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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.742
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2024, 16:36

Das liest sich für mich nicht so, als wenn die beiden noch zusammen finden würden

Ich frage mal, wieviel Platz haben sie zur Verfügung 24/7? Aus welcher Haltung kommt er?
Ich weiß, und bin da auch nicht für, aber ich hatte mal eine Häsin aus Boxenhaltung. Ich habe sie schon langsam an den Platz gewöhnt, aber mit viel Platz konnte ich beide nicht zusammenbekommen, also habe ich verkleinert. Allerdings funktionierte das bei den nächsten VG`s nicht (Kastrat leider verstorben)



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2024, 16:02

Vielen Dank für deine Antwort. Er wurde gemeinsam mit ca. 20 anderen Kaninchen bei einem Tierschutzverein abgegeben. Daher weiß man nicht wie er vorher gelebt hat. Sie haben 2 Zimmer zur Verfügung, in einem Zimmer haben sie ihren Bereich mit Häuschen, Futter und Klo. Die restlichen Zimmer können sie auch 24/7 nutzen. Im VG Gehege hatten sie ungefähr 6qm Platz. Was positiv ist und warum ich sie noch zusammen lasse: Trotz allem halten sie sich immer im gleichen Bereich auf, meistens in ihrem Kaninchenbereich. Sie könnten ja auch jeder in einem Zimmer sitzen und sich komplett aus dem Weg gehen. Das wollen sie aber gar nicht. Wenn einer ins andere Zimmer geht, läuft der andere kurz drauf auch rüber. Sie machen da zwar auch nichts gemeinsam, sondern halten Abstand, aber halten sich trotzdem in der Nähe des anderen auf. Sie hat ihn noch nie verletzt, obwohl sie das problemlos könnte, da sie mit 3,5kg doppelt so viel wiegt wie er. Sie jagt ihn nur wenn er näher als so 30cm an sie ran kommt. Das beeindruckt ihn aber wenig. Er rennt weg, läuft danach aber direkt wieder rum als wäre nichts gewesen. Er frisst super und ist sehr aktiv, so dass man nicht den Eindruck hat, dass er unter der Situation leidet.

Es ist nur so schade, dass sie ihn überhaupt nicht in ihre Nähe lässt. Ich glaube er würde schon gerne zu ihr gehen, aber immer wenn er es mal versucht oder versehentlich zu nah kommt wird er verjagt. Es geht ja schon sehr lange so, leider gab es ab einem gewissen Punkt einfach keine Fortschritte mehr. Verkleinern haben wir im VG Gehege versucht, aber auch ohne Veränderung.



4Chaoten likes this.

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.742
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2024, 16:48

Okay, dann würde ich auch nicht verkleinern sondern einfach noch abwarten

Ob sie wirklich zusammenfinden, kann keiner sagen, aber ich würde es noch weiterlaufen lassen und hoffen. VG`s haben hier schon mitunter erst nach 3 Monaten geklappt. Irgendwann, wenn man die Hoffnung schon aufgegeben hat und überlegt, findet man sie kuschelt in irgendeinem Raum

Gebe ihnen noch 2 bis 3 Wochen



marinahexe likes this.

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2024, 10:51

Ok, ich hoffe es tut sich noch was. Einfach dicht beieinander sitzen würde mir ja schon reichen, kuscheln wäre natürlich ein Traaum.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.853
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.01.2024, 12:54

In der Regel sind 3 Monate Zusammenlebens schon sehr aufschlussreich, ob es funktioniert oder nicht.

Wahrscheinlichkeit nach so langer Zeit ist schon sehr gering, dass sich da noch was tut. Nur weil Paarhaltung meist relativ einfach ist, funktioniert es trotzdem nicht zu 100% bei Allen.

Ausnahmen gibt es immer mal….

Ich hatte mal ein Paar, da hat sie ihn auch noch nach 9 Monaten täglich gejagt und auch mal gerupft. Da gab es keinerlei Annäherungen. Nach der Trennung ist er richtig gehend aufgeblüht als er alleine war. Da habe ich mir starke Vorwürfe gemacht, dass ich nicht schon längst getrennt hatte.

Es geht aber auch anders:
Mein letztes Seniorenpaar hat 9 Monate auch nur mit Abstand im freier Wohnungshaltung nebeneinander her gelebt. Da gab es nie Gejage.

Der nicht sozialisierte, Grosse Kastrat hatte sich nicht für die betagte, kleine Häsin interessiert. Und sie hatte Angst. Das hat sich danach über Nacht geändert als ich ihn mehr oder weniger zum Kuscheln zwang (früher war er immer ausgewichen und ich liess ihn). Als er es anfing kuscheln zu geniessen, waren die Beiden plötzlich unzertrennlich. Den krassen Wandel kann ich mir nicht erklären und ob da ein Zusammenhang bestand..




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.01.2024, 10:43

Ja manchmal passieren schon seltsame Sachen. Die beiden fahren demnächst gemeinsam zum Impfen. Vielleicht hilft der Transport in einer Box nochmal ein bisschen bei der Annäherung.

Der kleine Mann ist komischerweise aufgeblüht seit der Vergesellschaftung. Vorher saß er die meiste Zeit sehr traurig in einer Ecke, hat sehr schlecht gefressen, so dass ich sogar mehrmals mit ihm beim Tierarzt war ohne Ergebnis und hatte zum Schluss sogar wunde Läufe bekommen. Er war ja 8 Wochen alleine nach ihrer Kastration weil ich warten wollte, bis bei ihr die Hormone etwas abgebaut sind. Ich dachte da echt schon er ist irgendwie chronisch krank. Seit sie nun zusammen sitzen frisst er durchgehend sehr gut, ist aktiv und unternehmungslustig und die Füße sind von ganz alleine abgeheilt. Dafür dass sie ja gar nicht freundlich zu ihm ist finde ich das wirklich erstaunlich. Sie ist auch ganz zufrieden würde ich sagen. Alleine hat sie sich auch kaum bewegt, nur zum fressen oder mal in ihrer Buddelkiste buddeln, sonst lag sie nur in der Ecke. Sie ist jetzt auch wieder aktiv. Wenn sie ihn nur mal an sich ran lassen würde. Manchmal glaube ich sogar sie will Kontakt aufnehmen und rennt ganz freundlich auf ihn zu, aber da rennt er natürlich auch weg, denn er wird ja sonst regelmäßig gescheucht wenn er zu nah kommt. Ich glaube wenn er mal sitzen bleiben würde wenn sie kommen will, dann würde es vielleicht auch klappen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.853
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 04:32

Die grössere Teil der Hormone gehen rasch zurück, da hätten 3 Wochen gut gereicht, der Rest (am Verhalten) wäre dann eher charakterlich und nicht hormonell bestimmt.

Vertrauen fassen braucht einfach länger, v.a. wenn man am Anfang derart herum gescheucht wird. Das geht auch nur allmählich….

Meine Seniorin musste nach der 1. VG genäht werden, danach hatte ich sie ca. 7 Monate getrennt und auf 4 aufgestockt. Meine Häsin hat die Zwergkaninchen seit der 2. VG täglich gejagt/herum gescheucht und ich war ständig am Überlegen, wie lange ich das der Alten noch zumuten kann, die inzwischen auch körperlich stark beeinträchtig ist. Letzthin habe ich aber gesehen, dass sie nicht mehr vor der Häsin flieht, sehr entspannt da sass und gemeinsam frassen. Und ich habe die Beiden 2 x kurz beim Kuscheln erwischt nach einem halben Jahr! Die Häsin jagt jetzt eher nur noch den kleinen Kastraten, der jetzt aber Mühe bekommt mit den Grossen. Die beiden Kastraten haben zu Beginn nur Dauer-gekuschelt, das ändert sich leider langsam in die andere Richtung….

Es kann also immer unerwarteten Richtungswechsel geben…




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2024, 11:00

Ja, ich hoffe es tut sich noch was bei den beiden. Unter der Situation leiden scheinen sie beide nicht. Ich hatte bei uns im Tierheim gefragt weil ich keine Erfahrung mit Weibchenkastration habe und sie dort ja Erfahrungswerte haben, weil sie die Kaninchen dort kastrieren und auch vergesellschaften wenn sie länger da sind. Sie meinte sie hatten schon alles von Weibchen die direkt nach dem Eingriff wie ausgewechselt waren bis zu mehreren Wochen oder Monaten bis eine Veränderung eintrat. Das mit den 8 Wochen habe ich dann mehrmals von unterschiedlichen Leuten gehört und das dann einfach so gemacht um auf Nummer sicher zu gehen bei der erneuten VG.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.04.2024, 08:43

Ich wollte hier nochmal ein Update geben. Nachdem ich bereits aufgegeben hatte und vorhatte den kleinen Mann jetzt im Frühling zu meinen anderen Kaninchen ins Außengehege zu integrieren und mich nach einem anderen Partner für die Häsin umzusehen komme ich vor ungefähr 2 Wochen bei ihnen ins Zimmer und sie liegen zusammen und er putzt sie! Seitdem ist putzen und kuscheln angesagt, irgendwann hat sie auch zurück geputzt und sie benehmen sich jetzt wir ein richtiges Pärchen. Nach einem halben Jahr! Ich bin wirklich froh, dass die beiden nun doch noch zueinander gefunden haben und es nach der langen Zeit wirklich ein Happy End gibt.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.853
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2024, 22:42

Ja, manchmal gibt’s Wunder. Nur leider weiss man das im Voraus nicht, dann stellt sich immer die Frage wie lange noch abwarten… Ich habe auch schon bei anderen gesehen, da war nach 10 Monaten noch starkes Gejage da. Sowas ist dann definitiv zu viel Stress für alle; da hätte ich nie solange abgewartet bis zur Trennung. Andere wiederum trennen viel zu früh, weil sie es nervlich nicht hin kriegen…. Aber hinterher ist man immer schlauer!

Aber toll, dass es bei Dir zum positiven gewendet hat! Nach so langer Zeit eher eine Seltenheit. Ich wünsche Euch weiterhin ein harmonisches Leben!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 184
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.05.2024, 09:02

Ich habe damit auch nicht mehr gerechnet. Da sie sich inzwischen meistens einfach ignoriert haben und auch der kleine Mann überall hin durfte habe ich gedacht ich warte jetzt bis zum Frühling und setze dann einen von beiden zu meinen Außenkaninchen und suche für den anderen einen neuen Partner. Das wäre ja dann jetzt gewesen. Und kurz vorher kam nun der Kuscheldurchbruch. Inzwischen machen sie einfach alles zusammen und der Kleine ist jetzt richtig mutig. Als sie ihm letztens Futter abnehmen wollte hat er sie einmal durchs Zimmer gescheucht. Er lässt sich h jetzt auch nicht mehr alles gefallen. Geputzt wird gegenseitig. Alles wie man es von einem Pärchen kennt. Der kleine war aber auch immer mutig und geduldig, obwohl er es mit ihr so lange nicht einfach hatte.



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