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Liest sich recht gewöhnlich, fehlen noch Erbsen und Madarinen. Was den Zwang angeht erinnere ich mich eher an Überredungskunst. Scheint funktioniert zu haben, heute esse ich alles. |
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Mein Freund macht Nudelsalat mir Madarinen. Den mag ich Theoretisch ganz gerne. Praktisch kann ich leder keine Madarinen mehr essen :( Ich sehe das wie Tanja. Bei der fülle an Gemüsesorten sollte man eigentlich was finden was die Kinder mögen. Man kann gemüse ja auch gut verstecken. Hab ich am Wochenende auch gemacht. Mein Freund mag auberginen nicht soo gerne. Die hab ich einfach in der Maschine zusammen mit Paprika und zwibeln fein gehackt. Das alles angedünste. Pass. Tomaten draufgekippt gewürzt und dazu nudeln. Hat uns beiden geschmeckt. ;) |
Ich finde man sollte auch noch zwischen dem schlichten "Schmeckt mir nicht (besonders)" und "Ekelt mich/ Mir wird schlecht, wenn ich das essen muss oder auch nur rieche" unterscheiden. Jemanden (auch ein Kind) dazu zu zwingen etwas aus letzterer Kategorie zu essen, obwohl er nicht will, grenzt für mich schon an eine Misshandlung. Ich frage mich manchmal wie es den "Was auf den Tisch kommt muss ohne wenn und aber aufgegessen werden"-Verfechtern gefallen würde mal mit ihrem eigenen absoluten Hass- und Ekelessen zwangsgefüttert zu werden, da sähe es bei einigen sicher plötzlich ganz anders aus...:rolleyes: |
mal zum Thema Empfinden für Essen: Ich hab mir am Wochenende mal wieder den super tollen Doku Film Super Size Me angeschaut und bin mal wieder aufs Neue von McDoof und Co geheilt und ich kann mir bis heute nicht erklären wie ich in der Oberstufe mindenstens einmal die Woche dort essen konnte :ack2:. (Vielleicht wiege ich deswegen ja jetzt 10 kg mehr als vor der Oberstufe:cool:) Der Film zeigt auch die Ernährungserziehung in Schulen und Kindergärten, klar ist in den USA gedreht, aber mit Zunahme der Ganztagesschulen sollte man sich überlegen ob wir in ein paar Jahren nicht auch solche Zustände haben (oder ob sie evt. schon da sind). Wenn sich Lebensmittelfirmen in den Schulen breit machen und die Kids gleich auf Fast Food und Co gepolt werden. Geht ja letztendlich immer nur ums liebe Geld. |
Mit hin und wieder Fastfood habe ich kein Problem. Aber gerade das Thema der Ernährung in Ganztagsschulen, das du ansprichst, fällt mir auch immer wieder auf... weil meine Mutter in verschiedenen Schulen Projekte betreut bin ich da auch immer wieder in der Nähe und was die Kinder da mittags in der Schulkantine vorgesetzt bekommen :ack2:. Ehrlich, mit vernünftiger Ernährung hat das nichts mehr zu tun. Das Billigste vom billigsten Halbconveniencefraß, schlecht zubereitet, oft kalt, verkocht, in abenteuerlichsten Kombinationen, schlicht nicht lecker. Kinder, jeden Tag mittags da essen müssen tun mir ehrlich leid. Dagegen ist ein Döner an der Bude um die Ecke oder das Wokgericht vom Schnellchinesen gutes, frisches Essen und kostet dasselbe. Da braucht sich doch niemand zu wundern, wenn die Kinder lieber dahin gehen. In den Schulen, die ich bisher kennengelernt habe zahlen die Eltern pro Mittagessen zwischen 2,50€ und 4,00€. Dafür bekommt man woanders deutlich Besseres als eine lauwarme Tiefkühlfrikadelle mit ungewürztem Tiefkühlgemüse und ebenso ungewürzten Kartoffeln. Wie sollen Kinder da Spaß am Kochen oder ein Gefühl für gesunde Ernährung entwickeln? |
Die müssen sich dann ja wenigstens nicht umgewöhnen, wenn sie mal studieren. Mensafraß.:ack2: |
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Ist doch immer so bei Massenspeisungen. Schon bei Jesus gabs nur trocken Brot und alten Fisch.;) |
Unsere Mensen in Potsdam waren immer extrem gut. Da jibbet sogar fast immer irgendwas richtiges (nicht nur Nudeln mit Tomatensoße oder Salat) für Veganer... Mindestens eine vegetarische Alternative müsste ja Überall Standart sein. Und lecker war immer alles. Nicht zu vergleichen mit Raststättenfraß oder so. Nur mal ein Beispiel: Tofu in Sesam-Tempura auf Tomaten-Gemüsesugo, dazu Bio-Vollkornspirelli und Blattsalat. Und ja, das ist dann auch lecker^^ |
^^ Das klingt wirklich toll. Bei uns in den Mensen sieht es da ziemlich anders aus, leider. Und gerade Vegetarier/Veganer haben es bei den meisten Ottonormalessgelegenheiten in Deutschland ja immernoch schwer... richtig gute Erfahrungen habe ich da in Großbritannien gemacht, da waren wirklich auch in der kleinsten Speisekarte vegetarische und vegane Gericht entsprechend markiert und dann auch wirklich vegetarisch/vegan. Ich war mal mit einer vegetarischen Freundin essen und ihr schwammen dann in der Soße des - laut Aussage der Bedienung vegetarischen- Gerichtes Speckwürfel entgegen und die Soße war eindeutig mit Fleischbrühe gemacht worden. Soviel zum Thema vegetarisch...:rolleyes: |
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Was ihr da über das Schulessen erzählt erinnert mich an Jamie Oliver. Er hatte doch mal in englischen Schulen das gleiche angeprangert und dort das essen auf gesünder umgestellt... Zitat:
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Wir hattens letztens bei der Arbeit ein Kliniken-Ranking rumliegen bei dem Patienten befragt wurden und wer stand ganz oben? Kleine Privatkliniken die nur begrenzte Elektiveingriffe machen, aber schön eingerichtete Zimmer haben und wo das Essen besser ist. :rolleyes: Das ist auch super wichtig, dass die Knödel schmecken, aber wenn einer bei der OP ein großes Gefäß anritzt ist kein Gefäßchirurg im Haus und dann ist die Freude groß. |
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Dazu fällt mir das hier ein: Brief einer veganen Mutter an ihre kleine Tochter "Du wirst niemals einen Elefanten auf dem Kopf stehen sehen Du wirst stattdessen fantastische Akrobaten und Clowns sehen. Du wirst niemals Ostereier anmalen oder ein "Happy Meal" essen. Du wirst stattdessen Schweinen den Bauch streicheln - und wissen, dass Hühner Empfindungen haben und träumen. Das Läuten des Eiswagens wird nicht Musik in deinen Ohren sein. Du wirst wissen, dass dein Soja-Eis nicht Leid und Tränen verursacht hat. Du wirst evtl. ein leises Kollern hören, wenn du sanft einen Truthahn streichelst. Und wirst froh sein, dass er am Leben ist, da du deinen Tofurkey isst. Während andere Kinder Lederschuhe tragen und einen Cheese-Burger essen, küsst du Kühe, fütterst Ziegen und sagst: "Soja bitte!". Es ist nicht immer leicht, anders zu sein, ich weiß. Die Welt ist oft grausam. Vielleicht wirst du von anderen Kindern in der Schule ausgelacht. Aber Mitgefühl ist eine wichtige Gabe, die so wenige teilen. Und dein Herz wird nicht mit Schuld beladen sein wie das deiner Mutter. Also schäme dich nie dafür, dass du nicht gleichgültig bist. Du wirst in einzigartgier Weise schön sein, und deine Empathie ist selten. Und wenn du ein gerettetes Lamm siehst und sein dickes warmes Fell streichelst, wirst du keine Traurigkeit oder Reue empfinden - und kannst ihm in Frieden in die Augen sehen. Warum habe ich so lange gebraucht, um zu lernen.. Ich werde es dich von Beginn an lehren. Und dein Fußabdruck wird wesentlich kleiner sein als meiner, auf dieser zerbrechlichen Erde." http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1663&Ite mid=76 |
Selbst entscheiden ohne alle Angebote zu kennen bleibt Vortäuschung unter Fremdbestimmung. Egal ob wir jetzt von Essen, Religion oder Wahlen reden. |
Ich würde es eher so handhaben: Egal was ich für eine Einstellung zum Essen habe, mein Kind dürfte das Essen was es will, solange bis es alt genug ist selbst entscheiden zu können was es für das richtige hält. Ich meine wir reden hier von Kindern! Welche Dreijährige fände es schon prickelnd wenn sie mit ihrer Kindergartengruppe im Sommer ein Eis essen geht...und dann blöde danebenstehen muss? In dem Alter kannst du Kindern gerne mal versuchen zu erklären dass für eine Kugel Schlumpfeis eine Kuh als Milchmaschine herhalten muss, es wird trotzdem traurig und enttäuscht sein wenn es nichts bekommt. Was nützt einem Kind seine ach so tolle Empathie mit Tieren wenn es im Kindergarten/der Grundschule alleine auf dem Pausenhof steht und keiner mit ihm spielen will? Vielleicht ein bisschen krass ausgedrückt, kann schon sein, aber ich persönlich möchte meinem Kind nicht seine Kindheit zur Hölle machen nur damit es mir vielleicht irgendwann später mal dankbar ist. Wofür ich auch keine Garantie habe. Es spricht nichts dagegen sein Kind verantwortungsvoll zu erziehen, aber wenn es dabei Schaden nimmt, egal in welcher Form, dann hört für mich der Spaß auf. Ob man als Veganer, Vegetarier oder Alles-Esser glücklich ist sollte man immer noch selbst entscheiden können. "Ich esse kein Fleisch weil es unserer Umwelt schadet und Lebewesen dafür leiden müssen." Sehr lobenswert! "Ich verbiete dir Fleisch zu essen weil ich der Überzeugung bin dass es unserer Umwelt schadet und Lebewesen dafür leiden müssen." NICHT lobenswert! Eltern haben die Verantwortung für ihre Kinder, aber nicht das Recht ihr Leben zu bestimmen |
Die Eltern beeinflussen immer die Kinder,die Kinder werden nach den Vorstellungen der Eltern erzogen, seis nun mit Religion,Ernährung,oder anderen Dingen,das ist nun mal so und lässt sich gar nicht verhindern. Wie will man ein Kind denn bitte groß ziehen wenn man ihm keine Richtung vorgibt? Soll es sich bei den Nachbarn alles abschauen oder am besten noch im TV? So wie viele es verantwortungslos finden Kinder von anfang an vegan zu ernähren finde ich es verantwortungslos Kindern Milch und Fleisch zu geben wo heute groß bekannt ist dass es für Krebs verantwortlich ist. Und wer bitte lässt sein Kind nur das essen was es möchte?? Die meisten Kinder würden sich für Süßigkeiten entscheiden und das rund um die Uhr ;) Ich bekam als Kind auch keine Cola und Fanta und ich durfte auch keinen Gameboy haben oder andere Videospiele spielen weil meine Eltern es für nicht gut empfunden haben,und ich denke es hat mir nicht geschadet. Ausserdem denke ich setzt sich das vegane Leben sowieso immer mehr durch (irgendwann bleibt eh keine andere Möglichkeit mehr) und somit wird es auch im Pausenhof üblicher dass es Kinder gibt die eben ne Tofuwurst Semmel dabei haben statt wie ihre Mitschüler ne Salami Semmel. Und gemobbt werden Kinder wegen tausend Dingen,deshalb ändere ich doch nicht die Ernärhung von meinem Kind wenn ich diese für gesund und richtig halte. Es liegt eben an den Eltern ein selbstbewusstes Kind ranzuziehen dass erst gar nicht Mobbingopfer werden kann. |
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Das muss man auch mal von der anderen Seite sehen. Ein wirklich überzeugter Veganer würde seinem Kind niemals einen Stake servieren. Nicht weil er es tauschen oder bestrafen will. Er ist vielmehr der festen Überzeugung, dass er das Richtige tut und da er sein Kind liebt, wünscht er sich, dass das Kind den selben (richtigen) Weg einschlägt. Wer von uns würde seinem Kind einen verdorbenen Fisch unter die Nase halten mit der Begründung, es müsse alles mal probieren? Keiner, denn wir wissen alle, dass das für das Kind gesundheitsschädlich wäre. Ein Veganer ist ebenfalls der Meinung, dass sein Lebensstil nicht nur tierfreundlicher, sondern auch gesünder ist. Wir können unsere Kinder nicht einfach in die Welt setzen und ihnen viel Glück wünschen. Kinder brauchen jmd, an dem sie sich orientieren können. Wir sollten das Vorleben, was wir für richtig halten. Was die Kinder später daraus machen ,ist was Anderes. Im Übrigen besteht das leben auch nicht nur aus Ostereiern und Geburtstagsfeiern. Ich bin mir sicher, dass auch ein vegan lebendes Kind glücklich sein kann und Freunde haben kann. Vieles hängt damit zusammen, WIE man es seinem Kind beibringt. Mit "nein!! Du darfst das nicht und Schluss!!" kommt man wohl nicht weit. Mit verständlichen Erklärungen, schon eher ;) Ich persönlich bin zwar nicht vegan aufgewachsen. Allerdings habe ich noch kein einziges Oster- oder Weihnachtsfest gefeiert. Geburtstage und ähnlicher Schnickschnack waren mir auch fremd. Trotzdem hatte ich eine wirklich tolle Kindheit und, Nein ich vermisse NICHTS. Wenn mich jedoch jmd nach dem wieso fragte, konnte ich meinen Standpunkt steht's vertreten. Meine Freunde vertrieb das erstaunlicherweise auch nicht :p |
Natürlich bedeutet Erziehung auch Beeinflussung. Aber veganes Leben auch für Kinder ist doch schon heute im städtischen Umfeld wirklich nichts besonderes. Im fröhlichen Sammelbecken non-konformistischer Individualisten wird natürlich alles an Kinder weitergegeben. Der Planung für einen koscher-halal-glutenfreien-veganen-fructoselosen-trotzdem-bunten Kindergeburtstag steht nix im Wege außer den eigenen Nerven. :D Spätestens in 20 Jahren kochen die Kleinen dann wieder wie ihre Großeltern. |
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Mal eine Frage am Rande... wenn ihr eure Kinder also vegan/vegetarisch auswachsen lassen wollt. Klar wird dann bei euch zu Hause vegan/vegetarisch gekocht und auch z.B. im Restaurant vegan/vegetarisch gegessen. Aber würdet ihr euren Kindern dann ehrlich verbieten auf dem Geburtstag eines Klassenkameraden eine Bratwurst zu probieren oder ein Stück Sahnetorte zu essen? |
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Und anstatt mir das zu verschweigen sollte es doch mit mir darüber sprechen können. Das ist zumindest meine Meinung. |
Ist vor allem die Frage wo das Vertrauen dann beginnen soll, wenn man schon Bratwurst heimlich vertilgen muss. Verheimlicht man dann auch in fünf in Mathe oder den ersten Freund, wenn schon so unbedeutender Kleinschiss sanktioniert wird? |
Oder um mal einen Schritt weiter zu gehen... Was wenn dann bei einem gemeinsamen Kirmesausflug euer Kind statt der Reibekuchen für die vegetarischen Eltern lieber eine Bratwurst möchte? Oder sich auf einer Familienfeier vom Kuchenbuffet ein Stück Kuchen nehmen möchte, in dem Milch oder Ei ist? "Nein, sowas darfst du nicht essen"? Ich frage mich eben nur, wie weit eure vegane/vegetarische Einstellung da gehen soll? Das nimmt ja dann schon beinahe religiöse Züge an... |
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Gleiches gilt für Unwahrheiten wie Fleisch verursacht Krebs. Wie du schon schreibst "das glaube ich", individuelle Religion liegt ja im Trend. Bis zum nächsten tollen Ding. ;) |
Hängt mMn alles davon ab, WIE man es dem Kind erklärt. Klar, wenn ich auf dem Geburtstag in Gegenwart der anderen Kids sage:"Nein, das darfst du nicht essen", wird es das Kind sicher nicht wirklich verstehen und sic ungerecht behandelt fühlen. Wenn ich mein Kind jedoch schon vor der Feier darauf vorbereite, dass es dort solche Sachen zu essen geben wird und ich ihm erkläre woher sie stammen und weshalb wir sie nicht essen möchten, wird das Kind (wahrscheinlich) mit einer anderen Einstellung an die Sache ran gehen. Gutmöglich, dass es diese Dinge dann gar nicht essen WILL. Es weiß ja dann, was dahinter steckt. |
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ich denke es ist sicherlich auch nicht einfach einen 2 oder 3 jährigen zu erklären dass die Sahnetorte mit milch von gequälten Kühen gemacht wurde... Ich frage mich ob eine strickte vegane Ernährung in einer Umgebung wo alle drum herrum alles mögliche essen nicht irgendwann genau zum gegenteil führen können. Ich hab das damals bei meinen Moslimischen mitschülerinnen oft erlebt. Sie lebten in einer Welt wo wir "deutschen" alles durften und sie selber nicht. Und so haben sie rebelliert... |
@Selkie: Ähnliches erlebt meine Freundin in ihren Schulprojekten. Scheint Methode zu sein.;) |
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Für die Zukunft würde ich gerne sehen, dass man insgesamt mehr auf regionale, saisonale Produkte zurückgreift, Tiere und deren Produkte in geringerer Menge, dafür bewusster und mit wesentlich höheren Standarts konsumiert werden. Die Veganer und Vegetarier darunter würde ich natürlich auch begrüßen. Aber jeden zum Fleischverzicht zwingen? Klappt nicht. Und mit Engstirnigkeit kommt man da auch nicht weit. Ich versuche einfach, ein Vorbild zu sein, zu zeigen dass es fleischfreie, leckere Alternativen gibt und empfehle für Interessierte dann eben z.B. Demeterfleisch zu kaufen, wenn ich als (mittlerweile im Freundes- u. Kollegenkreis bekannte) "Tierschützerin" danach gefragt werde. |
Regional und saisonal kochen ist schön, aber auf Dauer wirklich einseitig. Kann ich dir als Koch-Geek aus tiefster Seele versichern. Man kommt auf Dauer nicht drum rum auch mal Tomaten aus Spanien oder Oliven aus Griechenland an seine Pasta zu werfen, wenn man nicht ständig das gleiche will.;) Was Werbelügen angeht gibts die doch überall. Essen ist ein Geschäft, genau wie alternative Ernährung ein wachsender Riesenmarkt ist. Also bewirbt man alles und jeden und verbiegt Dinge wie die EPIC Studie auf beiden Seiten des Tisches bis zur Unkenntlichkeit. e: Gehe jetzt Maifeiern, wünsche euch noch einen schönen Abend. Die Maibowle ist vegan und sogar mit frischem Biowaldmeister. :D |
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Außerdem, wenn du deinem Kind erklärst, wieso es nicht Klauen sollte, sagst du dann, "ich möchte nicht klauen weil..." Oder "wir möchten nicht klauen, weil..."? Im Grunde kommt es aufs gleiche raus ;) |
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Ich habe während meiner Schulzeit sowohl rebellierende, als auch gläubige Moslems kennen gelernt. Ich denke, dass nicht die Einschränkungen selbst das Problem darstellen können, sondern eben die Art, wie sie beigebracht werden. Wenn ich an etwas nicht glaube, wird es mir auch schwer fallen, mich an Einschränkungen zu halten. |
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Was mich mal interessieren würde, es gibt ja hier ein paar Vegetarier/Veganer die das vielleicht beantworten können, und ich meine das keineswegs böse :hand: , aber wieso sieht der Fleischersatz aus wie Fleisch? Also wie ein paniertes Schnitzel z.b. oder wie eine Bratwurst? Warum müssen die fleischlosen Lebensmittel wie ein tierisches Produkt aussehen? Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Mich irritiert das.. |
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Oh, okay, ich hab jetzt nicht die Suchfunktion genutzt :D war ein Scherz ;) Und weißt du noch die Antwort? |
ne. Ich meine aberdas hatte was damit zu tun dass viele sich ja nur aus Tierschutzgründen für die ernährung entscheiden und dann wenigstens die Illusion aufrecht erhalten können. Wobei Tofu Würstchen echt eklig sind... |
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