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__________________ Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein. (Arthur Schopenhauer)
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| Ich habe gerade nachgesehen, das ist tatsächlich so. Und ganz ehrlich, benny - in dem von dir verlinkten Thread wurde auf kritisch anmutende Fragen sehr - naja, sagen wir mal: restriktiv reagiert. Und meine Frage IST kritisch, zumindest wenn ich sie stelle. Und ich weiß nicht, ob mir das so gut tut gerade den Verdacht zu haben, ich könnte möglicherweise mein Kaninchen vergiftet haben, wenn auch unwissentlich, und mir dann vielleicht eine harsche Antwort einzufangen. Das packe ich jetzt gerade nicht. Du bist ihm dagegen als Befürworterin von Strukturfutter bereits bekannt, bei dir wird er die Frage sicherlich eher als Interesse werten und nicht als unterschwellige Kritik.
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![]() Ich würde mich dort anmelden und ganz unverbindlich einen Thread eröffnen in dem du deine Frage stellst und deine Bedenken äußerst. Du kannst ja erwähnen, dass deine Frage aus einer Diskussion in einem anderen Forum entstanden ist und dir hier niemand eine Antwort darauf geben kann und du dir daher im Degupedia eine Antwort erhoffst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Andreas darauf eingehen wird. Auch "davX" kennt sich ziemlich gut mit solchen Sachen aus, allerdings eher in Bezug auf Degus, aber das dürfte bei deinem Anliegen um die Herstellung eines Fertigfutters egal sein.
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| Das ist eine Antwort von Andreas vor fast 2 Jahren, die ich speziell zum JR Farm grainless Herbs bekam: Zitat:
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Einerseits sammeln wir Wiese an gefühlt 200 verschiedenen Orten, dann sagt man Kaninchen aber nach das sie auch extrem gut mit karger Nahrung klar kommen und sich super adaptieren.... Verrückt die Viecher.
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Dann kenne ich ein Kaninchen, das ist kerngesunde 4 Jahre alt, schön schlank, war auch noch nie beim TA und darf auch nur sporadisch aus seinem Stall in den Gartenfreilauf. Den ganzen Winter über sitzt es in seinem Stall. Es hat ganztägig Heu + Maiskolben + Knabberstangen zur Verfügung und immer wieder mal eine alte Vollkornsemmel. Im Winter bekommt es täglich Karotten, damit es mehr Flüssigkeit aufnimmt, da die Tränke oft einfriert. Ich denke, dass Kaninchen bis zu einem gewissen Grad mit sehr viel Fütterungsweisen klarkommen, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Was mir allerdings zu denken gibt und auch vielen anderen, dass anscheinend viele Kaninchen, die (auch) Trockenfutter bekommen, relativ häufig ziemlich alt werden und dabei keine Zahnprobleme haben. Vorausgesetzt, diese Tiere bekamen das Trockenfutter nicht als Alleinfutter, sondern auch Heu oder Wiese dazu. "Karg" kann man ja mehrfach auslegen. Meint man damit, dass die Futtermenge gering ist oder meint man damit, dass die Auswahl gering ist oder meint man, dass die Nährstoffe gering sind. Irgendwie würde ich dann ja auch im Winter "karg" füttern, da es bei meinen Tieren nur Trockenfutter, Heu und Möhren gibt. Aber ob das "karg" ist, wie du es deutest? Geändert von Benny (10.07.2013 um 16:56 Uhr).
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Da gibt es die Besitzer, die mühsam die frisch gewachsenen Löwenzahnblätter und Co. pflücken und die, die ausgewachsenen hölzernen Löwenzahn und Co. füttern. Bei frischen/jungen Löwenzahnblätter und Co. hast du keinen Zahnabrieb, da der Wasseranteil zu hoch ist und es wenig Struktur hat. Fütterst du jedoch einen Bestandteil deiner Wiesenfütterung hölzernes (sprich ausgewachsenes altes) hast du den Zahnabrieb von dem hier immer ausgegangen wird. Jedoch muss hierfür der Bestandteil des ausgewachsenem dem frischgewachsenem überwiegen. Und genau das ist der Punkt, warum "weiches" Futter keinen Zahnabrieb bringt.
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Ob das so stimmt, weiß ich nicht. So ganz glauben kann ich das allerdings auch nicht, denn wenn ein Kaninchen ausschließlich Möhre zu fressen bekommen würde, würde es mit Sicherheit über kurze Zeit Backenzahnspitzen bekommen. Das dürfte dann aber nicht sein, wenn sich die Zähne nur an sich selbst abreiben und nicht am Futter. Vorausgesetzt, ich füttere nicht etwas, das pappsatt macht. Auch passen da einige Beobachtungen dazu, dass manche Kaninchen mit der Winterfütterung (vermehrt mit Blattgemüse, das in meinen Augen eine andere Struktur hat als Gras/Wiesenkräuter/Heu) Backenzahnspitzen entwickelt haben, die sie im Sommer nicht haben. Vllt. liegt das daran, dass sie zu viel "weiches" (Blatt)Gemüse gefressen haben und dadurch zu wenig "hartes" Futter wie z.B. Heu oder Körner. Daher finde ich, ist an deiner Theorie schon irgendwas dran. Geändert von Benny (10.07.2013 um 19:21 Uhr).
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| Meines Erachtens lohnt es sich, diesen von mir verlinkten Thread im Degupediaforum aufgrund neuer Antworten (u.a. auch von Andreas) im Auge zu behalten........ ![]()
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| Ganz klar, wenn man eine Ernährung NUR aus Möhren hat, kommen die Zahnhaken. Denn wie soll sich der Zahn abreiben? Geht so nicht, da eine Möhre keine Fasern oder Struktur hat, nach 2x beißen ist das Brei. Genau eben aus diesem rund stehe ich einer reinen Gemüsefütterung auch sehr skeptisch gegenüber. Der Wasseranteil ist so hoch und hat wenig Struktur. Und vom Wassertrinken reiben sich keine Zähne ab. Die Zähne reiben sich folge dessen ab, wenn ich Futter mit Struktur habe, das wirkt wie Schleifpapier. Das habe ich nicht bei jungem Wiesenfrischfutter und auch nicht bei Gemüse. Ich hab es aber bei alter Wiese und holziger Fütterung wie Äste, Zweige und Baumblätter!
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| ich hab mir jetzt nicht alles hier durchgelesen aber durch einige aussagen stellt sich mir eine frage: wie stellt man fest ob zahnprobleme fütterungsbedingt sind oder durch genetische veranlagung entstehen? kann man das überhaupt feststellen?
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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Was aber nicht sein kann, ist, dass ein Kaninchen bis sagen wir mal 3 Jahre keinerlei Zahnprobleme hat und plötzlich bekommt es welche, dass man das auf eine erbliche Zahnfehlstellung schiebt, denn dann hätte sich das schon längst äußern müssen. So eine späte Problematik ist immer fütterungsbedingt oder durch einen Sturz/Schlag/Stoß entstanden. Anders sieht es wieder aus, wenn ein Kaninchen schon alt ist, da verändert sich das Kiefer evtl. und da kann ich mir schon vorstellen, dass auch bei geeineter Fütterung eine Fehlstellung entstehen kann. Wobei ich 5 Kaninchen hatte, die über 8 Jahre alt wurden und keines von denen hatte Probleme mit den Zähnen.....obwohl es vitaminisiertes, getreidehaltiges Trockenfutter zusätzlich gab.
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| naja aber das gebiss verändert sich doh ein leben lang. ich habe auch schonmal irgendwo von geringfügigen fehlstellungen gelesen, die man nicht sieht und die dann erst nach mehreren jahren zu fehlstellungen führen können (hab allerdings grad keine ahnung wo ich das gelesen habe)
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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![]() Die allermeisten Kaninchen kommen normalerweise mit gesunden Zähnen zur Welt, vorausgesetzt, die Mutter wurde während der Trächtigkeit und Säugezeit ausreichend ernährt, woran es oftmals ziemlich hapert, wenn man sich manchmal auf das verlässt, was einem zur Fütterung einer trächtigen Häsin in manchen Foren empfohlen wird. Dass die jede Menge Mineralien (z.B. Calzium) benötigt, das beachten leider viele nicht. Wenn die Häsin zu wenige Calzium aufnimmt, verbraucht sie das meiste davon selbst und dann bleibt nicht mehr viel für den Knochenaufbau der Jungen im Mutterleib übrig, was sich wiederum in Zahnproblemen der Jungtiere äußern kann durch eine bereits vorhandenen Calziummangel im Mutterleib oder durch Rachitis. Geändert von Benny (10.07.2013 um 21:56 Uhr).
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