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Geflügel ist glaub ich oft ein Problem - wobei da auch in den letzten Jahren viel passiert ist. Habe das bei einem Hof bei uns um die Ecke mitbekommen, die hatten schon vorher keine Legebatterien, mussten dann aber noch richtig viel verändern und vergrößern etc. Da hab ich aber zugegebenermaßen nicht so sehr den Einblick. Bei Schweinen hat sich auch einiges getan..sieht man bei meinem Onkel an den neuen Ställen....die alten waren sehr eng und dunkel, jetzt haben sie Tageslicht und die Buchten sind sehr viel weitläufiger. Wenn ich mir die Schweine dort ansehe und sehe wie neugierig sie sind und wie sie rumlaufen etc. sehen die für mich glücklich aus. Ich bin kein Schwein, aber das was ich da sehe hat 0 mit dem zu tun was ich in Berichten sehe.... |
Markteingriff durch Preiserhöhungen bringen wenig, mein Beitrag oben hatte nicht zufällig einen Smiley am Ende stehen. Egal welche ordnungspolitischen Mittel man sich ansieht, ob Prohibition oder Tabaksteuer. Der Markt verschiebt sich im Zweifel einfach in den Schatten. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ethnologe-marin-trenk-ueber-globale-trends-in-der-esskultur-a-860728.html Den Artikel sah ich eben, gibt einen schönen Überblick über die weltweite Verflechtung von Essgewohnheiten. |
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Die meisten Mastbetriebe sind auf Profit aus, sie stopfen so viele Tiere auf einen Haufen wie zulässig, und die Grundfläche die einem Tier zusteht ist gesetzlich vorgeschrieben, für ein Mastschwein ist das wenn ich mich richtig erinnern ein qm. Edit: wie schon angedeutet ist eine Regulierung und Verbesserung durch den Preis eher utopisch. @ iLulu: ich weiß natürlich nicht, wie einzelne ihre Tiere halten. Mag da durchaus das ein oder andere weiße Schaf geben. Bei Hühnern beträgt diese Grundfläche soweit ich weiß Ca die Größe eines DIN A 4 Blattes. |
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Wir haben einige Schweinemastbetriebe in der Ver- und Bekanntschaft und keiner von diesen Bauern würde seine Tiere quälen! Ja, die Tiere sind Nutzvieh und man kann die Haltung bestimmt nicht mit einer Haustierhaltung vergleichen, aber ich habe dort noch kein Tier leiden sehen (wenn es gesund war - und kranke Tiere hat man immer mal). Die meisten Bauern, die gegen Richtlinien verstoßen, sind in Existenznot - weil eben nichts mehr rumspringt...die Preise die die Industrie zahlt sind ein Witz, da können aber die Bauern nichts für. Und einfach den Hof aufgeben und was anderes machen ist eben auch nicht so leicht, wenn man eine große Familie mit 4 Kindern hat, oder sollen die dann besser hungern??? Das Problem liegt bei denen, die das Fleisch vertreiben (z.B. Wiesenhof). Denen geht es nur ums Geld, nicht den Bauern! Die meisten Mastbetriebe sind definitv nicht nur auf Profit aus! |
"Nach einer Doku" finde ich ja immer als besonders herausragend tolle Informationsquelle. Man kann auch einfach mal bei Edeka an der Fleischtheke fragen. Edeka hat sich selbstverpflichtet seine Fleischquellen von der Aufzucht über Schlachter bis zur Theke zu dokumentieren, dann weiß man woher sein Fleisch kommt und kann die Quelle recherchieren. |
@iLulu ich glaub wir haben uns gerade missverstanden bzw ich hab mich unglücklich ausgedrückt, mit Mastbetrieb meinte ich nicht den Bauern um sie Ecke, sondern durchaus auch größere Konzerne ohne "Nähe zum Vieh". |
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Natürlich läuft im TV kein Bericht über "optimale" Nutzviehhaltung...warum auch? Wer würde das gucken? Ist doch kein Skandal! Genau da liegt das Problem... |
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Verschiedene Regionen bieten mit Sicherheit verschiedene Möglichkeiten und dementsprechend auch verschiedene Haltungen. |
Für mich gibt es was die Haltung angeht keinen Unterschied zwischen Nutztieren und Haustieren. Kühe und Schweine gehören nicht in Boxen oder auf Gummimatten. Das Minimum ist Stallhaltung auf Stroh und täglicher Weidegang. Alles andere IST in meinen Augen Tierquälerei. Bei der von mir beschriebenen Haltung kann der Bauer zwangsweise weniger Tiere halten, was automatisch den Preis fürs Fleisch erhöht. Und wer heutzutage noch Wiesenhof Produkte kauft lebt eh jenseits von Gut und Böse ... |
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Generell braucht man doch gar keine Dokus, wenn man Interesse an seiner Nahrung zeigt, bzw. näheren Kontakt dazu aufnimmt. Sich bewusst macht, dass Fischstäbchen keine natürliche Fischform sind, den Metzger auch mal über seine Produkte befragt etc. |
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Ich habe meine Meinung ausgiebig hier beschrieben...ich werde das jetzt lassen, da ich mich sonst nur aufrege und da schlicht weg keine Lust zu habe. Die jenigen, die sich wirklich dafür interessieren fahren zu den Höfen in ihrer Umgebung und schauen sich die Haltung und die Tiere an und entscheiden dann. Die die weiter Medien und Reportagen glauben - viel Spaß, aber das ist für mich keine Grundlage zum diskutieren. Es gibt auf diieser Welt nicht nur Schwarz und Weiß. |
Herrliche Diskussion... Da werfe ich doch meinem Hund und meinen Mietzen erstmal ihr Rindergulasch + Innereien in den Napf. *Yammy* |
So eine Verschwendung. :D |
Erzähl das den 3en :D Die wissen, was gut & richtig ist! Hab das heute morgen frisch vom Schlachter geholt. |
@ilulu da hier regionale Tierhaltung angesprochen wurde: die Höfe von denen du sprichst sind hier in NRW? Raum Köln? |
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Sehe ich anders. Würde man diese Haltungsform als Mindeststandard verpfichtend eingeführt, müssten ALLE Bauern ihre Preise anpassen und somit wäre eine faire Konkurrenz gewährleistet. In der heutigen Konsum-Billig- Gesellschaft natürlich reine Utopie, das ist mir klar, aber die Demeter-Höfe erweitern sich nicht grundlos. Ich sehe schon, dass es ein Umdenken in der Gesellschaft gibt, und für das gleiche Geld lieber weniger, dafür aber Fleisch von arzgerecht gehaltenen Tieren gekauft wird. |
Das ist so unnötig wie die Fleischesser immer alles ins lächerliche ziehen müssen ala ich schmeiß meinem Hund mal grad Fleisch in Napf:rolleyes: Meine Hunde und Katzen bekommen übrigens auch Fleisch sogar hochwertiges Fleisch und nicht die übliche Getreidepampe und ich würde sie auch nicht vegan ernähren auch wenn viele andere Veganer auch Fleischfresser vegan ernähren bzw die Haustierhaltung ja generell ablehnen. Und die die meinen das die MEISTEN Betriebe die Tiere gut halten leben scheinbar auf einem anderem Planeten als ich. Schaut euch doch mal die Doku Earthlings (Earthlings.com ab 18J.!) an, da sieht man die Realität und nicht die glückliche lila Kuh auf der Weide. Ich hätte auch nichts dagegen wenn die meisten Betriebe dicht machen und das die Existenz der Bauern kostet,es gibt genügend Umstiegschancen was zwangsläufig sowieso kommen wird da wir diesen Planeten nicht ewig lang so runterwirtschaften können ohne Konsequenzen die ja schon jetzt spürbar sind. |
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Es mag einige geben die umdenken (ich selbst kaufe auch lieber beim Metzger um die Ecke, bei dem ich weiß wo das Fleisch her kommt, als im Supermarkt) - viele werden es sich in dieser Gesellschaft aber auf Dauer (oder auch jetzt schon) gar nicht leisten können umzudenken. Edit: Zu jeglichen Dokus wurde ja schon oft genug was gesagt. |
Earthlings finde ich persönlich immer ein schlechtes Beispiel, da dort überwiegend Betriebe in den USA gezeigt werden, und die entsprechen beim besten Willen nicht deutschen Standards ... ;-) |
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Ich finde es etwas Krass soetwas zu sagen: Zitat:
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@iLulu: Dann wird die Einfuhr von Fleisch verboten ... Wo ein Wille ist, ist ein Weg, das Problem ist, dass unserer Regierung der Wille fehlt ... Fleisch ist ein Luxusgut, für das ein Lebewesen sterben muss. So sollte es auch behandelt werden und nicht verramscht wie es aktuell der Fall ist. Ich will gar nicht wissen, wieviel abgepacktes Fleisch ungeöffnet im Müll landet, weil es so billig gekauft wurde, dass es einem nix ausmacht es zu entsorgen ... |
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@ Jinro: Es wäre doch nur eine Anpassung des Tierschutzgesetzes. So wie Käfighaltung für Legehennen verboten wurde, kann ich mir durchaus vorstellen, dass irgendwann die reine Boxenhaltung von Schweinen verboten wird, oder die reine Stallhaltung von Rindern. |
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Ja, das finde ich ebenfalls erschreckend. Daran sind aber die Menschen Schuld, die der Meinung sind, dass immer alles da sein muss. Wenn ich eine bestimmte Sorte Fleisch nicht kriege ärgere ich mich nicht, andere schon - und die beschweren sich und sorgen somit indirekt für die "Überversorgung". Edit: Das finde ich aber bei anderen Nahrungsmitteln genauso erschreckend, wenn man bedenkt, dass in anderen Ländern Menschen verhungern. |
Ich kann mir auch rosa Einhörner vorstellen. Aber sicher niemals, dass EU-weit ein Entschluss zustande kommt, der die Ernährungsfähigkeit des Kontinents gefährdet. |
Wirtschaftlich betrachtet hat Junro natürlich recht, aber eine erhöhte Einfuhrsteuer für Fleisch aus dem Ausland wäre möglich, so wie unzählige andere politische Tricks. Abef aktuell gibt es politisch keinen Grund etwas zu ändern. Da kann nur jeder auf sich selber gucken, was ihm wichtig ist ... |
Man könnte, sicher. Kommt auch gut Strafen auszusprechen als Land, das vom Export lebt. Wird sich sicherlich niemand revanchieren. Das ist doch absolut weltfremd und hat auch nichts mit Unwille zu tun. Das ist schlicht schädlich. |
@Jinro von dir kommen sowieso nur ablehnende bis sarkastische Postings die ich leider auch nicht wirklich ernst nehmen kann. Warum darf ich nicht den Begriff Fleischesser verwenden wenn man "für unser eins" ständig Toleranz braucht die scheinbar schwer zu bekommen ist ohne das ein "Fleischesser" sich darüber lustig machen muss? Veganer sollen die Fleischesser ständig in ruhe lassen und sie nicht missionieren oder belästigen,aber dass "wir" ständig mit Fleisch und Co belästigt werden ist egal? Ich persönlich habe mir Earthlings übrigens nicht angesehn da ich sicher alles was darin vorkommt schon zu genüge gesehn habe,wenn dort überwiegend Betriebe in den USA gezeigt werden ist das dennoch nicht so weit her mit unseren,zumal wir unsere Tiere ja auch auf tagelange Transporte ins Ausland schicken und wir auch Produkte aus dem Ausland konsumieren. Als ich 12 Jahre alt war habe ich mir haufenweise Videos über Schlachttiere und Viehtransporte angesehn,oder auch Videos über die Fleisch und Fellproduktionen in Asien. Wenn man das alles mal verinnerlicht hat ist es einfach nicht mehr möglich das aus seinen Gedanken zu streichen. Die Menschen können froh sein dass ich auch vor menschlichem Leben großen Respekt habe sonst könnte ich manchmal für echt nichts garantieren. Ich hoffe ja immer auf einen Weltuntergang aber ich befürchte dieser Wahnsinn wird noch eine ganze weile weiter gehn bis die Menschen es doch noch irgendwann schaffen sich selbst auszurotten. Da sieht man mal wie intelligent das Fleisch die Menschen gemacht hat. |
@ iLulu: Ich kann schon allein deswegen nichts abgepacktes kaufen, weil die Packungen so groß sind, dass ich die gar nicht aufgegessen kriege. Bei meiner Lieblingssalami bin ich dazu übergegangen sie in Stabeln von 4 Scheiben einzufrieren. Ich nehme mir immer wenn ich Hunger habe einen Stapel für ein Brötchen heraus und komme so mit einer Packung 3 Monate aus. |
[quote=Fluffys;.... Da sieht man mal wie intelligent das Fleisch die Menschen gemacht hat.[/quote] Also Fleischesser sind unintelligente Weltenzerstörer und Veganer sind alles Gutmenschen? |
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@Jinro: Bei Tabak und Alkohol gibt es auch eine erhöhte Einfuhrsteuer, warum wäre dass dann nicht auch auf Fleisch möglich, das nicht nach deutschen Standards produziert wurde um so auf deutsches Preisniveau im Wiederverkauf zu kommen? Zum markteirtschaftlichen Schutz deutscher Betriebe ... Da verstehe ich den faktischen Unterschied nicht. Die Einfuhr wäre ja weiterhin erlaubt. |
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Ich habe nie den Respekt vor Vegetariern und Veganern verloren...im Gegenteil. Ich habe einige gute Freunde, die vegetarisch leben. Das ist mir völlig schnuppe bzw. ich interessiere mich sogar sehr dafür, warum sie dazu gekommen sind und wie sie das schaffen. Jeder sollte das für sich selbst entscheiden dürfen. Dass du diese Videos gesehen hast, ist dann ja auch schon einige Jahre her. Denkst du nicht, dass sie da schon eine Menge verändert haben kann? Zitat:
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@Jinro: Japp, macht Sinn! *geht sich schämen* Also ersetzt bitte in allen meinen vorherigen Postings Deutschland durch EU ... das macht die Idee zwar noch utopischer, aber politisch betrachtet ist sie wieder korrekt ... ;-) |
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Im übrigen ist es genau das was "Fleischesser" an Veganer so "wütend" macht. Psychologen haben das mal getestet und rausgefunden dass "Fleischesser" sich einfach schlecht fühlen neben einem Veganer und wer fühlt sich schon gern schuldig,wenn auch nicht bewusst? Die meisten empfinden Veganer als besserwisserisch und arrogant weil sie sich selbst herabgesetzt fühlen weil sie eben "nichts" dafür tun um zb Tierleid usw aktiv zu verhindern. Ich selbst bin auch kein "Gutmensch" wie auch schon in nem anderem Thread erwähnt bin ich auch nicht frei von Lastern. Ich trinke zb noch ab und zu normalen Cappu und mich hat die Umstellung schon auch Überwindung gekostet. Als ich vor einem Jahr von heut auf morgen komplett vegan leben wollte hat das genau 3 Wochen gedauert und ich hab wieder nur vegetarisch gelebt,habe dann aber eben einen zweiten Anlauf genommen,mich mehr informiert und gesehn dass ich doch einige Produkte gut durch ganz pflanzliche ersetzen kann. Es gibt bestimmt noch einige Dinge die ich nicht richtig mache wo ich evtl was schlechtes unterstütze und es noch nichtmals weiss,aber ich versuche mich eben so gut es geht zu informieren und tue mein Möglichstes um ein bißchen was zu verbessern. Ähnlich ist es zb bei mir mit den Kaninchen. Ich wollte mir eigentlich nie wieder Kaninchen oder generell noch Kleintiere holen weil ich mit meinen Hunden und Katzen eigentlich genug habe,aber da ich einen recht großen Balkon habe und es unzählige arme Kaninchen gibt,warum also nicht ab und zu welche aufnehmen,aufpäppeln und weitervermitteln? Wenn jeder macht was in seinen Möglichkeiten steckt könnte sovieles besser sein. |
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