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Weibchenkastration - Pro, Contra & Erfahrungen Hallo! Ein Thema geht mir zur Zeit nicht aus dem Kopf: Kastration von Weibchen. Ich hab viel gelesen, warum oder warum man es nicht machen soll und bin am überlegen was ich persönlich davon halten soll. Ich denke da bin ich nicht alleine daher möchte ich es hier mal sammeln, für alle die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen wollen. Am liebsten schreibt für die Übersicht nach zu den Punkten Pro und/oder Contra und eure Geschichte, wie ihr es gemacht hat und warum z.B.: Zitat:
ich würden eure Erfahrungen, Meinungen und Geschichten einfach interessieren und für jede Antwort bin ich sehr dankbar. Liebe Grüße, Rele, Leo & Lucy Btw meine Geschichte: Ich hab Lucy und Leo seit Januar. Sie waren Stallkaninchen und gerade Lucy pinkelt sehr viel wild. Sie nutzt zwar das Klo, aber an manchen Tagen find ich auch 4-5 Stellen wo es naß ist. Im Sommer hat sie Leo für einen Monat ziemlich stark bedrängt. In der Zeit waren sie für 3 Tage in Pflege im Kaninchenhotel und auch die Pfleger waren erschrocken, wie hartnäckig sie Leo gejagt hat. Das hat sich zum Glück nun wieder ganz gelegt. Alles an sich also kein großes Problem bzw. kein Grund sie unbedingt kastrieren zu lassen. Auf Dauer überlege ich trotzdem was für sie und Leo das Beste wäre. Edit: Vielen Dank für die lebhafte Diskussion hier! Die regt wirklich zum Nachdenken an und mangels meiner Erfahrungen misch ich mich da nicht weiter ein, aber ich lese sehr interessiert mit! Ich möchte gerne nochmal nach Erlebnisberichten fragen, besonders was die Vor- bzw. besondere Nachsorge nach einer OP betrifft. Was sollte eurer Meinung nach vor der OP besorgt werden? Was muss vor der OP vorbereitet werden? und natürlich hinterher: Wie habt ihr eurer Weibchen versorgt? Hatte euer Weibchen ein Body oder hattet ihr einen für den Notfall? Habt ihr zugefüttert? wenn ja, ab wann? Wie habt ihr die Temperatur im Auge behalten? (Fieberthermometer, Wärmflaschen, Rotlichtlampe?) Hatte euer Weibchen einen extra Bereich nach der Op? Wen ja wie lange? Wann und wo war das Partnertier während und nach der Op? Wann und wo habt ihr sie wieder zusammengesetzt? Was habt ihr für Tipps, was würdet ihr nächstes Mal anders machen? dazu möchte ich auch ein paar Links in den Raum werfen, auf denen man einige Infos findet, aber eure Meinung interessiert mich ebenfalls: https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/organerkrankungen/geschlecht-kastration/ https://www.kaninchenwiese.de/wp-content/uploads/Weibchenkastration-Kaninchen-Flyer.pdf https://www.kaninchenschutz.de/informieren/gesundheit/kastration-weibchen https://www.kaninchenhilfe.com/gesundheit/weibchenkastration https://www.tierklinikennet.de/kleintiere/kaninchen/krankheiten-kaninchen/kastration-kaninchen http://www.kaninchen-info.de/kastration/weibchenkastration.html https://www.moehren-sind-orange.de/kastration-bei-weiblichen-kaninchen/ Vielen Dank im Voraus! |
Pro: - Vorsorge gegen Tumore - Kaninchen war dauerhaft gestresst wegen Hormonen - Kaninchen wird stubenrein Contra: - "Verstümmelung" von gesunden Tieren - unnötiges Risiko der Narkose - zusätzliche Kosten - andere Tumore werden häufiger - massiver Eingriff in den Stoffwechsel. Erfahrung/Geschichte: - Ich habe meine Kaninchendamen nicht kastrieren lassen, weil sie keinerlei Probleme haben (ein bisschen Frühlingsgefühle sind ja normal) und ich vorbeugenden Weibchenkastrationen sehr skeptisch gegenüberstehe. Die Gründe gegen eine vorbeugende Weibchenkastra sind in diesem Artikel sehr gut dargelegt: https://kaninchenwuerdenwiesekaufen.blogspot.com/2018/01/die-kastration-von-kaninchen-teil-1.html?m=1 Gäbe es eine Indikation um zu kastrieren, würde ich es auf jeden Fall machen. Aber solange es meinen Ninchen gut geht, mute ich ihnen keine OP zu, die den gesamten Stoffwechsel durcheinander bringt - dafür, dass ich verhindern kann, dass sie VIELLEICHT einen Tumor bekommt. |
Pro: - Vorsorge gegen Tumore - Kaninchen war dauerhaft gestresst wegen Hormonen - Kaninchen wird stubenrein Contra: - "Verstümmelung" von gesunden Tieren - unnötiges Risiko der Narkose - zusätzliche Kosten - andere Tumore werden häufiger - massiver Eingriff in den Stoffwechsel. Erfahrung/Geschichte: Ich habe meine Fee kastrieren lassen, da sie nach ihrem Einzug bei uns in kürzester Zeit 5 x scheinschwanger war (alle 18 Tage!). Wie alt Fee war, weiß ich nicht. Aber sie ist nach der Kastration immer ausgeglichen und friedlich gewesen. Ich befürworte auch eine vorsorgliche Weibchen-Kastration, entsprechend folgendem Artikel: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20100 |
Ich beschäftige mich momentan auch recht intensiv mit dem Thema. Ich wusste bis vor kurzem nicht mal dass man Weibchen vorsorglich kastrieren kann, bis ich auf das Thema durch amerikanische kaninchen Besitzer gestoßen bin. Dort wird man nämlich regelrecht als tierquäler bezeichnet wenn man es nicht tut (wobei laut denen unsere gesamte Haltung tierquälerei ist lol). Nach meiner Recherche bin ich nun zu dem Entschluss gekommen meine Maus nicht kastrieren zu lassen. Sie ist nämlich kein stück aggressiv, lässt mein Männchen alles mit sich machen und unterwirft sich regelrecht und hat ihn noch nie berammelt, ist meines Erachtens sogar noch ein Stück stubenreiner als er, hat einen großen Appetit und war in denen zwei Jahren in denen sie bei uns ist noch nie scheinschwanger. Außerdem ist sie bereits 6 Jahre alt was für mich mit der entscheidenste Grund war es nicht zu tun. Das einzige was auf sie zutrifft ist, dass sie recht unruhig ist. Wobei ich mir da nicht sicher bin ob das nicht doch daran liegt dass sie aus sehr schlechter Haltung stammt und Panik vor Menschen hat. Mittlerweile ist sie aber so viel zutraulicher und auch ruhiger geworden. Daher denke ich es liegt eher daran. Ich habe leider mein erstes Weibchen an Gebärmutterkrebs verloren und weiß daher wie schlimm die Krankheit verläuft. Daher war ich jetzt so im Zwiespalt. Ob ich es bei einem jüngeren Kaninchen machen würde das noch dazu deutliches Verhalten aufweist weiß ich nicht. Auf der einen Seite klingt vorsorge gut, auf der anderen habe ich mir auch schon gedacht ob es nicht doch zu viel des Guten wäre. Frauen haben auch ein hohes Risiko an Brustkrebs zu erkranken, sollen wir uns deshalb alle vorsorglich die brüste amputieren lassen? |
Pro-/Contra-Liste: Ich glaube weder daran, dass ein Kaninchen durch eine Kastration stubenrein wird (warum benehmen sich meine Kastraten dann wie Langohrschweine?), noch dass Hormone "stressen" bzw. Kaninchen das als Ärgernis empfinden. Wenn ich meine pubertierende Tochter fragen würde, wäre sie von ganz vielen Dingen "gestresst", nicht zuletzt von ihren Eltern, aber bestimmt nicht von den Hormonen, die in ihrem Körper gerade Lambada tanzen, auch wenn wir Eltern sehr gut wissen, dass ein Gutteil ihrer Launenhaftigkeit womöglich darin begründet ist... Und so, wie die Pubertät irgendwann aufhört, so hat auch das Kaninchen nicht ständig hormonelle Hochphasen (wenn doch, spricht vieles für eine medizinische Indikation zur Kastration), so dass Halter wie auch Nin diese Phasen aushalten können sollten. Den Rest der Liste könnte ich so übernehmen, und weil so für mich das Contra ganz klar überwiegt, würde ich nur mit medizinischer Indikation kastrieren. Was den Link vom Tierarzt Rückert betrifft, so kann dieser schon von Berufs wegen nicht objektiv sein: zu einem Tierarzt kommen nun mal deutlich mehr Kaninchen mit Gebärmutterproblemen als gesunde, die Kaninchen, die quietschvergnügt und unkastriert bis ins hohe Alter bei ihren Haltern leben, müssen ja nicht zum Tierarzt... Das ist bei meinem Beruf nicht anders, gleichwohl würde ich nicht sagen, dass die meisten oder gar alle Patienten ihre Hilfsmittel/Reha/Rente nicht bewilligt bekommen, die meisten oder gar alle Nachbarn sich über Hecken/Gartenzäune/Grenzabstände streiten, man bei einem Unfall selten oder nie den Schaden ersetzt bekommt usw.usf. |
Pro: - Vorsorge gegen Tumore - Kaninchen war dauerhaft gestresst wegen Hormonen - Kaninchen wird stubenrein - erspart evtl. unbemerktes leiden im Stillen Contra: - "Verstümmelung" von gesunden Tieren - unnötiges Risiko der Narkose - zusätzliche Kosten (?) - andere Tumore werden häufiger - massiver Eingriff in den Stoffwechsel - nicht alle Kaninchen werden stubenrein und ruhig Vor der Entscheidung stehe ich auch noch. Meine erste Häsin wurde damals auf dem OP-Tisch eingeschläfert, mit einem Bauch voller Tumore. Sie hat die Symptome so lange so gut versteckt, dass wir sie erst untersuchen ließen als es schon zu spät war und rapide abwärts ging. Man muss dazu sagen, dass sie 12 Jahre alt geworden ist. Trotzdem war die Vorstellung für mich schrecklich, dass sie so lange Zeit im Stillen gelitten hat. Der Tierarzt meinte damals, man hätte ihr das mit einer prophylaktischen Kastration ersparen können. An Scheinschwangerschaften konnte man es damals übrigens nicht erkennen. Sie war nur als sie noch sehr jung war etwa dreimal scheinträchtig und das auch immer nur sehr kurz. Nun habe ich zum zweiten Mal Kaninchen und das Männchen frühkastrieren lassen, um sie nicht trennen zu müssen. Bisher zeigt sie noch kein gestresstes, aggressives oder unsauberes Verhalten. Dafür ist sie mit ihren 15 Wochen aber noch zu jung. Erst mal steht uns noch die Pubertät bevor. Funfact: tatsächlich ist der Kastrat der Rabauke und sie die Liebe. Nicht alle Kaninchen werden stubenrein und nicht alle werden ruhig und zutraulich. Aus diesem Grund zu kastrieren halte ich für falsch. Honeymouse und dangerschaf haben mir hier im Forum dazu geraten mit der Kastration auf jeden Fall zu warten bis sie ausgewachsen / ein Jahr alt ist. Inzwischen habe ich eine TÄ gefunden, die Erfahrungen mit Weibchenkastrationen hat und diese anbietet. Wähle für so einen Eingriff genau aus, welchem Arzt du deine Mümmlerin anvertraust. Zwei andere Tierärzte haben den Eingriff abgelehnt. Der eine hat offen zugegeben, dass das nicht in seinem Erfahrungsbereich liegt, die andere hält den Eingriff zur Vorsorge für nicht sinnvoll. Falls du deine Kaninchen draußen hältst, solltest du dir auch überlegen wann du operieren lässt. Für eine andere Not-OP haben wir die Kaninchen mal im Winter ins Haus geholt, um sie "steril" und warm zu halten, sowie um sie immer überwachen zu können. Ihnen ist das Winterfell ausgefallen, so dass es erst im Frühjahr wieder nach draußen gehen konnte. Zum Kontraargument des Preises denke ich, dass es hier nicht um den riesigen Bestand eines Züchters oder Tierheims geht, sondern um den Kastrationspreis von einem oder zwei Weibchen. Wer sich ein Tier hält muss immer mit monatlichen TA-Kosten neben den laufenden Kosten rechnen. Wie sinnvoll die OP ist können wir gerne diskutieren, aber eine Behandlung ganz allgemein von ihrem Preis abhängig zu machen klingt nicht so, als wäre man der Haltung des Tieres gewachsen. Was mich bei dieser ganzen Diskussion brennend interessieren würde: Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass sich die Gebärmutter vergrößert und Zysten bildet, sodass man operieren kann wenn es wirklich notwendig, aber noch nicht zu spät ist? |
Ich bin pro vorsorglicher Kastration von Kaninchen. Die Pflegetiere werden schon vom Verein sowieso alle kastriert. Bei meinem privaten Kaninchen lasse ich es nächstes Jahr vermutlich auch machen. Stubenreinheit ist mir da egal, wobei bisher alle Weibchen nach der Kastra so gut wie Stubenrein waren. Selbst die größten Schweine waren danach sauber. Da meine in Aussenhaltung leben würde das aber eh keine so wirkliche Rolle spielen. Ich traue den TÄen schon wenn sie sagen das sehr viele Weibchen Probleme mit der Gebärmutter bekommen. |
[QUOTE=angelsfire;1153963]Ich bin pro vorsorglicher Kastration von Kaninchen. Die Pflegetiere werden schon vom Verein sowieso alle kastriert. Von welchem Verein sprichst du denn? Ich habe bereits 3 Kaninchen aus dem tierheim und hatte in der Zeit auch Kontakt zu pflegestellen und dort wurden immer nur die Männchen kastriert. Würde mich mal interessieren :) LG |
Kaninchenhilfe Deutschland e.V. Bei der Kastration werden bei den Weibchen eigentlich auch fast immer Veränderungen gefunden. |
Für mich ist ein wenig auch die Frage, wie viele dieser Veränderungen dem Kaninchen wirklich Probleme bereiten. Natürlich gibt es solche, die zu Schmerzen oder schlimmerem führen. Aber auch wenn man einen Menschen aufschneiden würde, würde man wahrscheinlich pro Mensch mehrere Tumore oder Veränderungen irgendwo finden. Trotzdem leiden wir nicht alle. Zudem glaube ich nicht, dass ein Kaninchen starke Schmerzen komplett verbergen kann. Natürlich versucht es weiterhin, am Gruppenleben teilzunehmen, aber Veränderungen im Verhalten sind trotzdem eigentlich immer vorhanden. |
Erstmal Dank für die Antworten. Von den möglichen Problemen nach der Kastration hab ich bisher noch nicht gehört und das ist wirklich interessant. Das hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Nochmal eine allgemeine Frage: Ab welchen Alter würdet ihr die Häsen generell nicht mehr kastrieren? Meine Lucy ist ja nun auch schon von 2015, also 4 Jahre. Oft lese ich nur, dass man sie ab/mit 1 Jahr kastrieren lassen sollte/könnte, daher weiß ich nicht ob das überhaupt noch ein Thema wäre, da ich nicht (noch ein größeres) Risiko eingehen wollen würde. |
Ich überlege auch seit der Anschaffung Millie kastrieren zu lassen, ich hatte auch bereits einen Termin aber dann sind die Zähne dazwischen gekommen. Ich bin auch dafür ein Weibchen kastrieren zu lassen wenn man nicht vor hat zu züchten. Scheinschwangerschaften und teilweise auch Aggressionen sind meiner Meinung nach Anzeichen dass der Hormonhaushalt nicht rund läuft. Das mit dem Menschen zu vergleichen ist Schwachsinn, denn Menschen unterdrücken diese Störung indem sie Hormone nehmen (Pille etc) und es ist auch von Individuum zu Individuum untetrschiedlich. Wenn man einen gewissenhaften TA hat dann wird der einen gut beraten und man kann sich dann selbst seine Meinung bilden. |
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Zudem auch Deine Meinung nicht wirklich durchdacht ist: Hormonschwankungen sind weder bei Mensch, noch Tier per se eine "Störung", sondern letztlich für unser aller Fortpflanzung erforderlich, und auch Mensch bzw. Frau nimmt die Pille meist nicht, um unliebsame Hormonschwankungen zu therapieren, sondern in der Regel zur Empfängnisverhütung. Abgesehen davon sollte man es schon hinterfragen, dass bei Tieren gerne mal Verhaltensauffälligkeiten pathologisiert und kurzerhand "weggeschnitten" werden, man denke nur an das Entfernen von Hörnern, Schwänzen etc. wegen der "Verletzungsgefahr bei Aggressionen", was völlig entbehrlich wäre, wenn die Tiere artgerecht auf genügend Platz leben könnten; letztlich dient ein Gutteil dieser prophylaktischen tiermedizinischen Eingriffe der Bequemlichkeit des menschlichen Halters. Ich kann es bei jedem nachvollziehen, wenn er aufgrund eigener Erfahrungen mit gehäuften Gebärmuttererkrankungen sich für eine prophylaktische Weibchenkastration entscheidet, aber Kastration zur Vermeidung unerwünschten Verhaltens ist für mich ein No-Go. |
Pro: Vorsorge Pyometra, Endometriale Hyperplasie, Myometra usw. Zysten, Tumore Zur besseren Vorstellung.....: https://www.thieme.de/de/tiermedizin/uteruserkrankungen-des-kaninchens-50890.htm Pro: Friedlicheres Zusammenleben ohne hormonell bedingte Ausraster und damit meine ich richtiges Mobbing anderer Kaninchen Contra: zu hohes Alter und nicht mehr OP-fähig Contra: keine Möglichkeit oder Bereitschaft zur evtl. intensiven OP Nachsorge Bis auf ein Dauerpflegekaninchen sind bei mir alle Mädels seit 2016 kastriert worden. Alle Mädels hatten mindestens vergrößerte Gebärmütter und ausgeprägte Eierstockaktivität. Meine Älteste die operiert wurde hatte bei Hormonschüben keine Aggresivität, sondern akute Bauchprobleme, konnte nicht mehr Pipi machen und war akut und intensiv pflegebedürftig. Sie hatte Gebärmuttertumore und starb ein Jahr nach der OP. Andere hatten kleine Gebärmuttertumore, Zysten und waren vor der Kastra superaggro und völlig hormongesteuert, dass es bestimmt für sie selbst schrecklich war, nicht nur für die Mobbingopfer. Eine mit knapp 3 Jahren hatte bei der Kastra einen erschreckenden Befund mit beginnender Bauchfellentzündung und einer Hydrometra....einen Ticken später und sie wäre wie ihre Tochter verstorben. Diese hatte mit 1,5 Jahren eine Pyometra und vertarb an einer Sepsis, als sie eine belanglose Scherwunde am Fuß hatte. Der Eiter war im Körper bis zum Zwerchfell im Gewebe sichtbar. Für mich ist besonders wichtig, dass ich ein gutes Gefühl beim zu operierenden TA habe. Ich würde keine OP bei einem TA machen lassen, der keine Erweiterungsmöglichkeit auf Inhalationsnarkose hat. Zur Erklärung was ich mit Mobbing durch Hormone meine: Ich hatte 2 Kaninchenmädels, die ein anderes Kaninchen wie Soldaten im durchschnittlichen Abstand von einem Meter (freie Gartenhaltung) auf Schritt und Tritt verfolgt haben. Bei einer Handlung die ihnen nicht gepasst hat, wurde angegriffen. Ein anderes Mädel hat bei Hitzigkeit sogar Katze und Hund angegriffen, wenn sie in die Nähe ihres erwünschten Nestes kamen....die Nähe begann bei 10m. ...usw.... |
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Pro: Vorsorge gegen Tumore: ich habe alle 6 Häsinnen kastrieren lassen 4 meiner Häsinnen hatten längere Zeit (nach Übernahme) Verhaltensstörungen; z.B. Partner dauernd rammeln oder extrem zickig gegenüber Partner. Ein Jungtier sass mehrere Wochen am Stück im Nest und urinierte den Rammler klebrig zu. Eine 2-jährige Häsin hatte bereits massive Gebärmutterveränderung aber im Vorfeld keinerlei Anzeichen von Verhaltensstörungen. Die würde heute sicherlich nicht mehr leben wenn sie nicht kastriert worden wäre. Contra: Hohe Kosten. 1 Häsin verstarben jung an Verdaaungsstörungen, evtl. hätte man auch zuwarten können mit der Kastra bis sie ins kritische Alter kam, sofern man das Risiko in Kauf nimmt um Geld zu sparen. Nicht alle Verhaltensstörungen lassen sich auf einen gestörten Hormonhaushalt zurück führen. Die oben erwähnte Häsin hatte eine massive soziale Störung, die liess sich natürlich durch die Kastra nicht beseitigen. |
Darf ich fragen wie alt eure Weibchen bei den OPs waren? |
Meine Mädels waren knapp 1 Jahr bis knapp 5 Jahre. |
Ich weiß das Alter von Fee nicht wirklich. Geschätzt war sie im 3. LJ. |
Hallo ReLe und alle anderen Pro: - Vorsorge gegen Tumore - Kaninchen war dauerhaft gestresst wegen Hormonen - erspart evtl. unbemerktes leiden im Stillen Contra: - "Verstümmelung" von gesunden Tieren - unnötiges Risiko der Narkose - zusätzliche Kosten Ich hab mal einen Teil aus der Pro- und Contra- Liste übernommen. Ich bin absoluter Befürworter der Weibchenkastration, würde das auch direkt machen lassen, wenn ich ein Mädel aufnehme, egal, in welchem Alter, also auch bei 1 Jahr oder so. Im Vordergrund stehen bei mir die Tumore, denn die entwickeln sich bei fast allen Mädels, Veränderungen werden oft auch schon bei sehr jungen Kaninchen festgestellt, und die sollte man sich gar nicht erst weiter verändern lassen bis hin zu Entzündungen und Krebs. Dauerhafter Streß ist auch ungesund, nicht nur für das Mädel, sondern auch für den/die Partner, die ja meist auch darunter leiden müssen: sie werden berammelt, angegrunzt, weggestoßen usw. Natürlich ist es ein Operation an einem scheinbar gesunden Kaninchen, die auch mit dem entsprechenden Risiko behaftet ist; aber mittlerweile sind die Narkosemöglichkeiten auch bei Kaninchen doch recht gut. Ich kann die Sorge um die Narkose verstehen: aber wenn erstmal ein Tumor da ist, ist es oft für eine OP zu spät. Ich selbst habe meine Nicky an so einen Sch... verloren: als sie Krankheitsanzeichen zeigte, bin ich zum TA, sie wurde geröntgt, die Lunge voller Metastasen ... Ich habe auch schon oft Klienten in der Beratung gehabt (bin Aktive bei den Glücklichen Kaninchen), die genau das erlebt haben: dem Mädel ging es nicht gut, sie sind zum TA, beim Röntgen zeigten sich Metastasen in der Lunge bzw. bei einer OP schon zu viele Tumore, um noch was machen zu können. Hier mal ein sehr aufschlußreicher Bericht, auf den ich immer sehr gerne verlinke: Dr. Rückert: Die Kastration des weiblichen Kaninchens - meist dringend nötig! http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20100 Entsprechend berate ich auch meine Klienten; entscheiden müssen sie letzlich selbst. Meine beiden Damen sind kastriert. Viele Grüße |
Mir wurde ja in dem anderen Thread zur Kastration geraten. Bonny ist mindestens 6 Jahre alt und das erste Mal scheinschwanger nach dem Tod ihres Partners vor 3 Wochen. Sie wird Montag untersucht, ob körperliche Probleme vorliegen. Ich hatte eine Häsin mit Gebärmutterentzündung, die ich schon recht alt mit ihrer Schwester aus dem Tierheim übernommen habe. Angel war etwa 9 Jahre alt, als sie krank wurde. Die Häsin hatte aber auch hochgradig E-cuniculi und die Gebärmutterentzündung kam noch obendrauf und war letztendlich die Ursache für den Tod. Insgesamt ist Bonny jetzt mein 8. Weibchen. Die anderen starben mit 13, 12 oder ähnlich hohem Alter blind und taub an Altersschwäche. Martha starb an Madenbefall. Insgesamt hatte ich nie ein kastriertes Weibchen, aber immer kastrierte Männchen. Mein Tierarzt hat großen Respekt vor der Nachsorge und der Op bei Weibchen. Er meinte die haben auf jeden Fall eine höhere Sterblichkeit durch die Kastration, so dass er diese ohne medizinischen Grund nicht rät. Aber das ist eben EIN Tierarzt. Bisher fand ich die Kastration bei Weibchen nicht nötig. Ich lass meine Stuten ja auch nicht kastrieren. Bei Katzen sehe ich das ein, bei Hündinnen ist es schon ohne Indikation etwas schwierig für mich, aber bei Kaninchen bin ich vorsorglich eher nicht dabei. Ich hätte zu große Angst vor möglichen Komplikationen mit Todesfolge. |
Auch wenn das von vielen nicht als so drastisch eingeschätzt wird, ich finde es schon hoch, dass das Narkoserisiko (und da wird das Risiko durch den Eingriff selbst nicht mitberechnet) bei Kaninchen bei 1 von etwa 70 liegt. Ich könnte es nicht ertragen, wenn ein junges Kaninchenweibchen bei einer Kastration ohne medizinische Indikation verstirbt. |
hallo Rele, ich möchte auf deinen Beitrag vom Juni noch antworten und meine Erfahrungen berichten: Letzten Donnerstag hatte meine Häsin, 6 oder 7 Jahre war sie alt, eine Notkastration weil ein Tumor in der Gebärmutter festgestellt wurde. Es gab Verhaltensveränderungen, die Häsin wurde plötzlich gescheucht vom ranghöchsten Rammler mit dem sie bisher sehr innig war. Auch putzte sie sich den Rücken nicht mehr sauber von der Erde, gegraben hat sie außerordentlich viel auf einmal. Dann gab es ganz plötzlich einen furchtbaren Rangordnungskampf mit der zweiten Häsin und so schwer, dass die beiden getrennt werden mussten. Weil das irgendeinen Grund haben musste ließ ich sie genau durchchecken, außerdem hatte sie eine behandlungsbedürftige Bisswunde davon getragen. Eine Schwellung in der Gebärmutter konnte getastet werden und im Ultraschall und Röntgen bestätigte sich der Tumor. Noch keine Lungenmetastasen. Also wurde sie binnen einer Woche notkastriert. Es war bereits eine therapeutische Kastration und keine prophylaktische, was, wie sich schmerzlich herausstellen sollte, einen großen Unterschied bzgl. des Risikos macht. Denn die Kleine starb in der vierten postoperativen Nacht. Direkt nach OP war sie munter und hatte gut gefressen, ließ aber nach und köttelte kaum noch und zeigte Untertemperatur ab dem 2. postoperativen Tag. Ich habe zugefüttert aber es schlug nicht an. Ich habe sie nach ihrem Tod nochmal öffnen lassen und die Obduktion zeigte eine Bauchfellentzündung. Vermutlich durch verschleppte Keime die sich bereits in der Gebärmutter befunden haben durch die Gewebeveränderungen. Obwohl der Tumor sich noch innerhalb der Gebärmutter befunden hatte und keine Metastasen in der Lunge waren war es bereits zu spät. Dabei hatten wir soviel Hoffnung zuerst. Meine zweite Häsin ist 5 Jahre, 9 Monate. Meine Tierärztin empfiehlt prophylaktische Kastrationen bis zum 4. Lebensjahr, trotzdem wägen wir ab auch wenn sie schon etwas darüber ist vom Alter. Ich bin momentan nicht in der Lage für die zweite Häsin eine Entscheidung zu treffen da ich noch unter Schock stehe. Würde auch gerne auf die warme Jahreszeit wieder warten aber die ganze schreckliche Geschichte bestätigt eigentlich auch, dass prophylaktische Kastra bei der Häsin nach Möglichkeit gemacht werden sollte. Wenn sie noch jung ist auf jeden Fall. Anfang der 90Jahre ließ ich auch schon mal eine Häsin kastrieren, eigentlich damals aus Verzweiflung weil eine Vergesellschaftung an der auch eine jüngere andere Häsin beteiligt war, überhaupt nicht funktioniert hat und ich das damals schon gehört hatte, dass auch die Häsinnen sich nach Kastra besser vertragen. In einer Zeit als die Kaninchennarkose noch ein großes Risko war, vor über 25 Jahren, hat meine Häsin damals im Alter von noch nicht ganz 2 Jahren diese OP überlebt, wenn sie auch sehr gelitten hat da es einfach noch keine Routine war bei den allermeisten Tierärzten damals. Es war rückblickend ja eine Prophylaxe, auch wenn mir das damals nicht so klar war. Und ging gut aus. Auch die Vergesellschaftung hat danach geklappt. liebe Grüße Herta |
Mein Beileid zum Verlust deiner Häsin, Herta! :sad: Aber auch Dankeschön, dass du deine traurige Erfahrung mit uns geteilt hast. |
Unsere Bonny ist in 2 Wochen dran. Haben da auch ne ganze Weile überlegt, und uns dann dafür entschieden. Unsere Tierärztin hat uns auch erzählt dass das in den USA wohl schon Gang und Gebe sei wie bei uns eine Kastration der Männchen. Für mich klingt es schon logisch wenn man ein Tier das so stark auf Vermehrung programmiert ist, sich eben nie vermehren lässt, der Körper Schaden nehmen kann. Die TA sagte auch dass das größte Risiko mittlerweile wohl weniger die Narkose als vielmehr die absolute Hygiene ist. Bis dato hatte ich mich nur um die Narkose gesorgt, das hatte ich garnicht auf dem Schirm. Auch dass ich den Rammler morgens mit abgebe, wäre ich nie darauf gekommen dass die sich evtl nicht mehr vertragen nach einer "langen" Trennung. |
Mein Beileid zum Verlust der Häsin :( Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass prophylakrische Operationen aufgrund der starken Belastung des Organismus ein unnötiges Risiko darstellen. So fies das klingt, ich würde lieber zwei Kaninchen in einem höheren Alter ein paar Jährchen früher verlieren, als ein junges Kaninchen, welches noch das ganze Leben vor sich gehabt hätte. Auch wenn eine Operation inzwischen mehr oder weniger zur Routine gehört, ist eine Weibchenkastration erstens ein ziemlich großer und daher belastender Eingriff, wodurch es leider auch noch Tage danach zu einem Versagen des Stoffwechsels kommen kann. Zudem wird dabei ein ganzes Organ entfernt, welches im Körper aber nicht nur eine Funktion für die Vermehrung hat. Laut Kaninchen-würden-Wiese-kaufen steigt nach einer Entfernung der Gebärmutter das Risiko für andere Krebsarten, Gelenkserkrankungen oder Osteoporose. Zudem bleibt das allgemeine Narkoserisiko, welches bei Kaninchen mit 1:72 vergleichsweise leider recht hoch ist. Ich denke, darüber könnte man ewig diskutieren. Letztendlich muss jeder gemeinsam mit seinem Tierarzt den für sich richtigen Weg finden. |
Mein Beileid Herta. Das ist wirklich erschreckend zu hören, was dir und deiner Dame passiert ist. Ich danke dir für deinen Beitrag, denn das Thema ist für mich gerade wieder aktuell. Ich möchte meine Ninchen nächste Woche bei Dr. Lazarz in Duisburg impfen lassen. Da er auch Kastration bei Weibchen durchführt, wollte ich mich da auch beraten lassen. Danke auch für deinen Beitrag, Kaninchenherz28. Genau diese Bedenken hab ich auch. Ich würde mir große Vorwürfe machen, wenn meiner Lucy dabei etwas passieren würde. Daher bin ich auch zur Zeit noch hin und her gerissen ^^° |
Von Dr. Lazarz hab ich nur gutes bezüglich Weiberkastras gehört. |
Gestern wurde Bonny kastriert. Sie war in wenigen Wochen 5x Scheinschwanger und es waren, wie erwartet, schon leichte Veränderungen an der Gebärmutter zu erkennen. Sie war zudem gerötet und geschwollen. Tja, nun geht es ihr nicht wirklich gut. Sie hockt oder sitzt viel und frisst nicht oder fast nicht. Ich habe sie gestern und heute schon mehrfach mit der Spritze gefüttert. Sie wiegt 2,4 kg und bekommt 3 x täglich 0,25 ml Novalgin (Vetalgin) und dazu ein Antibiotikum einmal täglich. Mit Spritze füttere ich püriertes Gemüse mit Haferflocken, Leinöl und Wasser. Sie hat bisher nur minimal an etwas Möhrengrün geknabbert und sonst sitzt sie eben nur in der Ecke und interessiert sich gar nicht für das Futter. Immerhin leckt sie sich sauber und putzt sich, wenn sie sie gefüttert habe und sie wehrt sich auch gegen das Festhalten. Trotzdem ist die Nachsorge jetzt nicht ganz so ohne. Ich mach mir schon Sorgen, weil sie einfach nicht futtern mag. Ein paar Köttel hat sie abgesetzt, aber nicht viel. |
Hast du mal mit Futter so lang vor der Nase gewedelt, bis sie genervt reinbeißt? So ging das hier mit Dill am Besten. |
Ich habe Anfang des Jahres 2 Weibchen kastrieren lassen und die haben gut eine Woche fast nix gefressen. Gepäppelt habe ich nicht. Mache ich grundsätzlich gesehen die ersten 24 stunden nach so einer OP nicht (es sei denn mein Gefühl sagt mir was anderes). Es ist einfach eine sehr große OP und sie müssen erst mal wieder fit werden. Ich habe heute auch ein 7 jähriges Weibchen kastrieren lassen. Gebärmutter war schon tastbar vergrößert und knubbelig. Da ich bisher nix gehört habe gehe ich davon aus das alles gut ging. Hoffe natürlich das sie schnell wieder auf die Beine kommt. |
Ich fütter inzwischen grundsätzlich nach OP´s an. Je größer die OP umso wichtiger finde ich das. Auch würde ich nicht aufs Temperatur messen verzichten, gerade bei großen OP´s kann auch noch Stunden später die Körpertemperatur in Untertemperatur fallen. Wenn man das übersieht könnte es das Ende bedeutetn. Meine Kaninchen bekommen sobald ich sie zu Hause haben anfangs stündlich ein paar ml flüssigen Päppelbrei. Nachts mache ich Pause und morgens geht es weiter. Manche fressen erst am nächsten Abend wieder von selber. Das wäre mir zu lange. Ich möchte nach einer OP nicht riskieren, dass der Erfolg durch mich scheitert. Dafür ist mir die OP zu teuer und das Tier soll auch nicht heimlich davonschleichen. Natürlich klappt es bei vielen, genau nichts zu tun, aber so risikofreudig bei Mensch- und -Tierleben bin ich nicht. |
Danke für die Antworten. Das Möhrengrün hab ich auch nur durch nerven in sie gekriegt. Ich behalte ihre Temperatur im Auge. |
Meine Weibchen haben auch beide die ersten 24 Stunden so gut wie nichts essen mögen und waren echt noch kaputt.. danach ging es dann aber langsam und stetig aufwärts. :thumbsup: |
Ich musste meine Dame damals kastrieren und sie hatte solche Schmerzen, mir tat das so leid das ich es nur wenn es muss machen würde |
Schmerzen zu nehmen ist ja nun wirklich einfach (Metacam plus Novalgin), das alleine sollte nun wirklich kein Grund sein auf eine (nötige) Kastra zu verzichten. |
Bonny geht es übrigens wieder gut. Sie frisst wieder normal und hoppelt herum. Zwei oder drei Tage waren schlimm, sie hat auch das Maximum an Schmerzmitteln bekommen und so lange die Fäden nicht gezogen sind, bekommt sie noch ihr Antibiotika und als Einstreu Papier. Ich habe sie nach einem Tag päppeln mit Brei dann über das Nerven mit Futter (also immer wieder vor der Nase rumwedeln bis sie genervt zubeißt) und ein paar Haferflocken (ihre Leibspeise) dazu bekommen. Durch das Öl im Gemüsebrei am ersten Tag hatte ich auch wenig Angst vor einer Verstopfung oder Aufblähung. Aber ja, die ersten Tage waren schon besorgniserregend und hart. Ohne medizinische Indikation würde ich es wohl nicht machen lassen. Aber es ist doch so gut gelaufen, dass ich bei Verdacht (ständige Hitze, Scheinschwangerschaften, extreme Aggression etc.) nach entsprechenden Therapieversuchen immer wieder diesen Weg gehen würde. Auch hier war die Gebärmutter nur geschwollen, vergrößert und gerötet, aber noch keine Tumore erkennbar. Dennoch hoffe ich, dass Bonny nun weniger unter ihren überschießenden Hormonen leidet und ihre Umgebung auch weniger darunter leiden lässt. |
Zitat:
Ich weiß jetzt wieder warum ich das Forum verlassen habe, weil einige lieber rumzicken als vernünftige Konversation zu führen, das ist echt anstrengend. In diesem Sinne alles gute, ich bin dann wieder raus. |
Zitat:
Das war ein sachlicher Beitrag, dass Schmerzen allein kein Kontra gegen Kastra sind, da diesen wirksam begegnet werden kann. Und ja, klar gibt es hier Menschen, die vielleicht auch mal zickig sind.. aber Terry ist sicher keiner davon. |
Danke @dangerschaf! :blush2: Zitat:
Meine Mädels, egal ob eigene oder Pflegies werden aus dem Grund wenn möglich alle prophylaktisch kastriert, zu häufig hatte ich (überwiegend bei Pflegies) schon letale Ergebnisse, und das häufig auch bei sehr oder relativ jungen Häsinnen. Zwerge werden hier mit ca. 12 Monaten, Große mit 15 bis 18 Monaten (Große sind eher „spätreif“) kastriert, erwachsene Pflegies je nach Gesundheitszustand (und Alter) so schnell wie möglich. Hat nebenbei auch den Vorteil, dass ich nach der Vermittlung sicher sein kann, dass mit ihnen nicht vermehrt werden kann. |
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