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Erfahrungen mit Greifvögeln? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 14:03

Erfahrungen mit Greifvögeln?


Hallo!

Da ich bezüglich unserer Kaninchenhaltung zu anderen Themen auch schon viele interessante Anregungen bekommen habe, probiere ich es damit jetzt auch mal:

Unsere Kaninchen haben einen Stall und ein mardersicheres Außengehege, in dem man sich um Greifvögel keine Gedanken machen muss.

Tagsüber lasse ich sie aber gerne auf die große Wiese, wo sie sichtlich viel Spaß haben. Es gibt auch Versteckmöglichkeiten, Heckenpflanzen usw. Aber ich sorge mich immer etwas wegen möglicher Angriffe "von oben".

Wir wohnen nicht auf dem Land, aber auch nicht in der Stadt. Also eher ein größeres Dorf. Umliegend gibt es schon große Flächen mit Landwirtschaft, welche für Greifvögel vielleicht interessant sein könnten. Hier im Ort habe ich aber noch nie etwas beobachtet.

Die Wiese ist auf zwei Seiten von einer hohen Mauer begrenzt, auf einer weiteren vom Außengehege und auf der vierten von einem Zaun. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass Greifvögel eher an weiten Flächen wie einem Acker zum Mäuse jagen o.ä. interessiert sind. Aber z.b. Habichte scheinen sich darauf ja eher nicht zu beschränken.

Meine Überlegung war nun, ob es Sinn machen würde den Freilauf mit einem Netz zu überspannen. Die Fläche zu 80% abzudecken wäre relativ einfach zu machen. Aber das Netz wirklich "dicht" an die anderen Begrenzungen anzuschließen wäre sehr aufwändig.

Die Frage ist nun, ob das Netz trotzdem die Angriffswahrscheinlichkeit deutlich reduzieren könnte, oder ob es eh sinnlos ist, wenn man es am Rand nicht lückenlos befestigt.

Mich würde auch das sonstige Verhalten der Vögel interessieren. Halten sie sich fern, wenn ein Mensch in der Nähe ist? Oder würde es nicht einmal einen Angriff verhindern, wenn ich neben dem Freilauf stehe?
Die Kaninchen haben schon ein paar Gänge gebudelt und haben auch Versteckmöglichkeiten. Sind sie in der Regel schnell genug um sich bei einem Vogelangriff zu verstecken? Würde ein Habicht z.b. sie auch ins Gehege/Stall/Gänge in der Erde verfolgen?
Ich hatte auch gedacht, dass z.b. unter dem Blätterdach eines Baumes die Gefahr viel geringer ist. Aber vielleicht ist das naiv?


Also, wenn man sieht wie viel Spaß die Kaninchen haben, würde sie sicher niemand immer einsperren wollen. Aber mehr als 7m² konnte ich nicht mit vertretbarem Aufwand absichern. Der Freilauf hat ca. 40qm. Das kann ich unmöglich alles vergittern und will ich eigentlich auch nicht.


Habt ihr da Erfahrungen?


liebe Grüße!!!



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 4.815
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 14:34

Ich denke, den Freilauf zu 80% abzusichern reicht aus. Ein Greifvogel wird kaum seitlich unter ein Netz gehen um die Kaninchen zu schnappen, er stürzt sich ja beim Jagen senkrecht nach unten.
Aber nach oben absichern würde ich auf jeden Fall weil die Gefahr von oben immer gegeben ist.

Vom Menschen abhalten lassen die Greifvögel sich nicht unbedingt, wir haben hier schon Sperber gehabt, die neben uns am Vogelfutterplatz Spatzen holten.



__________________



Geändert von knuffelchen (02.12.2018 um 14:36 Uhr).

Benutzerbild von Angora-Angy
Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 6.217
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 15:47

Ich hab meinen Hühnerauslauf komplett übernetzt, der hat ca 80qm. Allerdings länger als breit. Das Netz hat ca 110€ gekostet. Ich habe eine Reihe Stützen (2,50m) in die Mitte gestellt, Halbrundstangen oben als First drauf und dann das Netz drüber und an den Seiten am Zaun festgemacht. War ein Vormittag Arbeit.



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Liebe Grüße von Angela mit den Wollpuscheln

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 20:53

Zitat:
Zitat von knuffelchen Beitrag anzeigen
Ich denke, den Freilauf zu 80% abzusichern reicht aus. Ein Greifvogel wird kaum seitlich unter ein Netz gehen um die Kaninchen zu schnappen, er stürzt sich ja beim Jagen senkrecht nach unten.
Das war eigentlich auch meine Überlegung, aber wenn man im Internet etwas über das Jagdverhalten vom Habicht liest, dann könnte es schon sein, dass das etwas naiv gedacht war. Allerdings steht im Internet halt viel....




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 20:56

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Ich hab meinen Hühnerauslauf komplett übernetzt, der hat ca 80qm. Allerdings länger als breit. Das Netz hat ca 110€ gekostet. Ich habe eine Reihe Stützen (2,50m) in die Mitte gestellt, Halbrundstangen oben als First drauf und dann das Netz drüber und an den Seiten am Zaun festgemacht. War ein Vormittag Arbeit.
Hm, das wäre zu überlegen. Auch wenn das hier wegen der teils vorhandenen Büsche nicht ganz so einfach ist. Und ich hätte die Konstruktion gerne möglichst einfach. Denn erfahrungsgemäß hängen die Netze nach 2-3 Jahren eh in Fetzen und müssen ersetzt werden. Da möchte ich das möglichst einfach. Ich weiß auch nicht ob es das netz aushält wenn sich daran im Winter Schnee und/oder Eis festsetzt.




Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 259
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 21:11

Also der Habicht auf Beutezug stürzt sich durch die kleinste Lücke im Netz auf seine Beute. Er sitzt auf einem hohen Baum in der Nähe an und beobachtet alles, und im günstigen Moment schlägt er zu.

Dabei fliegt er sehr wohl auch seitlich unter ein nicht komplett geschlossenes Netz.


Allerdings würde ich die Gefahr, die von Habicht und Bussard für größere Kaninchen ausgeht, für gering erachten.

Wir haben Kaninchen im Gartenfreilauf und Hühner in einem Garten ganz in der Nähe. Bei den Hühnern war letzten Winter zweimal der Habicht, bei den Kaninchen habe ich noch nie einen gesehen.
Viele Versteckmöglichkeiten und wenig freie Fläche ohne Bäume, das hat bei uns zum Glück bisher gut funktioniert.

Der Gartenfreilauf ist mir sehr wichtig, das Restrisiko gehe ich bewusst ein.

Das muss natürlich jeder für sich entscheiden.....




Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 885
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 22:15

Soweit ich weiß, spannen manche auch Schnüre über den Garten, um die Gefahr von Greifvögeln zu verringern? Weiß da noch jemand etwas dazu?



__________________
Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 22:57

Zitat:
Zitat von pelle-pauli Beitrag anzeigen
Allerdings würde ich die Gefahr, die von Habicht und Bussard für größere Kaninchen ausgeht, für gering erachten.
Meinst Du weil dem Habicht das Kaninchen "zu groß" ist? Aber so viel kleiner ist ein Huhn ja auch nicht. Oder weil die Kaninchen zu schnell sind?

Zitat:
Zitat von pelle-pauli Beitrag anzeigen
Der Gartenfreilauf ist mir sehr wichtig, das Restrisiko gehe ich bewusst ein.
Das muss natürlich jeder für sich entscheiden.....
Das sehe ich definitiv auch so! Allerdings kann es ja nicht schaden das Restrisiko mit vertretbarem Aufwand so weit zu minimieren wie möglich.

Im Sommer war ich selber auch fast jeden Tag ein paar Stunden draußen und die Kaninchen selten alleine. Jetzt sieht das schon anders aus. Ich stelle aber auf fest, dass sie bei Siffwetter selber wesentlich weniger motiviert sind das teilweise überdachte Gehege überhaupt zu verlassen.




Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 259
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 23:12

Zitat:
Zitat von Kaninchenherz28 Beitrag anzeigen
Soweit ich weiß, spannen manche auch Schnüre über den Garten, um die Gefahr von Greifvögeln zu verringern? Weiß da noch jemand etwas dazu?

Hat bei den Hühnern meiner Freundin nicht funktioniert, obwohl auch Bäume im Garten stehen und die Schnüre dazwischen gespannt waren und sogar Flatterband eingeknotet war. Der Habicht guckt sich das ganze an und irgendwann traut er sich.


Die Hühner wurden dann mehrere Wochen in der geschlossenen Voliere gehalten, bis jetzt kam er nicht wieder....




Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 259
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 23:16

Zitat:
Zitat von ttex Beitrag anzeigen
Ich stelle aber auf fest, dass sie bei Siffwetter selber wesentlich weniger motiviert sind das teilweise überdachte Gehege überhaupt zu verlassen.

das merke ich bei meinen auch, dass sie jetzt mehr unter den Büschen liegen und weniger auf dem Rasen, das Gras ist vielleicht einfach zu kurz zum abgrasen.


Wikipedia sagt, Beutetiere bis 1 Kilo, meine Henne war mit Sicherheit schwerer. Vielleicht können sie Hühner besser mit den Klauen töten als fellige Langohren.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 23:30

Zitat:
Zitat von pelle-pauli Beitrag anzeigen
Hat bei den Hühnern meiner Freundin nicht funktioniert, obwohl auch Bäume im Garten stehen und die Schnüre dazwischen gespannt waren und sogar Flatterband eingeknotet war. Der Habicht guckt sich das ganze an und irgendwann traut er sich.
Hm, Du hast weiter oben was von einem Garten "ganz in der Nähe" geschrieben.

Ich denke es könnte vielleicht schon ein Unterschied sein, ob der Garten auf einem Grundstück ist, wo trotzdem oft mal den ganzen Tag kein Mensch vorbeikommt.

Die Wiese für unsere Kaninchen hingegen ist hinter der Küche und da laufe ich selbst im Winter jeden Tag 10x rein und raus. Bei den Nachbarn ist auch meistens was los. Ich kann mir nicht recht vorstellen dass das für Greifvögel attraktiv ist. Aber vielleicht will ich mich auch grade nur selber beruhigen ;-).




Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 259
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 23:40

Unsere Hühner sind etwas ausgelagert am Dorfende, da ist wenig los.

Der Garten in dem die Kaninchen laufen, ist zwischen mehreren Häusern. Ich denke auch, dass da zu viel Action ist für einen Habichtangriff. Hoffe ich jedenfalls!




Kaninchen
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.120
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 10:21

Zitat:
Zitat von ttex Beitrag anzeigen
Hm, Du hast weiter oben was von einem Garten "ganz in der Nähe" geschrieben.

Ich denke es könnte vielleicht schon ein Unterschied sein, ob der Garten auf einem Grundstück ist, wo trotzdem oft mal den ganzen Tag kein Mensch vorbeikommt.

Die Wiese für unsere Kaninchen hingegen ist hinter der Küche und da laufe ich selbst im Winter jeden Tag 10x rein und raus. Bei den Nachbarn ist auch meistens was los. Ich kann mir nicht recht vorstellen dass das für Greifvögel attraktiv ist. Aber vielleicht will ich mich auch grade nur selber beruhigen ;-).
Dachte ich auch, wurde allerdings etwas besseren belehrt, obwohl unser Garten auch direkt hinter´m Haus ist und ich mind. 10 x/Tag raus laufe: https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/44166-greifv%F6gel-im-garten.html

Gleichwohl bin ich mittlerweile etwas entspannter, weil
a) sich das Federvieh nie wieder blicken ließ
b) meine Nins bei jedem größeren Vogel derart flott hinter den Büschen verschwunden sind, dass es jedes Mal noch eine gute Weile dauert, bis ich "die Gefahr" überhaupt entdeckt habe...
c) ich davon ausgehe, dass Herr oder Frau Greifvogel eigentlich eine der Tauben erwischen wollte und dann selbst ganz unglücklich über seine Bruchlandung war...

Zu meiner Selbstberuhigung hatte ich damals diverse Luftballons, Bänder und eine Vogelscheuche aufgehängt - allerdings hatten noch nicht einmal die Spatzen vor diesem Sammelsurium Respekt.

Völlig mit Netzen überspannen geht bei uns wegen diverser Büsche und Bäume leider nicht wirklich, aber vor die Wahl gestellt, ob die Nins den Rest ihres Lebens im sicheren Gehege verbringen sollen, oder weiterhin mit dem Restrisiko, dass doch einmal ein Greifvogel mit Appetit auf Kaninchen vorbei kommt und eines zu langsam ist, in den Garten dürfen, haben wir uns für letzteres entschieden.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 14:18

Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen
Völlig mit Netzen überspannen geht bei uns wegen diverser Büsche und Bäume leider nicht wirklich, aber vor die Wahl gestellt, ob die Nins den Rest ihres Lebens im sicheren Gehege verbringen sollen, oder weiterhin mit dem Restrisiko, dass doch einmal ein Greifvogel mit Appetit auf Kaninchen vorbei kommt und eines zu langsam ist, in den Garten dürfen, haben wir uns für letzteres entschieden.
Sehe ich genauso.

Ich habe mir das mit den Vögeln inzwischen etwas so zusammengereimt, aber lasse mich sehr gerne eines besseren belehren:

Hier in Deutschland kommen vermutlich nur folgende Vögel in frage:

Falke, Habicht, Bussard, Milan, Adler

Wenn ich richtig verstanden habe, zählen die Sperber zu den Habichten?

Also Adler fallen ja vermutlich schon mal völlg raus. Das ist mehr was für Berge, Alpen und so.

Bussard ist vermutlich das was man typischerweise oft auf freien Feldern sieht auf der Jagd nach Mäusen u.ä. Ich glaube dass die sich für die Kaninchen einfach aufgrund der örtlichen Umgebung nicht viel interessieren.

Ich denke mit Falken wird es ähnlich sein?

Was den Milan angeht, streitet man sich selbst in einem benachbarten (Greif-)Vogelforum, ob die Kaninchen jagen oder nicht.
Wo anders heißt es z.b.:"Der Rotmilan bevorzugt abwechslungsreiche, stark strukturierte Landschaften in hügeligem oder bergigem Gelände."
Das haben wir hier definitiv nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Vogel mit 150-180cm Spannweite sich durch ein 20cm Loch im Netz stürzt.

Ich denke die größte Gefahr könnte wirklich vom Habicht ausgehen?

Wenn man dessen Jagdverhalten in so verschiedenen Artikeln (Wikipedia u.a.) studiert, befürchte ich, dass ein Netz kein großes Hindernis sein dürfte, wenn es Lücken aufweist.

Und ich glaube der ganze Flatter-/Glitzer-/Schepperkram ist mehr eine Beschäftigungstherapie für die Kaninchenhalter....

Also könnte man zusammenfassen, dass ein Netz vielleicht kein Schaden ist, falls sich auch mal größere Greifvögel verirren, aber Sicherheit gegen Habichte nur dann bietet, wenn man es lückenlos anbringt?

Andererseits könnten geeignete Fluchtmöglichkeiten gerade bei einem Habichtangriff die Chancen der Kaninchen deutlich steigern?

Aber wie sollten die aussehen? Ein einfaches Häuschen würde wohl eher zur tödlichen Falle werden?

Ich frage mich immer noch, ob ein Habicht ein Kaninchen auch durch einen Tunnel o.ä. verfolgen würde...




Benutzerbild von Wurli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.04.2018
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Wurli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 14:48

Bei mir ist ein Habicht durch ein 5 x 10 cm Loch gekommen...

Bei den Hühnern hab ich auch mir 6x6 cm übernetzt und da ist der Junghabicht gerade so nicht durch gekommen



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 14:57

Zitat:
Zitat von Wurli Beitrag anzeigen
Bei mir ist ein Habicht durch ein 5 x 10 cm Loch gekommen...

Bei den Hühnern hab ich auch mir 6x6 cm übernetzt und da ist der Junghabicht gerade so nicht durch gekommen
Hast Du das jeweils beobachtet?

Also ich kann mir das praktisch nicht recht vorstellen. Dass der Vogel grundsätzlich durch so ein Loch passt, ist klar. Aber dass er da im Flug einfach durchrauscht kann ich mir weniger vorstellen. Und vorher auf dem Netz landen kann er ja auch nicht.

Die Habichte scheinen durchaus recht gut zu fuß! Dass der da einfach durchhüpft kann ich mir schon vorstellen, so in Bodennähe oder bei geeigneten Landemöglichkeiten. Aber dann ist er doch sicher viel langsamer als die Kaninchen. Die würde er doch zu fuß nie erwischen?

Mit Hühnern mag das anders aussehen!




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Zwergkaninchen
 
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Wurli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 15:15

Nein? du glaubst das nicht?

Den einen hab ich aus dem Netz gefummelt

und 2h später hat er oder ein Kollege ne Henne im zweiten Anlauf geschlagen.
Am Zaun gabs nur 5x10 cm Löcher in 1 Meter Höhe.. alles andere waren 5x5 bzw 6x6 cm
Und am Zaun ist ne ordentliche Stromladung drauf!!

Die legen die Flügel an und durch sind sie.... so ist er spurlos wieder raus gekommen



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Geändert von Wurli (03.12.2018 um 15:19 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
Beiträge: 50
ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 15:23

Zitat:
Zitat von Wurli Beitrag anzeigen
Nein? du glaubst das nicht?


Die legen die Flügel an und durch sind sie.... so ist er spurlos wieder raus gekommen
Doch, ich konnte es mir nur nicht recht vorstellen.
Hm, das ist natürlich schon eindrucksvoll.

Aber das bestätigt ja noch mehr die Befürchtung, dass ein Netz was nicht völlig lückenlos abschließt absolut nutzlos ist.

Umso mehr die Hoffnung dass geeignete Fluchtmöglichkeiten den Kaninchen im Ernstfall mehr helfen.




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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 05.04.2018
Beiträge: 214
Wurli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 15:26

So ist es.. eine Lücke reicht!
Verstecke die gegen nen Habicht helfen sollen müssen aber 2 Eingänge haben... helfen aber nicht gegen Fuchs & Co



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.08.2018
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ttex befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2018, 18:37

Zitat:
Zitat von Wurli Beitrag anzeigen
So ist es.. eine Lücke reicht!
Verstecke die gegen nen Habicht helfen sollen müssen aber 2 Eingänge haben... helfen aber nicht gegen Fuchs & Co
Ja, das ist klar. In dem Freilauf sind sie ja nur tagsüber. Das Gehege für nachts IST mardersicher!


Hm... zwei Eingänge....

Daher ja auch meine Frage weiter oben wie so ein Habicht seine Beute wohl verfolgen würde.
Ein einfaches Häuschen wäre sicher eher kontraproduktiv.
Aber ein längerer Tunnel, evtl. mit 90° Ecke? Ich denke da an ein Betonrohr o.ä.
Denkt ihr das würde ausreichen? Wie weit würde ein Habicht seine Beute in so einen Tunnel verfolgen?



 
 
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