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Zeitweise Außenhaltung sinnvoll? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By angelsfire
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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.11.2018, 20:22

Zeitweise Außenhaltung sinnvoll?


Hi,

ich versuche mich kurzzufassen.

Gänzlich draußenhalten kann ich meine drei ja nicht, da Felix (in ein paar Tagen sechs Jahre alt) ein sehr schwaches Immunsystem hat und kein richtiges Winterfell ausbildet. Draußen ist es aber doch viel schöner und alle drei genießen den Tagesauslauf im Garten sehr, würde also eine Außenhaltung nur in den warmen Monaten Sinn machen? Im Winter wären sie wegen Felix wieder drinnen.

Was meint ihr? Es ist jetzt sehr theoretisch, weil ich auch erst mit Mama drüber diskutieren, aber ich wüsste gerne, ob es möglich oder sogar sinnvoll wäre.

Ich sehe folgende Vorteile:
- sie lieben den Garten
- es ist "natürlicher" als Innenhaltung
- durch das Vitamin D wird das Immunsystem gestärkt
- sie hätten mehr Beschäftigung als drinnen (Umwelteinflüsse etc)

aber was ich mich frage:
- können Wetterumschwünge und der Tag- Nacht-Temperaturunterschied bei seinem schwachen Immunsystem einen Krankheitsausbruch begünstigen?
- wie lange (von wann bis wann) dürften sie draußen bleiben?
- schadet der Wechsel von drinnen nach draußen eventuell mehr, als er nützt? Wir haben hier eigentlich immer so 23 Grad, kühler geht wegen Schimmelbildung an den Wänden nicht.



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Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!


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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 20:24

Weiß niemand etwas dazu?



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Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 608
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 21:02

Ich habe damit keine Erfahrung da bei mir alle draußen leben.

Denke schon dass das machbar ist. Ist halt die Frage wie die Kaninchen damit klar kommen und ob es "gemein" ist wenn sie dann im Winter wieder drinnen sein müssen. Aber vermutlich ist das viel zu menschlich gedacht und den Tieren macht das wenig aus. Klar muss halt sein das es auch mal im Sommer kalt werden kann. Aber natürlich nicht so kalt wie im Winter.

Ich weiß jetzt nicht was dein Kaninchen für Probleme genau hat. Vermutlich würde ich sie dann Juni/Juli/August raus setzen. Wenns sehr warm ist geht auch noch September.

Ist halt die Frage ob sie da so viel davon haben, gerade in nem heißen Sommer. Kaninchen kommen ja schlecht mit Hitze klar und gerade dieses Jahr war es schon sehr sehr heiß. Da haben einige ihre Tiere tagsüber ja sogar rein geholt.



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LG Britta



Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 367
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 21:03

Für mich würde nichts dagegen sprechen.


Inwiefern hat er ein schwaches Immunsystem und warum bildet er kein richtiges Winterfell?




Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 22:44

Hi, danke schonmal für eure Antworten.

Ich muss jetzt leider ein bisschen ausholen:
Felix ist ein Zwergkaninchen und kam (leider)aus einer Zoohandlung zu uns, weil diese uns damals von Freunden als eine zuverlässige mit artgerechter Haltung empfohlen worden war. Von Anfang an war er ein wenig anders als sein Bruder Snoopy, beide sind zwar blau-weiße Holländer (gewesen, Snoopy ist leider seit eineingalb Jahren im Regenbogenland), aber Felix' Fell schien heller und war einerseits total dünn (kämmen ist extrem schwierig, weil das Fell fast nicht im Kamm bleibt) und auch extrem flauschig, viel flauschiger als Snoopys. Soweit so gut, wir waren auch erst zehn und haben uns nichts dabei gedacht. Vor zwei Jahren begann ich, mich hobbymäßig mit Kaninchengenetik auseinanderzusetzen. Natürlich kann ih es nicht mit Sicherheit sagen, aber die Beschreibung der Maxfaktorninchen, die ihn schwach ausgeprägt haben und somit überlebt haben, trifft in ziemlich allen Punkten auf ihn zu:
- dauerhaftes Babyaussehen (wir nennen ihn immer noch manchmal "unser kleines Baby", obwohl er morgen sechs Jahre alt wird)
-Zahnfehlstellung und grundsätzlich so verkürztes Kiefer, dass auch seine Nasenlöcher zu eng sind und er daher schon immer geschnarcht und öfter geniest hat
-extrem flauschiges Fell und charakteristischer Fellpuschel zwischen den Ohren
-leichte Fehlstellung der Hinterfüße (Felix hoppelt nicht, er "schleicht", seine Beine rutschen auf Parket oder ähnlichem total auseinander, als wolle er Spagat versuchen)
-Linsentrübung und dadurch mittlerweile fast blind
-schwaches Immunsystem
Warum wir glauben, dass Felix kein Winterfell bildet: Erstens ist es möglich, dass Felix keine Grannenhaare oder zumindest weniger hat, aufgrund der oben beschriebenen Felleigenschaften. Zweitens hatte Felix im letzten Winter eine Phase, wo er nur noch halb so dichtes Fell wie sonst hatte. Pilz, Milben etc wurden ausgeschlossen, er hatte einfach mitten im Winter so eine Phase. Grundsätzlich ist sein Fell dadurch, dass die einzelnen Haare so dünn sind, auch im Winter nicht besonders dick, während sich das der Mädels sehr wohl verändert.
Und nun zum Immunsystem:
Im vorletzten Frühjahr ist sein Kreislauf einfach mal so kollabiert. Ohne Grund. Nach einer Infusion und zufüttern ging das zum Glück gut. Richtig angefangen hat es im August des letzten Jahres. Felix bekam Bronchitis. Diese wurde erfolgreich behandelt, wenig später hatte er Milben. Wieder behandelt, alles gut, nach einigen Wochen wieder Bronchitis. Im Anfangsstadium, also mit Immunsystemstärkenden Mitteln leicht wieder in den Griff zu bekommen. Die nächste Bronchitis noch im gleichen Herbst war schwerer, mit Wasser in der Lunge. Zum Glück hat auch diesmal die Behandlung angeschlagen. Die Tierärztin sagte uns damals, dass Felix extrem anfällig zu sein scheint und dass die Bronchitis theoretisch jederzeit wieder ausbrechen kann. Zum Vergleich: Die beiden Mädels, dir die ganze Zeit alles mit ihm machen, hatten die ganze Zeit über nichts.
Nun haben wir die Immunschwäche mit Ingwer und homöopathischen Mitteln ganz gut im Griff, momentan hat er wieder eine Phase, wo er etwas gäufiger niest, wir hoffen, das mit homöopathischen Mitteln noch in den Griff zu bekommen, wie sonst auch.

Angelsfire, du hast natürlich recht, drei Monate draußen jnd noch dazu in der größten Hitze ist vielleicht nicht gerade so sinnvoll. Ich werde mir das noch durch den Kopf gehen lassen, vielleicht ginge das mit dem rauslassen auch schon früher, bei uns ist es im Mai meistens schon recht warm. Erstmal muss ich sowieso abwarten, wie es Felix geht. Nur wüsste ich gerne, ob so eine Umstellung ihn nicht mehr belastet, als es ihm gut tut...



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Liebe Grüße von den Sophie mit Felix, Kiki und Stella!



Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 2.646
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 22:58

Ich habe gerade mal zufällig die ganzen Fotos von Innengehegen bei Kaninchenwiese durchgeblättert und da sind so tolle Gehege und Ideen bei.
Daher denke ich, dass eine reine Innenhaltung auch artgerecht für die Kaninchen sein kann und sie sich auch gut eingewöhnen würden, wenn sie vorher in Außenhaltung waren.

Da dein Kleiner ja wirklich empfindlich ist, würde ich wohl auf Innenhaltung umstellen ohne sie über den Sommer nach draußen umzuquartieren.

Aber wer weiß, wie es ihm im frühling dann geht, vielleicht ist er so munter, dass man es doch macht...




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 608
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:02

Ich befürchte das findest du nur durch ausprobieren raus. War er denn schon mal komplett in Aussenhaltung? Vielleicht tut ihm das ja sogar ganz gut?



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LG Britta



Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:05

Ich habe bis jetzt Innenhaltung, Lara004
Aber tagsüber haben die Ninchen wenn es halbwegs warm war immer wieder Auslauf im Gartenfreigehege verbraucht und blühem dort richtig auf. Auch Felix. Auch wenn Innenhaltung gut umsetzbar ist, ich finde es trotzdem immer schöner in Außenhaltung und würde das meinen Minies gerne ermöglichen, aber vielleicht hast du recht uns ich sollte es derweil lassen. *Seufz*



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Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:09

Zitat:
Zitat von angelsfire Beitrag anzeigen
Ich befürchte das findest du nur durch ausprobieren raus. War er denn schon mal komplett in Aussenhaltung? Vielleicht tut ihm das ja sogar ganz gut?
Nein, er war noch nie in Außenhaltung und ich würde ihm eine ganzjährige auh nicht zumuten, auf kaninchenwiese steht ja auch, dass chronisch geschwächte Tiere nicht im Winter draußen sein sollte. Ausprobieren wird schwierig, ich kann ja nicht meine Mama überzeugen, dass ich ein großes Außengehege in unserem Minigarten bauen darf und nach ein paar Wochen sagen "Ne, holen wir die Ninchen wieder rein, ist wahrscheknlich besser so" und dann steht das neue Gehege jahrelang leer...



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 608
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:15

Ja das ist halt die Problematik das du ein richtiges Gehege bauen müsstest



Ich denke sicher sagen kann dir das keiner. Mit chronisch kranken Tieren und Aussenhaltung hängt es denke ich auch immer vom jeweiligen Winter ab. Ob es sehr nass ist, super kalt usw.



Ich denke schlechter wird es ihm nicht gehen wenn er in den warmen Monaten draußen ist. Es sei denn er kommt halt mit der Hitze so gar nicht klar.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:19

Nur so angefügt: hast Du auch mal an einen chron. langsamen Verlauf von EC gedacht? Nur wegen Symptomen wie Blindheit und instabile Hinterläufe...

Zudem konnte ich bei Meinen (3 Letzen Kaninchen) beobachten, dass die Kombi mit Alter und schlechtem Immunsystem bei Schnupfern, nach den Milben dann irgendwann auch noch die ersten Symptome von EC hinzu kamen. Auch was sonst so zum mitlesen in den Foren ist, kommt bei einigen Schnupfern im Alter schleichendes EC gehäuft vor...

Ich hatte auch schon ein Langhaarige, das aufgrund der stellenweise dünnen Fellbeschaffenheit (respektive auch komplett fehlendes Deckhaar) eigentlich ungeeignet für die Aussenhaltung gewesen wäre. Als ich dann deswegen definitiv im Alter umstellen wollte (und daher umziehen wollte), ist sie mir leider vorzeitig verstorben.




Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:20

Wahrscheinlich hast du recht... ich glaube, wenn es ihm im Frühjahr gut geht, werde ich mal versuchen, Mama zu überreden Über den Winter kann ich da eh nichts machen.



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Benutzerbild von Lara004
Kaninchen
 
Registriert seit: 08.03.2012
Beiträge: 2.646
Lara004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2018, 23:26

Sorry, hatte es falsch verstanden.




Benutzerbild von Kaninchenherz28
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.01.2016
Beiträge: 760
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2018, 18:56

Zitat:
Zitat von Lara004 Beitrag anzeigen
Sorry, hatte es falsch verstanden.
Kein Problem



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 4.796
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2018, 20:24

Ich habe sozusagen gemischte Haltung. Im Sommer dürfen die Kaninchen tagsüber raus und kommen bei Dunkelheit wieder ins Haus, jetzt dürfen sie bei Temperaturen über 12° stundenweise raus, wenns kälter wird bleiben sie drin.
Ich mache das jetzt seit 3 Jahren so, seit ich Mäxli täglich 4x päppeln muss.
Er kann ohne Zähne nicht genug fressen und findet kleingehäckseltes unter seiner Würde - leider
Ich hatte da auch das Problem, hole ich ihn 4x täglich ins Warme oder muss ich 4x täglich in der Kälte draußen füttern.
Es hat sich ganz gut eingespielt, ich habe aber auch den Vorteil, dass sie direkt vom Kaninchenzimmer über die (ummauerte) Terrasse durch eine Röhre direkt ins Gehege können.
Und natürlich wollen sie bei jeder Gelegenheit raus aber wenns nicht geht, gehts halt nicht.



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