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Diskussion Strukturfutter auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Schneehäschen
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2012
Beiträge: 3.793
Schneehäschen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:10

Wo gibt's denn die "Vorgeschichte"?



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:17

In quasi jedem thread wo es um Ernährung oder Zähne geht



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Benutzerbild von W.Rabbit
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.04.2013
Beiträge: 1.612
W.Rabbit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:18

Ja um welche Diskussion geht es hier?
Wir hatten eben eine.
Aber ich hab alles gesagt was ich weiß und keine Lust mehr An der Stelle lass ichs dann gut sein. Vllt haben ja andre noch was zu sagen
Trotzdem, der Begriff "weitermachen" intressiert mich schon auf welcher Diskussion der basiert




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:23

Ihr müsst mir schon ein paar Minuten geben, um die einzelnen Beiträge zu markieren und alles zu verschieben. Alte Omma ist kein D-Zug!



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Benutzerbild von W.Rabbit
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.04.2013
Beiträge: 1.612
W.Rabbit befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:25

Achso sry Dachte nicht dass da was kommt. Wir warten Ich komm dann morgen früh wieder^^




Benutzerbild von Gurkenfresser
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.09.2012
Beiträge: 177
Gurkenfresser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 22:37

Nösenberger vs. Grünhopper?

Da gibt es noch in einem anderem Forum eine viele Seiten lange Diskussion zu.

Also ein Futter in Mangelzeiten bzw. wiesenarmen/losen Zeiten beizufüttern um dafür zu sorgen dass die Kaninchen richtig versorgt sind.

Nösenberger ist (grob zusammengefasst) Luzerne mit getreide, Trockengemüse und diversen Zusätzen (Vitammine ect.). Geschaffen um Pellettiere gesünder zu halten und den Jungtierverlust zu verringern. (daher darf der Preis auch nicht zu hoch sein)

Grünhopper im Prinzip Grünzeug, Rinde , Saaten und je nach Sorte noch Trockengemüse

Herbs erinnert mich an Heu mit ein paar Kräutern und Trockengemüse, aber auch hier wieder die Zusätze.

Ich hatte alle 3 in der Hand. Herbs halt sehr heuig, dafür hoher Preis.
Nösenberger ,naja, viel Luzerne viel Getreide.Nicht unbedingt meine Vorstellung von einem tollen Futter, habs nur wegen dem zugesetztem Jod gekauft wegen einem Meerschweinchen.
Grünhopper Purgrün hat mir da ehrlich gesagt am besten gefallen.

Mein Futter mische ich mir lieber selber.
Da tue ich dann rein was die Tiere gerne fressen und nicht bepullern (feine Kräuter ect.) und für den Winter werde ich mir noch etwas überlegen (oder mal durchrechnen wie viel von was da überhaupt drinnen ist, die Grundanforderungen erfüllt es immerhin)

edit:
Die 14 Seiten vorher lese ich mir jetzt aber nicht durch, muss doch heute noch schlafen gehen ^^



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http://wutzen.visual-shock.de/



Geändert von Gurkenfresser (10.07.2013 um 22:39 Uhr). Grund: Plötzlich 14 Seiten mehr

Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2013, 23:40

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Interessant! Meine Tiere hatten richtig griesigen Urin in der Nösenberger Testphase, nach Absetzen war es sofort wieder ok und der Urin ganz normal milchig- trüb und ohne Grieß.
Das konnte ich bei keinem meiner Kaninchen beobachten, der Urin ist auch während der Nösenbergerfütterung normal.
Ich biete Nösenberger nicht ad lib an, nicht, weil sich meine Kaninchen damit überfressen würden, sondern weil sich bei mir im Keller im Winter immer Mäuse einnisten und die sich darüber hermachen und das Futter auch vollpinkeln.
Deshalb füttere ich es nur rationiert.



__________________



Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.449
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 07:37

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Na ja, in dem du den Besitzer als erstes fragst, was er genau füttert und zwar wirklich genau! Nur die wenigsten "Kaninchenkinder" die uns in der Klinik vorgestellt wurden hatten genetische Veranlagungen zu Zahnfehlstellungen. Wir hatten die Kaninchen immer wieder auf dem Tisch beim Impfen oder so zum Check. Mit der Zeit kamen dann die Zahnprobleme und wenn Sie erzählt haben, was Sie füttern, ging uns das "Licht" schon auf
und die bekamen heu und gemüse?



__________________



Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 11.07.2013, 10:25

Der Thread geht übrigens weiter im Degupedia und der aktuellste Eintrag von Andreas ist wie immer sehr interessant....wie ich finde.

[url=http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=3005&start=120]Nsenberger......die neue Zielscheibe mancher Tierschtzer - Kleinsugerforum (Degupedia.de)[/url]

Es gibt in mehreren Foren Diskussionen darüber, ob man nun ein strukturiertes Alleinfuttermittel zusätzlich füttern soll oder nicht, weil sich viele dazu Gedanken gemacht haben, warum ihre vorherigen Kaninchen "früher" anscheinend gesünder waren, selbst als es nur Trofu und Heu gab.
Lag es vllt. doch daran, dass ihnen irgendetwas fehlt, was sie bei der momentanen Ernährung nicht bekommen?
Ihr seht, nicht nur hier macht man sich Gedanken dazu.




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 11.07.2013, 10:29

Wisst ihr, was mir aufgefallen ist?

Immer wenn ein Thema abgetrennt wird, starte "ich" dieses Thema. Nächstes Mal kommt jemand anderes dran, denn ich habe dieses Thema ja gar nicht gestartet, so wie es hier jetzt dargestellt ist.

Ich will nicht immer Threadersteller bei "heißen" Themen sein, das darf nächstes Mal ruhig jemand anderes übernehmen.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 10:40

Zitat:
Zitat von Feli Beitrag anzeigen
Das Wiese im "allgemeinen" gesehen, die Zähne hervorragend abreibt ist meiner Meinung nach nicht ganz korrekt. Denn dann muss man ganz klar noch unterscheiden, welche Wiese der einzelne füttert.

Da gibt es die Besitzer, die mühsam die frisch gewachsenen Löwenzahnblätter und Co. pflücken und die, die ausgewachsenen hölzernen Löwenzahn und Co. füttern.
Bei frischen/jungen Löwenzahnblätter und Co. hast du keinen Zahnabrieb, da der Wasseranteil zu hoch ist und es wenig Struktur hat. Fütterst du jedoch einen Bestandteil deiner Wiesenfütterung hölzernes (sprich ausgewachsenes altes) hast du den Zahnabrieb von dem hier immer ausgegangen wird. Jedoch muss hierfür der Bestandteil des ausgewachsenem dem frischgewachsenem überwiegen.

Und genau das ist der Punkt, warum "weiches" Futter keinen Zahnabrieb bringt.
Dann müßten Wildkaninchen ja laufend Zahnprobleme haben:-)
Kaninchen fressen Blattspitzen und junge Pflanzen bevorzugt. Die Härte des Futters macht nicht den Zahnabrieb sondern das mahlen der Zähne aufeinander und einw enig das enthalte Silikat in den Pflanzen! Ist in jedem Fachbuch nachzulesen!



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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 10:44

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Wie genau der Zahnabrieb funktioniert, weiß ich aus eigener Erfahrung nicht, da ich das bei einem Kaninchen leider nicht beobachten kann. Ich kann nur das wiedergeben, was ich in Foren gelesen habe und das ist, dass sich die Zähne gegenseitig abreiben und nicht am Futter.
Ob das so stimmt, weiß ich nicht.

So ganz glauben kann ich das allerdings auch nicht, denn wenn ein Kaninchen ausschließlich Möhre zu fressen bekommen würde, würde es mit Sicherheit über kurze Zeit Backenzahnspitzen bekommen. Das dürfte dann aber nicht sein, wenn sich die Zähne nur an sich selbst abreiben und nicht am Futter.
Doch natürlich!
Von Wiese müssen die Tiere ja viel viel mehr fressen als von Karotte um "satt" zu werden.
Nimm mal 200 gramm Karotte und 200 gramm Wiese.
Deswegen wird ja empfohlen mehr blättrig zu füttern weil die Tiere davon einfach mehr fresen müssen /können.
Die Zähne reiben sich aufeinder ab jedoch sind dafür so und so viele Kaubewegungen nötig und die werden mit nur Karotten oder nur Kuntibunti eben nicht erreicht!




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 11.07.2013, 10:48

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Dann müßten Wildkaninchen ja laufend Zahnprobleme haben:-)
Kaninchen fressen Blattspitzen und junge Pflanzen bevorzugt. Die Härte des Futters macht nicht den Zahnabrieb sondern das mahlen der Zähne aufeinander und einw enig das enthalte Silikat in den Pflanzen! Ist in jedem Fachbuch nachzulesen!
Irgendwie ist das alles ziemlich kompliziert finde ich.
Dann müsste doch nach dieser Theorie JEDES Kaninchen, das sich sein Leben lang von Trockenfutter ernährt hat, gravierende Zahnprobleme haben, da ja "angeblich" die Kaubewegungen bei Trockenfutter anders sind als die bei Grünfutter und somit die Zähne nicht richtig aufeinander reiben würden. Auch die Häufigkeit des Kauens dürfte bei Trofu wesentlich geringer sein als bei Frifu. Warum also gibt es sehr viele Kaninchen, die auch mit massenhaft Trockenfutter keinerlei Zahnprobleme haben? Deren Zähne wachsen doch auch 1-2mm pro Woche wie bei jedem anderen Kaninchen auch.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 10:51

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Naja, irgendwas kann immer sein, aber das ist m.E. eher die Ausnahme.

Die allermeisten Kaninchen kommen normalerweise mit gesunden Zähnen zur Welt, vorausgesetzt, die Mutter wurde während der Trächtigkeit und Säugezeit ausreichend ernährt, woran es oftmals ziemlich hapert, wenn man sich manchmal auf das verlässt, was einem zur Fütterung einer trächtigen Häsin in manchen Foren empfohlen wird. Dass die jede Menge Mineralien (z.B. Calzium) benötigt, das beachten leider viele nicht. Wenn die Häsin zu wenige Calzium aufnimmt, verbraucht sie das meiste davon selbst und dann bleibt nicht mehr viel für den Knochenaufbau der Jungen im Mutterleib übrig, was sich wiederum in Zahnproblemen der Jungtiere äußern kann durch eine bereits vorhandenen Calziummangel im Mutterleib oder durch Rachitis.
Sorry, aber das ist exakt das was Andreas dazu sagt!

Ich möchte es mal so formulieren: Bei einem Kuntibuntikaninchen sind sämliche Zahnprobleme meist hausgemacht, beim Wiesenkaninchen sind Zahnprobleme ehr nicht hausgemacht.

Genetisch bedingte Zahnfehlstellungten werden nicht immer in Kindesalter festgestellt weil sie nicht immer offensichtlich sind. Es reicht ja eine leichte Fehlbelastung und es kommt zu einer schlechten Druckverteilung beim fressen und smoit kann es dann auch Jahre später zu einem Abszess etc. kommen.
Um das vorher zu prüfen müßte man ein CT machen , die Tiere auf Occlusionspapier beißen lassen etc......



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Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
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saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 10:51

Ja genau, der Hauptfaktor für den Abrieb von Backen- und auch Schneidezähnen ist das Aufeinanderreiben der Zähne, also die Kaubewegungen.
Ideal für den Zahnabrieb ist ein Futter das sehr gut schmeckt und wenig Energie enthält, also viel gefressen werden muss um satt zu werden.
Ebenfalls einen Einfluss hat Silikat, es schmirgelt bei den Kaubewegungen zusätzlich.
http://kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/zahnabrieb/



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Benutzerbild von marinahexe
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Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 10:51

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Wisst ihr, was mir aufgefallen ist?

Immer wenn ein Thema abgetrennt wird, starte "ich" dieses Thema. Nächstes Mal kommt jemand anderes dran, denn ich habe dieses Thema ja gar nicht gestartet, so wie es hier jetzt dargestellt ist.

Ich will nicht immer Threadersteller bei "heißen" Themen sein, das darf nächstes Mal ruhig jemand anderes übernehmen.

@Benny, eigentlich war ich Threaderstellerin! Ich hab hier ein neues Thema aufgemacht und die Beiträge aus dem anderen Thread hierhin verschoben. Muss das System geändert haben.




Benutzerbild von saloiv
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Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 10:56

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Irgendwie ist das alles ziemlich kompliziert finde ich.
Dann müsste doch nach dieser Theorie JEDES Kaninchen, das sich sein Leben lang von Trockenfutter ernährt hat, gravierende Zahnprobleme haben, da ja "angeblich" die Kaubewegungen bei Trockenfutter anders sind als die bei Grünfutter und somit die Zähne nicht richtig aufeinander reiben würden. Auch die Häufigkeit des Kauens dürfte bei Trofu wesentlich geringer sein als bei Frifu. Warum also gibt es sehr viele Kaninchen, die auch mit massenhaft Trockenfutter keinerlei Zahnprobleme haben? Deren Zähne wachsen doch auch 1-2mm pro Woche wie bei jedem anderen Kaninchen auch.
Da ich viele Kaninchen aus solchen Haltungen bekomme/übernehme, kann ich dazu nur meine Erfahrung schildern. Die Männchen lege ich so gut wie immer als erstes nach kurzer Zeit in Narkose um sie zu kastrieren (kaum eines ist kastriert), dabei lasse ich Zahnspitzen gleich mit entfernen.
Diese Rammler haben immer Zahnspitzen, je länger sie in der Haltung waren und je trockenfutterlastiger sie war, desto stärker sind die Zahnharken. Auffallen tut mir vorher jedoch nichts, vermutlich da erst ab einen gewissen Grad die Zahnprobleme auffallen und auch, weil sie Trockenfutter weiterhin gut fressen können. Probleme entstehen bei Frischfutter, weil dieses nicht zerkaut werden kann. Das Trockenfutter können sie weiterhin noch recht gut fressen. Deshalb fällt das auch beim Vorhalter kaum auf.
Die Weibchen und bereits kastrierte Männchen (selten) lege ich nicht in Narkose und somit lasse ich die Zahnharken auch nicht entfernen, außer das Weibchen hat dadurch Probleme. Dann natürlich schon.
Durch den optimalen Abrieb der neuen Ernährung werden die Zahnharken (sofern sie noch nicht zu stark ausgeprägt sind) aber wieder sehr schnell reduziert. So fallen die Zahnprobleme kaum auf...



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Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 11.07.2013, 11:07

Irgendwann müssten doch aber auch diese Tiere Probleme bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da 10 Jahre lang nichts merkt.




Benutzerbild von saloiv
Moderatorin
 
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 4.686
saloiv befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 11:14

Bei Gartenfreilauf eigentlich nicht. Sie gleichen bei Gartenfreilauf extrem gut aus.
Ich kenne Kaninchen die mit dem buntesten Futter, Joghurtdrops und harten Brot (dazu etwas Heu und Küchenabfälle) gefüttert werden aber tagsüber frei im Garten laufen. Sie sind weiterhin sehr fit.
Wenn ich mir Kaninchen anschaue, die genauso gefüttert werden aber keinen Gartenfreilauf haben, sieht es ganz anders aus.
Hier mal ein paar Beispiele von Kaninchen ohne Gartenfreilauf, die Heu, Trockenfutter und Frischfutter bekamen (soweit sie das Frische noch vertrugen). Viele Kaninchen die ich kennen lernte vertrugen nichts Frisches mehr (reagirten mit Durchfall) und auf Anraten von mir wurden bei einem Tierarztbesuch dann meistens erhebliche Zahnprobleme festgestellt. Eine Halterin sagte zu mir, dass sie sie weiterhin mit Trockenfutter füttere weil sie bei einem Kaninchen die Kosten für Zahnkorrekturen erlebt hatte (nach jahrelanger Fehlernährung eine komplette Reparatur der Zähne) und sie sich das für die anderen nicht leisten könne und außer Trockenfutter vertragen sie ja dann leider nichts mehr.







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Geändert von saloiv (11.07.2013 um 11:16 Uhr).

Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2013, 11:18

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Dann müßten Wildkaninchen ja laufend Zahnprobleme haben:-)
Kaninchen fressen Blattspitzen und junge Pflanzen bevorzugt. Die Härte des Futters macht nicht den Zahnabrieb sondern das mahlen der Zähne aufeinander und einw enig das enthalte Silikat in den Pflanzen! Ist in jedem Fachbuch nachzulesen!
So ist es, das schreibt auch Andreas:

[url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/gebiss.htm]Kaninchen - Gebiss[/url]

"Die Zähne wachsen ein Leben lang pro Woche bis zu 2mm und müssen also in dem Maße, wie sie wachsen, auch abgenutzt werden. Dies geschieht hauptsächlich durch die mahlenden Bewegungen und dem damit verbundenen Abrieb der Zähne an ihren jeweiligen Gegenstücken im gegenüberliegenden Kiefer, außerdem durch, in Pflanzen enthaltene, Substrate wie Silikate. Diese sind die Grundbestandteile von Sand und wirken entsprechend wie Sandpapier. Sie werden von der Pflanze über das Grundwasser aufgenommen. Trotzdem wird heute noch immer der Verzehr von möglichst viel Heu empfohlen - Resultat aus früheren, veralteten Vorstellungen, dass sich die Zähne an fester bzw. harter Nahrung abnutzen würden.
In Deutschland wiesen (Wolf, et al., 1995) nach, dass diese Annahme irrig ist."

In dem Artikel steht auch, das das von vielen so hochgepriesene Heu gar nicht so toll ist, weil es für den Zahnabrieb gar keinen Nutzen hat, eher im Gegenteil.



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Geändert von hasis2011 (11.07.2013 um 11:23 Uhr).
 
 
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