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Was tun (Kaninchen gestorben)? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2017
Beiträge: 80
Lepus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 22:58

Was tun (Kaninchen gestorben)?


Hallo,

gestern Abend ist Socke in meinen Armen gestorben. Man macht sich ja immer Gedanken und will sich für den worst-case rüsten, aber wenns dann doch so weit ist, ists irgendwie anders.

Die Trauer ist groß, derzeit allerdings überschattet von der Sorge um Puck. Ich kann und will sie nicht unnötig lange alleine lassen und hätte sogar schon eine Auffangstelle die sich ihrer annehmen würde. Derzeit sind wir aber am überlegen ob wir nicht doch von dieser Auffangstelle ein altes Kaninchen zu uns holen sollen.

Das Problem: Das Wetter ... ich kann derzeit keine Vergesellschaftung auf neutralem Boden mit rund um die Uhr Betreuung gewährleisten. Ich habe auch null Erfahrung mit dem vergesellschaften und entsprechend Angst es zu versauen. Wir hatten anfangs die Idee das Gehege abzutrennen, aber ich habe gelesen dass das eine sehr schlechte Idee ist. Eine andere Möglichkeit wäre der Garagenkeller, aber das wäre eine Tortur für die Tiere, die ich ihnen nicht zumuten will. Einen anderen Ort kann ich nicht bieten.

In der Auffangstation würde ich für sämtliche Kosten die Puk betreffen aufkommen (Tierarzt, Verpflegung etc.) ... den anderen Tieren käme das dann auch zu gute weil ich nicht knausern werde.

Dennoch fühlt es sich so falsch an die Kleine jetzt "einfach" wegzugeben nachdem ihr langjähriger Partner gerade ein paar Tage verstorben ist. Ich will aber auch nicht unnötig experimentieren (und eine versaute Vergesellschaftung riskieren). Damit wäre keinem Tier geholfen.

Ratio sagt: Gibt sie zur Auffangstelle ... Gefühl sagt: "Du schlechter Mensch du hast dich für die Tiere entschieden, also kümmere dich auch darum. Außerdem hast du sie doch lieb."

Ich weiß gerade nicht was ich machen oder denken soll und wäre über unterschiedliche Meinungen sehr dankbar. Es muss schnell eine Entscheidung her, weil ich sie bis spätestens Samstag entweder abgeben will, oder das neue Tier holen möchte.

Viele Grüße,
Lepus



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Aen Aen ist offline
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 11.03.2017
Beiträge: 466
Aen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 23:04

Hallo Lepus,

Dein Verlust tut mir leid. :-(

Zitat:
Zitat von Lepus Beitrag anzeigen

Das Problem: Das Wetter ... ich kann derzeit keine Vergesellschaftung auf neutralem Boden mit rund um die Uhr Betreuung gewährleisten. Ich habe auch null Erfahrung mit dem vergesellschaften und entsprechend Angst es zu versauen.

Wenn Dein Hauptbedenken tatsächlich ein "neutrales Gehege" ist, beruhigt Dich vielleicht, dass sehr viele Halter ihre Kaninchen auch im schon bewohnten Gehege mit Erfolg vergesellschaftet haben.

Du kannst Dich hier im Forum ein bisschen umschauen, da sind jede Menge solcher Fälle geschildert. Du müsstest allerdings darauf achten, dass der "Heimvorteil" von Puck ein bisschen abgeschwächt wird, indem Du die Gegenstände ein umstellst bzw. neue Sachen dazustellst, zusätzliche Versteckmöglichkeinen (Kartons mit zwei Ausgängen) anbietest und mehrere Futterstellen auslegst - und vor allem, indem Du das neue Kaninchen das Gehege erst einmal einige Stunde alleine auskundschaften und markieren lässt, ehe Du Puck dann dazu lässt.



Grüße,
Aen



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 22.12.2018
Beiträge: 39
Tamou befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 23:25

Ich bin ja komplett unerfahren, aber wie würde sie denn in der Auffangstelle leben? Da wäre sie doch auch allein oder nicht? Da hat sie es doch zu Hause auf jeden Fall besser.
Oder versucht man es da mit einer VG? In dem Fall könntest du sie vielleicht mit neuem Partner wieder übernehmen.
Wieso gibst du dir so wenig Zeit zur Entscheidung?



__________________
Viele Grüße, Susanne



Benutzerbild von Angora-Angy
Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 6.217
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2019, 09:19

Wenn absolut sicher ausgeschlossen ist, dass es sich um keine ansteckende Krankheit (RHD o.ä.) gehandelt hat, das verbliebene Tier erstmal ein paar Tage anderweitig unterbringen (und wenn es zur Not kurzfristig ein Käfig ist), das Gehege reinigen und neu einrichten und dann das neue Tier zuerst reinsetzen. Da Puck offenbar eine Sie ist, wäre es am besten einen Kastraten dazu zu holen, und die sind weniger territorial. Der Neue soll sich dann in Ruhe im neuen Zuhause umsehen, ein paar Stunden bis maximal einen Tag lang. Und dann Puck dazu. Und dann weggehen...



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Liebe Grüße von Angela mit den Wollpuscheln

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PRO vernünftige, durchdachte Zucht = PRO gesunde Kaninchen. CONTRA sinnlose Vermehrung!

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Benutzerbild von Fluse77
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.10.2012
Beiträge: 9.308
Fluse77 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2019, 12:26

Würde eventuell die Auffangstelle für euch die VG machen, so als Alternative? Risiko, dass die VG im Gehege zu Hause danach nochmal los geht, besteht natürlich. Wobei ich meine nach der VG im Wohnzimmer auch problemlos ins Kaninchenzimmer umgezogen habe.



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Viele Grüße von Silke und den Fellingern



Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 19.370
marinahexe hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Geschrieben am 07.01.2019, 12:56

Es tut mir sehr leid, dass Socke seine letzte Reise angetreten hat. War er krank?


Ansonsten hast Du schon viele Tipps zur VG bekommen. Und ich würde sie nicht abgeben. Sie hat ihr Partnertier verloren und würde dann auch noch ihr Zuhause, die vertraute Umgebung, verlieren.



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Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 442
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2019, 17:22

Zitat:
Zitat von Lepus Beitrag anzeigen
Wir hatten anfangs die Idee das Gehege abzutrennen, aber ich habe gelesen dass das eine sehr schlechte Idee ist.



Das kann man so nicht sagen, viele hier haben mit der Gittermethode auch gute Erfahrungen gemacht.
Alle Methoden zur Vergesellschaftung können funktionieren oder auch schief gehen.
Da ist viel Glück dabei, oder auch Pech. Weil man einfach nicht vorhersagen kann, ob die Chemie zwischen den Kaninchen stimmen wird.
Wenn ich irgendwann eine VG durchführen muss, wird die Art der Vergesellschaftung davon abhängen wen ich neu vergesellschaften muss.
Meine ängstliche, unterwürfige, nur 1000g schwere Tilda würde ich direkt im Gehege vergesellschaften, da ich denke, dass ihr Heimvorteil gut tun würde und da würde ich mir auch keine Sorgen um das neue Kaninchen machen.


Sollte es Molly sein, die neu vergesellschaftet werden muss dann auf jeden Fall mit Gittermethode.
Sonst hätte ich vermutlich gute Chancen schon am gleichen Abend mit dem neuen Kaninchen bei Tierarzt zu sitzen.
Sie ist sehr dominant, territorial und greift ab und zu auch knurrend mich an, wenn ich das Gehege betrete.
Ihr würde ich niemals ein neues Kaninchen einfach ins Gehege setzen.
Da ich kein neutrales Gehege habe, kommt dann für mich die Gittermethode infrage.









Ratio sagt: Gibt sie zur Auffangstelle ... Gefühl sagt: "Du schlechter Mensch du hast dich für die Tiere entschieden, also kümmere dich auch darum. Außerdem hast du sie doch lieb."


Falls du dich für die Auffangstelle entscheidest ist das doch auch ok.
Lass dir kein schlechtes Gewissen machen deswegen.
Viele hier kommen irgendwann an diesen Punkt, dass ein Tier stirbt und das andere Tier dann allein sitzt.
Wenn die Haltung aufgegeben werden soll, ist das dann der Punkt, wo es das Beste für das verbleibende Tier ist ,wenn man es abgibt.
Da musst du die grundsätzliche Entscheidung für dich treffen, ob du mit der Haltung aufhören oder weiter machen willst.



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Geändert von Polly8 (07.01.2019 um 17:25 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2017
Beiträge: 80
Lepus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2019, 01:06

Erst einmal ein herzliches Dankeschön für das liebe Feedback von euch.

Wir wollten eigentlich mit der Kaninchenhaltung aufhören und entschlossen uns deshalb in der Vergangenheit das hinterbliebene Tier dann an einen Gnadenhof/Auffangstation abzugeben. In der Theorie ist das aber immer irgendwie anders als in der Realität.

Mit besagter Dame aus der Auffangstation habe ich nun seit Sonntag viel Kontakt, sie hat sich sofort bereit erklärt Puk aufzunehmen (und wir hätten bis zu ihrem Lebensende alle Kosten für sie übernommen). Allerdings ging es uns mit der Entscheidung überhaupt nicht gut (auch weil uns der Tod von Socke noch ziemlich in den Gliedern steckt).

Als die Frau dann sagte, sie habe einen 6-jährigen (kastriert und geimpft), brach ne Diskussion bei uns zu Hause los (im positiven Sinne). lange Rede, kurzer Sinn: die Dame von der Auffangstation stellte uns ein paar Fragen zur Haltung und wollte Bilder vom Gehege sehen ... und wir sind jetzt für Samstag eingeladen uns den kleinen Herrn mal anzusehen. Wenn die Frau grünes Licht gibt, bekommt er ein neues zu Hause bei uns.

Warum wir uns so entschieden haben: Weil wir Puck nicht weggeben wollen und ... weil wir ja auch eigentlich alles da haben. Gehege ist da, Heu-, Stroh- und Futtervorrat aufgefüllt und ganz so unbedarft bin ich in punkto Kaninchenhaltung auch nicht mehr wie vor 9,5 Jahren (ich mache bestimmt Fehler, bin aber stetig um Verbesserung bemüht). Vor der Vergesellschaftung hab ich dennoch nen ziemlichen Respekt, bemüh mich aber ruhig zu bleiben. Nachdem ich hier und anderswo quergelesen habe erscheint mir die Gittermethode gar nicht mehr so schlimm. Zeit, Geduld und Kontinuität scheinen wohl wichtig zu sein ... und natürlich der Charakter der Tiere. Ich werds mal beobachten, ich hab ehrlich gesagt eh mit ner langen Zeitspanne gerechnet. Mal schauen.

Viele von euch fragten ob Socke krank war. Das kann ich nur mit "jein" beantworten. Dieses Jahr war nicht sein Jahr und wir waren sehr oft beim Tierarzt. Ansteckende oder gravierende Krankheiten waren es laut Tierarzt und Kot-/Blutprobe nie, aber fit wurde er auch nicht mehr so wirklich. Ich denke dass die "Medikamentenbomben" vom Tierarzt in Kombination mit dem häufigen "Tierarztstress" mit ein Auslöser für den relativ schnellen Abbau von Socke waren, denn als ich dann unsere Tierheilpraktikerin fand die die Tiere bei uns zu Hause naturheilkundlich behandelte stabilisierte sich sein Zustand wieder. So fit wie vorher wurde er aber nicht mehr.

Ich nicht ob es richtig war wie ich es gemacht habe, es gab auf alle Fälle keinen akuten Anlass weshalb ich auch nicht mit ihm zum Tierartz gegangen bin. Ich glaube er wollte einfach nicht mehr bzw. seine Zeit war gekommen ... bezeichnend fand ich es, dass es zu exakt der Zeit passierte wo ich immer das Gehege sauber mache und die Näpfe auffülle. Als ob er gewartet hat ... ich weiß aber nicht ob ich da zuviel hineininterpretiere bzw. vermenschliche.




Geändert von Lepus (10.01.2019 um 02:24 Uhr).

Benutzerbild von Rolle_Rolle
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.07.2013
Beiträge: 3.989
Rolle_Rolle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2019, 06:32

Lepus, ich wollte dir noch mein Beileid zum Verlust von Socke ausdrücken. Er hatte ein tolles und langes Leben bei euch.
Deine Entscheidung zum Tierheilpraktiker zu gehen, der die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung behandelt, finde ich persönlich sehr gut. Und Socke ging es damit dann auch wieder besser. Mit dem Alter kommen dann halt auch Beschwerden, die bleiben. Und irgendwann ist der Zeitpunkt zu gehen.
Du hast alles für deine Tiere gegeben, um ihnen ein glückliches Leben zu bieten. Und nun hat ein neues Tier, diese Chance bekommen. Ich freue mich für euch, Puck und ihren neuen Partner.



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Liebe Grüße von Ines mit Lolo, Inge, Hägar und Gandalf!


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