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| Ich muss auch mal kurz was los werden dazu. Im Frühjahr letztes Jahr ging es mit unserem Felix los, dass er abgenommen hat, nicht mehr so aktiv war usw.. Er war schon älter, 7 Jahre, wir also zum Tierarzt. Arthrose wurde da schon festgestellt und er bekam Metacam. Es wurde bei jedem Termin nur gesagt, dass das Schmerzmittel vielleicht anders dosiert werden soll, die Dosen wurden also höher. Dann kam Nierenversagen dazu. Nach über einem halben Jahr, und nur, weil ich endlich den Tipp bekommen hab, vielleicht mal auf EC testen zu lassen, wurde das mal gemacht. Die Werte waren erschreckend. Panacur bekommen, weiter Metacam, warum auch immer. Es war zu dem Zeitpunkt aber schon viel zu spät, wir sind dann noch Freitag nachts in die Klinik gefahren, da wurde uns dann gesagt, dass wir nur noch palliativ behandeln können und warum wir Metacam geben, weil das ja noch zusätzlich auf Nieren und Leber schlägt. Felix ist letztendlich im August 2020 gestorben. Weil die Tierärztin nur das Minimum gemacht hat und nichts extra, wenn man nicht danach gefragt hat.
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| @Tintenherz: tut mir leid um Felix. So schnell schlägt Metacam alleine nun auch wieder nicht auf Nieren, dafür wird in erster Linie EC Schuld sein. Wenn es auch sein mag, dass das Metacam sicher nicht ideal ist, wenn die Niere schon arg zerstört ist. Es ist natürlich immer schwierig, wenn eine Diagnose die andere Krankheit überlagert und weitere Symptome nicht klassisch sind und auf die Erkrankung hinweisen. Tiere können leider nicht sprechen und manchmal ist selbst bei allen möglichen Abklärung die Suche nach der Nadel im Heuhaufen… @Jenny315: Ich würde der besagten Tierärztin einen Psychiater oder Psychologen vorbei schicken. Es macht den Anschein, dass sie ein ernsthaftes Problem hat.
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| Zitat:
![]() Wahrscheinlich fordert die Tierärztin nur beaufsichtigten auslauf weil dann sowas wie was falsches während des auslauf fressen vielleicht nicht passiert. ![]() Naja insgesamt ist es immer wieder erschreckend was man hier liest. Ich kann echt vom Glück sagen mittlerweile eine tolle Tierärztin zu haben.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Natürlich ist es schwierig, ich sehe das bei uns in der Klinik auch jeden Tag. Aber jedes Mal alles nur auf die Arthrose zu schieben, mit Gleichgewichtsstörungen und Inkontinenz nicht mal ein Blutbild vorzuschlagen? Man sollte meinen, eine studierte Tierärztin, sollte wenigstens darauf kommen, das vorzuschlagen.
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| Ich hab einige Geschichten, die echt katastrophal waren. Die sind entweder aus der Zeit, als ich meine gerade bekommen hatte und noch an Praxen rumprobiert habe, bis ich eine gute gefunden hab - oder Notdienst. Bin mittlerweile selbst als Helferin seit einiger Zeit in einer Tierarztpraxis beschäftigt und kann rückblickend echt nur den Kopf schütteln. 1. Praxis: Krallenkürzen auf dem Rücken, Zähnekürzen mit Krallenzange und dann wurden mir Antibiotikumspritzen zur subkutanen Eingabe als Laie einfach in die Hand gedrückt und ich sollte das Zuhause dann alleine spritzen, beim wachen Tier. Als ich meinte, ich wäre überfordert damit wurde gesagt "Passt schon! Kann nichts schiefgehen!". Zum Glück hab ichs nicht gemacht, weil da eben doch bei kompletten Laien einiges schief laufen kann mit einer scharfen Kanüle und einem zappeligen Kaninchen. 2. Praxis: Wollte nur zum Zähnekürzen mit meinem sehr kurzköpfigen Tier (aus schlechter Haltung adoptiert), mir wurde gesagt ich solls doch einschläfern lassen und einfach ein Neues kaufen, da spar ich Geld. Er hat ein Stufengebiss aber keinerlei Entzündungen, frisst prima und geröngt wurde vor dem "Ratschlag" übrigens auch nicht. Anamnese hatte sie auch nicht, weil es mein erster Besuch in der Praxis war. Die Praxis wurde aber wohl schon ein paar mal beim Veterinäramt angezeigt. ![]() 3. Praxis, städtische Klinik: Kaninchen hatte Magenstauung und ich wurde einfach drei Stunden lang im Notdienst ins Wartezimmer gesetzt und erst nach mehrfacher Nachfrage wurde mein Kaninchen überhaupt stationär aufgenommen und überhaupt mal überwacht. Ich verstehe, dass 90% da ebenfalls absolute Notfälle sind und die tierärztliche Behandlung nicht sofort erfolgen kann, aber einen Notfall komplett unüberwacht im Wartezimmer sitzen zu lassen wenn jede Minute zählt ist einfach fahrlässig. Die Klinik ist auch riesig, auf der Station allein waren 9 Ärzte und mehrere Helfer im Dienst, warum den keiner mal eben in die Stationsbox setzen konnte versteh ich da einfach nicht. Körpertemperatur bei Aufnahme waren dann nach den 3 Stunden 35°C. ))) Normal sind 38,5-39,5°C. Er hats zum Glück geschafft.Und der praxisübergreifende Klassiker: gefragt werden, ob ich mein Kaninchen behandeln lassen will, weil die Kosten lägen bei 80-100€. Man könnte sich ja auch ein neues holen. Ich bin wirklic froh, dass solche Zeiten hinter uns liegen und wir jemand Gutes gefunden haben. Nur beim Notdienst bin ich wegen solchem Mist noch sehr paranoid. Geändert von widdermoehrchen (24.09.2022 um 22:57 Uhr).
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