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Weibchenkastration - Pro, Contra & Erfahrungen auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2019, 19:27

Mir wurde ja in dem anderen Thread zur Kastration geraten. Bonny ist mindestens 6 Jahre alt und das erste Mal scheinschwanger nach dem Tod ihres Partners vor 3 Wochen. Sie wird Montag untersucht, ob körperliche Probleme vorliegen.


Ich hatte eine Häsin mit Gebärmutterentzündung, die ich schon recht alt mit ihrer Schwester aus dem Tierheim übernommen habe. Angel war etwa 9 Jahre alt, als sie krank wurde. Die Häsin hatte aber auch hochgradig E-cuniculi und die Gebärmutterentzündung kam noch obendrauf und war letztendlich die Ursache für den Tod.



Insgesamt ist Bonny jetzt mein 8. Weibchen. Die anderen starben mit 13, 12 oder ähnlich hohem Alter blind und taub an Altersschwäche. Martha starb an Madenbefall. Insgesamt hatte ich nie ein kastriertes Weibchen, aber immer kastrierte Männchen. Mein Tierarzt hat großen Respekt vor der Nachsorge und der Op bei Weibchen. Er meinte die haben auf jeden Fall eine höhere Sterblichkeit durch die Kastration, so dass er diese ohne medizinischen Grund nicht rät. Aber das ist eben EIN Tierarzt. Bisher fand ich die Kastration bei Weibchen nicht nötig. Ich lass meine Stuten ja auch nicht kastrieren. Bei Katzen sehe ich das ein, bei Hündinnen ist es schon ohne Indikation etwas schwierig für mich, aber bei Kaninchen bin ich vorsorglich eher nicht dabei. Ich hätte zu große Angst vor möglichen Komplikationen mit Todesfolge.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 2.054
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.06.2019, 19:46

Auch wenn das von vielen nicht als so drastisch eingeschätzt wird, ich finde es schon hoch, dass das Narkoserisiko (und da wird das Risiko durch den Eingriff selbst nicht mitberechnet) bei Kaninchen bei 1 von etwa 70 liegt. Ich könnte es nicht ertragen, wenn ein junges Kaninchenweibchen bei einer Kastration ohne medizinische Indikation verstirbt.



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Ninchen
 
Registriert seit: 20.02.2017
Beiträge: 1
Herta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 17:29

hallo Rele,

ich möchte auf deinen Beitrag vom Juni noch antworten und meine Erfahrungen berichten:

Letzten Donnerstag hatte meine Häsin, 6 oder 7 Jahre war sie alt, eine Notkastration weil ein Tumor in der Gebärmutter festgestellt wurde. Es gab Verhaltensveränderungen, die Häsin wurde plötzlich gescheucht vom ranghöchsten Rammler mit dem sie bisher sehr innig war. Auch putzte sie sich den Rücken nicht mehr sauber von der Erde, gegraben hat sie außerordentlich viel auf einmal. Dann gab es ganz plötzlich einen furchtbaren Rangordnungskampf mit der zweiten Häsin und so schwer, dass die beiden getrennt werden mussten. Weil das irgendeinen Grund haben musste ließ ich sie genau durchchecken, außerdem hatte sie eine behandlungsbedürftige Bisswunde davon getragen. Eine Schwellung in der Gebärmutter konnte getastet werden und im Ultraschall und Röntgen bestätigte sich der Tumor. Noch keine Lungenmetastasen. Also wurde sie binnen einer Woche notkastriert. Es war bereits eine therapeutische Kastration und keine prophylaktische, was, wie sich schmerzlich herausstellen sollte, einen großen Unterschied bzgl. des Risikos macht. Denn die Kleine starb in der vierten postoperativen Nacht. Direkt nach OP war sie munter und hatte gut gefressen, ließ aber nach und köttelte kaum noch und zeigte Untertemperatur ab dem 2. postoperativen Tag. Ich habe zugefüttert aber es schlug nicht an. Ich habe sie nach ihrem Tod nochmal öffnen lassen und die Obduktion zeigte eine Bauchfellentzündung. Vermutlich durch verschleppte Keime die sich bereits in der Gebärmutter befunden haben durch die Gewebeveränderungen. Obwohl der Tumor sich noch innerhalb der Gebärmutter befunden hatte und keine Metastasen in der Lunge waren war es bereits zu spät. Dabei hatten wir soviel Hoffnung zuerst.

Meine zweite Häsin ist 5 Jahre, 9 Monate. Meine Tierärztin empfiehlt prophylaktische Kastrationen bis zum 4. Lebensjahr, trotzdem wägen wir ab auch wenn sie schon etwas darüber ist vom Alter. Ich bin momentan nicht in der Lage für die zweite Häsin eine Entscheidung zu treffen da ich noch unter Schock stehe. Würde auch gerne auf die warme Jahreszeit wieder warten aber die ganze schreckliche Geschichte bestätigt eigentlich auch, dass prophylaktische Kastra bei der Häsin nach Möglichkeit gemacht werden sollte. Wenn sie noch jung ist auf jeden Fall.


Anfang der 90Jahre ließ ich auch schon mal eine Häsin kastrieren, eigentlich damals aus Verzweiflung weil eine Vergesellschaftung an der auch eine jüngere andere Häsin beteiligt war, überhaupt nicht funktioniert hat und ich das damals schon gehört hatte, dass auch die Häsinnen sich nach Kastra besser vertragen. In einer Zeit als die Kaninchennarkose noch ein großes Risko war, vor über 25 Jahren, hat meine Häsin damals im Alter von noch nicht ganz 2 Jahren diese OP überlebt, wenn sie auch sehr gelitten hat da es einfach noch keine Routine war bei den allermeisten Tierärzten damals. Es war rückblickend ja eine Prophylaxe, auch wenn mir das damals nicht so klar war. Und ging gut aus. Auch die Vergesellschaftung hat danach geklappt.

liebe Grüße Herta




Benutzerbild von Rolle_Rolle
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.07.2013
Beiträge: 6.241
Rolle_Rolle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 19:39

Mein Beileid zum Verlust deiner Häsin, Herta!
Aber auch Dankeschön, dass du deine traurige Erfahrung mit uns geteilt hast.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 442
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 19:57

Unsere Bonny ist in 2 Wochen dran. Haben da auch ne ganze Weile überlegt, und uns dann dafür entschieden.
Unsere Tierärztin hat uns auch erzählt dass das in den USA wohl schon Gang und Gebe sei wie bei uns eine Kastration der Männchen.

Für mich klingt es schon logisch wenn man ein Tier das so stark auf Vermehrung programmiert ist, sich eben nie vermehren lässt, der Körper Schaden nehmen kann.

Die TA sagte auch dass das größte Risiko mittlerweile wohl weniger die Narkose als vielmehr die absolute Hygiene ist. Bis dato hatte ich mich nur um die Narkose gesorgt, das hatte ich garnicht auf dem Schirm.
Auch dass ich den Rammler morgens mit abgebe, wäre ich nie darauf gekommen dass die sich evtl nicht mehr vertragen nach einer "langen" Trennung.




Kaninchen
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 2.054
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2019, 22:43

Mein Beileid zum Verlust der Häsin
Ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass prophylakrische Operationen aufgrund der starken Belastung des Organismus ein unnötiges Risiko darstellen. So fies das klingt, ich würde lieber zwei Kaninchen in einem höheren Alter ein paar Jährchen früher verlieren, als ein junges Kaninchen, welches noch das ganze Leben vor sich gehabt hätte. Auch wenn eine Operation inzwischen mehr oder weniger zur Routine gehört, ist eine Weibchenkastration erstens ein ziemlich großer und daher belastender Eingriff, wodurch es leider auch noch Tage danach zu einem Versagen des Stoffwechsels kommen kann. Zudem wird dabei ein ganzes Organ entfernt, welches im Körper aber nicht nur eine Funktion für die Vermehrung hat. Laut Kaninchen-würden-Wiese-kaufen steigt nach einer Entfernung der Gebärmutter das Risiko für andere Krebsarten, Gelenkserkrankungen oder Osteoporose.
Zudem bleibt das allgemeine Narkoserisiko, welches bei Kaninchen mit 1:72 vergleichsweise leider recht hoch ist.

Ich denke, darüber könnte man ewig diskutieren. Letztendlich muss jeder gemeinsam mit seinem Tierarzt den für sich richtigen Weg finden.



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Benutzerbild von ReLe
Ninchen
 
Registriert seit: 13.03.2019
Beiträge: 23
ReLe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2019, 18:29

Mein Beileid Herta.
Das ist wirklich erschreckend zu hören, was dir und deiner Dame passiert ist.
Ich danke dir für deinen Beitrag, denn das Thema ist für mich gerade wieder aktuell.

Ich möchte meine Ninchen nächste Woche bei Dr. Lazarz in Duisburg impfen lassen. Da er auch Kastration bei Weibchen durchführt, wollte ich mich da auch beraten lassen.

Danke auch für deinen Beitrag, Kaninchenherz28.
Genau diese Bedenken hab ich auch. Ich würde mir große Vorwürfe machen, wenn meiner Lucy dabei etwas passieren würde.

Daher bin ich auch zur Zeit noch hin und her gerissen ^^°



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.031
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.10.2019, 18:32

Von Dr. Lazarz hab ich nur gutes bezüglich Weiberkastras gehört.



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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 15:05

Gestern wurde Bonny kastriert. Sie war in wenigen Wochen 5x Scheinschwanger und es waren, wie erwartet, schon leichte Veränderungen an der Gebärmutter zu erkennen. Sie war zudem gerötet und geschwollen.


Tja, nun geht es ihr nicht wirklich gut. Sie hockt oder sitzt viel und frisst nicht oder fast nicht. Ich habe sie gestern und heute schon mehrfach mit der Spritze gefüttert.


Sie wiegt 2,4 kg und bekommt 3 x täglich 0,25 ml Novalgin (Vetalgin) und dazu ein Antibiotikum einmal täglich.



Mit Spritze füttere ich püriertes Gemüse mit Haferflocken, Leinöl und Wasser.


Sie hat bisher nur minimal an etwas Möhrengrün geknabbert und sonst sitzt sie eben nur in der Ecke und interessiert sich gar nicht für das Futter.


Immerhin leckt sie sich sauber und putzt sich, wenn sie sie gefüttert habe und sie wehrt sich auch gegen das Festhalten.


Trotzdem ist die Nachsorge jetzt nicht ganz so ohne. Ich mach mir schon Sorgen, weil sie einfach nicht futtern mag. Ein paar Köttel hat sie abgesetzt, aber nicht viel.



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Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.031
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 15:10

Hast du mal mit Futter so lang vor der Nase gewedelt, bis sie genervt reinbeißt? So ging das hier mit Dill am Besten.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 1.454
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 15:12

Ich habe Anfang des Jahres 2 Weibchen kastrieren lassen und die haben gut eine Woche fast nix gefressen. Gepäppelt habe ich nicht. Mache ich grundsätzlich gesehen die ersten 24 stunden nach so einer OP nicht (es sei denn mein Gefühl sagt mir was anderes). Es ist einfach eine sehr große OP und sie müssen erst mal wieder fit werden.



Ich habe heute auch ein 7 jähriges Weibchen kastrieren lassen. Gebärmutter war schon tastbar vergrößert und knubbelig. Da ich bisher nix gehört habe gehe ich davon aus das alles gut ging. Hoffe natürlich das sie schnell wieder auf die Beine kommt.



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LG Britta



Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 14.717
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 26.11.2019, 15:35

Ich fütter inzwischen grundsätzlich nach OP´s an. Je größer die OP umso wichtiger finde ich das. Auch würde ich nicht aufs Temperatur messen verzichten, gerade bei großen OP´s kann auch noch Stunden später die Körpertemperatur in Untertemperatur fallen. Wenn man das übersieht könnte es das Ende bedeutetn.
Meine Kaninchen bekommen sobald ich sie zu Hause haben anfangs stündlich ein paar ml flüssigen Päppelbrei. Nachts mache ich Pause und morgens geht es weiter. Manche fressen erst am nächsten Abend wieder von selber. Das wäre mir zu lange. Ich möchte nach einer OP nicht riskieren, dass der Erfolg durch mich scheitert. Dafür ist mir die OP zu teuer und das Tier soll auch nicht heimlich davonschleichen.
Natürlich klappt es bei vielen, genau nichts zu tun, aber so risikofreudig bei Mensch- und -Tierleben bin ich nicht.



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Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.11.2019, 16:32

Danke für die Antworten. Das Möhrengrün hab ich auch nur durch nerven in sie gekriegt. Ich behalte ihre Temperatur im Auge.



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Benutzerbild von Namii
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.07.2015
Beiträge: 1.976
Namii befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.11.2019, 15:43

Meine Weibchen haben auch beide die ersten 24 Stunden so gut wie nichts essen mögen und waren echt noch kaputt.. danach ging es dann aber langsam und stetig aufwärts.



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Ninchen
 
Registriert seit: 27.11.2019
Beiträge: 17
Hasenverrückte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.11.2019, 18:31

Ich musste meine Dame damals kastrieren und sie hatte solche Schmerzen, mir tat das so leid das ich es nur wenn es muss machen würde




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 4.312
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.11.2019, 20:13

Schmerzen zu nehmen ist ja nun wirklich einfach (Metacam plus Novalgin), das alleine sollte nun wirklich kein Grund sein auf eine (nötige) Kastra zu verzichten.



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Theresa

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Benutzerbild von Amy76
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.04.2012
Beiträge: 571
Amy76 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.11.2019, 22:19

Bonny geht es übrigens wieder gut. Sie frisst wieder normal und hoppelt herum. Zwei oder drei Tage waren schlimm, sie hat auch das Maximum an Schmerzmitteln bekommen und so lange die Fäden nicht gezogen sind, bekommt sie noch ihr Antibiotika und als Einstreu Papier.


Ich habe sie nach einem Tag päppeln mit Brei dann über das Nerven mit Futter (also immer wieder vor der Nase rumwedeln bis sie genervt zubeißt) und ein paar Haferflocken (ihre Leibspeise) dazu bekommen. Durch das Öl im Gemüsebrei am ersten Tag hatte ich auch wenig Angst vor einer Verstopfung oder Aufblähung.


Aber ja, die ersten Tage waren schon besorgniserregend und hart. Ohne medizinische Indikation würde ich es wohl nicht machen lassen. Aber es ist doch so gut gelaufen, dass ich bei Verdacht (ständige Hitze, Scheinschwangerschaften, extreme Aggression etc.) nach entsprechenden Therapieversuchen immer wieder diesen Weg gehen würde. Auch hier war die Gebärmutter nur geschwollen, vergrößert und gerötet, aber noch keine Tumore erkennbar. Dennoch hoffe ich, dass Bonny nun weniger unter ihren überschießenden Hormonen leidet und ihre Umgebung auch weniger darunter leiden lässt.



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Ninchen
 
Registriert seit: 27.11.2019
Beiträge: 17
Hasenverrückte befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.11.2019, 10:27

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Schmerzen zu nehmen ist ja nun wirklich einfach (Metacam plus Novalgin), das alleine sollte nun wirklich kein Grund sein auf eine (nötige) Kastra zu verzichten.
Achnee, denkst du sie hat keine Schmerzmittel bekommen? Außerdem habe ich geschrieben ich würde es nur machen wenn es notwendig ist...hier wurde nach Erfahrung und Meinungen gefragt und das ist meine!
Ich weiß jetzt wieder warum ich das Forum verlassen habe, weil einige lieber rumzicken als vernünftige Konversation zu führen, das ist echt anstrengend.
In diesem Sinne alles gute, ich bin dann wieder raus.




Benutzerbild von dangerschaf
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Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 19.092
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.11.2019, 11:07

Zitat:
Zitat von Hasenverrückte Beitrag anzeigen
Achnee, denkst du sie hat keine Schmerzmittel bekommen? Außerdem habe ich geschrieben ich würde es nur machen wenn es notwendig ist...hier wurde nach Erfahrung und Meinungen gefragt und das ist meine!
Ich weiß jetzt wieder warum ich das Forum verlassen habe, weil einige lieber rumzicken als vernünftige Konversation zu führen, das ist echt anstrengend.
In diesem Sinne alles gute, ich bin dann wieder raus.
Was hast du für ein Problem? Wo war denn da gezicke?
Das war ein sachlicher Beitrag, dass Schmerzen allein kein Kontra gegen Kastra sind, da diesen wirksam begegnet werden kann.
Und ja, klar gibt es hier Menschen, die vielleicht auch mal zickig sind.. aber Terry ist sicher keiner davon.



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"Du mußt sie jetzt sagen,
Oder ewig 'rumtragen,
Deine Worte: Verzeih!
Hätt' ich doch! – Einerlei.
Könnt' ich doch noch!
– Vorbei."
(Reinhard Mey)
---

[Danke, Tante Jessi]



Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 4.312
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.11.2019, 15:17

Danke @dangerschaf!


Zitat:
Zitat von Amy76
Auch hier war die Gebärmutter nur geschwollen, vergrößert und gerötet, aber noch keine Tumore erkennbar.
Sei froh, dass Du sie hast kastrieren lassen so lange die GB „nur“ geschwollen, vergrößert und gerötet war.

Meine Mädels, egal ob eigene oder Pflegies werden aus dem Grund wenn möglich alle prophylaktisch kastriert, zu häufig hatte ich (überwiegend bei Pflegies) schon letale Ergebnisse, und das häufig auch bei sehr oder relativ jungen Häsinnen.

Zwerge werden hier mit ca. 12 Monaten, Große mit 15 bis 18 Monaten (Große sind eher „spätreif“) kastriert, erwachsene Pflegies je nach Gesundheitszustand (und Alter) so schnell wie möglich.

Hat nebenbei auch den Vorteil, dass ich nach der Vermittlung sicher sein kann, dass mit ihnen nicht vermehrt werden kann.



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