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Myxomatose - im Kampf mit kollodialem Silber auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 15:25

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Aber man muss ja auch ganz klar sagen, dass die Behandlung dieser Krankheit beim TA meist genauso wenig zum erwünschten Erfolg führt. Das kann man doch aus allen Erfahrungsberichten ganz deutlich herauslesen.
In beiden Fällen werden die Symptome, nicht die Krankheit behandelt. Myxomatose ist eine Viruserkrankung, gehört zu den Pockenviren. Ein Tierarzt würde ebenfalls die äußeren Wunden versorgen, um den Infektionsdruck zu lindern. Zusätzlich wird oft AB gegeben, um sekundäre Infektionen zu verhindern. Das Kaninchen ist bereits stark geschwächt, durch die offenen Wunden dringen leichter Bakterien ein - dem sollte man vorbeugen. Manchmal gibt es dann noch etwas zur Stärkung der Abwehrkräfte. Von diesem multifaktoriellen Ansatz wirkt natürlich nichts gegen die Viren, aber es sind zwei effektive Therapiewege mehr, als nur Wunden zu desinfizieren.



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:24

Zitat:
Zitat von Jinro Beitrag anzeigen
In beiden Fällen werden die Symptome, nicht die Krankheit behandelt. Myxomatose ist eine Viruserkrankung, gehört zu den Pockenviren. Ein Tierarzt würde ebenfalls die äußeren Wunden versorgen, um den Infektionsdruck zu lindern. Zusätzlich wird oft AB gegeben, um sekundäre Infektionen zu verhindern. Das Kaninchen ist bereits stark geschwächt, durch die offenen Wunden dringen leichter Bakterien ein - dem sollte man vorbeugen. Manchmal gibt es dann noch etwas zur Stärkung der Abwehrkräfte. Von diesem multifaktoriellen Ansatz wirkt natürlich nichts gegen die Viren, aber es sind zwei effektive Therapiewege mehr, als nur Wunden zu desinfizieren.

Wenn die Kaninchen aber durch die Außenhaltung und durch gesunde und ausgewogene Ernährung schon gestärkte Abwehrkräfte haben? Weil ansonsten wären sie jetzt schon alle tot umgefallen.
Ansonsten stimme ich voll zu.




Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:31

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Alternative Behandlungen in allen Ehren, aber hier werden meiner Meinung nach, die Kaninchen grade suboptimal versorgt!
Wieso kann man nicht erstmal die Tiere ordentlich tierärztlich versorgen, bevor man an ihnen rumexperimentiert?

Ich habe nichts gegen alternative Behandlungsformen - aber in erster Linie sollte diese unterstützend dienen, nicht als "mal sehen was draus wird" Methode!

Mensch wir reden hier von Myxomatose, nicht von einem lapidaren Schnupfen... !!!
Der Tierarzt behandelt auch nur die Symptome nur halt mit einer Methode die mir nicht gefällt. Mit rumexperimentieren hat es nichts zu tun. Wären die Tiere sichtlich geschwächt, dann wären sie beim TA.



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Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:46

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen

Ich weiß, dass du Impfgegnerin bist - aber die Wirksamkeit der Impfung pauschal in Frage zu stellen ist einfach nicht richtig! Sie ist unter den entsprechenden Umständen durchaus wirksam. Ist sie es nicht, ist die Ursache fast immer darin zu sehen dass der Halter eine versteckte Infektion nicht erkannt hat und der Tierarzt ebenso wenig, z. B. eine Verwurmung oder ähnliches. Es ist auch von anderen Tierarten bekannt, dass vor einer Impfung z. B. abgeklärt werden sollte ob solch eine Verwurmung vorliegt und sie gegebenenfalls beseitigt werden sollte, weil die Impfung sonst nicht die volle Wirksamkeit erreicht.
Ich bin keine Impfgegnerin O.o Mir ist es egal, ob andere impfen oder nicht. Wenn es jemand macht, ist es sein Ding, ich hab' nur für mich entschieden, dass ich es aus verschiedene Gründe nicht für Notwendig erachte, d.h. aber nicht, dass ich allgemein gegen Impfungen bin. Es gibt Impfungen, die sind sinnvoll, dagegen lasse ich mich dann auch impfen, andere finde ich nicht so gut und lasse es. Wenn es andere aber für gut empfinden, dann sollen sie sich impfen lassen, mir persönlich wäre es dann egal, wenn derjenige es macht.

Und bei der Myxo-Impfung weiß ich, dass sie nicht vor der Ansteckung schützt. Sie steigert nur die Überlebenschance, mehr nicht. Und wenn der Impfstoff nur nicht wirkt, weil der Ta zu blöde ist, um das Tier ordentlich zu checken, dann ist das eigentlich ziemlich arm. Schließlich sollte er das Tier genau deswegen untersuchen, damit der Impfstoff richtig wirkt.

Auf die Notimpfung habe ich mich so oder so nicht bezogen, weil ich davon keine Ahnung habe.



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Benutzerbild von Valentina
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Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:47

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Der Tierarzt behandelt auch nur die Symptome nur halt mit einer Methode die mir nicht gefällt. Mit rumexperimentieren hat es nichts zu tun. Wären die Tiere sichtlich geschwächt, dann wären sie beim TA.
Ich dachte dafür ist kein Geld da?

Du verweigerst deinen Tieren tierärztliche Sofortbehandlung, weil dir die Behandlungsmöglichkeit nicht gefällt?
Wir sind hier doch nicht bei "Wünsch dir was"!

Sorry, aber fällt mir nichts mehr zu ein.



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:48

Kolloidales Silber zeigt in-vitro (d. h. außerhalb eines lebenden Organismus) eine antimikrobielle Wirkung und inaktiviert in bereits kleinen Konzentrationen eine Reihe von Bakterien und Pilzen.[3] Wirksames Agens sind dabei Silberkationen, die stets in kleinsten Mengen aus elementarem Silber oder auch aus schwerlöslichen Silberverbindungen freigesetzt werden und den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmen. Die minimale Hemmkonzentration (MHK) liegt bei circa 8 bis 100 ppm Silberionen,[4] grampositive Bakterien gelten als etwas empfindlicher als gramnegative.[4][5] Allerdings sind die Methoden für die Bestimmung der Suszeptibilität von Keimen gegenüber Silber bislang nicht ausreichend standardisiert. Die Hemmung kommt durch die Reaktion von Silberkationen mit schwefelhaltigen funktionellen Gruppen bestimmter Aminosäuren und Proteine zustande, welche dadurch inaktiviert werden. Dieser auch als oligodynamischer Effekt bezeichnete Wirkmechanismus ist nicht nur Silber zu eigen, sondern wird auch bei anderen Metallen beobachtet (z. B. bei Quecksilber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Bismut und Gold). Die Fähigkeit, gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Zellstoffwechsel anzugreifen, erklärt das breite antimikrobielle Wirkspektrum von Silber und Silberverbindungen. Die Silberionen freisetzende Oberfläche ist bei Silberkolloiden besonders groß.

Die starke antimikrobielle Wirksamkeit von Nanosilber wird mit dessen Fähigkeit in Verbindung gebracht, Zellwände und Zellmembranen durchdringen zu können und im Zellinnern zu wirken. In vitro wirkt kolloidales Silber auch gegen Viren, indem Nanosilberpartikel an deren Oberfläche binden und die Bindung der Viren an Wirtszellen unterdrücken.



Antiinfektivum
Mittel, das gegen Infektionskrankheiten wirkt. Dazu zählen je nach Art des verursachenden Erregers [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/antibiotikum"]Antibiotika[/URL] (gegen Bakterien), [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/virostatikum"]Virostatika[/URL] (gegen Viren), [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/antimykotikum"]Antimykotika[/URL] (gegen Pilze) und [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/anthelminthikum"]Anthelminthika[/URL] (gegen Würmer).

Nur für alle, die alles glauben, was behauptet wird...




Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:49

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Ich dachte dafür ist kein Geld da?

Du verweigerst deinen Tieren tierärztliche Sofortbehandlung, weil dir die Behandlungsmöglichkeit nicht gefällt?
Wir sind hier doch nicht bei "Wünsch dir was"!

Sorry, aber fällt mir nichts mehr zu ein.


Ich denke Du kannst hier nicht als Diktator handeln!




Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:51

Aber du?
Du entscheidest in deinem Namen über das Leben von 24 Kaninchen, die keine Wahl haben!



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Benutzerbild von Jinro
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Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 18:54

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Wenn die Kaninchen aber durch die Außenhaltung und durch gesunde und ausgewogene Ernährung schon gestärkte Abwehrkräfte haben? Weil ansonsten wären sie jetzt schon alle tot umgefallen.
Ansonsten stimme ich voll zu.
Ist auch nur die halbe Wahrheit. Nicht jeder Myxomatosestamm ist zu 100% tödlich, entsprechend kann es zu einem schnellen oder langsamen Tod der Tiere kommen. Auch die Virulenz muss nicht bei 100% liegen, also nicht alle Tiere sofort befallen werden.

Starke Abwehrkräfte helfen natürlich dem Tier sich anfänglich gegen die Krankheit zu wehren. Bei den Tieren, bei denen sich Pocken gebildet haben, ist die Krankheit allerdings offen zutage getreten, die Abwehr ist hier also schon am Limit und sollte gestützt werden.

Der Ab Schutz gegen Sekundärinfektionen fehlt deinen Tieren auch komplett, da orale Gabe von Silberdisperison wirkungslos ist.

PS: In vitro = im Glas, in vivo = im Körper. Schön, dass etwas im Reagenzglas wirkt, ich ergänze gerne:

Zitat:
So versagte Silber in kolloidaler Form völlig in einer Studie bei verschiedenen Konzentrationen gegen verschiedene Mikroorganismen (P. van Hasselt, 2004). Hasselt wörtlich: "As the tested colloidal silver solutions did not show any antimicrobial effect in vitro on the microorganisms, claims of colloidal silver's antimicrobial potency are misleading and there is no place for it as an antiseptic." (Weil die untersuchten kolloidalen Silberlösungen in vitro keine(rlei) antimikrobielle Wirkung gegen Mikroorganismen zeigten, sind Behauptungen, dass kolloidales Silber antimikrobielle Fähigkeiten hat, irreführend und deshalb gibt es keinen Platz dafür als Antiseptikum.)



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Geändert von Jinro (19.11.2012 um 18:58 Uhr).

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arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:56

Mich würde interessieren, warum man diese Art der Therapie nicht mit einem Arzt hätte absprechen können. Ich meine, du hättest zumindest eine Fachmeinung oder mehrere einholen können, bevor man sowas startet...



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Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 19:03

Zitat:
Zitat von arya900 Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren, warum man diese Art der Therapie nicht mit einem Arzt hätte absprechen können. Ich meine, du hättest zumindest eine Fachmeinung oder mehrere einholen können, bevor man sowas startet...
Guck dir ihre Wortwahl an. Wer Pharmaverschwörung an jeder Ecke wittert und durch 2 Stunden Google alles besser weiß, gibt sich natürlich nicht in die Hände des Establishments.



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arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 19:12

Hmm... Pharma hin oder her, ein Arzt hat das studiert. Er wird am besten wissen, was für Nebenwirkungen bei der und der Dosierung auftreten können. 2 Stunden google gleich zu stellen mit 3 Jahre und länger Studium + Weiterbildungen (wenn es ein kaninchenerfahrener Arzt ist, wird er Weiterbildungen gemacht haben) + die Erfahrung im Beruf, ist schon ein bisschen Dreist oder? Oder meinetwegen das ganze mit 1 Woche googlen gleich zu stellen.

Alternative Medizin okay, wobei alternative Medizin so wie die "normale" Medizin ist, nur das die Dosierungen geringer sind, also eigentlich so , aber dann auch mit dem Fachmann an der Seite und nicht selber i.was machen.

Meiner Meinung nach ist das fahrlässig. Du hast 0 Ahnung, selbst wenn du dich eingelesen hast im Internet, kannst du mir garantieren, dass das auch stimmt? Woher weiß du, dass die Quellen nicht nur Müll sind? Das die Dosierung vllt doch zu hoch ist? Das kannst du doch gar nicht wissen...

Ich rate dir, das wirklich mit einem Arzt abzusprechen.. Der wird dir schon sagen, ab wann es gefährlich ist..

Es gibt übrigens Kaninchentierärzte, die auch auf alternative Behandlungsmethoden spezialisiert sind. Such dir doch so einen.



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Benutzerbild von Jinro
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Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 19:36

Stimme dir da 100% zu Arya. Tiermedizin ist Privatmedizin und im Heimtierbereich nicht sehr stark reguliert. Es lässt sich eh alles verkaufen, da braucht man gar keine alternative Meinung unterdrücken.



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Benutzerbild von Tinachen
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Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 19:45

Warum nur fällt mir dazu jetzt sofort der Thread: "Erlebnisse beim Tierarzt" ein?




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Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 20:07

Darum schrieb ich extra, kaninchenerfahrend. Es gibt verschiedene Listen im Internet und hier, wo man sieht, welcher gut sein sollte und welcher nicht. Es gibt sogar listen, wo explizit gesagt wird, im welchem Gebiet er gut ist und da gibt es eben welche, die sich auf alternative Medizin verstehen

Zumal man in dem Thread meist nur über die schlechten Erlebnisse redet, selten über gute



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 20:55

Zitat:
Zitat von arya900 Beitrag anzeigen
Hmm... Pharma hin oder her, ein Arzt hat das studiert. Er wird am besten wissen, was für Nebenwirkungen bei der und der Dosierung auftreten können. 2 Stunden google gleich zu stellen mit 3 Jahre und länger Studium + Weiterbildungen (wenn es ein kaninchenerfahrener Arzt ist, wird er Weiterbildungen gemacht haben) + die Erfahrung im Beruf, ist schon ein bisschen Dreist oder? Oder meinetwegen das ganze mit 1 Woche googlen gleich zu stellen.

Alternative Medizin okay, wobei alternative Medizin so wie die "normale" Medizin ist, nur das die Dosierungen geringer sind, also eigentlich so , aber dann auch mit dem Fachmann an der Seite und nicht selber i.was machen.

Meiner Meinung nach ist das fahrlässig. Du hast 0 Ahnung, selbst wenn du dich eingelesen hast im Internet, kannst du mir garantieren, dass das auch stimmt? Woher weiß du, dass die Quellen nicht nur Müll sind? Das die Dosierung vllt doch zu hoch ist? Das kannst du doch gar nicht wissen...

Ich rate dir, das wirklich mit einem Arzt abzusprechen.. Der wird dir schon sagen, ab wann es gefährlich ist..

Es gibt übrigens Kaninchentierärzte, die auch auf alternative Behandlungsmethoden spezialisiert sind. Such dir doch so einen.
Ach übrigens es gibt auch Fachbücher zu bestimmten Themen, die nicht nur von Herumgooglern geschrieben wurden. Diese kann man kaufen und lesen. Manche machen das so.
Außerdem bin ich aus dem medizinischen Bereich und bin nicht ganz auf der Brennsuppe angeschwommen.



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Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 21:07

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Ach übrigens es gibt auch Fachbücher zu bestimmten Themen, die nicht nur von Herumgooglern geschrieben wurden. Diese kann man kaufen und lesen. Manche machen das so.
Außerdem bin ich aus dem medizinischen Bereich und bin nicht ganz auf der Brennsuppe angeschwommen.
Dann solltest du umso mehr wissen, wie wichtig ein Arzt ist. Ich versteh das echt nicht. Ich kann es nicht nachvollziehen, sorry.
Nya, es hat wohl kein Sinn mehr zu reden. Ich wünsche deinen Kaninchen tdm viel Glück...



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Benutzerbild von Lupine
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Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 21:18

Was macht dich so sicher, dass die Fachbücher auch wirklich von Fachleuten geschrieben wurden und nicht von solchen die sich lediglich dafür halten? Kennst du die alle persönlich?

Und wenn du aus dem medizinischen Bereich und "nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen bist" - warum unterlaufen dir dann all die Fehler und Ungenauigkeiten?

Fakt ist doch eher das hier:

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
...
Ich hätte bei der Menge Kaninchen nicht anfangen können zum Tierarzt zu gehen, das hätte ja ein Vermögen gekostet.
...
Gruß
Gerti
Ich kann nur den Kopf schütteln - selbst wenn man unbedingt nicht die Standardmedikamente einsetzen will sondern etwas anderes, dann sucht man sich Hilfe bei jemandem der sich WIRKLICH auskennt.

Wenn wirklich die Angst vor der ach so großen Pharmalobby und möglicherweise schädlichen schulmedizinischen Behandlungen der Grund gewesen wäre, wie wäre es denn gewesen, wenn du dir - so wie ich - gezielt einen Tierarzt gesucht hättest der nicht nur schulmedizinisch ausgebildet ist sondern auch homöopathisch und sich auch auf anderen Gebieten der alternativen Medizin weitergebildet hat? Sowas gibt es durchaus!

Das sind alles nur Ausreden um dir (und uns) schönzureden dass du keinen Tierarzt zu Rate gezogen hast und das auch nicht vorhast - sogar nach deiner eigenen Aussage der Kosten wegen, da muss ich nicht einmal vermuten, das hast du gleich in deinem ersten Post ja ausdrücklich genug klar gemacht.

Ich hoffe deine Nins überleben das trotzdem.




Benutzerbild von BlackJack
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 573
BlackJack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 21:57

Hallo!

Ich selbst kenne mich damit ja mal gar nicht aus - hatte auch noch kein Kaninchen mit Myxomathose.

Ich finde ihr solltet sie nicht so runtermachen. Überlegt doch mal: Ihr wollt, dass sie letztendlich doch zum Tierarzt geht und andere Behandlungsmethoden anwendet. Aber wie erreicht ihr das, wenn ihr jedes einzelne Detail ausdiskutiert?

Allerdings muss ich da echt sagen, dass ich auch auf eurer "Seite" bin. Impfen sollte man wirklich und der Tierarztbesuch ist in so einem Fall unerlässlich.

Doch der Umgang hier sollte einmal gefördert werden. Macht man etwas falsch, wird man bis aufs letzte Detail niedergemacht, ist etwas vorbildlich, wird man aus allen Ecken gelobt.

Bitte denkt jetzt bloß nicht, ich finde diese Methoden toll und setze mich für Gerti ein. Nein, auch ich würde hier zum Tierarzt gehen und nicht selbst herumexperimentieren.

Wie wäre es stattdessen, Gerti noch einmal ein paar Tipps zur Myxomathose zu geben? Sie zu fragen, wie es um ihre Karnickels steht? Mich würde so etwas aufmuntern.

Liebe Grüße, BlackJack



__________________

Viele Grüße von BlackJack
und ihren Katzen Tiger und Jacky, den Schildkröten und den Degus









Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 22:14

Es gibt nur einen einzigen Tipp bei Myxomatose - Tierarzt aufsuchen



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