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| In quasi jedem thread wo es um Ernährung oder Zähne geht ![]()
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| Nösenberger vs. Grünhopper? Da gibt es noch in einem anderem Forum eine viele Seiten lange Diskussion zu. Also ein Futter in Mangelzeiten bzw. wiesenarmen/losen Zeiten beizufüttern um dafür zu sorgen dass die Kaninchen richtig versorgt sind. Nösenberger ist (grob zusammengefasst) Luzerne mit getreide, Trockengemüse und diversen Zusätzen (Vitammine ect.). Geschaffen um Pellettiere gesünder zu halten und den Jungtierverlust zu verringern. (daher darf der Preis auch nicht zu hoch sein) Grünhopper im Prinzip Grünzeug, Rinde , Saaten und je nach Sorte noch Trockengemüse Herbs erinnert mich an Heu mit ein paar Kräutern und Trockengemüse, aber auch hier wieder die Zusätze. Ich hatte alle 3 in der Hand. Herbs halt sehr heuig, dafür hoher Preis. Nösenberger ,naja, viel Luzerne viel Getreide.Nicht unbedingt meine Vorstellung von einem tollen Futter, habs nur wegen dem zugesetztem Jod gekauft wegen einem Meerschweinchen. Grünhopper Purgrün hat mir da ehrlich gesagt am besten gefallen. Mein Futter mische ich mir lieber selber. Da tue ich dann rein was die Tiere gerne fressen und nicht bepullern (feine Kräuter ect.) und für den Winter werde ich mir noch etwas überlegen (oder mal durchrechnen wie viel von was da überhaupt drinnen ist, die Grundanforderungen erfüllt es immerhin) edit: Die 14 Seiten vorher lese ich mir jetzt aber nicht durch, muss doch heute noch schlafen gehen ^^
__________________ Geändert von Gurkenfresser (10.07.2013 um 22:39 Uhr). Grund: Plötzlich 14 Seiten mehr
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| Zitat:
Ich biete Nösenberger nicht ad lib an, nicht, weil sich meine Kaninchen damit überfressen würden, sondern weil sich bei mir im Keller im Winter immer Mäuse einnisten und die sich darüber hermachen und das Futter auch vollpinkeln.![]() Deshalb füttere ich es nur rationiert.
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| Zitat:
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Der Thread geht übrigens weiter im Degupedia und der aktuellste Eintrag von Andreas ist wie immer sehr interessant....wie ich finde. [url=http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=3005&start=120]Nsenberger......die neue Zielscheibe mancher Tierschtzer - Kleinsugerforum (Degupedia.de)[/url] Es gibt in mehreren Foren Diskussionen darüber, ob man nun ein strukturiertes Alleinfuttermittel zusätzlich füttern soll oder nicht, weil sich viele dazu Gedanken gemacht haben, warum ihre vorherigen Kaninchen "früher" anscheinend gesünder waren, selbst als es nur Trofu und Heu gab. Lag es vllt. doch daran, dass ihnen irgendetwas fehlt, was sie bei der momentanen Ernährung nicht bekommen? Ihr seht, nicht nur hier macht man sich Gedanken dazu. ![]()
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| Wisst ihr, was mir aufgefallen ist? Immer wenn ein Thema abgetrennt wird, starte "ich" dieses Thema. Nächstes Mal kommt jemand anderes dran, denn ich habe dieses Thema ja gar nicht gestartet, so wie es hier jetzt dargestellt ist. ![]() Ich will nicht immer Threadersteller bei "heißen" Themen sein, das darf nächstes Mal ruhig jemand anderes übernehmen. ![]()
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| Zitat:
Kaninchen fressen Blattspitzen und junge Pflanzen bevorzugt. Die Härte des Futters macht nicht den Zahnabrieb sondern das mahlen der Zähne aufeinander und einw enig das enthalte Silikat in den Pflanzen! Ist in jedem Fachbuch nachzulesen!
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| Zitat:
Von Wiese müssen die Tiere ja viel viel mehr fressen als von Karotte um "satt" zu werden. Nimm mal 200 gramm Karotte und 200 gramm Wiese. Deswegen wird ja empfohlen mehr blättrig zu füttern weil die Tiere davon einfach mehr fresen müssen /können. Die Zähne reiben sich aufeinder ab jedoch sind dafür so und so viele Kaubewegungen nötig und die werden mit nur Karotten oder nur Kuntibunti eben nicht erreicht!
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| Zitat:
Dann müsste doch nach dieser Theorie JEDES Kaninchen, das sich sein Leben lang von Trockenfutter ernährt hat, gravierende Zahnprobleme haben, da ja "angeblich" die Kaubewegungen bei Trockenfutter anders sind als die bei Grünfutter und somit die Zähne nicht richtig aufeinander reiben würden. Auch die Häufigkeit des Kauens dürfte bei Trofu wesentlich geringer sein als bei Frifu. Warum also gibt es sehr viele Kaninchen, die auch mit massenhaft Trockenfutter keinerlei Zahnprobleme haben? Deren Zähne wachsen doch auch 1-2mm pro Woche wie bei jedem anderen Kaninchen auch.
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| Zitat:
Ich möchte es mal so formulieren: Bei einem Kuntibuntikaninchen sind sämliche Zahnprobleme meist hausgemacht, beim Wiesenkaninchen sind Zahnprobleme ehr nicht hausgemacht. Genetisch bedingte Zahnfehlstellungten werden nicht immer in Kindesalter festgestellt weil sie nicht immer offensichtlich sind. Es reicht ja eine leichte Fehlbelastung und es kommt zu einer schlechten Druckverteilung beim fressen und smoit kann es dann auch Jahre später zu einem Abszess etc. kommen. Um das vorher zu prüfen müßte man ein CT machen , die Tiere auf Occlusionspapier beißen lassen etc......
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| Ja genau, der Hauptfaktor für den Abrieb von Backen- und auch Schneidezähnen ist das Aufeinanderreiben der Zähne, also die Kaubewegungen. Ideal für den Zahnabrieb ist ein Futter das sehr gut schmeckt und wenig Energie enthält, also viel gefressen werden muss um satt zu werden. Ebenfalls einen Einfluss hat Silikat, es schmirgelt bei den Kaubewegungen zusätzlich. http://kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/zahnabrieb/
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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| Zitat:
@Benny, eigentlich war ich Threaderstellerin! Ich hab hier ein neues Thema aufgemacht und die Beiträge aus dem anderen Thread hierhin verschoben. Muss das System geändert haben. ![]()
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| Zitat:
Diese Rammler haben immer Zahnspitzen, je länger sie in der Haltung waren und je trockenfutterlastiger sie war, desto stärker sind die Zahnharken. Auffallen tut mir vorher jedoch nichts, vermutlich da erst ab einen gewissen Grad die Zahnprobleme auffallen und auch, weil sie Trockenfutter weiterhin gut fressen können. Probleme entstehen bei Frischfutter, weil dieses nicht zerkaut werden kann. Das Trockenfutter können sie weiterhin noch recht gut fressen. Deshalb fällt das auch beim Vorhalter kaum auf. Die Weibchen und bereits kastrierte Männchen (selten) lege ich nicht in Narkose und somit lasse ich die Zahnharken auch nicht entfernen, außer das Weibchen hat dadurch Probleme. Dann natürlich schon. Durch den optimalen Abrieb der neuen Ernährung werden die Zahnharken (sofern sie noch nicht zu stark ausgeprägt sind) aber wieder sehr schnell reduziert. So fallen die Zahnprobleme kaum auf...
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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| Irgendwann müssten doch aber auch diese Tiere Probleme bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da 10 Jahre lang nichts merkt. ![]()
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| Bei Gartenfreilauf eigentlich nicht. Sie gleichen bei Gartenfreilauf extrem gut aus. Ich kenne Kaninchen die mit dem buntesten Futter, Joghurtdrops und harten Brot (dazu etwas Heu und Küchenabfälle) gefüttert werden aber tagsüber frei im Garten laufen. Sie sind weiterhin sehr fit. ![]() Wenn ich mir Kaninchen anschaue, die genauso gefüttert werden aber keinen Gartenfreilauf haben, sieht es ganz anders aus. Hier mal ein paar Beispiele von Kaninchen ohne Gartenfreilauf, die Heu, Trockenfutter und Frischfutter bekamen (soweit sie das Frische noch vertrugen). Viele Kaninchen die ich kennen lernte vertrugen nichts Frisches mehr (reagirten mit Durchfall) und auf Anraten von mir wurden bei einem Tierarztbesuch dann meistens erhebliche Zahnprobleme festgestellt. Eine Halterin sagte zu mir, dass sie sie weiterhin mit Trockenfutter füttere weil sie bei einem Kaninchen die Kosten für Zahnkorrekturen erlebt hatte (nach jahrelanger Fehlernährung eine komplette Reparatur der Zähne) und sie sich das für die anderen nicht leisten könne und außer Trockenfutter vertragen sie ja dann leider nichts mehr. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de Geändert von saloiv (11.07.2013 um 11:16 Uhr).
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| Zitat:
[url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/gebiss.htm]Kaninchen - Gebiss[/url] "Die Zähne wachsen ein Leben lang pro Woche bis zu 2mm und müssen also in dem Maße, wie sie wachsen, auch abgenutzt werden. Dies geschieht hauptsächlich durch die mahlenden Bewegungen und dem damit verbundenen Abrieb der Zähne an ihren jeweiligen Gegenstücken im gegenüberliegenden Kiefer, außerdem durch, in Pflanzen enthaltene, Substrate wie Silikate. Diese sind die Grundbestandteile von Sand und wirken entsprechend wie Sandpapier. Sie werden von der Pflanze über das Grundwasser aufgenommen. Trotzdem wird heute noch immer der Verzehr von möglichst viel Heu empfohlen - Resultat aus früheren, veralteten Vorstellungen, dass sich die Zähne an fester bzw. harter Nahrung abnutzen würden. In Deutschland wiesen (Wolf, et al., 1995) nach, dass diese Annahme irrig ist." In dem Artikel steht auch, das das von vielen so hochgepriesene Heu gar nicht so toll ist, weil es für den Zahnabrieb gar keinen Nutzen hat, eher im Gegenteil.
__________________ Geändert von hasis2011 (11.07.2013 um 11:23 Uhr).
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