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| Tut mir leid wegen deinem Hasi... Hört sich nach schlaflosen Nächten an, kann ich gut verstehen... Jetzt mal eine andere Frage, passt zwar nicht zum Thema aber interessiert mich doch, weil ich auch schon mal gelesen habe, dass es teilweise SEHR schnell geht und man sich nach dem Tod vom Nin fragt was eigentlich los war in man vom TA auch nix brauchbares als Erklärung bekommt also: gibt es bei Kaninchen eig. auch Schlaganfall oder Herzinfarkt oder sowas was beim Menschen ja teilweise schnell zum Tod oder zu schlimmen Nachwirkungen führen kann? Und zwar ohne, dass man vorher groß was Auffälliges bemerkt? Danke schonmal ![]()
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| Was soll der Tierarzt sagen. Moses hat Backenzähne, die nach außen wachsen, im Unterkiefer garnichts mehr und oben noch ein Stäbchen, das auch nach außen wächst. Es geht nur noch mit geraspelten Gemüsen, sonst kann er nichts mehr futtern. Im Moment lebt er von Haferflocken, extra zart, und geschälten geriebenen Salatgurken. Alles andere bleibt liegen. Er nimmt auch ab, langsam, aber stetig. Morgen geht es zum TA. Mein Hund hat einen Furunkel am After, seit da mal im Sommer eine Zecke war. Die habe ich nur zufällig gesehen, als vor vor mir herlief; bevor ich etwas tun konnte, fiel sie ab. Der Furunkel ist machmal schon zurückgegangen, aufgegangen, aber er geht einfach nicht weg, trotz aller Zug- und sonstigen Salben. Geht auch morgen mit zum TA.
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| Ehrlich gesagt, meiner Meinung nach kann man ein Tier, genauso wie Menschen auch, zu Tode kurieren. Ein altes Kaninchen ist eben einfach irgendwann soweit, muss man es dann noch durch die Gegend zerren und mit zig Spitzen und Mittelchen traktieren? Ebenso der Hund, tausende Salben drauf schmieren, die nicht helfen und möglicherweise weh tun, anstatt die Selbstheilungskräfte des Tieres zu unterstützen, finde ich sinnfrei. Ich habe eine Zeitlang bei einem Tierarzt gearbeitet, Ausbildung. Der hat fast JEDEM Tier, egal warum es da war, erstmal eine Vitaminspritze verpasst, weil man die so schön berechnen kann. Aus kleinen Wehwehchen kam man mit dem richtigen Medikament schon was ernstes basteln, das dann hübsch kostet. Tierarzt ja, wo nötig, aber bitte nicht übertreiben! Lieber die Tiere so halten, dass ihr Immunsystem vernünftig arbeiten kann.
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Nicht jeder Tierarzt ist so. Es gibt viele Tierärzte, die es ablehnen ein Tier übermäßig zu kurieren. Bei einigen geht das sogar ins andere Extrem, so dass zum Einschläfern geraten wird wo das völlig unnötig wäre. Liebe Angy, du hast noch keinen Furunkel gehabt, oder? Da nützen dir alle Selbstheilungskräfte nichts, eigene Erfahrung! Entweder Salbe, oder OP. Eine OP ist immer etwas wovor man bei gesundem Menschenverstand zurückschreckt, also ist es normal das erst einmal mit Salbe zu versuchen. Aber vielleicht merkst du das irgendwann einmal selbst, denn so ein Furunkel kann jeden treffen. Falls du mit den Selbstheilungskräften und ohne Salbe/Behandlung dann Erfolg haben solltest - bitte einen Erfahrungsbericht, das würde extrem viele leidgeplagte Mitpatienten nämlich brennend interessieren ![]() Natürlich sollte man Tiere (und auch sich selbst ) immer so halten, dass das Immunsystem möglichst gut arbeiten kann. Einen guten Arzt ersetzt das aber nicht, so ein Immunsystem ist keine unfehlbare Sache. Meine Kaninchen lebten in Außenhaltung, mit getreidefreier und fast ausschließlich frischer Ernährung. Würde deine Theorie stimmen, hätte wieder Jule an einem Nierenversagen nach E. Cuniculi sterben dürfen noch Wuschel an der Gebärmutterveränderung. Da hätte das Immunsystem ja für sorgen müssen...Und auch ein altes Tier hat das Recht darauf, ärztlich versorgt zu werden! Und sei es nur, es schmerzfrei zu stellen.
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| Was hätte ich da tun sollen als frisch eingestellter Lehrling? Bin sowieso nach zwei Monaten rausgeflogen, weil mein Chef jeden noch so winzigen Fehler mit Riesentheater bestraft hat und in der Folge ich nur noch zitternd vor Angst auf Arbeit gegangen bin. Durch Angst macht man natürlich umso mehr Fehler. Schicker Teufelskreis... Furunkel hatte ich durchaus schon. An einen im Ohr kann ich mich gut entsinnen, saß vorn im Gehörgang. Wurde mit Wärme zur Reife gebracht und dann aufgeschnitten. Fertig. Letztes Jahr hab ich mir beim Kompostschaufeln das Knie infiziert, war schön dick mit so einem hübschen gelben Krater in der Mitte. Hab Ringelblumenöl (aus selbstangebauten Ringelblumenblüten) draufgemacht, inkl. Blütenblätter, Verband drum und warten bis es vorbei ist. Mein Hund ist damals an Lungenkrebs gestorben. Wir waren beim Tierarzt, den er bis dato nur beim Impfen gesehen hat, dort wurde festgestellt, dass man nichts mehr tun kann. So haben wir den Hund zuhause behalten und als er dann gestorben ist, hab ich ihn in den Armen gehalten und ihn nicht noch in seinem Todeskampf ins Auto verfrachtet und in eine kalte, beängstigende Praxis geschleift. Sachen wie Gebärmuttervereiterungen sind natürlich eine andere Sache, die können immer auftreten, egal bei welcher Haltung. Ich wollte auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich Tierärzte komplett ablehne. Ich sehe nur keinen Sinn darin, ein altes Tier noch ewig zu behandeln, statt es in Frieden in seiner gewohnten Umgebung sterben zu lassen. Der normale Tod an sich sollte eigentlich nicht schmerzhaft sein. Weißt du denn, ob du dem Tier nicht etwas wichtiges nimmst, wenn du es in seiner Todesstunde mit Schmerzmitteln benebelst?
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| Möglichkeiten hättest du durchaus gehabt... auch als frisch eingestellter Lehrling. Erst recht, als dir klar war dass das keine Sache auf Dauer sein würde, hättest du durchaus tätig werden können. Dass du vielleicht nicht den Mut dazu aufgebracht hast, könnte ich sehr gut verstehen. Aber in diesem Fall schere bitte nicht alle Tierärzte über einen Kamm, schwarze Schafe gibt es immer und überall. Zitat:
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Ja, ich nehme dem Tier damit etwas! Leid und Qual nämlich! Ein Tier darf niemals unnötig leiden, das ist sogar im Tierschutzgesetz festgeschrieben. Frag mal Menschen die sterben werden, die z. B. Krebs haben. Oder wie meine Großtante eine tiefliegende Beinvenenthrombose. Die sind dankbar für jedes bisschen Morphin was ihnen die Zeit bis zum Tod leichter macht...
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| Unabhängig von den Fällen muss ich ehrlich sagen: Ich hätte nie gedacht, dass so viele Kaninchen an e.cuniculi leiden. Wenn man sich so umhört im Internet. Das ist ja fast jedes 2. *_____* Kann mir jemand sagen, warum ausgerechnet Kaninchen so anfällig dafür sind? Das mit den 80 %, die es in sich tragen habe ich auch irgendwo gelesen und ich meine auch, dass irgendein Wissenschaftler sagte, dass es besonders vermehrt ist, wenn man die Geschwister paart. Nur wenn man sich die Statistiken so ansieht. Da hat ja durchschnittlich jedes 3. Kaninchen e.cuniculi Ausbrüche. Oder sehe ich das falsch? Gegen Myxomatose oder RHD gibt es auch Impfungen. Ich finde, da sollte sich die Wissenschaft mal Gedanken über eine Impfung machen. Ansonsten finde ich das immer wieder erschreckend wie schnell so ein Tier abbaut. Klar ist 8, oder 9 ein stattliches Alter. Nur als Halter sagt man ja nicht: "So du bist jetzt 8 oder 9. Da lohnt sich das auch nicht mehr, wenn du jetzt krank wirst." Deshalb kann ich da schon jeden verstehen, der um sein Tier kämpft. Ich glaube bei Fernandos Fall war es wie bei meinem, nur das meiner e.cuniculi hatte. Am Ende ist das Kaninchen von allein eingeschlafen.
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| Ich finde man sollte jetzt auch nicht auf ihm herum hacken. Letztendlich war es ja sein Tier. Klar gibt es Tierschutzgesetze. Nur letztendlich finden die, was rechtzeitige Tierarztbesuche angeht auch keine Anwendung. Ich habe noch nie jemanden gesehen, der wegen nicht rechtzeitigem Tierarztbesuch beim Kaninchen rein rechtlich in die Mangel genommen wurde. Nur habt ihr schon recht. Ob man sich das finanziell leisten kann wäre ratsam abzuklären BEVOR man sich ein Kaninchen kauft. Ich habe im Laufe des Tages mal überschlagen. Mein Jonne hat in all den Jahren mit Tierarztbesuchen geschätzte 300 Euro verbraucht. Und er hatte e.cuniculi. Für sieben Jahre ist das human. Wenn ich mir da anschaue, dass mein Nachbar für eine O.P vom Hund 1500 Euro hinblättern musste.
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Ein Lebewesen gehört immer noch sich selbst. Natürlich ist so etwas schwierig zu verfolgen und zu ahnden, weil die Beweise nur schlecht erbracht werden können. Wie soll man beweisen, dass der "Besitzer" mutwillig seinem Tier eine ärztliche Versorgung vorenthalten hat ? -------------- Was für eine romantische Vorstellung vom Sterben - der Tod ist sicher nicht das Schlimmste, sondern in vielen Fälle der langsame Todeskampf zuvor. Ich wünsche es dir nicht ! Was ich unbedingt noch von dir wissen will : Weißt du denn, ob du dem Tier nicht etwas wichtiges nimmst, wenn du es in seiner Todesstunde mit Schmerzmitteln benebelst? WAS könnte man dem Tier nehmen !? Du musst ja eine Idee haben.
__________________ Fit for 2016: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin ![]() Besucht uns doch mal : [url]http://www.facebook.com/Langohrterrortruppe[/url]
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| @JayJay: Mal ganz langsam. Ich habe nie behauptet, dass man mit einem Kaninchen machen kann, was man möchte. Nur weil man es bezahlt hat. ![]() Ich wäre auch die Letzte, die so denken würde. Nur leider wird das Thema Kaninchen in der Öffentlichkeit von vielen Menschen noch sehr lasch abgetan. Frei nach: "Ach, ist ja nur ein Kaninchen. Nun hab dich nicht so. Früher haben wir sie sogar geschlachtet (habe ich einst jemanden sagen hören)" Natürlich ist es nicht moralisch vertretbar zu behaupten: Ich habe bezahlt. Bei mir liegt die Entscheidung. Nur wie du selbst sagst, kontrolliert das kein Mensch. Leider. Ich war heute nach meiner Prüfung mit einer guten Freundin im Tierheim, weil sie dort immer Hunde ausführt. Und weil ich für meine Lotte einen neuen Partner suche und alle Möglichkeiten in Betracht zieht, hab ich mich dort umgesehen und bin gleich mitgekommen. Ich war ja geschockt, muss ich ehrlich sagen, was mir da für Geschichten erzählt wurden. Ein Kaninchen mit nur einem Bein, weil die tollen Kleinkinder von so "super verantwortungsvollen" Eltern das als Punching Ball benutzen durften. 2 andere wurden als Versuchskaninchen und das wortwörtlich von einer Pharmafirma benutzt, 2 andere wurden gleich ganz ausgesetzt. Na, toll. So viel zum Thema rechtliche Folgen bei nicht artgerechter Haltung.Zu e.cuniculi: Entgegen einiger Meinungen, haben mir 2 Tierärzte versichert, dass die Mehrheit (sie sprach von über 70 %)von e.cuniculi Fällen tötlich verläuft (leider) Ich denke, im Internet ist es so, dass sich viele dann auch nicht mehr melden, wenn ihr Tier gestorben ist und denken: Betrifft mich ja eh nicht mehr.
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Wie soll man denn diesen Satz verstehen ? Ich hab dir nicht vorgeworfen oder gemutmaßt, dass du mit deinen Tieren ebenso umgehst oder so handeln würdest.
__________________ Fit for 2016: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin ![]() Besucht uns doch mal : [url]http://www.facebook.com/Langohrterrortruppe[/url]
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Falsch! Ich möchte sogar behaupten, dass EC-Kaninchen zu 95% die Krankheit überleben, wenn sie schnell genug die richtige Behandlung bekommen. Ich selbst habe jetzt mein 3. EC-Kaninchen. Sie haben die Krankheit nicht nur überlebt, sondern auch keine sichtbaren, bleibenden Schäden zurück behalten. Ich kenne diese Krankheit und die Symptome aber und konnte sofort reagieren. Mind. 50% der Tierärzte hat das Wort "EC" noch nie gehört, deshalb wird dann falsch behandelt. Meine persönliche Überlebensrate bei meinen EC-Kaninchen liegt bei 100%. ![]()
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Ich war bei 2 Tierärzten (und ich lebe auf dem Land, wo man eigentlich denken müsste, da haben die TÄs noch nicht so viel Ahnung.) Beide waren sehr versiert mit der Krankheit und haben meinem Kaninchen die gleichen Medikamente verschrieben, wie es hier bei Anderen auf eine Erfolgsquote hinaus lief. Er hat genau das Gleiche bekommen, was Andere wieder gesund werden ließ. 2 Mal hat er es auch geschafft. Beim 3. Mal hat der Körper die Krankheit nicht mehr tragen können. Ich war mir damals auch sehr sicher, dass es ja nicht so schnell wieder kommen würde. Deshalb bin ich mit Bemerkungen wie "Er hat es geschafft" spätestens nach seinem 2. Rückfall nach 2 Jahren sehr vorsichtig umgegangen. Denn du kannst bei E.cuniculi nie sagen: Jetzt ist es durch. Es verläuft ja in Schüben. "Die Krankheit überleben", (falls ich dich zitieren darf) kann man nur, wenn sie einmalig ausbricht. E.C ist aber chronisch. Geändert von Lilly-Star (22.01.2013 um 14:24 Uhr).
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| E.c. Wird von einem Bakterium ausgelöst, und gegen die kann man nicht impfen. Myxo und RHD sind Virusinfektionen, gegen die man wiederum nicht mit Antibiotika vorgehen kann. Ich wage mal zu behaupten, dass man viel bin der Infektion liest, weil ein krankes Kaninchen natürlich mehr Aufmerksamkeit erregt als ein gesundes. Es gibt zwar viele Berichte im Internet über gesunde Tiere, aber mit mehr Interesse werden doch Krankheitsverläufe gelesen und bleiben ehrt im Gedächtnis, weil da eine deutliche Dramatik dahinter steht.
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| durchfall, hilfe |
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