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Und täglich grüßt das Murmeltier - was mache ich nur falsch? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.12.2018, 14:07

Und täglich grüßt das Murmeltier - was mache ich nur falsch?


Hallo und einen schönen 4. Advent!

Nachdem ich mittlerweile mehrere Tierkliniken und Tierärzte durchhabe und wirklich jeder etwas anderes sagt, denke ich dass mir erfahrene Kaninchenhalter wie ihr wohl am besten weiterhelfen können.

Gestern Abend hat sich mein Zwerg mal wieder ganz doll durchgestreckt, also den Rücken nach unten gedrückt, klassisch für Blasenschlamm.
Hab ihm dann 0,2ml Novalgin und zur Sicherheit weil er dann natürlich kaum gefressen hat 0,5ml Antiflat gegeben, aber es hörte nicht auf weshalb mein Freund in die Tierklinik wollte. Urin lassen konnte er aber ohne Probleme. Dort wurde er geröngt - Blase mittelmäßig voll mit Schlamm und ein bisschen festereae Sedimente, aber keine Steine. Er hat dann ein Wasserdepot unter die Haut bekommen und es wurde ausmassiert, aber er gab nichts her. Zusätzlich hat er Colosan bekommen. Es hieß ich sollen ihm daheim mal 1ml geben.

Tja normalerweise ist es kein großer Kampf ihm etwas zu verabreichen, aber bei dem Mittel wurde er total hysterisch und verschluckte sich ganz offensichtlich oder kam etwas in die Nase, er hatte es überall.
Plötzlich hat er beim Atmen so komisch geknackt, weshalb wir gleich wieder zurückgefahren sind. Es wurde ein Lungenröntgen gemacht, aber da sah man nicht wirklich was. Er bekam Antibiotika und ich habe ihn die ganze Nacht beobachtet. Es wurde besser. Heute vormittags sollten wir wieder hin für eine weitere Infusion und ausmassieren. Er wurde abgehört, aber man konnte nicht wirklich etwas hören, denn er war ziemlich nervös und aufgekratzt. Das Lungenröntgen sah lt. Ärztin ganz gut aus, nur leicht verschattet, weshalb er nun die weitere Tage Antibiotika bekommt.
Außerdem wurde die Blase erneut kontrolliert, die Sedimente waren weg und sie war nicht mehr so voll mit Blasenschlamm. Dann bekam er nochmal ein Wasserdepot.
Wir haben aber gesagt dass wir ihn jetzt dann selbst Wasser einlösen und versuchen etwas ausmassieren.

Ich werde ihm so alle 2 Stunden 3ml Wasser geben, alle 8 Stunden 0,2ml Novalgin und 3x täglich 0,3ml Rodicare Uro.
Was sagt ihr dazu?

Von wo der Schlamm kommt weiß ich nicht. Kann es die Dille sein? Jeder Arzt sagt etwas anderes, aber schön langsam verzweifle ich. Ich kann nicht mehr. Bin fast jedes 2 Wochenende beim Tierarzt. Nicht nur dass ich mich mal auf Erholung gefreut habe, nachdem ich zwei 70 Stunden Wochen hinter mir habe und selbst seit drei Wochen krank bin, habe ich heuer schon 1600 Euro ausgegeben und langsam ist das nicht mehr leistbar.

Sie bekommen viel Endivie, Chicorée, bisschen petersilienwurzel, Karotten, natürlich unbegrenzten Zugang zu Heu und Wasser. Ein Stück Apfel als Leckerli und Dille, weil sie die lieben. Was mache ich falsch?




Geändert von MissPoppy (23.12.2018 um 14:17 Uhr).
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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 13.395
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 23.12.2018, 17:36

Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
.....
Sie bekommen viel Endivie, Chicorée, bisschen petersilienwurzel, Karotten, natürlich unbegrenzten Zugang zu Heu und Wasser. Ein Stück Apfel als Leckerli und Dille, weil sie die lieben. Was mache ich falsch?

Ist das alles was sie so zum Fressen bekommen? Da frage ich mich oft, denn viele meinen mit klein sortierter Fütterung den kompletten Nährstoff- und Mineralienbedarf seiner Kaninchen zu decken. Dazu sollte man sich mal überlegen zu was Wildkaninchen überall Zugang haben....ich würde den Kaninchen zusätzlich grundsätzlich ein strukturiertes, mineralisiertes und mineralisiertes Trockenfutter anbieten wie z.B. Cuni Complete


Insgesamt ist es nämlich schon sehr auffallend wie viele Kaninchen bei reiner Gemüsefütterung Probleme mit Blasenschlamm haben.....



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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 23.12.2018, 23:16

Ich habe/hatte auch ein Blasenschlamm-Kaninchen. Bei Schoko scheint es Veranlagung zu sein, denn er bekommt das gleiche Futter wie die anderen. Wir haben anfangs auch mit Futterumstellung und Infusionen gearbeitet. Nachdem das nur wenig geholfen hat, hat mein Doc die Blase bei Schoko mittels Katheter gespült. Kontrollröntgen ergab, dass die Blase komplett frei war. Nach einem halben Jahr war Kontrolle und die Blase musste erneut gespült werden. Bei der nächsten Kontrolle - nach weiteren 6 Monaten - war die Blase frei. Der nächste Kontrolltermin ist im Januar. Ich bin gespannt.


Bei Schoko wurde das ohne Narkose gemacht, weil er nicht rumzappelt. Wenn ich ihn abgeholt habe, ging er zu Hause sofort ans Futter und zeigte keinerlei Anzeichen von Stress. Bei einem quirligerem Tier sollte eine leichte Sedierung gemacht werden.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.12.2018, 00:54

Werde mir die Cuni Complete mal holen.

@marinahexe Ich werde morgen bei Dr. Hara zwecks Termin Katheter und Spülen anrufen. Mussten ja gestern Uhrzeitbedingt woanders hin.

Mein Zwergi hat jetzt allerdings vermutlich durch das Zythromax etwas Durchfall und wenig Appetit. Ich muss jetzt zufüttern, da er nur ab und an etwas Heu frisst, sonst nichts. Bin die nächsten Tage eh rund um die Uhr daheim. Wie viel ml und wie oft sind den empfehlenswert? Hab das Rodicare Instant daheim, kann aber auch etwas anderes besorgen.
Und wie viel ml Wasser? Er trinkt halt aktuell auch wenig. Tipps für das Durchfall wären auch super lg




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.371
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 24.12.2018, 01:10

Du kannst dem Trinkwasser etwas Fruchtsaft beimischen. Bei uns hat sich weiße Traubenschorle und Birnensaft bewährt. Da konnte ich neben stehen bleiben und den Napf wieder auffüllen. Besorg Dir für über die Feiertage noch 2-3 Babygläschen ab 4. Monat (Möhre, Pastinake), die passen durch die 1ml Spritzen. Zusätzlich kannst Du da einige Schmelzflocken (Babyabteilung) reingeben. Also warmes Wasser, Schmelzflocken auflösen, Babybrei und etwas Rodicare Instant rein. Würde 5-8 ml pro Mahlzeit geben, wenn er selbst noch etwas frisst. Sonst sollte es mehr sein. Und versuch die Cunis, vielleicht frisst er die ja so.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 11:25

Liebe marinahexe, danke für deine Tipps

Seit gestern frisst er wieder von alleine und ist fast wieder wie zuvor. Ich gebe ihm aber noch zusätzlich 30ml Wasser auf den Tag verteilt, damit er ordentlich durchgespült wird sowie natürlich 3x täglich RC Uro.
Ist das zu viel/wenig?

Wegen dem Saft im Wasser, darf man das dauerhaft denn er trinkt immer schon sehr sehr wenig?! Und welches Mischverhältnis?

Und nochmal wegen der Dille. Jeder TA hat mir etwas anderes gesagt. Klar die Menge die sie bisher bekamen wirds nicht mehr spielen, aber wie viel kann ich bedenkenlos füttern? Denn er liebt sie abgöttisch und hat sie heute schon verzweifelt gesucht?
Kann ich das Calcium irgendwie mit Vitamin C Gabe kompensieren oder wie macht ihr das?

Wir werden ihn jetzt mal zu Ruhe kommen lassen und er bekommt jetzt mal einen Monat lang 3x täglich Uro, dann mal schauen. Sollte er wieder etwas haben lassen wir ihn ordentlich durchspülen, denn ausmassieren geht bei ihm gar nicht, weder die TÄ noch ich haben etwas aus ihm rausbekommen, er gibt nichts her, aber gleich danach setzt er sich dann demonstrativ auf den Teppich und pinkelt :-D

LG und schönen Feiertag




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.371
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 26.12.2018, 11:59

Ich kann mir auch vorstellen, dass das Ausmassieren schmerzhaft sein kann. Allein deshalb würde ich das Spülen immer bevorzugen.



Ich geb immer einen Schuss Saft ins Trinkwasser, etwa 20-25% der Flüssigkeit. Dill kannst Du weiter füttern, nur nicht so viel. Das Gleiche gilt für Möhrengrün, ist auch sehr calziumhaltig.


Schau mal hier rein:
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/organerkrankungen/blase-niere/blasengries-und-blasensteine-beim-kaninchen/




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.08.2015
Beiträge: 80
Banapfel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 15:31

Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Und nochmal wegen der Dille. Jeder TA hat mir etwas anderes gesagt. Klar die Menge die sie bisher bekamen wirds nicht mehr spielen, aber wie viel kann ich bedenkenlos füttern? Denn er liebt sie abgöttisch und hat sie heute schon verzweifelt gesucht?
Kann ich das Calcium irgendwie mit Vitamin C Gabe kompensieren oder wie macht ihr das?
Ich finde es schwierig, da eine genaue Menge zu nennen. Auch Kaninchen mit Blasenschlamm brauchen natürlich Kalzium. Die Zähne wachsen ja beispielsweise ständig weiter. Bei dem Kalziumstoffwechsel spielt eben auch nicht nur die Menge des aufgenommenen Kalziums eine Rolle sondern besipielsweise auch Oxalsäure. Oxalsäure kann sich im Darm mit Kalzium binden, sodass dann beides über Kot statt über den Urin ausgeschieden wird. Wenn zu wenig Kalzium gefüttert wird, wird die Oxalsäure vermehrt über den Urin augeschieden, was auch zu Harnsteinen führen kann. Da spielen auch noch mehr Faktoren eine Rolle.

Hier ist das näher ausgeführt.

https://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/pflanzenstoffe/

Wovon das Kaninchen wie viel benötigt und wie das richtige Verhältnis aussieht, kann man als Mensch oft gar nicht so genau wissen und es hängt sicher auch individuell vom Tier selbst ab. In der Regel wissen die Kaninchen gut, was sie brauchen und fressen, was ihnen gut tut.

Eine ad libitum Wiesenfütterung mit einer artenreichen Wiesenmischung wäre da ideal. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hast du aber nicht die Möglichkeit an Wiese zu kommen und jetzt im Winter wird das ja so oder so schwierig.

Ich denke, dass es bei den paar Sorten, die du fütterst, problematisch werden kann, alle Nährstoffe in ausreichender Menge und im richtigen Verhältnis abzudecken. Ich würde schauen, ob du da mehr Vielfalt reinbringen kannst, auch Kohl, wobei du da ja angefangen hattest, Kohlsorten anzufüttern. Wurde das nicht gut angenommen?

Ansonsten ist es sicher auch sinnvoll, ein vitaminisiertes Strukturfutter anzubieten und die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen.

Künstliches Vitamin C würdeich nicht zusätzlich geben, dann eher Frischfutter mit hohem Vitamin C Anteil anbieten.




Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 4.815
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 16:12

Ich hatte mit Susi im Frühjahr/Sommer ein Blasenschlamm-Problem.
jetzt haben wir leider die Ursache gefunden - Kräuterheu!
Susi liebt das Heu von Roman und zieht es sich regelrecht rein. Aber sie trinkt viel zu wenig dazu und so kommt es zu diesem Problem.
Nach vielem ausprobieren haben wir eindeutig das Heu in Kombination mit zu wenig trinken als Ursache herausgefunden.
Wir haben jetzt die Winter-Fütterung auf Chicoree, Staudensellerie, Romana- und Endiviensalat, Grünkohl und wenig Kohlrabiblätter (die sind wesentlich calciumhaltiger als Möhrengrün!), Möhrengrün (mag sie sowieso nicht) und frische Kräuter, zusätzlich Cuni complete und Haferflocken, sowie alle 2 Tage eine Karotte umgestellt.
Als Heu nehme ich jetzt calciumarmes Timothyheu und den Blasifit-Heumix von Schnuffelzwerge.de
Seither hat sie keinerlei Probleme mehr gehabt.
Wir hatten es leider nicht geschafft, sie zu einer größeren Trinkmenge zu bewegen, weder Saft noch Tee als Zusatz konnten sie zu mehr Trinken animieren.
Ich füttere jetzt halt das Grünzeug gut nass und kontrolliere täglich, ob es Schlammpfützchen gibt.
In der Anfangszeit und in der Umstellungsphase haben wir ihr 3x täglich (im akuten Zustand), bzw. 1x täglich (bei Feststellung von Schlammflecken) Allrodin UTI Kn gegeben. Das hat wunderbar geholfen.
Ach ja und vorher hatte sie immer relativ kleine Köttel, die haben sich jetzt auch normalisiert weil sie nicht mehr so viel trockenes Heu frisst.



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Geändert von knuffelchen (26.12.2018 um 17:28 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.12.2018, 23:46

Das Futter habe ich großteils schon auf Kalziumarm umgestellt. Kohl, Gurke, Paprika schauen sie gar nicht an. Knollensellerie ein bisschen, Stangensellerie ebenfalls nicht.

Werde das mit dem Saft mal probieren.

Hab aber ein anderes Problem. Ihm geht's ja jetzt wieder gut und heute fängt sie plötzlich wieder an.
Hab ja vor kurzem schon ihre Probleme geschildert und jetzt geht's wieder los.
Sie hoppelt nervös herum, hebt ständig den Popo und presst. Es kommen dann immer ein paar Tröpfchen Urin raus. Köttel hat sie heute schon einige gemacht.
Hab keine Ahnung was das sein kann. Vor 2,5 Wochen hatten wir das ja das erste Mal und da war Röntgen, Ultraschall und großes Blutbild bis auf die Eosinophile unauffällig. Panacur Kur habe ich ja auch gegeben. Und mittlerweile ist es finanziell und auch psychisch nicht mehr möglich. Ich habe in 3 Wochen über 700 Euro bei TÄ liegen gelassen und bin mittlerweile im Wochentakt dort, oft dann sogar mehrere Tage hintereinander.
Ich habe ihr jetzt Novalgin und Antiflat gegeben und werde sie wenn das etwas Chronische ist wieder zurückgeben müssen. So schwer mir das auch fällt, aber das geht einfach nicht mehr. Ich kann nicht mehr




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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 00:02

Wurde denn inzwischen mal eine Kotprobe gemacht, oder wird immernoch auf Verdacht behandelt? Das könnten immernoch Kokzidien, Hefen oder sonst was sein. Dagegen hilft Panacur null.



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Zwergkaninchen
 
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MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 10:33

Nein. Habe bei beiden Kliniken welche mitgehabt, aber sie wurden keines Blickes gewürdigt.

Würde er das dann nicht auch haben und von wo kann das wenn sein?




Benutzerbild von Honeymouse
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Registriert seit: 02.08.2013
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Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 10:37

Dann mach das doch mal! Du behandelst da rein auf Verdacht, das bringt überhaupt gar nichts! Geh hin und sag du willst, dass sie die Kotprobe untersuchen!
Natürlich kann er das auch haben. Egal was für Parasiten, es müssen eh beide behandelt werden, auch bei Würmern auf die du da auf Verdacht behandelst.



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Zwergkaninchen
 
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MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 10:50

Ich behandle so wie es mir Ärzte die jahrelang studiert angeordnet haben und im Normalfall stelle ich das auch nicht infrage, aber da es immer wieder kommt und ich von Cortison schon bei Menschen nur in absoluten Ausnahmefällen etwas halte, habe ich gedacht ich frag mal hier nach, denn ich bin mit meinem Latein am Ende und hab auch ehrlich gesagt keine Lust mehr. Außerdem sagt jeder Tierarzt etwas anderes und ich habe den Eindruck dass hier viele mehr Ahnung haben als die Ärzte selbst. Zumindest haben eure Tipps immer mehr geholfen als die der Ärzte.
Sie wird wohl oder übel wieder zurück müssen, denn das geht nicht mehr. Weder zeitlich noch finanziell, speziell wenn sie vielleicht eine Dauermedikation benötigt ist das nicht möglich. Während Dienstreisen und Urlauben kommt sie zu den Eltern und die sind nicht in der Lage Medikamente zu verabreichen, vor allem denen würde das ziemlich sicher nicht mal auffallen.

Mein Partner ist jetzt mit ihr auf dem Weg zum Tierarzt. Köttel hat er jetzt mal keine mit, denn ich habe gestern das Klo gemacht und jetzt sind kaum welche drinnen gewesen.

Zum Futter hab ich dennoch noch eine Frage. Macht es Sinn nur noch Timothy Heu und eventuell den Blasi Mix zu füttern? Also zusätzlich zum Nassfutter.
Bei dem Bergwiesenheu, etc. in den Zoohandlungen steht ja nichts drauf ob da Luzerne drinnen sind und wenn man nachfragt weiß es dort aber auch niemand. Mein Kleiner isst zwar mittlerweile viel Salat - gsd! - aber halt auch viel Heu.
Möchte halt die Ursache finden oder zumindest so gut vorbeugen wie möglich.




Geändert von MissPoppy (27.12.2018 um 11:09 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.371
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 27.12.2018, 11:50

Zitat:
Außerdem sagt jeder Tierarzt etwas anderes und ich habe den Eindruck dass hier viele mehr Ahnung haben als die Ärzte selbst.

Das ist leider tatsächlich so. Selbst bei den nötigen Impfungen versagen viele TÄ kläglich, weil sie sich nicht gut informieren. Ein guter TA für Kaninchen zu haben ist fast wie ein 6er im Lotto.


Schau mal hier rein:
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/



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Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.435
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 12:12

Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Sie wird wohl oder übel wieder zurück müssen, denn das geht nicht mehr. Weder zeitlich noch finanziell, speziell wenn sie vielleicht eine Dauermedikation benötigt ist das nicht möglich.
Und dann?

Soll er dann alleine bleiben oder holst Du so lange neue Kaninchen bis wieder eins krank wird und „ausgetauscht“ wird gegen ein gesundes?

Wenn Du tatsächlich zeitlich und finanziell Probleme hast bei kranken Tieren, solltest Du ggf. überlegen mit der Kaninchenhaltung ganz aufzuhören.

Das immer gesunde Tier, dass zum Lebensende einfach friedlich einschläft gibt es meist nicht.



__________________
Liebe Grüße
Theresa



Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 4.815
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 12:23

Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Und mittlerweile ist es finanziell und auch psychisch nicht mehr möglich. Ich habe in 3 Wochen über 700 Euro bei TÄ liegen gelassen und bin mittlerweile im Wochentakt dort, oft dann sogar mehrere Tage hintereinander.
Ich habe ihr jetzt Novalgin und Antiflat gegeben und werde sie wenn das etwas Chronische ist wieder zurückgeben müssen. So schwer mir das auch fällt, aber das geht einfach nicht mehr. Ich kann nicht mehr
Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Sie wird wohl oder übel wieder zurück müssen, denn das geht nicht mehr. Weder zeitlich noch finanziell, speziell wenn sie vielleicht eine Dauermedikation benötigt ist das nicht möglich. Während Dienstreisen und Urlauben kommt sie zu den Eltern und die sind nicht in der Lage Medikamente zu verabreichen, vor allem denen würde das ziemlich sicher nicht mal auffallen.
Terry, etwas Empathie schadet nie! Damit meine ich Empathie mit der Kaninchenhalterin.

Ehrlich, 700 Euro in 3 Wochen muss man erst mal können!
Ganz zu schweigen vom zeitlichen Aufwand.
Wer hier kann sowas denn locker stemmen?



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Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 12:27

Erstens einmal nehme ich an dass sie schon krank war als sie zu uns kam. Ich denke es ist etwas chronisches und lt. aktuellem Status meines Partners der noch immer beim Tierarzt ist sehen sie etwas bei der Niere. Wir haben sie erst 2,5 Monate.
Und schon nach wenigen Wochen hatte sie das zum ersten Mal.




Geändert von MissPoppy (27.12.2018 um 18:29 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 12:32

Seit unsere Maus krank wurde und vor knapp vier Monaten verstarb haben wir insgesamt 1900 Euro für Tierarztbesuche ausgegeben.
Das ist auf Dauer bei aller Liebe nicht möglich.

Und ich möchte auch nicht den einfachen Weg wählen, weshalb mein Partner gerade in der Klinik ist.
Und wenn die jetzt auch nichts finden (können), dann weiß ich nicht.
Ohne Diagnose kann ich schwer dagegensteuern und ohne dem wird das immer wieder so sein und das ist dann finanziell einfach leider nicht drinnen.
Mittlerweile verstehe ich die Menschen die sich dann schweren Herzens von ihren heißgeliebten Tieren trennen, denn ein Mindestpensionist dürfte dann schnell mal Probleme bekommen.




Geändert von MissPoppy (27.12.2018 um 17:58 Uhr).

Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
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Beiträge: 885
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2018, 13:11

Es tut mir leid für dein Kaninchen und dich, dass es solche Probleme hat. Aber Blasengries ist bei weitem nicht die schlimmste Erkrankung, die ein Kaninchen hat, in der Regel kann man da sehr gut gegensteuern! Sei es durch eine Futterumstellung, halbjährliches Blasenspülen, wie Marinahexe es macht, durch Saft oder Tee zum Trinken zu animieren, bestimmte, harntreibende Kräuter füttern, Wasser durch das Futter dazuschummeln, oder notfalls auch täglich Flüssigkeit mit der Spritze zufüttern. Es gibt einen Weg. Dass in der Anfangszeit da viel Geld draufgeht, ist leider so. Aber es bleibt nicht so!
Es gibt vererbte Krankheiten, gegen deren Aufgreten man nichts machen kann. Beispielsweise Zahnfehlstellungen. Es gibt auch schlimme chronische Krankheiten, wie Kaninchenschnupfen, die immer und immer wieder auftreten, wogegen man auch wenig machen kann. Aber Blasengries gehört weder zu der einen noch zur anderen Gruppe!
Für Blasengries KANN eine genetische Disposition bestehen. Das bedeutet aber lediglich, dass diese Kaninchen etwas anfälliger dafür sind, als andere. Ansonsten ist Blasengries völlig umweltabhängig. Verschiedene Faktoren sind Fütterung, Wasseraufnahme, Vitamin D usw. Blasengries lässt sich aber vermeiden! Ich gebe zu, es kann eine Weile dauern, bis man die richtige Methode gefunden hat, aber es lohnt sich, nicht aufzugeben!
Ich verstehe deine Argumentation bezüglich des Abgebens nicht. Selbst wenn einige ihre Kaninchen alleine halten, heißt das nicht, dass es den Kaninchen dabei gut geht. Als Felix' Partner vor fast zwei Jahren gestorben ist, war er todunglücklich. Klar haben wir uns in dieser Zeit noch mehr um ihn gekümmert, er war an diesem Wochenende praktisch immer in menschlicher Gesellschaft. Trotzdem hat er Verhaltensstörungen entwickelt und wir hatten schon nach zwei Tagen Angst, dass er vor Einsamkeit stirbt. Und das, obwohl er menschliche Gesellschaft hatte. Es gibt sicher Kaninchen, die damit besser klarkommen, aber sie sind nunmal sehr soziale Tiere und können eine Vielzahl ihrer Verhaltensweisen ohne Partnertier nicht ausleben. Überdenke deine Entscheidung doch bitte nochmal.



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Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!


 
 
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