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Jeder Elternteil hat sich dessen bewusst zu sein, dass nicht das Kind sondern er selbst verantwortlich für das Wohlergehen der Tiere ist, und dem Tierschutzgesetz Folge zu leisten. Und da steht ganz ausdrücklich: Zitat:
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Macht man ihnen die Abgabe so einfach wie du es getan hast, wird das zwangsläufig dazu führen dass dem nächsten Spontanwunsch nach einem Tier wieder nachgegeben wird - man hat ja jemanden dem man das Viecherl aufs Auge drücken kann wenn es langweilig oder anstrengend wird... Zitat:
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Setze ich mich auf den Boden, kommt sie sofort an, streckt den Kopf aus und lässt sich streicheln. Ruft man sie, schaut sie zu einem & kommt dann ebenfalls an, weil es dann meistens Futter gibt. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit agilen, flinken Tieren. Aber unsere Schildkröten bevölkern ihren eigenen Teich bzw. die Landschildi den kompletten Garten. Kannst du sie in der Natur beobachten, stellst du erst fest, wie faszinierend sie sind. Meine Wasserschildis ernähren sich in den Sommermonaten alleine, die Landschildi bringt uns immer wieder mit ihren Aktionen zum Lachen & manchnal zur Verzweiflung, wenn sie ein neues Versteck gefunden hat. Wären sie den ganzen Tag in einem 0815- Terrarium, wäre ich vllt. der selben Meinung, da ich dieses Verhalten von den Dreien niemals kennen gelernt hätte. |
Wow...die Durchhaltekraft von Lupine ist echt der Wahnsinn! Man sollte bei der Tierhaltung immer bereit sein einen Kompromiss einzugehen....und wenn man sich einfach bewusst wird, dass Kaninchen nunmal wirklich Dämmerungsaktive Tiere sind, muss man einfach ein artgerechtes Gehege zu dieser Zeit gewährleisten können... Besser ein kleines Gehege (dauerhaft) als nur ein handelsüblicher Stall, da hat Lupine Recht! |
Ich sehe das durchaus ein wenn nicht immer alles sofort geht. Das gilt vor allem für Fälle wo sich Leute auf scheinbares Fachpersonal und dessen Aussagen verlassen haben, oder wo Leute eher ungewollt an Langohren geraten sind. Solche Fälle hatten wir ja auch schon des öfteren, dass jemand ein ausgesetztes Kaninchen gefunden und gesundgepflegt hat und sich dann nicht mehr von dem Langohr trennen mochte. Da geht halt manches nicht gestern schon, sondern braucht ein bisschen Zeit. Nur bemühen muss man sich eben - selbst wenn man nicht sofort den Idealzustand herstellen kann ist jede kleine Verbesserung besser als gar keine Verbesserung. Ein 2-qm-Gehege ist zwar schlechter als ein 4-qm-Gehege, aber besser als jeder Käfig. Eine Fütterung mit Blattgemüseanteil ist zwar schlechter als eine Wiesenfütterung, aber besser als wenn man den Nins einen Napf voller Pellets vor die Nase stellt. Das heißt, man sollte SOFORT das tun, was gerade möglich ist, selbst wenn es einiges an Aufwand bedeutet. Und von der Zwischenstufe aus kann man dann schauen wie man mit den vorhandenen Mitteln und Möglichkeiten eben einen akzeptablen Dauerzustand hinbekommt. |
unterschied halter oder Züchter hallo, dies ist mein erster Beitrag,und trifft genau das Thema warum ich mich bisher nirgends angemeldet habe. Ich bin kein klassischer Züchter,halte dennoch meine Kaninchen als Nutztiere,ausser meine beiden Rot Burgunder Damen,die ziemliche Narrenfreiheit geniessen. Wenn ihr wollt könnt ihr unter meinem blog www.dergartengorilla.de meine Anlage ,Veranlagung und Meinung zur Natur und artgerechte Haltung nachlesen. Ich habe sehr viel Erfahrung und beschäftige mich sehr ausgiebig mit meinen Tieren,dennoch weiss ich das es sehr schwer ist zu vermitteln das man alles fuer das Wohlergehen und artgerechte haltung macht,sie aber dennoch als Nutztiere sieht. Gleichzeitig wird man aber auch von traditionellen Züchter als "Spinner" angesehen,wenn man z.b. strikt ablehnt Kaninchen in Einzelhaltung vegetieren zu lassen. dies war jetzt mein erster Beitrag und ich bin gespannt auf eure Reaktionen. dergartengorilla |
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Ich würde einen Beitrag im Userthread schreiben. Ich habe mir Deine Seite angeschaut. Tolle Gegend und Du scheinst viel Platz zu haben. Da geht doch noch mehr für deine Tiere :smilewinkgrin:. Der Anfang ist doch schon recht gut! Viel Spaß hier im Forum. |
Willkommen, Bruder im Geiste ^^ Ja, die dummen Sprüche und die schiefen Blicke sowohl der "richtigen Züchter" als auch der "Gegenseite" kenne ich nur zu gut. Ich glaube, hier im Forum sind einige unterwegs, die zumindest gewisse Dinge akzeptieren und tolerieren können. Ich hoffe es werden immer mehr Leute, die ihre Nutzkaninchen nicht mehr in Karnickelschrankwänden aufbewahren, sondern ihnen ein den Gegebenheiten entsprechend bestmögliches Leben bieten möchten. |
Hallo, ich habe derzeit 4 Kaninchen (3 Deutsche Widder/1 Deutscher Riese) Ich habe eine Liebhaberhaltung und bin kein Züchter! Meine Hasen haben, übers Jahr 150qm Wiese zur Verfügung. Und ich umsorge sie, mit viel Aufwand und Zeit, nicht zuletzt mit großem finanzellem Aufwand. Ich ziehe selbst gelegentlich Nachwuchs (max. 1 mal Jährlich). Ich mußte mich hier, wenn auch ehr durch die Blume, als "Vermehrer" beschimpfen lassen. Was sehr beleidigend ist und meiner Haltungsweise absolut widerspricht! Leider kann man da Erklärungen Liefern, bis man schwarz wird. Es ist sinnlos ... Ich bin der Meinung, auch wenn ich kein Züchter bin, das man viel Fachwissen von ihnen erlernen kann, was sehr hilft. Sowie auch die Züchter eine artgerechtere Haltung, Ernährung und auch den Umgang mit den Tieren, von allen Liebhaberhaltern erlernen können. Es ist eigentlich schlimm das sich die beiden "Seiten" nicht zusammen tun. Die eine Seite strotz vor Wissen, um Rasse, Genetik und Erfahrung bei Aufzucht. Die andere Seite vor Liebe, Zuwendung, Ernährungswissen, Haltungwissen ect. Es können beide Seiten sehr stark von einander lernen! Was allen Hasen zu gute kommt! Meine Haltung: www.naninchen.de Ich gebe mehr als 3 +++ an den Beitrag von - dergartengorilla Denn ich bin grundsätzlich dagegen, Kaninchen in Boxen zu halten (einzeln), ob nun Haustier oder Nutztier. Beides ist von mir akzeptiert. Doch die Haltung muß Artgerecht sein! Das ist ganz wichtig! Meine Hasen sind, für mich geliebte Haustiere, die ich nicht hergebe! Ihre Nachzuchten werden allerdings abgegeben. Da muß ich einfach Unterschiede machen. |
Auch hier, wer bewusst und gewollt Nachwuchs produziert ist ein Züchter/Vermehrer, da kannst Du Deine Vermehrung noch so schön reden wie Du willst. Und immerhin kann man Deiner HP entnehmen, dass Deine eine Zuchthäsin acht von elf Jungen totgebissen hat und Deine andere Zuchthäsin bei der Geburt stark geblutet hat, mindestens eine Totgeburt hatte, wahrscheinlich aber zwei (da sie insgesamt fünf Welpen geboren hat, Du auf Deiner HP aber nur von drei Welpen schreibst). Selbst während der schweren Blutung bist Du nicht sofort in die Klinik, sondern eröffnest in einem Internetforum erstmal einen Thread. Du fütterst u.a. Brot "zum Zahnabrieb" und Pellets, unter wirklicher "Ahnung" stelle ich mir etwas anderes vor. Aufgrund der beiden Vorkommnisse würde ich beide Häsinnen sofort aus der "Zucht" nehmen und hoffen, dass die Kleinen überleben. Deine Haltung auf der Wiese ist allerdings top. |
Mandel, du behauptest du seiest Liebhaberhalter. Per Definitionem kann das aber nicht sein, denn ein Liebhaberhalter zeichnet sich nun gerade dadurch aus, dass er KEINEN Nachwuchs produziert. Jedenfalls nicht wissentlich und willentlich, so wie du. Natürlich kommt es auch in Liebhaberhaltung vor, dass es einen Wurf gibt. Ursache dafür ist allerdings immer ein Irrtum - sei es in der Geschlechterbestimmung, im Vertrauen auf Infos der Vorbesitzer bezüglich des Kastrationsstatus, oder bezüglich der Sicherheit gewählter Abtrennmethoden während der Kastrationsquarantänezeit bzw. ein Irrtum über deren sinnvolle Dauer. Niemals aber kann jemand ein Liebhaberhalter sein, der bewusst für Kaninchennachwuchs sorgt - wie gesagt, die Definition eines Liebhaberhalters ist eben genau darauf ausgerichtet, die Fortpflanzung zu unterbinden und nur die vorhandenen Tiere aufzuziehen und bis zu ihrem Lebensende bestmöglich zu pflegen. Möglichkeit 1 haben wir also ausgeschlossen. Wenn du kein Liebhaberhalter bist, bist du möglicherweise ein Züchter? Auch das kann und muss verneint werden. Für eine Zucht fehlen dir neben einer Menge Kenntnisse (wie sich im Fall mit den zu großen Totgeburten ja deutlich zeigt, sonst wärest du stante pede zum Tierarzt geeilt mit der Häsin statt einen Thread in einem Liebhaberforum (!), nicht einmal einem Züchterforum, aufzumachen!) auch die geeingeten Zuchttiere, wie sich in den Problemen die du hast deutlichst zeigt. Sowohl die Auswahl als auch die Anzahl sind für eine Zucht offensichtlich ungeeignet. Züchter bist du also auch nicht. Stellt sich die Frage, was dann noch übrig bleibt? Ich denke, das kannst du wohl selbst beantworten. Wer sich mit einer Einstellung wie deiner in einem Forum anmeldet - egal ob Liebhaber- oder Züchterforum - der muss damit rechnen dass ihm eben diese Definitionen vorgehalten werden und ihm deutlich gesagt wird, was er eben nicht ist. Und er muss auch damit leben, dass dann der Schluss daraus gezogen wird, was er folglich nur noch sein kann. Ich würde vorschlagen, du lässt das Nachwuchsproduzieren vorerst sein. In dieser Zeit eignest du dir die entsprechenden Kenntnisse an (neben Genetik und der Versorgung trächtiger und laktierender Häsinnen samt Nachwuchs und der spezifischen gesundheitlichen Probleme während dieser Zeit betrifft das wie schon von den anderen erwähnt auch die Fütterung, die bei dir noch stark verbesserungswürdig ist). Und danach entscheidest du dich, ob du züchten willst (dann aber bitte mit Sinn, Verstand und Zuchtziel und sorgfältiger Auswahl der Zuchttiere!) oder ob du eine Liebhaberhaltung anstrebst (und zwar nicht so, wie DU sie definierst, sondern so wie die Allgemeinheit sie definiert: OHNE Nachwuchs!). Andernfalls wird sich an unserer Einordnung deiner Haltung leider nichts ändern, und auch nicht daran dass hier der eine oder andere dir das auch deutlich sagen wird. Wir helfen dir gern bei Veränderungen und Verbesserungen, ein Verhalten wie deines was so deutlich zu Lasten der Tiere geht wird aber nicht toleriert wie du bereits mitbekommen haben solltest. |
Ich hab mir mal deine Seite durchgelesen. Die Haltung finde ich gut - bis auf das nächtliche Einsperren in der kleinen Hütte (oder war da ein anderes Haus gemeint?) und ob man Kaninchen über den Winter ins Haus holen sollte, wäre auch ein Diskussionsthema. Im Winter sollte es gar keine Jungtiere geben. Unklar ist geblieben, ob du gerade erst angefangen hast und deine beiden Muttertiere selbst Anfänger sind, oder ob bereits Würfe gefallen waren. Auf jeden Fall scheinen sie mir noch ein bisschen arg jung, um Mutter zu werden. Gerade die großen Rassen brauchen ziemlich lange bis zum Erreichen der Zuchtreife. (Ich hoffe der Unterschied zwischen Geschlechtsreife und Zuchtreife ist dir bekannt?!) Ich will mich jetzt nicht auf eine fixe Zahl festnageln lassen, aber ich hätte gewartet bis sie mindestens 9-10 Monate alt sind. Bei meiner Mittelrasse warte ich wenigstens bis 8-9 Monate. Zwergrassen sind schneller unterwegs, aber als Faustregel gilt, je größer, desto später reif. Das mit dem Brot ist ja nun zur Genüge kommentiert worden... Was mich auch mächtig stört, ist die Tatsache dass du von "Hasen" schreibst. Du hast Kaninchen. Punkt. Wer seine Kaninchen "Hasen" nennt, hat schlichtweg keine Ahnung. Man kann sie scherzhaft mal so betiteln, aber auf einer Website hat sowas grundsätzlich überhaupt nichts verloren und bescheinigt dem Betreiber eine gewisse Ahnungslosigkeit. Bei so jemanden würde ich keine Jungtiere kaufen, weil ich dann unterstellen würde, die sich eben diese Ahnungslosigkeit dann wohl auch auf andere Bereiche erstrecken wird. Außerdem würde es mich interessieren, ob du den Begriff "Kaninchenwiese" benutzen darfst, denn es gibt ja eine sehr bekannte Seite dieses Namens. Dann die Frage nach dem Verbleib der Jungtiere. Du sagst, du könntest kein Tier abgeben. Du sagst, du willst nur einmal im Jahr mal einen Wurf aufziehen. Was soll mit den Jungen passieren? Du hast gesehen wie viele Junge eine so große Häsin haben kann. Eine Häsin, die im passenden Alter ist, wird diese Menge auch groß bekommen. Du hast zwar reichlich Platz, aber mit zwei aufgezogenen 11er Würfen ist der dann auch mal ausgereizt. Insbesondere wenn du berücksichtigst, dass du statistisch mit 50% Rammlern rechnen musst. Rammler kannst du nur begrenzt zusammen halten, ab einem gewissen Alter fangen die an sich gegenseitig umzubringen. Ausnahmen sind selten, wenn auch nicht unmöglich. Die musst du dann alle separat unterbringen, wobei du dann die Problematik der Einzelhaltung hast. Oder alle kastrieren lassen, was ein immenser Kostenfaktor ist. Bei meinem TA kostet eine Rammlerkastra (nach Abstieg der Hoden) 60€. Das mal 11 gerechnet macht 660€. Plus Nachsorge. Vielleicht bekommst du Mengenrabatt oder findest einen Billigheimer, aber dennoch bleibt es eine gehörige Summe. und dann bleibt noch die Kastrationsquarantäne, während der du die Jungs einzeln halten musst. Frühkastrationen dürften vermutlich teurer werden, das weiß ich nicht. Und dann? Du willst die Jungtiere abgeben - an wen? Vereinszüchter wollen die mit Sicherheit nicht. Liebhaber mag es sicher einige geben, die große Rassen haben wollen, aber wie groß ist dieser Markt? Du bist nicht der einzige "Zulieferer". Es gibt noch viele solcher "Liebhaberzuchten" die dir vielleicht das eine oder andere Tier abnehmen, um dann ihrerseits den Markt mit ihren Jungtieren zu fluten. Natürlich ist Zucht nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden und es gibt auch genügend nichtorganisierte Züchter, die Ahnung haben und mit Sinn und Verstand auf ein selbstgesetztes Zuchtziel hinarbeiten. Das machst du aber nicht. Und dann gibt es immer Interessenten, die deine Haltungsbedingungen nicht erfüllen, ich hoffe doch stark dass du bei der Abgabe darauf achtest, wo deine Jungen hinkommen. Und wenn du sie nicht loswirst? Stellst du dann die Nachzucht ein oder was machst du? Und wenn deine Häsinnen mal zu alt werden? Was machst du wenn du mal feststellst, dass deine Zuchttiere Fehler vererben, Zahnfehlstellung oder sowas? Gibst du die Jungtiere trotzdem ab, kann sich doch der neue Besitzer jahrelang damit rumplagen? Ich finde auch dass du weder ein Züchter noch ein Liebhaber bist. Du hast dir keine langfristigen Gedanken und Pläne gemacht, setzt eben mal Nachwuchs in die Welt ohne Sachverstand und auf Kosten der Tiere (siehe Alter der Muttertiere). Im Moment bist du schlichtweg ein Vermehrer, der den Begriff des Züchters ad absurdum führt und kräftig zum Imageschaden beiträgt. Du hast gute Ansätze in der Haltung und mit einer soliden Basis an Fachwissen könntest du eine wunderbare Zucht etablieren. Zur Zucht gehört allerdings auch, Tiere "herzugeben", sei es durch Verkauf oder eben auch durch Schlachtung. Ich selbst esse meine "überzähligen" Jungtiere lieber auf, als dass ich sie in schlechte Haltung abgebe. Es ist auch nicht verwerflich, denn im Gegensatz zum gekauften Fleisch weiß ich bei meinen Kaninchen, dass sie ein gutes Leben mit artgerechtem Futter und Gesellschaft hatten. Eine Nutzkaninchenzucht zum Zwecke der Selbstversorgung finde ich sogar erstrebenswert und die kann durchaus auch mit Rassezucht verbunden sein. Beides hat aber mit Sachverstand zu erfolgen und sollte auch mit dem Führen eines anständigen Zuchtbuches einhergehen, was die Kennzeichnung der Nachzuchten unbedingt erfordert. |
Hallo, :seeya: ich wollte auch mal meine Meinung sagen. Es gibt zwar viele Züchter - zu viele - die nicht genug über Kaninchen wissen und sie für den Profit nutzen (z.B.: in dem sie die armen kleinen Dinger schon mit 4 Wochen (!!!) in die Zoohandlung oder sonst wohin abgeben), aber gestern habe ich eine Züchterin kennen gelernt, die ich wirklich nett finde und die gut mit ihren Tieren umgeht. Sie hat mir Tipps für die VG gegeben, vieles, was ich schon wusste, aber auch neue, nützliche Dinge. Ihre meisten Kaninchen hält sie mit viel Platz draußen (Männchen kastriert), nur hitzige Weibchen lässt sie allerhöchstens einmal im Jahr, eher alle paar Jahre werfen. Die Jungen lässt sie mindestens 10 Wochen bei ihrer Mutter und die zukünftigen Besitzer (sie gibt nicht an Zoohandlungen ab, dazu hat sie viel zu wenig Nachwuchs und sie findet es auch nicht artgerecht dort) werden informiert, was die Kaninchen betrifft. Ich habe mir die Kaninchen angesehen und sie kümmert sich echt lieb um sie:blush5:... also was ich sagen will: Es gibt nicht nur "böse" Züchter...:wink5: LG, Kaninchenherz28 |
Naja... Mit 10 Wochen sollten die jungen Rammler stante pede von der Mutter und den Schwestern getrennt werden. Gerade bei Zwergen ist das dann schon hart an der Grenze. Ich mache das mit 8 Wochen, da haben mir auch schon welche bei der Nestschur prächtige Hoden präsentiert! Da reicht ein frühreifes Bürschlein und das Kuddelmuddel ist perfekt. Wer Jungtiere in den Zoohandel abgibt, insbesondere mit 4 Wochen, ist kein Züchter, sondern ein Vermehrer. Punkt. Wer eine Rassezucht betreibt und was drauf hält, gibt seine Jungtiere im Regelfall an andere Züchter weiter, um Blutaustausch zu haben, im Ausnahmefall mal an Liebhaber, die um ein Streichelkaninchen anfragen. Gibt natürlich auch welche, die ihre Rassetiere tätowieren und in Ehren halten, aber nebenher auch süße Streichelkaninchen produzieren und diese nicht tätowieren, ausschließlich um sie als Heimtier zu verkaufen. Wobei ich dann auch die Hingabe an die Rassetiere bei solchen Leuten in Frage stelle. Ein richtiger Züchter lässt seien Häsinnen allerdings auch nicht "alle paar Jahre mal" werfen, denn er weiß dass das für die Häsin sehr ungesund ist. Entweder ist es ein Zuchttier, dann bekommt es Würfe mit angemessenen Pausen dazwischen, oder es ist keins (mehr), dann geht es in den Ruhestand (oder halt den Kochtopf). Klar, besonders gute Häsinnen behält man lange und womöglich "in Reserve", um im Fall der Fälle die Gene nochmal einbringen zu können. Aber ab einem gewissen Alter steigt dann auch wieder das Geburtsrisiko. |
Ganz so abwegig ist es nicht, sich als (Liebhaber)Halter zu definieren. Ein Züchter ist ja eigentlich jemand, der mit einem bestimmten Ziel (Größe, Fellfarbe/Länge) für sich und andere (Ausstellung/ Verkauf, Fleischverkauf, Haustiere) züchtet. Ein Vermehrer ist für mich jemand, bei dem die Tiere werfen müssen ohne Ende, sie dann viel zu jung an jeden Deppen verscherbelt werden und diese Leute dann auch noch glauben, daß sie damit Geld verdienen. Ich z.b. stelle nicht aus, sondern halte mir Kaninchen einerseits als Haustiere und die Nachkommen als Schlachttiere, von denen wir auch viele benötigen. Bei meiner "Hauptzucht", den Hasenkaninchen, werfen die Mädels 1x/ Jahr. Allerdings würde ich Nachzucht entweder eine Weile behalten oder gleich schlachten, da große Kaninchen nicht so sehr gefragt sind als Haustiere. Und wie schon gesagt wurde, hat Mandel ein großes Gelände, wo sie schön rumpesen können. Die Zippen sollte man erst so mit knapp 1Jahr zulassen, damit sie wirklich physisch und psyschisch reif für die Aufzucht sind. Wenn Schwierigkeiten beim Werfen auftreten und auch bleiben sind diese Mädels nicht für die Zucht geeignet. Meine müssen auf ihre "Ranch" noch ein bissel warten und können halt nur am Tag in den Garten. Bekommen sie denn jeden Tag Brot? Also so 1x/Woche als Leckerlie ist doch ok. Pellets bekommen meine auch in ihrer Kraftfuttermischung (2-3x/Woche) dabei geht es mir darum: Analytische Bestandteile und Gehalte/analysis: 16,70 4,00 19,00 8,70 0,80 0,30 0,30 Zusatzstoffe je kg Mischfutter/added micro ingredients: Ernährungsphysiologische Zusätze/nutritional feed additives: 13.500 800 50 15,00 50,00 60,00 40,00 1,00 0,20 0,12 50,00 Technologische Zusätze/ technological feed additves: Kokzidiostatika und Histomonostatika/coccidiostats and histomonostats: 1,00 Denn bloß mit gekauftem und gesammelten Grünzeug kann man schlecht einer Mangelernährung entgegenwirken. @Lupine: Wir haben im Betrieb Goldfische und eine recht große Wasserschildkröte, die die Kollegen mal irgendwo eingesammelt haben. Ich bringe das Futter, da bleibt sie auch sitzen und schaut auch zu, wenn ich mich um die Beete kümmere. Trotzdem sind mir diese Tier zu unpersönlich. |
Mal abgesehen davon dass ich nie Medikamente einfach so täglich verfüttern würde, sagt die chemische Analyse nichts über das Futter aus. Ist Soja drin und wenn ja, genverändertes? Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja. Dazu kommt noch die Struktur der Pellets, die aus fein zermahlenen und zusammengepappten Zutaten bestehen. Das macht den Darm kaputt. |
Ganz "toll", das Futter... du trägst mit dem Mist ganz fröhlich zur Resistenzbildung bei den Kokzidien gegen die gängigen Medikamente bei :mad: Muss das echt sein? Wegen solcher "Schrotschusstaktik" werden wir bald vielleicht kein wirksames Kokzidostatikum mehr zur Verfügung haben. Ich finde sowas hochgradig verantwortungslos der Allgemeinheit gegenüber :cuss: |
Mal davon abgesehen davon, dass ich das Futter auch eher als billigen "Vermehrer-Fraß" ansehe war mit das mit den Kokzidien auch als erstes aufgefallen. Für viele "Züchter" aber leider gang und gäbe da es einfach billiger ist als Kotproben untersuchen zu lassen plus ggf. Behandlung. Auch spart man sich damit gründlicheres Saubermachen. |
finde ich nicht gut. Ich hatte mal ein Kaninchen mit schwerer Zahnfehlstellung wsegen Züchtung. Jeder sollte alles dafür tun die Kaninchen in den Tierheímen zu vermitteln. Züchterei müßte verboten werden |
Du verwechselst Zucht mit Vermehren. Das machen die meisten Leute. In einer Zucht werden Tiere mit Zahnfehlstellungen ausselektiert und keinesfalls abgegeben. Defekte gelangen eher aus Upsiwürfen und Kinderzimmervermehrung in Umlauf, und genau die sind es meistens, die im Tierheim sitzen! |
Ich kann das schon unterscheiden und weiß worüber ich spreche. Das Kaninchen was ich hatte wurde ausgesetzt im Winter und jemand fand es und hat es ins Tierheim gebracht. ICh finde beides nicht gut: Zucht und Vermehren. Und jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung. Zitat:
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