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Also irgendwie liest sich das hier bei einigen etwas seltsam;-), als wären Züchter direkte Helferhelfer des Teufels. Es gib IMMER und ÜBERALL Leute die Mist machen und die für die Allgemeinheit das klassische Aushängeschild der jeweiligen Sparte sind ( Reitsport Hengst Totilas, oder oben genanntes Beispiel der Vergessenen Kaninchen) Wie wärs mal mit selber gucken, zuhören, Gespräche anfangen, mitmachen und erleben. Und nicht einmal auf einer Ausstellung gewesen sein und dann sagen: die wollen ja alle nur Geld machen. |
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Leider führt aber Unwissenheit und/oder Bequemlichkeit dazu, dass die meisten Züchter genau das machen, was "immer schon so gemacht wurde" - und zwar unabhängig davon, ob es tatsächlich immer schon so gemacht wurde (Stichwort Pelletfütterung). Sie bilden sich zu wenig fort, wass die artgerechte Haltung betrifft und sind oft nicht willens, wenigstens den Versuch zu starten ihre Züchterambitionen mit einer halbwegs artgerechten Haltung in Einklang zu bringen. Dass das auch anders geht, beweisen die positiven Beispiele. Artgerechte Ernährung, ausreichend Bewegungsmöglichkeiten, Leben in der Gruppe - all das ist auch für Züchtertiere möglich. Das beweisen Züchter wie Angora-Angy und DWFreundin eindrucksvoll. Das Ergebnis: gesunde und gut sozialisierte Tiere, für jeden Liebhaberhalter eine Freude. Der Nachteil: es gibt keine "schwarze Null" am Ende der Kalkulation, sondern immer ein Minus. Das Plus gibt es dafür bei der Freude an den Tieren, beim guten Gewissen wenn man Angorawolle aus solch einer Haltung verspinnt, und dabei dass die neuen "Eltern" der Nachzucht gern und stetig Kontakt halten und über die Entwicklung der Nachzucht informieren. Hobby(-)Zucht im besten Sinn. Und doch sind diese Züchter Ausnahmen. Und genau das muss und sollte sich schleunigst ändern. Und zwar, indem man um Züchter des "alten Schlages" einen Bogen macht. Buchtenhaltung kann man absolut nicht mehr als zeitgemäß betrachten, eine reine Trockenfutter-Heu-Ernährung ebenfalls nicht. Es sollte jedem Züchter ein Anliegen sein seine Tiere gesund (also mit Wiese bzw. ersetzendem blättrigem Frischfutter) zu ernähren und ihrem Bewegungsdrang und ihrem Sozialverhalten Rechnung zu tragen. Nicht weniger fordert sogar das Tierschutzgesetz. Eine pauschale Verurteilung liegt den allermeisten hier fern, wenn nicht sogar allen. Ebenso fern sollte einem aber auch ein Schubladendenken in positiver Richtung liegen. Längst nicht bei allem wo Züchter draufsteht ist Tierfreund in einem Umfang drin der machbar und im Interesse der Tiere wäre. |
Wobei ich sagen muß, wenn man jetzt mal nach unserer Gegend hier geht: Die wenigsten Kaninchenzüchter- und Halter haben hier den Platz pro Tier 4 Quadratmeter einzuräumen. Damals gabs hier wohl auch mal so eine Kleingartenanlage (von einem oder mehreren Vereinen gegründet und betrieben), wo Kanizucht- und Haltung strikt erwünscht war (in Rückmarsdorf soll es noch eine geben, ist für mich zu weit), aber durch die "Veralterung" der Vereine geht das eben nach und nach kaputt. Die paar Hanseln die eben den Platz haben reichen aber bei über 100 Kani-Rassen nicht aus diese auch züchterisch zu erhalten, also wenn man mal annehmen würde nur die Leute züchten die so viel Raum haben, da gäbs nämlich in Markkleeberg so gut wie keine Züchter. Was die Pellettfütterung angeht, stimmt das auch nicht so ganz. Man sollte einfach auf die Zusammensetzung schauen. Es gab in unserer Nachbarschaft einen Züchter für Blaue Wiener. Er hat nicht wie üblich seine Zuchttiere nach 2- 3 Jahren geschlachtet, sondern sie gelassen. Als er vor 3,5 Jahren gestorben ist habe ich die letzten 4 Tiere (inzwischen leider auch verstorben) zu mir genommen. 2 Häsinnen und 2 Rammler, 10, 10,5, 12 und 14! Jahre alt und ihrem Alter entsprechend gesund. Er hat alle seine Tiere auf die alte Art und Weise (siehe z.B. Dr. med. vet. Friedrich Karl Dorn, Rassekaninchenzucht, darin wird sowohl Frisch- und Grünfuttergabe als auch Trockenfutter aufgeführt) gezüchtet, gehalten und gefüttert und alle sind alt geworden und dabei gesund geblieben. Ich halte meine (Katastrohen-)Bande auch in Ställen (oben genannte Gründe) und schaffe sie, über den Tag, in Transportboxen bis in den Garten. Keiner zeigt Verhaltensstörungen, Auffälligkeiten oder Stress. Sie sind sichtbar zufriedene, freundliche Kanis, die gerne an die Hand kommen, auch (noch) ohne großes Gehege. |
Besonders traurig und wütend machen mich da immer die Leute, die KÖNNTEN aber nicht WOLLEN. Ich habe mehr als einen Hof gesehen, wo die alten Schweine- oder Kuhställe, die mit sehr wenig Aufwand perfekte Kaninchenställe werden könnten, mit Gerümpel vollgemüllt wurden und die Kaninchen "nach alter Sitte" ob Karnickelschrankwänden hockten und "kein Wasser brauchen weil sie ja Grünfutter kriegen". Gerade solche Leute müssten umdenken. Und mit Verlaub, es muss nicht jeder züchten der gerade Langeweile hat. Es züchten ja sogar Leute die für das Kaninchen als Tier eigentlich gar nichts übrig haben. Aber man kann halt Pokale gewinnen und hat noch was zum essen... |
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Ja das Problem mit dem Wasser habe ich bei meiner lieben Großmama und ihrem Hausfreund, ich weiß nicht, wie oft ich ihnen schon entsprechende Schriftstücke unter die Nase gehalten habe, die das Gegenteil beweisen. Oma hat im Moment zum Glück keine Kanis mehr. Sie hatte ein Angorakaninchen, das leider Anfang letzten Jahres verstorben ist, und ein Hasenkaninchen, welches auch nicht mehr ist. Die Pokalsammler gibt's leider überall, eine Freundin im Reitstall sagte mal zu mir: Warum reiten die eigentlich, bestimmt nicht weil sie Pferde so gern haben. Ich meine auch das man sich Tiere hält um sich den ganzen Tag mit ihnen zu beschäftigen, sonst kann man doch auch Fußball oder Schach spielen. |
Ich verstehe diese "Aber wir haben keinen Platz für artgerechte Gehege, deswegen halten wir die Kaninchen in Boxen"-Argumente nicht. Wenn ich keinen Platz für ein artgerechtes Kaninchengehege habe, halte ich keine Kaninchen. Punkt. Wie wäre denn die Reaktion wenn jemand käme und sagen würde "Ich habe keinen Platz für eine Weide, deswegen halte ich das Pferd auf meinem 4qm Balkon. Geht halt nicht anders und es ist total glücklich so!" :rolleyes: Dass man keine 4m lange Schrankwand kauft, wenn das Wohnzimmer nur 3m lang ist, leuchtet jedem ein, aber sobald es um leidensfähige Lebewesen geht, ist das anscheinend nicht mehr so offensichtlich. |
Bitte richtig lesen, ich habe geschrieben, das es in unserer direkten Umgebung eher wenig Platz für große Laufgehege gibt; es spricht nichts gegen Ställe, wenn die Kanis über den Tag trotzdem raus können, was bei mir der Fall ist. |
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Meiner Meinung nach gleicht Wiesenauslauf über Tag eben nicht die 8-12 Stunden aus, die die Kaninchen dann trotzdem über Nacht zusammengepfercht auf einem halben qm pro Tier sitzen. Das ist immernoch ein Drittel bzw. die Hälfte des gesamten Tages. |
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Und das fällt schon auf, die Tiere sind nachts entspannerter und haben keine Dauerhafte Anspannung weil sie warten sich tags wieder bewegen zu können... |
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Und was wäre so schlimm daran, wenn sich die Zahl der Kaninchenrassen verkleinern würde? Bei einigen würde ich das sehr ausdrücklich begrüßen: Teddykaninchen beispielsweise, Englische Widder, und wegen der Besonderheiten in ihrer Zucht und der Gefahr dass rücksichtslose Vermehrer sich nicht an die Regeln halten auch die Punktschecken. Zitat:
Insgesamt ist überwiegend trockene Fütterung extrem kritisch zu sehen - es gibt mittlerweile Untersuchungen die belegen, dass insbesondere im Zusammenhang mit Trinkflaschen die Tiere einem permanenten Flüssigkeitsmangel ausgesetzt werden, der einer der Gründe dafür sein dürfte dass in den letzten Jahrzehnten Nierenerkrankungen bei Kaninchen extrem zugenommen haben. Zitat:
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Ja und? Man ist nicht an eine solche Anlage gebunden, es gibt auch Leute mit eigenem Garten am Haus. Fakt ist: wer keinen Platz hat sich einen LKW zuzulegen, der muss halt mit einem Smart Vorlieb nehmen. Wer keinen Platz hat um Kaninchen artgerecht zu halten, der sollte sich mit Tierarten beschäftigen die weniger Platz brauchen. Und wer partout Wert auf die Zucht legt, kann sich ja beispielsweise an Fischen, Garnelen und co. versuchen. Da ist es etwas leichter, die Platzansprüche zu erfüllen. Wie schon erwähnt, sind es nicht eben wahnsinnig viele, die einen Garten besitzen, wenn du es auf ganz Markkleeberg siehst. Und ich habe auch nicht gesagt, das es KZ- Boxen sein sollen:hand: in denen die Kanis die Nacht verbringen sollen; ich sage nur das man auch in "normalen" (oder um den hochtrabenden Begriff: genormte Ställe zu verwenden) Ställen Kaninchen halten kann, ohne vom schlechten Gewissen zerfressen zu werden. Wo siehst du eigentlich bei dem Ausdruck: ...ein paar Hanseln eine Beleidigung? Als eine gedacht, wars jedenfalls nicht.:wink: :D Du lehnst dich reichlich weit aus dem Fenster. Denn du hast den Vergleich ja gar nicht, wie sich deine Tiere verhalten würden wenn sie Tag und Nacht in der Gruppe in einem ausreichend großen Gehege leben würden. Woher willst du dann wissen dass sie keine Verhaltensstörungen haben?[/QUOTE] Woher willst du das wissen, solche Sachen drücken sich außerdem bei vielen Tieren mehr oder weniger gleich deutlich aus. Ich habe geschrieben, das sie tagsüber als (Weiber-)Gruppe in den Garten meiner Mutter gehen, die 3 Jungs in den Garten am Haus. Früher bekamen wir oft ein Pflegekaninchen, das einige Störungen (wegen langjähriger und extrem langweiliger Einzelhaltung) aufwies. Es war gegenüber Menschen und Artgenossen und anderen Tieren seeehr angriffslustig, hat geknurrt und mit den Vorderpfoten geschlagen, sobald es andere nur gesehen hat und sich manchmal sogar durch Bisse selbst verletzt. Letzteres kannte ich bis dahin nur von einem alten Zwingerhund. Ich weiß das viele Tiere, auch Kaninchen, stumm leiden, aber meistens sieht man es doch. Selbst wenn sie "nur" vollkommen teilnahmslos in einer Ecke sitzen. Hatte ich schon erwähnt, dass sie auch nicht stumpfsinnig am Stallholz knabbern? Wenn man sein Leben lang Tiere hat (egal welche) braucht man übrigens keinen Vergleich um zusehen, das ein bestimmtes Verhalten nicht normal ist.:wink5: |
Normale Ställe sind ja nu nicht wesentlich größer als solche Boxen. Da können die Langohren einen Hüpfer machen und sind am anderen Ende angekommen. Und da sind sie dann drin eingesperrt, wenn sie am aktivsten sind. Es geht auch nicht um Markkleeberg, sondern allgemein. Wer keinen Platz für eine artgerechte/tiergerechte Haltung (und vor allem auch Zucht) hat, kann sich halt die jeweilige Tierart nicht anschaffen. |
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Ich kenne Markkleeberg nicht, aber wenn dort so wenige Leute eigenen Grund und Boden haben, dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder mieten oder pachten sie ein Stück Grund das ausreichend groß ist um die Tiere artgerecht unterzubringen, oder sie lassen es halt bleiben. Und zwar komplett. Ich sehe es übrigens wie Honeymouse: die handelsüblichen halb-qm-Ställe (übrigens Außenmaß, meist inclusive der Dachüberstände, so dass von dem halben qm nicht mehr viel übrig bleibt!) sind auch nicht besser als die typischen Karnickelschrankwand-Boxen. Und um zu sehen was passieren kann wenn man ein Kaninchen in sowas einsperrt, würde ich dir ein Tier wie die Ronja von Olga empfehlen. Die würde dir innerhalb von wenigen Minuten den Stall zerlegen. Oder meine Jule, die hätte auch Kleinholz aus sowas gemacht. Es gibt so einige Kaninchen die sich mit so etwas nicht abfinden, und sie haben Recht finde ich! Was die Beleidigung durch das Wort Hansel betrifft empfehle ich die Lektüre des Dudens: http://www.duden.de/rechtschreibung/Hansel Der Begriff ist ganz klar abwertend. |
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Ich seh sie ja momenten, wenn sie in der Küche eingesperrt ist ... das sind 5 m². Selbst da sitzt sie am Gitter und will bitte unbedingt sofort raus. Die ist so aufgedreht und munter :willy_nilly: |
Ich habe extra nur auf die Gegend hingewiesen wo ich wohne, woanders siehts aber sicher ähnlich aus. Viele halten ja auch Kanis in der Wohnung, das weiß ich aus engeren Bekanntenkreisen. Die wenigsten haben ein extra Kani- Zimmer, die Langohren dürfen durch die Wohnung laufen und verbringen die Zeit die man sie nicht beaufsichtigen kann im gängigen Käfig. Man kann doch auch nicht einfach so sagen, dann kann man eben kein Tier halten, viele lieben ihre Tiere. Damit will ich nicht solche Zustände gutheißen, man kann aber tierlieben Menschen (weder großen noch kleinen) die Haltung verwehren (egal ob Katze, Kaninchen oder Hund) und die wenigsten können es sich aussuchen ob sie in einer 1- Raum-Wohnung leben oder im Haus mit mind. 500m² Garten. Und eines kann ich mit Bestimmtheit sagen: (Fischliebhaber und sonstige Freunde von Nichtsäugern) Fische, Schildkröten, Leguane... sind so ziemlich das langweiligste Viehzeug was es gibt:hand::p- die ersten drei hatten wir selber mal. Es müsste schlicht mehr Möglichkeiten geben, deswegen auch meine Bemerkung zu den Haltungsanlagen in Kleingartenvereinen. Eigentlich gibt es genügend Platz, man müsste ihn eben nutzen dürfen. |
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Diesbezüglich gibt es einen eindeutigen Konsens im aktiven Teil dieses Forums. Denn das hier ist immerhin ein Liebhaberforum. Viele hier gehen sogar so weit, dass sie das Wohl der Tiere über ihr eigenes stellen. Und dies beinhaltet eben auch den angesprochenen Verzicht auf die Haltung, wenn man den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht werden kann. Das drückt dann wahrhaftig die Tierliebe aus. |
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Du siehst, deine Argumentation läuft ins Leere. Man KANN. Man muss nur WOLLEN. Zitat:
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Mit dieser Bemerkung hast du mir bewiesen dass es mit deiner Beobachtungsgabe nicht weit her ist. Schildkröten und Leguane hatte ich nie, mit ihnen kenne ich mich nicht aus. Aber mit Aquarien bin ich aufgewachsen und kann dir sagen: Fische sind alles andere als langweilig, ganz im Gegenteil. Allerdings nur dann wenn sie halbwegs artgerecht gehalten werden - nur dann kann man Schwarmverhalten, Balzverhalten etc. überhaupt zu sehen bekommen. Und wieder sind wir genau da wo wir vorher schon einmal waren: man kann sich nur dann an natürlichem Verhalten seiner Pfleglinge erfreuen wenn man dafür die Rahmenbedingungen schafft. Zitat:
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Du siehst, deine Argumentation läuft ins Leere. Man KANN. Man muss nur WOLLEN. Nicht ganz, man muß auch dürfen. Ich meine das jetzt in Bezug auf Kinder (so ab 5 Jahre), die zwar ein Kaninchen (oder auch 2) erlaubt bekommen, welche/s aber eben mehr oder weniger die gängigen Kafige (mitunter auch selbstgebaute Doppelstockkäfige) haben und die Hoppler wie schon erwähnt nur dann in der Wohnung unterwegs sind, wenn jemand da ist, weil die Eltern kein Kaninchenzimmer erlauben. Ich würde es nicht schreiben, wenn es nicht so wäre. Wenn ich Zustände nicht gutheißen kann, dann unternehme ich was dagegen. Ich sage meine Meinung und mache Verbesserungsvorschläge. Und wenn es zu arg ist, würde ich mich auch an die Behörden wenden damit sie in einer Form eingreifen die mir nicht erlaubt ist. Glaubst du es nützt immer was, seine Meinung zu sagen. Die meisten Arten von Kleintieren (wie Hamster, Mäuse, Ratten, Degus...) hatte ich deswegen zeitweise als Haustiere, weil sie von Mitschülerinnen/ Cousinen irgendwann mal gewünscht wurden und dann aus diversen Gründen (Auslandsaufenthalt, Allergien, beißwütige Exemplare:p...) mit dem Spruch: "Du magst doch Tiere." bei mir landeten. Manche auch nur zur Pflege wegen Urlaub, da hab ich nichts gegen. ... sagt jemand, der der Meinung ist Verhaltensstörungen bei Tieren allgemein zu erkennen. :rolleyes: Mit dieser Bemerkung hast du mir bewiesen dass es mit deiner Beobachtungsgabe nicht weit her ist. Schildkröten und Leguane hatte ich nie, mit ihnen kenne ich mich nicht aus. Aber mit Aquarien bin ich aufgewachsen und kann dir sagen: Fische sind alles andere als langweilig, ganz im Gegenteil. Allerdings nur dann wenn sie halbwegs artgerecht gehalten werden - nur dann kann man Schwarmverhalten, Balzverhalten etc. überhaupt zu sehen bekommen. Und wieder sind wir genau da wo wir vorher schon einmal waren: man kann sich nur dann an natürlichem Verhalten seiner Pfleglinge erfreuen wenn man dafür die Rahmenbedingungen schafft. Auch die Fische waren eine "Gabe". Zur Schwarmbildung hatten die keine Gelegenheit; es war ein Meerwasseraquarium (hat das halbe Wohnzimmer eingenommen) mit etwa 10 verschiedenen Fisch(sorten?) je 2 Stück, die sollten wohl einfach dekorativ wirken. Wir haben zum Glück bald einen Liebhaber gefunden, der es übernommen hat. Ich weiß wohl, was du meinst, aber da sollte man als Normalsterblicher ein Süßwasseraquarium haben, wo max. zwei versch. Fischarten drin schwimmen und ihr arteigenes Verhalten ausleben können. Die Schildkröte macht ihr Ding, und die Bartagame/Leguan sitzt auch mehr oder weniger auf einem Ast. Was ich eigentlich sagen wollte: Die laufen dir nicht hinterher, machen kein interessiertes/ drolliges Gesicht, wenn du mit ihnen redest... Das sehe ich anders: Der Platz den man nutzen darf, müsste extensiver genutzt werden - also weniger Kaninchen pro qm! Platz ist naturgemäß auf diesem Planeten begrenzt, und lässt sich eben nicht beliebig erweitern. Dementsprechend darf man sich eben nur so viele Tiere anschaffen, dass man diesen Tieren auch ein artgerechtes Leben ermöglichen kann, statt zu lamentieren dass man nicht mehr Platz zur Verfügung hat.[/QUOTE] Da hast du recht, aber das meinte ich gar nicht. Es war eigentlich in der Richtung gemeint, das man in seinem direkten Umfeld den Platz gar nicht erst hat. Und das gibt es sehr wohl. In unserer Straße gibt es neben einigen Privathäusern und renovierten Villen viele Mietblocks. In einem wohnt eine Fam. mit 5 Kindern und die leben nur in einer 4- Raumwohnung. Ihre beiden Mädchen haben je 2 Kaninchen von mir, der Vater hat vor dem Kani- Umzug extra einen Kleingarten gepachtet, da haben sie schön viel Platz. Es gab eben im und ums Haus keinen möglichen Platz. Da ich selbst gerade noch suche, weiß ich dass das nicht so einfach ist.:wink5: |
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