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Arthrose und aufgelöster Wirbel auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Sancta
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.07.2019
Beiträge: 120
Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 17:08

Arthrose und aufgelöster Wirbel


Hallo Zusammen,

Ich bin auf der Suche nach Tipps, wie man unserer Emma das Leben etwas leichter machen könnte. Im Sommer ging es ihr eigentlich ganz gut, nur gelegentlich hatte man das Gefühl das sie sich nicht wohl fühlt. Das gelegentlich ist nun zu regelmäßig geworden, eventuell in Verbindung mit dem Winter? Die sitzen zwar drinnen aber die Wohnung ist trotzdem kälter als im Sommer (schlecht isoliert).

Ein Röntgen brachte Aufschluss. Sie stammt vermutlich aus einem starken Raucherhaushalt oder extrem schlechter Haltung, die Lunge hat "Rauchschleier" im Bild. Dadurch kommt ihre teils sehr starke Atmung zustande. Zwischen dem 3. und 4. Halswirbel hat sie Arthrose und an einem der Lendenwirbel fehlt ein Stück, der Wirbel sieht an der Stelle aus wie aufgelöst.

Emma sitzt fast nur noch in Schonhaltung, macht einen extremen Katzenbuckel dabei. Lang Strecken ist nur an sehr guten Tagen möglich, das bereitet ihr starke Schmerzen. An schlechten Tagen knirscht sie und das Schmerzmittel wirkt nur für 30 Minuten. Vermutlich hat sie durch die Schonhaltung und Schmerzen auch Verspannungen am Bauch, da reagiert sie auf Abtasten sehr empfindlich. Fressen tut sie gut, hat aber seit Sommer wieder 200g abgenommen und ist generell zu mager.

Sie bekommt nun seit ca. 1 Woche täglich RodiCare Artrin und wenn die Schmerzen zu stark sind 0,2 ml vom 1,5mg Meloxoral. Heute haben wir vorerst die Empfehlung der TÄ bekommen an den richtig schlimmen Tagen 2x täglich 0,2ml zu geben. Sie will sich jetzt nochmal schlau machen weil es wohl eine Mineral(Knochen?)auflösende Krankheit bei Kaninchen gäbe, sie aber das mal mit dem Röntgenbild abgleichen und sich nochmal reinlesen muss.

Ihrer Meinung nach gäbe es da aber auch nur die Methode der Schmerztherapie. Eventuell könnten wir sie dann aber ja noch mit den entsprechenden Mineralien zusätzlich versorgen? Kontrollröntgen folgt in ein paar Monaten um zu schauen ob es Fortschreitend ist.

Letzte Tage hat sie sich gegen das Artrin etwas gewährt und scheinbar selbst etwas eingerenkt? Es hat geknackt und die zwei darauf folgenden Tage war sie wieder extrem fit und agil. An den schlimmen Tagen sitzt sie in immer der selben Ecke in Schonhaltung und verlässt den Platz nur für Toilette oder Essen/Trinken. Habt ihr sowas schonmal gehabt oder davon gehört? Im Sommer hatten wir kaum Probleme damit, deswegen hatten wir uns dabei auch nicht viel gedacht. Jetzt hat sie aber zum Teil auch 2-3 schlechte Tage am Stück.

So ist Ihre Haltung im Sitzen und Liegen, in annähernder "Entspannung":
(an schlimmen Tagen schiebt sie die Hinterpfoten noch etwas weiter vor und zieht quasi den Bommel noch mehr unter den Körper)









Geändert von Sancta (20.11.2020 um 17:13 Uhr).
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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 1.929
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 18:24

Oh man, arme Emma
Wichtig wäre sie schmerzfrei zu bekommen, auf Kaninchenwiese hast du dich schon eingelesen?
Ich kann nur aus Erfahrung mit meiner Spondylosedame dazu raten, alles zu versuchen, was geraten wird. Bei einigen helfen Schmerzmittel, bei anderen nicht. Bei mir hat es auch nicht geholfen und ich habe es mit verschie
denen versucht.


Es gab Rodicare, neben Ingwer (Weide wurde nicht gefressen) Fenchel, dann eine Kur mit Traumeel (3 x wöchentlich eine Spritze beim TA) dann Zeel und Analgos
Rodicare gab es immer auf ein Ministück Apfel oder Banane und die Tabletten (Zeel und Analgos) hat sie als Leckerli genommen
Leider war ihr krankheitsverlauf sehr schnell und ich habe dann noch Backmotion bestellt, ich konnte sie lange Zeit schmerzfrei halten, auch wenn es zwischendurch Schübe gab, wo es ihr schlechter ging.



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Benutzerbild von Sancta
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.07.2019
Beiträge: 120
Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 19:10

Vielen Dank!
Die Tierärztin hat sich schon zurück gemeldet. Die Krankheit die sie meint ist Osteodystrophie, sie wusste nur nicht ob das auch in Wirbeln vorkommen konnte und hat sich deswegen nochmal selbst erkundigt. Wir nehmen Montag Blut ab um zu schauen ob es das ist.
Wenn wir Glück haben ist es aus einem Fütterungsmangel entstanden und sie bekommt nur nicht das Depot wieder gefüllt, dann könnte man die Krankheit auf jeden Fall aufhalten. Sollte die Niere das Problem sein, muss man schauen wie stark das schon fortgeschritten ist.
Klar ist, dass der Wirbel geschädigt ist und vermutlich nicht mehr aufgebaut wird. Dann muss man schauen wie schmerzfrei man sie bekommt.

Weide frisst sie gerne und bekommt sie regelmäßig, genauso bekommt sie wöchentlich einen Fenchel den sie komplett alleine frisst. Zeel wäre noch eine Idee, Analgos kenne ich nicht und müsste ich mir anschauen. Eventuell hilft ihr das besser als das Meloxoral.

Bin gerade etwas fertig, wir haben doch erst im Februar unser Widdermännchen an den Herzfehlern verloren. Und jetzt Emma..




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 4.113
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 19:47

Sollte es nicht möglich sein (mit unterschiedlichen Mitteln) sie wirklich schmerzfrei zu bekommen, solltest Du sie ihr zuliebe gehen lassen.

Ich weiß, das klingt jetzt hart und herzlos, aber dauerhafte starke Schmerzen würde ich einem Hausgenossen nie zumuten.



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Liebe Grüße
Theresa

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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
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marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 20.11.2020, 20:03

Aber erstmal kann man mehr Schmerzmittel geben. Meloxoral kann man 2x täglich geben, dazu noch 3x Novaminsulfon. Weide ist auch sehr gut, enthält den Wirkstoff, der in Aspirin drin ist.




Kaninchen
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 1.929
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 20:41

Zu Osteodystrophie kann ich nichts sagen, nur mal von gelesen, auch das es die Nieren betreffen kann


Über erlösen rede ich hier noch nicht, da warten wir erstmal ab, was rausgefunden wird und ich denke, du wirst schon wissen, was besser ist für Emma
Ich drücke mal feste die Daumen




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 14.655
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 20.11.2020, 20:51

Wie schwer ist denn dein Kanichen? 0,2 ml geb ich pro kg Kanichen und das bei Bedarf morgens und abends. Wenn du zuwenig dosierst reicht es nicht ansatzweise. Zu hoch dosiert bringt nichst, weil die Rezeptoren dafür schon besetzt sind.
Solange sie Schmerzen hat, sollte sie nicht nur spontan einmal Schmerzmittel bekommen sondern regelmäßig, eher morgens und abends.

https://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00007112/5387_05.htm?Submit=done

Novalgin kannst du zusätzlich geben.
Ebenso kannst du zusätzlich mit Pet dolor (pflanzlich frei verkäuflich) beginnen.


Ein Rauchschleier heißt nicht, dass sie aus einem Rauerhaushalt oder schlechter Haltung kommt.
Sie kann genauso von einer Dauerentzündung auch eine "verwaschene" Lunge haben. Genau so könnte sie Metastasen in der Lunge haben z.B. von einem bösartigem Gebärmuttertumor.
Um zu sehen ob sie ausreichend frisst, solltest du sie täglich wiegen. Tiere mit Schmerzen fressen auch zu wenig.



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Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 4.113
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 21:06

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Aber erstmal kann man mehr Schmerzmittel geben.
Natürlich, das meinte ich mit „wenn es nicht mehr reicht“.

Ich hatte mal eine Riesendame aus kleinster Buchtenhaltung, fünf Jahre alt.

Zeit ihres Lebens konnte sie noch nicht einmal aufrecht sitzen geschweige denn Männchen machen oder hoppeln

Sie hatte kaum ein Gelenk das noch schmerzfrei „funktionierte“, auch die Wirbelsäule war ein Wrack.
Selbst meine TÄ riet vorsichtig zur Erlösung, ich wollte der Maus aber noch zeigen wie schön Wiese und freies Hakenschlagen sein kann.

Sie hat hochdosierte Schmerzmedis bekommen und hat noch gut zwölf glückliche freie Monate gehabt.
Dann musste ich sie doch gehen lassen, weil die ganzen Deformationen etc. nicht mehr schmerzfrei zu bekommen waren.

Aber die Zeit dazwischen war sie glücklich... Platz zum hoppeln, leckeres Fresschen und zwei Freunde zum kuscheln.



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Benutzerbild von Sancta
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Registriert seit: 30.07.2019
Beiträge: 120
Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 21:11

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Sollte es nicht möglich sein (mit unterschiedlichen Mitteln) sie wirklich schmerzfrei zu bekommen, solltest Du sie ihr zuliebe gehen lassen.

Ich weiß, das klingt jetzt hart und herzlos, aber dauerhafte starke Schmerzen würde ich einem Hausgenossen nie zumuten.
Das steht außer Frage! Sollten die Schmerzen dauerhaft zu schlimm sein und die guten Tage deutlich weniger sein, werden wir sie erlösen. Sie soll nicht unnötig leiden. Sie ist aber ein sehr lebensfrohes Kaninchen und solange sie noch so ist und es nur "mal" schlechte Tage gibt, werden wir nach einer Lösung suchen.

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Aber erstmal kann man mehr Schmerzmittel geben. Meloxoral kann man 2x täglich geben, dazu noch 3x Novaminsulfon. Weide ist auch sehr gut, enthält den Wirkstoff, der in Aspirin drin ist.
2x täglich haben wir heute auch von der Tierärztin gesagt bekommen. Das Novaminsulfon kann man zusätzlich noch 3x geben? Ich habe etwas Angst das andere Organe unter zu viel Schmerzmittel leiden. Weide haben wir Massenhaft auf einem großen Grundstück, da kann sie so viel von haben wie sie möchte.

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Zu Osteodystrophie kann ich nichts sagen, nur mal von gelesen, auch das es die Nieren betreffen kann


Über erlösen rede ich hier noch nicht, da warten wir erstmal ab, was rausgefunden wird und ich denke, du wirst schon wissen, was besser ist für Emma
Ich drücke mal feste die Daumen
Vielen Dank!

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Wie schwer ist denn dein Kanichen? 0,2 ml geb ich pro kg Kanichen und das bei Bedarf morgens und abends. Wenn du zuwenig dosierst reicht es nicht ansatzweise. Zu hoch dosiert bringt nichst, weil die Rezeptoren dafür schon besetzt sind.
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https://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00007112/5387_05.htm?Submit=done

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Ein Rauchschleier heißt nicht, dass sie aus einem Rauerhaushalt oder schlechter Haltung kommt.
Sie kann genauso von einer Dauerentzündung auch eine "verwaschene" Lunge haben. Genau so könnte sie Metastasen in der Lunge haben z.B. von einem bösartigem Gebärmuttertumor.
Um zu sehen ob sie ausreichend frisst, solltest du sie täglich wiegen. Tiere mit Schmerzen fressen auch zu wenig.
Sie wiegt ziemlich genau 2kg. Die Tierärztin hat uns jetzt gesagt das wir bei richtig schlechten Tagen auch auf 2x 0,2ml hochgehen können. Das Pet dolor schaue ich mir mal an, danke!
Emma frisst wirklich genug, die frisst wie ein Scheunendrecher. Sie kam schon abgemagert zu uns und seitdem kämpfen wir um jeden Gramm der da drauf kommt, sie nimmt einfach nicht gut zu obwohl sie wirklich massenweise das Grünzeug verschlingt.
Metastasen in der Lunge war auch ein Verdacht von der TÄ, sie meinte auch dass das am Wirbel auch ein Tumor sein könnte der einfach extrem ungünstig dort sitzt und z.B. schon in die Lunge gestreut hätte. Daher haben wir den Kontrolltermin zum Röntgen. Sollte sie laut Blutbild in Ordnung sein und sich der Verdacht der Osteodystrophie nicht bestätigen, könnte man sich überlegen sie noch in ein CT zu geben. Würden wir aber nur machen wenn sich das laut Röntgenbild vergrößert und die Ursache noch unklar ist.




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
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Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 21:25

Zitat:
Ich habe etwas Angst das andere Organe unter zu viel Schmerzmittel leiden.
Das stimmt, aber Du hast nur drei Alternativen:

- sie leiden zu lassen (wie Du selber schreibst kommt das für Dich GsD nicht infrage)
- sie erlösen lassen oder
- sie so mit Schmerzmitteln abzudecken dass sie noch einen glückliche Zeit hat.

Klar gehen hochdosierte Schmerzmittel irgendwann auf andere Organe. Bedeutet vielleicht auch, dass ihre „Rest“zeit um den einen oder anderen Monat verkürzt wird, aber das waren dann glückliche Monate und nur darauf kommt es an.



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Registriert seit: 18.11.2012
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 20.11.2020, 21:25

0,1ml für ein Kilo sind schon sehr wenig. Und 0,05ml pro Kilo ist dann schon verschwindend wenig. Da wundert es mich nicht, dass es nicht anschlägt.

Wenn 1ml 1,5mg Meloxicam beinhaltet kannst du dir ausrechnen wieviel die gegebene Dosierung entspricht.



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Registriert seit: 26.11.2016
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Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 21:44

Ich schließe mich der Meinung an, dass das Schmerzmittel zu niedrig dosiert ist.

Schmerzen sollte kein Tier haben müssen. Und die Sorge, dass Organe geschädigt werden könnten, sollte nicht zu Verzicht von Schmerzmittel führen.

Schmerzfreiheit hat oberste Priorität.
Vor allem sollte man das Schmerzmittel bei Spondylarthrose erst mal über einen längeren Zeitraum geben, da es braucht, bis es wirkt und sich ein konstanter Wirkstoffspiegel aufgebaut hat. Der Wirkstoff Meloxicam ist zudem entzündungshemmend und auch das braucht Zeit.

Was mich stutzig macht, ist, dass sie empfindlich auf das Abtasten des Bauches reagiert. Das kann natürlich durch Verspannungen kommen, aber, vielleicht auch in Zusammenhang mit den Schleiern auf der Lunge, von Gebärmutterproblemen herrühren.

Konnte man diesbezüglich was auf dem Röntgenbild erkennen? Nicht das da noch Ungemach droht. Sonst vielleicht nochmal per Ultraschall gucken, ob da was zu erkennen ist.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.07.2019
Beiträge: 120
Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 20.11.2020, 22:04

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Das stimmt, aber Du hast nur drei Alternativen:

- sie leiden zu lassen (wie Du selber schreibst kommt das für Dich GsD nicht infrage)
- sie erlösen lassen oder
- sie so mit Schmerzmitteln abzudecken dass sie noch einen glückliche Zeit hat.

Klar gehen hochdosierte Schmerzmittel irgendwann auf andere Organe. Bedeutet vielleicht auch, dass ihre „Rest“zeit um den einen oder anderen Monat verkürzt wird, aber das waren dann glückliche Monate und nur darauf kommt es an.
Wir wissen ja noch nicht was genau die Ursache ist, von daher wissen wir auch nicht wie die Zukunft aussieht. Sollte es so sein das es irreparabel, im schlimmsten Fall sogar fortschreitend und nicht aufhaltbar sein, dann wäre das mit hochdosiertem Schmerzmittel auch nochmal etwas anderes.

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
0,1ml für ein Kilo sind schon sehr wenig. Und 0,05ml pro Kilo ist dann schon verschwindend wenig. Da wundert es mich nicht, dass es nicht anschlägt.

Wenn 1ml 1,5mg Meloxicam beinhaltet kannst du dir ausrechnen wieviel die gegebene Dosierung entspricht.
Ich hatte die Angabe von der TÄ und mich da dran gehalten. Wir werden jetzt das RodiCare auf 2x täglich aufteilen und da jeweils 0,2ml Schmerzmittel dabei geben.

Zitat:
Zitat von Betsy69 Beitrag anzeigen
Ich schließe mich der Meinung an, dass das Schmerzmittel zu niedrig dosiert ist.

Schmerzen sollte kein Tier haben müssen. Und die Sorge, dass Organe geschädigt werden könnten, sollte nicht zu Verzicht von Schmerzmittel führen.

Schmerzfreiheit hat oberste Priorität.
Vor allem sollte man das Schmerzmittel bei Spondylarthrose erst mal über einen längeren Zeitraum geben, da es braucht, bis es wirkt und sich ein konstanter Wirkstoffspiegel aufgebaut hat. Der Wirkstoff Meloxicam ist zudem entzündungshemmend und auch das braucht Zeit.

Was mich stutzig macht, ist, dass sie empfindlich auf das Abtasten des Bauches reagiert. Das kann natürlich durch Verspannungen kommen, aber, vielleicht auch in Zusammenhang mit den Schleiern auf der Lunge, von Gebärmutterproblemen herrühren.

Konnte man diesbezüglich was auf dem Röntgenbild erkennen? Nicht das da noch Ungemach droht. Sonst vielleicht nochmal per Ultraschall gucken, ob da was zu erkennen ist.
Gebärmutter kann eigentlich nicht sein da sie im Sommer noch kastriert wurde und die dabei auch die Gebärmutter kontrolliert haben. Da war nix auffällig. Die Symptome, auch das mit der Atmung, hat sie schon seit sie bei uns ist bzw. hat das aus dem Tierheim mitgebracht.




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Zwergkaninchen
 
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Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2020, 09:36

Ich hab jetzt viel gelesen und habe die starke Vermutung das sie an einer chronischen Niereninsuffizienz leidet. Sie ist abgemagert, trinkt und pinkelt viel, ist in den schmerzphasen schon leicht apathisch, hat den Rücken aufgekrümmt und ist schmerzempfindlich am Bauch. Alles Symptome davon, plus jetzt scheinbar diese Osteodystrophie. Ich werde die Tierärztin gleich anrufen und fragen ob sie heute kurzfristig einen Ultraschall machen kann, das Blut braucht im Labor ja eh paar Tage.

So wie ich das rauslese gilt es ja schon fast als Notfall..




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Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2020, 10:50

Ich drücke euch die Daumen für den Arztbesuch.
Hoffentlich bekommt ihr eine Diagnose, die eine Behandlung noch möglich macht.
Alles Gute für Emma.



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Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2020, 11:38

Ich hoffe es sehr. Ich bin jetzt in der Tierklinik und warte das wir dran kommen.




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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.07.2019
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Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2020, 16:42

Nierenwerte voll in der Norm. Glucose war etwas erhöht auf 315, allerdings könnte diese leichte Erhöhung auch vom Stress kommen. Entzündungswerte waren erhöht.
Ultraschall auch völlig unauffällig, sowohl Niere wie Blase. Ihr wurde dann noch Urin abgenommen. Der Urin war stark rötlich verfärbt (wobei zum Teil durch Beta Carotin) und zeigte Bakterien und einen erhöhten pH Wert auf.

Wir behandeln also jetzt mit Baytril, Meloxoral, Novalgin, ProPre-Bac und RodiCare Uro auf Blasenentzündung. Ende nächster Woche wird erneut Urin abgenommen und kontrolliert, sollten dann noch Bakterien vorhanden sein wird der auch eingeschickt.

Extrem teurer Spaß heute aber wenn ich ihr damit ein paar Tage eher helfen kann dann ist es mir das wert.

Bzgl. Arthrose und Wirbel konnten die leider auch nix herausfinden. Es könnte sein das sie mit diesem geschädigten Wirbel schon auf die Welt kam, es kann aber auch was ganz anderes sein. Das werden wir trotzdem in 2 Monaten nochmal zur Kontrolle röntgen.

Wir haben jetzt auch auf wirklich alle Stellen, wo sie sich schonmal hinlegt, Wolldecken gelegt damit sie von unten nicht zu kühl liegt.



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Kaninchen
 
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Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2020, 17:29

Bei Inkontinenz würde ich ihr VetBeds anbieten, die leiten die Flüssigkeit nach unten ab und oben drauf bleibt es trocken.
Darunter dann Inkontinenzauflagen.



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Zwergkaninchen
 
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Sancta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2020, 17:49

Wirklich Inkontinent ist sie nicht. Meistens schafft sie es rechtzeitig zur Toilette aber selten kommt es mal vor das sie von ihrer Decke aufsteht und daneben auf den Boden pischert. Da ja immer einer zuhause ist machen wir das dann direkt weg.


Sie leben in freier Wohnungshaltung, da ist es mit auslegen etwas schwierig. Sie pinkelt aber nie auf die Liegestellen.



 
 
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