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Diskussion Strukturfutter auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 16:08

Zitat:
Zitat von Bibi&Tina Beitrag anzeigen
So wie ichs verstehe schon.
Ich weiß nur nicht, wie bei dem klebrigen Zeug eine wirklich gleichmäßige Verteilung gewährleistet werden soll
Das ist doch Klebkram, da kann man doch mechanisch eine homogene Masse draus machen.....
So ala Betonmischer, da tut man ja auch Wasser und Sand rein und holt ne homogene Paste raus:-)



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Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 16:09

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Das ist doch Klebkram, da kann man doch mechanisch eine homogene Masse draus machen.....
So ala Betonmischer, da tut man ja auch Wasser und Sand rein und holt ne homogene Paste raus:-)
Ich meinte eher die Verteilung der Melasse im Futter selber



__________________
Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein. (Arthur Schopenhauer)



Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 10.07.2013, 16:10

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Echt?
Ich habe gerade nachgesehen, das ist tatsächlich so. Und ganz ehrlich, benny - in dem von dir verlinkten Thread wurde auf kritisch anmutende Fragen sehr - naja, sagen wir mal: restriktiv reagiert. Und meine Frage IST kritisch, zumindest wenn ich sie stelle. Und ich weiß nicht, ob mir das so gut tut gerade den Verdacht zu haben, ich könnte möglicherweise mein Kaninchen vergiftet haben, wenn auch unwissentlich, und mir dann vielleicht eine harsche Antwort einzufangen. Das packe ich jetzt gerade nicht. Du bist ihm dagegen als Befürworterin von Strukturfutter bereits bekannt, bei dir wird er die Frage sicherlich eher als Interesse werten und nicht als unterschwellige Kritik.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 16:11

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Möglicherweise zwar im Nösenberger, das JR Farm Grainless enthält jedoch keine Melasse.
Stimmt!
Dann hoffe ich mal nicht das sie dafür irgendwelche nicht deklarationspflichtigen Dinge verwenden.....




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 16:36

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Und ich weiß nicht, ob mir das so gut tut gerade den Verdacht zu haben, ich könnte möglicherweise mein Kaninchen vergiftet haben, wenn auch unwissentlich, und mir dann vielleicht eine harsche Antwort einzufangen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dein Kaninchen nicht vergiftet hast. Denn wenn diese zugesetzten Vitamine so giftig wären, wie du annimmst, dann dürfte es fast kein Kaninchen, das mit Trockenfutter (egal welches) gefüttert wird, geben, das uralt wird, weil es vorher an irgenwelchen Vergiftungserscheinungen sterben müsste.

Ich würde mich dort anmelden und ganz unverbindlich einen Thread eröffnen in dem du deine Frage stellst und deine Bedenken äußerst. Du kannst ja erwähnen, dass deine Frage aus einer Diskussion in einem anderen Forum entstanden ist und dir hier niemand eine Antwort darauf geben kann und du dir daher im Degupedia eine Antwort erhoffst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Andreas darauf eingehen wird. Auch "davX" kennt sich ziemlich gut mit solchen Sachen aus, allerdings eher in Bezug auf Degus, aber das dürfte bei deinem Anliegen um die Herstellung eines Fertigfutters egal sein.




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 16:42

Das ist eine Antwort von Andreas vor fast 2 Jahren, die ich speziell zum JR Farm grainless Herbs bekam:

Zitat:
Hallo,

für mich spricht nichts dagegen, dieses Futter über den Winter zusätzlich ad libitum anzubieten.

Einige Anmerkungen zu den Beschreibungen in Deinem Link:
- Getreidefrei ist für mich eher ein Nachteil
- die Formulierungen in der Beschreibung sind z. T. recht geschickt gewählt - nahe an versuchter Irreführung (artgerecht, reich an natürlichen Vitaminen)
- das das Futter reich an natürlichen Vitaminen ist, darf getrost bezweifelt werden
- Vit. A und D3 sind mit Sicherheit zugemischt (beide Vitamine kommen in Pflanzen nicht vor), Vit. E wahrscheinlich auch (weil Getreide fehlt)
- der Vit. A Gehalt ist sehr hoch (im negativen Sinn, da ein Überschuss in dieser Form des Vitamins in der Leber eingelagert wird, während die Vorstufe ß-Carotin abgebaut wird)
- der niedrige Calciumgehalt resultiert höchstwahrscheinlich aus dem beigemischten Gemüse. Da der prozentuale Anteil der Sorten nicht bekannt ist, bleibt das reine Spekulation.
- die Zusammensetzung des Proteins, also der Gehalt an Aminosäuren, dürfte nur suboptimal sein, da sehr viel Gemüse enthalten ist und es halt ein Trockenfutter ist
- die verdauliche Energie dürfte insgesamt, trotz Leinsaat, sehr niedrig sein

Im Prinzip kann man aber jedes auf diese Weise betrachten und immer etwas finden, was zu bekritteln wäre. In manchen Foren ist das ein regelrechter Sport. Jedes Futter hat seine Vor- und Nachteile, es gibt kein Perfektes. Dieses "Grainless" ist so eine Mode, deren Unsinn wir unter anderem dem Tierschutz zu verdanken haben. 10-, € für 1 Kilo finde ich aber für das, was drin ist und für einen kommerziellen Anbieter sehr teuer.

freundliche Grüße,
Andreas




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 16:45

Zitat:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du dein Kaninchen nicht vergiftet hast. Denn wenn diese zugesetzten Vitamine so giftig wären, wie du annimmst, dann dürfte es fast kein Kaninchen, das mit Trockenfutter (egal welches) gefüttert wird, geben, das uralt wird, weil es vorher an irgenwelchen Vergiftungserscheinungen sterben müsste.

Ich finde Kaninchen an sich eh wunderlich: Beschäftigt man sich mit der Verdauung der Tiere kann es gar nicht sein das ein rein Kuntibuntikaninchen überhaupt älter als 2 jahre wird, gut das wird es auch oft nicht aber manchmal eben schon....
Einerseits sammeln wir Wiese an gefühlt 200 verschiedenen Orten, dann sagt man Kaninchen aber nach das sie auch extrem gut mit karger Nahrung klar kommen und sich super adaptieren....

Verrückt die Viecher.



kekslola likes this.

Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 16:52

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Ich finde Kaninchen an sich eh wunderlich: Beschäftigt man sich mit der Verdauung der Tiere kann es gar nicht sein das ein rein Kuntibuntikaninchen überhaupt älter als 2 jahre wird, gut das wird es auch oft nicht aber manchmal eben schon....
Einerseits sammeln wir Wiese an gefühlt 200 verschiedenen Orten, dann sagt man Kaninchen aber nach das sie auch extrem gut mit karger Nahrung klar kommen und sich super adaptieren....

Verrückt die Viecher.
Ich kenne 2 Kaninchen, die dürfen im Sommer bei schönem Wetter in den Wiesenauslauf, aber nicht sehr regelmäßig. Zusätzlich haben sie Heu + Körnerfutter mit wenigen Pellets (nicht direkt das Kuntibunti-Presszeugs) zur freien Verfügung. Die beiden sind 11 Jahre alt und waren noch nie beim TA.
Dann kenne ich ein Kaninchen, das ist kerngesunde 4 Jahre alt, schön schlank, war auch noch nie beim TA und darf auch nur sporadisch aus seinem Stall in den Gartenfreilauf. Den ganzen Winter über sitzt es in seinem Stall.
Es hat ganztägig Heu + Maiskolben + Knabberstangen zur Verfügung und immer wieder mal eine alte Vollkornsemmel. Im Winter bekommt es täglich Karotten, damit es mehr Flüssigkeit aufnimmt, da die Tränke oft einfriert.

Ich denke, dass Kaninchen bis zu einem gewissen Grad mit sehr viel Fütterungsweisen klarkommen, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad.

Was mir allerdings zu denken gibt und auch vielen anderen, dass anscheinend viele Kaninchen, die (auch) Trockenfutter bekommen, relativ häufig ziemlich alt werden und dabei keine Zahnprobleme haben. Vorausgesetzt, diese Tiere bekamen das Trockenfutter nicht als Alleinfutter, sondern auch Heu oder Wiese dazu.

"Karg" kann man ja mehrfach auslegen. Meint man damit, dass die Futtermenge gering ist oder meint man damit, dass die Auswahl gering ist oder meint man, dass die Nährstoffe gering sind.

Irgendwie würde ich dann ja auch im Winter "karg" füttern, da es bei meinen Tieren nur Trockenfutter, Heu und Möhren gibt. Aber ob das "karg" ist, wie du es deutest?




Geändert von Benny (10.07.2013 um 16:56 Uhr).

Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 17:26

Ich meinte das karg jetzt gar nicht auf Hauskaninchen bezogen sondern auf Wildkaninchen die in Australiens Steppen leben.....




Kaninchen
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 1.040
Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 18:38

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Was meinst Du mit weichem Futter?
Das Wiese die Zähne ganz hervorragend abreibt zeigen uns die Wildkaninchen.

Das Trockenfutter durch teilweise zu harte Bestandteile den Kaudruck unregelmäßig verteilt und somit apicale Granulome begünstigt ist auch bekannt.
Bei handelsüblichem Kuntibunti kommt außerdem hinzu das es stark sättigt, die Tiere also vom Volumen her nicht futtern und sich die Zähne deswegen nicht ausreichend abnutzen.

Zahnprobleme im Alter resultieren auch einfach daher das der Knochen arthrophiert, wie auch beim Menschen. Bei so schnell wachsenden Zähne wie beim Kaninchen braucht es nicht 5 Jahre falsches Futter um Schäden davonzutragen , da reicht 1 Jahr locker aus.
Das Wiese im "allgemeinen" gesehen, die Zähne hervorragend abreibt ist meiner Meinung nach nicht ganz korrekt. Denn dann muss man ganz klar noch unterscheiden, welche Wiese der einzelne füttert.

Da gibt es die Besitzer, die mühsam die frisch gewachsenen Löwenzahnblätter und Co. pflücken und die, die ausgewachsenen hölzernen Löwenzahn und Co. füttern.
Bei frischen/jungen Löwenzahnblätter und Co. hast du keinen Zahnabrieb, da der Wasseranteil zu hoch ist und es wenig Struktur hat. Fütterst du jedoch einen Bestandteil deiner Wiesenfütterung hölzernes (sprich ausgewachsenes altes) hast du den Zahnabrieb von dem hier immer ausgegangen wird. Jedoch muss hierfür der Bestandteil des ausgewachsenem dem frischgewachsenem überwiegen.

Und genau das ist der Punkt, warum "weiches" Futter keinen Zahnabrieb bringt.




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 19:18

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Das Wiese im "allgemeinen" gesehen, die Zähne hervorragend abreibt ist meiner Meinung nach nicht ganz korrekt. Denn dann muss man ganz klar noch unterscheiden, welche Wiese der einzelne füttert.

Da gibt es die Besitzer, die mühsam die frisch gewachsenen Löwenzahnblätter und Co. pflücken und die, die ausgewachsenen hölzernen Löwenzahn und Co. füttern.
Bei frischen/jungen Löwenzahnblätter und Co. hast du keinen Zahnabrieb, da der Wasseranteil zu hoch ist und es wenig Struktur hat. Fütterst du jedoch einen Bestandteil deiner Wiesenfütterung hölzernes (sprich ausgewachsenes altes) hast du den Zahnabrieb von dem hier immer ausgegangen wird. Jedoch muss hierfür der Bestandteil des ausgewachsenem dem frischgewachsenem überwiegen.

Und genau das ist der Punkt, warum "weiches" Futter keinen Zahnabrieb bringt.
Wie genau der Zahnabrieb funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung nicht, da ich das bei einem Kaninchen leider nicht beobachten kann. Ich kann nur das wiedergeben, was ich in Foren gelesen habe und das ist, dass sich die Zähne gegenseitig abreiben und nicht am Futter.
Ob das so stimmt, weiß ich nicht.

So ganz glauben kann ich das allerdings auch nicht, denn wenn ein Kaninchen ausschließlich Möhre zu fressen bekommen würde, würde es mit Sicherheit über kurze Zeit Backenzahnspitzen bekommen. Das dürfte dann aber nicht sein, wenn sich die Zähne nur an sich selbst abreiben und nicht am Futter. Vorausgesetzt, ich füttere nicht etwas, das pappsatt macht. Auch passen da einige Beobachtungen dazu, dass manche Kaninchen mit der Winterfütterung (vermehrt mit Blattgemüse, das in meinen Augen eine andere Struktur hat als Gras/Wiesenkräuter/Heu) Backenzahnspitzen entwickelt haben, die sie im Sommer nicht haben. Vllt. liegt das daran, dass sie zu viel "weiches" (Blatt)Gemüse gefressen haben und dadurch zu wenig "hartes" Futter wie z.B. Heu oder Körner.
Daher finde ich, ist an deiner Theorie schon irgendwas dran.




Geändert von Benny (10.07.2013 um 19:21 Uhr).

Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 20:34

Meines Erachtens lohnt es sich, diesen von mir verlinkten Thread im Degupediaforum aufgrund neuer Antworten (u.a. auch von Andreas) im Auge zu behalten........




Kaninchen
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 1.040
Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 20:45

Ganz klar, wenn man eine Ernährung NUR aus Möhren hat, kommen die Zahnhaken. Denn wie soll sich der Zahn abreiben? Geht so nicht, da eine Möhre keine Fasern oder Struktur hat, nach 2x beißen ist das Brei.

Genau eben aus diesem rund stehe ich einer reinen Gemüsefütterung auch sehr skeptisch gegenüber. Der Wasseranteil ist so hoch und hat wenig Struktur. Und vom Wassertrinken reiben sich keine Zähne ab.

Die Zähne reiben sich folge dessen ab, wenn ich Futter mit Struktur habe, das wirkt wie Schleifpapier. Das habe ich nicht bei jungem Wiesenfrischfutter und auch nicht bei Gemüse. Ich hab es aber bei alter Wiese und holziger Fütterung wie Äste, Zweige und Baumblätter!




Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 21:29

ich hab mir jetzt nicht alles hier durchgelesen aber durch einige aussagen stellt sich mir eine frage:

wie stellt man fest ob zahnprobleme fütterungsbedingt sind oder durch genetische veranlagung entstehen? kann man das überhaupt feststellen?



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Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 21:34

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
ich hab mir jetzt nicht alles hier durchgelesen aber durch einige aussagen stellt sich mir eine frage:

wie stellt man fest ob zahnprobleme fütterungsbedingt sind oder durch genetische veranlagung entstehen? kann man das überhaupt feststellen?
Wenn Zahnprobleme genetisch bedingt sind, also angeboren, dann treten diese i.d.R. ziemlich schnell auf, weil die Zähne durch die erbliche Fehlstellung nicht richtig abgenutzt werden. Bei schweren Fällen merkt man die Fehlstellung bereits mit wenigen Wochen, bei leichteren Fällen kann es ein paar Monate dauern. Allerdings kann etwas, das erst nach ein paar Monaten kommt, auch schon fütterungsbedingt sein, denn die Zähne wachsen ja im Schnitt ca. 1-2 mm pro Woche.

Was aber nicht sein kann, ist, dass ein Kaninchen bis sagen wir mal 3 Jahre keinerlei Zahnprobleme hat und plötzlich bekommt es welche, dass man das auf eine erbliche Zahnfehlstellung schiebt, denn dann hätte sich das schon längst äußern müssen. So eine späte Problematik ist immer fütterungsbedingt oder durch einen Sturz/Schlag/Stoß entstanden.
Anders sieht es wieder aus, wenn ein Kaninchen schon alt ist, da verändert sich das Kiefer evtl. und da kann ich mir schon vorstellen, dass auch bei geeineter Fütterung eine Fehlstellung entstehen kann.
Wobei ich 5 Kaninchen hatte, die über 8 Jahre alt wurden und keines von denen hatte Probleme mit den Zähnen.....obwohl es vitaminisiertes, getreidehaltiges Trockenfutter zusätzlich gab.




Benutzerbild von Selkie
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Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 21:38

naja aber das gebiss verändert sich doh ein leben lang. ich habe auch schonmal irgendwo von geringfügigen fehlstellungen gelesen, die man nicht sieht und die dann erst nach mehreren jahren zu fehlstellungen führen können (hab allerdings grad keine ahnung wo ich das gelesen habe)



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(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Kaninchen
 
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Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 21:51

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
ich hab mir jetzt nicht alles hier durchgelesen aber durch einige aussagen stellt sich mir eine frage:

wie stellt man fest ob zahnprobleme fütterungsbedingt sind oder durch genetische veranlagung entstehen? kann man das überhaupt feststellen?
Na ja, in dem du den Besitzer als erstes fragst, was er genau füttert und zwar wirklich genau! Nur die wenigsten "Kaninchenkinder" die uns in der Klinik vorgestellt wurden hatten genetische Veranlagungen zu Zahnfehlstellungen. Wir hatten die Kaninchen immer wieder auf dem Tisch beim Impfen oder so zum Check. Mit der Zeit kamen dann die Zahnprobleme und wenn Sie erzählt haben, was Sie füttern, ging uns das "Licht" schon auf



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.07.2013, 21:52

Zitat:
Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
naja aber das gebiss verändert sich doh ein leben lang. ich habe auch schonmal irgendwo von geringfügigen fehlstellungen gelesen, die man nicht sieht und die dann erst nach mehreren jahren zu fehlstellungen führen können (hab allerdings grad keine ahnung wo ich das gelesen habe)
Naja, irgendwas kann immer sein, aber das ist m.E. eher die Ausnahme.

Die allermeisten Kaninchen kommen normalerweise mit gesunden Zähnen zur Welt, vorausgesetzt, die Mutter wurde während der Trächtigkeit und Säugezeit ausreichend ernährt, woran es oftmals ziemlich hapert, wenn man sich manchmal auf das verlässt, was einem zur Fütterung einer trächtigen Häsin in manchen Foren empfohlen wird. Dass die jede Menge Mineralien (z.B. Calzium) benötigt, das beachten leider viele nicht. Wenn die Häsin zu wenige Calzium aufnimmt, verbraucht sie das meiste davon selbst und dann bleibt nicht mehr viel für den Knochenaufbau der Jungen im Mutterleib übrig, was sich wiederum in Zahnproblemen der Jungtiere äußern kann durch eine bereits vorhandenen Calziummangel im Mutterleib oder durch Rachitis.




Geändert von Benny (10.07.2013 um 21:56 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:06

Diskussion Strukturfutter


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Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:07

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