Hallo ihr, ich hab da schon wieder eine Frage...
Leider muss ich bei meinen Kaninchen zur Zeit mit Übergangslösungen arbeiten und würde gerne eure Meinung zu meinem neuesten Plan hören
Also, zur Situation. Anfang Januar ist mein Kastrat Whisky aus dem Außengehege entkommen und nie wieder aufgetaucht

Seine Partnerin Minerva war dann alleine. Ich wolle für sie einen neuen Partner suchen, die beiden dann in unserem Gewächshaus vergesellschaften und währenddessen ein neues Gehege bauen. Es kam dann aber alles ganz anders.
Weil sie in der großen Kälte alleine war, ist sie kurzfristig in unseren Keller gezogen, wo sie immerhin 2,5m² hatte (was für ein vor Trauer ohnehin nur herumsitzendes Kaninchen wohl gerade genug ist). Ich hoffte dann, dass es draußen wieder wärmer würde und die VG im Gewächshaus noch stattfinden könnte, aber es kam das nächste Problem: Ich fand keinen passenden Partner aus Außenhaltung. Nach Rücksprache im Forum wurde es aber temperaturmäßig für okay befunden, ein Kaninchen aus Innenhaltung zu ihr in den Keller zu setzen.
Am Montag zog dann endlich der junge Rockefeller ein. Ich habe einen anderen, neutralen Raum mit mehr Platz (ca. 6m²) nach den VG-Regeln für sie hergerichtet. Die beiden stecken jetzt noch in der VG, es läuft aber gut (sie darf nur noch nicht neben ihm fressen etc., die Stimmung ist aber schon total entspannt). Meine Großeltern machen mir allerdings jetzt langsam Druck, dass die beiden den Raum wieder räumen sollen, denn sie brauchen ihn für etwas anderes... Naja. An sich wäre das auch okay, denn ich denke, bis Anfang nächster Woche ist die VG wohl abgeschlossen. In Minervas "Gehege" möchte ich sie aber nicht stecken, denn das ist ja für den Fall von neuen Rangkämpfen einfach zu klein und es gibt dann keine richtige Rückzugsmöglichkeit.
Es kam mir dann jetzt die Idee, die beiden doch noch in unser Gewächshaus ziehen zu lassen, bis ich das neue Gehege fertig habe. Für Rockefeller ist es da natürlich ohne Winterfell jetzt zu kalt, aber Temperaturen ab 10°c müssten für ihn erträglich sein, denn den Umstieg von Wohnungs- auf Kellertemperatur (knapp 14°c) hat er völlig problemlos überstanden (habe gut beobachtet und hätte sonst die Heizung aufgedreht) und die paar Grad weniger wären dann wahrscheinlich auch nicht das Ding.
Meine Frage (endlich...): Wäre es theoretisch möglich, das Gewächshaus auf gut 10°c zu heizen und die beiden Kaninchen dann einziehen zu lassen? Wind- und wettergeschützt ist es ja, auf der kühlen Erde kann ich Streu, Stroh etc. auslegen und evtl. kann man die dünnen Wände auch noch ein bisschen dämmen. Dann haben wir hier so einen gasbetriebenen Heizlüfter für Innenräume, den könnte man ja dafür nehmen. Oder es gibt diese Frostwächter, die ab einer bestimmten Temperatur automatisch anspringen, um die Umgebung zu heizen.
Habt ihr da Erfahrung? Haltet ihr die Idee für gut (ich weiß sonst, ehrlich gesagt, gerade keine bessere, in die Wohnung dürfen sie leider nicht)? Meint ihr, dass das funktioniert?
Für alle Antworten dankbar
Viele Grüße,
Anne