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Die Werwölfe von Düsterwald, Runde 4 Es gibt 17 Spieler: Jinro (Bewohner) Sindarina (Bewohner) Diabi (Bewohner, Alchemist, verliebt) Dar89 (Bewohner) Streicher (Bewohner) LouisAbby (Hellseherin) Loloona (Dorfdepp) Applejack (Jäger) Fluse (Amor) CCC (wildes Kind/Wolf) blusheep (Bewohner, verliebt, Vorbild) Cupcake (Wolf) Selkie (Wolf) Arren (Bewohner) Teekannloser (Bewohner) Namii (Wolf) Hasenkaninchen (Bewohner) Grün: Lebendige Spieler Grau: Ausgeschiedene Spieler Von den 17 Spielern sind 4 Wölfe und 13 Bewohner. Es gibt unter den Bewohnern: 1 Amor, 1 Alchemisten, 1 Hellseherin, 1 Jäger, 1 Dorfdepp, 1 wildes Kind und 2 Verliebte. Durch Darmfäule bedrohte Spieler: Fluse (1) Alle Regeln, Nachfragen und Feedback bitte in den Anmeldungsthread. Ihr erreicht ihn mit einem Klick auf den Pfeil: Zitat:
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Bitte markiert die Person, für die ihr abstimmt, fett. Die im letzten Post eines Spielers markierte Person wird als gewählt betrachtet. Tag 1 ab jetzt bis Montag 20:00 Uhr Es ist ein trüber Nachmittag im Düsterwald. Der Wald ist alt mit hohen Bäumen, die das Licht kaum bis an den Boden kommen lassen. Ein leichter Wind geht und die Blätter bewegen sich träge. Am Rand des Waldes gibt es Dörfer und kleine Städte, doch den Wald selber meiden die meisten Menschen. Sie jagen das Wild auf ihren Wiesen und Feldern und die wenigen Pilzsammler machen nur kurze Streifzüge entlang des Waldrandes. Und so liegt der Wald in einem hundertjährigen Schneewittchenschlaf. Ein plötzliches Dröhnen zerreißt die Stille. Zwei klapprige VW-Busse und einige Kleinwagen rumpeln den alten Waldweg entlang. Aufgeregtes Stimmengewirr und Fetzen von Musik dringen aus halb geöffneten Fenstern. Nach ein paar weiteren Kilometern wird der Wald lichter und links und rechts des Weges tauchen vereinzelte Hütten auf. Ein verwittertes Schild heißt die Reisenden in Düsterheim willkommen. Mitten auf dem Dorfplatz kommen die Wagen zum Stehen, die Motoren verstummen und eine buntgemischte Truppe junger Leute steigt aus den Wagen. Nach der langen Fahrt strecken sie sich, schauen sich neugierig um und reden wild durch einander. „Wo sind wir denn hier gelandet?!“ „Iiiih.. es ist so matschig!“ Nach und nach werden Taschen ausgeladen, die schiefhängende Tür zur Schenke aufgestemmt und die umliegenden Hütten untersucht. Abends treffen sich die Freunde auf dem Dorfplatz am Lagerfeuer. Es wird gefeiert und je später der Abend wird, desto düsterer und unheimlicher werden die Geschichten, die ausgetauscht werden. „… in den Bergen wurde Silber abgebaut und mit dem Silber wurde die Werwolfplage bekämpft…“ „… jede Nacht holten sie einen Dorfbewohner…“ „… ausgeweidet, zerstückelt, aufgefressen…“, so ging es, bis die Morgendämmerung einsetzte. Schließlich fiel auch der letzte in einen tiefen Schlaf. Erst als die Sonne hoch am Himmel steht, regen sich die ersten auf ihren Lagern. Die Reste des Lagerfeuers glimmen noch leicht vor sich hin und herber Geruch nach Gebratenem hängt in der Luft… noch ist niemandem aufgefallen, dass eine Lagerstatt leer ist, obwohl sich noch niemand erhoben hat. Ein leises Quietschen kommt von dem eisernen Drehspieß, der leicht über der Glut hin und her pendelt. Die Reste des Spanferkels stecken noch auf dem Spieß… aber Moment! Mit schreckensweiten Augen starren sich die Freunde an… es gab doch gar kein Spanferkel!! Die Abstimmung: Jinro: blusheep Sindarina: Arren Diabi: Arren Dar89: Jinro Streicher: LouisAbby: Loloona: Arren Applejack: Fluse: CCC: Jinro blusheep: LouisAbby Cupcake: Arren Selkie: Arren Arren: Diabi Teekannloser:Hasenkaninchen Namii: Applejack Hasenkaninchen: Diabi |
Müde reibe ich mir die Augen und sehe mich um: Die Sonne scheint zwar hoch am Himmel aber auf dem Dorf ruht noch die friedliche Stille des Schlafes. War ja auch spät gestern Nacht. Langsam kruschel ich am Feuer herum, um die Zutaten für einen starken Kaffee zusammen zu brauen, der wird uns sicher allen gut tun. Gerade will ich vor meine Tür treten, als mir ein fleischiger Geruch in die Nase steigt. Ist doch schon jemand wach? |
“I'm on the highway to hell On the highway to hell Highway to hell I'm on the highway to hell…” Irgendwo dröhnt laute Musik und ich erwache. Kann mich gar nicht daran erinnern, wann genau ich eingeschlafen bin und am Morgen mein Gesicht im Matsch wiederzufinden, irritiert mich. Wo bin ich? Wie komme ich hierher? Ich rapple mich auf und schaue mich um: kein schöner Ort, düster, feucht und es müffelt nach angebranntem Fleisch. Mein Blick fällt auf den Spieß und ich übergebe mich an Ort und Stelle. |
Grmpf, ich hätte mir doch noch ein Kopfkissen einpacken sollen, Isomatte und Schlafsack können ein richtiges Bett einfach nicht ersetzen... und was kitzelt mich eigentlich gerade an der Nase? Müde wische ich mir übers Gesicht, nur um gleich loszuschreien: „Waaaaaaaaaaaaaah!!!!!!“ Entsetzt richte ich mich auf und sehe einen grauen Schatten davon huschen.... „Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih!!! Das gibt es doch nicht! Eine Maus hat gerade an meinen Haaren gefressen!!!!! An welchem gottverdammten Ort sind wir hier denn gelandet?“ |
Ich wache von den würgenden Geräuschen neben mir auf. Mir wird schlecht von dem Geruch und als mein Blick auf den Drehspieß fällt, übergebe ich mich ebenfalls. Was zur Hölle ist hier passiert. |
Von Geruch nach Fleisch werde ich geweckt. War das eine lange Nacht. Ist schon jemand auf und macht Frühstück? Das könnte ich jetzt gut gebrauchen nach dem Gelage gestern. Ich richte mich auf und mein Blick schweift durch die Runde. Ich sehe Sindarina wie sie sich übergibt. Sie hat wohl gestern auch zu tief ins Glas geguckt. Dann fällt mein Blick auf den Spieß. Das ist kein Ferkel denke ich. Mir vergeht schlagartig der Appetit und mir wird schlecht. Ich glaube ich werde nie wieder Fleisch essen... |
Ich schnappe mir meinen Waschbeutel und stapfe empört zu den anderen, die ihr Lager näher am Feuer aufgeschlagen hatten und schimpfe los: „Von euch faulen Säcken kommt ja auch niemand auf die Idee, mir zu helfen! Eben hat doch tatsächlich eine Maus an meinen Haaren gefressen! Mussten wir uns wirklich diesen gottverlassenen Ort aussuchen? Und überhaupt, wieso seid ihr alle so grün im Gesicht? Wenn man das saufen nicht verträgt, soll man es lassen!“ |
Ich sehe Diabi motzend auf uns zukommen. Ich zeig auf den Spieß über dem Feuer und stotter: "d-d-da is- t ei- ei-..." Mir bleibt daher Satz im Hals stecken |
Ich folge Selkies ausgestrecktem Arm und schaue auf das Lagerfeuer. „Was ist das?“ Mein Verstand will nicht wahrnehmen oder eher wahrhaben, was meine Augen sehen. „I-i-ist da-as u-unser Reiseleiter? A-aber...“ Jetzt bleiben auch mir die Worte im Hals stecken... |
Erst vor ein paar Wochen zog ich in das Dorf Düsterwald in der Hoffnung, dem Trubel und Lärm der Stadt entfliehen zu können. Und was erwartet mich stattdessen? ACDC zu Zeiten, zu denen noch nicht einmal der Hahn gekräht hat und aufgespießte Reiseleiter? :eek: |
Vom Trubel geweckte, blinzelte ich gegen die Helligkeit an. Was hatte mich noch gleich dazu getrieben diesen Abenteuertrip mitzumachen? Ich vermisse schon jetzt mein gemütliches Bett und meinen heiße Dusche. Memo an mich: Du brauchst dich nicht ständig auf die Suche nach neuen Abenteuern begeben! Seufzend schäle ich mich aus meinem Schlafsack. Man gestern Abend ist es spät geworden. Ich strecke mich und blicke mich um. Warum sind denn alle so in Aufruhr? Ich gehe zu den anderen. Hat Sindarina sich direkt neben ihrer Schlafstette übergeben? Igitt! Was riecht hier eigentlich so? Ich blicke Richtung Feuer und sehe wie sich unser Spies dreht. Das ist aber ein komisches Frühstück. Erstaunlich was der Reiseleiter sich alles für die richtige Stimmung ausdenkt. Ich trete neben die anderen und sehe das Feuer nun genauer. Mir bleibt die Begrüßung im Hals stecken... "Ist das...? Das ist kein Tier oder?" Mit schreckgeweiteten Augen blicke ich die anderen an. |
Diabis Schrei lässt mich aus dem Schlaf hochschrecken. Genau so schnell sinke ich allerdings auf meine Schlafstätte zurück, da mir plötzlich schwindelig wird. Man, dröhnt mein Schädel. Wie viel habe ich wieder getrunken? Ich kann mich an nichts erinnern. Den nächsten Versuch aufzustehen gehe ich etwas langsamer an, dennoch dauert es eine Weile bis ich stehe, da ich einfach nicht aus dem Schlafsack rauskomme. Als ich schließlich stehe, fällt mir auf, dass ich keine Hose mehr anhabe. Auch das noch! Ich sollte zu den anderen gehen, vielleicht wissen die, wann und wo ich die gestern verloren habe. Auf dem Weg zum Lagerfeuer entdecke ich ein wildes Treiben. Meine Mitreisenden laufen hektisch umher und diskutieren, hin und wieder zeigen sie auf das, was über dem Feuer hängt. Ich trete näher ran und erkenne, dass es sich dabei um einen Menschen handelt. Statt der Frage, was passiert ist, kommt nur ein Krächzen aus meiner vertrockneten Kehle. Fragend sehe ich die anderen an. Dass ich eigentlich nach meiner verlorenen Hose suchen wollte, habe ich vergessen. |
"Meint ihr das ist wirklich ein echter Mensch da über dem Feuer?" Bringe ich vorsichtig hervor. War schon mal jemand näher am Feuer dran? Vielleicht gehört es zu diesem Abenteuer-Urlaub und soll uns Angst machen?" Hoffnungsvoll blicke ich mich um. |
Die ganzen Geräusche aus der Dorfmitte hatten mich neugierig gemacht. Ich schleichte mich in eine geeignete Beobachtungsposition. Was sind das für komische Leute? Was wollen sie hier? Es wurden immer mehr. Sie schienen sich nicht wirklich alle zu kennen. Deswegen ermutigte ich mich selbst, mich einfach unter sie zu mischen. Ich redete zwar mit niemandem, hörte aber zu. Teilweise wurden Anweisungen gegeben, wie Gegenstände zu behandeln sind. An anderer Stelle beklagte sich jemand über Hunger. Ich meine auch, gehört zu haben, das jemand bereut, diese Reise in mein Dorf angetreten zu haben, weil er jemanden vemisst. Als sich am Abend so ziemlich alle in die alte Schenke verziehten, verließ ich die Gruppe wieder...aber nicht ohne ein komisches Bauchgefühl. Am nächsten Morgen wirkt die Gruppe noch aufgeregter als zuvor. Was ist denn bloß mit denen los? Ich suche mir einen günstigen Weg zum Fenster der Schenke. Darin stehen mehrere Personen fassungslos vor einem Spieß, auf dem ... Bitte was? Wer macht denn sowas? |
wer würde bloß sowas tun überlege ich einer aus der Gruppe? Oder jemand anderes? Gestern ist doch dieser Kerl hier rungeschlichen. Ich kann mir nicht gut gesichter merken aber war er bei unsere reisegruppe dabei? schweigend starre ich weiter auf den grillspieß. was machen wir jetzt nur Frage ich mich |
Matsch in den Haaren, Erbrochenes auf der Kleidung…langweilig, vorhersehbar und fest gefahren hat er gesagt. Andere Frauen gehen zum Friseur, doch ich muss ja unbedingt DEN Abenteuertrip mitmachen. „Mir reicht es! Egal, wer oder was das da auf dem Spieß ist. Ich will wieder nach Hause! Wo sind die Autoschlüssel?“ |
Sphärische Klänge hüllen mich in einem schwebenden Zustand, der mich langsam dem samtigen grauen Himmel entgegenträgt. Ich strecke mich wohlig aus und trete gegen das Gaspedal. Gaspedal? Hier in der seeligen Wonne des post-Ravens in freier Natur? Zeit für eine Neubewertung der Situation! Ich liege...in meinem Auto und der graue Himmel ist eigentlich der Dachhimmel. Die Klänge müssen meine Chillout Playlist sein und die läuft weil....verdammt weil ich kein Netz habe. Ich greif neben mich, finde das Einstellrad und bringe meinen Sitz langsam in eine aufrechte Position. Verschlafen blinzle ich durch die Windschutzscheibe. Ah, ja. Dieses Dorf! Kein Rave, keine freie Liebe....in diesem Moment laufen zwei Beine und ein Höschen durchs Bild....ok vielleicht nur kein Rave...aber was nicht ist kann ja noch werden. Wo waren wir in der Bestandasuafnahme? Richtig! Eine lange Party, viel Matsch, und Zeit fürs Frühstück! Ich steige aus, ziehe eine Schachtel aus der Tasche, stecke mir eine an und gehe hinüber zu den aufgeschreckten Frühaufstehern. Moin, ist schon wieder Aufbruch? Können wir nicht erst noch was essen? |
Ich schüttele mich etwas wegen dieses Anblicks. Ich blicke noch etwas durch den Raum. Leider ist aus dieser Perspektive nicht alles zu erkennen. Mit vielen verschiedenen Gedanken im Kopf, suche ich mir einen sicheren Weg in meine Hütte am Dorfrand. Dort angekommen sichte ich die Beute, die ich gestern gemacht habe. Ein Schlüsselanhänger ohne Schlüssel. Ein Foto eines Mannes. Hier sind nur Kaugummis...och nöö, wer brauch sowas? Wirklich wertvolles war noch nicht dabei. Ich habe mich aber auch nicht wirklich nah an die Gruppe heran getraut. Ich schleife meine Dolche. Sicher ist sicher! Ungeschützt möchte ich mich nicht wieder unter diese Gruppe mischen. Ich verstecke meine Waffen - griffbereit - und begebe mich geradewegs wieder zur Dorfschenke. Ich will wissen, was da los ist. Dieses Mal verstecke ich mich nicht. Während ich zur Schenke laufe, sehe ich, wie einer der "Abenteurer" aus einem Fahrzeug fällt. Er schaut sich etwas um, denkt nach und findet scheinbar alles okay. |
Am Rand der Unruhe angekommen erwartet mich ein grotesker Anblick. Bin ich noch drauf? Fragend sehe ich mich um und erblicke einen Einheimischen. "Sag mal, ist das da am Spieß eure kranke lokale Küche, oder...? Mir bleiben die Worte im Hals stecken, hastig ziehe ich noch einmal an meiner Zigarette bevor ich sie in die glimmenden Überreste des Feuers schnippe. Noch auf eine Antwort wartend, macht mir mein Magen die klare Ansage, dass für ein Frühstück auch später noch Zeit ist. |
Nach und nach werden meine Begleiter aus der reisegruppe wach. Vielleicht sollten wir auch die anderen wecken? Aber ich habe noch keine Kraft gefunden mich zu bewegen. "w-was machen wir jetzt nur?" frage ich an niemanden bestimmten gerichtet. |
"Was für eine Frage, ruf die Polizei an! Und wenn du, wie ich, kein Netz hast, dann lass uns ins Auto steigen und sie in der nächsten Stadt alarmieren, ist ja nicht weit." |
Dieser seltsame Typ hat tatsächlich den Weg vom Fahrzeug zur Schenke geschafft. Und dann stellt er mir so eine blöde unangebrachte Frage. Bevor ich ihm antworten kann, verzieht er sich einfach wieder mit komischen Bewegungen. Da mich aber so einige fragende Blicke löchern, sage ich in die Runde: "Seit bestimmt 100 Jahren ist hier so etwas nicht mehr passiert. Ich bin genau so schockiert, wie ihr!" |
Benommen schau ich auf mein Handy. Kein Signal. War ja klar. "hat irgendjemand hier Empfang?" |
"Was sind denn das für Geräte, die ihr alle in der Hand haltet?" |
"Ihr meint also wirklich, das da ist ein....ein echter Mensch?! Ein echter Mord? Und wir stehen jetzt ohne Reiseleiter da? Wir sollten uns die Autos schnappen und schnellstens hier verschwinden. Wir müssen der Polizei Bescheid geben und mein Geld will ich auch auf jeden Fall wiederhaben! Hier bleibe ich jedenfalls keine Nacht länger." |
Lass dein Handy zu Hause, du rufst ihn sonst nur an. Genieße deine neue Freiheit…so was nennt sich beste Freundin. Der werde ich was erzählen! „Wo hab ich nur meinen Rucksack?“ murmele ich vor mich hin und laufe suchend durch die Gegend. Da liegt er ja, neben einem der VW-Busse…Wie zum Teufel kommt der dahin? Ich schaue hinein: Meine Schokolade ist weg und wo ist das Foto? |
„Wir können nicht einfach wegfahren! Wenn hier ein Mord geschehen ist, sind wir alle verdächtig! Die Polizei wird uns befragen wollen!“ Und bevor die Polizei kommt, muss ich noch ein paar Kräuter und Gräser verschwinden lassen...hoffentlich haben sie keinen Spürhund dabei... |
"Vielleicht gibt es hier ja Festn..." Die Frage des Eingeborenen wirft mich für einen Moment aus der Bahn, so dass ich meinen angebrochenen Satz einfach hinunterschlucke. Ich muss mich mental neu justieren. "Vorsicht, ich mache jetzt gleich Feuer und das ist keine Magie." Mit meinem Zippo zünde ich mir erneut eine Kippe an und wende mich dann der wohl einzig vernünftigen Stimme zu. "Du hast vollkommen Recht. Lass uns hier abhauen und Hilfe holen. Von alleine taucht bestimmt keine Polizei auf. Wie war dein Name nochmal? Ich bin Jinro." |
Auch wenn er mich nicht mehr beachtet, sage ich zu Jinro: "Ich kenne eure Spielzeuge. Ihr seit nicht die Ersten hier. Aber, so etwas habe ich bisher noch nicht selbst erlebt!" Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen und setze mich dann auf die Bank vor das Gebäude. Ich muss nachdenken. |
Ich blicke zu Jinro. "Meinst du mich? Ich bin Namii." Ich hebe kurz die Hand zum Gruß. Ich schaue in Richtung Diabi. "Deutest du an, dass jemand von uns so etwas getan haben soll?" Schockiert schaue ich mich um. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe allerdings auch gedacht, dass dieses Dorf verlassen ist und um scheinen hier doch einige Leute zu leben. Was ist mit diesem Einheimischen? "Hey du, wie ist denn dein Name? Lebst du hier alleine oder gibt es noch weitere Einheimische? Ich bin davon ausgegangen, dass wir in ein verlassenes Dorf reisen." |
Mist, Jinro und dieser seltsame „Ureinwohner“ scheinen tatsächlich gleich die Polizei alarmieren zu wollen... ein Reiseleiter als Spießbraten wird wohl schon genug Interesse bei der Polizei hervorrufen, dann müssen sie nicht auch noch meine Drogen finden... wo kann man das jetzt auf die Schnelle verschwinden lassen? Es ist ja schade drum, aber lieber fahre ich demnächst wieder nach Holland, als den nächsten „Urlaub“ hinter schwedischen Gardinen zu verbringen... kurzerhand werfe ich ein paar Beutelchen ins Feuer... |
Eine Frau hat sich zu mir auf die Bank gesetzt und sich vorgestellt. Namii, interessanter Name. "Mein Name ist blusheep. Ich bin im Düsterwald aufgewachsen und lebe jetzt seit einigen Jahren in diesem Ort. Es gibt kaum noch Bewohner. Wir treffen uns auch sehr selten - lustigerweise eher, wenn wir uns auf dem Markt in der großen Stadt über den Weg laufen." Im Hintergrund höre ich Diabi zetern. "Etwas verschwinden lassen, kann ich sehr gut. Ich könnte Dir dabei helfen." |
"Ja genau, dich meinte ich. Namii also, sehr angenehm." Ich versuche ihr zuzulächeln, doch mein Gesichtszüge entgleiten mir, als ich sehe, wie ein weiteres Mitglied unserer fröhlichen Reisetruppe ans Feuer tritt und damit beginnt ihre Taschen zu leeren. "Das müssen diese Kurzschlussreaktionen sein, zu denen man in Extremsituationen angeblich neigt...Tut das wirklich Not?" Ungläubig blicke ich ins Feuer, während ich an den Inhalt meines Kofferraums sowie Handschuhfachs, den Tütchen hinter der Sonnenblende und der kleinen Dose in meiner Hosentasche denke. Shit, warum übertreibt man auch immer, wenn man ein kleine Sammlung anlegt? "Also ähm" wie machen wir das nun mit den Hütern des Gesetzes?" |
Buchstäblich erleichtert trete ich zu Jinro, Namii und dem „Ureinwohner“. Eigentlich sieht der ja ganz sympathisch aus. „Hi, ich bin Diabi! Wohnst du hier? Habt ihr die Polizei schon gerufen?“ |
Nachdem ich mich notdürftig an einer Regentonne frisch gemacht habe, will ich mich zu einer kleinen Gruppe Mitreisender begeben. Dort wird anscheinend über das weitere Vorgehen gesprochen. Auf dem Weg zu der Gruppe sehe ich, wie jemand etwas ins Feuer wirft und gehe näher ran. Was es da wohl zu verstecken gibt? „Ich glaube, wir saßen gestern zusammen mit Hasenkaninchen und Applejack in dem VW-Busse des Reiseleiters, oder?“ fragend blicke ich diabi an, „Ich bin Sindarina.“ Langsam dämmert es mir, sie hatte mir doch gestern Abend was zum Locker werden angeboten. |
„Weiß ich doch, wir haben uns doch gestern Abend schon unterhalten... War vielleicht doch ein bisschen viel Wodka Lemon, dass du dich nicht mehr daran erinnerst? Ich heiße immer noch Diabi...“ |
"Hallo Diabi. Ja, ich wohne hier. Wenn ihr jemanden rufen wollt...könnt ihr gern in den Wald da hinten hinein rufen. Aber, erst in der Nähe der großen Stadt wird euch jemand hören. Musst Du sonst noch etwas verschwinden lassen?" |
Nachdem ich die Truppe eine Weile lang beobachtet habe, habe ich beschlossen, einmal zu ihnen zu schauen. Alleine in einem Dorf zu sein, in dem unheimliche Dinge geschehen, das kann nicht gut sein. Zunächst setze ich mich zu Namii und blusheep, auch er scheint noch niemanden zu kennen. |
„Hi, schön, dich kennen zu lernen! Hast du auch einen Namen? Und keine Sorge, sonst habe ich nichts getan oder im Besitz, was man mir vorwerfen könnte... und wer von uns alarmiert jetzt die Bullen?“ |
Ich erwache mit einem dicken Schädel. Was zum Teufel? denke ich, während ich versuche die Situation einzuordnen. Irgendwie war es wohl gestern zu viel Alkohol und....moment mal... ich gucke zu den verschiedenen Grüppchen und zähle durch...wir waren gestern noch einer mehr...oder eher weniger...nein..wo ist denn? ich erblicke den Spieß und muss mich fast übergeben. Ich stapfe verwirrt zu einer Gruppe, vielleicht hätte ich meine Tabletten nehmen sollen. Was hat mein Therapeut gesagt? Ich soll mal Urlaub machen, danach würde es mir sicher besser gehen. Wäre ich doch nur zuhause geblieben und hätte gearbeitet. Ich schüttle meinen Kopf und komme bei einer Gruppe an. "Ähm...habt ihr diesen Kerl da hinten gesehen? Ich meine den Aufgespießten..." frage ich verwirrt in die Runde und hoffe, dass es alles nur Einbildung ist. |
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