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Wiedereingliederung nach Krankheit auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Kaninchenherz28
  • 1 Post By marinahexe

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Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2019
Beiträge: 5
hathie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 12:53

Wiedereingliederung nach Krankheit


Liebe Ninchenfreunde,

ich habe vor ein paar Tagen hier im Forum einen Post zum Thema Fliegenmaden eingestellt (https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/46267-fliegenmaden-es-gibt-hoffnung-new-post.html) und berichtet, wie toll es gelungen ist, mein Löwenkopfböckchen Wupp trotz massivem Befall zu retten.
Wupp ist inzwischen komplett genesen und topfit. Das Problem ist, dass seine Gruppe ihn nicht mehr haben will.
Kurz zum Hintergrund: Ich habe eine Vierergruppe (3 Böckchen, eine Widderdame), deren Chef Wupp bis zu seiner Krankheit war. Sie leben ganzjährig draußen und haben ein sehr großes Areal im Garten zur Verfügung inkl. Buschwerk, Bäume etc. Ein fantastischer Abenteuerspielplatz. Bisher war immer alles harmonisch, bis Wupp diesen Madenbefall bekam.
Zu Beginn seiner Krankheit mussten wir ihn von den anderen trennen, um intensivst seine Wunde zu versorgen. Wir haben uns bemüht, diese Trennung so kurz wie möglich zu halten. Aber leider wird er seither von den anderen komplett gemobbt und von allen Fressstellen vertrieben. Er zieht sich dann in eine hinterste Ecke zurück und bleibt da fast den ganzen Tag. Sobald er sich auf der Wiese zeigt, wird er vertrieben. Es kommt nicht einmal zu größeren Auseinandersetzungen, er sucht eben einfach das Weite.
Ab und zu setze ich ihn dann separat auf einen Wiesenplatz damit er grasen kann.
Nachts sind alle in einem großen Gartenhäuschen, das als Schutzhütte und Nachtlager dient. Auch da halte ich ihn derzeit separat, damit sie keinen Hackepeter aus ihm machen.
Ich denke, er ist für seine alte Gruppe einfach ein Fremder geworden und wahrscheinlich muss ich sie alle neu vergesellschaften. Dazu würde ich einen ganz neutralen Ort wählen. Die Frage ist: Alle auf einmal? Erstmal nur mit einem anderen Tier? Auf engstem Raum (sprich: Transportbox); es gibt ja Verfechter dieser Engraumvergesellschaftung - ich habe damit keine Erfahrung. Oder doch mit Platz zum Ausweichen? Wann immer ich bisher Tiere vergesellschaftet habe, haben sie sich nach einer Weile zusammengerauft. In diesem Fall sehe ich leider gar keine Entwicklung hin zu einer Annäherung und ich denke, ich muss etwas tun, damit Wupp wieder Anschluss findet.
Danke für eure Tipps und Erfahrungen!



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 1.299
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 13:22

Wie lange sind sie denn jetzt schon wieder zusammen? Ich würde das ganze vielleicht so belassen, wie es ist, und für noch mehr Sichtschutz sorgen, damit die anderen Wupp nicht immer sehen, wenn er die Wiese betritt.
Wenn du neu vergesellschaften willst, würde ich einen gut strukturierten neutralen Ort von etwa zehn bis zwanzig Quadratmetern auswählen. Wobei zehn schon ziemlich wenig ist.
Alles Gute für euch!



4Chaoten likes this.
__________________
Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 637
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 17:58

Sind es alle die ihn vertreiben oder ist einer dabei der es anführt?
Und, es würde mich auch interessieren, wie lange sie jetzt wieder alle zusammen sind und wie Kaninchenherz28 vorschlägt es erstmal mit mehr Sichtschutz zu versuchen.
Wenn Sichtschutz aber gegeben ist und es trotzdem nicht klappt und alle ihn jagen, dann würde ich mit viel Platz versuchen neu zu vergesellschaften.




Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2019
Beiträge: 5
hathie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.08.2019, 23:10

Hallo und vielen Dank für eure Reaktionen!

Es sind tatsächlich alle, die ihn jagen. Der neue Chef natürlich am vehementesten, aber auch die anderen ergreifen die Initiative, wenn sie ihn sehen. Manchmal wechseln sie sich regelrecht ab und hetzen ihn nacheinander. Sie sind jetzt seit guten 4 Wochen wieder gemeinsam draußen, nachdem sie zuvor eine Woche getrennt waren und das hauptsächlich nachts. Da er aber fünfmal am Tag versorgt werden musste, haben wir ihn entsprechend oft von der Gruppe wegholen müssen. Offensichtlich hat das gereicht. Inzwischen traut er sich einfach gar nicht mehr aus seiner Ecke hervor, Sichtschutz hin oder her. Er versucht es nicht einmal mehr.
Ich hätte einen neutralen Ort, wo ich eine Neuvergesellschaftung versuchen kann, auch mit jeder Menge Platz. Die Frage ist: Alle auf einmal? Oder lieber nacheinander?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 20.064
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 19.08.2019, 11:39

Nein, an den neutralen Ort würde ich erstmal das gejagte Kaninchen einige Zeit setzen. Er soll dort Sicherheit finden und den Ort praktisch als "sein" Revier ansehen. Dann würde ich die nächsten beiden dazu setzen und 1-2 Tage später den Chef.



4Chaoten likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2019
Beiträge: 5
hathie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.08.2019, 12:14

Vielen Dank für den Tipp, Marinehexe. Wie lange sollten die vier denn an dem neutralen Ort bleiben, bevor ich sie wieder ins alte Revier lassen kann?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 20.064
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 20.08.2019, 13:30

Ich würde das davon abhängig machen, wie sie sich dort verstehen. Der Kleine muss dort erst selbstsicher genug werden und sich "Zuhause" fühlen. Evtl. kann es auch länger dauern, bis der Cheffe dazu kann. Erst müssen sich die 3 dann gut verstehen.



 
 
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vergesellschaftung, wiedereingliederung

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