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| Seit 5 Monate gab es dank täglicher Therapie keinerlei Probleme mit den Augen. ![]() Dafür hat der Schnupfen wieder zugenommen, so dass sie seit 7 Wochen wieder AB bekommt. Da Penicillin keinerlei Wirkung zeigt, haben wir oral auf Chlorampenicol gewechselt mit Leichter Besserung. Se wird es nun weitere 2-4 Wochen bekommen. Leider hat sie seit Beginn starke Appetitlosigkeit und ich musste ihr Fressen fast aufzwingen, trotz BeneBac. Seit 1 Woche frisst sie wieder besser - sicher auch im Zusammenhang mit weniger Hitze. Leider habe ich einen Knubbel am Bauch entdeckt. Die Biopsie war nicht so aussagekräftig, da zu wenig Material erwischt wurde. Aber vermutlich handelt es sich um einen eher gutartigen Hauttumor (der Epidermis, respektive Basalzellen), der aber Probleme machen kann, falls er rasch weiter wächst. Und er ist schon in die Tiefe gewachsen. Man will bei nächster Kontrolle in 4 Wochen nochmals eine Biopsie machen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich ihr den Stress nochmals antun soll.
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| Was gibst Du denn neben dem Päppelfutter noch an Medis? Und was wäre Deine Alternative zum behandeln und päppeln?
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| BeneBac und Flatulex ( gegen Aufgasung, analog SabSimplex) bei jeder Mahlzeit. Metacam täglich und AB (Chloropal). Gelegentlich Öl, weil sie wiederum 24 h keinen Kot absetzte. Neu: 6x täglich AB- Augentropfen (Ciloxan) und Wärmepackungen 4x täglich ( statt üblich 1x). Ich habe keine Erfahrungen in Zwangsfütterungen, mal abgesehen vob den negativen (tödlichen). TÄ hat gemeint 2 ml Critical Care alle 2 h geben, was ich heute nicht gemacht habe, da ich arbeitete. Dafür werde ich aber nachts dauernd füttern. Das Tierspital hat heute bei meinem Anruf gemeint, ich müsse deutlich mehr geben ( max. 60 ml täglich aufgeteilt), was ich aber mich nicht getraue. Das Öl solle ich aber komplett weglassen, da dass die Darmflora bei mehrfacher Gabe zerstört. (Aber ich gebe ja jedes Mal Bene Bac). Zumindest hat sie vorhin wieder minim Löwenzahn und Haferflocken gefressen. Fitten Eindruck hat sie heute Abend gemacht (nur heute Mittag sah es übel aus). Zumindest ist sie auch kurz nach draußen gegangen, als ich das Gehege und Wohnungstür aufmachte. Zur Überwachung und wegen des dauernden Einfangens habe ich ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt. Und geköttelt hat sie vorhin erstmals auch ordentlich. Hoffentlich bleibt es nun so. Mir wurde gesagt, dass es schon einige Tage dauern könne, bis selbstständig gefressen wird. Ich hatte zwar früher schon schwere Aufgasungen, dann sind sie aber direkt in der Klinik geblieben und durften nach 3 Tagen nach Hause. Solange sie noch fit ist, werde ich so weiter machen. Da sie aber momentan sehr gestresst ist, kann der Zustand auch rasch kippen in ihrem Alter...
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| Flatulex würde ich (soweit möglich) alle zwei Stunden heben. Wie häufig gibst Du Metacam? Zusätzlich auch Novalgin? 2ml pro Mahlzeit ist zu wenig, das wäre so, als wenn Du eine normale Mahlzeit durch eine einzige Salzstange ersetzen würdest. Bei dieser Menge sind Aufgasungen vorprogrammiert. Bei meinen Zwergen gibt es im Fall der Fälle 5-7 mal täglich knapp 10 ml. Wenn sie ein bisschen selber fressen dementsprechend weniger. Wen Köttel regelmäßig kommen, würde ich auch kein Öl geben, da augenscheinlich dann keine Verstopfung vorliegt. Wurde mal ein interdentales Röntgen gemacht! Geändert von Terry (06.09.2019 um 08:20 Uhr).
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| Köttel sind ja praktisch keine gekommen ( etwa 15-20 Stück in 3 Tagen). Sie sahen winzig und verstopft aus. Vorhin war's und endlich matschig. Erstaunlicherweise sah der Kot 2 Tage VOR dem Vorfall richtig groß und normal aus. Seit der AB- Gabe vor über 2 Monate hatte sie dauernd verstopfte Köttel und hatte generell wenig Apetit. Alle meine 4 Kaninchen Haaren seit Wochen massiv, sogar meine Seniorin, die sonst nie Fell wechselt. Mein Kastrat hatte sogar innert 4 Wochen 3 x Bauchweh/Aufgasung, allerdings haben die Medikamente gleich gewirkt, so dass er immer nach 4 h fit war. Was mich sehr erstaunt, denn alle paar Tage werden alle gebürstet und zudem kriegen sie täglich viel Wiese und noch zusätzlich alle 2-3 Tage prophylaktisch Sonnenblumenkerne. Normalerweise verhindert das alles Verstopfungen sehr effektiv. Meine früheren Zwangsfütterungen waren so, dass das Zeugs aus dem Maul heraus lief, so schlecht ging es den Kaninchen. Gemäß meiner TÄ soll man aber nur füttern, wenn es das Kaninchen auch halb freiwillig frisst. Zumindest schluckt meine Seniorin alles brav runter, auch wenn sie um sich beißt. Metacam gemäß Anleitung der TA's 1 x täglich die Maximaldosis (vom Hundemetacam 0,6 ml/ kg). Ich weiß, dass hier auch schon geschrieben wurde, man solle 2x täglich geben. Be jegliche TA' s habe ich immer nur Metacam erhalten, aber ich werde gelegentlich mal nachfragen. Flatulex gibt es bei jeder Mahlzeit, also alle 2-3 h je 1 ml.
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| Mein vorletzter Todesfall hat Schleimlöser Fluimicil in die Atemwege bekommen, weil ich es zu schnell verabreichte. Ich bin gleich zum TA. Wieder zu Hause, ist er mir dann noch im Auto verstorben. Ich bin also auch in diesem Punkt ein gebranntes Kind... Sie frisst nun regelmäßig selbstständig, auch wenn noch sehr wenig. Aber in den 8 Wochen während/nach Duplocillin- Spritzen habe ich sie auch kaum je fressen sehen, trotzdem hatte sie nie eine Aufgasung, auch wenn sie etwas abgenommen hatte. Jetzt mit oralem Chloropal hatte sie sonst wieder normalen Apettit. Wiederholte Kurzinfo: letztes Jahr Abstrich unter Narkose nach 2 .Penicillin-Behandlung ergab wenig Bordetella (Penicillin sensibel). Haupterreger Pasteurellen wurden keine gefunden, obwohl ich zu 200% (!) Pasteurellen im Bestand habe. Bei Meinen wurde vorher schon nachgewiesen, zudem kam sie aus einer Gruppe, wo 2 Kaninchen an Pasteurellen verstarben (Lungenentzündung). Pasteurellen sind also irgendwo sicher vorhanden. Bordetellen haben selbst nach fast 3 monatigen Behandlung (trotz Empfindlichkeit) immer noch überlebt. Also allzuviel Bedeutung würde ich den Abstrichen generell nicht geben. Mir wurde empfohlen, jedes halbe Jahr einen neuen Abstrch machen zu lassen, aber zu oft will ich sie auch nicht in ihrem Zustand dem Narkoserisiko aussetzen, auch wenn die nur kurz ist. Das Chalazion am Auge sieht nach wie vor schlimm aus, aber bis anhin hat das immer 10-14 Tage gedauert, bis das Auge wieder abschwoll unter Behandlung. Ich habe immer Schwierigkeiten, die AB- Augentropfen rein zu bekommen, da sie es immer derart zukneift und allles zugeschwollen ist.
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| Leider seit fast 4 Wochen keinerlei Verbesserung am Auge/Hornhaut mit dem Chalazion. Trotz täglich 3x Wärmepackung und AB-Tropfen. Nächster Kontrolltermin ist erst in über 1 Woche. Ich habe mich entschieden, dass Auge zu entfernen lassen (dann sind es bereits 5 Wochen in diesem Zustand). Ein schnellerer OP-Termin lässt sich nicht erhalten. So ist das kein Dauer-Zustand. Vorher war es ja meist nach 12 Tagen vorbei, aber auch die dauernden Rezidive sind irgendwann tierwidrig. Und dann nachdem Schnupfen mit Dauer-Antibiotika und Schmerzmittel. Alternativ gibt es nur die Einschläferung, was mir aber schwer fällt, wenn ich sie wie gestern/heute mit 1 sehenden Auge auf dem Rasen herum rasen sehe. Sie macht Freudesprünge, wie wenn sie ein junges Häschen wäre... Mal schauen, ob sie die OP überhaupt übersteht in Ihrem Zustand. Aber sonst habe ich es wenigstens versucht....
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| Das Auge wurde soeben entfernt. Leider gab es Komplikationen, das Risiko war bei ihr mit dem Alter hoch. Inhalationsnarkose ging wegen Schnupfen nicht, man musste notfallmässig intubieren und eine lange Narkose mit Injektion machen. Am Ende der OP ist hinter dem Auge auch noch ein großes Blutgefäß kaputt gegangen und man hat versucht, die Blutung rechtzeitig zu stoppen. Sie ist jetzt langsam am Aufwachen und man behält sie vorläufig dort, ob sie das Ganze überlebt. Daumendrücker können gebraucht werden :-(
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| Ich drück ganz fest!
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| Auch hier werden alle Daumen und Pfoten gedrückt
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| Auch wir drücken euch alle Daumen und Pfötchen.
__________________ LG Wuschelinchen
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| Bei Ankunft zu Hause war sie positiv aufgeregt. Sie frisst, wenn auch nur wenig. Zumindest hat sie ordentlich Kot abgesetzt. Die Lider sind zugenäht und alles ist stark aufgeschwollen. Kein schöner Anblick! Zwar steht auf dem Austrittsbericht, dass die Wunde nicht Schwellen und eitern darf, aber ich gehe gehe mal davon aus, dass das so kurz nach der OP mit starker Blutung normal ist... Es ist schlimm, dass bei (schwereren) Schnupfer keine Inhalationsnarkose möglich ist. Jegliche Erkrankung (Zähne richten etc) wird dadurch zum hohen Risiko. Erst recht im Alter.
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| Ich freue mich, dass sie es gut überstanden hat. Sie frisst und setzt Kot ab "erleichtert" Ich denke auch, dass es normal ist, kurz nach einer OP und hoffe mal, dass es morgen schon besser aussieht. Ich wünsche euch viel Kraft, dass zu überstehen. Es gibt auch mir und anderen sicherlich Mut auch andere und riskante Wege zu gehen. Wir drücken hier weiterhin die Daumen und Pfoten
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| Zitat:
Genug Schmerzmittel bekommt Kasha? Zitat:
Eine Drainage ist nicht drin? Weiterhin alles Gute für die Süße.
__________________ LG Wuschelinchen
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| Sie ist okay. Ich habe jetzt eben das Gitter kurz entfernt. Ich wollte nicht, dass ihr Partner (sie sind eh keine Freunde) ihr das Futter dauernd wegfrisst oder sie jagt. Aber ein bisschen freie Bewegung in der Wohnung tut ihr gut, bevor sie wieder eingesperrt wird. Sie frisst genügend, eben nur immer wenig (Gras, Löwenzahn, Dill, Hafer- und Erbsenflocken, CC). Metacam und AB hat sie gleich hochdosiert wie die letzten 5 Wochen. Ich weiß nicht, was alles genau gemacht wurde (Drainage? ...), da ich nur kurz telefonisch nach der OP von einer Ärztin informiert wurde. Die Übergabe am Samstag war durch eine ahnungslose Praxisassistentin. Das Handling ist momentan sehr schwierig: sie scheint traumatisiert zu sein und sie wäre mir aus luftiger Höhe beinahe entglitten. All die Monate hat sie sich immer so gedreht, dass sie mit dem gesunden Auge die Wohnung oder mich im Überblick hatte. Weswegen ich oft auch erst zu spät sah, wenn das Auge wieder zu schwoll. Seit der OP macht sie das komischerweise nicht mehr, genau das Gegenteil ist der Fall: das übrig gebliebene Auge ist immer der Wand zugedreht und nicht im Raum... Schönheitswettbewerb gewinnt sie nun definitiv keine mehr.... https://www.flickr.com/photos/25668568@N00/48891696248/in/dateposted-public/ https://www.flickr.com/photos/25668568@N00/48892409272/in/dateposted-public/
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| Vielleicht hat sie das kranke Auge von dir weg gedreht, damit du nicht merken sollst, dass sie krank ist. ;-) Und einen Schönheitswettbewerb kann sie wieder gewinnen sobald das Fell nachgewachsen ist. Dann sieht man nämlich gar nichts mehr. Meine Lilli ist auch eine Piratin ohne Augenklappe. Sie hat ihr Auge an EC verloren, der Druck war gestiegen und es drohte zu platzen. Blind war es schon länger. Bei Lilli war ein Stückchen Mullbinde (?) in die leere Augenhöhle gelegt worden, damit Sekret abfließen kann. Es schaute ein wenig aus der Naht heraus, nach 2 Tagen wurde es entfernt. eine Stunde vor der OP: http://nuffelnasen.de/neu/LilliAuge.jpg 2 Tage nach der OP mit Drainage: http://nuffelnasen.de/neu/LilliDrainage.jpg ein paar Minuten später ist die Drainage draußen: http://nuffelnasen.de/neu/LilliDrainRaus.jpg
__________________ LG Wuschelinchen
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| @wuschelinchen: bei Dir sieht es zumindest auf dem Foto nicht so arg geschwollen aus. Heute wollte sie nichts fressen; heute Mittag war sie sicherlich aufgegast. Ich habe mit wenig zufüttern begonnen, allerdings schwierig, wenn ich den ganzen Tag arbeite.
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| Aufgegast klingt nicht gut, ich hoffe, das vergeht schnell wieder. Aber ist ja auch kein Wunder, mit so einer großen Wunde im Gesicht tut essen und kauen sicher weh. Und dazu kommt das AB, das den Darm durcheinander bringt. Ja, bei Lilli sah es nicht so geschwollen aus. Sie hatte die Entzündung eher im Auge als drum herum. Inzwischen sieht man bei ihr wirklich nichts mehr, das Fell ist komplett über die Narbe gewachsen.
__________________ LG Wuschelinchen
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