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| Okay, ich schaue mir dann nochmal die ungehobelten Latten an. Macht es bezüglich der Haltbarkeit einen Unterschied ob gehobelt oder nicht? Wie lange halten den eure Gehege aus ähnlichen Material?
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| Gehobelte sind länger schön weil glatt. Dreck und Mikroorganismen haben da anfangs nicht so guten halt wie auf sägerauhem Holz. Dieser Effekt geht aber mit den Jahren auch verloren. Meiner Erfahrung nach tut man sich mit der regelmäßigen Holzpflege auch schwer draußen. Wichtig wäre die Stärke des Materials. Ein 7x7 Pfosten z.B. hält ewig wenn er immer gut abtrocknen kann. Eine Dachlatte mit Wiesenkontakt kann schon nach 1 Jahr gar sein.
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| Hallo, wir bauen gerade noch ein wenig an unserem zusätzlichen Außengehege. Ich stöbere gerade bei Kleinanzeigen nach einem Kinderhochbett. Das bringt einen überdachten Bereich mit sich wenn man Dachpappe drauf macht und man hat die Außenpfeiler schon sehr stabil stehen. Vielleicht als Anregung. Teilweise werden schon Betten ab 30-40€ abgeben.
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| Oh ja, das ist wirklich eine super Idee! Für uns leider zu hoch. Ich werde es jetzt wohl einfach mit den Latten probieren und hoffen, dass es möglichst lange hält. Ich werde versuchen es nicht auf der Erde stehen zu haben. Vielleicht auf einer flachen Rasenbegrenzung aus Stein oder so? Ist es da sinnvoll erst zu lasieren (damit es ins Holz einzieht) und dann nochmal mit Farbe zu lackieren (die das Holz quasi zu macht)? Und womit? Die Stellen, die sie eh nicht anknabbern können (weil der Volieredraht innen gespannt ist) könnten die auch mit etwas wetterfesterem gestrichen werden? Und mich würden die Lebensdauer eurer Gehege bei ähnlichem Material trotzdem ganz doll interessieren, einfach, damit ich einen Anhaltspunkt habe. Geändert von Plattenspieler (21.05.2022 um 15:54 Uhr).
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| Mein letztes Gehege aus einfach lasierten ziemlich dünnen Dachlatten auf Naturboden war nach vier bis fünf Jahren durch.
__________________ --- "Du mußt sie jetzt sagen, Oder ewig 'rumtragen, Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! – Einerlei. Könnt' ich doch noch! – Vorbei." (Reinhard Mey) --- [Danke, Tante Jessi]
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| Danke, dangerschaf. Das hilft mir echt weiter. Vielleicht schaffe ich es mit mehrmals streichen und nicht direkt auf die Wiese stellen ja, das noch um ein, zwei Jahre zu verlängern.
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| Es geht in die Detailplanung und es tun sich noch einige Fragen auf. Der Plan ist, einen Teil des Geheges mit Gehwegplatten auszulegen und einen Teil Naturboden zu lassen. Dazu habe ich ein paar Fragen. 1. Auf Kaninchenwiese.de habe ich gelesen, dass man Volierendraht einwachsen lassen kann und dass so die Grasnarbe manchmal erhalten bleibt. Ist das tatsächlich möglich, oder versuchen sie dann dort zu buddeln und verletzten sich? Einen tiefen Buddelbereich wird es auf jeden Fall auch geben, aber wir haben dort einen Baum direkt neben dem Gehege und die Wurzeln verlaufen recht Oberflächennah, da wäre das perfekt (und auch weniger Arbeit). Wenn das geht, wie macht man den Kaninchen dann klar, dass es einen Bereich gibt, in dem man tief buddeln kann? 2. wie sichert man den Übergang vom Naturboden zu den Gehwegplatten? Der Naturboden soll vollständig von unten mit Volieredraht ausgelegt werden. Reicht es, wenn die Gehwegplatten auf dem Draht aufliegen? Oder kann sich da dann von unten ein Marder durchquetschen? 3. Habt ihr die Gehwegplatten richtig miteinander verbunden/ abgedichtet? Geändert von Plattenspieler (23.05.2022 um 16:36 Uhr).
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| Die Frage mit der Grasnarbe kann ich Dir leider nicht beantworten... wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass der begrünte Bereich schon sehr groß sein muss, damit er auch grün bleibt und nicht entweder weggefressen oder plattgetrampelt wird... Wir haben bei uns eine Kombination aus Gehwegplatten und Mulch im Gehege (hier natürlich Draht drunter!). Unter dem Mulch wächst tatsächlich das eine oder andere Pflänzchen durch den Draht und wird auch nicht SOFORT aufgefressen. Die Gehwegplatten haben wir jeweils ein gutes Stück über den Draht verlaufen lassen und ich will den Marder sehen, der so eine Platte hochdrückt oder diesen fiesen Draht so weit zur Seite schiebt - und wenn er dazu in der Lage ist, wird er sich die Mühe nicht machen und einen anderen, leichteren Weg finden. Die Platten haben wir ganz aneinander gelegt, aber nicht noch miteinander verbunden. Wie gesagt, die Dinger sind irre schwer, das schaffen weder Kaninchen noch Marder, da bin ich mir einfach mal sicher!
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| Danke, das mit dem Gewicht der Platten macht Sinn, das hatte ich ganz vergessen. rolleyes:
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| Noch etwas: Meine Dachlatten haben die Maße 26mmx45mm. Wie habt ihr daran den Volieredraht befestigt? Ich dachte erst an Elektrotacket mit 30mm Nadeln. Ich habe irgendwo gelesen, dass das bombenfest halten soll. Aber bei meinen Latten kämen die Klammern da ja an der anderenSeite wieder raus. Für die dickeren Krampen gilt aber das gleiche. Sind meine Latten zu dünn?? Sie wirken schon stabil. Oder reichen auch 20mm Tackernadeln? Oder kurze Schrauben mit Unterlegscheiben? Und wie oft muss man die setzten?
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| 26x45 is ok aber auch kein Kantholz. Ist halt ok ![]() 2 Meter würde ich damit aber auch nicht ungestützt überspannen. Du kannst einfach schräg tackern. Macht eh Sinn weil die Krampen dann nicht bloß auf Zug belastet werden. 1,2 mm kommen ja noch vom Draht dazu. Probiers mal aus. 20 sollte aber auch reichen denke ich. Da muss einer mit Außenhaltung mit Erfahrung kommen. Schraube mit scheiben geht auch, dauert aber länger. Persönlich würde ich so mit alle 10cm anfangen. Krampen kosten nix, öfter schadet nicht.
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| Meine Erfahrung ist, das Krampen deutlich besser halten. Von drei Gehegen war eins getackert, würde ich nicht wieder machen.
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| Danke, euch. Tacker habe ich jetzt gestrichen. Krampen oder Schrauben werden es. Im Moment tendiere ich aber zu Schrauben, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mir mit Krampen nicht die Finger blau klopfe. ![]() Weitere Frage (ich habe gerade das Gefühl, selbst die Baby Erstausstattung warf weniger Fragen auf. ):Eine Seite des Geheges grenzt direkt an den Zaun zu Nachbars Garten. Diese Seite will ich mit Holz verkleiden. Zum einen weil wir uns da eh ein bisschen mehr Sichtschutz wünschen und zum anderen, damit da kein Dreck von den Kaninchen im Nachbarsgarten landet. Ich wollte erst hinterher Holz über den Volieredraht drüber zu machen, bei den Preisen vom Volieredraht überlege ich jetzt aber, nur Holz zu nehmen. Wäre auch optisch schöner und besser sauber zu halten. Aber, wie dick muss das Holz dann sein? Ich habe Massivholz, Fichte, 18mm ins Auge gefasst. Hält das einen Fuchs ab, oder beißt der sich da durch? Oder ginge auch Leimholz (gleiche Stärke?)? Oder muss es dicker sein?
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| Muss mich da etwas korrigieren. Für mich sind "Krampen" schon die dicken gehärteten Tacker Bügel die man mit der Maschine rein schießt. Die halten bombenfest, gezogen bekommst du die nicht mehr, nur noch gehebelt. sowas hier: ![]() Sieht dann so aus: ![]() Draußen bitte niemals Leimholzplatten nehmen. Außer man ersäuft sie in Lack Nimm 20er Rauhspund zum Beispiel. Da kommt der Fuchs nicht durch musst halt nur auf drunter,drüber und nebenher genau achten.
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| Wenn man die Krampen mit ner kleinen Zange hält, haut man sich die Finger nicht blau ![]()
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| Genau die haben sich bei mir rausgezogen. Nur durch die Eigenspannung des Drahtes.
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| Zitat:
Hast du den Draht mit nem Spanngurt draufgezogen? Wie schafft man denn das?Ich hatte eher hier und da das Problem das mit die Krampen den Draht zerteilt haben ![]()
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