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Kaninchen verhält sich sehr seltsam... auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Kurry_

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Ninchen
 
Registriert seit: 16.09.2022
Beiträge: 4
Kurry_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2022, 22:40

Kaninchen verhält sich sehr seltsam...


Hallo.. absoluter Kaninchen Neuling hier..

Habe ca. 3 Monate alte Kaninchen, die vom TA als 2 Weibchen identifiziert wurden. Nach genauerer Recherche hat sich eher das Verhalten von Rammlern heraus kristallisiert. Bin zum TA um es 100% herauszufinden und ggf. Dann gleich zum kastrieren.

Beim TA bestätigt aber Sie hatten nur 1 Termin zum gleich kastrieren frei. Dann meinten Sie das es der dominantere sein soll.
Auf Nachfrage, ob der andere dann auch kastriert werden kann meinten Sie (Ta+Helferin) das es nicht nötig ist wenn der andere sich dann nicht aufspielt..
Ich sollte Sie auch zusammen im Stall lassen (da wo sie nur über Nacht drin sind und ja nicht ins frei Gehege wegen der Wunde und dann könnten Sie kuscheln...
Ich hab den unkastrierten trotzdem den halben Tag draußen hoppeln lassen.

Seit dem der eine kastriert ist, ist der andere wie ausgewechselt. Ruhig, apathisch.. frisst sehr wenig und bewegt sich sehr wenig, kalte Ohren...
Ich habe Sie heute schon im Freigehege gelassen, da der kastrierte super Fit nach 2 Tagen war und es soo forderte..
Anruf beim TA, ich soll es noch 1 Tag beobachten..


Stirbt mein Kaninchen bald? Es hat heute Haselnussblätter gefressen und Etwas löwenzahn und wenig Klee... geköttelt hat es zwar, aber nicht viel..



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 409
Shänis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.09.2022, 23:21

Hallo und herzlichen Willkommen im Forum,

oh Gott, da ist leider einiges schiefgelaufen. Das wichtigste vorab: such dir bitte einen neuen TA. Das klingt ja fürchterlich.

Ich würde zur Sicherheit vermutlich in die Klinik fahren und einen anderen TA draufgucken lassen. So, wie sich das hier ließt, scheint dein jetziger TA keine Ahnung zu haben. Du musst auf jeden Fall beide kastrieren lassen.

Wie verhält sich der Unkastrierte denn? Vor allem dem Kastraten gegenüber? Wann war die Kastration?

Kannst du die Wunde beurteilen? Wie viel wurde denn gefressen und wie viel geköttelt? Kannst du die Temperatur messen?

Vom Gefühl her würde ich die beiden trennen und definitiv nicht im Käfig zusammen lassen, besonders wenn einer unkastriert und fit ist und der andere gerade angeschlagen.
Leben sie in Innen- oder Außenhaltung?

Liebe Grüße




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.624
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2022, 08:22

1 Tag beobachten im schlechten Zustand (nicht fressen oder Apathie) bedeutet für ein Kaninchen meist das Todesurteil. Kaninchen müssen permanent Fressen. Sobald sie dies aus irgendeinem Grund wegen Schmerzen einstellen, bleibt der Nahrungsbrei liegen und fängt rasch an zu gären. Kaninchen können auch nicht erbrechen, daher muss der Nahrungsbrei zwingend weiter befördert werden. Die Gasbildungen werden enorm gross und drücken auf Herz und Lunge. Letztendlich erstickt das Kaninchen oder es kommt zum Multi- Organversagen und Herzstillstand. Alles ein sehr, sehr schmerzhafter Tod.

Daher: ein appetitloses Kaninchen ist immer ein Notfall und muss zwingend behandelt werden. Dehydrierung kommt hinzu und erschwert alles noch. Natürlich muss die Ursache heraus gefunden werden: normalerweise muss geröntgt werden. Zudem auch bei leichteren Symptomen braucht es immer Schmerzmittel (manchmal kann das genügen, dass das Kaninchen wieder frisst). Diverse Therapien können eingesetzt werden: was gegen die Aufgasung, etwas um die Darmtätigkeit wieder anzuregen, Zufütterung sofern kein Darmverschluss vorliegt, Infusionen…


Wenn noch gefressen wird und Kot abgesetzt wird, ist es sicher noch weit entfernt von einem Todesurteil, allerdings kann sich der Zustand bei Kaninchen innert Stunden massiv verschlechtern. Ich würde Dir als unerfahrener Halter empfehlen,einen kaninchenkundigen Tierarzt aufzusuchen und nie zu zu warten.

Und wie schon gesagt wurde: alle Rammler müssen zwingend kastriert werden. Vorzugsweise Frühkastration, was bei Dir aber eher zu spät sein wird, dass garantiert langfristig eine bessere Verträglichkeit. Gleichgeschlechtliche vertragen sich auf Dauer leider nicht immer und da bei Deinen in den nächsten Monaten die Pubertät ansteht, kann es auch noch sehr viele Unruhe oder Kampf gegen wegen Rangordnungsklärung. Zudem wird genügend Platz benötigt, auch nachts, da Kaninchen auch dann recht aktiv sind. Sonst kann es auch aufgrund von Platzmangel zur Unverträglichkeit führen.

Bei Kaninchenwiese findest Du übrigens sämtliche Informationen über Kaninchen:

https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/verdauung-magen-darm/blaehungen-aufgasungen-trommelsucht/




Ninchen
 
Registriert seit: 16.09.2022
Beiträge: 4
Kurry_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2022, 16:30

Hallo :-)
Danke für die Antworten.

Ich habe heute tatsächlich noch schnell einen Termin gekriegt und mein Rammler wurde angeschaut.
Also er hat wohl nur auf der rechten Seite von den unteren Zähnen etwas rotes Zahnfleisch (was wohl schon richtig Schmerzt) allerdings sind die Zähne super und backen sind auch nicht entzündet.
Seine Temperatur war durchs Warten im warmen auch wieder auf 38,9° und seine Augen waren etwas rötlich.

Habe nun Brei gekriegt und auch schmerzmittel und Augentropfen.. jetzt 6 Stunden später hoppelt er wieder glücklicher als Vorher..
Bin wirklich schon etwas beruhigter, aber erstmal richtig aufpäppeln und danach kastrieren, wenn er richtig fit ist.



Rakete likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 16.09.2022
Beiträge: 4
Kurry_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2022, 16:38

Eine Sache noch..

Meine beiden sind im Freilauf Gehege und wenn ich Sie beobachte, dann merkt ich das der kastrierte nach wie vor der dominantere ist. Ist das jetzt so 6 Wochen bis die Triebe nachlassen?
Weil der unkastrierte lässt dies auch bis zu einem gewissen Grad zu und dann wird weiter gehoppelt..

Ist das noch voll gefährlich für die?

Sobald mein Rammler wieder richtig fit ist, wird er kastriert. Mögen die sich dann noch?




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.624
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.09.2022, 20:32

Stärke der Dominanz ist eine Charaktereigenschaft, wogegen Hormon Testosteron Aggressivität verschärft. Eine Kastration hilft daher immer.

Der Unkastrierte scheint bis anhin der Unterwürfigere zu sein. Sowas kann sich im Verlaufe der Pubertät aber auch ändern.

Der grössere Teil der Hormone ist durch die Kastration nach 3 Wochen abgebaut, der Rest danach. Die Zahl ‚6 Wochen‘ hat damit zu tun, dass das eine empfohlene Kastrationsquarantäne ist gegenüber Häsinnen, damit diese nicht durch Restsperma gedeckt werden können und es Restrisiko damit auf Null sinkt.

Zitat:
Ist das noch voll gefährlich für die?
Was soll gefährlich sein? Wenn es bis anhin zu keinen grossen Kämpfen gekommen ist und einigermassen harmonisch, wird es hoffentlich nicht eskalieren.
Sind Deine nun ca. 12 Wochen alt? Probleme treten häufig nach 16 Wochen auf zwischen den Gleichgeschlechtlichen. Und erreicht den Höhepunkt so geschätzt auf 7-9 Monaten. In diese Alter unkastriert zu sein, ist dann ein grosses Risiko.
Kastration hilft, damit es friedlich bleibt. Ohne Kastration eskaliert es meist irgendwann, wobei es auch ganz seltene Ausnahmen gibt, wo lange (sogar bis Ausgewachsen) nichts passiert.

Durch eine Kastration werden sie sich nicht plötzlich ‚nicht mehr verstehen‘. Was vorübergehend Probleme geben kann, ist, wenn generell ein Kaninchen zum Tierarzt muss und hinterher anders riecht. Dadurch wird es vom Partner vorübergehend schlecht akzeptiert. Dasselbe kann auch passieren, wenn man Kaninchen vorübergehend trennt: das ist generell keine gute Idee. Es muss zwar nichts passieren, aber es kann dann zu Jagereien führen.

Gute Besserung dem Unkastriertem! Schmerzmittel hilft oft schon, ansonsten eben zufüttern, damit die Verdauung nicht zum Erliegen kommt.




Ninchen
 
Registriert seit: 16.09.2022
Beiträge: 4
Kurry_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2022, 00:36

Meine kaninchen sind schon ca. 15-16 Wochen alt
Und das scheint so die anfängliche geschlechtsreife zu sein, wie du schon sagst

Sie sind quasi tagsüber bis Nachts im Gehege und hoppeln rum und nachts tu ich sie in den Stall, damit sie geschützt sind.
Über den Winter wird das Gehege nochmal umgebaut, dass sie dann ihren schlafplatz gleich dort haben.

Kommen kaninchen mit den Niedrigen Temperaturen zurecht? Sie waren bis jetzt noch nie im Haus oder so..




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.624
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.09.2022, 08:35

Für Kaninchen ist die Wärme im Sommer ein ernsthaftes Problem.
Im Winter kommen sie viel besser mit Temperaturen klar. Sofern sie rund um die Uhr genügend Platz um sich warm zu laufen haben und einen Geschützen, windsicheren Unterschlupf haben.

Stall ist natürlich dafür nicht genügend. Kaninchen sind dämmerungs- und z.T. auch nachtaktiv. Gehege sollte auch nachts mind. 6 qm sein ( ür Gleichgeschlechtliche grösser!) und gegen Fressfeinde vollständig geschützt sein.

Infos dazu alles bei Kaninchenwiese

https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/kaninchen-ueberwintern/

https://www.kaninchenwiese.de/haltung/hintergruende/mindestmasse-2/

https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/mardersicheres-gehege-fuer-kaninchen/

https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/



 
 
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