eine Woche Schmerzmittel wurde geröntgt und dabei kam diese Diagnose, Wurzeln wachsen in den Kiefer, Kiefer ist bereits porös, bald gibts Abzesse und er wird schnell sterben. Momentan hätte er auch einen Abzess in der Mundhöhle. Aber wir hätten noch ein wenig zeit, aber man könnte nichts machen. Bereits da habe ich mich an Dr Lazarz gewandt, denn ich wollte nicht einfach aufgeben. Danach war ich nochmal da, weil es Klopfer immer schlechter ging. Sie gaben mir Ab mit und Schmerzmittel sowie Benebac und erklärten mir nochmal ausführlich, was mit Klopfer pasiert. Diesmal war ich aber informiert und stellte Fragen und verbesserte den TA, denn Wurzeln wachsen nicht, der Zahn verschiebt sich nur Auf einmal war alles total akut und Klopfer hätte keinen Abzess, sondern eine Entzündug im Kiefer. Wenn diese nicht weggehen würde, sollte ich ihn einschläfern. Als ich wieder zu Hause war, konnte ich es nicht fassen, wollte aber erstmal den Termin bei Dr. Lazarz abwarten. Ein erneutes Gespräch verdeutlichte mir, das die Praxis in ihrem Stolz gekränkt war und mich außerdem für einen Tierquäler hielt, weil ich mein Kanichnen nicht sofort einschläfere. Und das ich ihn zwar das Lweben noch verlängern könnte, aber das mir die Entscheidung ihn einzuschläfern, ja durch die kommenden Narkosen abgneommen werden würde. Ich war entsetzt!

Dann fing Klopfers Auge an zu Tränen und eiterte sehr stark, aber sonst erschien er mir fit. Er frass auch, zwar nicht super, aber doch ganz gut und er hoppelte auch durch die Gegend. Ich ab zum Tierarzt, diesmal zu einem anderen. Der kostete mich ein kleines Vermögen, aber Klopfer geht es momentan super! Er machte eine TräNA-Spülung, verabreichte AB und Augentropfen und die wirkten Wunder. Er frisst gerade wie ein Scheunendrescher und ich bin überglücklich. Er bestätigte mir auch, dass man ihn wegen der Zähne nicht gleich einschläfern müsste, sondern sie müssten nur richtig geschliffen werden und er müsste gut ernährt werden. Also gehts am Mo ab nach Dusiburg zu Dr Lazarz, um Klopfer ein langes Leben zu ermöglichen. ich bin froh in den Kaninchenforen und durch meine Freunde unterstützt worden zu sein, sonst wäre Klopfer wohl schon tot. Ich gebe zu ich habe gezweifelt ob ich das Richtige tue, aber wenn ich ihn mit Lilly kuscheln sehe, ist es alles wert!!!

Übrigens ist diese Tierarztpraxis, die mir geraten hat Klopfer einzuschläfern, auf Patz eins bei yameda.de....ist eben alles subjektiv!




Geändert von Freesouls (14.12.2011 um 18:36 Uhr).

Benutzerbild von Chippo
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.12.2011
Beiträge: 35
Chippo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2012, 18:26

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Das ist ja extrem was manchen schon passiert ist..

Bei mir hatte ich eine schlechte Erfahrung mit Chippo.
Quasi bei mir um die Ecke gab es einen TA, der mir von einer Bekannten empfohlen wurde, die dort ein Praktikum gemacht hat. Chippo war etwa 8 Wochen alt und hat sich durch einen blöden Unfall beide Hinterläufe gebrochen... Wir sind direkt mit ihm zum TA, wo es schon im Warteraum echt nicht gut aussah.. sehr klein, kein Empfang, nichts..

Wir wurden dann reingerufen, ich habe beschrieben was passiert ist, und mir wurde kaum zugehört.. Die Ärztin hat Chippo gepackt, kurz auf den Boden gesetzt und geguckt ob er vernünftig läuft, direkt wieder hochgehoben, vllt 10sek. gefühlt und gemeint "da kann man nichts machen, wir müssen den einschläfern lassen" ... Ich war natürlich total geschockt, und wusste garnicht was ich machen soll.. Dann hat mein Freund gefragt ob man wirklich nichts machen kann.. "Naja man könnte 6 Wochen warten, ihn nicht viel laufen lassen, und dann mal gucken" ..

Wir sind dann eine Woche später zu einem anderen Arzt gefahren (ich hatte mich im Internet erkundigt und hab mir gedacht das kann ja nicht hinkommen.. -.-)

Dann war ich bei einer anderen Ärztin. Dort gab es einen sehr freundlichen Empfang, wir mussten einen Bogen ausfüllen mit Alter, Name, Farbe, usw.
Uns wurde sogar richtig zugehört. Die TÄ hat sich das erst genau angehört, dann ganz genau abgetastet, etc. und dann wurde Chippo noch geröngt. Dann hat sie uns dazu einiges erklärt, und meinte weil er so jung sei muss man ihn nicht einschläfern lassen sondern kann es auch so probieren.

Das einzige Problem war, dass der TA davor nichts unternommen hatte... Hätte man direkt unter Narkose alles gerichtet, hätte Chippo wahrscheinlich beide Beine grade. Jetzt sind sie leider etwas schief, und da ich in der Lehre bin kann ich mir keine 400-500Euro OP leisten, wo man ihm nochmal die Beine brechen müsste...



Ein Glück geht es Chippo prächtig. Er hüpft normal, er bewegt sich (bis jetzt) ohne Einschränkungen, etc.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.03.2012
Beiträge: 123
BonniexLinus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.03.2012, 18:27

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Hallo Foris,

hier kann jeder seine Erlebnisse beim TA reinschreiben.
Ich habe mir gedacht, dass könnte ein recht lustiger Thread werden.

Bestes Erlebnis beim Tierarzt?
Ganz klar, Bonnies erstes Besuch dort.
Ich hab swie in ihre Transportbox reingepackt und mein Dad hat mich zum Tierarzt gefahren. IM Wartezimmer ein wenig gewartet und beobachtet, dass Bonnie sich ganz klein gemacht hat und die Öhrchen angelegt hat. Beruhigendes Sprechen hat nicht geholfen. Wir wurden aufgerufen und gingen in s behandlsungszimmer.
Alles geschildert und die Tiuerärztin macht den Deckel der Box auf und miene einem mal springt die darauf und gibt in dem Behandlungszimmer erstmal Fersengeld .... 2-3 Mnuten versucht die weider einzufangen...

Resultat: Vermerk in ihrer Akte, dass sie sehr lebhaft ist und ich wurde an diesem Tag nicht mehr von ihr angeschaut ...




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.04.2012, 13:28

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Ich habe in der letzten Woche mal wieder erlebt, dass man sogar in größeren Tierkliniken (war gerade umgezogen; die Klinik wurde mir empfohlen und ist hier im Forum auch auf der TA-Liste) nur bedingt Ahnung von Kaninchen hat.

Aber mal von Anfang an: Ich habe mir vor kurzem (nach dem Versterben meines Kastraten Linus) ein junges Böckchen (Oskar) als Partner für mein unkastriertes Weibchen angeschafft. Da die beiden bereits vergesellschaftet sind, wollte ich ihn natürlich vor Eintritt der Geschlechtsreife kastrieren lassen.

Gesagt getan: Oskar für die Voruntersuchungen in die Klinik gebracht; Ergebnis: Alles top, Hoden zwar klein aber bereits zu sehen, OP kein Problem. OP Termin gemacht; Oskar am Tag der OP morgens in die Klinik gebracht; OP Annahme durch eine mir noch nicht bekannte Ärztin, O-Ton: Oh Gott ist der süß, aber noch so klein (Oskar wog zu diesem Zeitpunkt 860g und war 10 Wochen und 6 Tage alt); Oskar wurde aber da behalten; man würde mich gegen Mittag anrufen. OK. Der Anruf kam gegen halb eins. Oskar saß sozusagen gerade auf dem OP-Tisch (noch nicht in Narkose) und soweit ich es auf der anderen Seite der Telefonleitung richtig erfasst habe, standen 3 Ärzte um ihn rum. Aussage: Er wäre noch zu klein und man würde ihn ungern operieren, da das Risiko viel zu groß wäre. Er würde ja aber eh erst mit 5 (!?!?) Monaten geschlechtsreif und da könnte ich ja gut noch 4 Wochen warten. Wenn ich aber auf die OP bestehen würde.... Natürlich habe ich ihn wieder abgeholt und mir fest vorgenommen dort nie wieder aufzutauchen.

Nur hatte ich jetzt (an einem Freitag) ein unkastriertes Kaninchen, keinen OP-Termin, nur noch ein paar Tage Zeit für eine Frühkastration und am folgenden Montag meinen ersten Arbeitstag im neuen Job.

Gott sei Dank bin ich über das Internet (hatte ich Dank der Telekom erst einen Tag) auf ein sehr kaninchenerfahrenes TA-Ehepaar in Köln gestoßen, dort Angerufen, mit dem TA persönlich gesprochen und spontan einen Untersuchungstermin und OP-Termin bekommen. Die Untersuchung erfolgte sogar außerhalb der Öffnungszeiten (ich musste ja arbeiten). Die OP (überraschenderweise  war Oskar nicht zu klein) lief super. Oskar war mittags schon wieder fit und abends bei Abholung hatte er schon gefressen. Die Wunden waren nur geklebt worden und kaum zu sehen. Auch fand ich positiv, dass ich Leeloo als moralische Unterstützung mitbringen konnte. So, nach einem Griff ins Klo, habe ich jetzt meinen zukünftigen TA gefunden.




Geändert von Audrey II (07.04.2012 um 15:54 Uhr). Grund: Zusatz

Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 94
denise befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.04.2012, 22:59

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Ich hatte schon schlechte Erfahrung:

1. mit Funny. Funny hatte Kokzidiose, doch der Tierarzt behandelte sie auf RHD. So habe ich sie verloren =(.

2. mit Sunny. Sunny wurde von Maden befallen und der TA Sprühte bloß ein Jodspray auf die Wunden. Nachdem ich mich informiert hatte, wusste ich das eig. bloß eine OP geholfen hätte.
So verlor ich 2 meiner Lieblinge...




Benutzerbild von Wichita
Kaninchenfreund
 
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Beiträge: 378
Wichita ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 10.04.2012, 17:08

AW: Erlebnisse beim Tierarzt


Ich habe heut auch den Schock meines Lebens bekommen.
Hunter sollte kastriert werden, also habe ich einen Termin beim Dorftierarzt gemacht. Alles gut und schön...aber WIE er ihn kastriert hat!
Ohne Narkose oder Betäubung, einfach mit einer Zange die Samenleiter abgequetscht, und gut.
Hunter hat gebrüllt wie am Spieß und liegt jetzt in seinem Gehege auf seinem Katzenkissen.
Ich war so geschockt, ich konnte gar nicht eingreifen!

Wurde das früher so gehandhabt oder was?
Ich soll in zwei Wochen nochmal zur Kontrolle kommen...ich denke gar nicht daran!
Ich werde mir jetzt einen anderen Tierarzt suchen!



 
 
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