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Myxomatose - im Kampf mit kollodialem Silber auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Valentina
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:47

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Der Tierarzt behandelt auch nur die Symptome nur halt mit einer Methode die mir nicht gefällt. Mit rumexperimentieren hat es nichts zu tun. Wären die Tiere sichtlich geschwächt, dann wären sie beim TA.
Ich dachte dafür ist kein Geld da?

Du verweigerst deinen Tieren tierärztliche Sofortbehandlung, weil dir die Behandlungsmöglichkeit nicht gefällt?
Wir sind hier doch nicht bei "Wünsch dir was"!

Sorry, aber fällt mir nichts mehr zu ein.



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:49

Zitat:
Zitat von Valentina Beitrag anzeigen
Ich dachte dafür ist kein Geld da?

Du verweigerst deinen Tieren tierärztliche Sofortbehandlung, weil dir die Behandlungsmöglichkeit nicht gefällt?
Wir sind hier doch nicht bei "Wünsch dir was"!

Sorry, aber fällt mir nichts mehr zu ein.


Ich denke Du kannst hier nicht als Diktator handeln!




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 15:14

Aber man muss ja auch ganz klar sagen, dass die Behandlung dieser Krankheit beim TA meist genauso wenig zum erwünschten Erfolg führt. Das kann man doch aus allen Erfahrungsberichten ganz deutlich herauslesen.




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 15:25

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Aber man muss ja auch ganz klar sagen, dass die Behandlung dieser Krankheit beim TA meist genauso wenig zum erwünschten Erfolg führt. Das kann man doch aus allen Erfahrungsberichten ganz deutlich herauslesen.
In beiden Fällen werden die Symptome, nicht die Krankheit behandelt. Myxomatose ist eine Viruserkrankung, gehört zu den Pockenviren. Ein Tierarzt würde ebenfalls die äußeren Wunden versorgen, um den Infektionsdruck zu lindern. Zusätzlich wird oft AB gegeben, um sekundäre Infektionen zu verhindern. Das Kaninchen ist bereits stark geschwächt, durch die offenen Wunden dringen leichter Bakterien ein - dem sollte man vorbeugen. Manchmal gibt es dann noch etwas zur Stärkung der Abwehrkräfte. Von diesem multifaktoriellen Ansatz wirkt natürlich nichts gegen die Viren, aber es sind zwei effektive Therapiewege mehr, als nur Wunden zu desinfizieren.



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:24

Zitat:
Zitat von Jinro Beitrag anzeigen
In beiden Fällen werden die Symptome, nicht die Krankheit behandelt. Myxomatose ist eine Viruserkrankung, gehört zu den Pockenviren. Ein Tierarzt würde ebenfalls die äußeren Wunden versorgen, um den Infektionsdruck zu lindern. Zusätzlich wird oft AB gegeben, um sekundäre Infektionen zu verhindern. Das Kaninchen ist bereits stark geschwächt, durch die offenen Wunden dringen leichter Bakterien ein - dem sollte man vorbeugen. Manchmal gibt es dann noch etwas zur Stärkung der Abwehrkräfte. Von diesem multifaktoriellen Ansatz wirkt natürlich nichts gegen die Viren, aber es sind zwei effektive Therapiewege mehr, als nur Wunden zu desinfizieren.

Wenn die Kaninchen aber durch die Außenhaltung und durch gesunde und ausgewogene Ernährung schon gestärkte Abwehrkräfte haben? Weil ansonsten wären sie jetzt schon alle tot umgefallen.
Ansonsten stimme ich voll zu.




Benutzerbild von Jinro
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Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 18:54

Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
Wenn die Kaninchen aber durch die Außenhaltung und durch gesunde und ausgewogene Ernährung schon gestärkte Abwehrkräfte haben? Weil ansonsten wären sie jetzt schon alle tot umgefallen.
Ansonsten stimme ich voll zu.
Ist auch nur die halbe Wahrheit. Nicht jeder Myxomatosestamm ist zu 100% tödlich, entsprechend kann es zu einem schnellen oder langsamen Tod der Tiere kommen. Auch die Virulenz muss nicht bei 100% liegen, also nicht alle Tiere sofort befallen werden.

Starke Abwehrkräfte helfen natürlich dem Tier sich anfänglich gegen die Krankheit zu wehren. Bei den Tieren, bei denen sich Pocken gebildet haben, ist die Krankheit allerdings offen zutage getreten, die Abwehr ist hier also schon am Limit und sollte gestützt werden.

Der Ab Schutz gegen Sekundärinfektionen fehlt deinen Tieren auch komplett, da orale Gabe von Silberdisperison wirkungslos ist.

PS: In vitro = im Glas, in vivo = im Körper. Schön, dass etwas im Reagenzglas wirkt, ich ergänze gerne:

Zitat:
So versagte Silber in kolloidaler Form völlig in einer Studie bei verschiedenen Konzentrationen gegen verschiedene Mikroorganismen (P. van Hasselt, 2004). Hasselt wörtlich: "As the tested colloidal silver solutions did not show any antimicrobial effect in vitro on the microorganisms, claims of colloidal silver's antimicrobial potency are misleading and there is no place for it as an antiseptic." (Weil die untersuchten kolloidalen Silberlösungen in vitro keine(rlei) antimikrobielle Wirkung gegen Mikroorganismen zeigten, sind Behauptungen, dass kolloidales Silber antimikrobielle Fähigkeiten hat, irreführend und deshalb gibt es keinen Platz dafür als Antiseptikum.)



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Geändert von Jinro (19.11.2012 um 18:58 Uhr).

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Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:56

Mich würde interessieren, warum man diese Art der Therapie nicht mit einem Arzt hätte absprechen können. Ich meine, du hättest zumindest eine Fachmeinung oder mehrere einholen können, bevor man sowas startet...



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Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:48

Kolloidales Silber zeigt in-vitro (d. h. außerhalb eines lebenden Organismus) eine antimikrobielle Wirkung und inaktiviert in bereits kleinen Konzentrationen eine Reihe von Bakterien und Pilzen.[3] Wirksames Agens sind dabei Silberkationen, die stets in kleinsten Mengen aus elementarem Silber oder auch aus schwerlöslichen Silberverbindungen freigesetzt werden und den Stoffwechsel von Mikroorganismen hemmen. Die minimale Hemmkonzentration (MHK) liegt bei circa 8 bis 100 ppm Silberionen,[4] grampositive Bakterien gelten als etwas empfindlicher als gramnegative.[4][5] Allerdings sind die Methoden für die Bestimmung der Suszeptibilität von Keimen gegenüber Silber bislang nicht ausreichend standardisiert. Die Hemmung kommt durch die Reaktion von Silberkationen mit schwefelhaltigen funktionellen Gruppen bestimmter Aminosäuren und Proteine zustande, welche dadurch inaktiviert werden. Dieser auch als oligodynamischer Effekt bezeichnete Wirkmechanismus ist nicht nur Silber zu eigen, sondern wird auch bei anderen Metallen beobachtet (z. B. bei Quecksilber, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Bismut und Gold). Die Fähigkeit, gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Zellstoffwechsel anzugreifen, erklärt das breite antimikrobielle Wirkspektrum von Silber und Silberverbindungen. Die Silberionen freisetzende Oberfläche ist bei Silberkolloiden besonders groß.

Die starke antimikrobielle Wirksamkeit von Nanosilber wird mit dessen Fähigkeit in Verbindung gebracht, Zellwände und Zellmembranen durchdringen zu können und im Zellinnern zu wirken. In vitro wirkt kolloidales Silber auch gegen Viren, indem Nanosilberpartikel an deren Oberfläche binden und die Bindung der Viren an Wirtszellen unterdrücken.



Antiinfektivum
Mittel, das gegen Infektionskrankheiten wirkt. Dazu zählen je nach Art des verursachenden Erregers [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/antibiotikum"]Antibiotika[/URL] (gegen Bakterien), [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/virostatikum"]Virostatika[/URL] (gegen Viren), [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/antimykotikum"]Antimykotika[/URL] (gegen Pilze) und [URL="http://www.jameda.de/gesundheits-lexikon/anthelminthikum"]Anthelminthika[/URL] (gegen Würmer).

Nur für alle, die alles glauben, was behauptet wird...




Benutzerbild von Valentina
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Registriert seit: 24.04.2011
Beiträge: 4.489
Valentina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 18:51

Aber du?
Du entscheidest in deinem Namen über das Leben von 24 Kaninchen, die keine Wahl haben!



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Benutzerbild von Tinachen
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Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 19:45

Warum nur fällt mir dazu jetzt sofort der Thread: "Erlebnisse beim Tierarzt" ein?




Kaninchen
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 1.595
arya900 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 20:07

Darum schrieb ich extra, kaninchenerfahrend. Es gibt verschiedene Listen im Internet und hier, wo man sieht, welcher gut sein sollte und welcher nicht. Es gibt sogar listen, wo explizit gesagt wird, im welchem Gebiet er gut ist und da gibt es eben welche, die sich auf alternative Medizin verstehen

Zumal man in dem Thread meist nur über die schlechten Erlebnisse redet, selten über gute



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Benutzerbild von BlackJack
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 15.01.2011
Beiträge: 573
BlackJack befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.11.2012, 21:57

Hallo!

Ich selbst kenne mich damit ja mal gar nicht aus - hatte auch noch kein Kaninchen mit Myxomathose.

Ich finde ihr solltet sie nicht so runtermachen. Überlegt doch mal: Ihr wollt, dass sie letztendlich doch zum Tierarzt geht und andere Behandlungsmethoden anwendet. Aber wie erreicht ihr das, wenn ihr jedes einzelne Detail ausdiskutiert?

Allerdings muss ich da echt sagen, dass ich auch auf eurer "Seite" bin. Impfen sollte man wirklich und der Tierarztbesuch ist in so einem Fall unerlässlich.

Doch der Umgang hier sollte einmal gefördert werden. Macht man etwas falsch, wird man bis aufs letzte Detail niedergemacht, ist etwas vorbildlich, wird man aus allen Ecken gelobt.

Bitte denkt jetzt bloß nicht, ich finde diese Methoden toll und setze mich für Gerti ein. Nein, auch ich würde hier zum Tierarzt gehen und nicht selbst herumexperimentieren.

Wie wäre es stattdessen, Gerti noch einmal ein paar Tipps zur Myxomathose zu geben? Sie zu fragen, wie es um ihre Karnickels steht? Mich würde so etwas aufmuntern.

Liebe Grüße, BlackJack



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Viele Grüße von BlackJack
und ihren Katzen Tiger und Jacky, den Schildkröten und den Degus









Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 19.11.2012, 22:14

Es gibt nur einen einzigen Tipp bei Myxomatose - Tierarzt aufsuchen



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PassatKombi
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 19.11.2012, 22:53

Hallo ,

ich wollte hier niemand zu nahe treten! Klar ist es nicht schön,wenn man hört,wie andere über das eigene Handeln denken.
Nur mal ein paar Denkanstösse.
Pocken wurden (durch IMPFEN) so weit zurückgedrängt,daß heute nicht mehr
(zumindest bei uns) dagegen geimpft wird (wenn ich nicht irre, auch ein Virus)!
Tollwut , seit Jahren kein nachgewiesener Fall (zumindest bei uns) und warum ?
Durch IMPFEN (übrigens auch ein Virus) !
Masern, dagegen wird heute geimpft (auch ein Virus,der mal so am Rande erwähnt , zu schwersten Hirnschädigungen führen kann). Leider lassen nicht alle Eltern ihre Kinder impfen,sonst wären auch die Masern bald Geschichte !
Und wo wir gerade bei Kindern sind: Unsere Tiere gehören zur Familie und werden auch wie Familienmitglieder behandelt ! Und genau deshalb gehen wir auch mit ihnen zu einem TA (oder der kommt zu uns). Genau wie mit unseren Kindern.
Klar,daß ich nicht wegen einem Kratzer die Kinder zum Arzt schleppe,
aber wenn es ein gefährlicher viraler Infekt ist, dann gehe ich zum Arzt, einfach um Spätfolgen hoffentlich verhindern zu können !!!
Und ja, auch ich behandele gerne alternativ, aber nur bei "harmlosen" Sachen, bei denen auch ganz ohne Behandlung kein Schaden entsteht !
Ich hoffe wirklich den Kaninchen geht es gut und sie schaffen es
(ich habe es ja evtl. überlesen, bekommen sie etwas zur Immunsystemunterstützung? Könnte evtl. helfen, denn eine Medizin gegen die Viren gibt es nicht, da muß das Immunsystem ran)

LG
Passat



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2012, 12:29

Hallo an Alle!
Auch wenn mich von Euch viele hassen werden, möchte ich heute kurz berichten.
Den Hasen geht es inzwischen allen deutlich besser. Die Nacherkrankten haben es immer noch nicht schlimmer. Es bekommt auch fast keiner mehr kolloidales Silber oral. Atmen tut nur noch einer etwas anders. 3 hatten leider eine Pocke auf der Hornhaut im Auge. Bei einem ist sie abgeheilt und es ist ein kleiner trüber Fleck zurückgeblieben. Bei den anderen Beiden ist sie noch nicht abgeheilt, aber es ist alles deutlich deutlich besser.
Nächstes Jahr kommen alle zur Impfung, damit die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass das nochmal passiert. Bisher gab es das bei uns nicht und auch der Tierarzt hatte mir nicht dazu geraten.
Liebe Grüße
Gerti




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 21.11.2012, 12:43

Soweit ich informiert bin (kann mich aber auch täuschen) kannst du dir die Impfung sparen, weil Kaninchen, die Myxomathose hatten und überlebt haben, dagegen immun sind, es also nicht mehr bekommen können.

Das es den Kaninchen soweit gut geht, freut mich. Für mich klingt das aber, wie soll ich sagen, ist so eine Mischung zw. Unglaubwürdig und Überrascht...unglaubwürdig, weil alle Nins überlebt haben, obwohl sie nicht geimpft waren und überrascht, das deine "Behandlungsweise" anscheinend hilft?! Ich weiss auch nicht...



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Geändert von hasis2011 (21.11.2012 um 12:45 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.09.2012
Beiträge: 159
Fini befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2012, 00:52

hallo

ich wäre auch zu einem ta,alleine schon weil ich angst hätte etwas falsch zu machen und keine nacht mehr ruhig schlafen könnte ohne mir vorwürfe zu machen, hätte mein experiment nicht geklappt.

Aber ich finde man sollte auch bedenken, dass hier scheinbar der ganze bestand von 24!!! kaninchen ( waren alle erkrankt?)
überlebt hat.
Ich meine wenn man sich mal die anderen geschichten durchliest, wo sämtliche tierärzte abgeklappert wurden und sämtliche medikamente verabreicht wurden und die tiere trotzdem eins nach dem anderen verstorben sind, finde ich es schon erstaunlich, dass bei ihrer selbsbehandlung alle tiere dieses tödliche krankheit überlebt haben.

Ich will jetzt nicht damit sagen: experimentiert an euren tieren rum aber ich denke es kommt hier auf die tiere an und durch ihre methode haben alle überebt, bzw die myxo überstanden und das ist schon ziemlich erstaunlich wie ich finde.

lg

edit: habe eben gelesen, dass doch 2 gestorben sind, (überlesen vorher) das tut mir natürlich sehr leid




Geändert von Fini (03.12.2012 um 00:58 Uhr).

PassatKombi
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 03.12.2012, 00:58

@ Fini :
Lies mal genau, zumindest 2 sind gestorben (falls ich mich jetzt vertue,sorry).

LG
Passat




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.09.2012
Beiträge: 159
Fini befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2012, 01:07

ja, das hatte ich ja geändert, aber 2 von 24??

selbst das grenzt schon fast an ein wunder




Benutzerbild von Jinro
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 18.446
Jinro wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 03.12.2012, 01:48

Zitat:
Zitat von Fini Beitrag anzeigen
ja, das hatte ich ja geändert, aber 2 von 24??

selbst das grenzt schon fast an ein wunder
Die Tödlichkeit des Myxomatose-Erregers variiert sehr stark, sogar beim gleichen Stamm abhängig von der Jahreszeit. Der Hauptverbreitungsweg von Myxomatose ist der Transport via Insekten. Die sterben im Winter ab bzw. ihre Bestände dezimieren sich bei Kälte drastisch. Daher entwickeln solche Viren anderweitige Wege zu überleben, wie zB. abnehmende Lethalität, um direkt in Wirtstieren (Kaninchen) überleben zu können und sich dann später über blutsaugende Insekten wieder neu zu verbreiten. Das nennt sich Viruspersistenz.

Auf die Art werden überlebende Kaninchen langfristig zur Infektionsquelle für andere und sichern so das Überleben des Virus.



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