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Probleme bei Vergesellschaftung auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Lunaaa

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Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 14:27

Probleme bei Vergesellschaftung


Hallo zusammen,

ich wende mich an Euch, da ich wieder einen Kaninchenrat benötige.
Vor ca. einer Woche habe ich meinem knapp 8 Jahre altem Zwerwidder Tom eine neue Kaninchendame geholt, da seine vorherige Partnerin altersbedingt gestorben ist.
Lucy ist 4 Jahre alt und ein sehr aufgewecktes Kaninchen, Tom eher der ruhige, was vermutlich auch auf sein Magen-Darm-Problem zurückzuführen ist. Jedoch bekommt er dagegen aktuell Antibiotika.
Ich habe Lucy letzte Woche Samstag geholt und die beiden in ein neutrales Gehege gesetzt. Es kam zu jagen, beißen, rammeln, etc. Alles ja normal für eine Vergesellschaftung. Irgendwann hatte Lucy sich Tom dann unterworfen. Gegessen und Gekuschelt hatten sie aber noch nicht gemeinsam.
Nach ein paar Tagen, habe ich beschlossen die beiden wieder in das reguläre Gehege zu setzen. Sie sind sich zwar aus dem Weg gegangen, aber sonst gab es keine Probleme. Seit Freitag ist es jedoch so, das Tom panische Angst vor Lucy hat. Wenn sie sich annähert, rennt er entweder direkt weg und sucht panisch nach einem Versteck oder er bleibt sitzen und sie beißt ihn dann in die Backe woraufhin er wieder wegrennt.
Habe dann beschlossen, dass die beiden nochmal in das neutrale Gehege kommen. Seit zwei Tagen haben wir jetzt jedoch einen "Stillstand". Jeder sitzt in seiner Ecke und Tom hat panische Angst vor ihr. Er hat auch schon versucht sich zu unterwerfen, jedoch zwickt sie ihn jedes Mal erneut in die Backe und er rennt davon.
Ich habe das Gehege auch schon auf 2qm verkleinert, am Anfang war es deutlich größer.

Ab wann würdet ihr sagen, dass die Vergesellschaftung gescheitert ist?
Kann ich was tun? Oder muss ich einfach nur Geduld haben?
Habe auch schon überlegt, dass Lucy Tom aufgrund seiner Krankheit eventuell auch Mobben könnte? Würde mir so wünschen, dass er für seine letzten Jahre noch eine liebe Partnerin hat.

Danke und liebe Grüße



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.03.2021
Beiträge: 775
Hasen-Nasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 19:45

Hallo,
zur Vergesellschaftung können Dir andere mehr Infos geben.

Aber ungünstig finde ich, dass er krank war, als die Vergesellschsftung begann. Dies ist keine gute Ausgangslage, da er nicht fit ist, d.h nicht so agieren kann, wie er gesund würde... und wie Du schon selbst sagst er krank auf sie wirken kann und deshalb abgelehnt wird.
Da Du sie bereits getrennt hast würde ich sie persönlich nun getrennt lassen und ihn erstmal gesund bekommen.

Was für Magen-Darm Probleme hat er denn? Auch hier können Dir andere noch viele Tipps geben. Ich kann nur Benebac oder Rodicare Dia für die Unterstützung der Darmflora empfehlen. Allgemein auch Gladiator Plus für das Immunsystem und für den Darm.

Damit andere es finden und darauf gezielt antworten können, solltest Du es als eigenständigen Thread einstellen. Und diesen als url rein kopieren.

Ich hoffe Du bekommst noch weitere Hilfe.

LG Anni




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.144
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 20:11

Hallo,
die Probleme/Krankheit die er hat würden mich auch interessieren
Außerdem würde ich noch gerne dazu wissen, was gefüttert wird und bzgl. der VG wieviel Platz und wie eingerichtet?



Zunächst würde ich sagen, du hast zu früh umgesetzt. Eine VG ist nicht damit abgeschlossen, wenn sie sich ein paar Tage ruhig verhalten und es für uns gut aussieht, die Auseinandersetzungen passieren auch Wochen oder Monate später, auch ein Stillstand kommt vor. Eine VG bedeutet für uns Halter immer sehr viel Geduld

Ich hatte auch schon traumhafte VGs, Monate später kam es zu erneuten Kämpfen. Der Kastrat kam aus schlechter Haltung, kein Sozialverhalten, dann hat er entdeckt, dass er ja auch der Chef sein könnte


Zur Beurteilung der Lage wären Bilder sicherlich hilfreich, kannst du welche einstellen?




Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 21:58

Hallo,

vielen Dank für eure Nachrichten.
Leider kann ich Tom nicht mehr so schnell wieder gesund bekommen. Hatte dazu auch schonmal einen Thread im Bereich "Gesundheit" erstellt und nach Hilfe gefragt.
Er hat Bakterien im Darm, die viel zu viel Schleim produzieren. Dieser wird ausgeschieden, wodurch er immer eingenässt ist und ihm das Fell am Po und teilweise auch am Rücken ausfällt.
Ich habe gemeinsam mit meiner Tierärztin schon sehr viele Sachen ausprobiert, aktuell eben das Antibiotika. Leider ist sie selbst sich nicht sicher, ob er jemals wieder gesund werden kann, da sie bisher die richtige Ursache für die vielen Bakterien nicht finden konnte. Deswegen gab sie mir auch das "go" für eine Vergesellschaftung. Er war nach dem Tod von seiner vorherigen Partnerin über 8 Wochen alleine, ich konnte seine Einsamkeit irgendwann nicht mehr ertragen, da er gefühlt auch deswegen immer schwächer wurde.

War vielleicht ein Missverständnis, aber ich habe die beiden bisher nicht getrennt. Ich habe sie lediglich wieder in das neutrale Gehege vom Anfang zurückgesetzt.

@4Chaoten: Ich füttere reine Wiese, also alles an Gräser, Löwenzahn, Gänseblümchen, Wicke, Schafsgarbe, Zweige, Blätter und so weiter. Damit konnte man den Schleim wenigstens ein bisschen eindämmen. An das Futter habe ich die neue nun auch gewöhnt.
Wenn du meinst ich habe zu früh umgesetzt? Kann man den "Fehler" denn auch irgendwie wieder beheben? Habe schon viel im Internet gelesen, auch das man sie 2 Wochen komplett voneinander trennen kann und dann wieder zusammen setzen. Dafür habe ich nur leider keinen Platz.

Zur Stallsituation: Tom hat einen Stall aus Holz in unserem Gartenhaus. Er kann durch eine Rampe raus und sich innerhalb des Gartenhaus auch nachts in einem abgegrenzten Bereich auch dort bewegen. Da ich keine andere Möglichkeit habe, habe ich dieses Gehege gründlich gereinigt, bevor Lucy kam. Da sind sie jetzt nachts gemeinsam drin.
Tagsüber habe ich sie erst in einem 5-6 qm großen Gehege auf neutralem Gebiet im Garten. Mit Unterschlupfmöglichkeiten mit zwei Ausgängen, etc. Da es aber ja dann zum Stillstand kam habe ich das Gehege auf 2qm verkleinert. Einrichtung gleich. Aber auch da geht ja nichts voran.

Habe die zwei vorhin auch im Gartenhaus beobachtet. Mit Tom hatte ich vorher eigentlich nie Vergesellschaftungsprobleme. Er hat sich unterworfen und gut wars.
Bei Lucy habe ich tatsächlich das Gefühl, dass es ihr nie passt, egal was er macht. Sie kommt her, er unterwirft sich, sie beißt zu und er rennt panisch davon. Klopft, quickt, etc. Er tut mir so leid, weil er so hilflos erscheint und eigentlich so ein liebebedürftiger ist.

Die Vorbesitzerin würde Lucy auch zurück nehmen, falls es zwischen den beiden nicht klappt.
Nur dann müsste ich halt von neuem auf die Suche gehen...

Liebe Grüße




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 23.885
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 08.05.2022, 22:05

Warst Du mit Tom mal bei einer Kaninchenspezialistin? Irgendwoher müssen die Bakterien ja kommen.




Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 22:09

Hallo marinahexe,

meine Tierärztin ist Kaninchenspezialistin, sie kennt sich super aus, hat jahrelange Erfahrung und selbst Kaninchen. Sie probiert wirklich alles.
Wir haben schon von Rodi Care in verschiedenen Sorten, Fibreplex, Ultraschall, Röntgenbilder, Blutwerte, Kotproben (auch in externe Labore), alles durch. Sie kann sich das Problem einfach nicht erklären...
Zu Beginn hatte er auch Hefepilze und Kokizidien. Die haben wir mit Medikamenten wegbekommen. Der Schleim blieb bis heute.

Liebe Grüße




Geändert von Lunaaa (08.05.2022 um 22:12 Uhr).

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.144
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 22:31

2 qm sind zu wenig, biete ihnen den ganzen Platz an, den du (gesichert) geben kannst. Kann leider nicht ersehen, wieviel das ist
Untersuche bitte täglich auf Wunden, dazu nehme sich auch und streich das Fell zur Seite, wenn es keine schlimmen Verletzungen gibt, lass sie zusammen. Achte darauf, dass beide regelmässig und genug fressen und, wenn das der Fall ist, bleiben sie zusammen
Es macht nichts, dass es eigentlich sein Revier ist, Häsinen sind reviergebundener
Wichtig ist, sie nicht ständig umzusetzen, nicht zu verkleinern also zusätzlichen Streß zu vermeiden
Wie wurde Lucy vorher gehalten? Sie kennt andere Kaninchen und ist auch Platz gewohnt?


Was seine Erkrankung anbelangt, kann ich leider auch nicht helfen. Würde evtl bei Facebook das in der Gruppe von Dr. Diana Ruf posten. Dies wurde hier schon öfter in schwierigen Fällen geraten, ob es hilft weiß ich nicht, aber ein Versuch wäre es wert. Nicht jeder TA kann alles kennen und wissen




Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 22:43

Hallo 4Chaoten,

vielen lieben Dank für Deine Nachricht.
Würdest du die beiden dann auch zurück in Toms normales Außengehege setzen? Da hätte ich nämlich mehr Platz, ca. 7qm. Weil du meintest es sei kein Problem wegen dem Revier...
Wie soll ich das ganze dann einrichten? So wie vorher? Also auch mit Häuschen nur mit einem Ausgang, etc. Oder weiterhin Unterschlupfmöglichkeiten mit zwei Ausgängen etc.
Hatte ich ja zum Anfang so, aber dann ging es ja mit dem verscheuchen los und Tom hat teilweise ganze Tage lang in dem Häuschen verbracht und sich nicht mehr rausgetraut.

Sie sehe ich ehrlich gesagt nicht soo oft beim Fressen, habe auch schon relativ kleine Köttel gefunden. Tom hat anfangs normal gefressen, aktuell wird es bei ihm auch etwas weniger.

Lucy wurde wohl eine Zeit lang in einer großen Gruppe gehalten. Dann bekam sie Kinder und in letzter Zeit wohl alleine. Würde auch erklären, warum sie etwas Sozialverhaltensschwierigkeiten hat. Wie viel Platz sie gewohnt war weiß ich leider nicht.

Vielen Dank mit dem Tipp auf Facebook!

Liebe Grüße




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 26.03.2021
Beiträge: 775
Hasen-Nasen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 22:44

Hallo Luna,
ich erinnere mich an Deinen Fall mit Tom. Ich glaub ich schrieb Dir von der mysteriösen unerforschten Darmentzündung an der gerade die Tierklinik Posthausen forscht. Hast Du da Mal nach gefragt? Oder Deine TA dort angefragt? Vielleicht gibt es schon Erkenntnisse. Auch die THO Hannover kannst Du mal anschreiben.

Das ist ja ein ganz armer Kerl Dein Tom.
Ich wünsche Euch alles Gute!

Wenn es Erfolge gibt, sei es gesundheitlich oder mit der Partnerin gerne nochmal schreiben!

LG Anni




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.144
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.05.2022, 23:06

Ja, wenn dort 7 qm sind würde ich sie dort vergesellschaften. Bei einer VG starte ich immer mit möglichst viel Platz

Im Gehege sollten keine Sackgassen sein, kein Tier sollte in die Enge getrieben werden und immer eine Fluchtmöglichkeit haben, deswegen immer 2 Ausgänge, keine zugestellten Ecken und mehrere Futterplätze und Sichtschutz
Beobachte das Fressverhalten gut und schau dir auch den Kot an




Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.05.2022, 12:39

Hallo zusammen,

danke für eure Nachrichten.

@Hasen-Nasen: Genau, das mit der Tierklinik wusste ich noch. Kurz nach deinem Tipp hat meine Tierärztin den Vorschlag gemacht, Toms Kot in ein externes Labor zur Untersuchung zu schicken. Dabei kamen eben die unterschiedlichen Bakterien inkl. Antibiotika-Resistenzen ans Licht. Mit dem ersten Antibiotika versuchen wir es gerade. Er bekommt es bereits seit drei Tagen. Eine große Verbesserung sehe ich bisher leider noch nicht.
Sprich, sollte auch das nicht anschlagen, werde ich auf jeden Fall mal in der Tierklinik Posthausen nachfragen. Danke!

@4Chaoten: Vielen Dank für deine Tipps! Habe es natürlich direkt heute Morgen in die Tat umgesetzt. Bisher erscheint mir die Situation etwas entspannter, ist nicht mehr so aggressiv aufgeladen. Sie nähern sich auch etwas öfter an, jedoch hat Tom immer noch panische Angst und flüchtet.
Beobachte die beiden und übe mich in Geduld

Liebe Grüße




Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.05.2022, 18:01

Hallo zusammen,

wollte nochmal ein kleines Update schicken. Leider hat auch die Stallvergrößerung bisher keine Wirkung gezeigt...Tom geht überhaupt gar nicht auf Lucy zu und Lucy auf ihn nur selten.
Ob sie immer noch zubeißen würde, weiß ich nicht, da sie sich so nahe gar nicht mehr kommen.
Tom hat sich einen Unterschlupf (mit zwei Ausgängen) gesucht und kommt nur dann raus, wenn sie sich annähert. Alleine vom sehen hat er schon Angst vor ihr. Er rennt ein paar Mal panisch im Kreis und versteckt sich dann direkt wieder in der Box. Lucy lässt dann von ihm ab und legt sich irgendwo hin.
Lucy ist überhaupt gar nicht zahm. Deswegen kann ich sie auch beide nicht zu mir locken. Tom kommt immer her, aber sie würde sich das nie trauen.
Bin langsam echt ratlos... und überlege Lucy wieder zurückzubringen.
Aber was ist, wenn das Spiel bei einer neuen Partnerin dann wieder von vorne losgeht?

Liebe Grüße




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.144
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.05.2022, 19:25

Hallo,
ich meinte mit Geduld schon etwas länger als 2 Tage
Tom muss erstmal merken, dass Lucy ihn nicht mehr attackiert, Lucy das Platz genug da ist und auch so bleibt

Wenn die Möglichkeit besteht, setz dich ruhig ins Gehege, locke mit Leckerli oder sitze einfach nur da. Mit der Zeit wird auch Lucy zutraulicher
Schau dir das mal die Woche über an. Hast du mit der Vorbesitzerin was ausgemacht wegen der Rückgabe? Ich würde sie sonst informieren und mit ihr Absprechen, dass es länger dauern kann, du es aber versuchen möchtest.




Ich habe eine ehemalige Zuchthäsin, Boxenhaltung, Einzelhaltung. Die VG mit ihr hat 3 Monate gedauert. So lange musst du aber nicht warten

Ich würde erstmal abwarten, was sich in den nächsten Tagen tut




Ninchen
 
Registriert seit: 05.04.2022
Beiträge: 11
Lunaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.05.2022, 22:54

Hallo zusammen,

wollte mal ein kleines Update schicken. Leider hat sich bisher nichts verändert. Tom ist immer noch verängstigt und versteckt sich den ganzen Tag im Häuschen.
Die beiden gehen eher getrennte Wege. Kommt Lucy auf ihn zu, beißt sie ihn in die Nase oder in den Bauch, scheucht ihn ein paar Mal durchs Gehege und geht dann wieder. Zusammen essen klappt bei den beiden natürlich auch nicht...
Habe mit der Vorbesitzerin ausgemacht, dass ich es noch etwas versuche und sie im Zweifelsfall dann zurück bringe...wird wohl so sein, denn auf Dauer möchte ich Tom das nicht antun.

Liebe Grüße



4Chaoten likes this.

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.144
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.05.2022, 23:18

Hallo,
das würde ich auch machen, wenn da keine Bewegung reinkommt, dann muss man den Punkt finden, an dem man sich entscheidet
Ist zwar schade, aber zwingen kann man sie nicht




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.686
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.05.2022, 08:34

Zitat:
Er hat Bakterien im Darm, die viel zu viel Schleim produzieren. Dieser wird ausgeschieden, wodurch er immer eingenässt ist und ihm das Fell am Po und teilweise auch am Rücken ausfällt.
Ich habe es schon im anderen Thread erwähnt:
Beim Schleim handelt es sich um abgelöste Darmschleimhaut, was auf eine chron. Entzündung hinweist. Ursachen kann natürlich Pathogene Bakterien sein, oder Parasiten etc.. Die Bakterien produzieren in dem Sinn keinen Schleim, der ausgeschieden wird.

Hat er denn Matschkot?
Was genau kam denn beim Laborbefund heraus? Welche Bakterien in welcher Menge exakt?
Bakterielle Kotuntersuchungen ist auch immer so eine Sache… Eigentlich müsste der Blinddarmkot untersucht werden auf Aerobe und v.a. anaerobe Bakterien, denn das ist der eigentliche Verdauungstrakt. Eine wirklich aussagekräftige Untersuchung ist da schwierig (bei den Anaerobier, da die in Kontakt mit normaler Luft so dort absterben, falls der Kot nicht in einem Transportmedium gelagert wird).
Antibiotika zerstört leider auch die ‚guten‘ Bakterien, also nicht gerade der Idealfall, wenn eh schon alles im Argen liegt. Es ist daher auch ein Abwägen von Nutzen gegen den Schaden, den man zusätzlich anrichtet.

Zur VG: wie fit ist er denn überhaupt gesundheitlich? Stress kann natürlich wieder das Wachstum von Kokzidien und Hefen fördern.

Ich hätte da deutlich mehr Platz (mind. 10 qm)gegeben, wenn er derart panisch ist, damit er sich auch genügend zurück ziehen kann.

Eigentlich müsste man schon genügend Zeit einplanen für die VG. Wenn es nach 3 Wochen immer noch gleich aussieht wie am Tag 1 oder noch schlimmer mit Gejage/Mobbing, dann wird das erfahrungsgemäss auch nichts mehr. Eine gewisse Entwicklung sollte sich schon abzeichnen.
(Es gibt natürlich immer mal Ausnahmen: so hat mein jetziges Paar sich einfach komplett ruhig ignoriert, also es gab nie Gejage etc. Die haben mit Abstand nebeneinander her gelebt und nach 9 Monate waren sie dann quasi über Nacht zusammen..)



 
 
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