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Chronischer Schnupfen seit 1 Jahr. auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Honeymouse

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Ninchen
 
Registriert seit: 09.11.2021
Beiträge: 2
DerBesen98 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2021, 12:16

Chronischer Schnupfen seit 1 Jahr.


Hey ich habe 2 Kaninchen beide topfit und 1,5 Jahre alt. Seit ca. 1 Jahr hat mein eines Kaninchen Schnupfen, beim Tierarzt haben wir Antibiotika bekommen und viele Behandlung die leider nicht geholfen haben, ausserdem kriegen sie jeden Tag frisches mit Thymian etc. Das andere Kaninchen hat sich auch noch nicht angesteckt was also auf chronischen Schnupfen schließen lässt. Sie ist Topfit und frisst und hoppelt im Garten rum doch der Schnupfen geht einfach nicht weg. Gibt es evtl. Hausmittel gegen Chronischen Schnupfen und wie hoch sind die Lebenserwartung?



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.562
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2021, 12:36




Was hat der Tierarzt denn alles untersucht? Wurden die Zähne geröngt um eine Zahnbeteiligung auszuschließen? Oder eine Spülprobe aus der Nase entnommen, damit überhaupt geguckt werden kann, welches Antibiotikum wirksam ist?
Falls nein, sollte das dringend nachgeholt werden.
Zusätzlich zur Diagnostik kann Ingwer und (Meer)Rettich das Immunsystem stärken, die Senföle aus z.B. Rucola, Kapuzinerkresse oder Radieschen können auch helfen; erregerabtötende Pflanzen sind u.A Thymian, Oregano, Efeu, Thuja oder Salbei. Auch Inhalieren mit heißem Wasser oder Thymiantee kann helfen.

Aber nichts führt um eine ausreichende Diagnostik drum herum.



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Ninchen
 
Registriert seit: 09.11.2021
Beiträge: 2
DerBesen98 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2021, 12:39

Ja die Zähne wurden geröncht und das Antibiotika hieß Baytrill. Thymian kriegen sie und Efeu haben sie im Garten zu Verfügung. Danke für den Tipp mit dem Ingwer und dem Rettich, das werde ich heute mal im Bioladen besorgen.




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.562
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2021, 12:49

Dann solltet ihr nochmal eine Spülprobe mit Antibiogramm machen lassen - es bringt ja nichts, IRGENDEIN Antibiotika zu geben, was aber gar nicht wirken kann, weil der Erreger darauf gar nicht sensibel ist.



marinahexe likes this.
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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.228
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.11.2021, 07:06

Bei Kaninchenwiese findest Du viele Tipps betreffend Behandlung:

https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/kaninchenschnupfen/

Schnupfen kann man zu Beginn mit sehr vielen, gleichzeitigen Behandlungsmethoden in den Griff bekommen. Je länger es chronisch ist, desto schwieriger wird es, da Schnupfen nun mal sehr aggressiv ist. Es muss dementsprechend noch mehr Aufwand betrieben werden, damit eine Wirkung eintrittt. Positiv ist es schon, wenn es sich nicht verschlechtert. Allerdings muss damit über mehrere Jahre und mit zunehmenden Alter gerechnet werden. Das lässt sich langfristig mit abnehmenden Immunsystem schwer verhindern.

Falls Antibiotika sollte aufgrund des Resultat der Spülprobe immer genügend lange parallel zu mehreren Alternativmethoden verabreicht werden, d.h. mind. 3-6 Wochen. Allerdings sind die Resultate nicht immer zuverlässig, zumindest wenn KEIN Nachweis von Haupterreger Pasteurellen oder Bordetellen vorhanden sind. Zumindest sind Pasteurellen auf gängige AB wie Baytril sensibel (ausser es wurde erst gerade damit zu kurz behandelt, dann könnte es evtl. vorübergehend resistent werden, was aber reversibel sein sollte). Bei jeder neuen AB-Behandlung sollte spätestens nach einem halben Jahr ein neues Antibiogramm erstellt werden.

Meine starke Schnupferin ist nun bereits über 10 Jahre alt; sie hatte schon bei Übernahme vor 8 Jahre leichte Symptome. Damals habe ich leider aufgrund der sehr leichten Symptomen nicht behandelt.

Sie kriegt aktuell täglich Inhalationen mit Kaltinhalator ( was nicht nur angenehmer ist, sondern auch effektiver), darin Schleimlöser mit NaCL, Ingwersaft und ein pflanzliches Mittel. Gelegentlich auch orale Schleimlöser.

Sie hatte früher (vor ca. 3 Jahre) auch fast 1,5 Jahre lang Antibiotika (meist Baytril) bekommen. Der fortgeschritten Schnupfen war dann zwar noch da, aber nach kompletten Absetzen des AB hat er sich massiv verschlechtert. Die NNH habe ich auch noch operieren lassen, um den Eiter zu entfernen, allerdings kam der Eingriff schon viel zu spät, so dass es nichts mehr half. AB kriegt sie aufgrund des hohen Alters nun nicht mehr, da ich nun eher auf Palliative Behandlung umgestellt habe um sie hoffentlich rechtzeitig erlösen zu können, falls sie akute Atemnot bekommt.

Leider werden über die Jahre auch bei leichten Symptomen die Nasennebenhöhlen (NNH) irgendwann derart zerstört (Verkalkungen, Läsionen), dass die Atmung durch die Nase immer schwieriger wird.




Geändert von Rakete (17.11.2021 um 07:11 Uhr).
 
 
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