 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
03.05.2010, 11:18
| | | | AW: Außengehege Nein, ich würde niemals von einer Außenhaltung abraten. Hohe Luftfeuchtigkeit gibt es im Grunde überall, jedes Gewitter und jeder Regenguss sorgen dafür. Wir haben ein Außenhygrometer, und das zeigt oft hohe Werte an. Unseren Nins macht das nicht im geringsten etwas aus.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Gehege artgerecht und gut strukturiert ist, und trockene Sitzplätze zur Verfügung stellt. Ist die Luftfeuchtigkeit hoch, muss man sorgfältiger und öfter ausmisten und neu trocken einstreuen, dann ist es in Ordnung so. Eine isolierte Hütte schafft im Winter einen Rückzugsraum in dem es nicht zu kalt ist, für den Sommer sind Schattenplätze extrem wichtig.
Sehr wichtig ist darüber hinaus auch ausreichend Platz. Ein Außengehege darf niemals unter 6 qm Grundfläche haben, auch nicht bei 2 Zwergnins. Notfalls kannst du auf 6 qm bis zu 3 Zwerge unterbringen, aber größer ist immer besser. 2 - 3 qm pro Fellnase sollten es sein.
Die Absicherung gegen Fressfeinde ist ein weiteres Thema was bedacht werden muss, gerade auch in Nähe eines Waldes.
Wenn du aber das Gehege gut strukturierst, es ausreichend groß baust und täglich die Streu daraufhin kontrollierst ob sie noch trocken genug ist, werden deine Nins von der Außenhaltung sehr profitieren. Sie ist eindeutig durch die Witterungseinflüsse immunstärkend und gesund - und Atemwegserkrankungen treten in Innenhaltung öfter auf als in Außenhaltung, weil sich in Außenhaltung viele Schadstoffe in der Luft (z. B. Ammoniak aus dem Kaninchenpipi) sprichwörtlich in Luft auflösen, in Innenhaltung fehlt die Durchlüftung zum Teil, so dass die Konzentration der Stoffe viel höher ist. |