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Wirklich Weibchenkastration? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2014
Beiträge: 207
Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 12:34

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
So weit ich weiß, haben kastrierte Weibchen übrigens ein genauso großes Ostheoporose-Risiko wie die Herren der Schöpfung, denn die haben ja logischerweise sowieso nicht viele weibliche Hormone, die die Wahrscheinlichkeit von Ostheoporose senken könnten
Nö, so simpel ist das leider nicht .
Über Kaninchen und Osteoporose habe ich keine näheren Infos. Bei Menschen ist es aber so, dass Männer ohnehin kaum von Osteoprorose betroffen sind, sondern zu 80% Frauen, und zwar nach den Wechseljahren. Kastrierte jüngere Frauen gibt es ja zum Glück nicht so viele.
Übrigens führt auch ein Testosteronmangel durch Unterfunktion der hoden (also auch durch Entfernung der hoden) zu Osteoporose.

Das Knochengewebe ist eine komplizierte Sache, die von vielen Faktoren abhängt.



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Benutzerbild von iLulu
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 4.098
iLulu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 12:52

Ich weiß von meiner Tierärztin, dass sie auch gerne empfiehlt Weibchen grundsätzlich kastrieren zu lassen.
Das liegt hauptsächlich daran, dass es viele Kaninchenbesitzer gibt, die ihre Tiere nicht so gut beobachten wie die meisten hier im Forum. Es kommt wohl häufig vor, dass die Weibchen schon aus der Scheide bluten bevor dann endlich zum Tierarzt gefahren wird. Dann ist es natürlich in den meisten Fällen zu spät. Ich hatte den Fall mit meinem ersten Kaninchen übrigens auch - bevor ich (zugegebener Maßen als Kind) bemerkte, dass etwas nicht stimmt, hatte sie überall Tumore und musste eingeschläfert.

Leider kann hier auch ein Ultraschall nicht ausschließen, dass es bereits Veränderungen gibt. Dort erkennt man längst nicht alles.

Ich hab meine Leila kastrieren lassen, weil sie über einen Zeitraum von 6 Monaten quasi Dauerscheinschwanger war...aggressiv, ein Nest folgte dem nächsten (max. 1 Woche Pause). Aber man merkt es eben nicht allen an.

Die OP an sich hat sie ürbrigens gut weggesteckt.

Den einzigen und doch auch beträchtlichen Nachteil, den ich bisher sehe, ist bei ihr eine Gewichtszunahme, von ca. 600g. Allerdings glaube ich, dass es auch mit ihrer falschen Haltung in den ersten Jahren ihres Lebens zusammenhängt. Da bekam sie nur Trofu (und Heu - aber nicht immer vorhanden) und das auch nur einmal am Tag, so dass sie generell sehr futterneidisch ist und meint, immer alles auf einmal essen zu müssen.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 14:38

Zitat:
Über Kaninchen und Osteoporose habe ich keine näheren Infos.
Interessant sind aber doch in diesem Zusammenhang nur die Zahlen für Kaninchen. Es gibt mittlerweile soviele kastrierte Häsinnen, von Osteoporose hört man nichts, nichteinmal von Rammlern, die ja oft in deutlich jüngerem Alter kastriert werden.

Was das Risiko angeht, kann ich Tinachen zustimmen. Bei einem erfahrenen Tierarzt ist das heutzutage ein Routineeingriff. In der Regel sind sie am Tag nach der OP wieder fit.



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Geändert von Hase2 (10.06.2014 um 14:43 Uhr).

Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 15:30

Zitat:
Zitat von Hase2 Beitrag anzeigen

Was das Risiko angeht, kann ich Tinachen zustimmen. Bei einem erfahrenen Tierarzt ist das heutzutage ein Routineeingriff. In der Regel sind sie am Tag nach der OP wieder fit.
Eine Mandelop oder eine Blinddarmentfernung sind beim Menschen heute auch Routine. Trotzdem lasse ich mir doch nicht beides prophylaktisch entfernen, nur weil irgendwann mal was passieren könnte. Wo würde das denn enden? Lasse ich mir dann als gesunde Frau Brüste und Gebärmutter vorsorglich entfernen, weil ich theoretisch irgendwann mal Krebs bekommen könnte?

Lasst ihr Häsinnen ab einem bestimmten Alter dann auch grundsätzlich die Gesäugeleisten entfernen, weil es dort zu Tumoren kommen könnte?



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 20:13

Zitat:
Zitat von Kreusa Beitrag anzeigen
Eine Mandelop oder eine Blinddarmentfernung sind beim Menschen heute auch Routine. Trotzdem lasse ich mir doch nicht beides prophylaktisch entfernen, nur weil irgendwann mal was passieren könnte. Wo würde das denn enden? Lasse ich mir dann als gesunde Frau Brüste und Gebärmutter vorsorglich entfernen, weil ich theoretisch irgendwann mal Krebs bekommen könnte?

Lasst ihr Häsinnen ab einem bestimmten Alter dann auch grundsätzlich die Gesäugeleisten entfernen, weil es dort zu Tumoren kommen könnte?
Ich denke das ist der große Unterschied. Wir Menschen können uns zu Schmerzen, Auffälligkeiten, usw. äußern und sofort reagieren was ja unsere lieben Tiere nicht können.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.05.2014
Beiträge: 249
Medu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 21:44

Ich finde es toll, dass Ihr Euch alle so viele Gedanken macht (natürlich bzgl. diesem Thema auch schon für Euch selbst längst gemacht hattet) und Ihr habt auch wirklich alle trifftige und einleuchtende Gründe sowohl für das DAFÜR wie auch für das DAGEGEN.
Leider kann ich alle Argumente verstehen und empfinde sie alle als nachvollziehbar. Selbstverständlich muss ich aber jetzt meine eigene Entscheidung (na ja, 2 Wochen Zeit habe ich ja noch) treffen und das finde ich wirklich schwer. Irgendwie empfinde ich es als 50:50 und keine Seite überwiegt...




Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.06.2014, 23:16

Zitat:
Zitat von iLulu Beitrag anzeigen
Es kommt wohl häufig vor, dass die Weibchen schon aus der Scheide bluten bevor dann endlich zum Tierarzt gefahren wird. Dann ist es natürlich in den meisten Fällen zu spät.
Die Frage ist, ob man immer die Chance hat, es früher zu bemerken. Ich dachte ja auch, wenn irgendwas ist, dann kriegst du das schon mit. Auf einmal war dann Blut im Klo, und das Blut war das einzige - ich betone nochmal: das EINZIGE! - Symptom der Entzündung. Ja, natürlich senkt es das Risiko enorm, wenn man seine Tiere gut im Blick hat - bei allen Erkrankungen. Aber man kann einfach nicht immer absolut alles sofort sehen. Schon allein deshalb nicht, weil Kaninchen sich von Natur aus möglichst lange nichts anmerken lassen.

Zitat:
Zitat von Kreusa Beitrag anzeigen
Eine Mandelop oder eine Blinddarmentfernung sind beim Menschen heute auch Routine. Trotzdem lasse ich mir doch nicht beides prophylaktisch entfernen, nur weil irgendwann mal was passieren könnte. Wo würde das denn enden? Lasse ich mir dann als gesunde Frau Brüste und Gebärmutter vorsorglich entfernen, weil ich theoretisch irgendwann mal Krebs bekommen könnte?

Lasst ihr Häsinnen ab einem bestimmten Alter dann auch grundsätzlich die Gesäugeleisten entfernen, weil es dort zu Tumoren kommen könnte?
Jetzt kommen wieder diese hinkenden Vergleiche... Es ist doch alles eine Frage dessen, was wahrscheinlich und im Falle eines Ausbruchs gefährlich und somit sinnvoll ist (wenn ich heute eine Mandelentzündung bekomme, dann merke ich das fix, kann zum Arzt gehen und die OP ist nach dem Auftreten immer noch gar keine Sache, Mandeln raus und gut. Wenn mein Kaninchen einen Tumor in der Gebärmutter hat, dann merke ich das mitunter erst viel zu spät, die OP ist dann gefährlich, das Risiko steigt beträchtlich und evtl. hat der Krebs schon gestreut. Was soll daran jetzt bitte vergleichbar sein?).

Und zum Thema gesunde Frau lässt sich Brüste und Gebärmutter entfernen. Wenn ich weiß, dass mein persönliches Erkrankungsrisiko hoch ist - why not?! Siehe Angelina Jolie. Und die ist nur ein Einzelfall. Es gibt genug Frauen, die sich die Brüste oder die Gebärmutter vorsorglich entfernen lassen haben, da ihr Krebsrisiko erhöht war und sie lieber mit der OP und fehlenden Organen/Körperteilen als mit der Angst vor Krebs leben wollten. Was ist daran bitte verwerflich? Vielleicht ist das schwer nachvollziehbar, wenn man nicht persönlich betroffen ist. Bei mir jedenfalls liegt Brustkrebs leider in der Familie und ich schließe eine solche Entscheidung auch für mich selbst nicht aus.

Und was die Gesäugetumore bei Kaninchen betrifft, wird die Gefahr des Auftretens durch die Kastration ohnehin gesenkt.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.11.2013
Beiträge: 669
Kanarienvogel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 01:02

Zitat:
Zitat von Medu Beitrag anzeigen
Ich finde es toll, dass Ihr Euch alle so viele Gedanken macht (natürlich bzgl. diesem Thema auch schon für Euch selbst längst gemacht hattet) und Ihr habt auch wirklich alle trifftige und einleuchtende Gründe sowohl für das DAFÜR wie auch für das DAGEGEN.
Leider kann ich alle Argumente verstehen und empfinde sie alle als nachvollziehbar. Selbstverständlich muss ich aber jetzt meine eigene Entscheidung (na ja, 2 Wochen Zeit habe ich ja noch) treffen und das finde ich wirklich schwer. Irgendwie empfinde ich es als 50:50 und keine Seite überwiegt...

Wir könnten ja so eine Liste erstellen:

Pro:
1. Aggressionen hören auf
2. Die Tiere haben weniger "Stress"
3. Geringe Wahrscheinlichkeit, dass was schief läuft.
4. Es wird Gebärmutterproblemem im Alter vorgebeugt und die Todeswahrscheinlichkeit sinkt.
5. Man muss nicht unbeding später in der Lage sein, eine Gebärmutterkrankheit zu entdecken und wenn man sie entdeckt, könnte es zu spät sein.
6. Den Weibchen ist es vollkommen egal, sie werden eh nicht viel von mitkriegen.


contra:
1. Fehler während der OP eventuell Tod
2. Schwerwiegende Folgen nach der OP (zb. inkontinenz)
3. Kostet viel
4. Es gibt keine Garantie, dass das Markieren aufhört.
5. Es gibt keinen triftigen Grund (wie ständige Scheinschwangerschaft) die Tiere unnötig unters Messer zu legen. Es besteht ein unnötiges Risiko.
6. Die Wahrscheinlichkeit von Gebärmutterproblememen im Alter ist gering.
7. Gewisse Hormonfunktionen würden nicht mehr funktionieren, für die die Gebärmutter zuständig ist.
8. Das Weibchen kann nach der Kastra zu nehmen.
9. Aus moralischen und optischen Gründen, siehe Mensch-Kaninchen vergleich.

Ich hab nur Wiederholt was andere geschrieben haben, ich bin nicht unbedingt selber Meinung. Manches Wiederspricht sich auch...
Wer will kan was ändern oder ergänzen.
Und wie gewichtig manche Punkte sind ist auch Meinungssache...



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Geändert von Kanarienvogel (11.06.2014 um 01:07 Uhr).

Benutzerbild von iLulu
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 4.098
iLulu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 10:11

Auch wenn es nicht deine Meinung war, möchte ich zu einigen Punkten meinen Senf dazu geben

Zitat:
Zitat von Kanarienvogel Beitrag anzeigen
Pro:
1. Aggressionen hören auf - FALSCH! Hat man ein dominantes Weibchen müssen die Aggressionen nicht aufhören. (Meine Leila verteidigt ihr Klo beim saubermachen immer noch so energisch wie vorher.) Es muss also nicht zwangsläufig eine Verhaltensänderung auftreten.
2. Die Tiere haben weniger "Stress" - nur richtig, wenn es vorher viel Stress z.B. auf Grund von Scheinschwangerschaften gab. Ansonsten verändert sich stressmäßig nichts für die Tiere.
3. Geringe Wahrscheinlichkeit, dass was schief läuft. -Wenn man einen guten TA wählt, der z.B. mit Gasnarkose arbeitet.
4. Es wird Gebärmutterproblemem im Alter vorgebeugt und die Todeswahrscheinlichkeit sinkt.
5. Man muss nicht unbeding später in der Lage sein, eine Gebärmutterkrankheit zu entdecken und wenn man sie entdeckt, könnte es zu spät sein.
6. Den Weibchen ist es vollkommen egal, sie werden eh nicht viel von mitkriegen. - Sie kriegen es schon mit, also die OP und das ist sicher stressig. Aber sie vergessen es auch schnell wieder



contra:
1. Fehler während der OP eventuell Tod - wenn man seinen TA mit Bedacht auswählt und andere Krankheiten ausschließt halte ich dieses Risiko für sehr gering.
2. Schwerwiegende Folgen nach der OP (zb. inkontinenz + Übergewicht)
3. Kostet viel
4. Es gibt keine Garantie, dass das Markieren aufhört.
5. Es gibt keinen triftigen Grund (wie ständige Scheinschwangerschaft) die Tiere unnötig unters Messer zu legen. Es besteht ein unnötiges Risiko. - Wenn ein triftiger Grund besteht, brauch man keine Pro-Contra-Liste.
6. Die Wahrscheinlichkeit von Gebärmutterproblememen im Alter ist gering. - Gibt es dazu Statistiken? Mein TÄ ist definitv anderer Meinung. Selbst bei jungen Kaninchen (1-2 Jahre) gibt es häufig schon Veränderungen in der Gebärmutter, die zumindest darauf hindeuten, dass es später zu Tumoren gekommen wäre.
7. Gewisse Hormonfunktionen würden nicht mehr funktionieren, für die die Gebärmutter zuständig ist.
8. Das Weibchen kann nach der Kastra zu nehmen. - gehört für mich zu Spätfolgen.
9. Aus moralischen und optischen Gründen, siehe Mensch-Kaninchen vergleich. - Kann Pro- und Contra-Punkt sein. Je nach dem wie die eigene Einstellung dazu ist.
Die Entscheidung kann einem leider keiner abnehmen. Es sei denn es gibt schon deutliche Anzeichen...
Ich persönlich würde vermutlich in Zukunft provisorisch Kastrieren lassen, weil ich für Leila keine Nachteile entdecken kann, und, weil ich eben schon ein Kaninchen so verloren habe.



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 10:35

Hier die Liste von der Kaninchenwiese:

Pro Weibchen-Kastration
Kaninchen neigen zu Gebärmutterkrebs und können auch andere Gebärmuttererkrankungen bekommen (jedoch nicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%, wie oft dargestellt). Gerade wenn man einen solchen Krebs schon erlebt hat, möchte man ihm gerne vorbeugen.
Gebärmuttererkrankungen werden oft zu spät oder gar nicht diagnostiziert, so dass Kaninchen daran unnötig leiden und sterben. Kaum ein Halter macht Gebärmutterkrebs-Vorbeuge-Untersuchungen. Es ist schmerzlich, wenn man als Halter zu spät eine solche Erkrankung feststellt und nicht mehr helfen kann.
Bei Entdeckung des Krebses kann er bereits metastasiert sein.
Junge Kaninchen vertragen die Kastration meist besser als alte, bereits erkrankte Weibchen. Geschwächte Tiere sind manchmal gar nicht mehr für eine Kastration geeignet.
Kaninchen brauchen ihre Gebärmutter in der Liebhaber-Haltung nicht für die Fortpflanzung.
Durch die Kastration wird man den Kaninchen gerade in Innenhaltung besser gerecht und es wird lästiges Verhalten unterbunden (Urin-spritzen, Aggressivität...).
Manche Halter sprechen sogar davon, dass die Kaninchen durch die Kastration verträglicher mit Artgenossen werden (dies ist jedoch nicht immer der Fall).
Im Falle von Gebärmutterkrebs ist die Kastration zwingend nötig und auch nicht umstritten.
Kaninchen, die Kontakt zu anderen (Wild)kaninchen haben könnten, sollten kastriert werden um Nachwuchs zu vermeiden.
Die Kastration von Weibchen gehört in Tierkliniken bereits zur Routine, dadurch sinkt das Risiko für Komplikationen.
Kaninchen können in Gefangenschaft ihren Sexualtrieb nicht richtig ausleben und leiden dadurch oft unter einem übersteigerten Sexualtrieb.
Sehr viele Tierärzte raten auf Grund ihrer Erfahrung zur vorsorglichen Kastration.
Ultraschalluntersuchungen und Röntgenaufnahmen können eine Gebärmuttererkrankung nicht zu 100% anzeigen, dadurch kann falsche Sicherheit vermittelt werden.





Contra Weibchen-Kastration
Nur weil eine Erkrankung häufig ist, muss man nicht gleich das gesamte Organ vorsorglich entfernen (z.B. die Brust bei Frauen, da Brustkrebs häufig vorkommt oder die Zähne beim Kaninchen, weil Zahnerkrankungen gehäuft auftreten). Viele Gebärmutterveränderungen sind gutartig (Zysten) und nur durch die Masse irgendwann beeinträchtigend.
Eine vorsorgliche Kastration verstößt gegen das Tierschutzgesetz, weil kein Grund vorliegt (sie ist selten nötig um Nachwuchs zu verhindern und medizinisch besteht auch kein Grund). Die Gesetzesgrundlage ist § 6 TschG "Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres.". Die Gebärmutter ist ein Organ, die dabei entnommen wird.
Die Weibchen-Kastration ist ein recht großer Eingriff mit langem Bauchschnitt, zudem besteht das Narkoserisiko. Es ist tragisch, wenn ein ein- oder zweijähriges Kaninchen an einer Operation stirbt, die nicht nötig gewesen wäre - vielleicht wäre es nie an Krebs erkrankt und selbst wenn, hätte es davor sicher noch ein paar Jahre länger gelebt.
Der Sexualtrieb ist eine recht natürliche Sache, der zum Kaninchen dazu gehört. Mit der Kastration beraubt man es ein Stück weit seiner natürlichen Triebe.
Ist es vertretbar, ein Kaninchen zu operieren um es an die menschlichen Bedürfnisse anzupassen (z.B. Verhindern von Urin spritzen)?
Die meisten Krebsformen der Gebärmutter entstehen erst im höheren Alter (ab 4-5 Jahren), auch wenn es Ausnahmen gibt.
Tierärzte sehen besonders viele erkrankte Kaninchen, da sie die kranken Tiere betreuen. Die gesunden Tiere, die nicht in der Praxis landen, würden das Bild anders aussehen lassen. Zudem haben Tierärzte manchmal ein finanzielles Interesse an diesem Eingriff und sind daher nicht neutral.
Vorbeugung ist möglich (Kenntniss über die Anzeichen von Gebärmuttererkrankungen, regelmäßiges Abtasten, Ultraschall/Röntgenbild bei Verdacht). Anzeichen: Aggressivität, Unruhe, Schmerzen beim Abtasten, häufige Scheinschwangerschaften (bis zu 2 oder 3x im Jahr ist ganz normal, ist das Weibchen dauerhaft schweinwanger, ist es hingegen auffällig), Schweidenausfluss, allgemeine Krankheitszeichen wie Mattigkeit, geringe Nahrungsaufnahme, Abmagerung bei einem recht dicken Bauch oder sogar einer Gewichtszunahme.
Im Krankheitsfall kann man Kaninchen immer noch kastrieren.
Gebärmutterkrebs-Operationen sind bei alten Kaninchen oft nicht nötig, da sie an anderen Erkrankungen sterben, bevor der Krebs sich schmerzhaft oder lebensgefährlich auswirkt.



[url]http://kaninchenwiese.de/allgemeines/geschlecht-kastration/[/url]



Was ich noch loswerden wollte... Ich finde es schade, dass man hier oft hingestellt wird, als würde man fahrlässig handeln, wenn man seine Mädels präventiv kastrieren lässt, obwohl man sich immerhin überhaupt um Prävention kümmert - viele der Kastrationsgegner verschreien zwar die Kastration, nehmen aber die Gefahr von Gebärmuttererkrankungen und -krebs in meinen Augen auf die leichte Schulter und beugen dann überhaupt nicht vor (z.B. durch regelmäßigen Ultraschall).



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Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 19:44

Man kann es so oder so sehen, jeder macht andere Erfahrungen. Deine Häsin, Keks3006, hatte Gebärmutterprobleme und da war die Kastration ein guter und lebenswichtiger Schritt, meine Lilly wurde durch die Kastration krank, weshalb ich nie wieder eine Häsin vorsorglich kastrieren lassen würde. Das muss jeder selbst entscheiden.

Und du schreibst, wir Kastrationsgegner würden den Befürwortern Fahrlässigkeit unterstellen...aber genau so kommt es auch zu uns "Gegnern" rüber, wir wären fahrlässig, weil wir nicht vorsorglich kastrieren lassen.

Und zum Thema Vorbeugung, wer lässt seine Kaninchen wirklich regelmäßig vorsorglich komplett durchchecken, also mit allem drum und dran, Röntgen und Ultraschall von Kopf bis Fuß, regelmäßige Blutabnahmen...es könnten ja noch viele andere Erkrankungen auftreten, die sonst unentdeckt bleiben.



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Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 23:03

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Man kann es so oder so sehen, jeder macht andere Erfahrungen. Deine Häsin, Keks3006, hatte Gebärmutterprobleme und da war die Kastration ein guter und lebenswichtiger Schritt, meine Lilly wurde durch die Kastration krank, weshalb ich nie wieder eine Häsin vorsorglich kastrieren lassen würde. Das muss jeder selbst entscheiden.
Nichts anderes sage ich ja - dass jeder die Entscheidung selbst treffen muss. Deshalb finde ich es aber gerade so schade, dass in diesem Forum bei einer solchen Frage immer gleich grundsätzlich gegen die Kastration gewettert wird (siehe die ersten Posts in diesem Thread), sodass dem Fragenden gar keine objektive Entscheidung ermöglicht wird, denn es wird ja erstmal nur abgeraten und aufgezeigt, wieso man keine Kastration machen lassen sollte. Ich würde nie und habe, so weit ich weiß, auch nie jemandem zu einer Kastration geraten, denn abwägen muss der Halter aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen, seinem Gefühl, was auch immer.

Übrigens habe ich ja zwei Häsinnen und nur bei einer war die Kastration medizinisch notwendig, kastriert sind aber beide.

Zitat:
Zitat von hasis2011 Beitrag anzeigen
Und du schreibst, wir Kastrationsgegner würden den Befürwortern Fahrlässigkeit unterstellen...aber genau so kommt es auch zu uns "Gegnern" rüber, wir wären fahrlässig, weil wir nicht vorsorglich kastrieren lassen.
In diesem Forum habe ich, wie gesagt, das Gefühl, dass die "Gegner" überwiegen und dass Kastrationen grundsätzlich sehr kritisch gesehen werden und man sich verteidigen muss, wenn man vorsorglich kastrieren lässt.

Und um das auch nochmal zu sagen... Ich kann ganz ehrlich jeden verstehen, der sich gegen die OP entscheidet. Ich werde wohl auch selber immer ein mulmiges Gefühl vor einer Weibchenkastra haben (wie auch vor jeder anderen OP), egal, wie oft sie schon gut gegangen ist, und mich fragen, ob ich das Richtige tue.



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Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 207
Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 23:29

Es hat hier niemand "gewettert", sondern es wurden Meinungen, Argumente und Erfahrungen abgegeben.
Nur weil ein großer Teil davon nicht deiner entspricht, brauchst du dich jetzt nicht so beleidigt anzustellen.

Du beklagst dich, weil du dir wünscht, dass deine Meinung mehr Unterstützung bekommt. Mit welchem Recht? Empfindest du dich als diskriminierte Randgruppe???

"Objektiv" ist deine Meinung genausowenig wie andere auch, und wie gut irgendwer recherchiert und wie sorsam jemand seine Entscheidung trifft, hängt von ihm selbst ab.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 15.04.2014
Beiträge: 207
Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.06.2014, 23:36

Zitat:
Zitat von Hase2 Beitrag anzeigen
Interessant sind aber doch in diesem Zusammenhang nur die Zahlen für Kaninchen. Es gibt mittlerweile soviele kastrierte Häsinnen, von Osteoporose hört man nichts, nichteinmal von Rammlern, die ja oft in deutlich jüngerem Alter kastriert werden.

Was das Risiko angeht, kann ich Tinachen zustimmen. Bei einem erfahrenen Tierarzt ist das heutzutage ein Routineeingriff. In der Regel sind sie am Tag nach der OP wieder fit.
Ob du es glaubst oder nicht, selbst in der Humanmedizin ist es üblich, Erkenntnisse aus Versuchen an anderen Tieren einzubeziehen.
Weiche Knochen zeigen sich bei Kaninchen und Nagern übrigens besonders häufig durch Kieferprobleme. Und die sind ja nun nicht selten.

Dass ein Eingriff routinemäßig durchgeführt wird, und die Tiere ihn in der Regel überleben, bedeutet nicht, dass er frei von langfristigen Folgen wäre.



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
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Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2014, 00:11

Zitat:
Zitat von Pocket Beitrag anzeigen
Es hat hier niemand "gewettert", sondern es wurden Meinungen, Argumente und Erfahrungen abgegeben.
Nur weil ein großer Teil davon nicht deiner entspricht, brauchst du dich jetzt nicht so beleidigt anzustellen.

Du beklagst dich, weil du dir wünscht, dass deine Meinung mehr Unterstützung bekommt. Mit welchem Recht? Empfindest du dich als diskriminierte Randgruppe???

"Objektiv" ist deine Meinung genausowenig wie andere auch, und wie gut irgendwer recherchiert und wie sorsam jemand seine Entscheidung trifft, hängt von ihm selbst ab.
Offenbar werden meine Kommentare missverstanden. Ich bin doch nicht beleidigt, nur weil jemand eine andere Meinung hat. Es ist doch gut und richtig, dass jeder handelt, wie er es mit sich selbst am besten vereinbaren kann. Und es wurde eben hier z.B. ganz zu Anfang nicht nur gesagt, was die eigene Meinung ist, sondern auch direkt heraus von einer Kastration in diesem konkreten Fall abgeraten und sogar die Tierarztpraxis der Geldgier beschuldigt, das finde ich einfach schade und für den Fragesteller nicht von Vorteil.

Und nein, ich beklage mich auch nicht, dass meine Meinung unterstützt werden soll, nur darüber, dass hier einfach oft nur eine Seite beleuchtet wird.

Selbstverständlich ist meine Meinung nicht objektiv, deshalb ist es ja meine Meinung; Meinungen sind immer subjektiv. Aber mir ist es einfach wichtig, dass zum Thema Weibchenkastrationen beide Seiten beleuchtet werden, damit sich der, der sich damit gerade auseinandersetzen muss, eben unvoreingenommen eine Meinung bilden kann, und dass man deshalb die Sachlage möglichst objektiv schildert. Natürlich kann man sagen, Pech gehabt, wenn er nicht selber recherchiert, aber was soll er auch noch recherchieren, wenn klipp und klar gesagt wird: lass es.

Lies meine Posts ruhig, wie du willst. Ich habe nie gesagt, dass Kastrationen der Königsweg sind, dass alle Weibchen kastriert gehören, dass alle fahrlässig handeln, die das nicht tun usw. Ich habe auch schon mehrfach betont, dass es mir nicht darum geht, meine Ansichten weiterzugeben, sondern dass einfach jeder die Entscheidung selbst treffen muss und dass es dazu wichtig ist, Pro- und Kontraargumente gleichermaßen zu kennen. Wenn du irgendwas anderes in meine Posts reinlesen willst, dann bitte sehr, viel Spaß.

I'm out.



__________________



Zwergkaninchen
 
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Pocket befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2014, 10:55

Zitat:
Zitat von Keks3006 Beitrag anzeigen
Und es wurde eben hier z.B. ganz zu Anfang nicht nur gesagt, was die eigene Meinung ist, sondern auch direkt heraus von einer Kastration in diesem konkreten Fall abgeraten und sogar die Tierarztpraxis der Geldgier beschuldigt, das finde ich einfach schade und für den Fragesteller nicht von Vorteil.

Lies meine Posts ruhig, wie du willst. Ich habe nie gesagt, dass Kastrationen der Königsweg sind, dass alle Weibchen kastriert gehören, dass alle fahrlässig handeln, die das nicht tun usw. Ich habe auch schon mehrfach betont, dass es mir nicht darum geht, meine Ansichten weiterzugeben, sondern dass einfach jeder die Entscheidung selbst treffen muss und dass es dazu wichtig ist, Pro- und Kontraargumente gleichermaßen zu kennen. Wenn du irgendwas anderes in meine Posts reinlesen willst, dann bitte sehr, viel Spaß.

Weshalb sollte jemand, der eine klare Position zu dem Thema hat, irgendwelche Pro- und Kontra-Listen zitieren? Und was ist daran "schade"?

Und wer hat dir in den Mund gelegt, dass "Kastrationen der Königsweg" seien?

Du verlangst hier von der Kontra-Seite, dass sie gefälligst auch Pro-Argumente zu liefern habe.
Und deine vorwurfvolle Wortwahl ("schade") klingt definitiv beleidigt.




Benutzerbild von iLulu
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iLulu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2014, 11:28

Zitat:
Zitat von Pocket Beitrag anzeigen
Weshalb sollte jemand, der eine klare Position zu dem Thema hat, irgendwelche Pro- und Kontra-Listen zitieren? Und was ist daran "schade"?
Wie kann man eine klare Position zu einem Thema haben, dass in keinster Weise klar ist?
Man kann durch Erfahrungen eine eigene subjektive Position haben, trotzdem sollte man doch jedem die Chance lassen sich eine eigene Meinung zu bilden. Dafür sind aber Argumente (und zwar Pro und Contra) notwendig.



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Geschrieben am 12.06.2014, 11:47

Zitat:
Zitat von iLulu Beitrag anzeigen
Wie kann man eine klare Position zu einem Thema haben, dass in keinster Weise klar ist?
Man kann durch Erfahrungen eine eigene subjektive Position haben, trotzdem sollte man doch jedem die Chance lassen sich eine eigene Meinung zu bilden. Dafür sind aber Argumente (und zwar Pro und Contra) notwendig.
Jetzt wirds albern.

Ich bin hier nicht diejenige, die anderen den Mund verbieten, oder ihnen vorschreiben will, was sie von sich geben sollten.
Es kann hier doch jede pro Kastration argumentieren oder ihre Unschlüssigkeit demonstrieren wie sie möchte, aber doch bitte nicht verlangen, dass ich das übernehme, oder daran herumkritteln, dass ich meine Meinung als solche vertrete, ohne mich dafür zu entschuldigen.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 12.07.2012
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iLulu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2014, 12:37

Ich sehe das anders. Wenn ich jemandem helfen möchte eine Entscheidung zu treffen möchte ich demjenigen so gut wie möglich helfen eine Basis für die Entscheidung zu schaffen.

Dazu gehört auch meine eigene Meinung herauszustellen, die ich auf Grund von Erfahrungen entwickelt habe. Bei mir ist die Meinung im übrigen überhaupt nicht festgezogen, weil ich einfach zu wenig weibliche Tiere hatte bzw. diese früher leider nicht so gehalten habe, dass ich mir über soetwas Gedanken gemacht hätte.

Aber egal, ich sehe das Forum nicht als Plattform wo ich immer wieder meine Meinung runterschreibe und versuche andere davon zu überzeugen, sondern als Plattform, auf dem ich Vor- und Nachteile und die verschiedensten Meinungen austauschen kann. Dabei kann auch die eigene Meinung mal ins Schwanken geraten oder kippen.

Ich unterstelle übrigens auch keinem, dass er albern oder beleidigt ist, denn das kann man in einer schriftlichen Kommunikation überhaupt nicht feststellen.

Und, wer verbietet hier denn jemandem den Mund? Ich sehe niemanden, der das tut.



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Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.06.2014, 13:15

Zitat:
Zitat von Pocket Beitrag anzeigen
Dass ein Eingriff routinemäßig durchgeführt wird, und die Tiere ihn in der Regel überleben, bedeutet nicht, dass er frei von langfristigen Folgen wäre.
Liest du eigentlich was man schreibt? Es würde ja wohl deutlich genug von Langzeiterfahrung gesprochen.
Btw wie sieht es eigentlich mit deine Praxiserfahrung mit Kaninchen zu diesem Thema aus

Im übrigen kann ich Keks nur zustimmen, ich finde es schade, dass Leute, die auch die positive Seiten aufzeigen so abgewatscht werden ...



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