Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier und seit ca. 3 Wochen Kaninchenbesitzerin

Die beiden heißen Gizmo und Pablo, sind Zwergwidderkaninchen und 4 Monate alt.
Ich habe den beiden in meinem Büro (direkt neben meinem Esszimmer, offene Tür) ein Gehege eingerichtet. Das ist nur momentan so, denn sobald die beiden das mit der Toilette verstanden haben und nach der Kastration dann auch das markieren soweit einstellen, sollen sie in der kompletten Wohnung hoppeln dürfen.
Jetzt sind die beiden am 03.11. kastriert worden, was beide auch gut überstanden haben. Nach anfänglicher Sorge wegen dem harten und kleinen Kot, ist nun wieder alles soweit in Ordnung. Beide haben auch sofort wieder gefressen.
Jetzt mache ich mir aber Sorgen. Kurz nach der OP, also am 1. Tag danach war Gizmo lethargisch, hat zwar gefressen, aber offensichtlich schmerzen gehabt. Das hat sich soweit jetzt wieder gelegt und er rennt auch wieder im Gehege herum. Allerdings sind beide, vorallem aber Gizmo, nicht mehr die alten. Gizmo ist anfangs immer sehr zutraulich gewesen und hat sofort immer am Gehege gestanden und neugierig geschaut. Nun ist das überhaupt nicht mehr so. Er frisst normal und auch Urin und Kot setzt er ab, aber er ist mir gegenüber ganz anders. Außerdem schaut er immer nach der Naht. Sehr exzessiv, es blutet nie, sehe kein Blut oder so. Habe aber Angst, dass er sich da was macht. Ich kann die Wunde auch kaum überprüfen, da er sich nicht einfangen lässt bzw., wenn ich Ihn dann hab tobt er und ist gar nicht zu halten. Pablo dagegen stört es wohl nicht so sehr.
Ist das Verhalten normal, nach so einer OP? Müssen die sich erst wieder eingewöhnen und vom "Schock" erholen? Ich sehe auch, dass sobald er mal nach vorne kommt und an mir schnuppert, er weghoppelt und die Beine hinten dann kickt. Nur weiß ich nicht, ob er mir persönlich sagt "F** you", oder einfach so rumrennt, weils zwischen den Beinen zwickt. (Beobachte dieses Verhalten auch, wenn er einfach umher rennt)
Vielen Dank schonmal und Sorry wegen des langen Textes
