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Mein Sorgenkind "Jacky" auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Kathy566
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 3.539
Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2017, 20:37

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Zunächst sollte man die Hefen dann medikamentös behandeln, wenn welche gefunden werden. Später kann man mittels der Ernährung verhindern, dass sie sich wieder ausbreiten können.
In diesem Fall stimme ich zu, da er offensichtlich gesundheitliche Probleme dadurch hätte. Es ist bei Hefen aber viel wichtiger, die Ursache zu finden, da Hefen immer sekundärer Natur sind. Ich meide die medikamentöse Behandlung, weil diese auch nicht ganz ungefährlich ist und behebe eher die Ursache und mache den Rest dann mit der Ernährung. In unserem Fall waren auch Zähne der Grund, aber auch schon E.-Coli-Bakterien sowie Kokzidien und Würmer. Auch Stress kann Hefen auslösen.

Bei Zahnproblemen, wie in deinem Fall, sind Hefen meistens vorhanden. Ist das Zahnproblem korrekt behoben, regulieren sie sich mit der Ernährung (Zucker vermeiden, kein Obst, keine Möhren etc) von alleine.
Dazu würde ich auch dringend ein Kopfröntgen machen lassen. Nur dadurch wurden bei unserem Kiwhy damals die drastisch nach unten in den Kiefer wachsenden Zahnwurzeln erkannt, die wie Kraut und Rüben im Kiefer lagen. Oberflächlich konnte man das gar nicht sehen. Mittlerweile muss ich alle 6 Wochen zum Zähneschleifen mit ihm und das ist auch genau die Zeit, wo wir seit Jahren die Hefen im Griff haben. Würden wir auch nur ein paar Tage später fahren, könnte er schon viel schlechter das Futter zerkauen, weshalb er wieder ein Hefeproblem bekommen würde. So geht's nun bei uns wirklich gut. Von Hefeproblemen waren wir in den letzten Jahren wirklich genug geplagt



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Ninchen
 
Registriert seit: 22.03.2017
Beiträge: 8
xXHoppelHaseXx befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.03.2017, 21:34

Zitat:
Zitat von Kathy566 Beitrag anzeigen
Bei Zahnproblemen, wie in deinem Fall, sind Hefen meistens vorhanden.
Wie? Also ich bin mir absolut nicht sicher ob es 100%tig an sein Zähnen liegt. Aber die Ärztin meinte es könnte ein Indikator der Probleme sein ("Könnte" ist für mich zu schwammig - Als wüsste sie es selbst nicht genau). Deshalb soll ich nach 4 Wochen wieder hin gehen und sie schauen wie es mit seinen Zähnen steht. Aber meist du es handelt sich wirklich um seine Zähne? - Wie lange kann es dauern das die Zähne wieder Einwandfrei funktionieren.

Ich kann ja mal später Fotos von ihm Posten.




Geändert von xXHoppelHaseXx (22.03.2017 um 21:38 Uhr).

Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 22.03.2017, 21:56

Zunächst einmal: bitte morgen nochmal zum TA, Jacky hätte eigentlich spätestens einen Tag nach der Sanierung wieder anfangen sollen besser zu fressen.

Wurde denn nun eine Röntgenaufnahme vom Kopf gemacht? Ohne kann man nämlich nicht ausschließen, dass das Problem IM Kiefer liegt! Wichtig!!!

Nun zu den Hefen:

Hefen hat eigentlich jeder im Darm. Du, ich, ein Hund, ein Kaninchen. Aber nur sehr wenige. Dann sind sie harmlos.

Durch Zahnprobleme, Darminfektionen oder ungeeignetes Futter stirbt ein Teil der natürlichen Darmflora (verdauungsförderliche Bakterien) ab. Bei den Zahnproblemen passiert das deshalb, weil die Nahrung nicht mehr richtig zerkleinert werden kann und die Bakterien wegen der zu großen Stücke verhungern.

Diese freien Stellen im Darm können nun die Hefepilze besiedeln und sich dort ungehindert ausbreiten. Und sie führen dann zu Aufgasungen mit entsprechendem Bauchweh, und meist auch mit Durchfall. Aber eben nicht immer mit Durchfall.

Bauchweh führt wenn es sehr stark ist zur Futterverweigerung, und das wiederum führt dazu dass noch mehr Darmbakterien verhungern. Und sich die Hefen noch weiter ausbreiten können.

Wenn ein Kaninchen nicht selbst frisst und Hefen im Kot festgestellt werden, sollte man medikamentös behandeln. Frisst es noch selbst und ist nicht gefährlich stark aufgegast, reicht normalerweise eine sogenannte Hefendiät, der Verzicht auf stark zucker- oder stärkehaltige Futtermittel. Dann "verhungern" die Hefen quasi, und die natürliche Darmflora hat eine Chance sich wieder auszubreiten.



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Stichworte
blähbauch, kaninchen, rabbit



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