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Fluffys 18.10.2012 15:23

Warum schreibst du dann überwiegend einseitige Kontra Vegan Postings?
Ich habe nun zb schon mehrmals geschrieben dass ich es für durchaus möglich halte sich auch mit Fleisch gesund zu ernähren. Wenn sich jemand gut informiert und bewusst ernährt wie es auch viele machen die Fleisch konsumieren hab ich damit keine Probleme (auch wenn es für mich selbst nicht in Frage käme) Ich streite auch nicht ab dass es einige Betriebe gibt die tatsächlich wenigstens so lang die Tiere leben annähernd artgerecht leben und auch vor Ort geschlachtet werden (das sind aber wenige Betriebe da sie viel höhere Kosten haben und die meisten eben billige Lebensmittel bevorzugen)
Dagegen kommen von dir oder auch von ein paar andere hier in einer Tour Gegenargumente bzw einfach nur sarkastische Bemerkungen die so gar keine sinnvollen Informationen enthalten oder diesem Thread nützlich wären.
Der Vegan Thread dient dem Rezepte Austausch für Menschen die bereits umgedacht haben und sich informiert haben,nicht der Diskussion ob man überhaupt vegan leben soll ;)

Jinro 18.10.2012 15:34

Zitat:

Zitat von Fluffys (Beitrag 419074)
Warum schreibst du dann überwiegend einseitige Kontra Vegan Postings?

Du verwechselst da was. Mir zuckt es generell in den Fingern auf unfundierte schwarz/weiß Postings zu antworten. Und guckt man mal in den Verlauf dieses Threads verbindet sich das dummerweise mit deinen Aussagen, die zufällig dann noch pro vegan sind.

Von Milch macht Krebs, über Fleisch macht Zivilisationskrankheiten, über jegliche Tierhaltung ist schrecklich, unnötige Toleranzansprüche, Dokus sind tolle Infoquellen...man stelle sich nur vor das liest jemand und glaubt es auch noch.:D

Tierarztgeplagt 18.10.2012 15:41

@iLulu: Bin gespannt auf Bilder. Wie gesagt aus meinem direkten Umfeld könnte ich auch nur positiv Beispiele für Nutztierhaltung, leb aber auch inmitten von Biohöfen, bzw. Höfen, die nach Biostandards arbeiten, aber aus verschiedensten Gründen (z.B. zu viele Bäume auf der Weidefläche) kein Zertifikat haben.

Selkie 18.10.2012 15:49

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 419077)
@iLulu: Bin gespannt auf Bilder. Wie gesagt aus meinem direkten Umfeld könnte ich auch nur positiv Beispiele für Nutztierhaltung, leb aber auch inmitten von Biohöfen, bzw. Höfen, die nach Biostandards arbeiten, aber aus verschiedensten Gründen (z.B. zu viele Bäume auf der Weidefläche) kein Zertifikat haben.

Ich denke da ist es auch sicher einfacher an gutes Fleisch zu kommen als mitten in der Stadt wo es weit und breit keine (bio-)Bauernhöfe gibt ;)

Und dann wäre man wieder beim Regional einkaufen, was in nem anderen Thread angesprochen wird.


Wenn es einen Hof in der nähe von mir gäbe würde ich meine Milch wohl teilweise dort kaufen. Als Kind hab "Bauernhoffrische"milch geliebt.

Fluffys 18.10.2012 15:54

Ja und mir tun die Leute ein bißchen Leid die das glauben was man ihnen seit Generationen sagt und scheinbar so gar nicht offen sind für neue Erkenntnisse und Denkweisen und lieber verbohrt auf alten Dingen sitzen bleiben.Aber so war es ja schon immer, bei allen "neuen" Dingen gibt es erstmal viele Gegner und Skeptiker und es braucht immer eine weile bis alle verstehen das sich was ändern muss oder sollte.
Das kann man ja auf so ziemlich alle Bereiche ausweiten,seis Hunde oder Kindererziehung,generell Tierernährung, Medizin, soziale Ansichten über Randgruppen usw usw. Zum Glück gibt es aber immer ein paar Umdenker oder Weiterdenker die dran bleiben und für die folgenden Generationen etwas verbessern.

Ich selbst profitiere davon dass es vor mir schon genügend Veganer gab die es möglich machten heute schon ein recht großes Sortiment an Ersatzlebensmitteln zu haben.
Meine Hunde profitieren davon dass es Vorreiter der gewaltfreien Erziehung gab und man von Würgehalsbändern und Co heute immer mehr Abstand nimmt. Meine Kaninchen profitieren davon dass es Tierfreunde gab die besonders durchs Internet dafür gesorgt haben dass man Kaninchen nicht in kleinen Käfigen halten darf. Generell profitieren meine Tiere von den neuen Ernährungserkenntnissen die zeigen wie schlecht eben das meiste Fertigtierfutter ist so dass ich sie heute anders ernähre usw :)

Jinro 18.10.2012 16:01

Zitat:

Zitat von Selkie (Beitrag 419079)
Ich denke da ist es auch sicher einfacher an gutes Fleisch zu kommen als mitten in der Stadt wo es weit und breit keine (bio-)Bauernhöfe gibt ;)

Würde ich so nicht sagen, kenne auch mitten im Ruhrgebiet Bauernhöfe mit eigenem Viehbestand. Findest eben öfter Erzeugergenossenschaften, die dann einen Schlachtbetrieb beliefern, der wiederum 10-15 Metzger beliefert. Ist aber im Grunde nichts anderes als im Bauernladen zu kaufen, nur dass man nicht erst bis vor die Stadt fahren muss.

Roadrunner 18.10.2012 16:06

Ich bin schon dafür, dass insgesamt die Haltungsbedingungen für Nutzvieh deutlich verbessert werden, aber es gibt auch jetzt schon gute Nutzviehhaltung.
Milchviehhaltung sieht hier in der Region z.B. so aus:
[url=http://www.dreamies.de]http://img1.dreamies.de/img/745/b/p8414q020be.jpg[/url]
[url=http://www.dreamies.de]dreamies.de[/url]


[url=http://www.dreamies.de]dreamies.de[/url]
[url=http://www.dreamies.de]http://img3.dreamies.de/img/835/b/ldn1l6qsmf3.jpg[/url]
[url=http://www.dreamies.de]dreamies.de[/url]



Sicher, eines Tages werden diese Tiere geschlachtet. Aber bis dahin haben sie ein ganz schönes Leben in der Herde. Sie leben wahrscheinlich besser, als so manches Haustier.

Selkie 18.10.2012 16:37

Zitat:

Zitat von Fluffys (Beitrag 419081)
Ja und mir tun die Leute ein bißchen Leid die das glauben was man ihnen seit Generationen sagt und scheinbar so gar nicht offen sind für neue Erkenntnisse und Denkweisen und lieber verbohrt auf alten Dingen sitzen bleiben.Aber so war es ja schon immer, bei allen "neuen" Dingen gibt es erstmal viele Gegner und Skeptiker und es braucht immer eine weile bis alle verstehen das sich was ändern muss oder sollte.
Das kann man ja auf so ziemlich alle Bereiche ausweiten,seis Hunde oder Kindererziehung,generell Tierernährung, Medizin, soziale Ansichten über Randgruppen usw usw. Zum Glück gibt es aber immer ein paar Umdenker oder Weiterdenker die dran bleiben und für die folgenden Generationen etwas verbessern.

Es ist ja nicht so als ob sich jeder, der Fleisch isst nicht auch informieren würde. Nur ich persönlich sehe infos aus dem Internet eher kritisch (einseitig). Genauso wie Studien darüber welche Lebensmittel nun gesund sind und welche nicht (das ändert sich eh täglich). Ich gucke mir auch Dokus und Berichte ect. an (ebenfalls oft einseitig). Ich kenne auch die erschreckenden Berichte über Wiesenhof oder letztens war ein Bericht über Schweinemastbetriebe in den Medien (einseitig).
Aber es ist eben auch so wie hier schon erwähnt wird: In einer Zeitung wird niemals ein Artikel erscheinen wie gut etwas ist, sondern immer nur Skandale.
Um wirklich zu sehen wie es läuft müsste man sich ein eigenes Bild machen. Entweder vor ort oder durch Statistiken (ich weiß nicht was es in dem Bereich für welche gibt) oder auch Fachliteratur zu solchen Themen. Man sollte nur eben nie nur die Pro-Vegan Quellen nutzen sondern sich eher einen gesammtüberblick verschaffen.
Sonst quatscht man auch nur das nach was andere vorbeten.


Edit: noch eine Anmerkung warum ich in diesen und nicht in einen der 100 anderen Vegi-Threads kopiert habe (weil das ja auch angesprochen wurde):
Das hier wurde grade von jemanden hochgeholt und ich wollte kein weiteres hochkramen. Hatte eigendlich einen anderen Thread ins Auge gefasst^^ Das es hier eingendlich um Kaninchenfleisch ging hab ich nicht gesehen und im prinzip ist es für die Thematik auch egal.

Applejack 18.10.2012 16:48

Zitat:

Zitat von Fluffys (Beitrag 419081)
...

. ..Sortiment an Ersatzlebensmitteln ...

zu geil :D

Kreusa 18.10.2012 16:55

Ersatzlebensmittel... noch sowas, dass ich nie verstanden habe. Wieso soll denn ein echtes Brathähnchen ungesünder sein, als sowas :http://3.bp.blogspot.com/-5naDCZ_Uqu...thaehnchen.png

Wenn ich doch aus Prinzip kein Fleisch esse.... wieso müssen meine künstlichen Ersatzprodukte dann so aussehen? (Wenn auch nur entfernt...:rolleyes:)

Selkie 18.10.2012 16:59

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 419112)
Ersatzlebensmittel... noch sowas, dass ich nie verstanden habe. Wieso soll denn ein echtes Brathähnchen ungesünder sein, als sowas :http://3.bp.blogspot.com/-5naDCZ_Uqu...thaehnchen.png

Wenn ich doch aus Prinzip kein Fleisch esse.... wieso müssen meine künstlichen Ersatzprodukte dann so aussehen? (Wenn auch nur entfernt...:rolleyes:)

Wenn ich aus Prinzip kein Fleisch esse, brauche ich dann überhaupt künstliche Ersatzprodukte?

Tierarztgeplagt 18.10.2012 17:01

Das hat oft damit zu tun, dass aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichtet wird, nicht weil man es geschmacklich nicht mag.

Ich selber bin kein Fan von nachgeahmten Lebensmitteln, und außer der Chorizzo von Wheaty in der Suppe schmecken sie mir auch einfach nicht.

Ersatzprodukte sind aber z.B. auch Joghurt, Milch und Puddings aus Soja, obwohl ich da den Begriff "Ersatz" falsch finde, weil ja nur die Basis ausgetauscht wurde ...

Jinro 18.10.2012 17:02

Mir würde ein indisches Kochbuch reichen, aber gut. Eiskalte Durchkommerzialisierung trifft jeden Lebensbereich und fruchtet vor allem dort, wo man sich mit seinem Wissen weit vom Markt verabschiedet hat.

Tierarztgeplagt 18.10.2012 17:05

Ich mag die indischen Gewürze nicht, würde daher auf thailändisch zurückgreifen, oder bediene mich gerne an der mediterranen Küche, die von Natur aus viele vegane Komponenten besitzt. ;-)

Kreusa 18.10.2012 17:07

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 419119)
Das hat oft damit zu tun, dass aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichtet wird, nicht weil man es geschmacklich nicht mag.

Und da sind solche Gummihühner die Lösung? Ich habe mal aus Jux (und weil sie so herrlich eklig aussahen) vegane Hähnchenschenkel probiert (sahen ähnlich aus wie das Huhn oben und es waren sogar Plastikknochen drin...), der "Fleischersatz" war trocken und fest-faserig, der Geschmack erinnerte entfernt an muffiges Gras und nicht im Entfernbtesten an Huhn. Da konnte ich mir nichtmal mit viel Fantasie ein echtes Hühnchen vorstellen...

Tierarztgeplagt 18.10.2012 17:12

Kreusa, ich bin da der falsche Adressat. Ich brauche keine Ersatzprodukte, wenn ich vegan koche.
So ein scharfes Seitan-Würstchen im Eintopf ist zwar ganz nett, aber ich komm auch gut ohne aus! ;-)

Jinro 18.10.2012 17:12

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 419126)
Ich mag die indischen Gewürze nicht, würde daher auf thailändisch zurückgreifen, oder bediene mich gerne an der mediterranen Küche, die von Natur aus viele vegane Komponenten besitzt. ;-)

In Grundzügen ist Indisch viel schmoren, Thailändisch eher dünsten. Die Gewürze könnte man da ja quer tauschen.;)

Aber das meine ich ja auch: Man eignet sich doch besser neue Arten zu kochen an, als auf seinem begrenzten Fundus zu bleiben und einfach nur das Fleisch durch ein anderes industrielles Gut zu ersetzen. (Sollte man auch tun, wenn man nicht auch Fleisch verzichtet. Esst alles!)

Kreusa 18.10.2012 17:17

Zitat:

Zitat von Tierarztgeplagt (Beitrag 419129)
Kreusa, ich bin da der falsche Adressat. Ich brauche keine Ersatzprodukte, wenn ich vegan koche.
So ein scharfes Seitan-Würstchen im Eintopf ist zwar ganz nett, aber ich komm auch gut ohne aus! ;-)

War auch nicht gegen dich gerichtet ;)

Ich versuche nur zu verstehen, warum ich, wenn ich aus moralischen Gründen kein Fleisch esse und Lust auf Huhn habe, ein Ersatzprodukt benutze, das zwar entfernt so aussieht, aber nichtmal so schmeckt?

Da könnte man auch statt zu rauchen Schokozigaretten (gibts die überhaupt noch?) lutschen... und wäre sogar noch näher am Original dran ;)

Lady_Dynamite 18.10.2012 17:17

Huch, kaum schmiert einem der Handyakku ab gehts hier los...

Ich persönlich möchte niemanden missionieren oder "belästigen", allerdings nerven Kommentare wie "soll ich dir ne Currywurst mitbringen" obwohl man genau weiß das man Vegetarier ist oder Sätze wie "Aber die Möhren haben doch auch Gefühle" :rolleyes: Ich bin durchaus bereit über Vegetarismus/Veganismus zu diskutieren (warum und wieso ich dieses und jenes nicht esse) da ich aber selber erst seit kurzem Vegetarier bin und mich auch erst seit ca 3 Monaten mit dem Thema beschäftige bin ich noch kein Profi.

Irgendwo schrieb jemand (Selkie glaube ich) dass Vegetarismus/Veganismus ein Trend sei. Vielleicht mag das für manche zutreffen, ich habe mich jedoch mit dem Thema auseinandergesetzt und mir über mein persönliches Moralverständnis Gedanken gemacht. Und in meinem Freundeskrei gibts es keine Vegetarier, im Gegenteil, ich bekomme sogar immer dumme Sprüche ;)

iLulu, darf man denn nach Hygienerichtlinien einfach so in einen Stall? Also nicht ohne Einwilligung des Besitzers, klar, aber würde wenn z.B. bei deinen Verwandten eine fremde Person anruft und gerne mal den Schweinestall besichtigen möchte, diese einwilligen? Und wie sieht es mit den entsprechenden Schlachtanlagen aus? Darf man die auch besichtigen?

Selkie 18.10.2012 17:18

Ich hab schon ein paar Fleischersatzprodukte getestet...

Veggi-Bratwürste: Wiederlich
Veggi-Schnitzen: trocken aber ok. Was zum teufel ist da für Chemie drin?
Veggi-Bolognese gekauft: würg
Tofu-Bolo selbst gemacht: etwas weniger würg aber dennoch eklig
Grünkern-frikadellen: wiederlich...
gekaufte fleischfreie Frikadellen: kann man essen, schmecken tuts nicht


Ich hab noch mehr getestet aber nichts hat mich wirklich überzeugt. Das einzige was mir halbwegs geschmeckt hat waren die Schnitzel und Nuggets. Aber ich denke ich bin auch einfach zu sehr an selbstgekochtes gewöhnt als das mir sowas fertiges schmecken könnte. (Ich mag auch eher wenige Fertiggerichte)

Ich denke Tofu kann man auch lecker zubereiten. Ich habs nicht geschafft.


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