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Wie lange appetitlos nach Zahnbehandlung? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 23.07.2019
Beiträge: 25
Jusi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.08.2019, 14:07

Wie lange appetitlos nach Zahnbehandlung?


Hallo, ich schon wieder...


meine sorglose Zeit hat leider nicht lange angehalten. Heute morgen hat das Männchen nichts gefressen, außer ein trockenes Kirschblatt und drei Heuhalme. Erst hab ich mir noch nicht so viele Sorgen gemacht und hab erst mal alles frisch eingekauft, was er mag. Auch das wollte er nicht. Als er nicht mal sein Lieblingsessen (Haferflocken, Leinsamen) angerührt hat, wusste ich: Ich muss wieder zum TA. Meine Ärztin hatte zunächst keinen Termin, sie empfahl uns jemand anders.


Tolle Praxis, super Ärztin, hat drei Zahnspitzen abgefeilt und ihm ein Schmerzmittel gegeben. Er war sichtlich gestresst (Mäulchen wurde aufgesperrt). Sie meinte, er sei ansonsten fit: Bauch sei weich, und er sollte im Laufe das Nachmittags anfangen zu fressen.



Nun sitze ich wieder quasi neben ihm und warte...



Er ruht sich ein bisschen aus, läuft aber auch herum und macht mal Männchen usw. Nur: Sein Bauch muss ja leer sein.


Ich bin schon wieder mit den Nerven am Ende.



Mir ist klar, dass das extrem stressig für ihn war. Beim TA war natürlich ein bellender Hund; das Aufsperren ist blöd; die Autofahrt ist blöd; das Rumfeilen im Mund ist blöd.


Seine Partnerin ist quietschfidel und will ihn zu allem Überfluss seit Tagen berammeln, was ihn nervt.


Ist es also normal, dass man nach dem Arztbesuch keinen Appetit hat?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.974
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 12.08.2019, 14:46

Alles gut. So ein TA-Besuch ist sehr stressig. Gib ihm bis heute Abend Zeit und Ruhe. Er wird sich jetzt erstmal erholen und schlafen.


Feilen an den Backenzähnen ohne Narkose ist gar nicht gut. Das Kaninchen braucht nur mal zappeln, sie rutscht mit der Feile ab und kann ihn ganz böse verletzen. Auch der Maulspreizer (Metall?) sollte nur in Narkose genutzt werden. Meine TÄ setzt immer so einen Holzspatel hochkannt ins Mäulchen und schaut mit dem Othoskop.


Schick mir doch mal Deine PLZ, ich schau dann mal nach guten TÄ in Deiner Nähe.


Und wie sieht eigentlich Deine Notfall-Apotheke aus?



Jusi likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 23.07.2019
Beiträge: 25
Jusi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.08.2019, 15:09

PLZ kommt, und Notfallapotheke hab ich noch nicht.


Wegen des Feilens und Spreizens:


Er muss ja laut TH (und so sind meine bisherigen Erfahrungen in den letzten beiden Monaten auch) alle 4 Wochen zur Zahnbehandlung. Irgendwo hab ich gelesen, dass man solche Tiere einschläfern lassen sollte, weil die Narkose jedesmal zu belastend sei. So ganz wörtlich weiß ich es nicht mehr, und die Quelle hab ich auch nicht parat.



Daher war ich froh, dass man bei meinen Tieren ohne Narkose gespreizt hat und gefeilt hat.



Ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass man ein Tier einschläfern lässt, wenn es alle paar Wochen mal die Spitzen korrigiert bekommen muss. Jedenfalls ist das für mich keine Option; nur alle vier Wochen Narkose stelle ich mir auch belastend vor.


Sie hat auch ziemlich lange an ihm gefeilt; die andere Ärztin hat ein mal kurz gefeilt, das war nach einer Sekunde erledigt; heute hat es bestimmt 1 Minute gedauert, aber sie meinte, sie hätte alles abgerundet.



Eben hat er ein paar Haferflocken, ein paar Trockenkräuter und ein bisschen Heu gegessen. Frischfutter gar nicht. Aber er sucht auf dem Boden.

Edit: jetzt fällt es mir wieder ein: in der Quelle stand, problematisch sei es erst, wenn man öfter als alle 4 Wochen zum Feilen muss. Und insgesamt ist er fit und wirkt robust.




Geändert von Jusi (12.08.2019 um 15:52 Uhr).

Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 113
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.08.2019, 16:16

Hallo Jusi!

Ich denke auch, du solltest ihm Zeit lassen. Aber so wie du schreibst, hat er ja schon wieder bisschen Futter zu sich genommen.

Ich habe auch ein Zahnkaninchen. Bei meinem Karamell wachsen immer wieder Zahnspitzen an 2 - 3 Backenzähnen. Unsere TÄin (ist die Spezialisten für Kaninchen und Meeris) macht Karamells Zähne auch immer ohne Narkose. Er wird in ein Handtuch eingewickelt, eine Helferin hält ihn gut fest und die TÄin feilt die Zähne. Karamell ist nach solchen TA-Besuchen auch immer platt. Ich bringe ihn dann in sein Freigehege und er schmeißt sich gleich erstmal erschöpft hin. In der Regel ist er nach 2 bis 3 Stunden wieder ganz der Alte.

Anfangs wusste ich nicht, dass er Zahnspitzen „wachsen lässt“ und eines Tages fraß er nicht mehr. Bin dann gleich zur TÄin und sie hatte festgestellt, dass sogar schon die Zunge verletzt war. Sie meinte zu mir, ich solle Karamell zu Hause ein Schmerzmittel geben, da er mit der Zungenverletzung wohl nicht unbedingt fressen mag. Zu Hause habe ich ihm aber erstmal 2h Zeit zum Runterfahren gegeben und als ich mit der aufgezogenen Spritze mit Schmerzmittel ins Gehege kam, da war er bereits schon draußen unterwegs und futterte genüsslich Gras. Hab dann das Schmerzmittel nicht mehr gegeben, da er ordentlich mampfte.

Ich hoffe für euch, dass sich vielleicht mal die Abstände fürs Zähne feilen vergrößern. Karamells längster Abschnitt waren knapp 12 Wochen (sonst 6 Wochen). Und nach dieser Zeit war ich letztens wieder beim TA, noch immer keine Zahnspitzen in Sicht. Ich hoffe für Karamell, dass die Abstände sich weiter verlängern.




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 2.656
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.08.2019, 16:53

Die heutigen Gasnarkosen belasten den Körper weniger als der Stress mit dem Maulspreitzer (mit so etwas ist es ohne Narkose schon zu bösen Kieferbrüchen gekommen) und Feile...



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Liebe Grüße
Theresa



Benutzerbild von Selkie
Moderatorin
 
Registriert seit: 20.12.2009
Beiträge: 19.109
Selkie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.08.2019, 18:44

Ganz ehrlich: Ich würde das Risiko einer Nakose immer dem Stress (und vielleicht auch schmerzen?) vorziehen die man dem kaninchen aussetzt, wenn man es ohne Nakose behandelt.



Wie geht es ihm denn? Frisst er wieder?



Jusi likes this.
__________________



Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein.

(Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)




Ninchen
 
Registriert seit: 23.07.2019
Beiträge: 25
Jusi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.08.2019, 14:28

Hallo,



ich wollte mal den Zwischenstand angeben:


Am Dienstag morgen war ich noch mal in derselben Praxis wie am Montag; die Ärztin dort (eine andere als am Montag) meinte, er hätte Muskelkater. Sie hat ihm Schmerzmittel gegeben und eine Infusion und meinte, wir könnten ja zufüttern.


Das Zufüttern war eine Katastrophe: Der Kleine hat so gezappelt (obwohl wir ihn eingewickelt hatten und alle Tipps beachtet hatten) und mir meine Bluse zerbissen (ist egal). Wir sind dann in eine Praxis gefahren, die mir hier auch empfohlen wurde und die bis nachts geöffnet ist.


Zunächst war nur ein sehr lieber Arzt da, der aber "zugab", kein Kaninchenexperte zu sein. Bauch wurde geröntgt und nichts Auffälliges gefunden. Aber man meinte, es wäre besser, wenn er zugefüttert würde, weil er kaum etwas gegessen hatte. Wir ließen ihn über Nacht dort.



Gestern dann war die Kaninchenärztin vor Ort und hat die Zähne geröntgt und festgestellt, dass alle Zähne viel zu lang seien und dass er faktisch kaum kauen könnte und er wohl seit Wochen Kopfschmerzen gehabt haben muss. Das sei nur niemandem aufgefallen, weil alle Zähne zu lang waren und das Gebiss daher auf den ersten Blick gut aussah.


Sie hat dann auch gesagt, dass sie nie ohne Narkose den Maulspreizer nehmen würde; dass sie ihm die Zähne auch nicht feilen würde, weil das bei der Länge gar nicht möglich wäre, sondern dass sie sie mit einer "Maschine" schleifen würde (so, wie das auch auf "kaninchenwiese" angegeben ist). Inzwischen hab ich seine Partnerin zu ihm gebracht, und gestern tagsüber hatte er ein bisschen Auslauf im Wartezimmer, und ich konnte bei ihm sein.


Heute war die OP, und er hat alles gut überstanden, ist auch schon munter, aber da ich panische Angst vor dem Zufüttern habe und das Tier auch, haben wir entschieden, dass er noch bleibt, bis sicher ist, dass er frisst.



Nachher gehe ich wieder in die Praxis.



Ich bin vollkommen fertig und war es ja schon vorher, aber die Ärztin wirkte wirklich kompetent, die Pfleger sind lieb zu den Tieren und können auch zupacken. Sie meinten auch, er sei tatsächlich außergewöhnlich wehrhaft, aber sie haben mich beim Füttern zugucken lassen, und ich hab gesehen, dass ihn das deutlich weniger stresste als bei uns. Das muss ich mir noch mal in Ruhe zeigen lassen; bei uns hat er wirklich gekämpft, und das möchte ich ihm so nicht noch mal antun.



Da ich immer Angst hab, kann ich nicht anders, als immer noch das Düsterste zu denken, aber trotzdem weiß ich, dass es das Richtige war, ihn dort behandeln zu lassen, ihn auch für ein paar Tage dort zu lassen. Ich hoffe einfach, dass es das erst mal war und wir künftig besser wissen, wann wir zur Kontrolle müssen und vor allem: in welche Praxis.


Ich selbst bin eine Zumutung für die Mitarbeiter; sie sind aber trotzdem nett zu mir und liebevoll, aber bestimmt zu den Tieren. Man hat sich an Absprachen gehalten und immer sofort angerufen, wenn was zu klären oder zu berichten war; die Ärztin hat sich ewig Zeit genommen, und ich fand gut, dass der erste Arzt dort seine Grenzen erkannt und offen benannt hat.


Bisher kann ich die Praxis nur weiterempfehlen. Dass ich nicht loslassen kann, liegt an mir; irgendwie fühle ich, dass die beiden da gut aufgehoben sind (den Umständen entsprechend, natürlich).



Wären wir gleich in diese Praxis gegangen, hätte es dem Kleinen zwei Tage Schmerzen und zwei Arztbesuche erspart.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.974
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 15.08.2019, 14:58

So, Jusi, die Tiere sind in guten Händen. Das hört sich alles sehr gut an von der Praxis und der Ärztin. Jetzt komm Du erstmal wieder runter und beruhige Dich.


Besprich mit der TÄ, in welchen Abständen die Zähne kontrolliert werden sollten. Und beobachte ihm beim Fressen, aber nicht ununterbrochen.



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