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| E.c. verläuft oft tödlich, weil die Tiere nicht richtig behandelt werden. Es gibt hier hunderte Threads die anfangen mit: Mein Bunny hat E.C., der Tierarzt sagt: "Einschläfern". Viele werden einfach sofort eingeschläfert, ohne zu wissen, dass die Behandlung zwar lange dauern kann, dafür aber oft von Erfolg gekrönt ist.
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| @sarahundkarlchen: Das ist so nicht ganz richtig. Mein Tier ist gestern morgen auch an E.cuniculi gestorben und das nicht, weil es falsch behandelt wurde, sondern weil die gesamte Krankheit den Organismus vergiftet hat und sich die gesamte Sache auf die Organe wie Nieren oder Leber niedergeschlagen hat. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass er ein Medikament nicht vertragen hat. Nur was will man denn machen? Gar nicht behandeln? Dann ist es gleich vorbei. Klar gibt es auch Tiere, die nicht richtig behandelt werden und sicher auch Tierärzte, die vorschnell heilen. Aber es ist auch keine Grippe, dass man sagen kann: "Jetzt 4 Wochen Panacur, danach bist du wie neu geboren." Ich finde viele (und damit meine ich nicht dieses Forum) sehen e.cuniculi auch zu leichtfertig. Ja, man kann gut therapieren und ja. Angeblich haben es etliche Kaninchen auch geschafft und sind nicht wieder befallen wurden und dann an anderen Dingen gestorben. Aber es bleibt nach wie vor eine schwere Krankheit. Und eine heimtückische. Ich hätte vor 2 Wochen im Leben nicht gedacht, dass mein Hase heute tot ist. @jayjay: 1. Ich habe gestern mein Tier verloren und keinerlei Interesse mich für irgendetwas zu rechtfertigen oder mir das Wort im Mund herum drehen zu lassen 2. Gegenfrage: Was gedenkst du denn gegen die Situation zu machen? (zumal das Tier wohl schon tot ist) Die Polizei anrufen und sagen: "Ja, Herr Wachtmeister. Da gib es jemanden, der meint nicht die 20 Euro für den Nottierarzt auszugeben. Bitte verhaften Sie den?" Letztendlich ist es ihr Tier. Auch wenn du es nicht gerne hörst. Solange sie es bezahlt hat und nicht augenscheinlich quält, wirst du nichts unternehmen können. Wann und ob jemand zum Tierarzt geht, ist dem Halter selbst überlassen. Das schreibt kein Paragraph vor und es gibt in Deutschland auch noch keine Kaninchenpolizei. Natürlich sollte das Tier nicht qualvoll verenden (was nicht heißt, das ich das von mir Geschrieben für den Fall für gut befinde. Klar, sollte man den TA aufsuchen, wenn man das Gefühl hat, dass es dem Kaninchen nicht gut geht) Wann ein Tier nicht mehr leiden sollte, empfiehlt schon ein Gesetz. Aber was will der Tierarzt denn behandeln, wenn er es gar nicht sieht? Und ja, ich befinde es nicht für effektiv, dass sie hier fertig gemacht wird. Sicher, ich wäre für die 20 Euro auch zum Tierarzt gegangen und habe das auch gemacht, als es meinem Hasen schlecht ging. Nur was soll damit erreicht werden? Wahrscheinlich hatte sie tatsächlich kein Geld. (Auch wenn ich nach wie vor finde, dass man sich das vor der Anschaffung eines Tieres überlegen sollte. Das Kaninchen ist tot. Von hätte oder könnte wird es leider auch nicht wieder lebendig. Leider... Geändert von Lilly-Star (22.01.2013 um 15:12 Uhr).
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| @jayjay: Na, dann war es vermutlich ein Missverständnis. Für mich kam es zuerst etwas anders an. Aber schon okay. Ich fand es einfach nicht in Ordnung, dass einige virtuell sofort auf den Halter los gegangen sind (ein paar Einträge enternt) der nicht sofort zum Tierarzt gegangen ist. Es ging um "Tierarzt hat nicht mehr offen, Notdienst zu teuer"
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| Das war die Aussage des Threaderstellers - allerdings ist das ja auch schon über 2 Jahre her. Die Emotionen kochen mal hoch, ich kann das gut verstehen, denn man sitzt hier am PC kilometerweit entfernt, hat vielleicht gerade selbst ein geliebtes Tier verloren -obwohl man alles getan hat- und wird dann mit solchen Aussagen konfrontiert. Das ist oft nur schwer zu ertragen ... Genau das nichts unternehmen können ist hier oft der Grund, warum die Gemüter mal hochkochen. Ich gebe dir recht, dass diese hart formulierten Anfeindungen meist nicht zum Ziel führen - aber diese Diskussion hatten wir hier schon öfter im Forum, ganz ausmerzen kann man sie nicht. Ich finde allerdings auch, dass man diesen Umgang nicht mehr ankreiden muss, wenn der Umgangston sich schon wieder beruhigt hat.
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| @jayjay: Ja, sicher ist es so. Ich finde aber, man muss immer relativieren, dass man sich nur auf das beziehen kann, was man liest. Man weiß ja nicht, in was für einer privaten Lage derjenige ist, der das Tier hält und Ferndiagnosen finde ich grundsätzlich immer gefährlich. Deshalb würde ich keinem raten "Du solltest dieses und jenes unbedingt so oder so machen." (das meine ich aber allgemein, nicht auf dich oder jemanden speziell bezogen) @marinahexe: Ich glaube, du hast meinen Beitrag missverstanden. Ich schreibe es noch einmal. "Eine Krankheit überlebt", würde ich schreiben, bei Scharlach oder bei Windpocken (auf den Menschen bezogen) Dann ist die Krankheit abgeschlossen und kommt nicht zurück. Ich habe hier aber betont, dass E.Cuniculi chronisch verläuft und eben immer wieder zurück kommen kann. Wenn ich Krankheit überlebt lese, empfinde ich das beim lesen so, als könnte es nie wieder dazu kommen und deine Tierchen sind für alle Ewigkeit geheilt. Ausbrüche überlebt schon eher. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nur allen euphorischen Besitzern sagen: Passt auf und seid vorsichtig mit eurer Euphorie. Und das sage ich nicht nur deshalb, weil meine Euphorie letztendlich auch daneben ging. Sondern weil ich heute mit jemandem im Tierheim gesprochen habe, der auch ähnliches erlitten hat. Viele freuen sich immer und denken: Einmal überstanden. Der Hals ist gerade und jetzt sind wir erst einmal über den Berg. Das ist mir bei vielen E.Cuniculi Betroffenen (Haltern) aufgefallen, die es dann im Internet so aussehen ließen, als wäre der verbesserte Zustand alle Ewigkeit weiter anhalten. Mein Jonne erkrankte Ende 2009 erstmalig. Innerhalb von 2 Wochen war die Sache durch Medikamente wieder in Ordnung. Und es hielt: Für ganze 2 Jahre! Erst Anfang 2012 brach es wieder aus. Aber es brach aus. Und das ist eben das, was ich damit sagen will. Einer der Pfleger erzählte mir heute von einem Tierchen, dass ganze 4 Jahre symptomfrei war! Und letztendlich durch einen erneuten Schub wieder mit dem Schiefhals begann. Ich möchte hier nicht schwarz malen, aber auch vor falscher Euphorie warnen. Es gibt Symptome, die nicht allseits e.c spezifisch bekannt sind. Meiner musste beispielsweise seit der Erkrankung jährlich die Backenzähne operiert bekommen, weil durch die Medikamente eine Zahnschiefstellung erfolgte. Und das war keine Falschbehandlung, sondern eine klassische Nebenwirkung. Geändert von Lilly-Star (22.01.2013 um 16:38 Uhr).
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| Stop! E.c. ist nicht automatisch chronisch! Sicher kann es immer wieder kommen, muss aber nicht. Viele Kaninchen haben einmal einen Ausbruch und nach erfolgreicher Behandlung nie wieder! Da steckt man eben nicht drin. Und Zahnfehlstellungen sind keine Folge vom E.c. oder den Medis (es sei denn es wurde über einen langen Zeitraum mit cortison behandelt!)
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| Natürlich ist es u.a eine chronische Krankheit. Würde es sonst wieder kommen? Man spricht hier von einer chronisch latenten Erkrankung. Daneben gibt es noch den akuten Verlauf. Aber in meinem Fall (also nicht in meinem Fall ich bin oder war ja nicht das Kaninchen) hat es den chronischen betroffen. Vorsicht sollte immer geboten sein. Denn wer kann nach dem ersten Mal schon eindeutig sagen ob es ein chronischer oder akuter Verlauf ist? Wie bitte kannst du behaupten, es wäre keine Folge von den Medikamenten? Ich habe es in Fachbüchern in der Hochschulbibliothek nachgelesen. Es ist so und traf auch für meinen Fall zu. Das Zahnproblem ist eines der weniger populärsten. Aber es besteht. Nicht bei vielen, aber bei einigen Fällen. Geändert von Lilly-Star (22.01.2013 um 16:55 Uhr).
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| Wie genau kann eine Zahnfehlstellung (die entweder genetisch oder Haltungsbedingt) entsteht, durch die Medikation entstehen? Chronisch krank, ist wer immer mit der Krankheit betroffen ist - immer ohne Ausfälle, behandelt wird und Beschwerden hat. E.c. Kaninchen allerdings werden selten über Jahre behandelt. ![]() Anders bei chronischen Schnupfen. Hier zeigt das Kaninchen in der Regel immer Symptome, auch ohne akuten Schub.
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| Ich poste hier dann mal den Titel des Buchs, sobald ich wieder in die Bibo komme. Gelesen habe ich es aber und die Erfahrung ja auch selbst gemacht.
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| Du hast die Erfahrung der Zahnfehstellung gemacht, ja. Aber das kann sekundär zu E.c. aufgetreten sein.
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| @Valentina: Also willst du mir jetzt damit sagen, dass ich ein anatomisches Wunder als Kaninchen zu Hause hatte, weil es über 4 Jahre in Anständen behandelt wurde? Der Pfleger im Tierheim damit auch? Dass der Veterinärmediziner, der das Buch verfasst hat lügt und das die Auswirkungen von Panacur, Vitamin B oder Baitril nicht auf die Zähne schlagen und ich mir das alles nur eingebildet habe? Auch dass seine Zähne ab 2010 jedes Jahr operiert werden mussten und das der Mensch, der das Buch verfasst hat, keine Ahnung zu haben scheint, obwohl er genau oben geschildertes geschrieben hat? Okay, na dann ist ja alles klar.... Weißt du. Wenn ich noch einmal Probleme mit Lotte habe, spare ich mir die Wälzerei in Fachbüchern und die Besuche beim Tierarzt und frage gleich bei dir nach.
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| Deine Antwort ist doch etwas am Thema vorbei und doch schon ziemlich unfreundlich - das hat Valentina garantiert nicht verdient ! Wenn du dich über andere aufregst und den Umgangston fragwürdig findest , solltest du dich bitte auch selbst an deine eigenen Vorgaben halten. Ich bin kein EC Spezialist - und da muss ich wohl sagen zum Glück- die Frage ist doch wie ein Medikament gegen EC eine Zahnfehlstellung zu Folge hat. Das ist kein Angriff, sondern eine Frage. Mir ist es nicht bekannt, da du die Erfahrung gemacht hast und darüber gelesen hast, wäre es auch für mich interessant, wie das begründet wurde. Valentina schreibt, dass es sekundär aufgetreten sein KANN, ohne dass die Medikamentengabe die Ursache war. Ich ging übrigens auch davon aus, dass der EC Erreger im Körper verbleibt - deswegen könnte man da doch von einer chronischen Erkrankung sprechen, oder !? Selbst wenn es nicht zum Ausbruch kommt, bleibt das Kaninchen doch EC Träger - oder ich hab das falsch verstanden ![]()
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| Zitat:
Herpes ist hierfür ein gutes Beispiel. Ich bin Herpes-Träger, und habe ab und an einen Herpes-Schub. Der Erreger wird mich mein ganzes Leben lang begleiten, ich bleibe also Träger. Trotzdem bin ich nicht chronisch an Herpes erkrankt, da der Erreger sich in den Nervenzellen verkapselt und den Organismus nicht tangiert - erst wenn das Immunsystem schwach wird, "wacht er auf" und wird aktiv. Dann habe ich einen akuten Schub. Anders ist es bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Allergien - sobald der Körper in Kontakt mit dem Allergen kommt, kommt es zur Reaktion. Das ist unabhängig von der Stärke des Immunsystems. Oder eine chronische Bronchitis, hier bestehen die Beschwerden dauerhaft fort.
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| Dann gleich nochmal ne Frage hinterher :Ein Kaninchen, dass einmal eine akute EC Erkrankung hatte, bleibt also Träger ? Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder zu einem akuten Schub kommt also immer größer, als bei einem Nicht-Träger !? Edit : Die Frage geht an Lupine
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| Lilly-Star, ich respektiere deine Gefühle. Du hast erst gerade dein Kaninchen verloren, und ich kann diese ganze Trauer, Wut und Hilflosigkeit gut nachvollziehen. Innerhalb von 14 Monaten habe ich 3 Nins verloren. Aber: Zitat:
Die Zahnprobleme auf E. Cuniculi oder die Medikamente zurückführen zu wollen halte ich für äußerst gewagt. Medikamente können Zähne nicht aktiv verschieben! Ginge das, müsste meine Tochter wohl keine Zahnspange tragen. Also muss, wenn überhaupt ein Zusammenhang besteht, das Medikament passiven Einfluss auf die Zähne nehmen. Das heißt aber im Umkehrschluss dass der aktive Part woanders liegt: die Medikamente verursachen damit die Zahnfehlstellung nicht, sondern begünstigen sie falls überhaupt. Ein anatomisch korrektes Gebiss bei korrektem Kauverhalten wird sich auch dann nicht verschieben, wenn dieses Verschieben leichter vonstatten ginge als ohne Medi. Es fehlt nämlich der entsprechende fehlerhafte Druck. Ich habe selbst über Jahre ein Zahnkaninchen gehabt, und habe ihn auch daran verloren. Es wäre auch bei dir möglich dass Jonne gar nicht an E.C. gestorben ist, sondern dass ein Eiterherd im Kiefer eine Blutvergiftung ausgelöst hat. Bei Leo war es so, dass wir den Eiterherd im Kiefer lokalisiert bekamen, aber sein Allgemeinzustand sich immer weiter verschlechterte. Der Eiter hatte ihn vergiftet. Die Nierenwerte wurden schlechter, er baute zusehends ab, bis er schon sehr schwach war. Das war der Punkt an dem ich beschloss ihn über die Regenbogenbrücke hoppeln zu lassen. Er war zu diesem Zeitpunkt ungefähr 8 Jahre alt, 4 Jahre lang hat er mein Leben bereichert. Einen E.C.-Schub hatte er niemals, selbst nicht zu Zeiten wo sein Immunsystem sehr schwach war. Bitte, versuche trotz deiner Trauer so sachlich zu bleiben, dass es dir gelingt adäquat zu reagieren. Valentina hat große Kaninchenerfahrung, auch mit schlimmen Erkrankungen, und sie verfügt über eine Vielzahl von Kontakten im Kaninchenschutz. Sie hat damit Zugang zu sehr vielen Geschichten von Notfellchen und deren Erkrankungen und sie ist niemand, die leichtfertig etwas behaupten würde. Eine solche Reaktion wie deine schießt doch ein wenig übers Ziel hinaus, trotz allen Verständnisses.
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| @JayJay: Ist es etwa angebrachter alles in Frage zu stellen, was der jeweils andere sehr sicher weiß und an Kenntnissen hat? Und selbst das was im Fachbuch steht und was Tierärzte sagen, anzuzweifeln, obwohl das vom Veterinärmediziner kommt? Ich finde es wirklich sehr nett von ihr und weiß es auch zu schätzen, dass sie mich beraten möchte und bestimmte Punkte klar stellt. Ich wollte sie auf keinen Fall verletzen oder vor den Kopf stoßen. Nur Erfahrungswerte abzustreiten, die von Ärzten kommen, die in Büchern stehen und die ein anderer Halter selbst sammeln konnte, macht in meinen Augen nicht wirklich Sinn. Ich bitte auch dich, meinen Beitrag zu lesen. Ich habe nichts anderes geschrieben, als das es chronisch auftreten kann. Ich wollte damit nur aussagen, dass man nie weiß, ist es chronisch oder akut. Niemand kann das beim ersten Ausbruch vorher sagen. E.C an sich ist immer im Körper. Bei manchen bricht es aus. Bei anderen Kaninchen nicht. Von daher hast du recht, denn 80% tragen es in sich. Was mit den restlichen 20 % ist und wie man auf die Zahl 80% gekommen ist, ist mir leider unklar. Ich habe lange in der Bibliothek recherchiert und leider nichts darüber gefunden, warum 20 % als resistent angegeben sind. Dann wenn es ausbricht wird der chronische und akute Verlauf unterschieden. Der akute ist die besagte Glüückform, in der es angeblich nur einmal und nie wieder vorkommt. Für mich etwas schwer vorstellbar, denn mein Zwerg hatte die chronische und damit auch langzeitschädigende.
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| @Lupine: Auch hier kann ich sagen. Ich finde es wirklich nett, dass du mir weiter helfen möchtest, aber ich habe von Tierärzten und aus Büchern anderes erfahren. Ja, sicher gibt es auch Kaninchen, die dann an anderen Dingen starben. Für meinen traf dies aber sehr sicher nicht zu. Mir wurde von 2 Ärzten bestätigt, dass es ein Nierenschaden war und das daran auch eine Großzahl von Kaninchen an Organversagen verstirbt. Die erste TÄ hat mir auch sehr unmissverständlich klar gemacht: Ist es der chronische Verlauf, wird es das Kaninchen mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann nicht mehr schaffen. Was das Zahnproblem anbelangt: Ich finde es äußerst riskant das was Kaninchen betrifft 1 zu 1 auf den Menschen zu übertragen. Das funktioniert so nicht. Ich habe kein Problem damit, wenn du das anders siehst. Aber ich persönlich finde keinen Grund, warum ich das Fachwissen eines Veterinärmediziners und Professors, der darüber ein Buch schrieb anzweifeln sollte. Wenn mein Jonne laut deiner Meinung nicht an E.C gestorben ist und ich ihn zeitgleich mit 3 Medikamenten behandelt habe und er einen Schiefhals hatte und du mir jetzt sagt, es könnte etwas ganz anderes sein, müsste ich anfangen an der Veterinärmedizin zu zweifeln. Ich finde es wirklich lieb, wie ihr hier das Forum mit Kenntnissen bereichern wollt, aber dennoch ist jedes Tier unterschiedlich und so hart es auch klingt: Tierarzt scheint hier niemand zu sein. Ich bin es auch nicht, aber ich sehe keinen Sinn darin, Dinge anzuzweifeln und in Frage zu stellen, die Leute, die Jahre lang Erfahrung sammeln konnten und Tierärzte mit vielen Berufsjahren sind feststellen. Wenn mir 2 Tierärzte unabhängig voneinander sagen, dass es E.C ist, warum hätte ich dann einen Grund die Diagnosen anzuzweifeln? Ja, auch ich weiß, dass es einige schwarze Schafe unter den Tierärzten gibt. Nur wenn mir mehrere bestätigen, dass dieses und jenes so oder so ist, dann kann ich mich doch nicht hinstellen und fest behaupten: Nein, es ist aber ganz anders. Auch ich kann mich nur wiederholen. Ja, ich schätze Valentinas Meinung. Aber wenn ich von 2 Medizinern und aus Büchern weiß, dass gewisse Dinge Tatsache sind, ist es wohl nicht unverständlich, wenn ich mich auf das berufe, was mir Tierärzte vergewissert haben.
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| Zitat:
Noch vor kurzer Zeit ging man davon aus, dass E. C. ausschließlich mit dem scheinbaren Kardinalsymptom Schiefhals einhergeht. Die Namensgebung weist bereits darauf hin: Sternenguckerkrankheit. Heute ist man schon weiter, weiß vieles mehr darüber. Unter anderem auch, dass es E. C.-Fälle gibt die ausschließlich sich in einer Erblindung äußern, andere die "nur" mit einer Hinterhandlähmung einhergehen und vieles andere. Noch vor kurzer Zeit war es "Tatsache" dass E.C. die Sternenguckerkrankheit ist. Und jetzt? Übrigens werden bei E.C. niemals genau 80 % angegeben. Es wird in seriösen Quellen immer der Zusatz enthalten sein, dass es sich bei dieser Anzahl um einen Schätzwert handelt, um eine Hochrechnung basierend auf den Funden die teils Zufallsfunde sind. Es können auch 75 % sein, oder 70 % - vielleicht sind es aber auch 95 %. Je mehr Kaninchen auf diese Trägerschaft hin untersucht werden, desto genauer wird der Wert werden.
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| Hallo ! Ich finde das Thema (allgemein medizinische Themen) äusserst interessant und hätte da noch einige Fragen (falls jemand dazu Infos hat).Ausserdem würde ich gerne meine Ansicht über das vorher Geschriebene äussern. Wurde mal ein Vergleich gezogen, ob evtl. nur immunschwache Tiere die chronische Form bekommen? Oder ob vielleicht die "Nichtträger" ein extrem starkes Immunsystem haben ? Gibt es Statistiken zu E.C. mit Farb- , Stammbaum- und Geschlechtsangabe , Alter, Haltungsform bei Ausbruch ? Es muß ja einen Grund geben, warum einige chronisch erkranken und andere "nur" den akuten Verlauf haben. Der Einfachste wäre,wenn es 2 verschiedene Erreger wären, was ich aber nicht glaube. Weiss jemand, ob es überhaupt was mit dem Immunsystem zu tun hat (ich kenne mich bei Viren und Bakterien besser aus)? Den Ansatz mit der Zucht ist interessant, aber ich denke eher unwahrscheinlich. Vielmehr denke ich, daß es einen ganz anderen Grund für den Ausbruch und die Verlaufsform gibt. Toll wäre, wenn man hier einen Thread machen könnte, wo jeder , der betroffen ist, alles was er über sein Kaninchen weiß (auch Sachen wie Fütterung, Farbe,was hat das Kaninchen gefressen 3 Tage vorm Ausbruch, wo kam das Futter her, Geburstdatum,...). Evtl. könnte man dann eben Ähnlichkeiten oder Übereinstimmungen finden. Natürlich hilft es keinem der sein Tier an E.C. verloren hat (an alle mein herzlichstes Beleid an dieser Stelle) oder dessen Kaninchen erkrankt ist, aber evtl. können wir anderen helfen. Zu dem "es steht in einem Buch" kann ich nur sagen: TA hin - TA her, auch heute noch empfehlen TÄ Sachen, die einfach falsch sind. Das ist eine Tatsache. Und zu Studien möchte ich sagen, oft sind nur wenige an einer Studie beteiligt und es wird dann einfach hochgerechnet (das hat allerdings dann keine Aussagekraft, weil evtl. ein ganzer Stamm eines Züchters "studiert" wurde, der eben komplett infiziert ist, oder Tiere sich nur wegen Verpaarung angesteckt haben,...). Da fällt mir gerade die nächste Frage ein: Wie wird E. C. übertragen ? LG Passat
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