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Geräumiger Innenstall/Häuschen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 19.11.2019
Beiträge: 2
Meister Lunte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2019, 14:19

Geräumiger Innenstall/Häuschen


Hallo ihr Lieben,

vorweg: Ich habe mit Hasen eigentlich nicht viel am Hut und entsprechend wenig Ahnung.
Meine Freundin wünscht sich zum Geburtstag ein neues Haus für ihre beiden Hasen (Wohnungshaltung / Freilauf + eigenes Zimmer).


Jetzt möchte ich ihr natürlich nicht auf die Nase binden, dass ich ihr/ihren Hasen ein solches auch tatsächlich baue (Sie weiß, dass sich meine Begeisterung für die Tiere in Grenzen hält).
Daher würde ich mich über etwas „Starthilfe“ bei diesem Projekt freuen.


Punkt 1:
Welches Holz empfiehlt sich hier, das leicht, günstig und trotzdem halbwegs Biss- und Urinresistent ist?

Wären hier auch Leimholzplatten möglich? Diese sollten doch ausreichend Stabilität mitbringen? Aber ist das auch ungiftig?


Punkt 2:
Die Kaninchen sind nicht stubenrein und pinkeln beim Freilauf die ganze Bude voll. Daher ist damit zu rechnen, dass sie auch vor dem Häuschen nicht Halt machen werden.

Da ich das Häuschen gerne mehrstöckig (In die Höhe „volle Raumhöhe“ Platz(könnte also bedenkenlos 1m hoch bauen) und aus Echtholz gestalten würde, mache ich mir Sorgen um die Haltbarkeit des Zwischenbodens / der Zwischenböden.

Dieser soll eigentlich ebenfalls aus Holz gefertigt werden -> Macht das Sinn?
Oder arbeite ich hier lieber mit einem Kunststoff o.ä., das nicht durch den Urin angegriffen wird?
Für das allgemeine Klima in der Box wäre hier aber Naturholz sicher besser?

Kann ich den Boden ansonsten aus einem lackierten Holz machen oder das Holz irgendwie folieren o.ä. um es feuchtigkeitsresistent zu bekommen?

Punkt 3:
Ich hatte mir überlegt, die Front des Hauses mit einer einschiebbaren Plexiglasplatte abzudecken (Um die Hasen wenn nötig auch mal rauszuholen auch wenn sie keine Lust drauf haben und zu schauen, wo sie stecken), erfüllt das Haus dann für die Hasen noch die für den Wohnfühlfaktor notwenige Schutzfunktion oder fühlen sich die Hasen dann eher wie auf dem Buffet?

Alternativ, aus Frischluftgründen, hätte jemand eine Idee, wie ich einen Einschub mit Drahtgeflecht gestalten könnte?

Punkt 4:
Da ich bereits mehrfach suizidale Tendenzen bei einem der Hasen feststellen musste: Wie hoch darf die geplante Aussichtsplattform maximal angebracht werden um bei einem Sprung keine Verletzungen zu provozieren? (Die Hasen sind leider furchtbar klein und kränklich, alle 3 Monate geht’s zum Routinecheck zum 600km entfernten Tierarzt, da dieser Spezialist für Hasen ist.)

Ich hätte eigentlich gerne 2 Stockwerke und obenauf eine kleine begehbare Plattform gebaut, allerdings weiß ich nicht, ob das nicht zu hoch ist und somit ein Verletzungsrisiko birgt?

Macht hier eine Umrandung als Selbstmordschutz Sinn?

Punkt 5:
Ich würde gerne eine mobile Sandkiste zum nebendranstellen bauen, muss ich hier auf irgendetwas achten, muss z.B. der Sand gereinigt werden und wenn ja wie oft?

Ich bedanke mich schon im Voraus!




Geändert von Meister Lunte (19.11.2019 um 14:22 Uhr). Grund: Umbrüche und Absätze überarbeitet
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Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.618
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2019, 11:06

Vorab: Kompliment, dass du deiner Freundin zuliebe so kreativ sein willst!

Zu den einzelnen Fragen kann ich leider nur bedingt etwas beitragen, möchte stattdessen aufgrund meiner Erfahrung eher folgendes zu bedenken geben:

Die meisten unserer Bauprojekte wurden von uns Zweibeinern für schön, sinnvoll, hochwertig empfunden.

Das langohrige Volk hat das wenigste davon wirklich genutzt: in den Stall gehen? Iiih, ist ja viel zu warm... Buddelkiste nutzen? Wieso, draußen im Garten buddelt es sich doch viel schöner...

Letztlich ist den Langohren der Stall meistens ziemlich egal, gechillt wird z.B. bei uns ausschließlich außerhalb, Unterschlüpfe eigentlich nur genutzt, wenn es Hunde und Katzen regnet. Ein großzügiges Gehege oder Kaninchenzimmer ist daher völlig ausreichend, und ohnehin vorhandene Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle, etc. sind als Schlafplätze meist deutlich beliebter, als alles, was man speziell für Kaninchen baut.

Deshalb würde ich mich nicht mit mehreren Etagen abmühen, sondern nur einfache würfelförmige Schutzhütten bauen, die zum einen als Aussichtspunkt dienen können, zum anderen als Unterschlupf, wichtig sind dabei jeweils zwei Eingänge, falls es mal Unstimmigkeiten gibt.

Fürs Auge bzw. die Freundin kann es natürlich auch mit Herzchen, Burgzinnen oder sonstigem verziert werden, die Wackelnasen werden sich dafür allerdings herzlich wenig interessieren.

Gar zu sehr in die Höhe würde ich nicht gehen: zum einen lassen sich dann Sackgassen kaum vermeiden, zum anderen lassen sich abenteuerlustige Kaninchen auch nicht von Umrandungen, Absperrgittern u.ä. beeindrucken, unser kletterfreudiger Hannibal hat z.B. die Holzplatte, mit der wir verhindern wollten, dass er auf den Stall springt, einfach abgerissen, das Holz eines Absperrgitters komplett aufgefressen...

Ansonsten bevorzuge ich Wannen als Unterbodenschutz, die sind austauschbar, können eingestreut, die Hinterlassenschaften einfach entsorgt werden, und Naturholz, gerade auch im Innenbereich, man will ja selbst auch nicht den Leimdüften etc ausgesetzt sein.




Ninchen
 
Registriert seit: 11.05.2013
Beiträge: 12
Jessi14040 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2019, 19:16

Hallo! Ich stimme Diabi da zu, ein richtiger Stall wird wohl kaum interessant sein für die Kleinen. Ich könnte mir allerdings eine Art "Burglandschaft" vorstellen, also mehrere kleine Häuschen , deren Dächer mit Brettern verbunden sind (Brücke zwischen Türmen), gern auch über Eck und vielleicht auch mit mehreren Etagen (je nach Höhe). In einem hohen Turm könnte dann auch eine Buddelkiste sein, die Wohnungskaninchen bestimmt gerne nutzen - da bietet sich (dem "Reinigungspersonal" zu liebe) ein hoher Rand als "Spritzschutz" an. Der Sand/Die Erde muss sicherlich hin und wieder ausgetauscht werden - die Box sollte man also herausnehmen können.

Tunnel finden (bzw. fanden...) meine Kaninchen auch super - da kann man so schön durchflitzen Wichtig ist nur, dass man an alle Ecken drankommt (Häuser/Tunnel öffnen bzw. hochheben können), damit kranke Kaninchen sich nicht verschanzen können.

Um das Holz in den Häuschen zu schützen könntest du Katzenklos oder (wenn es größer werden soll) Kotwannen (z.B. Breker.de) kaufen und die Häuschengrößen daran anpassen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Bauprojekt!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 254
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2019, 20:31

Hab auch alles selbst gebaut, auch mehrstöckig. Hier mal meine Erfahrungen.

Es gibt kein biss und oder Urin festes Holz. Waagerechte Flächen kannst du mit epoxydharz Urinfest machen. Gibt da terrarium harz.
In die Boden Ecken kannst du ringsum gut Dreikant leisten leimen, erleichtert das reinigen.

Leimholz kannst du gut nehmen. Ich hab osb genommen.
Die Häuschen kannst du auf Edelstahl Schrauben setzen, also wie ne art Füßchen. So steht es nicht in der Urin Pfütze.
Als Stall Boden würde ich kein leimholz nehmen. Ist erstens teuer und in verleim Richtung Bruch anfällig. Empfehle da osb ist sehr biegefest. Oder wenn du reich bist Hpl Platten.

Bei mir stören sich die Biester nicht dran in einer kompletten Plexiglas Box zu sitzen. Kein Buffet Effekt zu verzeichnen Wichtig sind nur immer zwei Eingänge.

Ab 50cm Höhe würde ich schon eine Umrandung basteln.

Bei der ganzen Aktion immer im Kopf haben dass man leicht reinigen kann. Würde da entweder die ganze Front aufklappbar machen und auch nicht zu niedrig bauen, oder eine ausziehbare Wanne einplanen.

Wie schon erwähnt wird der Stall am Ende wohl nur zum pennen genutzt werden
Wenn eure Kaninchen so undicht sind kannst du dir vielleicht mal meine Bauanleitung zur buddel Kiste anschauen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 83
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2019, 21:15

Ich träum auch grad von einem weiteren Rückzugsstall, wegen Aussenhaltung auch damit ich ein besseres Gewissen hab, dass es ja einen wärmeren Platz geben würde, wenn Kaninchen den den nutzen wollte. Wenn ich den tatsächlich baue, wird die Grösse einer Samla-Box von IKEA angepasst, da in Preis-leistung unschlagbar. Und ehrlich, die Katzentoi unserer Katze sieht trotz "urinbeständig" nicht schön aus, wenn man unter die Einstreu guckt


Ich finds übrigens auch saucool, womit du deine Freundin da überraschen magst.
Unsere Konstellation ist ähnlich: ich Tierverrückt, Menne gar nicht. Trotzdem bekommt das Kaninchengehege nun auf Menne's Vorschlag ein Welldach anstelle einer Blache Find das auch saucool von ihm (auch hat er geholfen, Material für den Bau anzuschleppen.)




Ninchen
 
Registriert seit: 19.11.2019
Beiträge: 2
Meister Lunte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 22.11.2019, 12:35

Hallo ihr Lieben,

erstmal danke für die netten Worte und die vielen Tipps!

Bei OSB hatte ich etwas bedenken, dass die aufweichen, aber der Tipp, das Häuschen um eine Wanne herum aufzubauen ist super, danke hierfür!

Auf eure Tipps hin habe ich umdisponiert und werde das ganze etwas kleiner halten, unten wird es eine große Kammer mit herausnehmbarer Plexiglasplatte geben, darauf einen "Balkon" und eine herausnehmbare Sandkiste, für diese habe ich auch schon eine tolle Bauanleitungen hier im Forum gefunden, bei der man den Sand sogar waschen kann.

Falls jemand noch Anregungen hat, gerne raus damit



 
 
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hasen, häuschen, kaninchen, selbstbau, stall

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