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| Hallo Zusammen und erstmal danke für die Antworten. Zitat:
Der TA wollte erstmal nicht wirklich was tun da sie eben sehr jung ist und im Wachstum. Deswegen hat er mir auch erstmal nur den Schleimlöser gegeben. Den Kiefer wollte er nicht röntgen da sie keinen Schiefenhals machte. Ich war jetzt auch nicht wieder beim TA. Sie ist ein Zwergkaninchen. Zitat:
Zitat:
Aber ich bin auch verunsichert dadurch, das ich denke es könnte auch einfach nur normal sein bzw. vielleicht nur eine Allergie, Erkältung. Ich hab hier auch trockene Luft was auch wieder Ursache sein kann. Meine letzten Kaninchen waren auf dem Balkon aber ich möchte diesmal Wohnungskaninchen, da ich eben den ganzen Tag zu Hause bin und ich will nicht immer die Balkontür auf machen und die Kaninchen in die Wohnung lassen. Wie gesagt, ich bin recht verunsichert und ich will auch nicht das ein TA zuviel macht wenn es vielleicht harmlos ist. ![]() Den Schleimlöser hab ich jetzt seit gestern abgesetzt, nachdem ich es ihr 2-3 Wochen gegeben haben aber sich nichts verändert hat. Da sie keinen Ausfluss hat und trotzdem geniesst hat. Augen tränen nicht. Zitat:
Sie hatte in den 5 Tagen 1x geniest aber ich denke das kam von der Buddelkiste da ich neuen Sand reingemacht habe und sie ihre Nase dort erstmal tief reinstecken musste. Aber wie gesagt keine Veränderungen. Also alles normal und keine Besserung aber auch keine Verschlechterung. Bekomm ich irgendwo Zylexis her und kann ich es ihr bedenkenlos geben? wenn ja wieviel und wie lange? Sie bekommt jetzt nur noch das Schwarzkümmel Öl von mir wegen dem Immunsystem.
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| Ich war bei zwei unterschiedlichen Ärzten. Da meine alte Ärztin die Praxis abgegeben hatte und auch etwas zu weit weg für mich nun war. Der Arzt in meiner Nähe hat sie untersucht und geimpft aber erfahren war er vielleicht in Sachen Zuchtkaninchen. So wie er meine Kleine hochgenommen hat. Da wollte ich dann nicht noch mal hin, deswegen bin ich auch gleich wegen dem Schnupfen und Kopf schütteln zu einer Tierklinik gefahren. Da hat man sie dann schon liebevoller behandelt und auch nach Partner und Futter gefragt und aufgeklärt obwohl ich das eigentlich alles wusste. Hab mich aber ein bisschen blöd gestellt als wärs mein erstes Kaninchen. Denn nur so erfährt man ob der Arzt Ahnung hat oder nicht. Ich denke schon das der erfahren war.Aber jetzt 100 Ärzte aufsuchen nur um herauszufinden wer den erfahren ist und wer nicht, und sie dann dem ganzen Stress antun, vielleicht sogar mit unnötigen Medikamenten vollpumpen. Das will ich dann auch nicht. Da beobachte ich sie lieber noch ein bisschen, gib ihr ein paar harmlose Medikamente und entscheide dann nach Bauchgefühl ob ich noch mal zur Tierklinik gehe oder nicht. Ich denke so lange das niesen nicht öfters vorkommt sollte ihr den TA erstmal ersparen. Sie war nicht gerade begeistert von den Tabletten die ich ihr gegeben habe. Sie frisst, trinkt aber ganz normal, bekommt auch Kräuter für die Atemwege und Immunsystem und das Kopf schütteln naja vielleicht ist es doch wirklich nur eine normale Sache. Sie hat sich ja auch angeeignet mit den hinterläufen zu klopfen um sich anzukündigen wenn sie zu mir auf den Sessel springt. Ich hatte auch schon ein Kaninchen das hat mich täglich angeknurrt (Tierheimtier) eines Tages hat er mich nicht mehr angeknurrt da wusste ich dann sofort das da was nicht stimmte. Die Tierärztin hat mich vielleicht doof angeschaut als ich ihr sagte das er mich nicht mehr anknurrt. ![]()
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| Es kommt drauf an, wie oft der Kopf geschüttelt wird und wie... und ob es ihn stört! wenn sie was nicht mögen, dann wird auch mit dem Kopf und Blume geschüttelt. Und mein Grosser haart dauernd. Da er ein Kuschelkaninchen ist und beim Streicheln immer Haare rumfliegen, gelangen die meist auch ins Ohr. Also muss er sich während oder nach den Kuscheleinheiten oft an den Ohren kratzen... Man geht davon aus, dass inzwischen bis zu 80% aller Kaninchen Träger des Hauptschnupfenerrgers ( Pasteurellen ) sind. Daher wird es sowieso schwierig, überhaupt Pasteurellen - freie Tiere zu bekommen. Ob eine Erkrankung Eintritt, liegt am Immunsystem des entsprechenden Kaninchens. Und es gibt sogar Theorien, dass es auch nicht gut klar st, alle möglichen Schnupfenkaninchen zusammen zu mixen, da dann verschiedene Bakterienstämme das Immunsystem belasten ( auch bei Pasteurellen gibt es verschiedene Serotypen). Ich hatte sicherlich schon 40 % aller Kaninchen, die entweder von Anfang an Schnupfensymptome mitbrachten ( oder dann vorübergehend über längere Zeit Symptome entwickelten). Da war niemals eine Allergie o.ä. dabei. Zylexis bekommt man vom Tierarzt. Es ist recht teuer und wird zuerst bei erstmaliger Anwendung unbedingt als Kur gespritzt (3 x innert 10 Tagen). Danach kann es beliebig bei Bedarf wiederholt werden. Oft reicht halbjährlich, max. kann es alle 14 Tage gespritzt werden, da solange die Wirkung anhalten sollte, respektive das ist die Zeit, in der das Immunsystem unspezifisch angekurbelt wird in der Produktion der entsprechenden ( T-) Zellen. ( es handelt sich um KEINEN Impfstoff, da Impfungen nur spezifisch ausgerichtet sind).
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Nimmt mir das nicht übel aber ich habe das Gefühl das ich sie kränker mache als sie vielleicht eigentlich ist. Vorgestern hatte sie eine kleine Verstopfung gehabt, der Bauch war ungewöhnlich hart und gestern Abend lagen so kleine unförmige Köttel im Gehege. Okay sie hatte an dem Tag kaum Heu gefressen, kam aber zu mir hoch und wollte Leckerlies. Da hab ich ihren Bauch getastet. Ich hab sie aber dann gegen Abend doch am Heu gesehen. Von daher hab ich mir keinen weiteren Kopf gemacht. Ich denke ich stress sie einfach auch selber mit den ganzen Medikamenten und Zeugs und da ich diesen Schleimlöser und die Tabletten zur selben Zeit abgesetzt habe, hat ihr Magen vielleicht darauf reagiert. Deswegen mach ich jetzt eine Pause und geb ihr nur das Schwarzkümmel Öl und die Kräuter fürs Immunsystem und Atemwege. Werd sie weiterhin beobachten aber so lange ich das Gefühl habe sie niest nur weil sie ihre Nase zu tief irgendwo reinsteckt oder hier zu trockene Luft und sich das niesen nicht verschlimmert d.h. mehr als 1x in 5-6 Tagen, nehm ihr Kopf schütteln jetzt erstmal als normal hin.
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| Wenn sich die Symptome nur gelegentlich zeigen, dann mache ich auch nichts. Nur wenn es sich verstärkt. Allerdings haben Meine schon lange Schnupfensymptome; ich selbst habe sie nun seit 3 Jahren. Es geht halt eben immer ein bisschen rauf und runter... Mit neuen Schnupfer wäre ich recht vorsichtig und würde jeweils sofort handeln, ggf. auch mit Antibiotika, falls nötig...
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| Ich habe dazu auch eine Frage...unser Schecki ist im Sommer an Kaninchenschnupfen gestorben....seine Parterin (Nema) hat aber nie geniest. Nun hat sie seit Oktober einen neuen Partner (Parsifal) und mit ihm 2 Babys (Pherseus und Nike) -- seit 1 Woche fällt mir auf , daß Nike niest ![]() Wie erkenne ich, ob es eine Erkältung ist (es ist ja kalt draussen) oder das, was Schecki hatte ? Sonst niest keiner .... erstmals aufgefallen ist es mir bei ihr beim Ausmisten. Aber heute eben wieder....in der Sonne Lg aus Österreich
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| Wenn Schecki Kaninchenschnupfen hatte und das Gehege nicht peinlich genau desinfiziert wurde sind natürlich noch Erreger vorhanden die ein Kaninchen anstecken und auch ggf. töten können. Und gerade Jungtiere deren Immunsystem noch nicht voll ausgereift ist, können sich dann leicht anstecken. Wie ist das mit dem Nachwuchs eigentlich passiert? Hast Du die beiden zu früh zusammengesetzt? In Deinen anderen Posts schriebst Du immer von Kastraten...
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| Nun hab ich auch eine diesbezügliche Frage. Meine zwei, Faxe und Mäusle, haben beide von Anfang an Schnupfen. Sie erhalten täglich zwei Tropfen Schwarzkümmelöl; ich wollte eigentlich auch Angocin geben, was aber absolut nicht möglich ist, da gerade Faxe, der schlimmer betroffen ist, so viel Angst vor uns hat, daß er sogar quietscht, wenn man ihn "einfängt". Medis gehen also nur übers Futter - und da die beiden ständig eine so große Futterauswahl haben und Brei (Babybrei, Bananenbrei) so schon nicht fressen, bleibt mir nur, Medis auf Cuni Complete zu geben, welches ich eigentlich bereits abgesetzt hatte. Erst mal zu den Symptomen: Mäusle niest ab und zu; bei starker Aufregung tropft ihre Nase. Außerdem hat sie manchmal ganz leichten Augenausfluss. Faxe niest gar nicht, hat aber ständigen Nasenausfluss - allerdings nicht so stark, daß er sich den sonstwo noch verteilen würde. Anfangs hatte der Ausfluss etwas Farbe, mittlerweile ist er ganz klar. Beim Tierarzt wurde außerdem festgestellt, daß er einen geröteten Rachen hat. Zähne und Kot wurden überprüft, alles in Ordnung. Faxe hat erst mal 5 Tage lang Baytril bekommen; der TA wollte mir ursprünglich Chloromycetin Palmitat 25mg geben, was ich aber ablehnte, als ich darüber nur Schlechtes laß. Faxe ist leider eh so ein Kandidat für schlechte Verdauung; bereits nach seiner Kastra, wo er natürlich automatisch vom TA AB bekommen hat, war er kurz vor einer Verstopfung. Also 5 Tage lang Baytril, was aber nicht wirklich anschlug. Erneuter TA-Besuch am Mittwoch abend - es ist etwas besser, jetzt sollen beide Veraflox 25mg bekommen, für circa zwei Wochen. Zeitgleich hab ich mich von Heel beraten lassen, die Frau hat mir Coenzyme Compositum empfohlen. Mein TA hatte das sogar da und ihnen am Mittwoch abend gleich noch gespritzt. Nun bekommen also beide seit Mittwoch beide Mittelchen übers Futter, welches ich ja eigentlich abgesetzt hatte. Auffallend war gleich, daß Faxe das AB nicht so gern gefressen hat wie Baytril, aber er hat es gefressen. Mäusle hat bereits nach der ersten AB-Gabe mit dem Niesen aufgehört, frisst ohne Ende und ist topfit. Faxe wirkte allgemein auch fitter, die Nase ist zwar immer noch feucht, aber schon viel weniger. Es schlägt also definitiv an, welches Mittel nun genau kann ich natürlich auch nicht sagen. Seit gestern allerdings macht mir Faxe etwas Sorgen. Er köttelt sehr wenig und die Köttel selbst sind sehr klein, aber nicht hart, sondern mehr matschig. Er ist auch zeitweise weniger aktiv, frisst aber noch - das jedoch auch weniger. Soll ich das AB jetzt absetzen? Oder soll ich zeitgleich Bene Bac geben, wobei ich gelesen habe, daß man das erst nach der Behandlung geben sollte? Faxe hat jetzt gerade mal 8 Tage lang AB bekommen, davon nun eben dreimal das neue Veraflox. Oder liegt es vielleicht auch an den Cunis, welche ja auf einmal wieder aufm Speiseplan stehen? Wobei er das mit Baytril zusammen ja gut verkraftet hat und ich anderweitig AB nicht in den rein bekomme. Zumal das AB ja wohl endlich anschlägt und man es doch nicht zu früh absetzen sollte - sollte ich vielleicht einfach weniger AB geben? Was auffallend ist: beide essen viel weniger Wiese als sonst. Obs jetzt an der Wiese selbst liegt, der das Wetter zusetzt, oder an was anderem, keine Ahnung. Trinken tun beide gar nicht; seit sie Wiese bekommen, haben sie das aufgehört. Mäusle steckt das alles super weg, wie gesagt.
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| Hallo CindyH Wiese (v.a. sicherlich Gras) ist sicherlich nicht so optimal, wenn sie schon Probleme mit der Verdauung haben, respektive Durchfall. Die dafür nötige Darmflora ist dann nicht genügend vorhanden, um alles verdauen zu können. Oft spüren das Kaninchen mit Durchfall oder mit Matschkot schon von alleine, weswegen sie dann automatisch weniger davon fressen. AB zerstört automatisch leider auch immer ein Teil der gesunden Darmflora. Ich würde BeneBac auf alle Fälle parallel geben und sicherlich noch eine Zeitlang hinterher. Wieviel der Bakterien (auch vom BeneBac) das AB dann wirklich abtötet, lässt sich schwer genau sagen, aber sicherlich nicht alles. Daher lohnst es sich schon, bereits parallel BeneBac zu geben. AB sollte immer mit der vorgeschriebenen Mindestdauer verabreicht werden und in der entsprechenden Konzentration. Setzt man es zu früh ab oder gibt eine zu niedrige Dosierung, züchtet man so letztendlich nur gegen AB resistente Bakterien heran, was ziemlich gefährlich ist. Das ist mit ein Grund, weswegen wir heutzutage soviele resistente Bakterien überhaupt haben. In vielen (v.a. ärmeren) Länder kriegt man AB auch ganz ohne Rezept und behandelt eben dann auch nicht korrekt. Übrigens ist das Trinkverhalten immer abhängig von der Nahrung. Kriegen sie Vermehrt Trockenfutter, dann wird relativ viel getrunken. Haben sie v.a. Nassfutter, dann wird kaum noch getrunken, da der Wasserbedarf in erster Linie über das Futter abgedeckt ist. Das ist in der Natur auch nicht anders, normalerweise müssen da Kaninchen kaum je trinken, höchstens mal, wenn es wirklich sehr heiss ist. Übrigens sollte man auch Baytril bei Schnupfen länger verabreichen, nur 5 Tage ist zu kurz. Mindestens 7 Tage, ist der Schnupfen aber wirklich schlimm, dann sogar deutlich länger mit 10 Tage (ich bin mir jetzt nicht mal sicher, ob es bei mir sogar bis 14 Tage war...). Dann sollte eigentlich Baytril schon wirken, da es bis anhin kaum Resistenzentwicklungen damit gab (solange es sich zumindest nicht um Mastzuchttieren in schlechter Haltung handelt). Aber bei chron. Schnupfen ist es mit AB eben so eine Sache: es wirkt zwar vorübergehend, aber irgendwann kehrt der Schnupfen dann wieder zurück....
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| Ich habe bei zwei meiner Riesen auch das Problem mit hartnäckigem Schnupfen. Wobei ich das Glück habe, dass beide Angocin nehmen. Ich reibe Apfel und mische es drunter. Wird liebend gerne genommen, reicht aber alleine nicht aus. Ich habe 14 Tage Baytril gegeben, hat auch nichts genützt. ABER... ich hätte meinen Tieren das über diesen Zeitraum niemals Oral gegeben. Ich habe mir zeigen lassen, wie man es spritzt. Das ist wirklich nicht schwer, es muss ja nur unter die Haut. Gerade weil deine so Probleme machen, solltest du da echt drüber nachdenken und es mit deinem Ta besprechen und zu versuchen. Ich habe dann Amoxicillin bekommen. Das muss nur alle 3 Tage gespritzt werden und wirkt super. Amoxicillin darf aber niemals oral gegeben werden. Sprich doch mal mit deinem TA darüber. Ein Antibiogramm wäre natürlich eigentlich hilfreich, obwohl da die Ergebnisse leider auch nicht immer korrekt sind. Edit: Ich habe vorher immer morgens das Ab, abends Bene Bac gegeben. Was aber einmal mehr einfangen bedeutet. Wenn du spritzt, kannst du beides zusammen geben. Und Wiese ist und bleibt das natürlichste und beste Futter für deine Tiere. Zusätzlich kannst du Fenchel und Kräuter anbieten, was du aber, wenn ich im anderen Thread richtig gelesen habe, eh schon tust.
__________________ Geändert von Toflolesa (24.07.2017 um 06:15 Uhr).
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| Danke Ihr beiden für die Antworten. @Rakete Ich fragte, ob ich weniger AB geben soll, weil das ja sowieso aufgerundet wurde - Faxe wiegt 1,4kg, ihm soll ich aber ebenso wie Mäusle, welche 1,8kg hat, für 2kg geben. Daß AB nicht zu früh abgesetzt werden darf, weiß ich, weshalb ich Baytril ja sowieso schon von selbst länger gegeben habe, als der TA (Vertretung allerdings) sagte. Allerdings ist auch im Beipackzettel zu lesen, daß nach drei Tagen eine klinische Verbesserung sichtbar sein sollte und man es mindestens fünf Tage geben soll. Es war keine Verbesserung zu sehen und 5 Tage hat Faxe es bekommen. Das neue AB, welches jetzt benutzt wird, hat laut meinem TA denselben Wirkstoff, ist aber noch breiter gefächert, weshalb ein Wechsel auch wohl nicht so tragisch ist. @Toflolesa Übers Spritzen habe ich auch schon nachgedacht. Das Problem gerade bei Faxe ist, daß ein einfangen nicht möglich ist. Die beiden leben völlig uneingesperrt bei mir in der Wohnung - und Faxe ist äußerst nachtragend und merkt sich alles. Als Beispiel nur: für den letzten TA-Besuch hat mein Menne ihn eingefangen. Seitdem rennt Faxe sofort vor ihm weg, selbst, wenn es seine Lieblingsleckerlies gibt, die läßt er dann sogar liegen. Bedeutet: ich fang Faxe einmal, aber am nächsten Tag nicht mehr und er hat hier ewig viele Versteckmöglichkeiten, wo ich ihn auch nicht mehr rausbekomme. Zutraulich wird er auch nur ganz langsam, und nur mir gegenüber, aber eben auch nicht so, daß er sich gemütlich streicheln lassen würde und ich könnte ihm da was spritzen. Ich sag ja, das ist verdammt schwierig mit dem kleinen Kerl - ansonsten müßte ich ihn dauerhaft einsperren, daß er nicht weg kann und das kann ich ja auch nicht machen. Über Amoxicillin habe ich andererseits auch schon viel Schlechtes gehört.. -- Insgesamt bin ich langsam am überlegen, das rumprobieren mit AB / Penicillin bleiben zu lassen, zumal es ja eben bei solchen Karnickeln nie eine dauerhafte Lösung ist. Soll ich sie etwas jedesmal mit dem Zeug vollpumpen, zumal so etwas wie richtige Atemnot etc ja gar nicht auftritt? Sie haben halt beide nasse Nasen.. und ab und zu hört man, daß diese bisschen verstopft sind, aber sie sind beide fröhlich und aktiv. Faxe geht es übrigens wieder bisschen besser. Ich hab das AB unverändert weitergegeben, am nächsten Tag war wieder alles super. Gestern nacht war es zeitweise wieder bisschen schlechter, dann aber auch wieder besser mit der Verdauung. Jetzt gibts halt jeden Tag Bene Bac dazu, gestern hat er es das erste Mal bekommen (BB gibts mittags plus das Mittel von Heel und Schwarzkümmelöl, das AB gibts immer nachts, wenn sie schön aktiv rumhüpfen). Schnupfentechnisch muß ich sagen, daß jetzt erst mal eine leichte Verschlechterung eingetreten ist, bei beiden; aber ich hoffe, daß das noch besser wird. Wenn das alles jedoch unverändert so bleibt, was würde dann nach den gut drei Wochen AB passieren? Ein weiteres AB? Wieder der massive Streß für die beiden, wenn ich sie zum TA schleppe, daß es allein dadurch schon wieder schlimmer wird? Ein Abstrich bringt ja doch nicht wirklich was, weswegen ich das auch lasse. Ich besorge mir jetzt einen Pariboy und versuche es mal damit. Schnupfenkaninchen leben ja doch wohl nicht unter ständiger AB-Gabe, oder? So etwas wie einen Schub kann ich bei beiden allerdings auch nicht feststellen, es ist halt dauerhaft so. Ernährungstechnisch haben sie eigentlich alles, Gemüse, Wiese, Trockenkräuter, Heu, Stroh.. und Fenchel essen beide gerade sehr gern, also wenigstens scheinen sie selbst gut zu wissen, was sie gerade brauchen.
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| Weil ich gerade über Alternativen zu AB nachdenke.. was halten die Experten hier bei Schnupfenkaninchen eigentlich von Silber und andererseits von MMS? MMS zumindest weiß ich von jemandem, der es seinem Kaninchen bei eitrigem Nasenausfluss 1:1 und verdünnt direkt ins Mäulchen gegeben hat, wodurch am nächsten Tag alles wieder gut war.
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| @ Rakete Was ich übersehen habe.. wenn ich "Wiese" schreibe, meine ich Gras eigentlich als letztes. Natürlich ist das dabei, aber das wird auch nur nebenher gefressen. Ich hab das Glück, hier noch einige super Wiesen und Wälder zu haben, die alles bieten (leider auch sämtliches giftige Zeug, so nebenbei bemerkt). Äußerst gern gefressen wird hier Löwenzahn, Schafgarbe, Breitwegerich, Kompass- und Mauerlattich, Moschusmalve, Storchschnabel, Wicke, Taubenkropf, Luzerne. Das sind so die Lieblingssachen, auch jetzt noch, dabei sind aber noch viele andere Kräuter und natürlich Äste (Weide, Apfelbaum, Birke, Ahorn, Haselnuss, Hainbuche). Thymian wird leider nicht angerührt, Basilikum auch nicht, dafür selten mal Fichte.
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| Hallo , da es bei dir beide haben, ist ja die Chance gering, aber wir hatten auch mal so einen schlimmen Schnupfer, da hab ich dann nach vielen Nasen-Salzspülungen einen Grashalm aus der Nase gezogen... Und von Stund an war der "Schnupfen" weg![]() Auf jeden Fall kann ich dir empfehlen, immer mal Koniferen anzubieten, auch immer mal (wenig) Thuja und besonders Efeu...
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| flyrider, das mit dem Grashalm hatte ich auch schon mal, beim Hoppele. Fast ein Jahr haben wir gesucht, der hatte furchtbare Atemprobleme, machte Geräusche etc. Leider zog dieser Grashalm weitere Sachen nach sich, er hatte dann Wasser in der Lunge, Herzprobleme.. Eines Abends hat er nur noch geniest, die ganze Zeit, stundenlang - man sah, daß er jetzt selbst aufgibt, er wollte da nicht mehr. Ich sah dann, daß ihm was aus der Nase raus hängt und zog kräftig daran - ein Grashalm, bereits total verkapselt. Nun konnte er wieder atmen und blühte richtig auf, das Wasser in der Lunge ging auch recht schnell wieder weg, nur die Herzprobleme blieben. Aber bei Faxe und Mäusle dürfte das wohl nicht gleichzeitig der Fall sein ;-) Gibts keine Meinungen zu MMS in diesem Zusammenhang?
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| Doch, es gibt eine Meinung zu MMS und nicht nur von mir... darüber wurde genügend diskutiert. Hände weg davon und zwar dringendst! Es handelt sich hierbei um ein Flächendesinfektionsmittel und ist definitiv nicht für eine Einnahme geeignet, wie es die sektenähnliche Organisation drum herum weismachen möchte. Es gab genügend dokumentierte Vergiftungsfälle an Mensch und Tier und ist darum auch in Deutschland und Schweiz verboten, respektive nicht zugelassen! Natürlich kann man einem Tier nicht dauernd AB geben. Bei chron. Schnupfen macht das auch keinen Sinn, noch nützt es. Zwingend ist es dann, wenn Lunge und Bronchien betroffen sind. Wichtig ist die Stärkung des Immunsystem: entweder über das Futter oder über das Spritzen von Zylexis. Mit letzterem habe ich zumindest bei Kaninchen im Anfangsstadium gute Erfahrung gemacht. Gemäß meinen Beobachtungen haben diese Tiere sowieso bessere Heilungsschance, wenn man zu Beginn möglichst eine Therapie macht, zudm arrangiert sich das Immunsystem oft mit den Erreger und bietet Paroli. Je länger der Schnupfen sich aber über Monate oder Jahre manifestiert hat ohne das zu Beginn wirklich was unternommen wurde, desto weniger nützt irgendwas, egal was man später auch ausprobiert. Bei Meinen jetzigen hat so ziemlich alles versagt: Zylexis, Angocin, Schwarzkümmelöl etc. Zudem sind sie nun älter. Im Seniorenalter schwächt sich das Immunsystem zunehmend ab und ich konnte eine deutliche Verschlechterung des Schnupfens fest stellen oder er ist sogar erst dann ausgebrochen.
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| Na gut, diese Vergiftungsfälle kamen daher, weil das Mischungsverhältnis nicht stimmte, die Geschichten kenne ich schon auch. Und ich sags mal so.. hier regiert die Pharmaindustrie und die ist nicht unbedingt darauf aus, daß wir oder unsere Tiere richtig gesund werden, denn dann würde ja kein Verdienst mehr fließen, das sieht man wunderbar auch an den Handlungsweisen der Krankenkassen. Wie war doch der schöne Spruch? Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf daß er lebe, Uns zwischen beiden in der Schwebe. MMS kann ich aus selbstgesehener Erfahrung bestätigen, daß es bei einigen Sachen sehr gut hilft - und die leben alle noch und haben auch keinerlei Vergiftungserscheinungen davon getragen. Auch bei Kaninchen haben es mittlerweile sehr viele im Zusammenhang mit ec angewendet, wo es ebenso recht gute Erfolge erzielt haben muß. Ich bin mir in meinem Fall nur unsicher, weil meine Kaninchen erstens noch so jung sind und zweitens Faxe einen geröteten Rachen hat, deshalb wollte ich wissen, ob hier welche unterwegs sind, die MMS bei einem Schnupfen schon mal angewendet haben. Aber lassen wir das Thema, bevor es ausartet. -- Ich bekomme heute das Inhaliergerät und hoffe erst mal darauf. AB schlägt weiterhin nicht an, keinerlei Veränderung zu sehen; vertragen wird es aber glücklicherweise relativ gut. Ansonsten werde ich mal meinen TA anrufen, was er denn jetzt noch vorhätte bzw was er zu Zylexis meint, denn auch dazu höre ich nicht unbedingt gutes (wie es eigentlich immer ist, jeder macht andere Erfahrungen, jedes Tier ist anders). Ein Aufbau des Immunsystems über das Futter müßte bei mir ja schon längst gegeben sein, sie bekommen ja eigentlich alles... Wenn es möglich ist, würde ich den Streß, sie erneut zum TA zu schleppen, gerne umgehen..
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| @CindyH: dann kannst Du genauso Javel-Wasser nehmen und entsprechend verdünnen, das ist ebenso eine Flächendesinfektionsmittel, nur eben um vielfaches günstiger, als dasjenige, welches von dieser Sekte propagiert wird. Was Du letztendlich mit Dir oder Deinen Tieren anstellt, bleibt sicherlich Dir überlassen. Aber bitte mache hier keine Werbung für was, das definitiv gesundheitsschädigend ist und auch schon zu Todesfälle führte!
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| Stichworte |
| bindehautentzündung, chronisch, erkältung, niesen, schnupfen |
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