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Tipps zur Optimierung auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 27.09.2011
Beiträge: 4
hounce befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2011, 10:41

Tipps zur Optimierung


Schönen guten Tag,

Kurze Vorstellung

Seit 2 Wochen pflegt meine 8-jährige Tochter (de-facto momentan doch noch eher ich) ein Pärchen Zwerg-Widderchen (Rammler kastriert).
Die beiden leben in einem 6m² großen Aussengehege, welches beinahe vollständig überdacht ist.

Das Gehege ist eigentlich 2.5m hoch und auf allen Seiten von Volierendraht umschlossen, aber dadurch, dass es 50cm tief versenkt ist, erscheint es nur 2m hoch. Versenkt habe ich es, um dem Buddeltrieb meiner pelzigen Freunde Tribut zu zollen, allerdings wurde bisher nicht tiefer als 10cm gegraben. Es ist allerdings schön zu wissen, dass sie könnten, wenn sie wollten. Ausserdem weiss ich so, dass Fuchs, Marder und Co. keine Chance haben.

Bodengrund ist größtenteils Sand, etwas Stein und etwas Rindenmulch. Den Rindenmulch werde ich aber wohl bald gegen Sand tauschen, da die Entkotung kaum praktikabel ist, und der Rindenmulch neben der Toilette der bevorzugte Platz für ihre Geschäfte ist.

Ein Kaninchen-Haus ist natürlich vorhanden.

Vorbereitet habe ich mich auf den Familienzuwachs durch Lesen eines Buches von Monika Wegler (mit sehr guten Rezessionen) und das Studium diverser Internet-Seiten und Foren (diebrain, kaninchenwiese).

Meine Tiere wiegen im Augenblick ca. 1.25 kg, und sind laut Auskunft der Züchterin jetzt 12 Wochen alt. Der Tierarzt konnte das aber nicht glauben. Gleichzeitig mit meinem Rammler wurde ein anderes Kaninchen kastriert, welches 9 Monate alt war, aber etwas kleiner. Meine Tiere sind aber nicht fett, sondern wohlproportioniert, halt anscheinend eher groß.

Frage 1: Ist das Alter von 12 Wochen plausibel?

Das Ergebnis ist zwar eher irrelevant, könnte mir aber etwas über die Seriösität der Züchterin verraten, an welcher ich im Moment noch nicht zweifle.

Ernährung

Das ist das Thema, bei dem ich momentan am unsichersten bin, da ich hierzu sehr verschiedene Aussagen gehört und gelesen habe.
Ich denke, die "Heu über alles" Mentalität, wie von meiner Züchterin und Frau Wegler (zumindest in meinem Buch) propagiert, ist wohl schon etwas überholt.

Ich beschreibe einfach mal, was ich momentan so mache, und was ich zukünftig plane:

Heu

Heu wird immer angeboten, aber erst richtig angenommen, seit ich die Sorte gewechselt habe. Das erste angebotene Heu war von meiner Schwiegermutter von einer leckeren Kräuterwiese selbst gemacht. Aber obwohl die Ausgangsprodukte eindeutig hochwertig waren, ist das Ergebnis optisch und olfaktorisch dem gekauften Heu eindeutig unterlegen, weswegen ich es nur mehr als Streu verwende. Schade, ich habe jetzt 2 riesige Säcke davon, die uns nichts gekostet haben. Offenbar kann nicht jeder einfach mal so Heu machen.

Wiese

Unter Wiese verstehe ich das Zeug, welches um mein Haus herum wächst.
Größtenteils also Gras und Weisser Klee, daneben noch einiges an Löwenzahn. Roter Klee und andere (Un-) Kräuter, die ich namentlich nicht kenne, spielen untergeordnete Rollen.
Bis auf zwei Kräuter, welche ich nicht mehr anbiete, wurde alles sehr gut angenommen (eins davon sind Brennesseln).

Zwischen 6 (wenn ich aufstehe) und 7:30 (wenn ich arbeiten fahre) wird die erste Portion Wiese (etwa 200g) verabreicht.

Wenn meine Tochter zwischen 12 und 14 Uhr nach Hause kommt, gibt's die zweite Portion Wiese (etwa 100g).

Abends zwischen 18 und 22 Uhr gibts dann von mir weitere 1 oder 2 Portionen Wiese zu je ca. 150g.

Die beiden sind sehr gierige Fresser; ich schätze, Futterneid spielt hierbei auch eine Rolle.

Die erste halbe Stunde wird kaum eine Pause gemacht, erst wenn mehr als die Hälfte weggeputzt ist, gehen die beiden es etwas gemächlicher an.
Das gefällt mir so zwar nicht, ich wüßte aber nicht, was ich besser machen könnte. Vielleich noch größere Portionen anbieten, damit sie kapieren, dass die Wiese nicht ausgeht? Dann habe ich aber Angst, dass sie einfach noch mehr schnell schlingen, und Probleme bekommen, die momentan noch nicht vorhanden sind.

Frage 2: Insbesondere morgens ist die Wiese sehr feucht, beinahe schon nass. Ich schwenke das Grün zwar etwas in einem Handtuch, es bleibt aber feucht. Die Pelznasen scheint das zwar nicht zu stören, aber ich frage trotzdem mal: Sollte ich das Grünzeug besser eine Stunde im Haus trocknen lassen?

Gemüse und Obst

Zwischen Mittag und Abend wird in mehreren Portionen Gemüse angeboten.
Tagesdosis ist in etwa:
- 3 Karotten
- Ein paar Stückchen Sellerie
- Ein paar Blätter Salat
- Ein paar Streifen Paprika
- 5 - 8 cm Salatgurke
- Petersilie
- Dazu noch etwas aus meinem Garten, das ich für Sauerampfer halte, und das (wie auch Löwenzahn) heiss geliebt wird.

Tomate wird mittlerweile nicht mehr angeboten, da die Resonanz sehr gering war.

Frage 3: Gurke gab ich immer mit Schale, habe jetzt aber gelesen, dass die Schale unbedingt entfernt werden muss. Stimmt das? Was habe ich den Pelznasen damit angetan?

Obst gebe ich immer nur von der Hand in sehr kleinen Dosen. Insgesamt etwa einen halben Apfel pro Tag und ein oder zwei mal in der Woche ein Stückchen Birne.
Das möchte ich auf einen Apfel pro Tag steigern. "an apple a day, keeps the (animal) doctor away", hoffe ich.

Diese Woche möchte ich Brokkolie der Speisekarte hinzufügen, und nächste Woche wagen wir uns vorsichtig an Kohl heran.

Winterumstellung

Nachdem Wiese bald rar werden wird, möchte ich die Rationen sukzessive verringern (obwohl noch genug da wäre) und dafür die Gemüse-Rationen erweitern.
Ganz werde ich Wiese nicht durch Gemüse ersetzen, also werden die Heu-Rationen wohl auch erweitert werden müssen.

Frage 4: Blödsinn so, oder kann man machen?

Ach ja, die nette Verkäuferin hat mir noch einen Sack Pellets aufgeschwatzt, welche ich ca. 4 Tage lang auf Empfehlung der Züchterin angeboten habe, da die Tiere daran gewöhnt waren. Habe es aber dann auf 0 reduziert, was keine Probleme gezeitigt hat.

Frage 5: Soll ich die Pellets gleich wegschmeissen, oder macht es Sinn, im Winter 2 Esslöffel davon täglich anzubieten?

Wasser

Ich habe eine billige Standard-Trinkflasche sowie eine teure, bessere Trinkflasche. Beide liegen im Keller, und ich biete das Wasser aus einem Napf an. Bisher habe ich nur das Männchen (sehr wenig) trinken sehen, mache mir aber keine Sorgen, da über das ganze Grünzeug genug Flüssigkeit zur Verfügung steht.
Nachdem ich für die Billigsdorfer Flasche eine Thermo-Isolierung erworben habe, denke ich darüber nach, diese im Winter zum Einsatz zu bringen, da das Wasser darin wahrscheinlich länger flüssig bleibt. Allerdings ist der Metall-Saugteil mit Kugel natürlich nicht isoliert, daher wird's vielleicht auch nix bringen.

Frage 6: Was ist Eure Meinung dazu?

So, mehr fällt mir jetzt nicht ein. Danke für das Lesen dieses doch recht langen Beitrags.
Über die Beantwortung meiner Fragen und darüber hinausgehende Tipps zur Verbesserung meiner Haltung und das Aufmerksam machen auf Fehler würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Hounce



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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2011, 12:53

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Ist das Alter von 12 Wochen plausibel?
Kann man so nicht sagen ohne das Tier zu sehen.
Die Züchterin sollte aber ja wissen wann das Tier geboren wurde ?!

Zitat:
Heu wird immer angeboten, aber erst richtig angenommen, seit ich die Sorte gewechselt habe.
Kaninchen sind da sehr wählerisch. Nur sehr hochwertiges Heu wird gefressen und da sollte man auch ganz auf die Tiere hören. Minderwertige Produkte führen nur zu hohen Tierarztrechnungen.
Heu sollte in der Fütterung als schlechter Ersatz für frische Wiese angesehen werden, es ist also im Prinzip ein Winterfuttermittel.
Im Sommer fütter ich nur frische Wiese, kein Gemüse. Heu ist immer da wird im Sommer aber sehr wenig gefressen.

Zitat:
Roter Klee und andere (Un-) Kräuter, die ich namentlich nicht kenne, spielen untergeordnete Rollen.
Es wäre schön wenn Du dir ein Pflanzenbestimmungsbuch zulegst und die Deiner Meinung nach untergeordneten Dinge kennenlernst. Möglicherweise sind genau das sehr gute Futtermittel.

Wiese solltest Du füttern so viel die Tiere wollen, zu viel gibt es nicht.
Nasse Wiese ist überhaupt gar kein Problem.


Zitat:
Diese Woche möchte ich Brokkolie der Speisekarte hinzufügen, und nächste Woche wagen wir uns vorsichtig an Kohl heran.

Broccoli ist Kohl. Zum gewöhnen an Kohl fang am besten mit Chinakohl an, dann Hohlrabi , Blumenkohl, Broccoli und ganz zuletzt Weißkohl, Wirsing, Grünkohl....

Ich schäle Gurke, das macht aber jeder anders, ansonsten gehöre ich nicht zu den schälern.

Zitat:
Die erste halbe Stunde wird kaum eine Pause gemacht, erst wenn mehr als die Hälfte weggeputzt ist, gehen die beiden es etwas gemächlicher an.
Das gefällt mir so zwar nicht, ich wüßte aber nicht, was ich besser machen könnte. Vielleich noch größere Portionen anbieten, damit sie kapieren, dass die Wiese nicht ausgeht? Dann habe ich aber Angst, dass sie einfach noch mehr schnell schlingen, und Probleme bekommen, die momentan noch nicht vorhanden sind.
Steiger die menge langsam, die Tiere werden sich das einteilen und werden aufhören so zu schlingen.
Meine bekommen 2x täglich eine Riesentüte voll, was über ist kommt weg.

Zitat:
Nachdem Wiese bald rar werden wird, möchte ich die Rationen sukzessive verringern (obwohl noch genug da wäre) und dafür die Gemüse-Rationen erweitern.
Ganz werde ich Wiese nicht durch Gemüse ersetzen, also werden die Heu-Rationen wohl auch erweitert werden müssen.
Eine Umstellung von Wiese auf Gemüse ist nicht in dem Sinne wie von Trocken- auf Frischfutter erforderlich. Geb Wiese so lange es noch irgend geht und so viel wie geht.
Bald wird die Wiese weniger und Du gibt dann Gemüseschalen dazu, aber dann wenn nicht genug Wiese da ist. Wiese ist jedem Futtermittel den Vorrang zu geben, das ist Kaninchens Hauptnahrung.
Das mit dem Heu machen die Tiere ja selber, da mußt Du dich nicht drum kümmern. Heu sollte einfach immer da sein. Bald werden die Tiere dann schon selber anfangen vermehrt Heu zu fressen.


Zitat:
Soll ich die Pellets gleich wegschmeissen
JA, unbedingt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Zitat:
Allerdings ist der Metall-Saugteil mit Kugel natürlich nicht isoliert, daher wird's vielleicht auch nix bringen.

Laß unbedingt den Napf drin. Es sind schon Kaninchen mit der Zunge an der Kugel festgeklebt, die halbe Zunge mußte entfernt werden......
Die Tiere nehmen genug Flüssigkeit über das Frischfutter auf.

Super das Du so gut informiert bist.

Empfehlenswerte Seiten außer diebrain und Kaninchenwiese wären noch:
[url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/]Kaninchen wrden Wiese kaufen - Die Internet-Seiten zum Buch[/url]
[url=http://www.hauskaninchen.com/]Hauskaninchen.com - Wissenswertes ueber Kaninchen[/url]




Ninchen
 
Registriert seit: 27.09.2011
Beiträge: 4
hounce befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2011, 14:35

AW: Tipps zur Optimierung


Hallo mausefusses,

recht herzlichen Dank für die ausführliche Antwort.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Kann man so nicht sagen ohne das Tier zu sehen.
Die Züchterin sollte aber ja wissen wann das Tier geboren wurde ?!
Klar weiss Sie es. Nachdem ich bei unserem Erstkontakt allerdings ganz dezidiert nach jungen Tieren zwischen 10 und 12 Wochen gefragt hatte, könnte sie mir einfach einen Bären aufgebunden haben, um die Tiere loszuwerden. Dieser Verdacht ist mir aber erst gekommen, nachdem der Tierarzt bei der Kastration sich sicher war, dass der Rammler wesentlich älter ist, als ich es angegeben habe. Wie gesagt, wirklich relevant ist die Frage nicht (die Ninchen sind so oder so wahnsinnig süß), aber nachdem ich (zumindest jetzt noch) losen Kontakt zur Züchterin pflege, würde ich gerne wissen, wie ich sie einstufen soll.
Deiner Antwort entnehme ich mal, dass das angegebene Alter für 1.25 kg nicht völlig unplausibel ist, daher werde ich ihr weiterhin mein Vertrauen schenken, und davon ausgehen, dass der Tierarzt sich täuscht.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Es wäre schön wenn Du dir ein Pflanzenbestimmungsbuch zulegst und die Deiner Meinung nach untergeordneten Dinge kennenlernst. Möglicherweise sind genau das sehr gute Futtermittel.
Da habe ich mich unklar ausgedrückt. "Untergeordnet" deshalb, da ich davon nicht soviel habe. Anbieten tue ich es sowieso schon, und die Pelznasen entscheiden selbst, ob sie es annehmen, was sie bis auf 2 Fälle immer getan haben. Zu wissen, wie die Kräuter heißen würde mich nicht weiterbringen, da ich auch dann nicht mehr davon anbieten könnte, wenn ich wüsste, dass sie sehr gute Futtermittel sind.
Aber ich sehe ein: Bei Diskussionen in Foren oder mit Gleichgesinnten ist es schon vorteilhaft, die Dinge beim Namen nennen zu können, daher wird an der von Dir vorgeschlagenen Anschaffung kein Weg vorbeiführen. Guter Tipp, danke.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Wiese solltest Du füttern so viel die Tiere wollen, zu viel gibt es nicht.
Nasse Wiese ist überhaupt gar kein Problem.
Vielen Dank, das beruhigt mich. Beides hatte ich bereits vermutet, aber zu beidem, insbesondere dem zweiten Punkt, habe ich auch schon anderslautende Meinungen gehört und war daher etwas verunsichert.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Broccoli ist Kohl. Zum gewöhnen an Kohl fang am besten mit Chinakohl an, dann Hohlrabi , Blumenkohl, Broccoli und ganz zuletzt Weißkohl, Wirsing, Grünkohl....
Danke, werde ich dann genau so machen (wobei ich keine Ahnung habe, was Wirsing ist - ich fürchte, das kann ich überhaupt nicht beschaffen. Chinakohl besorge ich heute noch.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Ich schäle Gurke, das macht aber jeder anders, ansonsten gehöre ich nicht zu den schälern.
Alles klar, ab heute gehöre ich auch der schälenden Zunft an.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Das mit dem Heu machen die Tiere ja selber, da mußt Du dich nicht drum kümmern. Heu sollte einfach immer da sein. Bald werden die Tiere dann schon selber anfangen vermehrt Heu zu fressen.
Da habe ich mich auch unklar ausgedrückt. Heu wird bereits jetzt gut angenommen, sowohl tagsüber, als auch in der Nacht, in welcher sie die Heuraufe beinahe komplett leeren. Ich denke, ich werde meine zweite Heuraufe, die ich wegen der Quarantäne nach der Kastration meines Rammlers angeschafft hatte, auch noch abends füllen, damit es nicht mal ausgeht und die Lieben unversorgt bleiben.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Super das Du so gut informiert bist.
Das Gefühl habe ich leider nicht wirklich. Tiere zu pflegen bringt aber Verantwortung mit sicher, daher bemühe ich mich. Vor allem fehlt aber noch die Erfahrung, daher bin ich teilweise noch sehr unsicher. Unsinnige Anschaffungen wie Pellets und Saugflaschen hätte ich mir sparen können, wenn ich auf die mir bereits bekannten Informationen vertraut hätte und mich nicht von Verkäufern verunsichern lassen hätte. Aber ich lerne auch aus meinen Fehlern.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Empfehlenswerte Seiten außer diebrain und Kaninchenwiese wären noch:
[url=http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/]Kaninchen wrden Wiese kaufen - Die Internet-Seiten zum Buch[/url]
Kenne ich natürlich auch schon, da bin ich durch Amazon-Rezessionen darauf gestossen. Diese Seite habe ich übrigens meiner Züchterin empfohlen, welche auf Pellets und Heu schwört. Aber nachdem sie seit über 10 Jahren erfolgreich Kaninchen (und Meerschweinchen) züchtet, ist sie an abweichenden Meinungen nicht mehr sehr interessiert. Und ich als kompletter Frischling werde sicher nicht mit ihr herumstreiten, zumal sie sonst sehr nett ist. Na ja, ich hoffe, dieser Zustand wird bei mir nicht eintreten.

Danke nochmals.

Liebe Grüße
Hounce




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2011, 15:30

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Nachdem ich bei unserem Erstkontakt allerdings ganz dezidiert nach jungen Tieren zwischen 10 und 12 Wochen gefragt hatte, könnte sie mir einfach einen Bären aufgebunden haben, um die Tiere loszuwerden
.
Ja, das kann natürlich sein wenn Du eh schon ein komisches Gefühl hattest.

Allgemein solte man natürlich anstreben Tiere aufzunehmen die Hilfe benötigen. Wenn man Tiere beim Züchter holt, sollte man unbedingt darauf achten das der weiß was er tut und das es keiner ist der es aus Profitgedanken macht.

Zitat:
Dieser Verdacht ist mir aber erst gekommen, nachdem der Tierarzt bei der Kastration sich sicher war, dass der Rammler wesentlich älter ist, als ich es angegeben habe.
Alles klar! Ok, dann hatte der Arzt natürlich die Hoden in der Hand und die sind bei einem 12 Wochen Tier natürlich wesentlich kleiner als bei einem 20 Wochen Tier....

Zitat:
Deiner Antwort entnehme ich mal, dass das angegebene Alter für 1.25 kg nicht völlig unplausibel ist
Wenn Du mir sagen könntest was die Eltern wiegen kann ich Dir eine konkrete Schätzung abgeben.

Zitat:
Da habe ich mich unklar ausgedrückt. "Untergeordnet" deshalb, da ich davon nicht soviel habe.
Ah, alles klar!

Zitat:
Anbieten tue ich es sowieso schon, und die Pelznasen entscheiden selbst, ob sie es annehmen, was sie bis auf 2 Fälle immer getan haben. Zu wissen, wie die Kräuter heißen würde mich nicht weiterbringen,
Ich denke Du solltest Dich in soweit mit der Materie auseinandersetzen das Du die besonders giftigen Pflanzen kennst und diese gar nicht erst anbietest.
Das alleine den Tieren zu überlassen ist heikel.

Empfehlenswerte Bücher:
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[url=http://www.amazon.de/Essbare-Wildpflanzen-Arten-bestimmen-verwenden/dp/3038003352/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1317388863&sr=8-3]Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden: Amazon.de: Steffen G. Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger: Bücher[/url]

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Die habe ich alle 3 und sie ergänzen sich prima, finde ich.

Zitat:
insbesondere dem zweiten Punkt, habe ich auch schon anderslautende Meinungen gehört und war daher etwas verunsichert.

Nasse Wiese ist ein Problem für Tiere die Trockenfutter bekommen und einen geschädigten Magen-Darm Trakt haben. Frischfutterkaninchen haben keine Probleme mit nasser Wiese. Wildkaninchen fressen auch nasse Wiese. Ich schneide die Wiese auch teilweise im Regen bzw. mit viel Tau drauf, die kommt so direkt zu den Tieren.

Zitat:
wobei ich keine Ahnung habe, was Wirsing ist
Sehr beliebt bei meinen Tieren:
[url=http://de.wikipedia.org/wiki/Wirsing]Wirsing ? Wikipedia[/url]

Zitat:
Alles klar, ab heute gehöre ich auch der schälenden Zunft an.
Ich schäle nur Gurke oder Äpfel die sich gespritzt anfühlen.

Zitat:
Da habe ich mich auch unklar ausgedrückt. Heu wird bereits jetzt gut angenommen, sowohl tagsüber, als auch in der Nacht, in welcher sie die Heuraufe beinahe komplett leeren. Ich denke, ich werde meine zweite Heuraufe, die ich wegen der Quarantäne nach der Kastration meines Rammlers angeschafft hatte, auch noch abends füllen, damit es nicht mal ausgeht und die Lieben unversorgt bleiben.

Heu sollte nie ausgehen, allerdings wird der Konsum weniger wenn Du den Wiesenanteil erhöhst, was durchaus erfreulich wäre.

Zitat:
Das Gefühl habe ich leider nicht wirklich. Tiere zu pflegen bringt aber Verantwortung mit sicher, daher bemühe ich mich. Vor allem fehlt aber noch die Erfahrung, daher bin ich teilweise noch sehr unsicher. Unsinnige Anschaffungen wie Pellets und Saugflaschen hätte ich mir sparen können, wenn ich auf die mir bereits bekannten Informationen vertraut hätte und mich nicht von Verkäufern verunsichern lassen hätte. Aber ich lerne auch aus meinen Fehlern.

Ich beschäftige mich seit über 6 Jahren intensiv mit Kaninchen von Haltung über Ernährung bis hin zu Erkrankungen, man hat nie das Gefühl "fertig" zu sein. Es gibt jeden Tag neues zu entdecken.
Anschaffungen die unsinnig waren hatten wir alle.




kleintierzoo
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 30.09.2011, 16:06

AW: Tipps zur Optimierung


Gurken schäle ich, weil sie meist gespritzt sind.
Wenn Du die Gurken von Bekannten aus dem Gewächshaus beziehen kannst o.Ä., wo nicht gespritzt wird, würde ich die Schale dran lassen.
Genauso bei anderem Gemüse und Obst. Bei vielen sitzen die Vitamine ja direkt unter der Schale und es ist schade, genau das Beste wegzuschmeißen.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.09.2011
Beiträge: 4
hounce befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.09.2011, 19:39

AW: Tipps zur Optimierung


Hallo nochmal,

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
.
Wenn Du mir sagen könntest was die Eltern wiegen kann ich Dir eine konkrete Schätzung abgeben.
Laut Auskunft der Züchterin werden die ausgewachsenen Ninchen etwa 1.5 kg wiegen. Da sind sie mit 1.25 kg mit Ihren 12 Wochen eigentlich schon knapp dran. Vielleicht habe ich mich auch verwogen, der Lauser hat so gezappelt und nur sehr kurz still gehalten. Vielleicht habe ich auch vergessen, das Gewicht des Blumen-Untersetzers, in welchen ich ihn gesetzt habe, abzuziehen - in dem Fall wäre er marginal leichter.

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
.
Ich schäle nur Gurke oder Äpfel die sich gespritzt anfühlen.
Hatte ich auch so verstanden, und werde ich genauso machen. Habe heute damit begonnen. Gurke ist allerdings bei meinen pelzigen Freunden sowieso nicht der Hit. Vom Chinakohl haben sie ein paar Bissen genommen, aber Sellerie und Karotten sind deutlich beliebter.
Ein Blatt hängt jetzt am Nasch-Baum, bin gespannt, ob es über Nacht verschwinden wird. Woran erkenne ich eigentlich, ob Kohl gut vertragen wird? Wird der Kot weicher oder braun, falls es noch nicht gut vertragen wird? Wie äussern sich Blähungen bei Kaninchen? Ich hab' noch keines pupsen hören .

Danke auch für die Tipps zu Pflanzen, ich werde mich bei Amazon mal etwas umschauen. Alle drei auf einmal kaufe ich nicht, welches würdest Du für den Anfang empfehlen?

Zitat:
Zitat von kleintierzoo Beitrag anzeigen
Gurken schäle ich, weil sie meist gespritzt sind.
Alles klar, die Begründung hat mir bei Frau Wegler gefehlt, jetzt verstehe ich den Hintergrund. Danke auch Dir.

Liebe Grüße
Hounce




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 30.09.2011, 19:44

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Meine Tiere wiegen im Augenblick ca. 1.25 kg, und sind laut Auskunft der Züchterin jetzt 12 Wochen alt.
Frage 1: Ist das Alter von 12 Wochen plausibel?
Mein Zwergwidderrammler wog mit 8 Wochen 560g und mit 6 Monaten 1600g. Dazwischen habe ich ihn nicht gewogen.Das könnte also schon hinkommen.

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Bis auf zwei Kräuter, welche ich nicht mehr anbiete, wurde alles sehr gut angenommen (eins davon sind Brennesseln).
Brennesseln sollte man erst anwelken lassen vor dem Füttern, dann werden sie normalerweise sehr gerne gefressen. Man kann sie auch super für den Winter trocknen.

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Frage 2: Insbesondere morgens ist die Wiese sehr feucht, beinahe schon nass. Ich schwenke das Grün zwar etwas in einem Handtuch, es bleibt aber feucht. Die Pelznasen scheint das zwar nicht zu stören, aber ich frage trotzdem mal: Sollte ich das Grünzeug besser eine Stunde im Haus trocknen lassen?
Wiese brauchst du nicht richtig trocken machen. Ich schüttle sie gleich beim Pflücken ein wenig ab, bevor ich es in den Pflück-Eimer schmeisse.
Wiese brauchst du auch nicht abwiegen, davon kannst du ruhig mehr füttern.
Die weiteren vielen verschiedenen Wiesenkräuter lernst du noch kennen, wenn du dich ein wenig damit beschäftigst.

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Gemüse und Obst
Frage 3: Gurke gab ich immer mit Schale, habe jetzt aber gelesen, dass die Schale unbedingt entfernt werden muss. Stimmt das? Was habe ich den Pelznasen damit angetan?
Gurke füttere ich persönlich überhaupt nicht, da das für mich "außer viel Wasser" kein sinnvolles Kaninchenfutter ist. Für den Zahnabrieb bringt Gurke oder Tomate überhaupt nichts und deshalb würde ich davon max. 1-2cm OHNE SCHALE pro Kaninchen füttern.
Beim Gemüse sollte der Schwerpunkt auf BLATTgemüse liegen und nur etwas KNOLLEN/WURZELgemüse als Ergänzung.
Also viel Grünzeug (Salate, Kohlrabiblätter, Stangensellerie, Chicoree, Chinakohl, Ruccola usw.) und weniger festes Gemüse ( Karotten, Petersilienwurzel, Pastinaken, Sellerie, Kohlrabi usw.) bzw. Weichgemüse (Tomate, Salatgurke).

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Obst gebe ich immer nur von der Hand in sehr kleinen Dosen. Insgesamt etwa einen halben Apfel pro Tag und ein oder zwei mal in der Woche ein Stückchen Birne.
Das möchte ich auf einen Apfel pro Tag steigern. "an apple a day, keeps the (animal) doctor away", hoffe ich.
Ich persönlich finde 1/2 Apfel pro Tag für 2 Kaninchen zu viel, wenn nicht durchgehend (24 Std.) Wiesenfutter zur Verfügung steht. Wenn das der Fall ist, wird nämlich normalerweise der halbe Apfel gar nicht ganz gefressen, sondern lieber die Wiese. Wenn natürlich mehr Heu gefüttert wird, fressen sie auch den heißgeliebten Apfel auf und dafür ist dann die Menge zu groß.
1/4 Apfel pro Tag für beide reicht.

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Winterumstellung
Nachdem Wiese bald rar werden wird, möchte ich die Rationen sukzessive verringern (obwohl noch genug da wäre) und dafür die Gemüse-Rationen erweitern.
Ganz werde ich Wiese nicht durch Gemüse ersetzen, also werden die Heu-Rationen wohl auch erweitert werden müssen.
Frage 4: Blödsinn so, oder kann man machen?
Das kann man machen, wobei der Blattanteil wie schon geschrieben, die größere Menge ausmachen sollte.

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Frage 5: Soll ich die Pellets gleich wegschmeissen, oder macht es Sinn, im Winter 2 Esslöffel davon täglich anzubieten?
Ich würde sie wegschmeissen, oder wirklich nur mal ein paar wenige davon (3-5 Stk.) als Leckerlie geben.

Zitat:
Zitat von hounce Beitrag anzeigen
Wasser

Ich habe eine billige Standard-Trinkflasche sowie eine teure, bessere Trinkflasche. Beide liegen im Keller, und ich biete das Wasser aus einem Napf an. Bisher habe ich nur das Männchen (sehr wenig) trinken sehen, mache mir aber keine Sorgen, da über das ganze Grünzeug genug Flüssigkeit zur Verfügung steht.
Nachdem ich für die Billigsdorfer Flasche eine Thermo-Isolierung erworben habe, denke ich darüber nach, diese im Winter zum Einsatz zu bringen, da das Wasser darin wahrscheinlich länger flüssig bleibt. Allerdings ist der Metall-Saugteil mit Kugel natürlich nicht isoliert, daher wird's vielleicht auch nix bringen.

Frage 6: Was ist Eure Meinung dazu?
Nimm einen Napf, das ist Trink-freundlicher und man bekommt das gefrorene Wasser viel besser wieder raus. Besser sind 2 Näpfe, dann kannst du 1 immer auftauen lassen und den frischen ins Gehege stellen.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2011, 11:02

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Laut Auskunft der Züchterin werden die ausgewachsenen Ninchen etwa 1.5 kg wiegen. Da sind sie mit 1.25 kg mit Ihren 12 Wochen eigentlich schon knapp dran.
Ok, dann stimmt hier irgendwas nicht. Entweder ist das Tier älter als 12 Wochen oder es wird deutlich schwerer als 1,5kg.
Vielleicht stellst Du mal ein Foto ein, möglichst von der Seite.

Zitat:
Woran erkenne ich eigentlich, ob Kohl gut vertragen wird?
Es würde dann weichen Matschkot geben bzw. Durchfall, wenn Du aber langsam anfütterst wird es ,gerade bei so jungen Tieren die noch keinen Trockenfuttergeschädigten Darm haben, gut vertragen.

Zitat:
welches würdest Du für den Anfang empfehlen?
Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger ist am wichtigsten (ist auch klein, kann man immer dabei haben), danch dann essbare Wildpflanzen und ganz zum Schluß den Pflanzenführer für unterwegs (das ist ein richtig dickes Buch mit viel Info und meiner Ansicht nach nichts für unterwegs), der ist super wenn man schon ein gewisses Grundwissen hat.




Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2011, 11:06

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Für den Zahnabrieb bringt Gurke oder Tomate überhaupt nichts
Die Zähne reiben sich vor allem durch die kaubewegung und das reiben aufeinander ab, weniger durch die Nahrung an sich.

Zitat:
Beim Gemüse sollte der Schwerpunkt auf BLATTgemüse liegen und nur etwas KNOLLEN/WURZELgemüse als Ergänzung.
Genau! Das beudeutet für meine Tiere im Winter: Weißkohl, Wirsingkohl, Rotkohl, Grünkohl, Rosenkohl.........




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 01.10.2011, 11:34

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Die Zähne reiben sich vor allem durch die kaubewegung und das reiben aufeinander ab, weniger durch die Nahrung an sich.
Das weiß ich, nur bei zuviel Gurke oder zuviel Tomate sind die Kaninchen dann mit Wasser voll und fressen nicht so bald wieder, als wenn sie die gleiche Menge Grünzeug bekommen. Deshalb meine Begründung mit dem Zahnabrieb. Ausserdem müssen sie Gurke nicht so ausreichend kauen wie z.B. Karotte. Da müssen sie wesentlich mehr Kauarbeit leisten. Gurke kann ja schon "fast gelutscht" werden.




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Geschrieben am 01.10.2011, 12:53

AW: Tipps zur Optimierung


Also ich finde es auch sehr, sehr löblich wie Du Dich mit der artgerechten Haltung und Ernährung befasst.
Wollte nur noch was zu Monika Wegler sagen. Die meisten ihrer Bücher sind "ein bisschen veraltet". Trotzdem muß man klar sagen, dass sie die absolute Vorreiterin in Bezug auf artgerechtere Kaninchenhaltung ist. Eine der ersten die sich wirklich Gedanken darüber gemacht hat. Viele kaninchen haben ihr sicher ein schöneres Leben zu verdanken. Ich durfte sie bei (unserem gemeinsamen) Tierarzt, einer absoluten Koriphäe auf dem Gebiet Kaninchen, mit dem sie auch ganz eng zusammengearbeitet hat und gemeinsam ein Buch geschrieben hat, kennenlernen. Eine sehr liebe, sehr interessierte Frau. Nur weil ihr Name am Anfang fiel, finde ich kann man ihr Werk ruhig mal würdigen. LG Tina




Benny
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Geschrieben am 01.10.2011, 13:11

AW: Tipps zur Optimierung


Das stimmt. Ich habe ein altes Buch von Monika Wegler und ein neues Buch von ihr. Der Unterschied ist enorm, vor allem bei der Haltung und Fütterung.
Ich finde das neue Buch nicht veraltet, denn nicht jeder "kann oder will" ad libitum füttern. Und deshalb ist ihre beschriebene Art der Fütterung auch noch aktuell und sehr gut. Sie bringt das Wichtigste auf den Punkt.




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Geschrieben am 01.10.2011, 13:25

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Das stimmt. Ich habe ein altes Buch von Monika Wegler und ein neues Buch von ihr. Der Unterschied ist enorm, vor allem bei der Haltung und Fütterung.
Ich finde das neue Buch nicht veraltet, denn nicht jeder "kann oder will" ad libitum füttern. Und deshalb ist ihre beschriebene Art der Fütterung auch noch aktuell und sehr gut. Sie bringt das Wichtigste auf den Punkt.
Benny, ich muß jetzt gestehen, dass ich gar nichts von einem neuen Buch wußte und sich das ausschliesslich auf ihre "frühen Werke" bezog.




Benny
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Geschrieben am 01.10.2011, 13:29

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Benny, ich muß jetzt gestehen, dass ich gar nichts von einem neuen Buch wußte und sich das ausschliesslich auf ihre "frühen Werke" bezog.
Ich habe gerade die beiden Bücher vor mir liegen:

das alte ist von 1996 (mit Einzelhaltung ist ok, Käfig + tgl. Auslauf, Trockenfutter 3 EL)

das neue ist von 2009 (mit mind. 2 Kaninchen, Gehegehaltung, kein Getreidetrofu, sondern lieber Kräutermischung)

Das sind die wesentlichen Unterschiede der beiden Bücher




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Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2011, 13:32

AW: Tipps zur Optimierung


Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ich habe gerade die beiden Bücher vor mir liegen:

das alte ist von 1996 (mit Einzelhaltung ist ok, Käfig + tgl. Auslauf, Trockenfutter 3 EL)

das neue ist von 2009 (mit mind. 2 Kaninchen, Gehegehaltung, kein Getreidetrofu, sondern lieber Kräutermischung)

Das sind die wesentlichen Unterschiede der beiden Bücher
Ja sie hat eindeutig dazu gelernt und sich immer weiter informiert und Gedanken gemacht .




Ninchen
 
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hounce befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.10.2011, 17:42

AW: Tipps zur Optimierung


Hallo,

ich hätte nochmal eine kurze Frage: Ich habe irgendwo gelesen, dass Steinplatten im Winter unbedingt aus dem Freigehege entfernt werden müssen. Nun habe ich 2 Waschbeton-Platten darin, die (mehr schlecht als recht) verhindern, dass wir mit unseren nassen Schuhen stets Sand in die Wiese und ins Haus schleppen. Handelt es sich um ein Gerücht, oder was könnte der Hintergrund sein? Wird Stein zu kalt?

Zitat:
Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
Vielleicht stellst Du mal ein Foto ein, möglichst von der Seite.
Mittlerweile sollten die Tiere ca. 14 oder 15 Wochen alt sein.

Leider zickt meine 8 Jahre alte Kamera (bzw. deren Akku) etwas herum, daher hat es etwas gedauert ein Foto hinzubekommen. Weitere Fotos könnte ich wahrscheinlich erst nach Anschaffung einer neuen Kamera liefern, was ich erst für April 2012 anpeile (weil ich auf die Canon EOS 650D warten möchte). Ich hoffe, dieses aktuelle Foto unserer Süssen reicht:



Grüße
Hounce




Geändert von hounce (18.10.2011 um 17:50 Uhr).

Benny
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Geschrieben am 18.10.2011, 19:05

AW: Tipps zur Optimierung


Also in meinem Nachtgehege gibt es wenig Betonboden, viel Holzboden und einen kleinen Teppich und einen großen Bereich, der mit Stroh eingestreut ist.
Tagsüber dürfen sie in den angeschlossenen Aussenbereich, der direkt vor dem Nachtgehege aus 4qm Betonplatten besteht und dann kommt erst der Grasbereich.
Und WO sitzen sie am liebsten? Richtig auf den Betonplatten im Aussenbereich, sogar wenn es regnet. Dort habe ich einen Unterstand mit Zweigen und da drunter sitzen sie am liebsten auf dem Beton.
Solange sie sich aussuchen können, WO sie sitzen wollen, sind sämtliche Untergründe völlig problemlos, solange sie kaninchengeeignet sind.




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mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.10.2011, 11:04

AW: Tipps zur Optimierung


Ich sehe da auch kein Problem, meine sitzen auch bei Kälte gerne auf dem beton. Wenn sie auch "wärmeren" Boden als Untergrund haben ist das überhaupt kein Problem!



 
 
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