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Diskussion Strukturfutter auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Applejack
Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 10.250
Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 17:53

Sagt mal, mal ne blöde Idee, aber warum muss man eigentlich im Winter soooo gesund und frisch und Vitaminreich füttern? Man bekommt das Gefühl, als ob Kaninchen unbedingt die gleiche Menge an knackigen Frischfutter bekommen muss, wie im Sommer, aaaaber, meine Theorie: ist unatürlich, weil: im Winter nichts wächst und die Wildkaninchen auch keinen Wirsing kaufen gehen, da wird auf Rinde, Wurzeln und trockenes und hin und wieder mal Samen oder auch mal ein paar frisch gebliebene Pflanzen. Aber der Gross ist sicher nicht voller Vitamine und trotzdem sterben sie nicht aus.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 17:55

Wildis werden aber auch nicht so alt wie die hauskaninchen.
Die werden gefressen bevor sie sagen können mensch hätte ich mal n wirsing gekauft
Ich glaube die lebenserwartung liegt bei etwa 2 jahren.
Ich denke nich das man bei grob gesagt zwei wintern sagen kann das hat geschadet oder nicht




Benutzerbild von Applejack
Moderatorin
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 10.250
Applejack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 17:59

Naja, gefressen werden kann man nicht ausschließen, aber wie alt werden sie wirklich, wenn sie keine natürlichen Feinde haben? Weiß man das genau? Und es erhält ja dennoch die ganze Population, also hat noch keiner gesagt: den Winter müssen wir uns was anderes einfallen lassen, wer geht einkaufen.....?



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Kaninchen
 
Registriert seit: 23.02.2013
Beiträge: 1.040
Feli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 18:40

Zitat:
Zitat von iLulu Beitrag anzeigen
Meinen ist es völlig egal ob ich Wiese reinlege oder Gemüse. Hauptsache die können sich die guten Sachen raus picken. Erbsenflocken a libitum würde hier übrigens auch gut ankommen

Möglicherweise sind eure nicht so auf Gemüse aus, weil sie sich schon am Nösenberger "satt" gefressen haben?
Kann bei mir auch nicht sein, da ich meinen jetzigen Kaninchen Nösenberger nicht füttere und bevor jetzt jemand schreit WAS (hab ja auch nie gesagt das ich es selber füttere)

Bei meinen jetzigen 3 werde ich es aber aufgrund des Rattengiftanschlages im kommenden Winter einsetzen um die Werte stabil zu halten. Dazu muss ich aber auch sagen, das ich meinen Nins abwechselnd zur Kontrolle in Ihrem Außengehege Blutproben nehme und seit dem Rattengiftanschlag gerade bei Schneewittchen wiederkommende Schwankungen im Vitamin und Mineralbereich sind, von daher.....Nösenberger im Winter




Benutzerbild von saloiv
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Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 18:44

Kaninchen im Gartenfreilauf fressen im Winter auch recht frisch, sie buddeln sogar Obst unter der Schneedecke aus, fressen Gras und Wiesenkräuter - getrocknet wird da kaum gefressen bzw. nicht ausschließlich trockene Pflanzen. Im Winter gibt es erstaunlich viel Frisches. http://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/ernaehrungs-mythen/ (Nummer 52).



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Benutzerbild von saloiv
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Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 18:54

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Das ist ja das Problem, das ich mit meinen Kaninchen auch habe...sie fressen so gut wie kein Gemüse, bis auf Kohlrabieblätter, Karotten und Kräuter gucken sie nichts an. Vor allem die ersten Winterwochen sind ganz schlimm...und wenn sie es mal so halbwegs fressen, ist der Winter schon fast rum.
Sogar Wirsing haben sie bis auf ein bisschen anknabbern liegen lassen.
Meine Kaninchen essen im Winter deutlich weniger als im Sommer (was aber auch recht normal ist weil von Wiese einfach mehr gefressen wird weil es ein extremeres Volumen hat bzw. nach mehr aussieht als so ein gepresster Kohlkopf) aber sie essen recht gerne Wirsing, Grünkohl, Kohlrabiblätter usw.
Mögen deine dann wenigstens Pflanzenreste und was sie so draußen noch finden?
Magern sie nicht extrem ab wenn sie nur 2 Hände Nösenberger essen? Für 8 Riesen ist das ja nichts, wenn sie an nichts anderes ran gehen...



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Geändert von saloiv (12.07.2013 um 18:59 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 19:08

Zitat:
Zitat von Applejack Beitrag anzeigen
Naja, gefressen werden kann man nicht ausschließen, aber wie alt werden sie wirklich, wenn sie keine natürlichen Feinde haben? Weiß man das genau? Und es erhält ja dennoch die ganze Population, also hat noch keiner gesagt: den Winter müssen wir uns was anderes einfallen lassen, wer geht einkaufen.....?
Wo gibt es denn für wildis keine natürlichen feinde?
Katzen, marder, greifvögel, Füchse usw usw gibt es doch überall? !
Bei uns in der Region sieht man nach dem winter gabz deutlich wie weit kaninchen vorrücken um futter zu finden.
Nur so als beispiel das wildi in unserem Garten das kommt nur im Frühjahr kurz nach dem winter sonst nie.

Und wir haben als haustierhalter ja ein ganz anderes ziel als die wildis.
Nicht überleben sondern gut leben und das möglichst lang.
Ich glaube nicht das ein hauskaninchen in gefangenschaft in den hier praktizierten Haltungen so lange überleben würde wenn es haargenau gleich ernährt wird wie ein wildi durxh den extremen mangel im winter.
Hat das kaninchen gartenfreilauf tagsüber und wird nur nachts eingesperrt und erhält dann noch anderes Futter sieht das schon ganz anders aus




Benutzerbild von saloiv
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Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 19:25

Es gibt eine Insel auf der Kaninchen ohne natürliche Feinde leben, googelt mal nach "Okunoshima".



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Roadrunner
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 12.07.2013, 20:22

Auf den west- und ostfriesischen Inseln haben Wildkaninchen auch so gut wie keine Feinde.
Dadurch konnten auch die sogenannten Wattenmeerkaninchen entstehen. Das sind schwarze Wildkaninchen, die mit dieser Färbung sonst kaum Überlebenschancen hätten.
Auf einigen Inseln gibt es auch große Populationen von verwilderten Hauskaninchen, die dort gut überleben.

In irgendeinem Fachbuch habe ich mal gelesen, dass Kaninchen mit sehr karger Ernährung den Winter überstehen können.




Roadrunner
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 12.07.2013, 20:27

Die Lebenserwartung von Wildkaninchen liegt bei maximal 9 Jahren, wobei aber viele Tiere schon im ersten Lebensjahr sterben. Eine niederländische Seite, die ich gelesen habe, gibt als Lebenserwartung 5 Jahre an. K.A., ob das ein Mittelwert sein soll.

Der Nabu schreibt: "Wildkaninchen können bei optimalen Bedingungen zwischen 7 und 10 Jahre alt werden, wobei die allgemeine Lebenserwartung in freier Wildbahn etwa
zwei Jahre beträgt. Nur ca. 10 % einer Population erreichen das dritte Lebensjahr."
Nabu Downloads, Wildkaninchen




Geändert von Roadrunner (12.07.2013 um 20:32 Uhr).

Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.07.2013, 20:36

Die Lebenserwartung von 2 Jahren ist nicht falsch, da in diesem Mittelwert alle Todefälle eingerechnet werden, auch die von Jungtieren. Und bei Jungtieren ist die Sterblichkeit in der Natur recht hoch. Wen man also ein 9jähriges und ein 2 Monate altes Kaninchen hat und beide sterben, drückt das Jungtier extrem die Lebenserwartung.
Bei der Haustierhaltung werden meistens Jungtierverluste gar nicht in die Lebenserwartung eingerechnet und auch junge Tiere, die an Erkrankungen sterben sehr selten. Meistens werden nur die älteren Tiere angeschaut und von diesen ein Schnitt ermittelt, da kommt man natürlich dann auf eine deutlich höhere Lebenserwartung.

Zitat:
Lebenserwartung
Während die statistische Lebenserwartung
neugeborener Wildkaninchen aufgrund der
hohen Mortalität innerhalb des ersten Jahres nur etwa 70 Tage betrug, erreichten
adulte Individuen (Tiere vom Beginn ihrer
ersten Reproduktionsperiode an) im Mittel
ein Alter von etwa 2,5 Jahren; die Lebensspanne der Tiere variierte jedoch in einem
weiten Bereich: Während einzelne Individuen bereits wenige Wochen nach Erreichen ihres Erwachsenenstadiums starben,
wurden andere bis zu sieben Jahre alt.
Es bestand hierbei eine sehr enge Beziehung zwischen der Anzahl der zu Beginn
der Reproduktionsperiode eines Jahres in
dem Gehege lebenden adulten Individuen
und ihrer Mortalität in den darauf folgenden Monaten des Jahres, also eine eindeutige Selbstregulation der Individuendichte
(Abb. 7).
Erstaunlicherweise hatte der soziale Rang,
den die Tiere während ihrer ersten Reproduktionsperiode erreichten, dramatische
Effekte auf ihre Lebenserwartung: Je
höher der Rang der Männchen und Weibchen war, desto länger lebten sie (Abb. 8)
(v. HOLST et al. 1999, v. HOLST et al.
2002).
Prädation war für die Mortalität der adulten Tiere relativ bedeutungslos: Zwar wurden alle verstorbenen Tiere sofort von Räubern angefressen, doch konnte nur für weniger als 10 Prozent aller Verstorbenen
Prädation als eigentlich Todesursache
nicht ausgeschlossen werden, da die Tiere
entweder aus dem Gelände weggeschleppt
oder so spät gefunden wurden, dass eine
Untersuchung der Tiere nicht mehr möglich war.
Auch Nahrungsmangel konnte selbst in der
Winterphase als Todesursache ausgeschlossen werden. Zwar war die Nahrungssituation für die Kaninchen im Winter schlecht, unter anderem nahmen Kohlenhydrat- und Proteingehalt der Gräser und Kräuter auf dem Gelände zwischen
September und Januar auf etwa 50 Prozent
ab; auch ging dem Tod der Tiere zumeist
eine starke Gewichtsabnahme voraus, die
auf einem Abbau sämtlicher Fettreserven
und großer Anteile der Muskulatur beruhte und letztlich zum Tod aufgrund eines hypoglykämischen Schocks führte. Die Tiere
kompensierten jedoch diese kritische Nahrungssituation zum einen dadurch, dass sie
sich kaum bewegten und die Zeit fast ausschließlich mit Fressen verbrachten, zum
anderen war ihr Stoffwechsel nach unseren
bisherigen Befunden um bis zu 30 Prozent
abgesenkt (EISERMANN et al. 1993, v.
HOLST 1998: Daten aus telemetrischen
Messungen der Herzrate sowie Bestimmung der FMR (field metabolic rate) mit
doppelt markiertem Wasser).
Trotz deutlich verschlechterter Nahrungssituation verloren daher adulte Individuen,
die den Winter überlebten, in den Winterperioden keine oder nur sehr wenig Körpermasse.
In ca. 90 Prozent aller Fälle starben die
adulten Tiere mit allen Anzeichen von
Darmerkrankungen (Durchfall mit groß-
flächigen Entzündungen im Magen-DarmBereich), was auf Darmkokzidiose hinweist. Präzise Angaben sind allerdings bisher nicht möglich, da erkrankte Tiere normalerweise nicht in Fallen gingen und daher auch nicht vor ihrem Tod untersucht
werden konnten.
Quelle: [url]http://www.kaninchen-bande.de/phpBB3/holdt.pdf[/url]



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Geändert von saloiv (12.07.2013 um 20:40 Uhr).

Benutzerbild von Keks3006
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2013, 00:41

Hier mal was zum Thema Vitamin D...

http://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_vitamin_d-131898.html#topic_131903

5 Minuten in die Sonne pro Tag reichen im Sommer bei einem Menschen schon aus für die Bildung einer ausreichenden Menge Vitamin D (oder halt alle drei Tage 15 Minuten oder wie auch immer). Nehmen wir die 5 Minuten auch mal fürs Kaninchen an, sollte es wohl auch in Innenhaltung zu schaffen sein (ggf. mit Tageslichtlampe), das Kaninchen sein Vitamin D selbst bilden zu lassen. Im Herbst und Frühling sollten die Phasen länger sein (andere Strahlung). Und: Vitamin D kann im Körper gespeichert werden. So ist die Winterzeit, in der es nicht gebildet werden kann, problemlos zu überstehen, wenn vorher etwas mehr Sonne getankt wurde.

Außerdem kopiere ich von oben genanntem Link mal folgende Zitate hier rein:

"Eine Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D ist nicht empfehlenswert. Im Vordergrund steht die körpereigene Bildung des Vitamin D und damit die Empfehlung, Vitamin D durch Sonnenbestrahlung der Haut zu bilden. Die Einnahme von Vitamin D-Präparaten (also eine zusätzliche Zufuhr über die Ernährung hinaus) wird nur dann empfohlen, wenn eine unzureichenden Versorgung nachgewiesen wurde und wenn eine gezielte Verbesserung der Versorgung, weder durch die Ernährung noch durch die körpereigene Vitamin D-Bildung durch Sonnenbestrahlung zu erreichen ist."

"Vitamin D Überdosierungen und dadurch mögliche Nebenwirkungen sind nicht durch eine exzessive Sonnenbestrahlung der Haut, sondern nur durch eine überhöhte orale Zufuhr möglich.


...

Bei einer regelmäßigen täglichen Zufuhr von über 100 Mikrogramm Vitamin D (dieser Wert gilt natürlich für Menschen, Anmerkung meinerseits), die bei den üblichen Ernährungsgewohnheiten derzeit nur durch eine übermäßige Einnahme von Vitamin D-Präparaten möglich ist, können unerwünschte Wirkungen wie Bildung von Nierensteinen oder Nierenverkalkung auftreten. Aus medizinischen Gründen können jedoch höhere Vitamin D-Zufuhrmengen ärztlich angezeigt sein."

Ich ziehe daraus mal ganz dreist den Schluss: Vitamin D kann - auch in Innenhaltung, unter Beachtung ausreichender Tageslichtzufuhr - in ausreichender Menge vom Körper gebildet und für den Winter gespeichert werden. Eine Zufütterung von künstlichem Vitamin D ist damit nicht nötig, hat aber schlimmstenfalls Nachteile bei extremer Überdosierung (wobei ich nicht weiß, wie wahrscheinlich es ist, dass man das mit der Fütterung vitaminisierter Sorten "schafft".

Für Außenhaltungskaninchen ist die Zufuhr von künstlichem Vitamin D auf jeden Fall Unsinn, es sei denn, sie sind irgendwie anderweitig krank...



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Benutzerbild von Keks3006
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Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2013, 00:59

Was das Vitamin E betrifft, ist das wohl wirklich leicht über die Ernährung hinzubekommen, so weit ich jetzt gelesen habe. Bei Menschen ist ein Mangel jedenfalls extrem selten und um das hinzubekommen muss man sich wohl ziemlich lange sehr fettarm oder/und extrem einseitig ernähren.

Wenn Kaninchen nicht gern Kohl usw. fressen, kann man ja auch Sonnenblumenkerne oder Leinsamen füttern, da steckts auch in größerer Menge drin...



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Benutzerbild von Alexandra B
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Alexandra B befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2013, 08:21

Ein sehr interessanter Thread.
Habe nicht alles gelesen,jedoch einiges und anderes überflogen.

Über Vitamine kann ich sagen,dass bei ausgeglichener Fütterung kein Mangel oder Mangelerscheinungen auftreten.
Auch können Vitamine nicht selbst gebildet werden im allgemeinen von Tieren.
Ausser das Vitamin B können die Kaninchen selbst herstellen hab ich gelesen.
Die Vitamine werden ja in 2 Gruppen aufgeteilt.
Die Fettlöslichen sind Vitamin A D E und K
Die Wasserlöslichen sind Vitamin B und C.

Hauptsächlich kommt ein Mangel in einzelnen Vitaminen in der Winterfütterung vor.
Jetzt im Sommer oder im Frühjahr schenkt die Natur genügend man muss einfach nur ausreichend füttern.

Heu spielt auch eine sehr große Rolle.
Ich stelle selber her gerage Kleeheu uvm.

Ich hatte mir vor einigen Jahren mal ein sehr Interessantes Buch gekauft wo all diese Dinge sehr gut und verständlich beschrieben werden,daher weiß ich es und ich habe versucht mich daran in vielen Dingen zu halten.

Meine Kaninchen hatte nie Durchfall oder ähnliches....
Selbst Jolie mein Zahnkaninchen,ist nach mehreren Behandlungen beim TA wegen ihrer Zähne und guter Fütterung soweit das alles wieder klappt beim Fressen.
Die Zähne im vorderen Schneidezahn oben,schleifen sich wieder von allein,dank regelmäßigem Grünfutter Gutes Heu uvm.

Das Buch heißt

Kaninchenfütterung von Willi Lackenbauer

Wie schon erwähnt ich habe es seit Jahren genau seit 2002 als ich wieder Kaninchen habe.

Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen.
Man lernt sehr viel und ich kann sagen meinen Nins gehts gut und sie sind fit



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Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.

Peter Rosegger



Benny
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Geschrieben am 13.07.2013, 08:46

Zitat:
Zitat von Alexandra B Beitrag anzeigen
Das Buch heißt

Kaninchenfütterung von Willi Lackenbauer

Wie schon erwähnt ich habe es seit Jahren genau seit 2002 als ich wieder Kaninchen habe.

Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen.
Man lernt sehr viel und ich kann sagen meinen Nins gehts gut und sie sind fit
Ich kann das nur bestätigen, da ich dieses Buch auch habe.

Aber von vielen wird dieses Buch wahrscheinlich sowieso gleich nieder gemacht, ohne es überhaupt gelesen zu haben, weil es sich an Züchter richtet, wobei es für Halter zwecks Futterzusammenstellungen, Vitaminen, Mineralinen usw. usw. sehr lehrreich wäre. Ich bin mir sicher, dass einige ihre Ansicht zum Thema Trockenfutter überdenken würden, wenn sie dieses Buch mal gelesen hätten.

Ich kann auch empfehlen, den neuesten Beitrag auf Seite 10 von Andreas zu lesen.

[url=http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=3005&postdays=0&postorder=asc&star t=135]Nsenberger......die neue Zielscheibe mancher Tierschtzer - Kleinsugerforum (Degupedia.de)[/url]



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Beiträge: 1.057
Alexandra B befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2013, 08:59

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ich kann das nur bestätigen, da ich dieses Buch auch habe.

Aber von vielen wird dieses Buch wahrscheinlich sowieso gleich nieder gemacht, ohne es überhaupt gelesen zu haben, weil es sich an Züchter richtet, wobei es für Halter zwecks Futterzusammenstellungen, Vitaminen, Mineralinen usw. usw. sehr lehrreich wäre. Ich bin mir sicher, dass einige ihre Ansicht zum Thema Trockenfutter überdenken würden, wenn sie dieses Buch mal gelesen hätten.

Ich kann auch empfehlen, den neuesten Beitrag auf Seite 10 von Andreas zu lesen.

[url=http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=3005&postdays=0&postorder=asc&star t=135]Nsenberger......die neue Zielscheibe mancher Tierschtzer - Kleinsugerforum (Degupedia.de)[/url]
Hallo Benny

Ja ich denke das es mit ganz großer Sicherheit so ist.
Es wird ein Urteil abgegeben ohne es vorher einmal gelesen zu haben.
Ich züchte nicht aber es ist ein sehr lehrreiches Buch und alles wird so gut beschrieben.
Uber Vitamine und Heu und wie man es herstellt und auf was zu achten ist.
Eigentlich sollte jeder Besitzer oder Halter von Kaninchen dieses Buch im Regal haben.
Ich habe sehr viel gelernt vieles nicht gewusst.
Gerade das Heu ist sehr wichtig und eine emenx wichtiges Grundnahrungsmittel in der Kaninchenhaltung.

Daher mache ich auch Kleeheu gerade wegen des Rohfasergehalts



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Benny
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Beiträge: n/a
Geschrieben am 13.07.2013, 09:05

Zitat:
Zitat von Alexandra B Beitrag anzeigen
Gerade das Heu ist sehr wichtig und eine emenx wichtiges Grundnahrungsmittel in der Kaninchenhaltung.
So steht das aber nicht in dem Buch, dass Heu ein Grundnahrungsmittel ist.

Zitat aus dem Buch (Seite 21):
Zitat:
Heu, das tägliche Brot unserer Kaninchen. Es muss immer als BEIFUTTER zur Verfügung stehen.

In diesem Buch wird davon ausgegangen, dass man Kaninchen im Sommer mit Grünfutter aus der Natur ernährt und nicht mit Heu.




Geändert von Benny (13.07.2013 um 09:10 Uhr).

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Geschrieben am 13.07.2013, 09:13

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
So steht das aber nicht in dem Buch, dass Heu ein Grundnahrungsmittel ist.

Zitat aus dem Buch (Seite 21):



In diesem Buch wird davon ausgegangen, dass man Kaninchen im Sommer mit Grünfutter aus der Natur ernährt und nicht mit Heu.
Ja so steht es nicht drin,aber ich verstehe es so Heu ist auch mit viel Rohfaser bestückt und zwar sehr viel auch wenn es beim Trocknungsprozess 50% verliert kann man mit der Auswahl einiges erreichen das der Vitamingehalt und Rohfasergehalt auf eine Art erfüllt wird.

Trotzallem ist Heu eine unverzichtbares Mittel in der Kaninchenhaltung
Gerade der Schnitt ist wichtig ob mit Blüten oder ohne

Alles in allem ein sehr klasse Buch



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Alexandra B befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2013, 09:28

Im großen und ganzen wollte ich dieses Buch nur hier erwähnen.

Wenn ich hier lese wie oft ihre Nins nichts fressen ob Heu oder Grünfutter oder allgemein Bauchgluggern haben usw.

All diese Krankheitsanzeichen das macht mich ganz buschig.

Leute informiert euch lesen schadet nie...
Setzt euch damit auseinander

Alles was ich hier manchmal lese welche Krankheiten eure Nins haben liegt in eurer Hand.

Es sind und bleiben Fütterungsbedingte Krankheiten
Durchfall uvm. meine ich



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Pinkie
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Beiträge: n/a
Geschrieben am 13.07.2013, 13:19

Das Buch habe ich auch. Aber noch nicht gelesen. Da werd ich mich wohl bald mal dran setzen.



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