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Ich bin auch kein Fan von Pellets, weil ich damit schlechte Erfahrungen gemacht hab. |
Welche waren das denn? |
Lässt sich ja auch nicht steuern, wer wieviel frisst. Verleibt sich einer die kompletten SBK und das CC ein, dann kommen die anderen auch zu kurz. Insofern würde ja nur absolutes Überangebot von allem helfen, was finanziell nicht gerade sinnvoll oder praktikabel ist. |
Zitat:
@Jinro: Die Cunis füttere ich z.B. aus der Hand, so kann ich gut steuern, dass alle ihre Portion bekommen. |
Mir fällt da gerade noch ein, dass Schwarzwurzeln auch recht viel Vitamin E enthalten, dagegen aber wenig Fett. Ich meine, das waren um die 5-6mg/100g. Damit könntest du im Wachstum sicher auch noch was reinbekommen. |
Sorry, mein Fehler, ich meinte, welche Erfahrungen du damit gemacht hattest. Danke. |
Synthetisch hergestelltes Vitamin E (all rac-α-Tocopherylacetat, oder DL-α-Tocopherylacetat) hat keine antioxidative Wirkung und enthält nur ein einziges der acht im Komplex vorhandenen Arten. Dieses (herausgelöste, syntetische) behindert auch noch die Aufnahme der in der Pflanze vorhandenen natürlichen Vitamin E Quellen. Dies macht deutlich das man unbedingt auf die natürliche Quelle zurückgreifen sollte und eben kein künstlich nachgebautes Vitamin verwenden sollte. Das hatte ich damit gemeint. Eine gute Quelle für Vitamin E (eben der gesamte Komplex mit dem der Körper auch arbeiten kann) ist z. B. Weizenkeimöl. Nachdem ich z. B. im Fellwechsel regelmäßig die Saaten mit gutem Öl mische, stelle ich mir gerade die Frage ob Du Aliena das nicht auch für Deine Tiere nutzen könntest. Was meint ihr? |
Fettsäuren mindern die Aufnahme von Vitamin E, wenn man also Öl nimmt, dann muss man das ein wenig gegenrechnen. Magst du deine Quelle teilen, bzgl. der antioxidativen Wirkung? |
Wieviel Öl nimmst du da? Gibt es alternativ dazu Ölsaaten oder so, wenn meine das nicht anrühren? Künstliches konnte noch nie an das Original ranreichen, weder bei Vitaminen noch bei andere´n Dinge(r)n :o, deswegen hat bei mir die Natur immer Vorrang. |
Zitat:
(Hoffentlich richtig interpretiert ;) ) |
Das Problem mit Öl und Ölsaaten ist, dass sie zum einen die Aufnahme von Vitamin E behindern und gleichzeitig den Bedarf erhöhen. Ich muss mal suchen, wo ich das gelesen habe, aber es war nicht unerheblich. Dann hat Öl ja nun auch naturgemäßig einen sehr hohen Nährwert. Je gehaltvoller die Vitamin-E-Ration ausfällt, umso ungünstiger ist das für die Ernährung generell. Sie sollen und müssen eben trotz allem noch viel Masse wegfuttern, sonst gibt's Probleme mit den Zähnen. Ein hoher Fettgehalt in der Nahrung belastet außerdem die Leber, die nunmal bei Kaninchen nicht darauf ausgerichtet ist, viel Fett verarbeiten zu müssen. Vorgestern hab ich noch gemault, dass das erstmal unwichtig ist, wie natürliche Vitamin-E-Quellen von den Tieren genutzt werden, jetzt wüsste ich es aber selbst gern. Hat jemand Zahlen? Wieviel Vitamin E aus Wirsing/Frischfutter/Samen entspricht wieviel künstlich zugesetztem Vitamin E? |
Hab schon länger diesen Text auf meiner Leseliste, bin aber noch nicht dazu gekommen: http://cuniculture.info/Docs/Documentation/Publi-Lebas/2000-2009/2004-Lebas-WRC-Revue-sources-matiere-premieres-Puebla.pdf Kann daher noch nicht sagen, ob die Inhaltsstoffe rein synthetisch sind, oder generell "alles" untersucht wurde. |
Dabei geht es zwar um Vitamin E im menschlichen Organismus. Ich lese hier aber heraus, dass es bei der Verwertbarkeit nicht um Fette allgemein sondern um die schlechtere Verwertbarkeit bei ungesättigte Fettsäuren geht. Quelle Novafeel Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (DGE) (Vitamine) Recommended Dietary Allowances (RDA) USA (Vitamine) Vitamin E (Tocopherole) Vitamin E schützt als Antioxidans mehrfach ungesättigte Fettsäuren in den Zellmembranen vor der Oxidation. Vitamin E: Detailliert Vitamin E (Tocopherole) sind eine Gruppe von fettlöslichen Vitaminen, die unter dem Namen Vitamin E zusammengefasst werden und als Antioxidantien wirken. Vitamin E wird nur von Pflanzen gebildet. Pflanzen bilden Vitamin E, um sich vor freien Radikalen zu schützen, die im Stoffwechsel auftreten. Sie wirken dort, wie auch bei Tier und Mensch, die sie über ihre Nahrung aufnehmen, als Schutzsystem vor aggressiven Verbindungen (Radikale). In der Zellmembran eingelagertes Vitamin E schützt die Zellen, indem es die Zerstörung der mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Zellmembran durch freie Radikale verhindert. Oxidative Prozesse, ausgelöst durch freie Radikale, werden mit der Entstehung von Krebs, Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Parkinson und Alzheimer in Verbindung gebracht. Vitamin E wird zwar nur von Pflanzen synthetisiert, kommt aber als fettlösliches Vitamin in allen Zellenmembranen vor, so dass auch tierische Fette einen Beitrag zur Bedarfsdeckung leisten. Die Aufnahme von Vitamin E ist an die der Fette gekoppelt und vollzieht sich hauptsächlich im oberen Dünndarm. Die Absorptionsrate ist dosisabhängig und liegt bei durchschnittlich 30 %. Erhöht wird sie durch mittelkettige Fettsäuren, vermindert durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, oxidierte Fette und Abführmittel. Der Körper speichert ca. 750 mg Vitamin E im Fettgewebe, in der Leber und in geringerem Maße im Herz, Skelettmuskulatur, Hoden und Nebennieren. Vitamin E: Bedarf, Mangel, Überversorgung: Vitamin E Zufuhrempfehlung der DGE Alter Männer Frauen 19 - 25 15 mg 12 mg 25 - 51 14 mg 12 mg 51 - 65 13 mg 12 mg über 65 12 mg 11 mg Vitamin E Mangelerscheinungen kommen bei Gesunden in der Regel nicht vor. Die Folgen eines Vitamin-E-Defizits können beim Menschen nur schwer nachgewiesen werden. Eine Vitamin E Überdosierung ist möglich, also Vorsicht bei der Selbstmedikation! Vitamin E ist im Prinzip eine untoxische Substanz. Trotzdem besteht bei der Langzeitverabreichung von hohen Dosen die Gefahr einer Akkumulation im Blutplasma. Nebenwirkungen einer Überdosierung sind Muskelschwäche und Müdigkeit. Generell sollte eine hohe, länger dauernde Einnahme von Vitamin E vermieden werden, um unerwünschte Interaktionen mit anderen fettlöslichen Vitaminen zu vermeiden. Der Körper braucht ausreichend Zink, um Vitamin E aufnehmen zu können; synthetische Eisenpräparate können die Aufnahme behindern. Ob es einen Zusammenhang gibt zwischen einer deutlich erhöhten Menge Vitamin E, 75-100 mg, und einem verringerten Risiko an bestimmten Krebsarten, Arterienverkalkung, Schlaganfall und Herzkrankheiten zu erkranken ist umstritten. |
Eine Werbeseite für Diäten und sonstiges Zeug würde ich jetzt nicht gerade als wissenschaftliche Quelle betrachten. Das ist eher das erste Google Ergebnis ohne thematische Signifikanz.;) |
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Leider habe ich momentan eigentlich gar keine Zeit fürs Forum, aber um kurz das Thema noch einmal aufzugreifen hier eine kurze Gegenüberstellung. Das selber gemischte Trockenfutter enthält: - eine hochwertigere Zusammensetzung als das Nösenberger - einen höheren Kräuteranteil und keine Mehlsaaten (nur Ölsaaten, d.h. auch für Innenkaninchen geeignet) - weniger Dickmacher, weniger Energie (kann man falls sie wirklich benötigt wird auch zusätzlich zum Futter füttern oder andere Futterzusammenstellung, die meisten Liebhaberkaninchen benötigen sie nicht) - deutlich mehr Vitamin A und Vitamin E als das Nösenberger - reine natürliche Vitamine in ihrer vollen Funktion - Mehr Vielfalt - ... Damit möchte ich zeigen, dass sich bei einem hochwertigen Futter der natürliche Vitaminbedarf sogar besser decken lässt als mit Nösenberger und mit kleineren Trockenfuttermengen (!). Zudem füttert man den Kaninchen auf diesem Weg nicht nur Vitamine sondern auch hochwertige Inhaltsstoffe. http://i44.tinypic.com/f3c8zs.jpg Weil gefragt wurde: - Die Vitamingehälter sind ganz normalen Nährstofftabellen entnommen. - Vitaminisiertes Strukturfutter hält sich 4 Monate weil die synthetischen Vitamine sonst nicht mehr in angegebener Menge enthalten sind. Kräuter, Saaten und andere Zutaten für selbst gemischtes Futter sollten natürlich nie überlagert sein, wie auch beim Futter mit künstl. Vitaminen verliert alles seinen Gehalt bei Lagerung, nur frische Ware verwenden. Deshalb verstehe ich nicht, dass ein vitaminisiertes Futter so in den Himmel gelobt wird. Natürlich ist es eine bessere Alternative zu Mängeln. Aber es ist einfach und gut möglich, das Kaninchen mit natürlichen Futter ohne Zusätze deutlich besser mit Vitaminen zu versorgen und dann bekommt es eben auch die natürlichen Vitamine und nicht die künstlichen, die längst nicht mit den natürlichen identisch sind bzw. nur Teile deren Wirkung ersetzen. |
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Mal eine Frage, ich hab heute zum ersten Mal das Strukturgold von Union bekommen. Ist es normal, dass das Futter sich etwas feucht anfühlt? Ich hatte bisher das Grainless Herbs und das war eher immer wie Heu... |
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