Zitat:
Zitat von Angora-Angy Aus kleinen Wehwehchen kam man mit dem richtigen Medikament schon was ernstes basteln, das dann hübsch kostet. Tierarzt ja, wo nötig, aber bitte nicht übertreiben! Lieber die Tiere so halten, dass ihr Immunsystem vernünftig arbeiten kann. |
Was du da schreibst, finde ich sehr bedenklich. Sollte das tatsächlich so gewesen sein, wäre zu überlegen ob das strafrechtlich relevant gewesen wäre. Denn es ist verboten, Tiere zu "kurieren" wo keine Krankheit vorliegt! Hast du damals etwas dagegen unternommen?
Nicht jeder Tierarzt ist so. Es gibt viele Tierärzte, die es ablehnen ein Tier übermäßig zu kurieren. Bei einigen geht das sogar ins andere Extrem, so dass zum Einschläfern geraten wird wo das völlig unnötig wäre.
Liebe Angy, du hast noch keinen Furunkel gehabt, oder? Da nützen dir alle Selbstheilungskräfte nichts, eigene Erfahrung! Entweder Salbe, oder OP. Eine OP ist immer etwas wovor man bei gesundem Menschenverstand zurückschreckt, also ist es normal das erst einmal mit Salbe zu versuchen. Aber vielleicht merkst du das irgendwann einmal selbst, denn so ein Furunkel kann jeden treffen. Falls du mit den Selbstheilungskräften und ohne Salbe/Behandlung dann Erfolg haben solltest - bitte einen Erfahrungsbericht, das würde extrem viele leidgeplagte Mitpatienten nämlich brennend interessieren
Natürlich sollte man Tiere (und auch sich selbst

) immer so halten, dass das Immunsystem möglichst gut arbeiten kann. Einen guten Arzt ersetzt das aber nicht, so ein Immunsystem ist keine unfehlbare Sache. Meine Kaninchen lebten in Außenhaltung, mit getreidefreier und fast ausschließlich frischer Ernährung. Würde deine Theorie stimmen, hätte wieder Jule an einem Nierenversagen nach E. Cuniculi sterben dürfen noch Wuschel an der Gebärmutterveränderung. Da hätte das Immunsystem ja für sorgen müssen...
Und auch ein altes Tier hat das Recht darauf, ärztlich versorgt zu werden! Und sei es nur, es schmerzfrei zu stellen.