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| Zitat:
Das Pro-Argument war "Das ist ein Routineeingriff" und meine Entgegnung darauf, dass "routine" nicht mit "harmlos" gleichzusetzen ist. Kapiert?Zitat:
Und was soll diese süffisante Frage? Jetzt stellst du meine Grundlage in Frage, weil dir meine Folgerungen nicht in den Kram passen. Zitat:
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![]() Ich interpretiere auch nicht "wie es mir passt" sondern sinngemäß...Überdenke mal deine Wortwahl. Und zum hundertsten mal: Es ist nicht meine Aufgabe, andererleuts Argumente wiederzukäuen. Oder das zu schreiben, was irgendwem genehm ist. Wie kommst du dazu, das zu verlangen ? Du tust so, als würde ich in deinem Auftrag eine Beratung durchführen, und hätte nicht deinen Erwartungen entsprochen. Es ist einfach unverschämt, sich so aufzuführen. Es ist dich hier auch niemand dafür angegangen, dass du eine andere Meinung vertrittst und deutlich pro Vorsorge-Kastration tendierst.
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| Gebärmutterveränderungen findet man häufig bei Häsinnen die älter als 3-4 Jahre sind, jedoch muß das nichts pathologisches sein sondern ist in der Regel egal und nur sehr selten eine Todesursache. Frauen jenseits der 30 haben übrigens auch meist Veränderungen der GBM. Ich persönlich habe in 10 Jahren noch nie eine Häsin an Gebärmutterkrebs oder ähnlichem verloren. Ich kastriere die Damen nicht prophylaktisch.
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| Was ich schreibe soll kein Angriff oder so sein, also bitte nicht auf mich losgehen!!! ![]() Zitat:
Also meiner Meinung ist es doch in Ordnung wenn jeder seine Eigene Meinung darlegt und sich nicht auf die "Seite" konzentriert, die ihn nicht anspricht. Zitat:
Zitat:
Das schreib ich nur, dass ich gemerkt habe, dass in vielen Threads sehr aggressiv gekontert wird, nur wen jemand anderer Meinung ist - musste ich selbst Erfahren. Nur weil ich schreibe, dass ich meine Kaninchen hin und wieder wasche, musste ich mir eine Seite lang indirekt so etwas wie: „Bist du blöd oder was?!“ anhören. Ich finde sowas macht Threads uninteressant zu lesen und man verliert das Interesse hier zu schreiben, wenn man überall angegriffen wird. Das macht es auch schwer objektiv und ausgeglichen zu bleiben, da man gezwungen ist sich zu verteidigen, was dazu führt, dass es immer vulgärer wird. Jeder hat seine eigene Meinung, doch schreibt man diese hier auf, muss man tierisch aufpassen, das diese auch den anderen passt oder man wird „Rausgeekelt“ als schlechte Halterin oder "es ist schlecht was du schreibst". Ich finde es könnte netter sein. ![]() ![]() So, sorry, musste Dampf ablassen!! Ich fand den Anfang der Diskussion so interessant, endlich konnte man mehrere Meinungen lesen und schreiben und wiederlegen und intepretieren, doch sowas muss immer so wie hier Enden... das ist so schade!!! Jetzt wird dieser Thread sicher geschlossen... ![]() Geändert von Kanarienvogel (12.06.2014 um 18:49 Uhr).
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Jetzt aber zurück zum Thema: Ich finde es richtig, dass jeder seine eigenen Erfahrungen schildert, ABER: es ist genauso richtig dass er auf die Risiken und Probleme hinweist die ihm im Rahmen der eigenen Entscheidungsfindung bekannt geworden sind. Ich selbst habe zwei Häsinnenkastrationen miterlebt. Die erste, aufgrund einer vergrößerten Gebärmutter gemacht, verlief erfolgreich. Allerdings war Jule die ersten 24 Stunden völlig neben sich und ist damit kein Einzelfall. Das war schon wirklich hart. Die zweite war Wuschel, die aufgrund eines bis dahin unentdeckten Tumors notkastriert wurde. Auch sie hat die OP überlebt, verstarb aber kurz darauf vermutlich an einem Darmkollaps. Da dürfte nicht nur in der Gebärmutter einiges los gewesen sein krebsmäßig. Übrigens eine sehr ungewöhnliche Tumorstruktur. Ich würde trotz des Verlustes von Wuschel nicht vorbeugend kastrieren lassen. Die Risiko-Nutzen-Abwägung fällt für mich gegen eine Kastration aus soweit keine Gebärmutterveränderungen vorliegen, weil das Operationsrisiko dagegen steht und die Rekonvaleszenzphase nicht ganz ohne ist. Nur bei festgestellten Veränderungen würde ich eine Kastration durchführen lassen.
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| Ic lese das hier mal wieder zu spät. Aber mal eine Frage: Meint ihr wirklich dass diese Art der Diskusion die Threaderstellerin wirklich weiter bringt? Zum Thema weiberkastration: ich lasse nicht ohne medizinischen Grund kastrieren. Ich kann die gegenseite verstehen. Man will halt das beste für das Tier und ein möglichst langes gesundes Leben. Ob das aber durch vorsorgliche OPs garantiert ist bezweifel ich. Ich persönlich hatte beim ersten Beitrag irgendwie auch das gefühl dass der TA geldmachen will und mir kam da der gedanke dass ich echt froh bin dass ich eine Ärztin habe mit der man alle Behandlungsoptionen absprechen kann die aber auch sagt was sie für sinnvoll hält. Z.B. hat sie mir mal von einem Ultraschall abgeraten da dieser eh meistens nicht aussagekräftig ist. Gebährmutterveränderungen sieht man je nachdem erst auf dem OP-Tisch. Ich finde das Thema sehr schwierig. und man kann dir wirklich die entscheidung nicht abnehmen. Ich selber werde meine Zippe nur kastrieren lassen wenn es durch zu häufige Scheinschwangerschaften notwendig wird. Sie hat bisher 3mal ein Nest gebaut und ist grad in der Pubertät.
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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| Hallo zusammen der termin war für den 26.06. geplant. jetzt sieht es aber so aus, dass eins der bd weibchen, welches eigentlich das stärkere oder dominantere war, kurzzeitig unter Durchfall litt (zu viel giersch, das ist schon wieder vorbei). seitdem sie allerdings diesen krankheitsfall hatte, ist das böckchen sie nur noch am jagen, auch jetzt noch. für mich sieht das so aus, als ob sie vllt. doch noch etwas anderes hat, daher werde ich den ursprüngl. op termin jetzt wohl eher als untersuchungstermin nutzen (und alle 3 kaninchen mitnehmen, wie sonst auch). sie sieht irgendwie so dick aus...die köttel sind aber normal braun und immer noch recht klein. mir scheint übrigens ein weiterer contra grund zu sein, dass wenn ich die bd weibchen jetzt kastrieren lassen würde, das böckchen die ja total fertigmachen könnte...irgendwas scheint da eh nicht zu stimmen, weil die sich normalerweise viel besser wehren würde...auch das andere weibchen ist ihr gegenüber ziemlich gemein (fangen die nicht an, ein kaninchen zu mobben, wenn dieses krank ist?) jedenfalls scheint es eh nicht einfach zu sein, bei 3 streitenden kaninchen 2 davon durch eine op zu schwächen, wenn eins davon eh schon arg gemobbt wird, oder? ich denke, ich werde den termin am do erst mal nutzen, um abzuklären, ob die mistiy auch wirklich gesund ist... aber was mache ich, wenn die sagen, wir müssen ultraschall machen, tatsächlich ein verdacht auf gebärmutterprobleme (die sieht so aufgeplustert/dick aus)? und wenn die dann sagen, wir müssen operieren? lasse ich dann bd doch operieren und warte mit dem böckchen auf die bd? fragen über fragen...tut mir leid ![]()
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| Falls es jmd wissen möchte, ich war/bin Euch allen sehr dankbar für diesen thread, das momentane Fazit sieht so aus: Misty hat die Verdauungsprobleme überwunden, sie war einfach zu gierig, aber jetzt ist wieder alles beim alten. Aber leider sieht es so aus, als ob das andere Weibchen doch unter länger anhaltender Scheinschwangerschaft leidet und daher vermehrt gestresst ist. Dadurch ist natürlich die ges. Gruppe gestresst. Daher scheint also schon so etwas wie eine Notwendigkeit einer vorbeugenden OP zu geben. Es kann ja auch nicht normal sein, dass ein Weibchen über mehrere Wochen verschmutzt rumläuft, auch wenn sie ein kleiner Schmutzfuss ist. Das scheint also schlimmer geworden zu sein (letztes Jahr gab es das noch nicht). Und da ich denke, im Besitz von 2 Mädels nicht nur eine kastrieren lassen zu können, würde ich dann die OP natürlich bei beiden vornehmen lassen. Ich hasse es, solche Entscheidungen zu treffen, aber dann darf man halt keine Haustiere haben. Ich habe sie aber und daher die Verantwortung. Ich könnte es auch einfach gut sein lassen und mich in die Natur der Tiere nicht einmischen, aber MsRanger ist wirklich arg gestresst, mittlerweile seit Wochen...ich denke, da muss man etwas gegen machen...
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| es war ja anfangs immer nur von "vorsorglich" die Rede, Vorsorge würde ich natürlich bei beiden treffen...
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| Hier noch meine persönliche Erfahrungen. Meine abby hat seit sie 6 Monate alt war bis sie knapp ein Jahr alt war fast permanent scheinschwanger. Habe sie kastrieren lassen und bereue es nicht. Sie hat mmittlerweile Probleme mit der blase (blasengries) Aber ob das von der op kommt weiß ich nicht. Ich würde es jederzeit wieder machen lassen, was ich auch am Donnerstag mache. Ich habe im Februar eine zweite häsin aufgenommen und sie is so dermaßen panisch, sie geht an der glatten wand hoch (nicht übertrieben) und sie is total unausstehlich, ich hab das Gefühl, sie kann sich selbst nicht leiden ![]() Deshalb wird sie am Donnerstag kastriert und ich hoffe, ihr damit das Leben leichter und stressfreier zu machen. Sie hat bis jetzt erst ein Nest gebaut (letzte Woche).
__________________ Liebe Grüße von Mir und meinen Vierbeinern ![]() Die terrorzwerge abby und emil, phantomhamsteropi leroy und zwergenbaby jamie. Mit Jack, Pebbels und Lucy im Herzen Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860)
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Willst du kastrieren lassen um den möglicherweise hormonell bedingten Stress abzubauen bei der im Verhalten auffälligen Häsin, dann würde ich nur diese kastrieren lassen. Ich habe mich damals bei Jule und Wuschel so entschieden, Jule wurde kastriert, Wuschel nicht. Stellst du aber die Prophylaxe in deiner Entscheidungsfindung in den Vordergrund, sieht die Entscheidungsgrundlage natürlich anders aus.
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| Ich habe meine beiden Häsinnen auch kastrieren lassen , und würde es bei jeder weiteren machen . Sie sollen ja keinen Nachwuchs haben und warum soll ich ihnen den Stress zumuten mit Hormonen und Nestbau. Eine Hündin wird ja auch kastriert und Katzen . Ist in meinen Augen das gleiche . Sie waren am nächsten Tag wieder fit , haben ihre Klammern schön in Ruhe gelassen , kamen gleich wieder zum Partner, b.z.w.er war mit zur Kastra.
__________________ Liebe Grüße Heike
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Zudem die Blutsauerei in der Wohnung....
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| Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen nur den ersten und ich kann dazu sagen, dass mein Kaninchen mit 8,5 Jahren eingeschläfert wurde. Weil es einen Gebärmuttertumor hatte mit Metastasen in der Lunge. Die TÄ sagte das, dass sehr häufig bei Hasen vorkommt die nicht kastriert wurden. Die Forschung hätte ergeben das es ein Risiko gibt auch unabhängig davon ob das Kaninchen Junge bekommen hat oder nicht. Vor 8 Jahren War man mit der Erkenntnis noch nicht so weit. Wenn ich heute entscheiden müßte würde ich es tun.
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| Zitat:
Vielleicht wäre sie in kastriertem Zustand gar nicht erst 8 geworden weil sie vorher an einer Aufgasung oder Blasensteinen gestorben wäre... Was ich sagen will: Diese OP hat nicht einfach nur Vorteile. http://www.hauskaninchen.com/Seiten/Haltung/Kastration.html ich habe schon etliche Weiber beerdigt, keins davon aufgrund Gebärmutterveränderungen.
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