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Einschätzung Vergesellschaftung auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2024, 13:43

Einschätzung Vergesellschaftung


Hallo zusammen,

da unser Kastrat (5 J. alt) vor 2 Wochen seine Partnerin verloren hat, haben wir ihm eine neue Partnerin aus dem Tierheim besorgt.
Am Sonntag morgen haben wir mit der Vergesellschaftung begonnen. Es gab heftige Kämpfe mit Fellflug und ordentlichem Jagen. Er hat die Oberhand gewonnen und hatte sie auch bereits zwei mal gerammelt. Das Jagen ist weniger geworden, er scheucht sie meist nur noch weg und rennt nur noch kurz hinterher. Allerdings scheint er noch nicht so angetan von ihr zu sein. Wenn sie seine Nähe sucht und z.B. ihren Kopf unter seinen legt (weil sie geputzt werden möchte?), zwickt er sie ins Gesicht und scheucht sie weg. Auch wenn sie gemeinsam mit ihm fressen möchte scheucht er sie weg und wenn sie „seine“ Toilettenschale benutzen möchte auch.
Ich wollte einmal fragen ob dieses Verhalten normal ist mit dem Zwicken, ob das jemand auch schon einmal hatte und ob es dann irgendwann nicht mehr so war?
Wie würdet ihr den aktuellen Stand der VG einschätzen?

Auch wollte ich fragen, wann man die beiden in sein altes Gehege setzen kann, wenn z.B. nach zwei Wochen immernoch kein gemeinsames Kuscheln und gegenseitiges Putzen stattgefunden hat. Denn ich möchte die beiden nicht so lang im neutralen Gehege belassen welches nur 4 qm groß ist (ich hatte mich an den Angaben von Kaninchenwiese orientiert). Im eigentlichen Gehege hätten sie nämlich 9 qm Platz und wenn man den Flur noch dazunehmen würde ca. 17 qm.

Noch eine Frage wäre, ob jemand schonmal Vergesellschaftungen hatte, bei denen die Tiere vielleicht nicht zu 100 Prozent topfit waren, eben weil sie schon älter waren und ein paar Problemchen hatten. Unser Kastrat leider nämlich an Blasengries ab und an, aktuell zumindest auf jeden Fall wieder. Kann es sein, dass er aufgrund der Schmerzen so mürrisch ihr gegenüber ist oder gehört das einfach normal zur VG dazu ? Hat jemand hierzu schon Erfahrungen gemacht? Kann eine VG wegen solcher chronischen Krankheiten scheitern?

Sorry für die vielen Fragen, aber der kleine Mann wirkte so traurig als er allein war und jetzt wo er so eine süße, wirklich freundliche Dame bekommt ist er teilweise so mürrisch und fies ihr gegenüber, da mach ich mir einfach Sorgen, dass es nicht klappen könnte.


Liebe Grüße
Alexandra



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.742
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2024, 17:31

Hallo Alexandra

für eine Einschätzung ist es einfach noch zu früh, wenn es erst seid Sonntag läuft. Eine VG kann, je nachdem, welchen Charakter die Tiere haben und aus welcher Haltung sie kommen, einfach unterschiedlich ausfallen.

In einem neuen Revier reagieren die Tiere oft zunächst zurückhaltend, dass wird sich aber evtl. ändern, wenn sie sich eingelebt haben.

Wichtig wäre aber, dass du die Geduld und Zeit mitbringst

Ja, habe auch schon gehört, dass Kaninchenwiese 4 qm anschlägt, ich bin da aber nicht der Meinung ich habe immer meine Wohnung zur Verfügung gestellt (also da wo sie hindürfen). Ist jemand neu eingezogen, habe ich ihm/ihr immer einige Stunden Vorlaufszeit gegeben und dann, je nach Verhalten den/die alteingesessenen aus dem separiertem Raum gelassen

Das würde ich jetzt aber nicht machen, sondern es weiterlaufen lassen und beobachten. Vielleicht kannst du dich noch dazusetzen, paar Leckerchen oder einfach nur dasitzen, beobachten. Im übrigen, ein Berg voller leckerem grün kann auch verbinden

Was heißt bitte bei ihm Schmerzen? Ein Tierheim sollte eigentlich nur ein gesundes Tier vermitteln, welches durchgecheckt, geimpft etc ist

Überschüssiges Kalzium wird ausgeschieden, aber die Frage wäre, wurde ein Röntgenbild gemacht, um zu sehen, wie schlimm es ist? Blasengries ist keine chronische Krankheit. Haben Tiere Blasengrieß, sollte ein Röntgen gemacht werden und, wenn nötig die Fütterung optimiert werden und weitere Maßnahmen ergreifen




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 23.01.2024, 23:23

Ja, wir wollten es eben richtig machen und haben extra das Wohnzimmer umgeräumt und mit Gittern ein neutrales Gehege geschaffen..
Aber vielleicht wäre es im nicht neutralen Gehege auch okay gewesen..
Nunja. Der mit dem Blasengries war ja unser Rammler, nicht das Tier aus dem Tierheim, das ist sie. Sie ist topfit.
Um ein kurzes Update zu geben:
Unser Kastrat hat heute leider im Laufe des Tages einen immer schlechteren Eindruck gemacht; konnte keinen Urin mehr absetzen und saß nur noch rum, man hat ihm angesehen dass er Schmerzen haben muss.
Also sind wir mit ihm zur Tierklinik, dort wurde er jetzt stationär dabehalten, wir mussten die VG also an der Stelle leider abbrechen.
Ich schätze er war so grummelt zu ihr, wegen der Schmerzen..
Es wurde ein Röntgenbild gemacht, dort konnte man Athrose an der Hüfte erkennen und eine „Verschattung“, also etwas bei dem sie nicht sagen können was es ist. Morgen wollen sie ein Ultraschall machen, da wissen wir vielleicht mehr. Blase ausdrücken konnte man wohl nicht, weil er zu starke Schmerzen hatte.

Die arme Maus sitzt jetzt hier allein im Gehege, es bricht mir das Herz.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 14.05.2021
Beiträge: 79
Susan. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2024, 08:49

Oh je.

Gut, dass du reagiert hast und mit dem ärmsten zum Tierarzt gefahren bist.
Ich drücke die Daumen, dass ihr heute mehr Klarheit bekommt, was ihm fehlt und er schnell wieder richtig fit wird.


Liebe Grüße
Susan



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2024, 16:00

Also, er ist noch in der Tierklinik. Pinkeln kann er wohl, aber eben nicht so gut. Die Ursache für seine Schmerzen ist nicht genau bekannt. Eine Blasenentzündung hat er wohl nicht, nur wieder Blasengries. Dann eine Athrose an der Hüfte (wie bereits geschrieben) und diese Veränderung im Bauchraum. Diese wird heute noch punktiert um eine Probe zu entnehmen und diese ans Labor zu schicken. Ergebnis wäre aber erst nächste Woche da. Ich bin echt ratlos, wenn die Ärztin nicht mal genau sagen kann, was er hat bzw. was ihm Schmerzen bereitet, wer dann?
Vielleicht hat das Ganze hektische rennen bei der VG die Schmerzen der Athrose so sehr verschlimmert, dass er nicht mehr richtig pinkeln mag vor Schmerzen?
Wir wissen es nicht. Uns wurde es auch überlassen, ob wir ihn heute mit nach Hause nehmen oder ob er noch eine Nacht dort bleibt.
So oder so wurde die Diagnostik gemacht und ihm wird nur noch Schmerzmittel gegeben. Dort eben gespritzt oder sie geben uns Tramadol mit nach Hause.
Hat jemand vielleicht eine Idee oder vielleicht Erfahrungen und kann sagen, ob Athrose tatsächlich so schmerzhaft sein kann, dass er diese Symptomatik zeigt? Übergewichtig ist er leider auch, was Athrose und Blasenproblematiken nicht gerade verbessert.


Die Frage ist auch ob man ihm mit den ganzen Baustellen, die er so hat, falls er wieder unter Schmerzmittel stabil auf die Beine kommt und guten Appetit hat etc. wieder einen neuen VG-Versuch zutrauen kann mit der Häsin. Vielleicht unter mehr Platz? Was meint ihr? Oder ist das schon eher hoffnungslos, weil sie noch jung und fit ist und er eben nicht mehr so? Hatte jemand schon so einen Fall, bei dem jung und alt trotzdem gut funktioniert hat?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 29.04.2019
Beiträge: 127
Ninibande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2024, 18:20

Zitat:
Zitat von alexandrah Beitrag anzeigen
Hat jemand vielleicht eine Idee oder vielleicht Erfahrungen und kann sagen, ob Athrose tatsächlich so schmerzhaft sein kann, dass er diese Symptomatik zeigt?




Was ich aber definitiv dagen kann: Arthrose kann höllische Schmerzen verursachen, und jenachdem wie sich die Haltung, die er beim pinkeln einnimt, aufs Gelenk auswirkt kann es schon "zum davonlaufen" sein.
Bei der Hüftarthrose kann die Kugel am Oberschenkelknochen immer mehr abgenutzt werden, und "sticht" dann in die Pfanne des Beckenknochens.




Daumen ist gedrückt, dass der Schatten etwas gutartiges ist und schnell rausgefunden wird, was er damit auf sich hat!



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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.742
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2024, 18:36

Ich frage mich gerade, was mit Verschattung gemeint ist und wo diese zu sehen war. Ich bin kein Experte für Röntgenbilder, aber Blasengrieß sieht man in der Blase mit hellen Schattierungen (soweit meine Erinnerung)

Arthrose ist sicherlich sehr schmerzhaft, meine Häsin hatte Spondylose, erst unter guter Medikation wurde sie aktiver. Wichtig ist, eine Tier schmerzfrei zu halten. Da wäre es gut, sie mit Schmerzmittel zu versorgen. Ich würde mir auch auf Kaninchenwiese nochmal alles zu dem Thema durchlesen. Mir hat es seinerzeit sehr geholfen, da die Schmerzmittel bei meiner Häsin keine Wirkung zeigten

Kann ihm geholfen werden, würde ich die VG laufen lassen. Evtl. kannst du, wenn er nach Hause kommt mit Gitter trennen? Ich weiß, wird von einigen verteufelt, aber es hat auch einigen geholfen
Alle Gute, die drück die Daumen



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2024, 21:28

Du solltest vor allen Dingen drauf achten, dass das Schmerzmittel hoch genug dosiert ist. Kaninchen brauchen ja eine im Verhältnis viel höhere Dosierung als Hunde und Katzen und nicht alle Tierärzte wissen das. Da wird dann Katzen-Metacam in homöopathischer Dosis verschrieben und der Besitzer wundert sich, warum es dem Tier trotz Schmerzmittel nicht besser geht.
Ich habe aktuell ein Kaninchen mit einem Blasenstein. Sowas kann ja auch akut Schmerzen verursachen und würde zu dem Problem mit dem Blasengrieß passen bei euch. Der war allerdings im Ultraschall gut zu erkennen.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 09:17

Ja, also ein Blasenstein ist es laut der Ärztin nicht, genug Schmerzmittel bekommt er denk ich mal auch und werden wir sicherlich auch mitbekommen. Sind bei einer Heimtierärztin, die eigentlich ziemlich zuverlässig ist.
Wir haben ihn gestern nicht mehr abgeholt, laut Empfehlung der Ärztin sollte er besser noch eine Nacht dort bleiben um zu schauen ob es ihm unter dem Schmerzmittel besser geht.

Wegen der VG hätte ich jetzt gesagt, dass man zwei Wochen die beiden jetzt trennt und es dann noch einmal versucht. Er wird auch nicht wieder fit sein, wenn er heute Abend nach Hause kommt, die meinten er zeigt nur sehr langsam eine Besserung. Also würde ich sagen, wir versuchen ihn wieder auf den Damm zu bekommen mittels Schmerzmittel und zusätzlich Rodicare Arthtrin + Uro und Gladiator Plus + Vitamin B.
Und dann wenn er wieder fit genug ist würde ich einen neuen Versuch starten, oder wie sind dazu die Meinungen? Er wird erst so um 21 Uhr heute wieder zu Hause sein, d.h. die zwei waren 2 Tage lang komplett getrennt und die VG lief erst 3 Tage und war nicht abgeschlossen.

Die Frage ist auch, wo ich das mache. Aktuelle Lage ist:
Lola hat jetzt das eigentliche VG-Gehege im Wohnzimmer für sich allein.
Flur und Kaninchenzimmer sind leer. Wir wollten jetzt Lino in den Flur setzen und in zwei Wochen beide ins Kaninchenzimmer setzen und schauen wie es dort läuft. Dort hätten sei auch -wie gesagt- mehr Platz zur Verfügung (9qm).




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 09:23

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Ich frage mich gerade, was mit Verschattung gemeint ist und wo diese zu sehen war. Ich bin kein Experte für Röntgenbilder, aber Blasengrieß sieht man in der Blase mit hellen Schattierungen (soweit meine Erinnerung)
Genau, Blasengries konnte man auch als helle Schattierung sehen. Und eben noch etwas anderes zusätzlich im Unterbauch, da wo eigentlich nichts sein sollte. Sie haben gestern mittels Punktierung eine Probe entnommen davon und schicken es ins Labor. Haben sich das aber vorher nochmal dort angesehen und es sah nicht bösartig aus, sondern ist vermutlich nur Fettgewebe.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 10:47

Das mit dem Fettgewebe hatte tatsächlich mal ein Kaninchen von meiner Tochter genau so. Es scheint nicht so einfach zu unterscheiden zu sein, war auch eine Heimtierärztin, sie konnte auch nur feststellen, dass da im Bauchraum etwas ist was da nicht sein dürfte und sich später als harmloses Fettgewebe rausstellte. Ich drücke euch die Daumen, dass es bei euch auch so ist.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 12:23

Zitat:
Zitat von DieHoppelbande Beitrag anzeigen
Ich drücke euch die Daumen, dass es bei euch auch so ist.
Dankeschön, ich hoffe auch! :/

Die Situation wird immer verzwickter...wir haben in letzter Zeit irgendwie nur Pech.

Die Klinik hat heute morgen angerufen und gesagt, dass sich sein Zustand verschlechtert hat. Er hat das selbstständige Fressen eingestellt und köttelt wohl auch nicht mehr wirklich. Jetzt wurde nochmal ein Röntgenbild gemacht. Seine Blase und sein Magen sind vergrößert. Er bekommt jetzt Schmerzmittel über Infusion und etwas für den Magen-Darm-Trakt. Ein Blutbild wird heute auch noch gemacht.
Keine Ahnung, was mit ihm los ist. Vielleicht trauert er auch noch um seine verstorbene Partnerin, ging ihm das alles zu schnell?
Oder vielleicht stresst ihn der Stationsaufenthalt so sehr, dass es ihm jetzt noch schlechter geht und er wäre zu Hause besser aufgehoben? Keine Ahnung..

Lola bereitet mir auch große Sorgen. Sie mag nicht mehr richtig fressen, seitdem wir die VG abgebrochen haben, weil es Lino nicht gut ging. Während der VG hat sie gefressen wie eine Weltmeisterin. Sie vereinsamt gerade total und wir wissen nicht was wir tun sollen, da ihr vorgesehener Partner ja leider kränkelnd in der TK sitzt.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 14:07

Das ist ja wirklich eine blöde Situation. Ich würde ihn wohl wenn er aus der Tierklinik kommt wirklich mit einem Gitter getrennt wieder zu der Häsin setzen wie ja hier schon geschrieben wurde, damit sie sich nicht so alleine fühlt, er sich aber in Ruhe erholen kann.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 15:01

Ich bin mir nicht sicher ob das klappen würde mit Lino.
Wir wollten das schonmal ausprobieren, er war mal in der Klinik wegen Aufgasung und wir hatten damals versucht ihn mittels Gitter zu den Mädchen zu setzen, aber er wollte sich da nicht entspannen, war ständig am Gitter und wollte seinen Standpunkt klar machen, hat nur die Mädels fixiert und das obwohl er überhaupt noch nicht wieder fit war!
Ich hätte Angst, dass das wieder so ist und er sich nicht erholen kann deshalb.
Oder gehört so ein Verhalten dazu und ich muss es einfach abwarten? Ob er dann gut genesen kann ist die andere Frage.

Generell wird die Gittermethode ja ziemlich verteufelt.
Wie mache ich das dann - rein theoretisch es würde trotz seines Verhaltens in Frage kommen. Trennen mit Gitter im Kaninchenzimmer oder lieber woanders, damit man zur Not noch normal im Kaninchenzimmer vergesellschaften kann?
Und: Nimmt man dafür Welpengitter oder lieber etwas engmaschigeres? Und wie läuft das dann weiter? Wann lässt man sie zusammen und wo?
Sorry für die vielen Fragen und Dankeschön schonmal für Eure Antworten!




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.742
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 16:58

Das ist wirklich nicht alles schön, aber vielleicht geht es ihm besser, wenn er wieder zu Hause ist. Ich hatte einen Kastraten mit dem ich immer nach jeden TA Besuch Probleme hatte (nicht fressen über Stunden gerade in der Hauptfutterzeit)

Ich bin auch kein Fan von Gitter VG`s aber sehe es auch nicht so eng. Wenn es für die Tiere besser ist, damit sie nicht alleine sind, mache ich es. Sollte er am Gitter so seinen Standpunkt vertreten, bedeutet es für mich, so schlecht kann es ihm nicht gehen, denn Tiere, die Schmerzen haben etc, die verhalten sich am Gitter nicht so, sondern ziehen sich zurück

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, haben die Tiere bei dir ein eigenes Zimmer und sind jetzt zur VG ins Wohnzimmer gezogen? Also ist das nicht sein Revier?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 17:39

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, haben die Tiere bei dir ein eigenes Zimmer und sind jetzt zur VG ins Wohnzimmer gezogen? Also ist das nicht sein Revier?
Ja genau, aber das sind dort nur insgesamt 4 qm Platz im Wohnzimmer das Gehege.
Er war immer mal wieder kurz zum Auslauf im Wohnzimmer vorher, also ganz neutral ist es wohl nicht, aber wir haben unser bestes gegeben. Wohnzimmer komplett umgeräumt damit er nichts wiedererkennt und neuer PVC Bodenbelag + neue Welpengitter.
Dort drin sitzt Lola grad allein.

Lino geht es echt nicht gut, dass er heute nach Hause entlassen wird, glauben wir nicht. Es wurden im Blut wohl Entzündungswerte festgestellt und ein erhöhter Leberwert. Er ist immer noch aufgegast und hat immer noch nicht geköttelt.
Heute Abend wird nochmal ein Röntgenbild zur Kontrolle gemacht.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 14.05.2021
Beiträge: 79
Susan. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 17:43

Weißt du, ob die Tierklinik mit Kontrastmittel geröngt hat?
Denn dann könnte man besser sehen, was in den Organen los ist. Ggf. wäre ein CT noch aussagekräftiger.

Wenn keine Verstopfung vorliegt und auch keine Aufgasung, könnte das im Bauch vielleicht ein Haarballen sein?
Bei nicht fressen sollte gepäppelt werden, wenn die Tierklinik das nicht macht, obwohl keine Verstopfung vorliegt, sehe ich keinen Sinn darin ihn dort zu lassen, wenn die Pflege nicht gemacht wird dort.

Sonst finde ich es eine gute Idee, dass Blut genommen wurde und würde evtl. gleich mit auf E.cuniculi untersuchen lassen, sollte nicht bekannt sein, ob er es hat oder nicht.
Jede VG ist und Schmerzen sind Stress fürs Tier, ich wünsche euch das nicht auch noch, ob E.cuniculi hat viele Gesichter.

Die Zähne wurden sicherlich schon angesehen oder? Meine nur, wegen des schlechten fressens.

Ich würde mich jedenfalls den anderen anschließen und es ebenfalls einfach mal mit dem Gitter abtrennen versuchen.
Kannst ja die Hälfte vom Gehege abtrennen und ggf. eine Hälfte des Trenngitters mit Handtüchern behangen,damit er selbst entscheiden kann ob er sie sehen mag oder lieber im verborgenen sitzen mag.
Sollte er gar nicht zur Ruhe kommen, steht es dir frei ihn komplett zu separaten, aber zumindest würde bei dir dann einerseits die Pflege stimmen und andererseits wäre ihm der Stress in der Klinik weg genommen.
Kann ja wirklich sein, dass es ihm dort gerade zu viel ist und soweit sind ja auch erstmal alle Untersuchungen gemacht, wenn ich es recht verstehe.

Ich drücke alle Daumen, di steckst leider in einer echt schwierigen Situation zurzeit.

Liebe Grüße
Susan




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 18:01

Zitat:
Zitat von Susan. Beitrag anzeigen
Weißt du, ob die Tierklinik mit Kontrastmittel geröngt hat?
Unseres Wissens nur normale Röntgenbilder. Aber normalerweise schlagen die es dort von selbst vor, wenn sie der Meinung sind es sei notwendig um etwas auszuschließen.

Er hatte ja vorgestern, als er offensichtlich Schmerzen hatte, auch noch keine Verdauungsprobleme. Gefressen hatte er auch (zwar nicht so viel wie sonst), aber er hat.. und geköttelt hatte er auch noch. Das kam jetzt über Nacht.

Eine Aufgasung hat er ja jetzt. Gepäppelt wird er angeblich, wurde uns gestern abend schon telefonisch gesagt. Zwar mag man das als Kaninchenelternteil nicht so recht glauben, wenn er vor dem Klinikaufenthalt noch gefressen hat und trotz päppeln plötzlich eine Aufgasung hat. Aber eigentlich kümmern die sich wirklich gut dort..

E.C. haben wir direkt bereits mit in Auftrag gegeben gehabt, aber wir vermuten dass er negativ ist, da seine früheren Partnerinnen auch negativ waren.

Die Zähne sind ok.

Einfach ätzend, wenn einem Ärzte nicht sagen können was los ist.




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.742
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 18:09

Ich wäre ja dafür, dass er eingedeckt, mit den erforderlichen Medis, nach Hause kommt.

Im gewohntem Revier, mit Partner in der Nähe kannst du/ihr ihn genauso behandeln. Ich denke, ihr habt ihn besser im Blick, als in der Klinik und die Tiere sind um einiges entspannter und werden eher anfangen selbstständig zu fressen




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.08.2020
Beiträge: 48
alexandrah befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.01.2024, 09:31

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Ich wäre ja dafür, dass er eingedeckt, mit den erforderlichen Medis, nach Hause kommt.

Im gewohntem Revier, mit Partner in der Nähe kannst du/ihr ihn genauso behandeln. Ich denke, ihr habt ihn besser im Blick, als in der Klinik und die Tiere sind um einiges entspannter und werden eher anfangen selbstständig zu fressen
Ich arbeite leider von 9 bis 18 Uhr und hätte ihn wahrscheinlich leider nicht so gut unter Beobachtung gehabt wie in der Klinik, aber zu Hause wäre er mit Sicherheit deutlich entspannter, das stimmt. Ich hoffe wir können den Kleinen Mann dann heute Abend da abholen, übers WE haben wir ja auf jeden Fall einen guten Blick auf ihn.

Wegen dem Trennen per Gitter bin ich mir noch unsicher. Ich habe Schiss, dass da Aggressionen hochkochen, vor allem bei Lino. Ich schätze ihn einfach so ein, weil er schon eher aggressiv ist. Auch weiß ich nicht, ob es gut wäre jetzt diese Methode zu verwenden, wo sie sich doch nur 3 Tage lang kannten und noch nicht damit fertig waren, die Rangordnung zu klären.

Wäre es nicht besser jetzt die Tage, an denen sie sowieso zwangsweise getrennt waren zu nutzen und direkt nächstes Wochenende mit Glück einen kompletten Neustart zu wagen im Kaninchenzimmer? Muss man da sich eigentlich strikt an die 14 Tage Trennung halten oder sind 10 Tage auch i. O.?



 
 
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