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Ich verdränge den Gedanken an die Nacht. Erst einmal frisch machen. Ich brauche neue Sachen, die alten sind ein wenig klamm und riechen nach Rauch und Alkohol. Dann sollte ich mir die Vorräte anschauen. Was ist noch zu essen und zu trinken, Wasser versteht sich, da? Blusheeps Worte dringen an mein Ohr. Soll ich ihm heute Nacht Obdach bieten? Ich hatte ihn schon letzte Nacht erfolglos eingeladen. Aber dann hätte man ihn im Blick. Doch... "Blusheep, ich bin selbst noch unsicher, ob ich in meiner Hütte bleibe oder nicht auch in die Schmiede gehe. Aber alleine bleiben möchte ich definitiv nicht!" |
Aufrund der Absage von Sindarina blicke ich verzweifelt um mich. Schon wieder werden vereinzelt Hütten für die Nacht vorbereitet. Es bilden sich Gruppen. Es scheinen die gleichen Personen, wie gestern zu sein - ohne Arren natürlich. Getrübt von Sindarinas Aussage gehe ich zur Schmiede und frage Namii: "Kann ich heute hier schlafen? Die letzte Nacht war, ehrlich gesagt, ein Albtraum, ohne geschlafen zu haben. Ich saß an die Hütte von Sindarina gekauert und habe vor mich hin gezittert. Zwischendurch gab es komische Geräusche im Dorf. Ich konnte mich aber gar nicht darauf konzentrieren." |
Ich lade Selkie in Namiis Hüttw ab und Weise sie an sich aufs Sofa zu legen. Danach mache ich mich auf den Weg zu meiner Hütte. Unterwegs knurrt mein Magen hörbar. Hunger, ich habe völlig vergessen zu essen. Erst muss ich was essen und dann die Hühner holen. Oder ich nehme was zu Essen mit, was warmes im Magen täte Selkie und Bluesheep auch gut. |
Ich schaue von meinem Werkstück auf: " sofern die anderen nichts dagegen haben und alle ein Plätzchen finden, soll es mir recht sein. Ich fühle mich in einer größeren gruppe sicherer als alleine." Ich kühle meinen Eisenrohling ab. "Könntest du dir die Eimer schnappen und frisches Wasser holen?" |
Dankbar greife ich die Eimer und hole Wasser aus dem Brunnen. Uff, körperliche Arbeit bin ich nicht gewohnt. Ich schleppe zwei volle Eimer in Richtung der Schmiede. Dabei schwappt immer mal etwas heraus. Dabei sehe ich, wie Streicher in ihrer Hütte verschwindet. |
Nachdem ich die halbwegs vollen Eimer mit Wasser Namii vor ihren Amboss gestellt hatte, suchte ich mir ein freies Plätzchen in den kargen Räumen der Schmiede. Besonders gemütlich ist es hier ja nicht. Jetzt noch eine Schüssel Pilzsuppe *träum*. Ich lasse mich fallen, öffne mein Gesetzesbuch, lese die ersten Worte und falle in den Schlaf. |
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Die Versammlung war ein ziemlicher Reinfall gewesen. Betrübt wende ich mich zum Gehen. Ich laufe fast in Honeymouse rein, die über den Marktplatz gelaufen kommt. |
"Huch, dangerschaf! Dich hab ich gesucht! Dürfen mein Bogen und ich heute in deiner Hütte übernachten? Streicher hat gerade Selkie in die Schmiede geschleppt und das will ich mir nicht die ganze Nacht antun...", frage ich, ob der Hoffnung, dass ich nicht allein in meiner Hütte bleiben muss. |
Mit Odin, dem größten meiner Hunde im Schlepptau, laufe ich zu Namiis Schmiede. Ich habe nicht nur Wein für Selkie, sondern zusätzlich noch ein paar frische Kleider eingepackt, außerdem noch die gestern mühsam geputzten und geschärften Messer und Dolche. Letzteres wäre vielleicht nicht nötig gewesen, da es in einer Schmiede immer irgendetwas gibt, dass als Waffe taugt, gleichwohl sind mir meine eigenen Waffen lieber. Ob es wirklich eine gute Idee war, sich Streicher und Namii anzuschließen? Ich kenne sie eigentlich kaum. Einen netten Eindruck machen sie ja, aber die Werwölfe von damals schienen auch nett zu sein... Als ich die Schmiede betrete, bleibe ich verdutzt stehen. Liegt da nicht Bluesheep in der Ecke? Was macht dieser verrückte Bücherwurm denn hier? |
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"Hey Diabi." Ich blicke kurz auf und nicke zum Gruß. Dann sehe ich ihren Blick in Richtung blusheep. "Er hat gefragt, ob er die Nacht mit uns verbringen darf. Ich habe ihm gesagt, dass es mir recht ist, wenn alle einverstanden sind. Ich hatte ihn erst einmal Wasser holen geschickt. Nun ist er über seinem Buch eingeschlafen." Ich zucke mit den Schultern und widme mich wieder meiner Arbeit. |
Ich gehe zu Hasenkaninchens ausgeliehenen Büchern. Hm ich glaube ich fange mit Maleus Lupus an und setze mich an die Koppeln um die Tiere dabei etwas zu beobachten. |
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In meiner Hütte angekommen hole ich erst einmal einen Eimer Wasser, dann gehe ich zu meiner Vorratskammer, Bärlauch, Brutknöllchen vom Scharbockskraut, Bärenklau, Karotten, Kartoffeln, Äpfel, einen Kohlkopf, daraus lässt sich ein leckerer Gemüseeintopf herstellen. Ich saubere das Gemüse, schälen die Kartoffeln, schneide alles klein und schmeiße es in das mittlerweile heiße Wasser. Gedankenverloren schaue ich dem Eintopf beim Köcheln zu. |
Ich glaube, ich sollte langsam Schluss machen. Ich lege meine Werkzeuge zur Seite und ziehe meine Schürze aus. Ich werde mich noch am dorfbrunnen waschen gehen und dann schauen, ob ich irgendwie beim beim essen machen helfen kann. |
Kein Alkohol und den Berufen weiterhin nachgehen. Eigentlich gar nicht so verkehrt, denke ich mir nachdem ich mit frischer Kleidung beim Bäcker zwei herrlich duftende Brote erstanden habe. Die Hütte aufgeräumt, den Nachttopf gereinigt und die Vorräte aufgefüllt. Es finden sich immer mehr in der Schmiede ein und Honeymouse wird bei dangerschaf bleiben. Ich möchte nicht allein bleiben. Vielleicht sollte ich die Einladung von Hasenkaninchen annehmen... |
Ich stehe vor dem Haus und hobel ein paar Bretter ab. Der Wind trägt den Staub fort und ich genieße die Regenpause. Da sehe ich Sindarina die Straße hinunter gehen. "Hey", rufe ich hinüber. "Suchst du noch ein Quartier?" |
Fast lasse ich die Brote fallen. "Ja, ich suche ein Nachtlager! Und wenn ich mich recht entsinne, ist Dar auch noch ganz alleine. Frisches Brot, 2 Flaschen Ingwer Limonade und ein paar Haferkekse als Verpflegung sowie eine Kuscheldecke kann ich mitbringen. Hättest du denn in deiner Hütte noch Platz?" |
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