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| Nach Wochen, das ist ja krass! Würde das Kaninchen denn dann wieder heim finden? Haben die so einen unglaublichen Orientierungssinn wie manche Katzen und Hunde? Ich glaube sie ist nicht freiwillig weg. Sie ist so auf ihren Partner bezogen und so eine treue Seele. Aber ich hoffe! Cappucchino hat nichts bemerkt. Der ist auf der Wiese gelümmelt und herum getrödelt, als ich schon mit aufsteigender Panik nach ihr gesucht habe. Ich würde sagen ich habe es vor ihm gemerkt. Und erst nach Stunden wurde er allmählich irritiert. Mein Kater kann auch nicht alle Katzen vertreiben - aber wenn er Probleme hat macht er so ein Sirenengeräusch - buhou, buhou..., dass ich dann raus komme und die andere Katze weg jage. Ich war ja da und DAS hört man. Die Katzen waren aber auch gechillt. Ich wohne im Elsass (Frankreich, nah an den Grenzen zu Deutschland und der Schweiz) auf dem Land. Der Vogel an der Dorfstrasse (in Deutschland vergleichbar mit Feldweg) - sah gemäss Google einem Bussard sehr ähnlich. Er sass nicht auf der Strasse, er kam aus der Luft von der Wiese daneben und kam aber bis runter. Wie eben um etwas zu greifen, er hatte aber nichts - und dann ist er wieder weg. Er sah riesig aus.... jeder Flügel ausgebreitet sicher 30 cm. Aufgrund der ländlichen Situation - es gibt hier viele Marder und Füchse und die müssten jetzt Junge haben. Die kommen an die Häuser ran, aber für nachts ist der Stall absolut gesichert. Und in kurzer Zeit im Garten wie ihr gesagt habt... über den Zaun mit so einer grossen Beute und das ohne Spuren? Wirklich nicht. Ich mache jetzt mal die Flyer und werfe sie den Nachbarn ein. Hier macht es aufgrund der strikten Corona Ausgangssperren kein Sinn, es an Kirche/ Schule/ Rathaus zu hängen. Dort geht niemand hin. Auch beim Tierarzt gibt es eine Empfangsschleuse im Moment und keine Chance an die Pinwand zu kommen. Ich muss im Dorf die richtigen Leute erwischen, dann funktionieren die Buschtrommeln. Und die Kinder natürlich, die spielen ja eher draussen und finden sowas spannend.
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| Du wirst den Unterschied zw. Junghabicht und Bussard nur anhand der Krallen und Schnabel sehen können, da sie fast identisch aussehen (Ältere über 2 Jahre sehen ganz anders aus). Die Größe ist dieselbe. Junghabichte sind noch nicht so erfahren im natürlicher Beute schlagen, daher nehmen sie das, was auf dem Präsentierteller ist: Hühner etc. Und Habichte kommen nicht immer aus der Luft: die lauern auch am Boden und schlagen aus dem Hinterhalt zu. Einmal so erfolgreich, werden sie es später wieder an derselben Stelle versuchen.
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| So, jetzt habe ich 50 Flyer verteilt und mit den Leuten in den Gärten geredet. Auch die Leute die im Rathaus arbeiten haben Flyer. Ich habe noch diverse Emails und WhatsApp an andere Nachbarn, an Rathaus, Tierschützer/ Vereine, Tierärzte geschickt. Die Kinder der Nachbarn verteilen den Flyer via WhatsApp an ihre Freunde und erzählen es weiter. Manche Clans hier strecken sich über mehrere Dörfer. Ich glaube die Region geht auf 5 grosse Familien zurück. Ernsthaft. Und eine Frau hat gleich angeboten es rum zu erzählen. Sie arbeitet u.a. für die Kirche und die Gemeinde. Finderlohn 100 Euro, ich denke das motiviert die Jüngeren. Ich habe auch noch eine Tour gemacht und sogar einen Hasen gefunden. Aber es war der Po von einem wilden Hasen, der schnell weg flitzte. DAS Versteck nimmt niemand auseinander, man konnte auch nicht weiter ran oder rein schauen. Hier liegen die Holzvorräte für die nächsten 100 Jahre von sämtlichen Dorfbauern. Plus Geräte, Paletten, Lager des Landschaftsgärtners, Steine, Hecken. Ich habe nach ihr gerufen und es hat sich auch sonst nichts bewegt oder geraschelt. Bis auf das wilde Häschen. Jedes Mal wenn ein vertrautes Tier auf mich zu rennt hüpft mein Herz erst - und dann registriert mein Gehirn erst, dass es die Katze ist. Auch niedlich, ich weiss... Cappuccino hab ich etwas Löwenzahn mitgebracht. Er frisst zumindest. Ich traue mich erstmal nicht mehr ihn im Garten laufen zu lassen. Dafür ist er sicher im Stall und die Lücke im Zaun hab ich weit aufgemacht. Schneewittchen könnte direkt daneben unter dem Gartenhaus Schutz finden - ich schaue regelmässig. Danke Euch allen für den Mut und die Tipps. Wenn einem sowas passiert, steht man so neben sich. Da kommt man oft nicht auf so einfache Sachen Geändert von Caillagh (01.05.2020 um 12:02 Uhr).
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| Geklaut ist völlig ausgeschlossen. Ich habe ein Schloss am Gartentor - extra schon damit niemand öffnen kann und sie raus laufen können. Der Zaun ist 1.8m und es kann niemand ohne Lärm einfach drüber klettern. Schon gar nicht 2x. Ich war ja wie gesagt da. Abgesehen davon... sie hatte ja Gartenfreilauf. Da fängt man sie nicht so einfach ein. Sie läuft niemandem in die Arme, echt nicht.
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| Ach so - hier und auch die nächsten Orte aussen herum, gibt es KEINE Lebensmittelläden, Bäcker, Post, Kiosk, Bankomat - echt nichts. Ich fahre mindestens 10 min einfachen Weg wenn ich sonntags frisches Baguette vom Bäcker will.
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| Auch von mir alles erdenklich Gute! Ich hoffe so sehr, dass sie jemand findet und du sie zurück bekommst. Auf jeden Fall kannst du dir nach all dem sagen, dass du alles versucht hast, um sie zurück zu bekommen. All unsere Daumen und Pfoten sind gedrückt!
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| Hello Weil Ihr mir so viel Hilfe und Halt gegeben habt, möchte ich Euch kurz ein Update geben. Leider ist unsere Kleine nicht wieder aufgetaucht. Ein Nachbar hat auf den Zettel reagiert und angerufen. Er hat den Hasen nicht gesehen. Er sagte, dass ein Fuchs gerade seine Katze geholt hätte. Und er ihn leider nicht erschiessen konnte... Ich frage mich, was mir mehr Sorgen macht. Ein Fuchs oder Nachbarn mit Gewehren. Cappuccino darf nun unter strenger Aufsicht wieder hoppeln. Er liebt es einfach, er braucht das. Er ist auch total süss und macht Freudensprünge wenn man zu seinem Stall kommt. Er zeigt ganz klar, dass er von Absperrungen nichts hält und den ganzen Garten will. Aber er lässt sich recht leicht wieder in den Stall begleiten, das ist wirklich ganz lieb. Nächste Woche schauen wir mal für eine neue Partnerin. Falls Schneewittchen doch käme, dann nur so gerne. Dann vergesellschaften wir die mit oder es gäbe halt irgendwann zwei Paare. Gäbe nichts Schöneres als sie wieder zu kriegen. Aber ich glaube leider nicht mehr so daran.
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| Bitte lenke Dein Augenmerk als erstes darauf, dass sich eine solche Katastrophe nicht noch einmal wiederholt, heißt, mache den Garten erst einmal wirklich ein- bzw. ausbruchssicher und hole Dir dann ein neues Nin dazu. Nicht vorher!
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| Ich bin 100x den Garten abgelaufen und hab nach Lücken gesucht und geschaut. Die eine potentielle Stelle (an die ich immer noch nicht glaube) - ist natürlich dicht. Ich würde Cappuccino sonst doch nicht laufen lassen Kaninchen können nicht raus. Aber Katzen oder Marder oder Greifvögel werden immer rein kommen. Deswegen bin ich ja mit dabei und lasse die Hasen nicht alleine im Garten.
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| Du schriebst selber Zitat:
An der einen Stelle hast Du es gesichert, was ist mit allen anderen Stellen?
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| Der Freilauf von dem wir reden ist der ganze Garten und wenn sie den nutzen dürfen, bin ich dabei. Dort war, wie Du oben zitierst, ein letzter kleiner Spalt. Aber ich bin seitdem wirklich etliche Male alles durchgegangen und habe keine einzige Ritze mehr gefunden. Hast Du das Gefühl, dass ich bewusst Risiken eingehe? Ich mache mir total Vorwürfe. Ich denke nach wie vor, dass es ein Greifvogel war und nicht, dass sie selbst raus ist. Trotzdem habe ich Nächte nicht geschlafen und kann mir nicht verzeihen, dass sie weg ist.
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| Zitat:
Ich kann mir die Zwickmühle gut vorstellen, in der man mit einem großen Gartengelände ist. Es ist nach meiner Auffassung der maximale Traum für Kaninchen, stundenlang ein abwechslungsreiches Areal durchstromern zu können ... uneben, vielleicht sogar ein bisschen hügelig, Gras, unübersichtliche Sträucher, kühle Erde, ein bisschen Sand an manchen Stellen ... herrlich! ![]() Andererseits gibt's die Tücke der Fressfeinde, die zu den Kaninchen eindringen können. Eine wirklich rundumabsichernde Eingrenzung - mit in die Erde eingelassenem mardersicheren Draht und Dach/Deckel/Netz zur Abdichtung von oben - würde das Gelände "praktisch" kleiner und die Topografie vermutlich langweiliger machen. Ich würde wohl auch weiterhin bewusst den Kompromiss wählen, den Du für ein erfülltes Kaninchenleben zu bieten versuchst: Ein begrenztes Kleingehege/einen großräumigen Stall und Freilauf im Garten unter Aufsicht. Mit Restrisiko. Grüße Aen Geändert von Aen (06.05.2020 um 20:10 Uhr).
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| Zitat:
Und um nichts in der Welt käme ich auf den Gedanken Dir Vorwürfe zu machen! ![]() Du hast nur jetzt leider feststellen müssen, dass Dein Freilauf einfach nicht in alle Richtungen „sicher“ ist und dazu gehört eben auch die Sicherung gegen „einbrechende“ Katzen oder ggf. auch Greifvögel. Das ist für Dich jetzt extrem schmerzlich, bringt Dich aber dahin, dass Du weiter überlegst wie Du den Langohren ihren gewünschten (und notwendigen) Freilauf ermöglichst, gleichzeitig aber eine weitere Katastrophe verhinderst. Zu Beginn meiner Kaninchenzeit hatte ich einen „normalen“ Freilauf (ca. 10 qm) mit diesen Steckgittern im Garten installiert. Waren zwei Zwerge (ca. 1,2 kg) und die Gitter waren 80 cm hoch (das Gehege im Haus hatte nur 50 cm Höhe). Auf einmal saß ein Mädel außerhalb des Geheges im (ungesicherten!) Garten sie war einfach rübergehüpft.Daraufhin gab es ein Teichschutznetz über das Gehege. Nur kurze Zeit später saß die andere „frei“ im Garten, obwohl ich nur knapp zehn Minuten drin war. Diese Zeit hatte sie genutzt sich durch eine wirklich dichte Grasnarbe einen Gang (keine 15 cm Durchmesser) nach draußen zu buddeln. Was ich damit sagen möchte, man kann gar nicht so weit gucken wie die „lieben Kleinen“ Auswege finden.
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| Meine haben einen 8m2 Stall. Aber da wächst keine Wiese. Ich habe die Hasen mit einem Absperrnetz an den Garten gewöhnt. Das Netz ist keine Grenze, das ist die nette Bitte doch erstmal im kleineren Bereich zu bleiben. Das habe ich über Wochen gemacht, immer wieder das Areal vergrössert und ich war immer da und habe es gegen anknabbern und überspringen geschützt. Persönlich. Das ist war sehr zeitintensiv. Ausserdem sieht man ja dabei auch die Risiken. Als sie das erste Mal rausgeschlüpft ist, war ich da. In Panik... und sie kam zum Glück direkt wieder. Und dann habe ich ja da zugemacht. Dann lief das aber gut. Ich habe angefangen mal 5 min rein zu gehen - Balkontür offen. Usw... Cappuccino macht überdeutlich klar, was er von dem Netz hält. Und schliesslich habe ich sie auch unter Gartenhaus und Terrasse gelassen. Nach 2-3 Stunden sind sie von selbst zurück in den Stall. Und ich habe nie das Haus verlassen, habe immer wieder draussen geschaut. Das Ding ist: Die Hasen LIEBEN den Garten. Meine Katzen sind auch Freigänger. Meine Kinder dürfen im Dorf Fahrrad fahren. Es gibt ein Restrisiko - immer. Aber trotzdem fahren wir Auto und Motorrad, verlassen jeden Tag das Haus. Ich mache NIE etwas leichtsinnig. Ich rechne alles, ich sichere alles, ich tue was ich kann. Und dennoch zerreisst es einem das Herz, wenn etwas passiert. Aber was ist die Alternative und was ist der Preis? Den Preis für die Alternative zahlen auch die Hasen, indem sie 24/7 im Stall hocken würden. Da ich nicht genau weiss was passiert ist, kann ich nichts mehr tun ausser noch mehr aufzupassen. Ich werde noch ein paar weitere Anpassungen im Garten machen - mehr Unterschlüpfe - macht die Überwachung für mich aber auch schwerer. Beide Hasen waren Freilauf komplett ohne Schutz gewohnt beim Vorbesitzer. Kein Stall, kein intakter Gartenzaun - es war sogar offen zur Strasse. Es ist echt ironisch, dass bei mir was passiert. Ich habe sie aber auch schon mehr als 1.5 Jahre (sicher behütet) gehabt. Geändert von Caillagh (06.05.2020 um 20:31 Uhr).
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| Theresa, wie machst Du es jetzt? Hast Du eine Lösung gefunden?
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Das, was Du gerade erlebst, habe ich im Bekanntenkreis mitbekommen. Traumgarten mit einen wirklich toll abwechslungsreichen Zuschnitt. Das hab ich so schön noch nie gesehen. Ich hab auch erst schlucken müssen, als ich von dem verschwundenen Kaninchen hörte (was in drei Jahren noch nie vorgekommen sei), und ich hatte auch sofort gedacht, dass jetzt sicher nach Kräften alles - alles - unternommen wird, dass das nie wieder passieren kann. Die Halter sagten mir aber, dass sie das nach längerem Abwägen nicht können. Dass sie's einfach nicht übers Herz bringen, ihren Kaninchen diese Freiheit in ihrem Garten gegen eine Rundumsicherheit einzutauschen. Fand ich seltsam, und ich hab mit Vorschlägen, wie eine Absicherung vielleicht doch gehen könnte, "auszuhelfen" versucht. Als ich die Kaninchen dort dann aber ein paar Stunden am Stück sah und erlebte, wie sie "ihr Gelände" im Freilauf in ihrem eigenen Tempo genüsslich erobern ... den Hügel hochhoppeln, wieder runterflitzen, zwischendurch hinter Sträuchern chillen, dann wieder von Neuem losstreunen ... hab ich erst wirklich verstanden, dass man sich als Kaninchenhalter bewusst auch gegen Rundumsicherheit entscheiden kann.
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| Sehr schade, das Schneewittchen bisher nicht mehr aufgetaucht ist. Und das sie trotz ihrer auffälligen Farbe von niemandem gesehen wurde, lässt mich daran zweifeln, dass sie "einfach bloß" weg gelaufen ist... Tut mir sehr leid für Cappuchino und euch dazugehörige Menschen. Im Grunde musst du wissen, wie viel Risiko du eingehen willst. Wie du schon beschrieben hast ist es ein Abwägen der Risiken und der Vorteile für die Kaninchen. Einen kompletten Garten kann man niemals so absichern wie ein Gehege. Ich lasse meine beiden gerade auch im Garten in einem mit Gitterelementen abgetrennten Bereich laufen. Die Kaninchen können nicht (mehr) ausbrechen, aber Füchse, Greifvögel, Katzen etc. können problemlos rein. Der Bereich, der komplett abgesichert werden könnte, wäre von der Größe nicht annähernd artgerecht. Wenn ich sie laufen lasse, bin ich immer da, meistens im Haus mit offenem Fenster, damit ich höre, falls es draußen einen Tumult gibt. Ich schaue auch regelmäßig aus dem Fenster und gehe runter um nach ihnen zu schauen, aber jeden Tag stundenlang bei ihnen am Gehege sitzen kann ich nicht. Ich persönlich habe den Entschluss gefasst: Lieber sterben meine Kaninchen im Sonnenschein als eingekerkert in ihrem Stall. Das bedeutet aber nicht, das mir ihre Sicherheit egal ist, sondern dass ich mein möglichstes in der aktuellen Wohnsituation getan habe und auf das beste hoffe. Wenn ihnen etwas passieren würde, wäre ich trotzdem am Boden zerstört. Das deine Kaninchen den ganzen Garten zur Verfügung haben ist sehr vorbildlich. Das Risiko für deine Tiere ist dir bewusst. Ich denke aber das die Vorteile für die Tiere überwiegen. Ein Kinderzimmer-Kaninchen lebt komplett abgesichert und wird wahrscheinlich niemals ein Raubtier zu GEsicht bekommen. Aber ist es deshalb besser dran als die Kaninchen in freier Gartenhaltung?
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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| Es ist wirklich schwierig. Ich würde so gerne alle meine Liebsten in Watte packen. Kinder zuerst. Aber das geht halt nicht. Ich würde den Garten mehr absichern, wenn ich könnte. Ich kann nicht ein 500-600 m2 Netz über alles spannen. Und wie kommen dann meine Katzen rein und raus..? Der Garten gehört den Hasen, den Katzen, den Kindern.. Ich habe erst angefangen mal ins Haus zu gehen, als die Hasen sich unter das Gartenhaus verkrochen haben. Die fanden das super dort. Und ich sitze da eine Stunde draussen und nichts passiert.. dann überlegt man halt, dass sie da relativ sicher sind. Dann hoppeln die auch mal raus, aber man ist ja in der Nähe. Und man hat es ja geübt. Meine Kinder machen gerade diese Erfahrung... riesige Tränen und Trauer und Vorwürfe an Mama. Ich hätte immer nebendran stehen müssen. Sie würden IMMER dabei sein. Und dann rufe ich sie: Kinder - in den Garten mit Euch, Cappuccino will auch mal raus... Schon nicht so lustig für sie. Dann fängt es an zu regnen, aber er sitzt schön unter dem Haus... jahaa... ? Wir müssen jetzt gemeinsam einen Weg finden. Wir wollen keine Hasen verlieren, aber wir wollen sie auch morgens zum Frühstück auf die Wiese lassen und sie wollen spielen und sie mögen halt Verstecke. Hasen lieben Verstecke. Und gerade jetzt - wo ich Corona-Home-Office habe. Besser geht es nicht um ihnen das auch wirklich zu ermöglichen.
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| Ja, Dein Zwiespalt drückt wirklich in jeder Zeile durch. Es tut mir leid, dass Du und Deine Kinder das gerade mitmachen müssen. Und klar, Schneewittchen sollte jetzt eigentlich auch bei ihrem Kumpel sitzen. Ich hoffe mit Dir, dass sie nicht leidet oder leiden musste.Zitat:
Schwierig. :-( Alles Gute euch!
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