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| Zitat:
![]() Weiche Knochen zeigen sich bei Kaninchen und Nagern übrigens besonders häufig durch Kieferprobleme. Und die sind ja nun nicht selten. Dass ein Eingriff routinemäßig durchgeführt wird, und die Tiere ihn in der Regel überleben, bedeutet nicht, dass er frei von langfristigen Folgen wäre.
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Btw wie sieht es eigentlich mit deine Praxiserfahrung mit Kaninchen zu diesem Thema aus ![]() Im übrigen kann ich Keks nur zustimmen, ich finde es schade, dass Leute, die auch die positive Seiten aufzeigen so abgewatscht werden ...
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| Ich wollte hier nichts mehr schreiben, aber zu sehen, wie man dermaßen fehlinterpretiert wird, ist einfach zum Haareraufen. Zitat:
Zitat:
... was beweist, dass du mich interpretierst, wie es dir passt. Etwas schade zu finden, hat doch nichts damit zu tun, beleidigt zu sein. Damit bin dann wohl ich gemeint. Danke auch. Genau das war garantiert nicht, was ich beabsichtigt habe, aber bitte.
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![]() Ich interpretiere auch nicht "wie es mir passt" sondern sinngemäß...Überdenke mal deine Wortwahl. Und zum hundertsten mal: Es ist nicht meine Aufgabe, andererleuts Argumente wiederzukäuen. Oder das zu schreiben, was irgendwem genehm ist. Wie kommst du dazu, das zu verlangen ? Du tust so, als würde ich in deinem Auftrag eine Beratung durchführen, und hätte nicht deinen Erwartungen entsprochen. Es ist einfach unverschämt, sich so aufzuführen. Es ist dich hier auch niemand dafür angegangen, dass du eine andere Meinung vertrittst und deutlich pro Vorsorge-Kastration tendierst.
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Das Pro-Argument war "Das ist ein Routineeingriff" und meine Entgegnung darauf, dass "routine" nicht mit "harmlos" gleichzusetzen ist. Kapiert?Zitat:
Und was soll diese süffisante Frage? Jetzt stellst du meine Grundlage in Frage, weil dir meine Folgerungen nicht in den Kram passen. Zitat:
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| Ich finde es toll, dass Ihr Euch alle so viele Gedanken macht (natürlich bzgl. diesem Thema auch schon für Euch selbst längst gemacht hattet) und Ihr habt auch wirklich alle trifftige und einleuchtende Gründe sowohl für das DAFÜR wie auch für das DAGEGEN. Leider kann ich alle Argumente verstehen und empfinde sie alle als nachvollziehbar. Selbstverständlich muss ich aber jetzt meine eigene Entscheidung (na ja, 2 Wochen Zeit habe ich ja noch) treffen und das finde ich wirklich schwer. Irgendwie empfinde ich es als 50:50 und keine Seite überwiegt... ![]()
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Zitat:
Und zum Thema gesunde Frau lässt sich Brüste und Gebärmutter entfernen. Wenn ich weiß, dass mein persönliches Erkrankungsrisiko hoch ist - why not?! Siehe Angelina Jolie. Und die ist nur ein Einzelfall. Es gibt genug Frauen, die sich die Brüste oder die Gebärmutter vorsorglich entfernen lassen haben, da ihr Krebsrisiko erhöht war und sie lieber mit der OP und fehlenden Organen/Körperteilen als mit der Angst vor Krebs leben wollten. Was ist daran bitte verwerflich? Vielleicht ist das schwer nachvollziehbar, wenn man nicht persönlich betroffen ist. Bei mir jedenfalls liegt Brustkrebs leider in der Familie und ich schließe eine solche Entscheidung auch für mich selbst nicht aus. Und was die Gesäugetumore bei Kaninchen betrifft, wird die Gefahr des Auftretens durch die Kastration ohnehin gesenkt.
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Wir könnten ja so eine Liste erstellen: Pro: 1. Aggressionen hören auf 2. Die Tiere haben weniger "Stress" 3. Geringe Wahrscheinlichkeit, dass was schief läuft. 4. Es wird Gebärmutterproblemem im Alter vorgebeugt und die Todeswahrscheinlichkeit sinkt. 5. Man muss nicht unbeding später in der Lage sein, eine Gebärmutterkrankheit zu entdecken und wenn man sie entdeckt, könnte es zu spät sein. 6. Den Weibchen ist es vollkommen egal, sie werden eh nicht viel von mitkriegen. contra: 1. Fehler während der OP eventuell Tod 2. Schwerwiegende Folgen nach der OP (zb. inkontinenz) 3. Kostet viel 4. Es gibt keine Garantie, dass das Markieren aufhört. 5. Es gibt keinen triftigen Grund (wie ständige Scheinschwangerschaft) die Tiere unnötig unters Messer zu legen. Es besteht ein unnötiges Risiko. 6. Die Wahrscheinlichkeit von Gebärmutterproblememen im Alter ist gering. 7. Gewisse Hormonfunktionen würden nicht mehr funktionieren, für die die Gebärmutter zuständig ist. 8. Das Weibchen kann nach der Kastra zu nehmen. 9. Aus moralischen und optischen Gründen, siehe Mensch-Kaninchen vergleich. Ich hab nur Wiederholt was andere geschrieben haben, ich bin nicht unbedingt selber Meinung. Manches Wiederspricht sich auch... Wer will kan was ändern oder ergänzen. Und wie gewichtig manche Punkte sind ist auch Meinungssache... Geändert von Kanarienvogel (11.06.2014 um 01:07 Uhr).
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| Auch wenn es nicht deine Meinung war, möchte ich zu einigen Punkten meinen Senf dazu geben ![]() Zitat:
Ich persönlich würde vermutlich in Zukunft provisorisch Kastrieren lassen, weil ich für Leila keine Nachteile entdecken kann, und, weil ich eben schon ein Kaninchen so verloren habe.
__________________ Besucht uns in unserem Thread und bei Facebook: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/21370-die-k%F6ttelbande-action.html www.facebook.com/koettelbande
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| Hier die Liste von der Kaninchenwiese: Pro Weibchen-Kastration Kaninchen neigen zu Gebärmutterkrebs und können auch andere Gebärmuttererkrankungen bekommen (jedoch nicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%, wie oft dargestellt). Gerade wenn man einen solchen Krebs schon erlebt hat, möchte man ihm gerne vorbeugen. Gebärmuttererkrankungen werden oft zu spät oder gar nicht diagnostiziert, so dass Kaninchen daran unnötig leiden und sterben. Kaum ein Halter macht Gebärmutterkrebs-Vorbeuge-Untersuchungen. Es ist schmerzlich, wenn man als Halter zu spät eine solche Erkrankung feststellt und nicht mehr helfen kann. Bei Entdeckung des Krebses kann er bereits metastasiert sein. Junge Kaninchen vertragen die Kastration meist besser als alte, bereits erkrankte Weibchen. Geschwächte Tiere sind manchmal gar nicht mehr für eine Kastration geeignet. Kaninchen brauchen ihre Gebärmutter in der Liebhaber-Haltung nicht für die Fortpflanzung. Durch die Kastration wird man den Kaninchen gerade in Innenhaltung besser gerecht und es wird lästiges Verhalten unterbunden (Urin-spritzen, Aggressivität...). Manche Halter sprechen sogar davon, dass die Kaninchen durch die Kastration verträglicher mit Artgenossen werden (dies ist jedoch nicht immer der Fall). Im Falle von Gebärmutterkrebs ist die Kastration zwingend nötig und auch nicht umstritten. Kaninchen, die Kontakt zu anderen (Wild)kaninchen haben könnten, sollten kastriert werden um Nachwuchs zu vermeiden. Die Kastration von Weibchen gehört in Tierkliniken bereits zur Routine, dadurch sinkt das Risiko für Komplikationen. Kaninchen können in Gefangenschaft ihren Sexualtrieb nicht richtig ausleben und leiden dadurch oft unter einem übersteigerten Sexualtrieb. Sehr viele Tierärzte raten auf Grund ihrer Erfahrung zur vorsorglichen Kastration. Ultraschalluntersuchungen und Röntgenaufnahmen können eine Gebärmuttererkrankung nicht zu 100% anzeigen, dadurch kann falsche Sicherheit vermittelt werden. Contra Weibchen-Kastration Nur weil eine Erkrankung häufig ist, muss man nicht gleich das gesamte Organ vorsorglich entfernen (z.B. die Brust bei Frauen, da Brustkrebs häufig vorkommt oder die Zähne beim Kaninchen, weil Zahnerkrankungen gehäuft auftreten). Viele Gebärmutterveränderungen sind gutartig (Zysten) und nur durch die Masse irgendwann beeinträchtigend. Eine vorsorgliche Kastration verstößt gegen das Tierschutzgesetz, weil kein Grund vorliegt (sie ist selten nötig um Nachwuchs zu verhindern und medizinisch besteht auch kein Grund). Die Gesetzesgrundlage ist § 6 TschG "Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.". Die Gebärmutter ist ein Organ, die dabei entnommen wird. Die Weibchen-Kastration ist ein recht großer Eingriff mit langem Bauchschnitt, zudem besteht das Narkoserisiko. Es ist tragisch, wenn ein ein- oder zweijähriges Kaninchen an einer Operation stirbt, die nicht nötig gewesen wäre - vielleicht wäre es nie an Krebs erkrankt und selbst wenn, hätte es davor sicher noch ein paar Jahre länger gelebt. Der Sexualtrieb ist eine recht natürliche Sache, der zum Kaninchen dazu gehört. Mit der Kastration beraubt man es ein Stück weit seiner natürlichen Triebe. Ist es vertretbar, ein Kaninchen zu operieren um es an die menschlichen Bedürfnisse anzupassen (z.B. Verhindern von Urin spritzen)? Die meisten Krebsformen der Gebärmutter entstehen erst im höheren Alter (ab 4-5 Jahren), auch wenn es Ausnahmen gibt. Tierärzte sehen besonders viele erkrankte Kaninchen, da sie die kranken Tiere betreuen. Die gesunden Tiere, die nicht in der Praxis landen, würden das Bild anders aussehen lassen. Zudem haben Tierärzte manchmal ein finanzielles Interesse an diesem Eingriff und sind daher nicht neutral. Vorbeugung ist möglich (Kenntniss über die Anzeichen von Gebärmuttererkrankungen, regelmäßiges Abtasten, Ultraschall/Röntgenbild bei Verdacht). Anzeichen: Aggressivität, Unruhe, Schmerzen beim Abtasten, häufige Scheinschwangerschaften (bis zu 2 oder 3x im Jahr ist ganz normal, ist das Weibchen dauerhaft schweinwanger, ist es hingegen auffällig), Schweidenausfluss, allgemeine Krankheitszeichen wie Mattigkeit, geringe Nahrungsaufnahme, Abmagerung bei einem recht dicken Bauch oder sogar einer Gewichtszunahme. Im Krankheitsfall kann man Kaninchen immer noch kastrieren. Gebärmutterkrebs-Operationen sind bei alten Kaninchen oft nicht nötig, da sie an anderen Erkrankungen sterben, bevor der Krebs sich schmerzhaft oder lebensgefährlich auswirkt. [url]http://kaninchenwiese.de/allgemeines/geschlecht-kastration/[/url] Was ich noch loswerden wollte... Ich finde es schade, dass man hier oft hingestellt wird, als würde man fahrlässig handeln, wenn man seine Mädels präventiv kastrieren lässt, obwohl man sich immerhin überhaupt um Prävention kümmert - viele der Kastrationsgegner verschreien zwar die Kastration, nehmen aber die Gefahr von Gebärmuttererkrankungen und -krebs in meinen Augen auf die leichte Schulter und beugen dann überhaupt nicht vor (z.B. durch regelmäßigen Ultraschall).
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| Man kann es so oder so sehen, jeder macht andere Erfahrungen. Deine Häsin, Keks3006, hatte Gebärmutterprobleme und da war die Kastration ein guter und lebenswichtiger Schritt, meine Lilly wurde durch die Kastration krank, weshalb ich nie wieder eine Häsin vorsorglich kastrieren lassen würde. Das muss jeder selbst entscheiden. Und du schreibst, wir Kastrationsgegner würden den Befürwortern Fahrlässigkeit unterstellen...aber genau so kommt es auch zu uns "Gegnern" rüber, wir wären fahrlässig, weil wir nicht vorsorglich kastrieren lassen. Und zum Thema Vorbeugung, wer lässt seine Kaninchen wirklich regelmäßig vorsorglich komplett durchchecken, also mit allem drum und dran, Röntgen und Ultraschall von Kopf bis Fuß, regelmäßige Blutabnahmen...es könnten ja noch viele andere Erkrankungen auftreten, die sonst unentdeckt bleiben. ![]()
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| Gebärmutterveränderungen findet man häufig bei Häsinnen die älter als 3-4 Jahre sind, jedoch muß das nichts pathologisches sein sondern ist in der Regel egal und nur sehr selten eine Todesursache. Frauen jenseits der 30 haben übrigens auch meist Veränderungen der GBM. Ich persönlich habe in 10 Jahren noch nie eine Häsin an Gebärmutterkrebs oder ähnlichem verloren. Ich kastriere die Damen nicht prophylaktisch.
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| Was ich schreibe soll kein Angriff oder so sein, also bitte nicht auf mich losgehen!!! ![]() Zitat:
Also meiner Meinung ist es doch in Ordnung wenn jeder seine Eigene Meinung darlegt und sich nicht auf die "Seite" konzentriert, die ihn nicht anspricht. Zitat:
Zitat:
Das schreib ich nur, dass ich gemerkt habe, dass in vielen Threads sehr aggressiv gekontert wird, nur wen jemand anderer Meinung ist - musste ich selbst Erfahren. Nur weil ich schreibe, dass ich meine Kaninchen hin und wieder wasche, musste ich mir eine Seite lang indirekt so etwas wie: „Bist du blöd oder was?!“ anhören. Ich finde sowas macht Threads uninteressant zu lesen und man verliert das Interesse hier zu schreiben, wenn man überall angegriffen wird. Das macht es auch schwer objektiv und ausgeglichen zu bleiben, da man gezwungen ist sich zu verteidigen, was dazu führt, dass es immer vulgärer wird. Jeder hat seine eigene Meinung, doch schreibt man diese hier auf, muss man tierisch aufpassen, das diese auch den anderen passt oder man wird „Rausgeekelt“ als schlechte Halterin oder "es ist schlecht was du schreibst". Ich finde es könnte netter sein. ![]() ![]() So, sorry, musste Dampf ablassen!! Ich fand den Anfang der Diskussion so interessant, endlich konnte man mehrere Meinungen lesen und schreiben und wiederlegen und intepretieren, doch sowas muss immer so wie hier Enden... das ist so schade!!! Jetzt wird dieser Thread sicher geschlossen... ![]() Geändert von Kanarienvogel (12.06.2014 um 18:49 Uhr).
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| Zitat:
Jetzt aber zurück zum Thema: Ich finde es richtig, dass jeder seine eigenen Erfahrungen schildert, ABER: es ist genauso richtig dass er auf die Risiken und Probleme hinweist die ihm im Rahmen der eigenen Entscheidungsfindung bekannt geworden sind. Ich selbst habe zwei Häsinnenkastrationen miterlebt. Die erste, aufgrund einer vergrößerten Gebärmutter gemacht, verlief erfolgreich. Allerdings war Jule die ersten 24 Stunden völlig neben sich und ist damit kein Einzelfall. Das war schon wirklich hart. Die zweite war Wuschel, die aufgrund eines bis dahin unentdeckten Tumors notkastriert wurde. Auch sie hat die OP überlebt, verstarb aber kurz darauf vermutlich an einem Darmkollaps. Da dürfte nicht nur in der Gebärmutter einiges los gewesen sein krebsmäßig. Übrigens eine sehr ungewöhnliche Tumorstruktur. Ich würde trotz des Verlustes von Wuschel nicht vorbeugend kastrieren lassen. Die Risiko-Nutzen-Abwägung fällt für mich gegen eine Kastration aus soweit keine Gebärmutterveränderungen vorliegen, weil das Operationsrisiko dagegen steht und die Rekonvaleszenzphase nicht ganz ohne ist. Nur bei festgestellten Veränderungen würde ich eine Kastration durchführen lassen.
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| Ic lese das hier mal wieder zu spät. Aber mal eine Frage: Meint ihr wirklich dass diese Art der Diskusion die Threaderstellerin wirklich weiter bringt? Zum Thema weiberkastration: ich lasse nicht ohne medizinischen Grund kastrieren. Ich kann die gegenseite verstehen. Man will halt das beste für das Tier und ein möglichst langes gesundes Leben. Ob das aber durch vorsorgliche OPs garantiert ist bezweifel ich. Ich persönlich hatte beim ersten Beitrag irgendwie auch das gefühl dass der TA geldmachen will und mir kam da der gedanke dass ich echt froh bin dass ich eine Ärztin habe mit der man alle Behandlungsoptionen absprechen kann die aber auch sagt was sie für sinnvoll hält. Z.B. hat sie mir mal von einem Ultraschall abgeraten da dieser eh meistens nicht aussagekräftig ist. Gebährmutterveränderungen sieht man je nachdem erst auf dem OP-Tisch. Ich finde das Thema sehr schwierig. und man kann dir wirklich die entscheidung nicht abnehmen. Ich selber werde meine Zippe nur kastrieren lassen wenn es durch zu häufige Scheinschwangerschaften notwendig wird. Sie hat bisher 3mal ein Nest gebaut und ist grad in der Pubertät.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Hallo zusammen der termin war für den 26.06. geplant. jetzt sieht es aber so aus, dass eins der bd weibchen, welches eigentlich das stärkere oder dominantere war, kurzzeitig unter Durchfall litt (zu viel giersch, das ist schon wieder vorbei). seitdem sie allerdings diesen krankheitsfall hatte, ist das böckchen sie nur noch am jagen, auch jetzt noch. für mich sieht das so aus, als ob sie vllt. doch noch etwas anderes hat, daher werde ich den ursprüngl. op termin jetzt wohl eher als untersuchungstermin nutzen (und alle 3 kaninchen mitnehmen, wie sonst auch). sie sieht irgendwie so dick aus...die köttel sind aber normal braun und immer noch recht klein. mir scheint übrigens ein weiterer contra grund zu sein, dass wenn ich die bd weibchen jetzt kastrieren lassen würde, das böckchen die ja total fertigmachen könnte...irgendwas scheint da eh nicht zu stimmen, weil die sich normalerweise viel besser wehren würde...auch das andere weibchen ist ihr gegenüber ziemlich gemein (fangen die nicht an, ein kaninchen zu mobben, wenn dieses krank ist?) jedenfalls scheint es eh nicht einfach zu sein, bei 3 streitenden kaninchen 2 davon durch eine op zu schwächen, wenn eins davon eh schon arg gemobbt wird, oder? ich denke, ich werde den termin am do erst mal nutzen, um abzuklären, ob die mistiy auch wirklich gesund ist... aber was mache ich, wenn die sagen, wir müssen ultraschall machen, tatsächlich ein verdacht auf gebärmutterprobleme (die sieht so aufgeplustert/dick aus)? und wenn die dann sagen, wir müssen operieren? lasse ich dann bd doch operieren und warte mit dem böckchen auf die bd? fragen über fragen...tut mir leid ![]()
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| Falls es jmd wissen möchte, ich war/bin Euch allen sehr dankbar für diesen thread, das momentane Fazit sieht so aus: Misty hat die Verdauungsprobleme überwunden, sie war einfach zu gierig, aber jetzt ist wieder alles beim alten. Aber leider sieht es so aus, als ob das andere Weibchen doch unter länger anhaltender Scheinschwangerschaft leidet und daher vermehrt gestresst ist. Dadurch ist natürlich die ges. Gruppe gestresst. Daher scheint also schon so etwas wie eine Notwendigkeit einer vorbeugenden OP zu geben. Es kann ja auch nicht normal sein, dass ein Weibchen über mehrere Wochen verschmutzt rumläuft, auch wenn sie ein kleiner Schmutzfuss ist. Das scheint also schlimmer geworden zu sein (letztes Jahr gab es das noch nicht). Und da ich denke, im Besitz von 2 Mädels nicht nur eine kastrieren lassen zu können, würde ich dann die OP natürlich bei beiden vornehmen lassen. Ich hasse es, solche Entscheidungen zu treffen, aber dann darf man halt keine Haustiere haben. Ich habe sie aber und daher die Verantwortung. Ich könnte es auch einfach gut sein lassen und mich in die Natur der Tiere nicht einmischen, aber MsRanger ist wirklich arg gestresst, mittlerweile seit Wochen...ich denke, da muss man etwas gegen machen...
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Willst du kastrieren lassen um den möglicherweise hormonell bedingten Stress abzubauen bei der im Verhalten auffälligen Häsin, dann würde ich nur diese kastrieren lassen. Ich habe mich damals bei Jule und Wuschel so entschieden, Jule wurde kastriert, Wuschel nicht. Stellst du aber die Prophylaxe in deiner Entscheidungsfindung in den Vordergrund, sieht die Entscheidungsgrundlage natürlich anders aus.
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| Ich habe meine beiden Häsinnen auch kastrieren lassen , und würde es bei jeder weiteren machen . Sie sollen ja keinen Nachwuchs haben und warum soll ich ihnen den Stress zumuten mit Hormonen und Nestbau. Eine Hündin wird ja auch kastriert und Katzen . Ist in meinen Augen das gleiche . Sie waren am nächsten Tag wieder fit , haben ihre Klammern schön in Ruhe gelassen , kamen gleich wieder zum Partner, b.z.w.er war mit zur Kastra.
__________________ Liebe Grüße Heike
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