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extrem ängstliches Kaninchen auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Kaninchenherz28
  • 1 Post By Terry
  • 3 Post By Walli

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Ninchen
 
Registriert seit: 19.08.2019
Beiträge: 7
Walli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 09:56

extrem ängstliches Kaninchen


Hallo zusammen!

Leider mussten wir letzte Woche unsere 6jährige Kaninchendame völlig unerwartet einschläfern lassen (Abszess im Darm). Nach tagelanger Suche haben wir dann eine neue Partnerin (4 Jahre alt, unkastriert) für unseren "Witwer" gefunden. Das Tierheim war schrecklich und sie saß ganz alleine und extrem verängstigt in einer kleinen Box (seit ca. 2 Wochen). Angeblich wurde sie gebracht, weil sie ihren Partner verloren hatte und dann nicht mehr gewollt wurde.

Jetzt aber folgendes Problem:
Vergesellschaftung kann quasi nicht stattfinden, weil sie bei der kleinsten Berührung durch unseren Whitey wegrennt wie von der Tarantel gebissen.
Er ist extrem lieb zu ihr und will immer nur ganz zart ihre Nase anstupsen und sie zuckt bei JEDER Berührung, egal ob von uns oder von ihm zusammen wie bei einem Stromschlag und klopft. Jetzt gehen sie sich halt seit 3 Tagen mehr oder weniger aus dem Weg. Unser Whitey versucht immer wieder sich ganz vorsichtig zu nähern aber sie scheint Todesangst vor ihm zu haben...(obwohl sie doppelt so groß ist wie er...

Meine Vermutung ist, dass sie noch nie in ihrem Leben einen Partner hatte und auch zu Menschen kaum Kontakt.

Beim Tierarzt waren wir schon - laut ihm ist sie körperlich gesund.

Hat vielleicht jemand einen Tip, was wir tun können, damit sie etwas die Angst verliert (zumindest die Angst vor anderen Kaninchen...)? Oder dauert so was einfach länger als 3 Tage?

Lg!
Walli



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.299
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 10:16

Schön, dass sie bei euch ein Zuhause findet! Gib ihr noch etwas Zeit. Damit sie sich an Menschen gewöhnt, kannst du dich einfach ins Gehege setzen und ein Buch lesen. An das andere Kaninchen wird sie sih mit der Zeit bestimmt auch gewöhnen.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 638
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 11:11

Wieviel Platz haben die 2 denn zur Verfügung?
Ich würde ihr auch noch Zeit geben, hatte dasselbe Problem und letztlich den Auslauf auf ca 4 qm verkleinert. Es hat mind. 1 Woche gedauert, bis sie nicht immer gleich abgehauen ist und ca 4 Wochen bis sie ein Herz und eine Seele geworden sind.




Ninchen
 
Registriert seit: 19.08.2019
Beiträge: 7
Walli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 11:37

Also, die Zusammenführung haben wir in einer "neutralen Zone" gemacht, das waren ca. 4-5m2. Nach etwa 24 Stunden haben wir sie dann ins Kaninchenzimmer übersiedelt (ca. 12m2).

Gekämpft haben sie nie - unser Whitey ist ein extrem liebes und soziales Kaninchen.
Er möchte einfach nur mit seiner neuen Partnerin kuscheln, darf aber nicht zu ihr...
Er versucht auch immer, ihr übers Gesicht zu lecken. Dann zuckt sie zusammen und rennt panisch weg...

Die letzte Vergesellschaftung hat max. 20 Minuten gedauert, dann waren sie 3 1/2 Jahre lang ein Herz und eine Seele...
Diesmal braucht es offensichtlich mehr Zeit.

Woran würde man erkennen, wenn sie ihn wirklich nicht leiden kann?




Ninchen
 
Registriert seit: 19.08.2019
Beiträge: 7
Walli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 12:48

@4Chaoten

Hast Du damals den Auslauf dauerhaft auf 4m2 verkleinert, bis alles abgeschlossen war? Also die ganzen 4 Wochen?




Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.299
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 13:53

Wenn sie ihn nicht leiden könnte, wäre sie ihm gegenüber aggressiv. Sie ist vielleicht einfach ein bisschen überfordert mit der neuen Situation, gib ihr Zeit.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 638
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 14:07

Also es hört sich auch für mich nicht so an, als könnte sie in nicht leiden.
Sie braucht einfach noch Zeit um anzukommen. Es gibt eben welche, die brauchen einfach länger und die Zeit sollte man ihnen auch geben.
Nein, ich habe ca 1 Woche den Auslauf verkleinert. Da war es dann so, dass sie sich schon mal hinter ihn gelegt hat und neben ihm gefressen hat, ganz selten lagen sie zusammen, aber es war schon Nähe da.




Benutzerbild von Talula
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.03.2016
Beiträge: 234
Talula befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 14:35

Ich würd ihr auch noch Zeit geben, Whitey scheint ja ein ganz Lieber zu sein und geht vorsichtig mit ihr um, besser kann sie es doch garnicht treffen
Sie muss halt nur erstmal verstehen, dass ihr keiner was tun will, wer weiß was die Kleine hinter sich hat...



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Ninchen
 
Registriert seit: 19.08.2019
Beiträge: 7
Walli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 15:13

Vielen Dank für Eure Antworten!

Ich war einfach etwas nervös, weil es letztes Mal sooo leicht und schnell ging.

Mir tut sie halt so leid die arme Maus, aber jetzt sehe ich dass das sicher noch wird...




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.736
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 16:40

Geduld, Geduld und nochmals Geduld.

Ich persönlich würde bei einem so panischen Tier nicht verkleinern, das könnte die Panik verstärken wenn sie das Gefühl bekommt, dass sie nicht mehr weg kann.



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Theresa



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 638
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 19:15

Man muss es eben ausprobieren, was besser ist und beobachten wie sie reagieren. Wie gesagt, ich habe verkleinert und es wurde ruhiger (die erste Nacht habe ich auch auf dem Sofa verbracht um schnell eingreifen zu können) Mein Kastrat wurde ein wenig stinkig, weil sie immer weggerannt ist und nachdem sie wenigstens in seiner Nähe war, wurde er ruhiger und sie auch mutiger. Sie kam übrigens auch aus Einzel/Boxenhaltung und kannte es nicht angefasst zu werden, da arbeiten wir dran und es geht schon gut, mit Geduld und langsamen antasten.




Ninchen
 
Registriert seit: 19.08.2019
Beiträge: 7
Walli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.08.2019, 21:40

Ich hab das Gehege bisher auch noch nicht verkleinert, behalte mir die Option aber im Hinterkopf.

Mein Whitey ist momentan nicht stinkig, sondern wirkt eher niedergeschlagen, der Arme...

Immerhin kann sie schon in seiner Nähe sein (ca. 30cm Abstand) und ich darf - während sie Löwenzahn futtert - ein bisschen ihre Stirn streicheln.
Ist ja schon ein Riesen Fortschritt...




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 20.064
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 19.08.2019, 21:58

Zitat:
Zitat von Walli Beitrag anzeigen
Ich hab das Gehege bisher auch noch nicht verkleinert, behalte mir die Option aber im Hinterkopf.

Mein Whitey ist momentan nicht stinkig, sondern wirkt eher niedergeschlagen, der Arme...

Immerhin kann sie schon in seiner Nähe sein (ca. 30cm Abstand) und ich darf - während sie Löwenzahn futtert - ein bisschen ihre Stirn streicheln.
Ist ja schon ein Riesen Fortschritt...



Das hört sich doch schon mal gut an. Ich würde die beiden im Kaninchenzimmer lassen und nicht verkleinern. Verbring viel Zeit - wenn möglich - beiden beiden. Wie gesagt, lese ihnen was aus dem Buch oder der Zeitung vor, sprich mit ruhiger Stimme mit beiden. Geb beiden Leckerchen aus der Hand. Erst dem Böckchen, damit sie sieht, dass nix passiert. Dann ihr. Nach ein paar Tagen versuchen zu streicheln. Beiden gleichzeitig Leckerchen hinhalten (mit je einer Hand), wenn das funtioniert nur noch eine Hand mit Leckerchen. Dann solltest Du sie zumindest schon mal nebeneinander vor Dir sitzen haben. Bei uns klappt das super mit Cranberries.


Viel Erfolg!



 
 
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