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Augenverletzung wiederkehrend auf Kaninchen Forum

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Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 677
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2018, 15:36

Zitat:
Zitat von Rakete Beitrag anzeigen
Es geht mir hier nur darum, dass monatelange Schmerzen und Stress vermieden werden können. Leider wird es vermutlich nach so langer Krankengeschichte nur 2 bereits beschriebene Lösungen geben (die nicht von mir stammen): Auge entfernen oder einschläfern.
Ich würde nicht noch eine lange Runde drehen und alle täglich notwendigen therapeutischen Maßnahmen, die sie Deinen Beschreibungen zufolge extrem stressen, sein lassen und mich vermutlich für die Entfernung des Auges entscheiden.

Du kennst Deine Kleine am besten und wirst einschätzen können, wie sie eine solche OP wegsteckt. Hast Du da erhebliche Zweifel, wäre mein Weg wohl der letzte Freundschaftsdienst einer Sterbehilfe mit bleischwerem Herzen .



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.12.2018, 20:37

Diagnose des Tierspitals heute:

Entzündung der Meibomschen Drüsen (=Hagelkorn,
Chalazion) Neu auf Beiden Augenlidern, allerdings ist das andere Auge noch nicht behandlungsbedürftig.

Beim schlimmen Auge neu: erosive Keratitis, d.h. die Hornhautschichten sind teilweise abgestorben und mussten darum auch entfernt werden. Das nennt sich auch Boxerkrankheit, da dies v.a. bei diesen Hunden vorkommt. Heilung ist sehr schwierig, wenn überhaupt.

Statt das Auge zuzunähen wie beim letzten Mal, hat sie zum Schutz eine Kontaktlinse bekommen. Das letzte Mal wollte man das nicht machen, weil die Gefahr des Herausfallens besteht...

Da sie sowieso in Narkose gelegt werden musste, habe ich diesmal gleich einen tiefen Nasenabstrich machen lassen, damit mit dem richtigen AB gegen den nun wieder starken Schnupfen behandelt werden kann.

Entfernung des Auges wäre nur die letzte Möglichkeit, allerdings wird das sehr ungern gemacht, da neu nun auch das andere Auge ein Hagelkorn hat. Die Gefahr besteht, dass sich dies auch irgendwann verschlechtert.

Tendenz der TIerspitals ist also eher noch die letzte Zeit mit langfristigen AB möglichst qualitativ gut zu gestalten und wenn wenn das Auge nie bessert, dann lieber Erlösen lassen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.12.2018, 22:11

Die letzte Untersuchung mit kurzer Sedation vor 1 Woche hat Kasha ganz schlecht ertragen: zuerst gar nichts gefressen, danach nur mäkelig. Die schützende Kontaktlinse ist nach 2 Tagen auch heraus gefallen und das Auge sah auch nicht viel besser aus. Daher habe ich für heute einen Notfalltermin abgemacht, allerdings hat gestern Abend irgendeine Wunderheilung statt gefunden!

Heute war sie topfit. Das Auge zeigte erstmals seit einem halben Jahr keinerlei Hornhautverletzungen mehr. Die Hagelkörner auf beiden Seiten sind natürlich immer noch vorhanden. Da ich mich noch nicht für das Einschläfern entscheiden konnte, heißt nun die lebenslange Therapie täglich für beide Augen:

2x Wärmepackungen, 3x Augengel

Wenn ich damit aufhöre oder nachlasse, führt das wieder zum Desaster. Wenn ich die Therapie aufgebe, dann bedeutet das Einschläfern, sofern die Augen nicht heraus operiert werden. Ich bin mir aber sicher, dass ich das nicht noch ewig weiter durchhalten kann...

Das Resultat des Nasenabstriches (unter Sedation) ergab:
Vereinzelt Bordetella bronchiseptica, was momentan nicht behandlungsbedürftig ist, da es seit 1 Woche ihr mit dem Schnupfen auch plötzlich so gut geht. Pasteurellen habe ich sicherlich im Bestand, die wurden bei ihr jetzt nicht nachgewiesen in der Nase.

Übrigens inhaliere ich seit 1 Woche mit dem Desinfektionsmittel D10(nicht toxisch), das gab die Klinik mir verdünnt mit. Das wirkt gegen Bakterien, Pilze und viele Viren. Da ich seit Jahren schon alle mögliche (pflanzliche) Mittel oder Arzneimittel gegen Schnupfen ausprobiert habe und nie was geholfen hat, bin ich nun doch erstaunt, dass D10 doch eine gute Wirkung zeigt. Natürlich wird deswegen der Schnupfen nicht weg gehen: Niesen bleibt, aber der Ausfluss hat sich stark reduziert. Das D10 kann ich bis anhin also weiter empfehlen!




Benutzerbild von abigail89
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.06.2013
Beiträge: 2.575
abigail89 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
abigail89 eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 15.12.2018, 10:01

Ich dachte immer desinfektionsmittel sollte nicht eimgeatmet werden?
Wegen Reizungen und weil es ja alles tötet also auch die guten bakterien.
Verwirrt mich grad ein wenig



__________________
http://www.kaninchenforum.de/image.php?type=sigpic&userid=14604&dateline=146972  4117

Liebe Grüße von den Stupsnasenhasen

Manchmal ist das Leben endlicher als man glaubt. . . ich werde dich nie vergessen kleine Feh

Unser Thread: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/39782-feh-felino.html

www.seelentroesterchen.npage.de



Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.12.2018, 11:51

D10 wird dort im Spital eingesetzt, weil das Produkt eben NICHT reizt (selbst bei Augenkontakt)und keine giftigen Inhaltsstoffe enthält, ist daher selbst für Desinfektion für Inhalationsgeräten. Das Produkt habe ich von der Kleinntierklinik Tierspital (Universitätsklinik) bekommen und wird in entsprechend hoher Verdünnung eingesetzt. Natürlich nimmt man da kein normales Desinfektionsmittel... ich kann jetzt nicht sicher sagen, ob der verbesserte Zustand damit zusammen hängt, aber zumindest ist ihr Zustand gleich gut wie unter Antibiotika.
https://www.orochemie.de/de/download/produktinformation_d10.pdf

Übrigens tötet Antibiotika auch normalerweise ziemlich alle (gute) Bakterien ab und ist äußerst toxisch, darum setz man es auch ein. Nur gegen Viren ist es unwirksam im Gegensatz zu D10. Bei Kaninchenschnupfenkomplex handelt es sich (nach altem Lehrstand) um eine Vielzahl von beteiligten Bakterien und auch Viren.

Bei wahlloser oder zu häufig eingesetzter AB-Gabe werde die ganz netten, hochresistenten Bakterien angezüchtet. Meine TÄ (nicht die Klinik, wo ich jetzt war), will sogar beim Schnupfen möglichst gar kein AB einsetzten, eben um das zu verhindern.

Die Klinik tendiert dagegen zur Auffassung, das richtige und gleiche AB über sehr lange Periode einzusetzen, am besten lebenslang bei Schnupfen und höchstens mit kurzen Pausen dazwischen. Auch hier will man KEIN AB- Wechsel machen, um Resistenzen vermeiden und will es darum auch nicht Absetzen. Also entweder behandelt man bei Notwendigkeit durchgängig oder dann gar nicht.

Die Kleintierklinik hat gesagt, dass nach den neusten Studien und Erkenntnissen, bei Kaninchenschnupfen nur noch die Pasteurellen in Betracht als Erreger kommen und dementsprechend behandelt werden sollten. Alle anderen Begleitkeimen können vernachlässigt werden. Das würde auch so neu gelehrt in den Büchern.




Geändert von Rakete (15.12.2018 um 11:55 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.02.2019, 16:50

Meine Therapie war 2 Monate erfolgreich.

Leider war ich mal einen Tag lang außer Hause und habe keine warmen Kompressen auf's Auge getan. Innerhalb von 48 h war das Lid stark aufgeschwollen und die Bindehautentzündung zurück.

Ich habe nun auf eigene Faust intensiv therapiert, d.h. täglich 3x warme Kompressen und AB-Augentropfen (Floxal), Augensalbe und Metacam. Das Auge war 5 Tage kann massiv zugeschwollen, aber sonst war sie fit wie je. Erst am 6. Tag war die Bindehautentzündung weg und die Schwellung ist über Nacht plötzlich deutlich zurück gegangen. Wenn auch noch vorhanden.

Es scheint also so zu sein, dass ich zwingend täglich 1x behandeln muss und es wirklich nichts verträgt...




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Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 1.173
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.03.2019, 18:26

Wieder ein Rezidiv seit 2 Tagen. Es sieht übel aus, das Auge ist komplett zugeschwollen...




Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 04.03.2019, 20:21

Das ist ja wirklich ganz schön hartnäckig und nervenzährend.....



__________________

Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.03.2019, 20:59

Ja, ich bin momentan unten... ich habe heute im Tierspital angerufen (nicht wegen der Seniorin), aber es noch erwähnt. Die Ärztin hat wie erwartet gesagt: Einschläfern... Irgendwann bin ich tatsächlich soweit, falls es so oft wieder kommt.




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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.03.2019, 16:43

Inzwischen hat das Auge nebst massiven Tränenausfluss auch noch geeitert. Da trotz Intensivbehandlung seit 7 Tagen noch keine Besserung da ist, und sie in diesem Jahr zum 3. Mal ein Rezidiv hat, habe ich mich entschlossen, das Auge entfernen zu lassen. Termin ist erst in 1 Woche (15.3.). Sofern es sich nicht noch verschlechtert und ich sie vorher einschläfern lasse...

Falls sie die OP überlebt, muss ich schauen, mit wem ich sie vergesellschafte. Ich habe 2 neue Kastrate (noch einzeln getrennt), allerdings wohl jüngeren Alters.




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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.03.2019, 16:40

Seit 2 Tagen ist sie wieder fit (12 Tage sah es schlimm aus), wenn auch die Lider auch noch geschwollen sind. Heute wollte ich meiner Seniorin das Auge entfernen lassen oder falls das andere ebenfalls schlecht wäre, sie im Spital direkt einschläfern lassen. Darum die Untersuchung vorgängig nach Tel. Absprache mit den TÄ, die auf einschläfern gedrängt hatten.

Fazit der Augenspezialisten vom heutigen Zustand:
beide Augen sind im Top- Zustand! (abgesehen von den leicht geschwollenen Lider). Hornhaut intakt, auch keine Keratitis mehr vorhanden. So gut sahen die Augen seit letztem Sommer nicht mehr aus...

Nur der graue Star sei auf beiden Augen recht fortgeschritten, was ich bis anhin nicht wusste. Für schlechte Sicht springt sie zuhause aber immer noch munter auf das Sofa rauf und runter.

Auch das Thema Einschläfern war von Seiten der TÄ momentan weg vom Tisch, abgesehen davon, dass ich aktuell seit 3 Monaten in ein Burn out laufe (wegen dem Job und dem Lazarett an kranken Kaninchen zuhause). Aus dieser Sicht würde man trotzdem zustimmen.

Fragt sich also, wie lange es geht, bevor das nächste, schlimme Rezidiv kommt. Dann evtl notfallmässig einschläfern oder Auge entfernen lassen ohne wieder versuchen zu behandeln.

PS: die VG meiner neuen 2 Kastraten läuft seit gestern; die Beiden sind miteinander beschäftigt (mit zoffen), darum habe ich nun vorzeitig das Gitter zu meiner Seniorin auch geöffnet. Momentan fühlt sie sich nun wohler, als wenn sie daneben eingesperrt ist.




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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.08.2019, 20:11

Seit 5 Monate gab es dank täglicher Therapie keinerlei Probleme mit den Augen.

Dafür hat der Schnupfen wieder zugenommen, so dass sie seit 7 Wochen wieder AB bekommt. Da Penicillin keinerlei Wirkung zeigt, haben wir oral auf Chlorampenicol gewechselt mit Leichter Besserung. Se wird es nun weitere 2-4 Wochen bekommen. Leider hat sie seit Beginn starke Appetitlosigkeit und ich musste ihr Fressen fast aufzwingen, trotz BeneBac. Seit 1 Woche frisst sie wieder besser - sicher auch im Zusammenhang mit weniger Hitze.

Leider habe ich einen Knubbel am Bauch entdeckt. Die Biopsie war nicht so aussagekräftig, da zu wenig Material erwischt wurde. Aber vermutlich handelt es sich um einen eher gutartigen Hauttumor (der Epidermis, respektive Basalzellen), der aber Probleme machen kann, falls er rasch weiter wächst. Und er ist schon in die Tiefe gewachsen. Man will bei nächster Kontrolle in 4 Wochen nochmals eine Biopsie machen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich ihr den Stress nochmals antun soll.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2019, 19:27

Vor 4 Tagen Aufgasung, vermutlich Haarballenverstopfung. Ich war beim TA. Leider frisst sie seitdem nicht (außer vereinzelt Löwenzahnblättchen) und setzt auch kaum Kot ab. Seit 4 Tagen nebst Medikamente Zwangsernährung, obwohl sie zwischenzeitlich recht fit war.

Seit heute ist das Auge ( Chalazion) zugeschwollen und der Schnupfen hat Eiterausfluss trotz AB seit 2.5 Monaten. Vermutlich Beides wegen Stresszustand ausgebrochen...

Ich habe noch nie so lange Zwangsernährt und will es eigentlich nicht mehr machen. Die 2 letzten Kaninchen habe ich dadurch umgebracht, weil ich überfüttert habe und das andere Mal so erst recht Aufgasung ausgelöst habe....




Kaninchen
 
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Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2019, 20:00

Was gibst Du denn neben dem Päppelfutter noch an Medis?
Und was wäre Deine Alternative zum behandeln und päppeln?



__________________
Liebe Grüße
Theresa



Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2019, 22:01

BeneBac und Flatulex ( gegen Aufgasung, analog SabSimplex) bei jeder Mahlzeit. Metacam täglich und AB (Chloropal). Gelegentlich Öl, weil sie wiederum 24 h keinen Kot absetzte.
Neu: 6x täglich AB- Augentropfen (Ciloxan) und Wärmepackungen 4x täglich ( statt üblich 1x).

Ich habe keine Erfahrungen in Zwangsfütterungen, mal abgesehen vob den negativen (tödlichen). TÄ hat gemeint 2 ml Critical Care alle 2 h geben, was ich heute nicht gemacht habe, da ich arbeitete. Dafür werde ich aber nachts dauernd füttern.

Das Tierspital hat heute bei meinem Anruf gemeint, ich müsse deutlich mehr geben ( max. 60 ml täglich aufgeteilt), was ich aber mich nicht getraue. Das Öl solle ich aber komplett weglassen, da dass die Darmflora bei mehrfacher Gabe zerstört. (Aber ich gebe ja jedes Mal Bene Bac).

Zumindest hat sie vorhin wieder minim Löwenzahn und Haferflocken gefressen.
Fitten Eindruck hat sie heute Abend gemacht (nur heute Mittag sah es übel aus). Zumindest ist sie auch kurz nach draußen gegangen, als ich das Gehege und Wohnungstür aufmachte. Zur Überwachung und wegen des dauernden Einfangens habe ich ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt. Und geköttelt hat sie vorhin erstmals auch ordentlich. Hoffentlich bleibt es nun so.

Mir wurde gesagt, dass es schon einige Tage dauern könne, bis selbstständig gefressen wird. Ich hatte zwar früher schon schwere Aufgasungen, dann sind sie aber direkt in der Klinik geblieben und durften nach 3 Tagen nach Hause.

Solange sie noch fit ist, werde ich so weiter machen.
Da sie aber momentan sehr gestresst ist, kann der Zustand auch rasch kippen in ihrem Alter...




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
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Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2019, 22:13

Flatulex würde ich (soweit möglich) alle zwei Stunden heben.
Wie häufig gibst Du Metacam? Zusätzlich auch Novalgin?

2ml pro Mahlzeit ist zu wenig, das wäre so, als wenn Du eine normale Mahlzeit durch eine einzige Salzstange ersetzen würdest. Bei dieser Menge sind Aufgasungen vorprogrammiert.

Bei meinen Zwergen gibt es im Fall der Fälle 5-7 mal täglich knapp 10 ml. Wenn sie ein bisschen selber fressen dementsprechend weniger.

Wen Köttel regelmäßig kommen, würde ich auch kein Öl geben, da augenscheinlich dann keine Verstopfung vorliegt.

Wurde mal ein interdentales Röntgen gemacht!



__________________
Liebe Grüße
Theresa



Geändert von Terry (06.09.2019 um 09:20 Uhr).

Kaninchen
 
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.09.2019, 23:24

Köttel sind ja praktisch keine gekommen ( etwa 15-20 Stück in 3 Tagen). Sie sahen winzig und verstopft aus. Vorhin war's und endlich matschig. Erstaunlicherweise sah der Kot 2 Tage VOR dem Vorfall richtig groß und normal aus. Seit der AB- Gabe vor über 2 Monate hatte sie dauernd verstopfte Köttel und hatte generell wenig Apetit.

Alle meine 4 Kaninchen Haaren seit Wochen massiv, sogar meine Seniorin, die sonst nie Fell wechselt. Mein Kastrat hatte sogar innert 4 Wochen 3 x Bauchweh/Aufgasung, allerdings haben die Medikamente gleich gewirkt, so dass er immer nach 4 h fit war. Was mich sehr erstaunt, denn alle paar Tage werden alle gebürstet und zudem kriegen sie täglich viel Wiese und noch zusätzlich alle 2-3 Tage prophylaktisch Sonnenblumenkerne. Normalerweise verhindert das alles Verstopfungen sehr effektiv.

Meine früheren Zwangsfütterungen waren so, dass das Zeugs aus dem Maul heraus lief, so schlecht ging es den Kaninchen. Gemäß meiner TÄ soll man aber nur füttern, wenn es das Kaninchen auch halb freiwillig frisst. Zumindest schluckt meine Seniorin alles brav runter, auch wenn sie um sich beißt.

Metacam gemäß Anleitung der TA's 1 x täglich die Maximaldosis (vom Hundemetacam 0,6 ml/ kg). Ich weiß, dass hier auch schon geschrieben wurde, man solle 2x täglich geben. Be jegliche TA' s habe ich immer nur Metacam erhalten, aber ich werde gelegentlich mal nachfragen.

Flatulex gibt es bei jeder Mahlzeit, also alle 2-3 h je 1 ml.




Benutzerbild von gerti
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gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 05.09.2019, 23:50

Ich benütze inzwischen das medizinische Paraffinöl bei Verdauungsproplemen. Meine TÄ hat mir erklärt, dass dies eben nicht verstoffwechselt wird. Einatmen halte ich inzwischen für sehr unwahrscheinlich.
Ebenso füttere ich auch nur wenn das Tier mitmacht. Richtig kranke Tiere die einfach nicht essen wollen lassen es nur aus dem Mäulchen laufen, da muss man auch nicht unnötig erzwingen dass sie daran ersticken.
Meist lassen sie sich artig füttern, bisschen stinkiges nach der Spritze beißen ist doch schon mal ein gutes Zeichen.
Welches Penicillin hat sie denn bekommen? Wurde es nach Antibiogramm gegeben?
Vitamine und B-Vitamine würde ich ihr auch geben.



__________________

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Geschrieben am 07.09.2019, 10:17

Mein vorletzter Todesfall hat Schleimlöser Fluimicil in die Atemwege bekommen, weil ich es zu schnell verabreichte. Ich bin gleich zum TA. Wieder zu Hause, ist er mir dann noch im Auto verstorben. Ich bin also auch in diesem Punkt ein gebranntes Kind...

Sie frisst nun regelmäßig selbstständig, auch wenn noch sehr wenig. Aber in den 8 Wochen während/nach Duplocillin- Spritzen habe ich sie auch kaum je fressen sehen, trotzdem hatte sie nie eine Aufgasung, auch wenn sie etwas abgenommen hatte. Jetzt mit oralem Chloropal hatte sie sonst wieder normalen Apettit.

Wiederholte Kurzinfo:
letztes Jahr Abstrich unter Narkose nach 2 .Penicillin-Behandlung ergab wenig Bordetella (Penicillin sensibel).

Haupterreger Pasteurellen wurden keine gefunden, obwohl ich zu 200% (!) Pasteurellen im Bestand habe. Bei Meinen wurde vorher schon nachgewiesen, zudem kam sie aus einer Gruppe, wo 2 Kaninchen an Pasteurellen verstarben (Lungenentzündung). Pasteurellen sind also irgendwo sicher vorhanden. Bordetellen haben selbst nach fast 3 monatigen Behandlung (trotz Empfindlichkeit) immer noch überlebt. Also allzuviel Bedeutung würde ich den Abstrichen generell nicht geben. Mir wurde empfohlen, jedes halbe Jahr einen neuen Abstrch machen zu lassen, aber zu oft will ich sie auch nicht in ihrem Zustand dem Narkoserisiko aussetzen, auch wenn die nur kurz ist.

Das Chalazion am Auge sieht nach wie vor schlimm aus, aber bis anhin hat das immer 10-14 Tage gedauert, bis das Auge wieder abschwoll unter Behandlung. Ich habe immer Schwierigkeiten, die AB- Augentropfen rein zu bekommen, da sie es immer derart zukneift und allles zugeschwollen ist.




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Geschrieben am 01.10.2019, 21:38

Leider seit fast 4 Wochen keinerlei Verbesserung am Auge/Hornhaut mit dem Chalazion. Trotz täglich 3x Wärmepackung und AB-Tropfen.

Nächster Kontrolltermin ist erst in über 1 Woche. Ich habe mich entschieden, dass Auge zu entfernen lassen (dann sind es bereits 5 Wochen in diesem Zustand). Ein schnellerer OP-Termin lässt sich nicht erhalten.

So ist das kein Dauer-Zustand. Vorher war es ja meist nach 12 Tagen vorbei, aber auch die dauernden Rezidive sind irgendwann tierwidrig. Und dann nachdem Schnupfen mit Dauer-Antibiotika und Schmerzmittel.

Alternativ gibt es nur die Einschläferung, was mir aber schwer fällt, wenn ich sie wie gestern/heute mit 1 sehenden Auge auf dem Rasen herum rasen sehe. Sie macht Freudesprünge, wie wenn sie ein junges Häschen wäre...

Mal schauen, ob sie die OP überhaupt übersteht in Ihrem Zustand. Aber sonst habe ich es wenigstens versucht....



 
 
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