| Zwergkaninchen | | Registriert seit: 22.07.2013
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Geschrieben am
29.11.2015, 00:41
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Zitat von Jinro Ja, allerdings sind virale Erkrankungen wesentlich seltener, Mykoplasmen sind schon selten und da es sich dabei um zellwandlose Bakterien handelt sehr schwer zu behandeln. Bei Viren könnte man die oben aufgeführte Akutbehandlung natürlich ganz vergessen. | Meines Wissens sind Viren kaum von Mensch auf Kaninchen und umgekehrt übertragbar, da die Viren hochspezifische Rezeptoren auf der Oberfläche haben, die nur bei einer bestimmten Spezies andocken und diese krankmachen können.
Die Übertragung von Bakterien von Mensch zu Kaninchen und umgekehrt ist einfacher, da die Bakterien im Allgemeinen diese hochspezifischen Rezeptoren nicht besitzen, die die Viren haben- d.h. sie können auch auf andere Arten übergehen. So kann mensch sich mit Bordetellen und Pasteurelen anstecken, was beim Menschen aber als Opportunistischer, d.h. im allgemeinen total harmlosen keim gilt- wenn der Mensch nicht immunsupprimiert ist (HIV oder Chemotherapie oder so), geht der Infekt schnell weg- klinisch wie ein "eintägiger Schnupfen" oder so. So ist es z.B. möglich, dass ein Mensch mit einem "neuen" Kaninchen, deren Bakterien sein Immunsystem noch nicht kennt, vorübergehend ganz leicht erkrankt, bis sich sein Immunsystem gegen das kaninchentypische Bakterium wehren kann. Umgekehrt kann der Mensch Staphylokokken und Streptokokken auf das Tier übertragen. |