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Finde es sehr despektierlich von Tierabfällen zu reden, wenn das Tier, dessen Bestandteile bis ins letzte verwertet werden als schützenswert angesehen wird. Schon wunderlich, wenn ein Tier aus 40% "bitte fügt dem kein Leid zu" und 60% Abfall bestehen soll. |
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Es ist doch jedem selbst überlassen, wie er sich ernähren möchte. Und wenn mein Nachbar mit Bürojob gern etwas mehr isst und dadurch zunimmt, bitte. Nicht meine Sorge. ;) |
Ich denke ja, dass dieses ganze gerede darüber was nun gesund ist und was nicht krank macht. |
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Die Diskussion ist - wie einige ja schon angemerkt haben - einfach unnötig. Jeder sollte doch für sich entscheiden können was er essen möchte und was nicht. Jeder hat die Verantwortung für seinen Körper und jeder hat nun mal auch (aus den unterschiedlichsten Gründen) eine andere Einstellung zu diesem Thema. Ich persönlich esse gerne Fleisch. Ich bin z.T. auf Bauernhöfen groß geworden und für mich war es von klein auf normal mit Tieren aufzuwachsen, die später eben auch gegessen werden (wenn auch natürlich nicht direkt von uns/mir). Für die Gesundheit ist eine vegetarische und vegane Ernährung mit Sicherheit genau so ungesund, wie eine Ernährung, die ausschließlich aus tierischen Produkten besteht. Die Mischung machts. Warum ich mich aber eigentlich "einmische" sind folgende Punkte: Zitat:
Bei meinem anderen Onkel sieht es genau so aus..die Schweine dürfen zwar nicht raus - was bei der Betriebsgröße aber auch undenkbar wäre - aber auch sie bekommen Schweinegerechtes Futter, die Boxen sind groß genug etc. pp. Zitat:
Ich denke eher, dass die Menge/Mischung entscheidend ist und nicht was man den Tag über tut. Denn auch früher hatten die Menschen ja nicht jeden Tag Fleisch...jeden Tag wird schließlichlich kein Büffel erlegt. So und nun "Guten Hunger", meinen Senf hab ich dazu gegeben ;) |
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Wie kommst du übrigens darauf, dass ich durch Bezug auf Ladys Zitat deiner These widersprechen wollte?;) |
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ich frage mich immer ob man das mit einem deutschen durchschnittsbürger überhaupt vergleichen kann (bei veganer ernährung wird ja oft asien angebracht). denn die menschen in den verschiedenen rgionen haben sich ja wahrscheinlich auch unterschiedlich entwickelt udn an die örtlichen gegebenheiten angepasst. oder liege ich jetzt damit völlig falsch? (du als archelogin weißt das vielleicht) |
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@Selkie: Bin leider keine Anthropologin sondern eher in Sachen Tote, Schriften, Statuen und Pötte bewandert und möchte zu so kurzfrsitigen (sind es ja, wenn man die Entwicklung der Menschheit betrachtete) Anpassungen lieber nichts Falsches erzählen ;):o Bei uns geht es eher darum, was die Nahrung zu Lebzeiten für Veränderungen am Körper hinterlässt und nicht wie sich der Körper grundsätzlich an Nahrungsgegebenheiten anpasst. |
Dauert ja auch einige Tausend Jahre bzw. hunderte Generationen, bis sich am Körper was grundlegend ändert. (Organe sich vergrößern, Genmutationen von einem auf tausend Menschen vererbt sind etc.) |
Wie gut die Menschen Milch vertragen sieht man ja daran wie gut sich Medikamente gegen Laktoseintoleranz verkaufen lassen;) Und nochmal, ich habe nie behauptet das jemand der vegetarisch oder vegan lebt nicht auch an Krebs erkranken kann,da spielen vielen Faktoren mit unter anderem auch die Genetik. Fakt ist aber auch dass wir uns viele Krankheiten durch falsche Ernährung selbst schaffen! Die meisten Menschen sind Mitläufer die nachplappern was seit vielen Generationen eben behauptet wird,es sind Anfangs immer wenige Menschen die neue Erkenntnisse sammeln die sich später als richtig herrausstellen,nicht anders wirds mit den Veganer sein,selbst Bill Gates sieht die Zukunft vegan^^ (zumal es irgendwann keine Möglichkeiten mehr geben wird diese Massen an Fleisch zu produzieren) Zu den Kuhmilchbetrieben: Eine Milchkuh lebt in der Regel ihr Leben lang in Ständerhaltung,sie wird jährlich künstlich befruchtet um trächtig zu werden. Die Kälber werden ihr entweder kurz nach der Geburt oder wenige Tage danach (wo die Kuh auch noch eine Bindung zum Kalb aufgebaut hat) entrissen. Die Kälber werden dann für Kalbsfleisch verwendet oder eben für die Aufzucht. Eine Milchkuh ist im Alter von ca 6Jahren körperlich am Ende,die meisten Kühe sind dann nichtmal mehr in der Lage ihren eigenen Schlachtgang anzutreten,sie werden mit dem Bagger aufgehoben und zum Schlachter transportiert. Die Euter sind von vielen Kühen extrem groß,verursachen große Schmerzen und die Milch die da rauskommt ist garantiert nicht gesund. Der Mensch ist übrigens das einzige Lebewesen welches sich noch im erwachsenen Alter von Muttermilch ernährt! Auch das sollte einem zu denken geben. Und die hübsche Bauernhofidylle wo die Kühe über Weiden laufen gibt es oft nichtmals auf Biohöfen,auch dazu gab es in den Medien erst vor kurzem etliche Berichte. Wenn jemand unwissend ist oder eben aus Überzeugung Fleisch isst ok, aber "Tierfreunde" die sich über solche Umstände aufregen aber gleichzeitig weiter tierische Produkte konsumieren kann ich wirklich nicht verstehn. Das ist dasselbe wie wenn ich mich aufrege dass in China Hunde gegessen werden ich es aber normal finde ein Schwein zu essen. Oder Kaninchenfreunde die es grausam finden Kaninchen zu essen aber nichts gegen Kalbsfilet haben usw. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen was er isst, ich kann nur jedem raten sich mit der Thematik gründlich auseinanderzusetzen statt einfach all das zu schlucken was einem die Allgemeinheit "vorwürgt" das gilt für alle Bereiche nicht nur die Ernährung. |
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Ich habe für mich Anfang des Jahres die Entscheidung getroffen Massenproduktionen nicht mehr zu unterstützen. Ich kaufe bereits seit Jahren bis auf Schuhe und Unterwäsche meine komplette Kleidung "second hand", seit Anfang des Jahres kaufe ich über 90% meiner Lebensmittel im Bioladen und da mit Schwerpunkt auf Produktionen der umliegenden Biohöfe. Meine Haupteinkäufe finden nicht in großen Biomarkt Ketten statt, sondern in einem kleinen privaten Bioladen. Meine kovnetionellen Kosmetika sind Anfang des Jahres vollständig im Müll gelandet und ich bin auf Naturkosmetik umgestiegen. Seit Juni kaufe ich nur noch vegane Kosmetikartikel nach, auch Haushaltsreiniger sind ökologisch und vegan. Einzige Ausnahme bilden hier Spülmaschinentabs, da wir eine recht alte Maschine haben, die mit den Ökotabs unser Geschirr nicht mehr sauber bekommen hat. Mein Handspülmittel ist wieder vegan und Öko. Nach diesem ersten Schritt zum Öko-Leben kam zwangsweise die Auseinandersetzung mit verschiedenen Nahrungsmitteln. Als ersten Schritt habe ich meinen Fleischkonsum auf das Wochenende beschränkt (sehr zum Leidwesen meines Freundes) und unter der Woche rein vegetarisch gekocht. Das ging erstaunlich gut, und mir fiel auf, wieviele vegetarische Gerichte ich ohnehin schon parat hatte ... Nach der Fleischverbannung aufs Wochenende rückten die Milchprodukte in meinen Fokus. Weniger aus Tierschutzgründen, sondern aus ökologischen Gesichtspunkten versuchte ich nach und nach Milchrpodukte zu reduzieren, was sich deutlich schwieriger gestaltete als Fleisch ... Ersatzprodukte sind nicht wirklich meins, aber ganz daruf verzichten mag man auch nicht ... Mittlerweile benutze ich ausschließlich Sojasahne zum kochen, esse Sojapuddings und Joghurts und bin auf pflanzliches Eis umgestiegen. NICHTS schmeckt besser als das Erdbeereis von Lupinesse. Milch und Fleischprodukte kaufe ich ausschließlich bei meinem Metzger vor Ort, bei dem ich weiß, dass er das Fleisch ausschließlich von Bauern im Umfeld bezieht, die Tiere alle Freigang und naturnahe Unterkunft und nahrung erhalten und die Schlachtung in der Nachbarstadt erfolgt. Oft hat er bestimmte Fleischsorten nicht mehr vorrätig. Wo andere Kunden sich drüber aufregen, freut es mich, denn so ist es mir lieber, als wenn überproduziert wird. Mein aktueller Schritt ist, Fertigprodukte, auch wenn sie Bio sind, zu ersetzen durch Selbstgemachtes. Veganes Mett, vegane Majo und Remoulade sind schon Standard und ich brenne darauf noch mehr selber zu machen. Ich werde noch zur Bäckerin! ;-) Mein aktuelles Ziel ist, versteckte tierische Produkte zu vermeiden. Wenn ich Tier konsumiere, dann will ich das auch bewusst tun. Dann esse ich meinen Käse, mein Steak oder meine Bockwurst ... aber wenn ich einen Keks esse brauche ich darin keine Milch, kein Milchpulver etc. DASS diese Zusätze absolut übeflüssig sind beweisen meine äußerst flufigen und leckeren Kuchen und Brote! Ich weiß nicht, ob mein Weg mich irgendwann zum Vegetarier oder Veganer macht, ich weiß aber, dass ich seit Anfang des Jahres meinen Konsum von tierischen Produkten um weit über 50% gesenkt habe und das sowohl mir, als auch meinem ökologischen Fußabdruck gut tut. Ich kann und will mich nicht von heute auf morgen komplett umstellen. Wenn ich mich selber quäle halte ich eh nichts durch. Aber steter Tropfen höhlt den Stein ... Viele versteckte tierische Inhaltsstoffe sind faktisch absolut überflüssig. Sich das bewusst zu machen, ebenso, wie die Tatsache, dass man köstlich ohne Tierprodukte oder Ersatzprodukte essen kann halte ich für absolut wichtig, nur halt nicht us Tierschutzgründen, sondern aus ökologischen Gründen. Die aktuelle Massenproduktion von Lebensmitteln wo keiner mehr weiß, was drin steckt, ist weder für Mensch, noch für Tier gesund. EDIT: Und ja, bei unseren Bauerm gibt es tatsächlich noch die glückliche Kuh, die mit ihrem Kälbchen auf der Weide steht und Sauen, die sich mit ihren Ferkeln genüsslich im Schlamm wälzen und über die Wiese galoppieren können ... ;-) |
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Die Symptome einer Laktoseintoleranz sind so unterschiedlich, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass sie laktoseintolerant sind. Eine Arbeitskollegin von mir hatte nach der Pizza immer einen totalen Blähbauch und schob es darauf, dass sie zuviel gegessen hatte. Vor der nächsten Pizza gab es von mir ein paar Laktase-Tabletten und siehe da: Kein Blähbauch ... Ähnlich verhält es sich mit Gluten. Es ist nichts neues, dass Weizenprdukte im Übermaß für den Menschen schädlich sind ... das Bewusstsein hierzu verändert sich lediglich. |
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