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Was tun: Hodentumor, 9 Jahre alt, ZwergwidderHallo ihr, ich hab, wie es schon im Titel steht, ein Problem mit meinem Zwergwidder. Er wird in 2 Monaten 10 Jahre alt und wiegt 2,2kg (heute vom TA gemessen). Er hatte bisher noch nie gesundheitliche Probleme, außer letztes Jahr eine schlimme Verstopfung, die er aber zum Glück überlebt hat. Er ist also auf jeden Fall ein Kämper. Also mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass die Hoden von meinem Kleinen gewachsen/ angeschwollen sind und das Fell dünn und matt ist. Außerdem haben seine Augen getränt und waren verklebt. Deshalb waren wir heute beim Tierarzt und es wurde festgestellt, dass er eine Augenentzündung und einen Hodentumor hat. Die Augenentzündung können wir mit Augentropfen behandeln und da hoffen wir jetzt, dass die schnell wieder weg geht. das größere Problem ist eben der Hodentumor (wegen dem war auch das Fell so matt). Sie konnte aber mit Sicherheit sagen, dass er keine Schmerzen hat. Die Tierärztin meinte, man kann jetzt entweder abwarten, ob die Hoden weiter, und wie schnell, wachsen (es sind beide betroffen) oder man kann das Kaninchen kastrieren. Sie meinte auch, beide Fälle sind nicht optimal, weil er bei der Kastration die Narkose nicht überleben könnte, weil er eigentlich schon fast zu alt ist. Wenn wir abwarten und ihn so noch leben lassen, kann es sein, dass sich der Tumor stark vergrößert und das Kaninchen Schmerzen bekommt oder dass er streut. Dann würden zuerst die Lungen angegriffen werden und das ist natürlich auch nicht gut und er hätte wahrscheinlich Schmerzen und man müsste ihn einschläfern. Natürlich könnte es auch sein, dass der Tumor so bleibt und er es alleine schafft und noch einige Jahre zu leben hat. Ich weiß jetzt eben nicht, wie ich mich entscheiden soll, weil ich ja die Verantwortung für mein Kaninchen habe. Meine Eltern entscheiden natürlich auch mit, aber sie wissen auch nicht was besser ist und sie meinen, ich kenne mich besser mit Kaninchen aus (bin kein Kind mehr!). Ich wollte jetzt mal fragen, was ihr von der ganzen Geschichte haltet und was ihr tun würdet. Danke fürs Durchlesen und die Antworten. Lg, Lissy06
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| Hmmmm eine echt schwierige Situation. Wenn er keine Schmerzen hat würde ich abwarten ob der Tumor entweder so bleibt, zurückgeht oder sich vergrößert. Falls sich der Tumor vergrössern sollte würde glaube ich nur einschläfern die richtige Situation weil er eine Kastration vielleicht nicht überleben würde ( glaube ich). Aber ich drücke dir die Daumen dass alles gut läuft ![]() LG
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| Ja, er lebt allein. Wir haben uns schon vor Jahren ein zweites Kaninchen dazu geholt. Dachten erst es sei ein Weibchen, beim Tierarzt ist dann rausgekommen dass es dann noch ein Männchen ist. Die beiden verstehen sich leider gar nicht, aber sie leben nebeneinander. Wir haben eh vor uns in nächster Zeit 2 Weibchen zu holen, die dann zu einem der beiden kommen oder eins zu jedem.
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| Wir würden das wenn dann nur machen, wenn unsere Männchen beide kastriert sind und die Weibchen sind auf jeden Fall schon sterilisiert, weil wir sie höchstwahrscheinlich aus dem Tierheim holen würden.
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| Ich würde ihn auch kastrieren lassen . Selbst wenn er dabei friedlich einschläft , dann ist es immer noch besser als vielleicht an einem bösartigem Tumor sterben zu müssen, weil man nichts mehr für ihn tun kann . Ich habe schon oft ältere Kaninchen in Narkose legen lassen . (wg.Zahnbehandlungen ) Es ist Gott sei Dank immer gut gegangen . Narkosezwischenfälle können auch bei jungen Tieren auftreten . So hat er wenigstens noch die Chance evtl. gesund zu werden . Eine Kastra beim Männchen ist kein gr. Eingriff .
__________________ Viele Grüße von mir ![]()
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| Ich würde ihn auch kastrieren lassen, so schnell wie möglich. Wenn er sonst noch gesund ist, wird er die Narkose wegstecken. Ist er es nicht, hat er dem Tumor vermutlich nicht viel entgegen zu setzen und du wirst ihn über kurz oder lang einschläfern lassen müssen. Da ist es doch besser, die Chance die er jetzt vielleicht noch hat zu nutzen. Streut ein Tumor, hat man quasi bereits verloren. Deshalb ist es besser, jetzt zu handeln.
__________________ Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
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| Davon ab geht Kastra übrigens auch unter örtlicher Betäubung. Je nachdem wie ängstlich das Tier ist zusätzlich leichte Sedierung. Die Kastra an sich ist eine Sache von 10 Minuten.
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Danke, für den Hinweis, ich werde mich heute sowieso nochmal mit dem Tierarzt in Verbindung setzen. Ich würde von ihr gerne wissen, wie die Chancen für ihn stehen wenn man in kastrieren lassen würde,... Außerdem hatten wir noch Fragen zu der Augenentzündung die er auch momentan hat, weshalb das gleich in einem geht.
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| Es gibt schonende Narkosearten, die aber leider immer noch nicht jeder Tierarzt anbietet. Mein Leo wurde mit Inhalationsnarkose kastriert und auch regelmäßig seine Zahnprobleme darunter behandelt, er hat das sehr gut toleriert. Für dein Angsthäschen wäre aber vermutlich eine Sedierung mit örtlicher Betäubung oder eine antagonisierbare (also aufhebbare) Injektionsnarkose geeigneter. Wenn er sich so aufregt, wird es schwierig mit der Prognosestellung ohne dass er sediert werden muss - und dann kann er auch gleich entbömmelt werden. Für eine halbwegs gute Einschätzung wäre nämlich ein Röntgenbild notwendig um mögliche Metastasen aufzuspüren bzw. eine Biopsie, um festzustellen um welche Art Tumor es sich handelt. Da würde ich angesichts der verhältnismäßig unkomplizierten OP wirklich gleich kastrieren lassen. Dann muss er nicht zweimal schlafen gelegt werden.
__________________ Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
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Das stimmt. Also die Tierärztin meinte gestern, sie kann nicht feststellen welcher Tumor es ist und ob dieser streuen kann. Ich weiß auch nicht, wie sie ihn in Narkose legen würden, aber die Tierarztpraxis, bei der ich bin, hat schon viel Erfahrung mit Kastrationen von Kaninchen, Hunden, Katzen,... Allein als ich gestern da war wurden 4 kastrierte Tiere abgeholt. Also da denke ich kennen die sich besser aus als ich, wie sie ihn letztendlich in Narkose legen. Danke für deine Erfahrungen. Von einer OP war gestern fast nicht die Rede, sie meinte lediglich, dass man ihn kastrieren könnte und dabei den Tumor entfernen. Es kann auch sein, dass das zwei separate Dinge sind oder eins, das kann ich leider nicht beurteilen, da ich mich erst seit gestern Abend mit dem Thema befasse.. Wegen einer Röntgenaufnahme hat die Tierärztin gar nichts gesagt. Das Thema habe ich hier aufgeschnappt. Hast du deine schonmal Röntgen lassen? Wie läuft das ca. ab, also besteht da Gefahr, dass er es nicht überlebt? Ich weiß, hört sich tragisch an, aber ich möchte nichts machen, was ein Risiko mitbringt und am Ende dann nichts bringt...
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| Mit OP meinte ich die Kastration. Alles, wo die Haut aufgeschnitten wird, ist eine Operation. Selbst dann, wenn nur die Hoden entfernt werden. Es gibt unkomplizierte OPs wie eine Rammlerkastration und kompliziertere, wie zum Beispiel eine Häsinnenkastration.
__________________ Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
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| Das ist sehr schön, dass du neu baust und die künftigen Änderungen vor dir siehst. Die Tiere leben im Hier und Jetzt und haben nichts von Zukunftsplänen. Die können sich nicht schonmal darauf freuen, dass es bald anders wird. Die wissen auch nicht, dass "es gerade nicht anders geht", die handeln ihrer Natur nach und vereinbaren keinen Kompromiss "für die Übergangszeit". Dass Kaninchen schweigsam sind, heißt übrigens nicht dass es ihnen super geht. Ich behaupte auch nicht, dass bei mir alles in allerbester Ordnung ist, besser geht immer und auch ich kann den Insassen meiner Quarantäneställe nicht verklickern, dass das nur vorübergehend ist. Meine Haltung kannst du sehr gern in meinem Thread nachschauen. Ich habe auch mit sehr ungenügenden Ställen angefangen und mich verbessert. Es gibt selbstverständlich bei mir auch Kritikpunkte, das leugne ich nicht. Ich behaupte nicht perfekt zu sein. Ich habe 2x 16m² Außengehege, 1x 12m² Laufstall, 4x 4m² Rammlerboxen und wie gesagt den einen oder anderen Quarantänestall, teils selbstgebaut, teils geschenkt bekommene Fertigställe.
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| Ich verurteile dich nicht für das Alter, wo du die Kaninchen bekommen hast ![]() Ich habe mein erstes auch zum Schuleingang bekommen, also mit 6Jahren. In so einem Alter liegt die Verantwortung jedoch bei deinen Eltern, die sich im besten Fall vorher darüber informiert haben sollten, was für Tiere sie sich ins Haus (oder in den Garten) holen. Aber darauf möchte ich jetzt gar nicht weiter herumreiten, ist ja jetzt eh zu spät und aus Fehlern lernt man ![]() 5/6Jahre wäre noch ein gutes Alter gewesen, um ihn zu kastrieren. Auch 9/10 Jahre sollten noch im Rahmen sein. Mein Clemens wurde auch in dem Alter kastriert, er hatte auch einiges an Vorerkrankungen (auch „Hubbel“ (Tumore vermutlich), Probleme mit den Zähnen und eine chronische Entzündung. Er hat’s gut überstanden und hatte dann noch 2 schöne Monate in Gesellschaft ![]() Zum Thema platz hast du ja schon viel gehört, auch über die Nacht ist so ein handelsüblicher Stall blöd für die Ninchens, gerade da sind sie ja am aktivsten.
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| Ich drücke auch alle Daumen für morgen! Eins möchte ich aber zu bedenken geben... im Erstpost schreibt die TE dass die Eltern ihr alleine die Verantwortung für die Tiere übergeben haben, da sie ja kein Kind mehr sei Zitat:
Zitat:
Das sollte man bei allen Beratungen einfach im Hinterkopf behalten, auch wenn man natürlich trotz allem darauf hinwirken soll, dass die Tiere (zumindest zukünftig) artgerecht gehalten werden....
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Meine Eltern unterstützen mich zu 100% bei meinen Entscheidungen. Wenn ich mich jetzt für etwas entschieden hätte, was ihrer Meinung nach falsch ist, und ich fast keine Argumente dafür hab oder das Kaninchen danach große Schmerzen hätte, dann würden wir es nicht machen lassen. Sie wissen auch Bescheid, dass ich hier nach eurer Meinung gefragt habe. Es stimmt, meine Eltern bezahlen Futter, Heu, Stroh, Stall,... Alles was sie eben brauchen. Aber sie meinten ausdrücklich, dass das Geld keine Rolle spielt, wenn es um die Gesundheit von meinem Kleinen geht (wie bei der heutigen OP). Immerhin ist er ein Familienmitglied für uns alle. Und ja, der Platz war bzw. ist ein Problem, weil wir es Anfangs für richtig gehalten haben (wurde uns auch immer so erzählt). das werden wir aber so schnell es geht ändern. ![]()
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| Danke danke. Ja, wir haben ihn heute Nachmittag wieder abgeholt und es geht ihm an sich super! Er hat nur sehr viel Durst, gegessen hat er leider noch nichts. Wir sollen ihn heute und morgen vllt auch noch drin lassen. Da ist der jetzt auch. ![]()
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Das hört sich doch schon mal gut an. Der Durst kommt von der Narkose, das ist normal. Biete ihm Dill, Petersilie oder Möhrengrün an. Das wird gerne gefressen. Gerne auch 1 EL Haferflocken. Hauptsache, die Verdauung wird wieder angekurbelt. Was hat der Arzt denn gesagt?
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