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Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht! auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 27.05.2010
Beiträge: 4
Silke69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.06.2010, 16:12

Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht!


Hallo, wir haben seit Ende Februar 2 Kaninchen von Bekannten in Pflege genommen. Die Bekannten sind für längere Zeit ins Ausland gezogen und wollten die Tiere schon ins Tierheim geben. Da wir 2 Katzen haben und auch früher schon Meerschweinchen hatten haben wir die beiden in Pflege genommen. Die Kaninchen werden in Außenhaltung gehalten. Das Außengehege (2x2m) haben wir übernommen, war aber sehr dürftig eingerichtet. Wir haben uns im Internet schlau gemacht und seither einiges verbessert und auch einen Anschluß an unseren Schuppen gezimmert, sodass sie dort bei Kälte und schlechtem Wetter reinkönnen. Wenn wir zu Hause sind, können sie außerdem im Garten frei rumspringen, das ist kein Problem, da der rundherum ummauert ist.
Das Weibchen (ca. 3 Jahre alt) hatte schon sehr wenig Haare, auf dem Rücken gaaanz dünn und richtig kahle z.T. wechselnde Stellen am Kopf und vor allem an den Vorderbeinen. Zudem fühlt es sich total dünn und knochig an, irgendwie abgemagert, obwohl es richtig gut frißt, vor allem viel Gemüse und Grünzeug, eigentlich sogar mehr als das Männchen. Heu mögen (trotz aller Versuche mit verschiedenen Sorten) beide Kaninchen nicht und rühren es eigentlich so gut wie nie an. Außerdem kriegen sie noch etwas Trockenfutter, jetzt fast nur noch ohne Getreide, auf welches in ganz langsam vom Supermarkt-Billigfuter umgestellt habe.
Das Männchen ist total fit, kommt super auch mit kaltem Wetter zurecht und hat ganz dichtes weißes Fell. Das Weibchen war bei den Besitzern vorher wohl schon in Behandlung (Antibiotikum, Parasitenbehandlung), aber ohne Erfolg, der Haarwuchs blieb spärlich. Für mich macht sie irgendwie den Eindruck wie Schilddrüsenüberfunktion: viel Fressen und bleibt nix hängen, total dürr.
Meine Tierärztin hat auf Hautpilz untersucht, ohne Ergebnis. Anfang Mai (als es nochmal so kalt war) hat sie sich dann leider eine beginnende Lungenentzündung eingefangen. 2 x Antibiotika-Behandlung hat nicht wirklich angeschlagen. Nun ja, gegen Virenerkrankung hilft das ja auch nicht. Nach Behandlung mit Rotlicht und Inhalieren, geben wir ihr 2-3x täglich Entschleimungsmittel und Byonia-Globuli und es wird wohl gaaaanz langsam besser. Immerhin frisst sie mittlerweile sehr gut und es kommt auch einiges an Schleim raus. Röcheln tut sie immer noch, aber es scheint ihr sonst ganz gut zu gehen. Seit Anfang Mai haben wir sie nun drinnen in einem Kleintierstall, lassen sie aber bei warmem Wetter immer mal wieder ein paar Stunden raus, damit sie ein bißchen Auslauf hat und auch mal Kontakt zu ihrem Partner.
Wenn wir sie soweit wieder hinkriegen, haben wir immer noch das Problem ihrer Grunderkrankung, was sie ja weiterhin anfällig macht. Die Tierärztin hat wohl auch nicht so viel Plan von Kaninchen (wir sind mit den Katzen immer dort), aber auf dem Land sind Tierärzte leider nicht so dicht gesät. Was macht denn hier Sinn zu untersuchen: Kot, Blut oder beides?
Hat jemand Erfahrung mit solchen Symptomen?
Bin als Kaninchenanfänger für alle Tipps dankbar.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.303
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 01.06.2010, 16:19

AW: Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht!


In welchem Gebiet Deutschlands wohnst du denn? Vielleicht gibt es ja doch in deiner Nähe einen Tierarzt der sich mit Kaninchen auskennt.

Folgendes müsste dringend überprüft werden:

- Sind die Backenzähne in Ordnung? Oft ist dies ein Grund dafür dass bestimmtes Futter verweigert wird bzw. dass kein Gewicht aufgebaut werden kann.

- Blut abnehmen lassen und untersuchen lassen, eine Schilddrüsenfehlfunktion lässt sich auch beim Kaninchen feststellen, zusätzlich sollte gleich noch Diabetes kontrolliert werden, zur Sicherheit.

- Wurde eine Hautbiopsie gemacht? Ich habe dies bei einem Nin machen lassen, als sie unerklärlichen Fellausfall auf dem Rücken hatte. Manche Milbenarten graben sich so tief in die Haut ein dass sie außer unter dem Mikroskop schwer zu entdecken sind.

Wird es jetzt eigentlich besser mit dem Fell, wo sie vom Partner weg ist?

Um etwas Gewicht auf die Rippen zu bekommen, kannst du ihr ein paar Hafer- oder Erbsenflocken geben, außerdem ein wenig mehr Obst (Banane z. B. ist ein prima Energielieferant). Weiterhin sind Knollen- und Wurzelgemüse (z. B. der "Klassiker" Möhre sowie Knollensellerie) energiereich und helfen ihr ein wenig Gewicht zuzulegen.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.05.2010
Beiträge: 4
Silke69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2010, 09:31

AW: Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht!


Hallo,
ich wohne in der Vorderpfalz, zwischen Mannheim und Kaiserslautern, Nähe Worms.
Fressen tut sie ja richtig viel. Kriegt auch immer viel Gemüse: Karotten, Kohlrabi,Gurke, Zucchini usw. Erbsenflocken und Johannisbrot mischen wir auch immer etwas unters Futter. Werd ihr auch ab und zu noch bisserl Banane geben. Der Bauch ist auch immer gut gefüllt und rund, nur es bleibt halt nix hängen. Auf dem Rücken sieht man richtig die Wirbelsäule und die Schulterblätter gucken richtig raus: Bauch rund, Rest nur Haut und Knochen. Die Felllosigheit ist ja quasi am ganzen Körper: überall total dünnes Fell mit z.T. ganz haarlosen Stellen an den Vorderläufen und neuerdings auch am Kinn. Meine TA hat nur so ein Hautschabsel am Rücken genommen: ohne Befund.
Seit sie vom Partner weg ist hat sich eigentlich nichts geändert, außer, dass sie am Kinn jetzt seit ca. 1 Woche auch keine Haare mehr hat. Stress mit ihrem Partner hatte sie eigentlich nicht, die beiden mögen sich und kuscheln auch gerne miteinander. Ich denke es ist definitiv was von innen heraus, es sind ja nicht nur wenig Haare, sondern der Gesamteindruck ist so chronisch krank. Das sagte sogar die TA. Jetzt schaun wir erstmal dass ihre Lunge wieder frei wird (zieht sich ja auch schon seit 4 Wochen), ist halt schwer, weil ihr Gesamtzustand ja nicht sehr gut ist und dann laß ich mal ne Blutuntersuchung machen. Impfen lassen konnten wir sie ja deshalb auch nicht.




Benutzerbild von Schrappel
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 803
Schrappel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Schrappel eine Nachricht über Yahoo! schicken Schrappel eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 02.06.2010, 09:58

AW: Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht!


Zitat:
Zitat von Silke69 Beitrag anzeigen
Hallo,
ich wohne in der Vorderpfalz, zwischen Mannheim und Kaiserslautern, Nähe Worms.
Hallo Silke,
falls es Dir nicht zu weit ist:

Tierarztpraxis Gabriele Birke
Steingasse 4
67146 Deidesheim
Tel.: 06326 - 96 71 71

Bemerkung: Per Nottelefon erreichbar, operiert selbst, hohe Kompetenz bei Kaninchen, kombiniert mit Homöopathie, nimmt sich Zeit für Tier und Halter (aus der Tierarztliste bei Sweetrabbits)

oder:

http://www.tierarzt-frankenthal.de/index.html

Dort bin ich mit meinen beiden. Außerdem hat dort jede Woche eine Hauttierärztin Sprechstunde und von Worms ist man ja schnell mal rübergezwitscht. ;-)




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.303
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 02.06.2010, 14:45

AW: Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht!


Ich fragte nach der Entwicklung ohne den Partner, weil es durchaus Fellrupfer unter den Kaninchen gibt. Aber das kann man dann ausschließen.

Ich würde wirklich mal eine Blutprobe untersuchen lassen, und vielleicht ist bei den Tierarztempfehlungen von Schrappel ja was dabei, was für dich erreichbar ist.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.05.2010
Beiträge: 4
Silke69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.06.2010, 15:16

AW: Krankes Pflegekaninchen - Tipps gesucht!


Hallo,
danke für die Infos. Frankenthal ist ca. 15, Deidesheim ca. 20-25 km weg. Das ginge beiden noch so, wobei ich sie halt auch nicht gerne ständig rumtransportiere, das ist ja auch Stress für ein krankes Tier. Ich hoffe wir kriegen das mit der Lunge bald in den Griff und dann werd ich mal ein Blutbild machen lassen und wenn dann immer noch nix rauskommt, gehe ich viell. wirklich mal zu einem Spezialisten. Wobei ich halt dann auch mal nachfragen muß, ob die Besitzer wirklich bereit sind das alles zu zahlen. Wenn nicht, müßte ich das halt zur Not tragen. Mal schauen. Drückt mir mal die Daumen, mir tut das arme Tier ja echt total leid: kein richtiges Fell, nur Haut und Knochen, Lungenkrank, ständig am röcheln und schniefen. Ist doch armes geplagtes Viechlein.



 
 
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